Seite 2 von 4

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Sa 9. Mai 2020, 09:43
von Martin Mainz
Kanadische Forscher: Cannabis schützt möglicherweise vor dem Coronavirus

Wie bei der vermuteten Wirkung von Nikotin auf das Coronavirus gehen die Forscher davon aus, dass einige Cannabis-Inhaltsstoffe die Fähigkeit des Virus verringern, in die Zellen der Lunge zu gelangen, wo es sich festsetzt, vermehrt und verbreitet.

In einem bislang nicht von Forscherkollegen geprüften Artikel ("peer review") auf preprints.org schreiben Kovalchuck und seinen Kollegen, dass ihre speziell entwickelten Cannabis-Stämme das Eindringen des Virus in den menschlichen Körper wirksam verhindern.

Das Coronavirus benötigt einen "Rezeptor", um in eine menschliche Wirtszelle einzudringen. Dieser Rezeptor ist als "Angiotensin-konvertierendes Enzym II" oder ACE2 bekannt. ACE2 findet sich im Lungengewebe, im Mund- und Nasenschleim, in den Nieren, in den Hoden und im Magen-Darm-Trakt, schreiben sie.

Laut ihrer Theorie könnte es sein, dass Cannabioide den ACE2-Spiegel in diesen "Gateways" verändern. Der menschliche Wirt wäre damit weniger anfällig und verletzlich gegenüber dem Virus. So könnte sich grundsätzlich das Infektionsrisiko verringern. "Wenn sich kein ACE2 im Gewebe befindet, kann das Virus nicht eindringen", erläutert der Biologieprofessor Kovalchuck.
...
Die Kanadischen Forscher haben über 800 neue Cannabis sativa-Varianten mit hohen CBD-Werten entwickelt und bei ihnen 13 Extrakte identifiziert, die ihrer Meinung nach die ACE2- Werte in diesen menschlichen Gateways modulieren. "Unsere Sorten haben einen hohen CBD- oder ausgewogenen CBD/THC-Gehalt, weil man eine höhere Dosis verabreichen kann und die Menschen nicht durch die psychoaktiven Eigenschaften von THC beeinträchtigt werden", so Kovalchuck.


Quelle: https://www.focus.de/wissen/natur/poten ... 70860.html

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Sa 9. Mai 2020, 10:16
von Hans Dampf
Wenn der Artikel die gleiche Qualität hätte wie die Kommentare der Leser des Fokus, dann wäre es des Lesens nicht wert.
Finde ihn aber ganz informativ.

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Sa 9. Mai 2020, 13:28
von Martin Mainz
Die haben im Prinzip den Artikel aus der TAZ, den Wurlitzer schon gepostet hatte, übernommen. Ich hab aber noch ein paar Ausschnitte zitiert, die ich ganz interessant fand. Ich hab auch mal die Studie selbst angefangen zu lesen, aber pfffff, das ist echt anstrengend :ugeek:

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Mo 11. Mai 2020, 10:35
von Martin Mainz

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Di 19. Mai 2020, 10:21
von Martin Mainz
Und noch ein Spätzünder zum Thema (steht aber auch nix Neues drinne):

https://www.merkur.de/welt/coronavirus- ... 68323.html

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Sa 30. Mai 2020, 09:16
von Cookie
Kiffen gegen Corona - was ist dran?

Erst Nikotin, jetzt auch noch Cannabis. Nimmt man beides zusammen, ist man bei einem veritablen Joint. Französiche Forscher haben verlauten lassen, dass Nikotin gegen das neuartige Coronavirus helfen könnte. Laut einer kanadischen Studie gilt das auch für Wirkstoffe der psychoaktiven Droge Cannabis. Doch das ist natürlich noch lange kein Grund, sich in die Illegalität zu begeben ...


https://www.mdr.de/brisant/cannabis-hil ... a-100.html

Es kommt zwar "sehr spät", aber das Bild zum Artikel fand ich trotzdem gut ;).

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: So 31. Mai 2020, 00:20
von Hans Dampf
Cookie hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 09:16 Kiffen gegen Corona - was ist dran?

Erst Nikotin, jetzt auch noch Cannabis. Nimmt man beides zusammen, ist man bei einem veritablen Joint. Französiche Forscher haben verlauten lassen, dass Nikotin gegen das neuartige Coronavirus helfen könnte. Laut einer kanadischen Studie gilt das auch für Wirkstoffe der psychoaktiven Droge Cannabis. Doch das ist natürlich noch lange kein Grund, sich in die Illegalität zu begeben ...


https://www.mdr.de/brisant/cannabis-hil ... a-100.html

Es kommt zwar "sehr spät", aber das Bild zum Artikel fand ich trotzdem gut ;).
Dafür ist der Inhalt umso falscher. Da wird mal schnell alles durcheinander geworfen.
Aber immerhin im Grundtenor positiv...

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Do 25. Jun 2020, 12:23
von Cookie
UN befürchten mehr Drogenkonsum wegen Coronakrise

Dass in der Krise vermehrt zu Drogen gegriffen wird - der UN bereitet das Sorge. Aber die Coronakrise könnte auch ein wachsendes Angebot zur Folge haben.

Als Folge der Coronakrise befürchtet das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) einen Anstieg beim Drogenkonsum.

Nach bisherigen Erfahrungen sei steigende Arbeitslosigkeit - wie in dramatischer Weise in der aktuellen Krise - immer verbunden gewesen mit einem Plus beim Griff zu Drogen, so die Behörde in ihrem Jahresbericht, der in Wien vorgestellt wurde. «Die Covid-19-Krise und der wirtschaftliche Abschwung drohen die Drogengefahren noch weiter zu verschärfen», sagte UNODC-Generaldirektorin Ghada Waly.

[..]

Die meisten von ihnen nehmen Haschisch. 35,6 Millionen Süchtige litten an von Drogen verursachten Gesundheitsbeschwerden. Der Markt sei durch die Vielfalt der rund 500 Designer-Drogen wie Fentanyl unübersichtlich geworden, hieß es.


https://www.obermain.de/ueberregional/b ... 179,841148

Die meisten nehmen Cannabis. "Haschisch" ist nur eine von vielen Darreichungsformen... aber wem sag ich das.

Zumindest was Cannabis betrifft gäbe es da eine Lösung. Nix Designer-Droge, Natur pur.

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Do 20. Aug 2020, 15:07
von Cookie
Studie: Cannabis als Behandlungsmöglichkeit von Covid-19

Einer Studie der Hochschule Merseburg zufolge deuten die Ergebnisse einer aktuellen Online-Befragung darauf hin, dass Cannabis Covid-19-Patienten eine nebenwirkungsarme Linderung ermöglichen und den Krankheitsverlauf abschwächen kann. An der anonymen Online-Umfrage nahmen Personen teil, die ein positives Testergebnis zu Covid-19 erhalten und keinerlei oder mehr oder weniger starke Krankheitssymptome entwickelt hatten und zur Behandlung Cannabis nutzten. Die Befragung startete in der Hochphase der Pandemie-Maßnahmen am 01.04.2020 und wurde am 26.06.2020 beendet.
...
Insgesamt haben sich 899 Personen für die Online-Befragung interessiert und 162 Personen die komplette Umfrage beantwortet. Davon konnten 77 Personen nachweisen, tatsächlich an Covid-19 erkrankt zu sein. Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 35 Jahre – die älteste Person 69 Jahre, die jüngste 24 Jahre – alt.


https://www.hanf-magazin.com/wissenscha ... -covid-19/

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Di 15. Sep 2020, 10:21
von Martin Mainz
Cannabis könnte im Kampf gegen Corona helfen - Forscher mit wichtigen Erkenntnissen

Neue Forschungsergebnisse aus den USA könnten nun einen bahnbrechenden Erfolg im Kampf gegen Corona bedeuten. Den Studien zufolge könnte Cannabis das Potenzial besitzen, Corona-Erkrankten vor akutem Lungenversagen (ADRS) zu schützen. Lungenversagen ist eine tödliche Komplikation bei einer schweren Covid-19-Erkrankung.
...
Die Forscher haben für ihre Studie Mäusen ein Gift verabreicht. Dieses ruft eine Reaktion des Immunsystems hervor, die zu Lungenversagen führt. Im nächsten Schritt spritzten die Wissenschaftler den erkrankten Mäusen den Cannabis-Stoff THC - mit der Folge: 100 Prozent der Mäuse überlebten das Lungenversagen.


Quelle: https://www.hna.de/wirtschaft/corona-ca ... 43311.html

English article: https://www.thestate.com/news/coronavir ... 21785.html

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Di 15. Sep 2020, 20:54
von Hanfkraut
.... Wollte ich auch gerade hier posten :P

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Do 22. Okt 2020, 15:04
von Martin Mainz
CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden

Schon seit Beginn der globalen Corona-Pandemie forschen verschiedene Wissenschaftler an den möglichen Vorteilen, die eine Behandlung mit in Cannabis enthaltenen Wirkstoffen verspricht. Zuletzt machte die Untersuchung an Mäusen Schlagzeile, die davon berichtete, dass einhundert Prozent mit THC behandelter Mäuse ein künstlich hervorgerufenes Akutes Lungenversagen überlebten, was im Kampf gegen Covid 19 Hoffnung schürte. Nun gibt es die nächsten Forschungsergebnisse des Dental College of Georgia und des Medical College of Georgia der Augusta University, wo erneut Cannabidiol – also CBD – eine nicht zu verachtende Wirksamkeit gegen die Symptome einer Sars-CoV-2-Erkrankung aufzeigte. CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden.
...
Apelin arbeitet zusammen mit dem Angiotensin-konvertierendes-Enzym-2-Rezeptor (ACE2), um den Blutdruck zu kontrollieren, doch genau dieser Rezeptor wird von Covid-19 dazu genutzt, um in die menschlichen Zellen einzudringen.
...
Die Autoren der Studie stellten jetzt fest, dass Behandlungen mit CBD es irgendwie ermöglichen, die Apelinproduktion in infizierten Körpern wieder anzutreiben, die Lunge zu schützen und sogar einige der strukturellen Schäden zu reparieren, die Viren wie COVID-19 verursachen.


Quelle: https://hanfjournal.de/2020/10/21/cbd-a ... nschaeden/

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: So 25. Okt 2020, 08:14
von cannabis02
Anzumerken ist aber auch, dass man dies nicht so interpretieren sollte, als wäre Cannabis vorbeugend gut gegen Covid-19. Wenn man es zu früh und nicht gezielt zur Behandlung einsetzt, könnte es den Verlauf verschlimmern, weil es dann das Immunsystem unterdrückt. Ich glaube, das wurde hier noch nicht so explizit erwähnt.
Aber ist trotzdem sehr interessant, dass THC eine mögliche Behandlungsmethode darstellen kann. Mal schauen, wie es noch weitergeht...
Liebe Grüße!

Re: Cannabis vs Corona

Verfasst: Di 19. Jan 2021, 10:49
von Martin Mainz
Forscher behandeln Covid-19 mit CBD

Forscher der Universität von Nebraska und des Texas Biomedial Research Institute untersuchen das aus der Cannabis Pflanze gewonnene CBD als eine mögliche Option zur Behandlung der gefährlichen Lungenentzündung, die mit einer Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus einhergehen kann. In ihrer Studie erklärten die Forscher, dass die akute Infektion, die aus dem Coronavirus resultiert, mit einem „Zytokin-Supersturm“ verbunden ist, was eine wild gewordene Immunreaktion ist, die mit den schwersten Fällen von Covid-19 verbunden zu sein scheint.
...
Die Verringerung der Lungenentzündung als Mittel zur Behandlung des Coronavirus ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der jüngsten Daten der Johns Hopkins Universität, die jetzt wieder einen Anstieg von Coronavirus-Fällen in den USA festgestellt hat. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Cannabis-Pflanze sind bei der Behandlung der Lungenentzündung vielversprechend.
...
Die Forscher heben insbesondere die potenziellen Wirkungen von Cannabinoiden hervor, vor allem das nicht-psychotrope Cannabidiol (CBD), das in präklinischen Modellen verschiedener Entzündungskrankheiten positive entzündungshemmende Wirkungen gezeigt hat
...
Doch nicht nur der Wirkstoff CBD ist heilsam, sondern auch THC hat starke entzündungshemmende Eigenschaften, obwohl die Covid-19-Forscher davor warnen, dass die psychotrope Wirkung bei manchen Konsumenten unerwünschte Reaktionen hervorrufen könnte.


Quelle: https://www.watergate.tv/forscher-behan ... 9-mit-cbd/

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Fr 5. Feb 2021, 07:04
von beggo
Ergänzend zum oberen Beitrag auch hier ein Artikel zur Behandlung bei COVID-19 mit CBD zur Stärkung des Immunsystems bzw. zur Reduzierung von Entzündungseffekten. Durchgeführt in einer Klinik in Österreich/Klagenfurt mit guten Ergebnissen.

https://www.rt.com/news/514596-cbd-effe ... treatment/


Beggo

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Fr 5. Feb 2021, 07:40
von beggo
Und hier noch ein Artikel vom 29.01.2021 aus Israel zur Behandlung bei COVID. Entscheidend ist die Phase, wann man Cannabis einsetzt. Zum falschen Zeitpunkt eingesetzt kann es sich auch negativ auswirken.

https://www.healtheuropa.eu/cannabis-an ... el/105409/


Hier mal mit Google übersetzt.
Cannabis und COVID-19 Patienten: neue Erkenntnisse aus Israel

STERO Biotechs mit Hauptsitz in Israel bietet Einblicke in die Verwendung von Cannabis und CBD als potenzielle Behandlung für COVID-19 und andere Erkrankungen

Dank des universellen Zugangs zu einem gut organisierten Gesundheitssystem und des ständigen wissenschaftlichen Fortschritts hatte Israel relativ weniger schwere Fälle und Todesfälle bei der COVID-19-Pandemie.

Seit Jahrzehnten ist Israel auch ein Pionier bei der Untersuchung der möglichen Wirkmechanismen und des Konsums von Cannabis und seinen Derivaten für eine Vielzahl von Erkrankungen. STERO Biotechs, ein Forschungs- und Entwicklungs-Start-up, engagiert sich für die Forschung und Entwicklung neuartiger Cannabidiol (CBD) -basierter Behandlungslösungen, von denen möglicherweise Millionen von Patienten profitieren werden. STERO bemüht sich unter anderem um weiteres Know-how bei der Suche nach wirksameren Behandlungen für COVID-19-Patienten.

Cannabis und COVID-19: Freunde oder Feinde?

Es wurde eine Reihe von Literatur zu CBD und Cannabis als mögliche Behandlung für COVID-19 geschrieben. Es ist wichtig zu verstehen, dass Cannabinoide je nach Stadium der Krankheit einem Patienten entweder helfen oder schaden können. da jede Phase der Krankheit wahrscheinlich sehr unterschiedliche Behandlungen erfordert. In den frühen Stadien müssen Patienten eine Immunantwort entwickeln, um das Virus zu bekämpfen, sodass ihr Immunsystem optimal sein muss. In späteren Stadien kann jedoch, wenn ein Patient mit einem schweren Fall von COVID-19 einen Zytokinsturm entwickelt, die immunsuppressive Funktion von Cannabinoiden verwendet werden, um seine schädlichen, oft tödlichen Auswirkungen abzuwehren. Die Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von isolierten Cannabinoiden oder Cannabis im Allgemeinen in verschiedenen Stadien der COVID-19-Infektion im klinischen Umfeld ist von entscheidender Bedeutung.

STERO Biotechs unterstützt eine klinische Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit der CBD-Lösung von STERO zur Behandlung von Zytokinstürmen bei Patienten in schweren Stadien von COVID-19. STERO verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit der CBD-basierten Arzneimittelentwicklung aus früheren Studien, die an über 150 Patienten mit Transplantat-gegen-Wirt-Krankheit (GVHD), steroidabhängigem Morbus Crohn, chronischer Urtikaria und mehr durchgeführt wurden. Suche nach wirksamen Wegen, um die Abhängigkeit der Patienten von Steroiden zu verringern oder zu beseitigen, und um Patienten, die gegen Steroide resistent sind, zu helfen, auf sie zu reagieren.

Cannabis in den frühen Stadien von COVID-19

Unter normalen Umständen setzt der Körper Zytokine in den Blutkreislauf frei, wenn das Immunsystem eine Infektion oder Entzündung wahrnimmt. Zytokine sind - Proteine, Peptide oder Glykoproteine, die von bestimmten Zellen des Immunsystems sekretiert werden und die Immunität, Entzündung und Hämatopoese vermitteln und regulieren - indem sie zur Stelle eilen und den weißen Blutkörperchen mitteilen, welches Virus oder welche Zelle angegriffen werden soll. Sobald die infizierte oder beschädigte Zelle zerstört ist, zerstreuen sich die Zytokine; und die zerstörten Zellen werden als Abfall weggetragen.

Da Zytokine eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Infektionen spielen, kann es eine schlechte Idee sein, sie als vorbeugende Maßnahme oder in frühen Stadien der Infektion zu reduzieren. Viele Behörden warnen vor der Verwendung von Cannabis-Wirkstoffen in frühen Infektionsstadien, da Cannabis und bestimmte Cannabinoide wie CBD und THC Immunantworten unterdrücken.

Patienten mit geschwächtem Immunsystem haben ein höheres Risiko, schwer krank zu werden oder länger infektiös zu bleiben als andere mit COVID-19. Es gibt viele Gründe, warum eine Person immungeschwächt sein oder ein geschwächtes Immunsystem haben kann, einschließlich einer Transplantation von festen Organen, Blut oder Knochenmark. Immunschwäche; und längerer Gebrauch von Kortikosteroiden oder Behandlungen mit anderen immunschwächenden Arzneimitteln.1

Einige Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass mehrere Extrakte mit hohem CBD-Gehalt den Eintritt und die Ausbreitung viraler Zellen hemmen können, indem sie die Angiotensin-Converting-Enzym-2 (ACE2) -Rezeptor-Spiegel senken, einen im Lungengewebe in Mund- und Nasenschleimhaut exprimierten Rezeptor, welche SARS-CoV-2 nutzt um in einen menschlichen Wirt einzudringen.2 Da diese Daten nur aus In-vitro-Studien stammen, sind sie nicht schlüssig und erfordern weitere umfangreiche Validierungs- und klinische Studien.

Darüber hinaus zeigt die Beobachtung bei Patienten, die mit anderen Immunsuppressiva oder Alpha-Biologika gegen Tumornekrosefaktor (TNF) gegen entzündliche Darmerkrankungen (IBD) oder rheumatoide Arthritis behandelt werden, dass sie anscheinend besser abschneiden als die allgemeine Bevölkerung, weniger Krankenhausaufenthalt benötigen und nicht erreichen. Die schwersten Stadien der COVID-19.3-Studien laufen noch mit verschiedenen Anti-TNF-Alpha-Behandlungen.

Cannabinoide und Zytokinstürme bei Patienten mit schwerer COVID-19-Infektion

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Zytokinstürme, die zu einem akuten Atemnotsyndrom (ARDS) führen, in schweren COVID-19-Fällen eine der häufigsten Todesursachen sind. In einigen Fällen, in denen eine Zytokinfreisetzung erforderlich ist, reagiert das Immunsystem überreagiert und setzt zu viele proinflammatorische Zytokine wie die Interleukine IL-6 und IL-1β sowie Immunzellen wie Neutrophile und Monozyten frei. Diese Hyperinflammation wird als Zytokinsturm bezeichnet. und kann für die Gesundheit der Patienten gefährlich werden, da das Immunsystem die körpereigenen Zellen anstelle des Virus angreift. Dies bedeutet, dass bei Patienten hohes Fieber, Entzündungen, starke Müdigkeit und Übelkeit auftreten können. In extremen Fällen, die als Hyperzytokinämie bekannt sind, kann ein Zytokinsturm lebensbedrohlich werden und sogar Organversagen verursachen.

In diesen Fällen kann die Lunge schädliche Gase wie Kohlendioxid nicht entfernen und kann den Körper nicht effizient mit Sauerstoff versorgen. Dies hilft dem Virus, sich schnell in der Lunge zu vermehren, was zu Atemwegserkrankungen wie ARDS führt.

Endocannabinoide, die in den Atemwegen produziert werden, und Cannabinoid-induzierte Bronchialdilatation legen ein signifikantes therapeutisches Potenzial für Cannabinoide bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen nahe, einschließlich COVID-19-induziertem ARDS. Mehrere Studien, die Lungenschäden nachahmen, die durch ARDS bei Mäusen verursacht wurden, zeigen, dass CBD die klinischen Symptome verbesserte, die Sauerstoffspiegel signifikant verbesserte und die Spiegel entzündungsfördernder Zytokine verringerte, die durch COVID-19-induzierte ARDS.4 verursacht wurden. Eine detaillierte Untersuchung zeigte, dass CBD die Schädigung der Lunge teilweise oder vollständig rückgängig gemacht hat, wie z. B. Überwachsen des Gewebes, Narbenbildung und Schwellung. Eine Studie zeigte, dass der Grund dafür ein signifikanter Anstieg der Apelinspiegel ist, eines Peptids, das von Zellen des Herzens, der Lunge, des Gehirns, des Fettgewebes und des Blutes gebildet wird und Entzündungen reduziert. Im ARDS-Modell fielen die Apelinspiegel in Lunge und Blut nahe Null, aber als Wissenschaftler den Mäusen CBD gaben, erhöhten sich die Apelinspiegel um das 20-fache.5

Es wurde auch gezeigt, dass Cannabis-Extrakte aus ganzen Pflanzen die Blutgerinnung in Tiermodellen verringern.6 Es ist bekannt, dass viele der negativen systemischen Wirkungen von COVID-19 mit einer veränderten Gerinnung zusammenhängen, so dass Cannabis möglicherweise auch bei der Behandlung dieser Folgen nützlich sein kann.

Trotz aller obigen Beobachtungen zusammen mit weniger begründeten Gerüchten und Versprechungen gibt es kaum eindeutige Hinweise auf die Wirkung von Cannabis auf den Verlauf von COVID-19.

Vorsicht walten lassen

Eine Umfrage unter über 1.500 Cannabiskonsumenten in den Niederlanden 7 ergab, dass gewohnheitsmäßige Konsumenten während der Sperrung den Cannabiskonsum sowohl in Bezug auf Häufigkeit als auch Menge eher erhöhten als verringerten: 41,3% aller Befragten gaben an, ihren Cannabiskonsum seit den Sperrmaßnahmen erhöht zu haben, und 49,4% benutzte es so oft wie zuvor. Nur 2,8% hörten vorübergehend auf. Ein Drittel derjenigen, die vor der Sperrung keine täglichen Konsumenten waren, begann täglich oder fast täglich Cannabis zu konsumieren.

In den USA hat der Cannabiskonsum zwischen 2015 und 2018 bei Senioren zugenommen.8 Dies ist besorgniserregend, da die schwerwiegendsten Komplikationen und die höchsten Sterblichkeitsraten aufgrund einer COVID-19-Infektion bei älteren Menschen auftreten.9 Schwache oder nicht unterstützte Behauptungen im Internet, dass Cannabiskonsum COVID verhindern kann -19 hat möglicherweise seine Verwendung gefördert.

Das Risiko für normale Cannabisraucher kann sich erhöhen: Da COVID-19 vorwiegend Menschen durch Schädigung der Lunge tötet, erscheint es logisch zu glauben, dass Patienten, deren Lunge gereizt und entzündet ist, ein höheres Risiko für Lungenschäden und Komplikationen durch COVID-19 haben.

Sowohl die FDA als auch die WHO raten vom Rauchen von Cannabis zur Behandlung von COVID-19 ab.

Mehrere CBD-Hersteller und -Verkäufer, die behaupten, ihre Produkte könnten zur Linderung der Symptome von COVID-19 oder zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt werden, wurden von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) gewarnt, die den Verkauf und die Werbung für Produkte mit unbegründeten Angaben zur Behandlung von COVID in Betracht zieht -19 eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit sein. Zweifelhafte Produkte, die versprechen, COVID-19 zu heilen, zu behandeln oder zu verhindern, wurden hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit nicht ordnungsgemäß bewertet. Das Hauptanliegen ist, dass Menschen im besten Fall die falsche Wahrnehmung erhalten, dass sie vor einer Ansteckung mit dem Virus geschützt sind. oder im schlimmsten Fall dazu führen, dass sie eine angemessene medizinische Behandlung verzögern oder ganz vermeiden, was zu schwerwiegenden und möglicherweise tödlichen Folgen führt.

Der Beitrag von STERO Biotechs zur COVID-19-Forschung

STERO Biotechs wird im Rahmen der weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 eine klinische Studie am Rabin Medical Center (RMC) in Israel liefern und unterstützen, die unter das IP für die Cannabidiol-Behandlung schwerer und kritischer COVID-19-Lungeninfektionen fällt.

Die vom Prüfer initiierte klinische Studie, die in Zusammenarbeit mit STERO und Mor Research Applications, dem TTO-Arm von Clalit, durchgeführt wurde, begann mit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der COVID-19-Patienten in Israel in der „zweiten Welle“. Die Studie hat bereits die Genehmigung des Helsinki-Komitees erhalten und plant, 20 Patienten als Proof of Concept (POC) unter Verwendung der CBD-basierten Behandlung von STERO einzubeziehen. Es wird von Dr. Ilya Kagan von der Intensivstation des RMC durchgeführt.

Die Studie soll schwer betroffenen COVID-19-Patienten mit Atemversagen aufgrund von ARDS helfen. Der Behandlungszyklus beträgt 14 bis 28 Tage mit einer anschließenden Nachbeobachtungszeit gleicher Länge. Bis zum Erfolg dieses POC plant STERO, eine multizentrische Phase-2a-Studie mit 40 weiteren Patienten gemäß den Richtlinien und Vorschriften der FDA für klinische Studien zu erweitern und zu skalieren.

STERO Biotechs wurde 2017 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Israel. STERO Biotechs ist ein Unternehmen im klinischen Stadium, das sich der Erforschung und Entwicklung neuartiger Behandlungslösungen auf Cannabidiol-Basis (CBD) verschrieben hat, von denen möglicherweise Millionen von Patienten profitieren, indem sie die therapeutische Wirkung von Steroidbehandlungen verbessern. Verringern der Dosierung von Steroiden, die bei solchen Behandlungen benötigt werden, wodurch ihre schrecklichen Nebenwirkungen verringert werden; und es refraktären Patienten ermöglichen, auf die Steroidbehandlungen zu reagieren, die sie benötigen, und zwar alles unter Verwendung der CBD-basierten Behandlung von STERO. Das Patent von STERO wurde in den USA erteilt und umfasst über 130 namentliche Indikationen, CBD aus jeder Quelle (botanisch oder synthetisch), jede Dosierung, jede Kombination und jedes Abgabesystem. Das Unternehmen hat derzeit zwei laufende klinische Studien der Phase 2a und plant, im Zeitraum 2020-2021 weitere klinische Studien für verschiedene Indikationen zu beginnen.

Einer der Hauptpartner und Anteilseigner von STERO ist MOR Research Applications, der Technologietransfer-Zweig der Clalit Health Services, einer 360 ° HMO, der größten in Israel und der zweitgrößten der Welt. Clalit besitzt 14 Krankenhäuser und rund 2.000 Kliniken und beschäftigt 9.000 Ärzte, die über fünf Millionen Patienten versorgen. MOR verwaltet den Prozess, neue Indikationen zu finden und die bei Clalit konzipierten Ideen und Erfindungen zu kommerzialisieren, sodass jeder gewinnt: Forscher, Industriepartner und die breite Öffentlichkeit.

Die Konzepte von Talent Biotechs und STERO wurden von einem dieser Ärzte entwickelt, und alle Ressourcen dieses gigantischen, gut geölten HMO-Mechanismus stehen für die Fortsetzung unserer Forschungs- und Versuchsarbeit zur Verfügung.
Beggo

PS
Gibt es im Forum die Funktion, dass man elend lange Texte aufklappen lassen kann? Hab nix gefunden ....

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Fr 5. Feb 2021, 17:31
von Martin Mainz
beggo hat geschrieben: Fr 5. Feb 2021, 07:40PS
Gibt es im Forum die Funktion, dass man elend lange Texte aufklappen lassen kann? Hab nix gefunden ....
Man kann [ code ] verwenden, das ist dann ein Kasten zum scrollen. Aber die Schrift ist furchtbar und auch nicht zu ändern. Ist das </> Symbol.

Re: Vorstellungs- und Willkommensthread

Verfasst: Do 18. Feb 2021, 10:46
von hhaufe357
Hallo Leute,

mein Name ist Hajo ich bin 48 Jahre alt und kenne das Thema rund um Cannabis seit dem ich 16 bin. Also doch schon ne Zeit lang. Ich war verheiratet habe 2 Kinder und habe jetzt beschlossen keine Angst mehr zu haben vor öffentlichen Repressionen. Mein Haus ist abbezahlt meine Kinder sind erwachsen also was soll passieren wenn sie mir auf die Schliche kommen? Knast vielleicht? Es gibt schlimmeres. Was mich seit vielen Jahren umtreibt ist die Legalisierung von Cannabis was mich zu einem einwandfrei straffreien Mitbürger machen würde jedenfalls rechtlich, da es dennoch Menschen gibt die über das Cannabisthema anders denken. Ich würde mich als mündigen Bürger bezeichnen der genau weiß was er sich reinzieht und was nicht. Ich hatte lange genug Zeit viele Sachen auszuprobieren und kann mit Bestimmtheit sagen das "MIR" Cannabis nicht schadet.

Um die Legalisierung zu beschleunigen würde ich gerne mal was in den Raum werfen. Ich habe etwas gelesen und würde gerne Meinungen dazu hören. Die verschiedenen Wirkstoffe der Cannabispflanze sollen angeblich den Rezeptor ACE 2 belegen, so das ein andocken des Coronavirus nahezu auszuschließen ist. Meine persönliche Erfahrung sagt mir das da etwas dran sein muss, denn ich war noch nie richtig krank es sei denn ich hab mir mal was gebrochen was dann aber eher auf den Konsum von zu viel Alkohol zurückzuführen wäre.

Cannabis gegen Corona und der Spuk ist vorbei. Und wer nicht raucht kann Kekse essen was meint ihr?

Liebe Grüße Hajo

Re: Vorstellungs- und Willkommensthread

Verfasst: Do 18. Feb 2021, 13:44
von Filly
Moin Hajo,

herzlich Willkommen!

Zum Thema Cannabis und Corona gibt es einge Überlegungen. Klar scheint wohl zu sein, dass Gras Corona jedenfalls nicht begünstigt. :D
Einen Artikel der den potenziell positiven Einfluß von CBD bei schwereren Verläufen diskutiert gibt es bei der DAZ.
Bei dem wenigen was man über Corona wirklich weiß ist es aber kein Wunder, wenn die Datenlage hier noch dünn ist. Ist ja auch kein Wunder, dem Kapital wird es auch in diesem Fall nicht schmecken, wenn durch Cannabis chemische Keulen obsolet werden. ;)

Gruß,

Phil

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Do 22. Apr 2021, 06:46
von Cookie
Gratis-Joints nach Corona-Impfung in New York verteilt

Für Corona-Geimpfte haben sich Aktivisten in New York eine besondere Motivation ausgedacht: Nachdem der Konsum von Marihuana in dem Bundesstaat legalisiert ist, verteilen sie kostenlos Cannabis an Geimpfte.


https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... pfung.html

So geht Motivation ;)!

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Do 22. Apr 2021, 06:57
von Hans Dampf
Aber telekom...
Statt Bilder der bestimmt fröhlichen Aktion in NewYork zu zeigen, bekommt man ein Symbolbild „glühender Joint“.

Naja, immerhin ist der Text ok 👍

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Do 22. Apr 2021, 07:21
von Cookie
Gibt's auch bei Stern oder Spiegel, aber die Bilder sind ähnlich langweilig... ich fand aber die Aktion durchaus OK!

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Fr 7. Mai 2021, 09:22
von Cookie
Wurlitzer1920 hat geschrieben: Fr 7. Mai 2021, 09:11 Gestern Abend einen kleinen Pur-Sticky geraucht (wirkt noch), rauche seit dem 28. März keinen Tabak mehr...
Sehr vernünftig! Brauchst Du auch nicht den Tabak, auch wenn es am Anfang schon eine Umgewöhnung ist von Mix auf Pur ;)...

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Fr 7. Mai 2021, 11:19
von Cookie
Das ist zwar OT, aber... CBD Hanf-Blüten hatte ich zuletzt, weil mir die THC Hanf-Blüten temporär ausgegangen sind. Nun ja, bringt nix meiner Meinung nach, aber das kann man so oder so sehen... insofern sei froh ;).

Re: Cannabis vs Corona / Covid 19

Verfasst: Fr 7. Mai 2021, 19:34
von HabAuchNeMeinung
Wurlitzer1920 hat geschrieben: Fr 7. Mai 2021, 09:11 Da hätte ich besser noch etwas gewartet. Ca. 10 Std. nach der Impfung starker
Schüttelfrost (die ganze Nacht), Dauerschwitzen (jetzt fast weg, nach 2 Tagen), leichte Muskelschmerzen.
Die 2. Impfung ist in 12 Wochen und ich hoffe das geht dann etwas lockerer ab.
Kann wohl passieren, bei AZ eher nach der 1. Impfung, bei mRNA eher nach der 2. Impfung.
Zumindest hat es mir gestern meine Hausärztin so erklärt, bevor ich meine Erstimpfung mit AZ bekommen habe.
Wichtiger ist eher dass Du Dir nicht in 4 Wochen schon die 2. Impfung mit AZ geben läßt, das ein optimaler Schutz erst bei 12 Wochen zwischen den Impfungen erreicht wird.
Meine Hasuärztin hat mir angeboten mich in 6 Wochen zum 2. mal zu impfen, was ich aber ablehnen werde.
Lieber warte ich noch 6 Wochen länger und habe dafür den optimalen Schutz.
So schlimm wie bei Dir sind die Nebenwirkungen bei mir zwar nicht aber richtig wohl fühle ich mich auch nicht.
Mal sehen wie es mir morgen geht.

Bleibt gesund!!!
HabAuchNeMeinung