Sammlung Israel
RP Online: Soll Marihuana legalisiert werden?
http://www.rp-online.de/wirtschaft/wirt ... -1.3971964
"Das staatliches Verbot des Marihuana-Konsums ist ein Eingriff in die Konsumenten-Souveränität."
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Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
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Florian Rister
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Israely Comedian - Let my People Smoke
In Israel gab es ja in letzter Zeit einigen Aufruhr wegen der Anzeige gegen prominente Hanfkonsumenten. Ein Comedian hat jetzt eine Straßenaktion dazu gemacht und um 6 Uhr morgens den israelischen Gesundheitsminister beschallt.
http://www.liveleak.com/view?i=d72_1397942020
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Legalisierungsbefürworter seit 2000
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Re: Israely Comedian - Let my People Smoke
Hammer Aktion

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Re: Israely Comedian - Let my People Smoke
Hihi, wie geil ist das denn!!
Und die Musik, besonders geil am 01:30
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Re: Israely Comedian - Let my People Smoke
episch!
israel goa rules
wäre geil mal soche aktionen bei unseren politikern abzuziehen. ^^
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wäre geil mal soche aktionen bei unseren politikern abzuziehen. ^^
it's not a war on drugs, it's a war on personal freedom. - Bill Hicks
- bushdoctor
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Re: Israely Comedian - Let my People Smoke
G EEEE NI AAAL! 
Vor allem das Gesicht der "Bullette" ganz am Schluss spricht Bände...
LMAO!
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Cannabis for kids: Israel pioneers pediatric pot
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medijuana (05.05.12) Israel: Cannabis in der Krebstherapie
it's not a war on drugs, it's a war on personal freedom. - Bill Hicks
"Marihuana: Ein Geldsegen für israelische Farmer?"
"Israel ist derzeit bemüht, den Abbau von Erdgas vor der Küste zu erleichtern und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln. Einige israelische Landwirte sind jedoch der Ansicht, dass der Anbau von medizinischem Cannabis noch größere finanzielle Vorteile für das Heilige Land bringen könnte. Laut dem Vorsitzenden der israelischen Schadensregulations-Gesellschaft, Doron Havkin, liege der Umsatz des US-Cannabismarkts bei rund 35 Milliarden Dollar pro Jahr."
http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx
http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx
"Die etwas andere Medizin"
"Die Bundesregierung hat in dieser Woche ein neues Gesetz auf den Weg gebracht. Es soll in Deutschland Cannabis per Kassenrezept ermöglichen. In Israel ist der medizinische Einsatz längst Normalität. In einem Krankenhaus in Jerusalem können sich Patienten damit versorgen - ganz legal. Verkauft wird der "Stoff" von einem jungen Unternehmen namens Cannabliss.
Kiffen, bis der Arzt kommt. Im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem gehört das zum Alltag. Vier Patienten sitzen in einem Stuhlkreis. Heute steht ein Seminar auf dem Plan: Kiffen mit dem Verdampfer.
"Wenn der Dampf rauskommt, ist es fertig. Jetzt kannst Du anfangen zu ziehen. Nein, nicht so....Mach es wie an einer Zigarette, wie an einem Strohhalm!"
Der Seminarleiter könnte, rein optisch, auch in einem Coffeeshop in Amsterdam arbeiten. Er trägt ein gelb-grün gestreiftes Hemd, einen Dreitagebart und hat dünne, schulterlange Haare.
Die Patienten inhalieren ein Cannabis-Öl der Sorte "Forte Plus", ziemlich starkes Zeug. Doch sie nutzen das Öl nicht, weil sie möglichst high werden wollen, sondern weil es ihnen hilft, ihre Beschwerden zu lindern. Einer von ihnen heißt Esra. Er hat Lungenkrebs.
...
Cannabliss. So heißt die Firma, die den Stoff im Krankenhaus und unter ärztlicher Aufsicht verkauft. Und Moshe Ihea ist hier der Chef. Er ist 38 Jahre alt, trägt Vollbart und langes, offenes Haar. Auf seine Cannabis-Öle ist er besonders stolz.
"Wir haben ein ganz spezielles Rezept, die Formel bleibt unser Geheimnis. Wir sind ein Familienunternehmen. Mein Bruder und mein Vater arbeiten auch mit."
...
Cannabis zum Privatvergnügen, das ist auch in Israel verboten. Bei der medizinischen Nutzung ist das Land jedoch Vorreiter. 25.000 Patienten bekommen hier pro Jahr die medizinische Lizenz zum Kiffen. In Deutschland sind es nur 5.000, obwohl dort deutlich mehr Menschen leben. Der israelische Staat erlaubt mehreren Unternehmen den Cannabis-Anbau auf streng bewachten Plantagen.
Wie viel Umsatz Moshe Ihea macht und wie groß sein Gewinn ist, das will der Mann nicht sagen. Nur so viel: Cannablis versorgt im Monat 500 Patienten, sie alle zahlen den monatlichen Maximalbetrag von umgerechnet 85 Euro. Manche seiner Kunden kaufen den Stoff im Krankenhaus, andere werden beliefert. Das Cannabis rollt dann im schwer gesicherten Auto eines bewaffneten Sicherheitsdienstes durch Israel.
...
"Cannabis hat auch wirtschaftlich ein großes Potenzial. Wir arbeiten an einer Expansion. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn auch Deutschland dieses Potenzial erkennen würde."
Im Moment sieht es danach aus, als habe Deutschland das Potenzial bereits erkannt. Sollte ein entsprechendes Gesetz kommen, dann kann es gut sein, dass deutsche Patienten schon bald Cannabis-Öl aus Israel inhalieren."
http://www.deutschlandfunk.de/cannabis- ... _id=353440
Na, da ist denen bei der deutschen Patientezahl wohl ein Nuller ausgekommen.
Kiffen, bis der Arzt kommt. Im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem gehört das zum Alltag. Vier Patienten sitzen in einem Stuhlkreis. Heute steht ein Seminar auf dem Plan: Kiffen mit dem Verdampfer.
"Wenn der Dampf rauskommt, ist es fertig. Jetzt kannst Du anfangen zu ziehen. Nein, nicht so....Mach es wie an einer Zigarette, wie an einem Strohhalm!"
Der Seminarleiter könnte, rein optisch, auch in einem Coffeeshop in Amsterdam arbeiten. Er trägt ein gelb-grün gestreiftes Hemd, einen Dreitagebart und hat dünne, schulterlange Haare.
Die Patienten inhalieren ein Cannabis-Öl der Sorte "Forte Plus", ziemlich starkes Zeug. Doch sie nutzen das Öl nicht, weil sie möglichst high werden wollen, sondern weil es ihnen hilft, ihre Beschwerden zu lindern. Einer von ihnen heißt Esra. Er hat Lungenkrebs.
...
Cannabliss. So heißt die Firma, die den Stoff im Krankenhaus und unter ärztlicher Aufsicht verkauft. Und Moshe Ihea ist hier der Chef. Er ist 38 Jahre alt, trägt Vollbart und langes, offenes Haar. Auf seine Cannabis-Öle ist er besonders stolz.
"Wir haben ein ganz spezielles Rezept, die Formel bleibt unser Geheimnis. Wir sind ein Familienunternehmen. Mein Bruder und mein Vater arbeiten auch mit."
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Cannabis zum Privatvergnügen, das ist auch in Israel verboten. Bei der medizinischen Nutzung ist das Land jedoch Vorreiter. 25.000 Patienten bekommen hier pro Jahr die medizinische Lizenz zum Kiffen. In Deutschland sind es nur 5.000, obwohl dort deutlich mehr Menschen leben. Der israelische Staat erlaubt mehreren Unternehmen den Cannabis-Anbau auf streng bewachten Plantagen.
Wie viel Umsatz Moshe Ihea macht und wie groß sein Gewinn ist, das will der Mann nicht sagen. Nur so viel: Cannablis versorgt im Monat 500 Patienten, sie alle zahlen den monatlichen Maximalbetrag von umgerechnet 85 Euro. Manche seiner Kunden kaufen den Stoff im Krankenhaus, andere werden beliefert. Das Cannabis rollt dann im schwer gesicherten Auto eines bewaffneten Sicherheitsdienstes durch Israel.
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"Cannabis hat auch wirtschaftlich ein großes Potenzial. Wir arbeiten an einer Expansion. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn auch Deutschland dieses Potenzial erkennen würde."
Im Moment sieht es danach aus, als habe Deutschland das Potenzial bereits erkannt. Sollte ein entsprechendes Gesetz kommen, dann kann es gut sein, dass deutsche Patienten schon bald Cannabis-Öl aus Israel inhalieren."
http://www.deutschlandfunk.de/cannabis- ... _id=353440
Na, da ist denen bei der deutschen Patientezahl wohl ein Nuller ausgekommen.
"Cannabis für Kranke − Israel ist der Vorreiter"
"Bei der Entwicklung von medizinischem Cannabis spielt Israel ganz oben mit: Mehr als 25.000 Menschen haben hier eine staatliche Erlaubnis, Marihuana zu rauchen oder in anderer Form zu sich zu nehmen. Den Grundstein dafür legten Wissenschaftler bereits vor 50 Jahren.
...
Dekel ist einer von 25.000 Cannabis-Patienten in Israel. Ärzte können das Medikament zwar nicht verschreiben, aber eine Empfehlung ausstellen. Das Gesundheitsministerium entscheidet. 85 Euro zahlt ein Patient pro Monat, unabhängig von der Menge und der Art, ob als Öl, als Tablette oder zum Rauchen.
Allerdings werden nur bestimmte Krankheiten anerkannt, unter anderem Krebs, Multiple Sklerose oder eben Posttraumatische Belastungsstörungen. Voraussetzung ist, dass andere Medikamente nicht helfen.
...
Dass ausgerechnet Israel bis heute eine Vorreiterrolle spielt, liegt auch daran, dass die Menschen hier nicht lange grübeln, bevor sie neue Wege gehen – wie die Gründer des jungen Start-ups Ebnya. Sie extrahieren sogenannte Terpene, die für den Geruch und Geschmack von Cannabis zuständig sind, aber auch die Wirkung beinträchtigen.
...
Ebnya ist eines der typisch israelischen Start-ups: Die beiden Gründer, Nadav Eyal und Benjamin Eytan, beide gerade mal 25 Jahre alt, hatten nach ihrem Armeedienst die Idee und gründeten kurzerhand ein Unternehmen. Saul Kayes, der Organisator der CannaTech-Konferenz, vergleicht den Erfolg Israels im Bereich der Cannabisforschung mit dem Erfolg der Hightech-Szene:
"In Israel herrscht ein Gründergeist, in der Hightech- und in der AgrarTec-Industrie. Wir sind ein Land ohne Ressourcen, wir müssen also Erfindungen exportieren, um zu überleben. Das ist tief in uns verwurzelt, in der Armee und in der Hightech-Gesellschaft. Es gibt zahlreiche Firmen, die Erfindungen in anderen Bereichen erschaffen haben. Sie können nun auch in der Cannabis-Industrie Fuß fassen und hier ihre Ideen anbieten. Und das ist wirklich spannend.""
http://www.deutschlandradiokultur.de/ma ... _id=356092
So toll sich das auch anhört, auch in Israel muss man austherapiert sein und die Entscheidung fremden Menschen überlassen, ob man Cannabis als Medikament nutzen darf.
Diese Denke geht mir dermassig gegen den Strich
...
Dekel ist einer von 25.000 Cannabis-Patienten in Israel. Ärzte können das Medikament zwar nicht verschreiben, aber eine Empfehlung ausstellen. Das Gesundheitsministerium entscheidet. 85 Euro zahlt ein Patient pro Monat, unabhängig von der Menge und der Art, ob als Öl, als Tablette oder zum Rauchen.
Allerdings werden nur bestimmte Krankheiten anerkannt, unter anderem Krebs, Multiple Sklerose oder eben Posttraumatische Belastungsstörungen. Voraussetzung ist, dass andere Medikamente nicht helfen.
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Dass ausgerechnet Israel bis heute eine Vorreiterrolle spielt, liegt auch daran, dass die Menschen hier nicht lange grübeln, bevor sie neue Wege gehen – wie die Gründer des jungen Start-ups Ebnya. Sie extrahieren sogenannte Terpene, die für den Geruch und Geschmack von Cannabis zuständig sind, aber auch die Wirkung beinträchtigen.
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Ebnya ist eines der typisch israelischen Start-ups: Die beiden Gründer, Nadav Eyal und Benjamin Eytan, beide gerade mal 25 Jahre alt, hatten nach ihrem Armeedienst die Idee und gründeten kurzerhand ein Unternehmen. Saul Kayes, der Organisator der CannaTech-Konferenz, vergleicht den Erfolg Israels im Bereich der Cannabisforschung mit dem Erfolg der Hightech-Szene:
"In Israel herrscht ein Gründergeist, in der Hightech- und in der AgrarTec-Industrie. Wir sind ein Land ohne Ressourcen, wir müssen also Erfindungen exportieren, um zu überleben. Das ist tief in uns verwurzelt, in der Armee und in der Hightech-Gesellschaft. Es gibt zahlreiche Firmen, die Erfindungen in anderen Bereichen erschaffen haben. Sie können nun auch in der Cannabis-Industrie Fuß fassen und hier ihre Ideen anbieten. Und das ist wirklich spannend.""
http://www.deutschlandradiokultur.de/ma ... _id=356092
So toll sich das auch anhört, auch in Israel muss man austherapiert sein und die Entscheidung fremden Menschen überlassen, ob man Cannabis als Medikament nutzen darf.
Diese Denke geht mir dermassig gegen den Strich
"High und gesund werden im Heiligen Land"
"Nach Software, Drohnen und Orangen hat Israel einen neuen Exportschlager: Hasch. Mit Rückendeckung religiöser Parteien drücken Start-ups Cannabis auf den Weltmarkt. Das Land hat mehrere Trümpfe dafür.
...
Fast die Hälfte der US-Bundesstaaten erlaubt die medizinische Anwendung, auch Großbritannien, Kanada, Tschechien oder Holland. Nun will die ultrakonservative, religiöse Regierung in Jerusalem sich an die Spitze des Wandels setzen. Israel hat gute Voraussetzungen, um zum „highligen“ Land zu werden. Der Staat hat eine lange Tradition exzellenter Cannabis-Forschung. Zudem ist das Klima ideal, der Hanf aus dem Land gilt als sehr hochwertig. Israels Exporthits sind Diamanten, Waffen, Computerchips und Orangen. Cannabis soll hinzukommen.
Schon jetzt hat Israel liberale Gesetze. Patienten erhalten auf Rezept so viel Cannabis, wie sie brauchen.
...
Die Regierung will nachlegen: Der ultraorthodoxe Gesundheitsminister Jakob Litzman will Tausenden weiteren Patienten den Zugang zum Hanf erleichtern. Anbau-Lizenzen sollen unbürokratisch vergeben werden. Justizministerin Ayelet Shaked will den Konsum entkriminalisieren. Wer mit weniger als 15 Gramm Gras erwischt wird, soll ohne Strafe bleiben. Wer mehr hat, muss lediglich eine Buße zahlen.
...
Noch ist unklar, wie viele dieser Hoffnungen sich erfüllen. Versprechen gibt es viele, ein Experte schreibt gar „von der wichtigsten Wende in der Medizin seit Entdeckung des Penizillins“.
...
Doch die Reform ist auch umstritten. Ein Teil des Kabinetts fürchtet, Israel könne das Image eines „Weltdealers“ bekommen. Auch die Pharmaindustrie versuche den Fortschritt von Cannabis zu blockieren, vermutet mancher in der Branche: „Die Pharmagiganten fürchten einen Naturstoff, den Patienten daheim kostenlos anbauen und gefahrlos einnehmen könnten“, sagt ein israelischer Cannabis-Unternehmer, der seinen Namen nicht nennen möchte. „Es ist kein Zufall, dass gerade in Deutschland, dem Land von Bayer, Boehringer und Merck, nur 500 Menschen Cannabis für ihr Leiden erhalten“, sagt er."
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... -Land.html
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen ...
...
Fast die Hälfte der US-Bundesstaaten erlaubt die medizinische Anwendung, auch Großbritannien, Kanada, Tschechien oder Holland. Nun will die ultrakonservative, religiöse Regierung in Jerusalem sich an die Spitze des Wandels setzen. Israel hat gute Voraussetzungen, um zum „highligen“ Land zu werden. Der Staat hat eine lange Tradition exzellenter Cannabis-Forschung. Zudem ist das Klima ideal, der Hanf aus dem Land gilt als sehr hochwertig. Israels Exporthits sind Diamanten, Waffen, Computerchips und Orangen. Cannabis soll hinzukommen.
Schon jetzt hat Israel liberale Gesetze. Patienten erhalten auf Rezept so viel Cannabis, wie sie brauchen.
...
Die Regierung will nachlegen: Der ultraorthodoxe Gesundheitsminister Jakob Litzman will Tausenden weiteren Patienten den Zugang zum Hanf erleichtern. Anbau-Lizenzen sollen unbürokratisch vergeben werden. Justizministerin Ayelet Shaked will den Konsum entkriminalisieren. Wer mit weniger als 15 Gramm Gras erwischt wird, soll ohne Strafe bleiben. Wer mehr hat, muss lediglich eine Buße zahlen.
...
Noch ist unklar, wie viele dieser Hoffnungen sich erfüllen. Versprechen gibt es viele, ein Experte schreibt gar „von der wichtigsten Wende in der Medizin seit Entdeckung des Penizillins“.
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Doch die Reform ist auch umstritten. Ein Teil des Kabinetts fürchtet, Israel könne das Image eines „Weltdealers“ bekommen. Auch die Pharmaindustrie versuche den Fortschritt von Cannabis zu blockieren, vermutet mancher in der Branche: „Die Pharmagiganten fürchten einen Naturstoff, den Patienten daheim kostenlos anbauen und gefahrlos einnehmen könnten“, sagt ein israelischer Cannabis-Unternehmer, der seinen Namen nicht nennen möchte. „Es ist kein Zufall, dass gerade in Deutschland, dem Land von Bayer, Boehringer und Merck, nur 500 Menschen Cannabis für ihr Leiden erhalten“, sagt er."
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... -Land.html
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen ...
Re: "High und gesund werden im Heiligen Land"
„Es ist kein Zufall, dass gerade in Deutschland, dem Land von Bayer, Boehringer und Merck, nur 500 Menschen Cannabis für ihr Leiden erhalten“, sagt er."
Das kann man wirklich so unterschreiben. Leider.
Das kann man wirklich so unterschreiben. Leider.
"Israel: Scientists Discover Marijuana Helps Heal Broken Bon
"Israel: Scientists Discover Marijuana Helps Heal Broken Bones, & Even Makes Them Stronger
A marijuana chemical known as cannabinoid cannabidiol (CBD) helps cracks recuperate quicker and even make the bones more grounded than they were some time recently, as indicated by a study led by analysts from Tel Aviv University and Hebrew University and distributed in the Journal of Bone and Mineral Research.
CBD has no psychotropic impacts.
“We observed that CBD alone makes bones more grounded amid recuperating, improving the development of the collagenous framework, which gives the premise to new mineralization of bone tissue,” analyst Yankel Gabet said. “In the wake of being treated with CBD, the mended bone will be harder to soften up what’s to come.”"
http://420intel.com/articles/2016/10/11 ... -277900465
A marijuana chemical known as cannabinoid cannabidiol (CBD) helps cracks recuperate quicker and even make the bones more grounded than they were some time recently, as indicated by a study led by analysts from Tel Aviv University and Hebrew University and distributed in the Journal of Bone and Mineral Research.
CBD has no psychotropic impacts.
“We observed that CBD alone makes bones more grounded amid recuperating, improving the development of the collagenous framework, which gives the premise to new mineralization of bone tissue,” analyst Yankel Gabet said. “In the wake of being treated with CBD, the mended bone will be harder to soften up what’s to come.”"
http://420intel.com/articles/2016/10/11 ... -277900465
"Israel weitet Marihuanaverfügbarkeit aus"
Zusammengetragen und übersetzt vom "Hanfjournal". Um die Links anklicken zu können, bitte auf "Hanfjournal gehen :
"Größter Drug-Store in Gesprächen mit Gesundheitsministerium.
Nachdem bereits im letzten Jahr von der israelischen Regierung angekündigt wurde, dass medizinisches Cannabis einfacher für Patienten erhältlich gemacht werden soll, werden nun nötige Schritte gegangen, die dieses Vorhaben umsetzen. Israel weitet Marihuanaverfügbarkeit aus.
In Gesprächen mit der größten Drogeriekette Super-Pharm wären Details verhandelt worden, die Genehmigungsinhabern zukünftig den Zugang zu ihrer Medizin erleichtern können. Anstatt, wie bisher, ganz spezielle Einrichtungen besuchen zu müssen, wäre Cannabispatienten nur noch der Weg in ein nahe gelegenes Geschäft der Kette auferlegt.
Bereits seit den 1990er Jahren wird in Israel Hanf medizinisch verwendet, was den Zuspruch zur geplanten Veränderung durch die Pharmazeutische Gesellschaft Israels erklären könnte.
Noch ist nicht bekannt, ab wann die flächendeckende Verfügbarkeit von Medizinalhanf durch die Super-Pharm-Kette in Israel stattfinden soll, doch die Sprecher der Drogeriekette äußerten sich bereits wohlwollend in einer Erklärung:
„Super-Pharm beobachtet die Richtlinien des Gesundheitsministeriums genau und ist in Bezug auf die Reformen beteiligt, um das Leben der israelischen Patienten zu verbessern … Wir untersuchen derzeit alle Aspekte und Folgen des Themas, mit der Absicht, später teilweise in diesem Bereich beteiligt zu sein.“
„Wir denken, dass Super-Pharm der richtige Ort für die Abgabe der Substanz ist, so wie es auch für andere Betäubungsmittel der richtige Ort ist“, sagt Miki Ofer, ein ehemaliger Vorsitzender der Pharmazeutischen Gesellschaft Israels. „Auch wirtschaftlich denken wir, dass dies eine potenzielle Profitquelle für die Apotheken sein wird.“
Über 27.000 Israelis verwenden medizinisches Marihuana, laut Angaben der Zeitung Haaretz."
http://hanfjournal.de/2016/10/23/israel ... rkeit-aus/
"Größter Drug-Store in Gesprächen mit Gesundheitsministerium.
Nachdem bereits im letzten Jahr von der israelischen Regierung angekündigt wurde, dass medizinisches Cannabis einfacher für Patienten erhältlich gemacht werden soll, werden nun nötige Schritte gegangen, die dieses Vorhaben umsetzen. Israel weitet Marihuanaverfügbarkeit aus.
In Gesprächen mit der größten Drogeriekette Super-Pharm wären Details verhandelt worden, die Genehmigungsinhabern zukünftig den Zugang zu ihrer Medizin erleichtern können. Anstatt, wie bisher, ganz spezielle Einrichtungen besuchen zu müssen, wäre Cannabispatienten nur noch der Weg in ein nahe gelegenes Geschäft der Kette auferlegt.
Bereits seit den 1990er Jahren wird in Israel Hanf medizinisch verwendet, was den Zuspruch zur geplanten Veränderung durch die Pharmazeutische Gesellschaft Israels erklären könnte.
Noch ist nicht bekannt, ab wann die flächendeckende Verfügbarkeit von Medizinalhanf durch die Super-Pharm-Kette in Israel stattfinden soll, doch die Sprecher der Drogeriekette äußerten sich bereits wohlwollend in einer Erklärung:
„Super-Pharm beobachtet die Richtlinien des Gesundheitsministeriums genau und ist in Bezug auf die Reformen beteiligt, um das Leben der israelischen Patienten zu verbessern … Wir untersuchen derzeit alle Aspekte und Folgen des Themas, mit der Absicht, später teilweise in diesem Bereich beteiligt zu sein.“
„Wir denken, dass Super-Pharm der richtige Ort für die Abgabe der Substanz ist, so wie es auch für andere Betäubungsmittel der richtige Ort ist“, sagt Miki Ofer, ein ehemaliger Vorsitzender der Pharmazeutischen Gesellschaft Israels. „Auch wirtschaftlich denken wir, dass dies eine potenzielle Profitquelle für die Apotheken sein wird.“
Über 27.000 Israelis verwenden medizinisches Marihuana, laut Angaben der Zeitung Haaretz."
http://hanfjournal.de/2016/10/23/israel ... rkeit-aus/
"Israel investiert in Forschung"
"...
In Israel hat die Regierung bekanntgegeben, dass man Studien zu Cannabis durchführen will. Das Gesundheits- und das Landwirtschaftsministerium werden dabei zusammenarbeiten und zur Finanzierung von insgesamt dreizehn Studien 2,1 Mio. USD erhalten. In den Studien sollen medizinische und biochemische Aspekte von Cannabis untersucht werden.
Wie Globes berichtet, sollen unter anderem die Behandlung von Multipler Sklerose unter Verwendung von Cannabis, die Wirkung von Cannabis bei der Behandlung nach Organtransplantationen und auch die Fähigkeit der Pflanze, das Wachstum von Bakterien zu begrenzen, untersucht werden. "
http://www.shareribs.com/rohstoffe/soft ... 06511.html
http://www.globes.co.il/en/article-govt ... 1001173417
Sehr interessant, besonders die Sache mit den Bakterien in Hinsicht auf multiresistente Keime. Das ist ja ein weltweit heftiges Problem. Wobei ich es zielführender bei dieser Problematik fände, mehr bei den wirklichen Ursachen ( wahlloser Antibiotikaeinsatz) anzusetzen.
In Israel hat die Regierung bekanntgegeben, dass man Studien zu Cannabis durchführen will. Das Gesundheits- und das Landwirtschaftsministerium werden dabei zusammenarbeiten und zur Finanzierung von insgesamt dreizehn Studien 2,1 Mio. USD erhalten. In den Studien sollen medizinische und biochemische Aspekte von Cannabis untersucht werden.
Wie Globes berichtet, sollen unter anderem die Behandlung von Multipler Sklerose unter Verwendung von Cannabis, die Wirkung von Cannabis bei der Behandlung nach Organtransplantationen und auch die Fähigkeit der Pflanze, das Wachstum von Bakterien zu begrenzen, untersucht werden. "
http://www.shareribs.com/rohstoffe/soft ... 06511.html
http://www.globes.co.il/en/article-govt ... 1001173417
Sehr interessant, besonders die Sache mit den Bakterien in Hinsicht auf multiresistente Keime. Das ist ja ein weltweit heftiges Problem. Wobei ich es zielführender bei dieser Problematik fände, mehr bei den wirklichen Ursachen ( wahlloser Antibiotikaeinsatz) anzusetzen.
"Israel will kleine Mengen legalisieren"
" Israel: Die Regierung will kleine Cannabismengen für den Freizeitkonsum entkriminalisieren
Israel plant, den Cannabiskonsum zu entkriminalisieren. Dies erklärte Gilad Erdan, Minister für Innere Sicherheit, am 26. Januar. Er erklärte, dass im Falle einer Annahme durch die Regierung Personen, die beim Rauchen von Cannabis aufgegriffen werden, mit einer Geldstrafe bestraft und nicht länger verhaftet und verurteilt würden. Eine Strafverfolgung würde nur bei Wiederholungstätern erfolgen.
„Die Polizei wird in der Lage sein, ihre Ressourcen umzulenken … weg von sich normgerecht verhaltenden Konsumenten und sich stattdessen auf gefährliche Drogen konzentrieren“, erklärte Erdan bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv. Nach Daten, die dem Parlament durch das Ministerium für Innere Sicherheit im Dezember vorgestellt wurden, hat die Strafverfolgung gegen Cannabiskonsumenten seit 2010 um 30 % abgenommen. Daten, die dem Justizministerium präsentiert wurden, zeigten, dass im Jahr 2015 nur 188 Personen wegen des Rauchens von Cannabis verhaftet wurden, eine Abnahme um 56 % seit 2010. Daher scheint Freizeitkonsum von Cannabis abgenommen zu haben, obwohl der akzeptierte medizinische Konsum in Israel zugenommen hat. Mehr als 20.000 Patienten dürfen Cannabis verwenden."
http://www.cannabis-med.org/german/bull ... p?id=504#1 vom 4.2.17
http://www.reuters.com/article/us-israe ... SKBN15A1BS
Okay, der Ausdruck "normgerechtes Verhalten" schmeckt mir jetzt nicht so
, aber durch die Patienten! hat die Allgemeinheit endlich gemerkt, das das Horrorkraut nicht zu einer massenhaften Vermehrung von Drogenzombies, die sich ihr Haschgift in finsteren Ecken spritzt, führt.
Israel plant, den Cannabiskonsum zu entkriminalisieren. Dies erklärte Gilad Erdan, Minister für Innere Sicherheit, am 26. Januar. Er erklärte, dass im Falle einer Annahme durch die Regierung Personen, die beim Rauchen von Cannabis aufgegriffen werden, mit einer Geldstrafe bestraft und nicht länger verhaftet und verurteilt würden. Eine Strafverfolgung würde nur bei Wiederholungstätern erfolgen.
„Die Polizei wird in der Lage sein, ihre Ressourcen umzulenken … weg von sich normgerecht verhaltenden Konsumenten und sich stattdessen auf gefährliche Drogen konzentrieren“, erklärte Erdan bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv. Nach Daten, die dem Parlament durch das Ministerium für Innere Sicherheit im Dezember vorgestellt wurden, hat die Strafverfolgung gegen Cannabiskonsumenten seit 2010 um 30 % abgenommen. Daten, die dem Justizministerium präsentiert wurden, zeigten, dass im Jahr 2015 nur 188 Personen wegen des Rauchens von Cannabis verhaftet wurden, eine Abnahme um 56 % seit 2010. Daher scheint Freizeitkonsum von Cannabis abgenommen zu haben, obwohl der akzeptierte medizinische Konsum in Israel zugenommen hat. Mehr als 20.000 Patienten dürfen Cannabis verwenden."
http://www.cannabis-med.org/german/bull ... p?id=504#1 vom 4.2.17
http://www.reuters.com/article/us-israe ... SKBN15A1BS
Okay, der Ausdruck "normgerechtes Verhalten" schmeckt mir jetzt nicht so
Re: "Israel will kleine Mengen legalisieren"
" Geldstrafe statt Gefängnis
Mildere Strafen in Israel für Konsum von Marihuana
Wer in Israel mit Marihuana erwischt wird, muss künftig bloß noch ein Bußgeld zahlen und wird nicht weiter strafrechtlich verfolgt. Das gilt zumindest für Ersttäter.
Das israelische Kabinett hat am Sonntag beschlossen, den Konsum von Marihuana zu entkriminalisieren. Jeder Ersttäter wird nach dem Reformentwurf nicht mehr verhaftet und strafrechtlich verfolgt, sondern nur noch mit einem Bußgeld von 1000 Schekel (rund 250 Euro) belegt. Bei wiederholtem Missbrauch verdoppelt sich das Bußgeld. Eine Haftstrafe droht jetzt theoretisch nur noch dem, der viermal erwischt wird.
...
Israelis sind der Droge nicht abgeneigt. Laut einem Bericht der Drogenbehörde der Vereinten Nationen konsumieren neun Prozent der Bevölkerung Cannabis. Manche glauben, diese Zahlen seien noch untertrieben. Die Abgeordnete Tamar Zandberg (Meretz) sagte am Sonntag, der Beschluss sende ein Signal an „eine Million Israelis, die Marihuana konsumieren“. Eine vollständige Legalisierung von Marihuana sei „nur noch eine Frage der Zeit“.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 10686.html
Mildere Strafen in Israel für Konsum von Marihuana
Wer in Israel mit Marihuana erwischt wird, muss künftig bloß noch ein Bußgeld zahlen und wird nicht weiter strafrechtlich verfolgt. Das gilt zumindest für Ersttäter.
Das israelische Kabinett hat am Sonntag beschlossen, den Konsum von Marihuana zu entkriminalisieren. Jeder Ersttäter wird nach dem Reformentwurf nicht mehr verhaftet und strafrechtlich verfolgt, sondern nur noch mit einem Bußgeld von 1000 Schekel (rund 250 Euro) belegt. Bei wiederholtem Missbrauch verdoppelt sich das Bußgeld. Eine Haftstrafe droht jetzt theoretisch nur noch dem, der viermal erwischt wird.
...
Israelis sind der Droge nicht abgeneigt. Laut einem Bericht der Drogenbehörde der Vereinten Nationen konsumieren neun Prozent der Bevölkerung Cannabis. Manche glauben, diese Zahlen seien noch untertrieben. Die Abgeordnete Tamar Zandberg (Meretz) sagte am Sonntag, der Beschluss sende ein Signal an „eine Million Israelis, die Marihuana konsumieren“. Eine vollständige Legalisierung von Marihuana sei „nur noch eine Frage der Zeit“.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 10686.html
"Cannabis-Experten-Konferenz in Tel Aviv"
" Die medizinische Nutzung von Cannabis steht in diesem Monat im Mittelpunkt einer zweitägigen Konferenz in Tel Aviv.
Forscher und Unternehmer wollen am 20. und 21. März über Innovationen und Behandlungsmöglichkeiten auf diesem schnell wachsenden Markt sprechen. Organisiert wird CannaTech 2017 von iCAN, einem Unternehmen, das jungen Unternehmen auf dem Gebiet der medizinischen Cannabis-Industrie in Israel durch intensive Unterstützung zum schnelleren Erfolg verhelfen will.
...
Die Legalisierung der medizinischen Nutzung von Cannabis auch in Deutschland eröffne Möglichkeiten einer neuen Kooperation mit Israel, hieß es in einer Mitteilung von iCAN. Am 22. März sei ein Tagesausflug in die Arava-Wüste im Süden Israels geplant, bei dem es um neue Anbaumöglichkeiten des Heilmittels gehe. Denkbar wäre unter anderem ein Import von medizinischem Cannabis aus Israel nach Deutschland."
http://www.focus.de/finanzen/news/wirts ... 50800.html
Forscher und Unternehmer wollen am 20. und 21. März über Innovationen und Behandlungsmöglichkeiten auf diesem schnell wachsenden Markt sprechen. Organisiert wird CannaTech 2017 von iCAN, einem Unternehmen, das jungen Unternehmen auf dem Gebiet der medizinischen Cannabis-Industrie in Israel durch intensive Unterstützung zum schnelleren Erfolg verhelfen will.
...
Die Legalisierung der medizinischen Nutzung von Cannabis auch in Deutschland eröffne Möglichkeiten einer neuen Kooperation mit Israel, hieß es in einer Mitteilung von iCAN. Am 22. März sei ein Tagesausflug in die Arava-Wüste im Süden Israels geplant, bei dem es um neue Anbaumöglichkeiten des Heilmittels gehe. Denkbar wäre unter anderem ein Import von medizinischem Cannabis aus Israel nach Deutschland."
http://www.focus.de/finanzen/news/wirts ... 50800.html
"Israel hofft auf Cannabis als Exportschlager"
"In Israel ist der medizinische Gebrauch von Hanf seit 25 Jahren erlaubt, mit der Legalisierung in Deutschland erhoffen sich israelische Unternehmer hohe Export-Erträge.
...
Rund 28.000 israelische Patienten haben nach Angaben Afeks bereits eine Genehmigung des Gesundheitsministeriums, Marihuana zur Linderung ihres Leidens zu konsumieren. Das sind viele für ein kleines Land wie Israel, das nur 8,6 Millionen Einwohner hat. Doch bisher war der Weg zu einer Genehmigung sehr steinig und führte immer über das Gesundheitsministerium. "Wir bilden jetzt Ärzte aus, damit diese Cannabis auf Rezept verschreiben können", erklärt Afek. Er rechne damit, dass die Reform bis Jahresende abgeschlossen werden könnte.
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Bisher gibt es nach Angaben von Kaye in Israel acht Anbaugebiete für Hanf in pharmazeutischer Qualität. Bisher sei die Cannabis-Industrie ein Markt von rund 150 Millionen Dollar. "Wir rechnen damit, dass dies binnen zwei Jahren auf eine Milliarde Dollar steigt", sagt Kaye. In Kanada und den USA hat sich die Behandlung per Hanf-Pflanze zum Milliarden-Markt entwickelt. Auch Deutschland sei ein vielversprechender Export-Markt, sagt Kaye. "Es ist eine boomende Industrie, und Israel hat die Nase ganz weit vorn", meint er. "Europa ist nicht der beste Ort, um Cannabis anzubauen." Deshalb empfehle er Ländern wie Deutschland, zumindest die Rohware aus Gegenden zu importieren, die klimatisch besser für den Anbau geeignet seien.
Afek sagt, er habe sich in diesem Jahr bereits mit einer deutschen Delegation getroffen. "Sie haben großes Interesse an dem medizinischen Modell des Cannabis-Gebrauchs in Israel." Bisher haben in Deutschland rund 1.000 Patienten eine Ausnahmegenehmigung für Cannabis. "In Israel sind es 28.000, obwohl die Bevölkerung in Deutschland zehnmal größer ist", sagt Afek. "Auf Deutschland hochgerechnet wären es wohl rund 280.000."
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Kritiker des Cannabis-Programms in Israel warnen davor, dass medizinisch verschriebenes Marihuana auch in die Hände von Freizeitkonsumenten geraten könnte. Kaye und Afek haben dazu unterschiedliche Meinungen. "Es ist so, als würde man sich von einem Freund eine Schmerztablette leihen", sagt Kaye. "Es ist lächerlich, sich darüber aufzuregen, Cannabis ist keine Einstiegsdroge."
Das sieht Afek ganz anders. "Cannabis ist eine Droge und als Arzt sage ich, dass es wie andere Medikamente auch keineswegs harmlos ist", sagt der Vize-Leiter des Gesundheitsministeriums. "Ich hoffe, dass ich selbst nie Marihuana rauchen muss - ich würde es nur tun, wenn ich sehr krank wäre.""
https://kurier.at/wirtschaft/israel-hof ... 52.485.911
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Rund 28.000 israelische Patienten haben nach Angaben Afeks bereits eine Genehmigung des Gesundheitsministeriums, Marihuana zur Linderung ihres Leidens zu konsumieren. Das sind viele für ein kleines Land wie Israel, das nur 8,6 Millionen Einwohner hat. Doch bisher war der Weg zu einer Genehmigung sehr steinig und führte immer über das Gesundheitsministerium. "Wir bilden jetzt Ärzte aus, damit diese Cannabis auf Rezept verschreiben können", erklärt Afek. Er rechne damit, dass die Reform bis Jahresende abgeschlossen werden könnte.
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Bisher gibt es nach Angaben von Kaye in Israel acht Anbaugebiete für Hanf in pharmazeutischer Qualität. Bisher sei die Cannabis-Industrie ein Markt von rund 150 Millionen Dollar. "Wir rechnen damit, dass dies binnen zwei Jahren auf eine Milliarde Dollar steigt", sagt Kaye. In Kanada und den USA hat sich die Behandlung per Hanf-Pflanze zum Milliarden-Markt entwickelt. Auch Deutschland sei ein vielversprechender Export-Markt, sagt Kaye. "Es ist eine boomende Industrie, und Israel hat die Nase ganz weit vorn", meint er. "Europa ist nicht der beste Ort, um Cannabis anzubauen." Deshalb empfehle er Ländern wie Deutschland, zumindest die Rohware aus Gegenden zu importieren, die klimatisch besser für den Anbau geeignet seien.
Afek sagt, er habe sich in diesem Jahr bereits mit einer deutschen Delegation getroffen. "Sie haben großes Interesse an dem medizinischen Modell des Cannabis-Gebrauchs in Israel." Bisher haben in Deutschland rund 1.000 Patienten eine Ausnahmegenehmigung für Cannabis. "In Israel sind es 28.000, obwohl die Bevölkerung in Deutschland zehnmal größer ist", sagt Afek. "Auf Deutschland hochgerechnet wären es wohl rund 280.000."
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Kritiker des Cannabis-Programms in Israel warnen davor, dass medizinisch verschriebenes Marihuana auch in die Hände von Freizeitkonsumenten geraten könnte. Kaye und Afek haben dazu unterschiedliche Meinungen. "Es ist so, als würde man sich von einem Freund eine Schmerztablette leihen", sagt Kaye. "Es ist lächerlich, sich darüber aufzuregen, Cannabis ist keine Einstiegsdroge."
Das sieht Afek ganz anders. "Cannabis ist eine Droge und als Arzt sage ich, dass es wie andere Medikamente auch keineswegs harmlos ist", sagt der Vize-Leiter des Gesundheitsministeriums. "Ich hoffe, dass ich selbst nie Marihuana rauchen muss - ich würde es nur tun, wenn ich sehr krank wäre.""
https://kurier.at/wirtschaft/israel-hof ... 52.485.911
Re: Israel - Marihuana im Altenheim
Glaube, dieses Video vom ZDF hatten wir hier im Forum noch nicht verlinkt.
https://www.facebook.com/87413439262059 ... 995889061/
https://www.facebook.com/87413439262059 ... 995889061/
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Israel streitet ums Cannabis
Die Justizministerin und der Agrarminister inmitten einer Hanfplantage: Ein Bild dieses Besuches auf der Cannabis-Farma Seach im Norden Israels postete Justizministerin Ayelet Shaked vergangene Woche auf ihrer Facebook-Seite. Mit dieser Visite wollten sie auch ein Zeichen des Protests gegen die Entscheidung von Premierminister Benjamin Netanjahu setzen, der zuvor bereits in Aussicht gestellte Genehmigungen zum Export von Cannabis zu medizinischen Zwecken auf Eis gelegt hat. Ein Anruf von US-Präsident Donald Trump soll ihn dazu bewogen haben.......
(Quelle/Volltext: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/d ... -1.3867093)
Die Justizministerin und der Agrarminister inmitten einer Hanfplantage: Ein Bild dieses Besuches auf der Cannabis-Farma Seach im Norden Israels postete Justizministerin Ayelet Shaked vergangene Woche auf ihrer Facebook-Seite. Mit dieser Visite wollten sie auch ein Zeichen des Protests gegen die Entscheidung von Premierminister Benjamin Netanjahu setzen, der zuvor bereits in Aussicht gestellte Genehmigungen zum Export von Cannabis zu medizinischen Zwecken auf Eis gelegt hat. Ein Anruf von US-Präsident Donald Trump soll ihn dazu bewogen haben.......
(Quelle/Volltext: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/d ... -1.3867093)
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littleganja
Israel: Cannabis, la terre promise - ARTE Report.
Leider nur in Französisch, was mich aber selbst erschreckt, ich verstehe mehr Französisch wie ich dachte
Evtl. liegt es daran das Cannabis Konsumenten eigentlich eine eigene Sprache haben und diese in allen Ländern verstanden wird
https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptw ... EYahmr.mp4