Es ist höchst problematisch, wenn man derart inadäquates und irreführendes Vokabular medial und selbst in offiziellen Dokumenten verbreitet. Sind die sog. "Legal Highs" nun nicht auch teilweise alles andere als legal? Unsere Sprache hat bekanntlich eine Wirkung. So weisen Corazza et al. (2012: ‘Legal Highs’ an inappropriate term for ‘Novel Psychoactive Drugs’ in drug prevention and scientific debate) darauf hin, dass derart unzutreffende Umschreibungen gerade recht anziehend auf potentielle Konsumenten wirken können.
Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Re: SPON "Onlineshops verkaufen Drogen an Jugendliche"
"Legal Highs"
Es ist höchst problematisch, wenn man derart inadäquates und irreführendes Vokabular medial und selbst in offiziellen Dokumenten verbreitet. Sind die sog. "Legal Highs" nun nicht auch teilweise alles andere als legal? Unsere Sprache hat bekanntlich eine Wirkung. So weisen Corazza et al. (2012: ‘Legal Highs’ an inappropriate term for ‘Novel Psychoactive Drugs’ in drug prevention and scientific debate) darauf hin, dass derart unzutreffende Umschreibungen gerade recht anziehend auf potentielle Konsumenten wirken können.
Es ist höchst problematisch, wenn man derart inadäquates und irreführendes Vokabular medial und selbst in offiziellen Dokumenten verbreitet. Sind die sog. "Legal Highs" nun nicht auch teilweise alles andere als legal? Unsere Sprache hat bekanntlich eine Wirkung. So weisen Corazza et al. (2012: ‘Legal Highs’ an inappropriate term for ‘Novel Psychoactive Drugs’ in drug prevention and scientific debate) darauf hin, dass derart unzutreffende Umschreibungen gerade recht anziehend auf potentielle Konsumenten wirken können.
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."
"Warum immer weniger Jugendliche zum Joint greifen"
"Alkohol, Tabak oder Cannabis sinkt in der Gunst junger Leute. Immer öfter erliegen sie stattdessen einem anderen Phänomen: Mädchen zieht es in die sozialen Netzwerke, Jungen zu Glückspielen.
...
"Das höhere Einstiegsalter und der anhaltende Rückgang des Konsums von Alkohol und Tabak sind gute Nachrichten", erklärte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag. Das liege daran, dass die Stadt Fortschritte bei der Prävention gemacht habe. Auch zeige die Kampagne gegen Cannabis offenbar Erfolg. Prüfer-Storcks: "Der Anteil der Jugendlichen, die kiffen, ist rückläufig."
...
"Es war im letzten Jahr ein wichtiges Zeichen, dass der Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft dem grünen Hirngespinst einer legalen Cannabisabgabe für jedermann ein Ende bereitet hat", betonte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Birgit Stöver. Umso unverständlicher sei es, "dass der grüne Twitter-Junkie und Teilzeitjustizsenator Till Steffen sich erst in der vergangenen Woche auf einem Podium des Cannabis Social Clubs klar für eine Cannabisfreigabe ausgesprochen hat". Rot-Grün müsse endlich aufhören, beim Thema Cannabis rechts und links gleichzeitig zu blinken. Stöver: "Alles andere gefährdet die Erfolge der Suchtprävention und die Gesundheit unserer Kinder."
Prüfer-Storcks hat sich dazu am Dienstag deutlich geäußert. Sie sieht keinen Grund, die Strategie gegen Cannabis aufzulockern und weiter über eine Legalisierung nachzudenken: "Wir sprechen uns nicht dafür aus, die Verfügbarkeit zu erleichtern." Das sei die einheitliche Linie im rot-grünen Senat, das Thema sei geklärt. Trotz rückläufigem Trend beim Konsum "werden wir nicht nachlassen, auf die Schädlichkeit von Cannabis hinzuweisen"."
http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... eifen.html
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"Das höhere Einstiegsalter und der anhaltende Rückgang des Konsums von Alkohol und Tabak sind gute Nachrichten", erklärte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag. Das liege daran, dass die Stadt Fortschritte bei der Prävention gemacht habe. Auch zeige die Kampagne gegen Cannabis offenbar Erfolg. Prüfer-Storcks: "Der Anteil der Jugendlichen, die kiffen, ist rückläufig."
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"Es war im letzten Jahr ein wichtiges Zeichen, dass der Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft dem grünen Hirngespinst einer legalen Cannabisabgabe für jedermann ein Ende bereitet hat", betonte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Birgit Stöver. Umso unverständlicher sei es, "dass der grüne Twitter-Junkie und Teilzeitjustizsenator Till Steffen sich erst in der vergangenen Woche auf einem Podium des Cannabis Social Clubs klar für eine Cannabisfreigabe ausgesprochen hat". Rot-Grün müsse endlich aufhören, beim Thema Cannabis rechts und links gleichzeitig zu blinken. Stöver: "Alles andere gefährdet die Erfolge der Suchtprävention und die Gesundheit unserer Kinder."
Prüfer-Storcks hat sich dazu am Dienstag deutlich geäußert. Sie sieht keinen Grund, die Strategie gegen Cannabis aufzulockern und weiter über eine Legalisierung nachzudenken: "Wir sprechen uns nicht dafür aus, die Verfügbarkeit zu erleichtern." Das sei die einheitliche Linie im rot-grünen Senat, das Thema sei geklärt. Trotz rückläufigem Trend beim Konsum "werden wir nicht nachlassen, auf die Schädlichkeit von Cannabis hinzuweisen"."
http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... eifen.html
Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"CWS setzt auf Vorbeugung und Aufklärung
Cannabis nicht verharmlosen
Prävention ist mehr als ein Reagieren. Deshalb hat die Christian-Wirth-Schule ein umfangreiches Programm zu verschiedenen Suchtformen installiert. Auch Cannabis gehört dazu. Um das brisante Thema zu beleuchten, gab’s aber keinen trockenen Vortrag, sondern eine pfiffige Idee
Vorbeugen ist besser als Nachsorge. Daher hat die Christian-Wirth-Schule (CWS) ein Präventionsprogramm an der Schule installiert. Der „Cannabis-Parcours“ gehört seit zwei Jahren dazu. Denn es ist erwiesen, dass Cannabis eine der beliebtesten Suchtstoffe bei Jugendlichen und Erwachsenen ist, berichtete Stephanie Kobel.
Sie gehörte zum Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe (ZJS) in Usingen. Und ihre Kollegin Bärbel Debus stellte zudem fest: Cannabis ist nicht harmlos.
„Man kann von Cannabis körperlich und psychisch abhängig werden“, berichtete Debus weiter. Das Ess- und Schlafverhalten der Konsumenten würde sich verändern. Und bei Dauerkonsum würde die beruhigende Wirkung in Aggressionen und Gewaltbereitschaft umschlagen. Das hänge auch damit zusammen, dass sich der THC-Gehalt in Cannabis erhöht habe.
...
Und in einer Ausstellung zum Thema begegneten sie dem Seemann „Popeye“, der Spinat konsumiert, um stark zu werden. Doch Spinat war auch ein Begriff für Cannabis.
...
Unterstützt wurde sie vom Lions Club Usingen-Saalburg. Angesprochen waren die Schüler der achten Klassen. „Das ist die Altersgruppe, in der die Info fließen sollte“, ist sich Harm sicher. Und es habe nach dem Parcours viele positive Rückmeldungen gegeben. „Für manche Jugendlichen war es aber auch fern ihrer Interessens-Welt“, stellte sie fest. Und sie betonte, dass Prävention mehr ist als ein Reagieren auf eine Situation. „Unser Erziehungsauftrag lautet: Starke Persönlichkeiten heranzubilden.“
...
Kann Cannabis als Einstiegsdroge gesehen werden? Dazu meinte Debus, dass die meisten Konsumenten bei Cannabis bleiben und im Anschluss keine härteren Drogen nehmen."
http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/us ... 06,2112028
Ohje Ohje, was für eine bunte Mischung von Mutmassungen
Na wenigstens wird die Einstiegsdrogentheorie hier nicht weiter propagiert.
Wobei das (angebliche) Ziel, starke Persönlichkeiten in einer breiten Masse auszubilden, wirklich so geschehen soll? Wahrscheinlich gilt dies nur für Drogen, andere Lebensbereiche sollten davon möglichst nicht erfasst werden. Wenn ich z.B. in Juraforen lese, wie schwer sich Arbeitnehmer mit Rechten und deren Um/Durchsetzung tun, könnte ich auch manchmal schreien : "Zeigt mal mehr Rückgrat!"
Das mit Popeye ist mir neu, bei Wiki habe ich dazu auch nichts gefunden. Fündig wurde ich erst bei sensiseeds : https://sensiseeds.com/de/blog/von-pope ... en-teil-1/
Cannabis nicht verharmlosen
Prävention ist mehr als ein Reagieren. Deshalb hat die Christian-Wirth-Schule ein umfangreiches Programm zu verschiedenen Suchtformen installiert. Auch Cannabis gehört dazu. Um das brisante Thema zu beleuchten, gab’s aber keinen trockenen Vortrag, sondern eine pfiffige Idee
Vorbeugen ist besser als Nachsorge. Daher hat die Christian-Wirth-Schule (CWS) ein Präventionsprogramm an der Schule installiert. Der „Cannabis-Parcours“ gehört seit zwei Jahren dazu. Denn es ist erwiesen, dass Cannabis eine der beliebtesten Suchtstoffe bei Jugendlichen und Erwachsenen ist, berichtete Stephanie Kobel.
Sie gehörte zum Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe (ZJS) in Usingen. Und ihre Kollegin Bärbel Debus stellte zudem fest: Cannabis ist nicht harmlos.
„Man kann von Cannabis körperlich und psychisch abhängig werden“, berichtete Debus weiter. Das Ess- und Schlafverhalten der Konsumenten würde sich verändern. Und bei Dauerkonsum würde die beruhigende Wirkung in Aggressionen und Gewaltbereitschaft umschlagen. Das hänge auch damit zusammen, dass sich der THC-Gehalt in Cannabis erhöht habe.
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Und in einer Ausstellung zum Thema begegneten sie dem Seemann „Popeye“, der Spinat konsumiert, um stark zu werden. Doch Spinat war auch ein Begriff für Cannabis.
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Unterstützt wurde sie vom Lions Club Usingen-Saalburg. Angesprochen waren die Schüler der achten Klassen. „Das ist die Altersgruppe, in der die Info fließen sollte“, ist sich Harm sicher. Und es habe nach dem Parcours viele positive Rückmeldungen gegeben. „Für manche Jugendlichen war es aber auch fern ihrer Interessens-Welt“, stellte sie fest. Und sie betonte, dass Prävention mehr ist als ein Reagieren auf eine Situation. „Unser Erziehungsauftrag lautet: Starke Persönlichkeiten heranzubilden.“
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Kann Cannabis als Einstiegsdroge gesehen werden? Dazu meinte Debus, dass die meisten Konsumenten bei Cannabis bleiben und im Anschluss keine härteren Drogen nehmen."
http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/us ... 06,2112028
Ohje Ohje, was für eine bunte Mischung von Mutmassungen
Wobei das (angebliche) Ziel, starke Persönlichkeiten in einer breiten Masse auszubilden, wirklich so geschehen soll? Wahrscheinlich gilt dies nur für Drogen, andere Lebensbereiche sollten davon möglichst nicht erfasst werden. Wenn ich z.B. in Juraforen lese, wie schwer sich Arbeitnehmer mit Rechten und deren Um/Durchsetzung tun, könnte ich auch manchmal schreien : "Zeigt mal mehr Rückgrat!"
Das mit Popeye ist mir neu, bei Wiki habe ich dazu auch nichts gefunden. Fündig wurde ich erst bei sensiseeds : https://sensiseeds.com/de/blog/von-pope ... en-teil-1/
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Nicht wenige Jungs und Mädchen schauen bereits im Jugendalter zu tief ins Glas. Oder packen statt des Pausenbrotes einen Joint aus. Doch einige merken irgendwann, dass sie damit ihr Leben versauen und suchen Hilfe. Die gibt’s bei der Jugendberatung und Suchthilfe. Aber nicht nur für junge Leute.
„Ich habe mich schon immer gewundert, was hier los ist.“ Bärbel Debus ist Diplom-Pädagogin und das, worüber sie sich schon seit 21 Jahren wundert, ist der Cannabis-Konsum im Usinger Land. Schätzungsweise 70 Prozent aller Jugendlichen oder Erwachsenen probieren Cannabis irgendwann einmal aus. „Und es ist ein hoher Teil, der dann hängen bleibt.“ Das kann sie auch im Zentrum für Jugendberatung und Suchhilfe in Usingen beobachten, in dem sie arbeitet: „Etwa ein Fünftel bis ein Viertel aller Klienten kommen wegen Cannabis.“
Liegt vielleicht daran, dass es im Usinger Land eine „gute Verkäufer-Szene“ gibt. Warum sich dieser Zustand so hartnäckig hält? „Gewiefte Anbieter und ein Mangel an Angeboten für junge Erwachsene“, mutmaßt Debus.
...
„Im Jugendalter gibt es Erfahrungen, die gemacht werden müssen“, erklärt die Pädagogin. Und das sei auch kein Problem. „Ausprobieren und den Umgang damit finden ist okay. Zum Problem wird es, wenn sie (die Jugendlichen) dabeibleiben.“"
http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/us ... 06,2139639
Mit dem Dealer-Argument bestätigt hier Frau Debus eine der Positionen des DHV.
Mit ihrem Satz über den "Umgang" widerspricht sie sich aber : Umgang finden heißt zumindest für mich, nicht komplett den Konsum einzustellen, sondern einen Weg zu finden, verantwortungsvoll sich und seiner Umwelt gegenüber zu konsumieren.
„Ich habe mich schon immer gewundert, was hier los ist.“ Bärbel Debus ist Diplom-Pädagogin und das, worüber sie sich schon seit 21 Jahren wundert, ist der Cannabis-Konsum im Usinger Land. Schätzungsweise 70 Prozent aller Jugendlichen oder Erwachsenen probieren Cannabis irgendwann einmal aus. „Und es ist ein hoher Teil, der dann hängen bleibt.“ Das kann sie auch im Zentrum für Jugendberatung und Suchhilfe in Usingen beobachten, in dem sie arbeitet: „Etwa ein Fünftel bis ein Viertel aller Klienten kommen wegen Cannabis.“
Liegt vielleicht daran, dass es im Usinger Land eine „gute Verkäufer-Szene“ gibt. Warum sich dieser Zustand so hartnäckig hält? „Gewiefte Anbieter und ein Mangel an Angeboten für junge Erwachsene“, mutmaßt Debus.
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„Im Jugendalter gibt es Erfahrungen, die gemacht werden müssen“, erklärt die Pädagogin. Und das sei auch kein Problem. „Ausprobieren und den Umgang damit finden ist okay. Zum Problem wird es, wenn sie (die Jugendlichen) dabeibleiben.“"
http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/us ... 06,2139639
Mit dem Dealer-Argument bestätigt hier Frau Debus eine der Positionen des DHV.
Mit ihrem Satz über den "Umgang" widerspricht sie sich aber : Umgang finden heißt zumindest für mich, nicht komplett den Konsum einzustellen, sondern einen Weg zu finden, verantwortungsvoll sich und seiner Umwelt gegenüber zu konsumieren.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Mit Witz gegen Drogen
Saufen, rauchen, kiffen, koksen - darf man über Süchte lachen? Eisi Gulp kam mit seinem Drogenpräventionsprojekt ins Jack-Steinberger-Gymnasium.
...
Mit seiner Comedy-Show "Hackedicht oder was" startete er einen Frontalangriff gegen den Drogenmissbrauch. Er brachte mit tiefenmuskulärer Zwerchfellmassage die 400 Schüler der Mittelstufe am Jack-Steinberger-Gymnasium zum Lachen und Nachdenken über eine ernste Sache.
...
Eisi Gulp arbeitete mit drastischen Provokationen und grotesker Komik und rechnete auch mit einer Gesellschaft ab, die ein schiefes Bild vom Drogenmissbrauch vermittelt: "Wenn der 15-jährige Sohn nach einem ordentlichen Rausch in den Garten kotzt, dann ist das okay. Aber wehe, er raucht einen Joint. Rund 1000 Drogentote hatte Deutschland im letzten Jahr. Das sind aber nur Opiat-Tote. Von den 70 000 Menschen, die im Suff dahingegangen sind, ist keine Rede. Genauso wenig wie von den 180 Menschen, die pro Tag an den Folgen des Nikotinkonsums sterben.""
http://www.mainpost.de/regional/bad-kis ... 41,9308104
Ob das so ganz im Sinne von Madame Mortler ist?
Saufen, rauchen, kiffen, koksen - darf man über Süchte lachen? Eisi Gulp kam mit seinem Drogenpräventionsprojekt ins Jack-Steinberger-Gymnasium.
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Mit seiner Comedy-Show "Hackedicht oder was" startete er einen Frontalangriff gegen den Drogenmissbrauch. Er brachte mit tiefenmuskulärer Zwerchfellmassage die 400 Schüler der Mittelstufe am Jack-Steinberger-Gymnasium zum Lachen und Nachdenken über eine ernste Sache.
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Eisi Gulp arbeitete mit drastischen Provokationen und grotesker Komik und rechnete auch mit einer Gesellschaft ab, die ein schiefes Bild vom Drogenmissbrauch vermittelt: "Wenn der 15-jährige Sohn nach einem ordentlichen Rausch in den Garten kotzt, dann ist das okay. Aber wehe, er raucht einen Joint. Rund 1000 Drogentote hatte Deutschland im letzten Jahr. Das sind aber nur Opiat-Tote. Von den 70 000 Menschen, die im Suff dahingegangen sind, ist keine Rede. Genauso wenig wie von den 180 Menschen, die pro Tag an den Folgen des Nikotinkonsums sterben.""
http://www.mainpost.de/regional/bad-kis ... 41,9308104
Ob das so ganz im Sinne von Madame Mortler ist?
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Mehr junge Wittener konsumieren Drogen
Die Zahlen steigen nicht dramatisch, aber stetig. Viele konsumieren Cannabis. Die Sucht- und Drogenhilfe sieht weiteres Gefahrenpotenzial.
...
Diese Entwicklung beobachtet die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr aktuell in Witten. Schon 2015 habe sich der Anteil der Konsumenten zwischen 16 und 20 Jahren um zehn Personen erhöht. „Auch im ersten Halbjahr 2016 sieht das ähnlich aus“, sagt Heike Malz (46).
...
Deshalb sei im letzten Jahr insgesamt der Anteil derjenigen, die Betäubungsmittel konsumieren, mit 253 Personen erstmals seit 1999 höher gewesen, als der Anteil der Konsumenten legaler Suchtmittel. 227 der Beratenen waren abhängig von Alkohol oder Medikamenten. „Wir erklären das damit, dass es bei den jungen Menschen eine sehr hohe Verbreitung und Akzeptanz von Cannabis und chemischen Drogen wie Amphetaminen gibt“, so Heike Malz. „Vor allem Cannabis rutscht im Bewusstsein der Jugendlichen immer weiter an den legalen Bereich heran.“ Zudem sei es zusehends leichter, an die Droge heranzukommen – auch übers Internet.
...
Wer unsicher sei, der könne einfach mal zu einer Beratung vorbeikommen. Denn auch drakonische Strafen oder strenge Regeln böten meist keine dauerhafte Lösung: „Suchen Sie lieber das Gespräch mit Ihrem Kind.“ Eltern sollten sich auch ihrer Vorbildfunktion bewusst sein, etwa beim Umgang mit Alkohol: „Viele Kinder wachsen heute ja schon in konsumierende Familien hinein.“"
http://www.derwesten.de/staedte/witten/ ... 65799.html
Die Zahlen steigen nicht dramatisch, aber stetig. Viele konsumieren Cannabis. Die Sucht- und Drogenhilfe sieht weiteres Gefahrenpotenzial.
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Diese Entwicklung beobachtet die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr aktuell in Witten. Schon 2015 habe sich der Anteil der Konsumenten zwischen 16 und 20 Jahren um zehn Personen erhöht. „Auch im ersten Halbjahr 2016 sieht das ähnlich aus“, sagt Heike Malz (46).
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Deshalb sei im letzten Jahr insgesamt der Anteil derjenigen, die Betäubungsmittel konsumieren, mit 253 Personen erstmals seit 1999 höher gewesen, als der Anteil der Konsumenten legaler Suchtmittel. 227 der Beratenen waren abhängig von Alkohol oder Medikamenten. „Wir erklären das damit, dass es bei den jungen Menschen eine sehr hohe Verbreitung und Akzeptanz von Cannabis und chemischen Drogen wie Amphetaminen gibt“, so Heike Malz. „Vor allem Cannabis rutscht im Bewusstsein der Jugendlichen immer weiter an den legalen Bereich heran.“ Zudem sei es zusehends leichter, an die Droge heranzukommen – auch übers Internet.
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Wer unsicher sei, der könne einfach mal zu einer Beratung vorbeikommen. Denn auch drakonische Strafen oder strenge Regeln böten meist keine dauerhafte Lösung: „Suchen Sie lieber das Gespräch mit Ihrem Kind.“ Eltern sollten sich auch ihrer Vorbildfunktion bewusst sein, etwa beim Umgang mit Alkohol: „Viele Kinder wachsen heute ja schon in konsumierende Familien hinein.“"
http://www.derwesten.de/staedte/witten/ ... 65799.html
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
" Verfassungsschutz warnt
Anti-Drogen-Stand in Bergedorf gehört zu Scientology
Verein "Sag Nein zu Drogen" meldet Infostand für Sonnabend an. Verfassungsschutz vermutet eine bestimmte Absicht von Scientology.
Hamburgs Verfassungsschutz hat erneut vor dem Besuch eines im Stadtteil Bergedorf angemeldeten Infostands des Vereins "Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben" gewarnt. Hinter dem Veranstalter stecke die verfassungsfeindliche Scientology-Organisation (SO), warnte der Verfassungsschutz am Mittwoch auf seiner Homepage. Der Stand sollte eigentlich schon am 23. Juli aufgebaut werden, wurde dann aber auf kommenden Sonnabend verschoben.
...
Der Infostand lasse auf den ersten Blick auf ein sinnvolles Engagement schließen. "Sag Nein zu Drogen" sei allerdings eine von vielen Scientology-Tarnorganisationen.
...
Die Warnung des Verfassungsschutzes sei eine "Rufmordkampagne", sagte Sprecher Frank Busch damals. Mitglieder der Hamburger Anti-Drogen-Gruppe engagierten sich seit Jahren für eine wirksame Drogenaufklärung - und nur um die gehe es bei der Aktion."
http://www.abendblatt.de/hamburg/berged ... ology.html
Hach, über so einen Stand bin ich kurz vor einem DHV-Treffen in München letztes Jahr auch gestolpert.
Hatten mir nicht viel entgegen zusetzen, ausser den üblichen leeren Worthülsen, die Jungs und Mädels.
Und bei der Frage nach dem Organisator sind sie so richtig ins Schleudern geraten, da kamen Antworten wie : " Ja, unsere Kirche halt.." .."Welche Kirche?" ... "Na, die da hinten, St.-xxx"... "Aber hier im Heftchen ist doch im Impressum jemand ganz anderes angegeben?"... "Nee, Nee, das ist schon die Kirche ..."
"Es geht nur um wirksame Drogenaufklärung"... Junge, das kannste deinen Thetanen erzählen, meiner Meinung nach gehts nur darum, eine Droge durch eine viel gefährlichere zu ersetzen.
Anti-Drogen-Stand in Bergedorf gehört zu Scientology
Verein "Sag Nein zu Drogen" meldet Infostand für Sonnabend an. Verfassungsschutz vermutet eine bestimmte Absicht von Scientology.
Hamburgs Verfassungsschutz hat erneut vor dem Besuch eines im Stadtteil Bergedorf angemeldeten Infostands des Vereins "Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben" gewarnt. Hinter dem Veranstalter stecke die verfassungsfeindliche Scientology-Organisation (SO), warnte der Verfassungsschutz am Mittwoch auf seiner Homepage. Der Stand sollte eigentlich schon am 23. Juli aufgebaut werden, wurde dann aber auf kommenden Sonnabend verschoben.
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Der Infostand lasse auf den ersten Blick auf ein sinnvolles Engagement schließen. "Sag Nein zu Drogen" sei allerdings eine von vielen Scientology-Tarnorganisationen.
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Die Warnung des Verfassungsschutzes sei eine "Rufmordkampagne", sagte Sprecher Frank Busch damals. Mitglieder der Hamburger Anti-Drogen-Gruppe engagierten sich seit Jahren für eine wirksame Drogenaufklärung - und nur um die gehe es bei der Aktion."
http://www.abendblatt.de/hamburg/berged ... ology.html
Hach, über so einen Stand bin ich kurz vor einem DHV-Treffen in München letztes Jahr auch gestolpert.
Hatten mir nicht viel entgegen zusetzen, ausser den üblichen leeren Worthülsen, die Jungs und Mädels.
Und bei der Frage nach dem Organisator sind sie so richtig ins Schleudern geraten, da kamen Antworten wie : " Ja, unsere Kirche halt.." .."Welche Kirche?" ... "Na, die da hinten, St.-xxx"... "Aber hier im Heftchen ist doch im Impressum jemand ganz anderes angegeben?"... "Nee, Nee, das ist schon die Kirche ..."
"Es geht nur um wirksame Drogenaufklärung"... Junge, das kannste deinen Thetanen erzählen, meiner Meinung nach gehts nur darum, eine Droge durch eine viel gefährlichere zu ersetzen.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Schnelle Hilfe mit Cannabis-Ambulanz
Wenn Jugendliche merken, dass ihr Kiffen keinesfalls cool ist, sondern ihnen erhebliche soziale und gesundheitliche Probleme macht, können sie und ihre Eltern sich Rat holen bei der LVR-Cannabis-Ambulanz. Kurzfristige Termine möglich.
"Ambulanz" klingt nach Soforthilfe. Und die zu bekommen, ist ein starkes Argument, wenn man weiß, dass Termine bei Psychologen oder Psychotherapeuten oft Monate im voraus vereinbart werden müssen. Und Eltern - manchmal auch die Jugendlichen selbst - sind nervlich meist stark angeschlagen, wenn sie nach der "Cannabis-Ambulanz" rufen.
...
Cannabis ist keinesfalls so harmlos, wie es von einigen dargestellt wird. Zum einen, weil es als Einstiegsdroge gilt (vorher haben die meisten Konsumenten schon "normalen" Tabak geraucht), zum anderen macht Cannabis träge und gleichgültig, was oft dazu führt, dass der Schulbesuch eingestellt wird oder die Berufsausbildung leidet.
...
Haschisch, gemixt mit Ecstasy, Speed oder Crystal, sei schon für eine Reihe Todesfälle verantwortlich. Wenn junge Leute mehrere Tage und Nächte am Stück "raven", dann halte das kein Körper aus. Manche Herztransplantation habe diesen Hintergrund, sagt der Experte.
...
"Deshalb hilft uns auch die Debatte über die Legalisierung von Cannabis kein bisschen", sagt Psychologin Farina Reschke. "Das ist das falsche Signal, wir brauchen keine Verharmlosung, sondern vielmehr gute Vorbilder." "
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kle ... -1.6219678
Gibt es eigentlich Zahlen darüber, bei wie vielen Jugendlichen und auch Älteren solche Aufklärungs- und Abstinenzangebote dauerhaft! anschlagen? Bisher lese ich immer, das die Zahlen der Ratsuchenden, egel ob freiwillig oder aufgezwungen, ansteigen, aber nichts darüber, ob die Therapien auf Dauer wirklich helfen?
Was die Jugendlichen in solchen Situationen wirklich nicht brauchen, sind Übertreibungen oder Panikmache, das ist auch ein falsches Signal!
Wenn Jugendliche merken, dass ihr Kiffen keinesfalls cool ist, sondern ihnen erhebliche soziale und gesundheitliche Probleme macht, können sie und ihre Eltern sich Rat holen bei der LVR-Cannabis-Ambulanz. Kurzfristige Termine möglich.
"Ambulanz" klingt nach Soforthilfe. Und die zu bekommen, ist ein starkes Argument, wenn man weiß, dass Termine bei Psychologen oder Psychotherapeuten oft Monate im voraus vereinbart werden müssen. Und Eltern - manchmal auch die Jugendlichen selbst - sind nervlich meist stark angeschlagen, wenn sie nach der "Cannabis-Ambulanz" rufen.
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Cannabis ist keinesfalls so harmlos, wie es von einigen dargestellt wird. Zum einen, weil es als Einstiegsdroge gilt (vorher haben die meisten Konsumenten schon "normalen" Tabak geraucht), zum anderen macht Cannabis träge und gleichgültig, was oft dazu führt, dass der Schulbesuch eingestellt wird oder die Berufsausbildung leidet.
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Haschisch, gemixt mit Ecstasy, Speed oder Crystal, sei schon für eine Reihe Todesfälle verantwortlich. Wenn junge Leute mehrere Tage und Nächte am Stück "raven", dann halte das kein Körper aus. Manche Herztransplantation habe diesen Hintergrund, sagt der Experte.
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"Deshalb hilft uns auch die Debatte über die Legalisierung von Cannabis kein bisschen", sagt Psychologin Farina Reschke. "Das ist das falsche Signal, wir brauchen keine Verharmlosung, sondern vielmehr gute Vorbilder." "
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kle ... -1.6219678
Gibt es eigentlich Zahlen darüber, bei wie vielen Jugendlichen und auch Älteren solche Aufklärungs- und Abstinenzangebote dauerhaft! anschlagen? Bisher lese ich immer, das die Zahlen der Ratsuchenden, egel ob freiwillig oder aufgezwungen, ansteigen, aber nichts darüber, ob die Therapien auf Dauer wirklich helfen?
Was die Jugendlichen in solchen Situationen wirklich nicht brauchen, sind Übertreibungen oder Panikmache, das ist auch ein falsches Signal!
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Viele Eltern nutzten heute unsere Telefonaktion zu illegalen Drogen mit Beratern der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Vor allem Eltern haben heute während der Telefonaktion zu illegalen Drogen angerufen, um mit den Beratern der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu besprechen, wie sie mit dem Drogenkonsum ihrer Kinder umgehen können. Hier eine Zusammenfassung der häufigsten Fragen und Antworten:
...
Meine Tochter (16) ist gut in der Schule. Mir macht aber Sorge, dass sie mit ihrem Freund öfter kifft. Das gibt sie auch offen zu. Was kann ich dagegen tun?
Bleiben Sie entspannt. Wenn Ihre Tochter gut lernt, sich auch ansonsten ganz normal entwickelt, dann besteht kein Grund, sich übermäßig zu sorgen. Bleiben Sie mit Ihrer Tochter in Kontakt, sagen Sie ihr auch ganz sachlich, was Sie über illegale Drogen denken. Sprechen Sie offen an, wenn Sie Veränderungen bemerken, die Ihnen Sorgen machen. Sparen Sie aber auch nicht mit Lob, zum Beispiel wenn es in der Schule gut läuft.
...
Immer wieder gerate ich mit meinem Sohn aneinander. Er ist felsenfest der Meinung, dass Kiffen nicht abhängig machen kann. Wie kann ich ihn davon überzeugen, dass Cannabis doch nicht so harmlos ist, wie er denkt?
Ein Fachsimpeln um das Thema Cannabis bringt häufig nicht viel. Eher könnte die Konversation in ein Streitgespräch abgleiten. Vielleicht versuchen Sie behutsam herauszufinden, warum Ihr Sohn überhaupt kifft. Wenn er sein Wissen testen will, können sie ihm einen Wissenstest im Internet unter www.drugcom.de empfehlen."
http://www.svz.de/ratgeber/eltern-kind/ ... 00026.html
Wie bitte, die BZgA gibt den Rat, entspannt zu bleiben?! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Aber wahrscheinlich wird derjenige, der diese Aussage tätigte, bei Frau Mortler einbestellt werden.
Vor allem Eltern haben heute während der Telefonaktion zu illegalen Drogen angerufen, um mit den Beratern der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu besprechen, wie sie mit dem Drogenkonsum ihrer Kinder umgehen können. Hier eine Zusammenfassung der häufigsten Fragen und Antworten:
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Meine Tochter (16) ist gut in der Schule. Mir macht aber Sorge, dass sie mit ihrem Freund öfter kifft. Das gibt sie auch offen zu. Was kann ich dagegen tun?
Bleiben Sie entspannt. Wenn Ihre Tochter gut lernt, sich auch ansonsten ganz normal entwickelt, dann besteht kein Grund, sich übermäßig zu sorgen. Bleiben Sie mit Ihrer Tochter in Kontakt, sagen Sie ihr auch ganz sachlich, was Sie über illegale Drogen denken. Sprechen Sie offen an, wenn Sie Veränderungen bemerken, die Ihnen Sorgen machen. Sparen Sie aber auch nicht mit Lob, zum Beispiel wenn es in der Schule gut läuft.
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Immer wieder gerate ich mit meinem Sohn aneinander. Er ist felsenfest der Meinung, dass Kiffen nicht abhängig machen kann. Wie kann ich ihn davon überzeugen, dass Cannabis doch nicht so harmlos ist, wie er denkt?
Ein Fachsimpeln um das Thema Cannabis bringt häufig nicht viel. Eher könnte die Konversation in ein Streitgespräch abgleiten. Vielleicht versuchen Sie behutsam herauszufinden, warum Ihr Sohn überhaupt kifft. Wenn er sein Wissen testen will, können sie ihm einen Wissenstest im Internet unter www.drugcom.de empfehlen."
http://www.svz.de/ratgeber/eltern-kind/ ... 00026.html
Wie bitte, die BZgA gibt den Rat, entspannt zu bleiben?! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Aber wahrscheinlich wird derjenige, der diese Aussage tätigte, bei Frau Mortler einbestellt werden.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Es kommt darauf an, was genau, wie genau erhoben wird, aber eine "Erfolgsquote" liegt schätzungsweise irgendwo zwischen ca. 20 bis 70% (REITOX 2015). Brand et al. (2016: Cannabisbezogene Störungen in der Suchthilfe: Inanspruchnahme, Klientel und Behandlungserfolg) berichten in ca. 2/3 (64%) der Fälle von einer Verbesserung der "Suchtproblematik". In einer aktuellen Übersichtsarbeit der EMCDDA ("Treatment of cannabis-related disorders in Europe") halten die Autoren fest, dass eine Abstinenz - im Gegensatz zu einer Konsumreduktion, selten erreicht wird (2015: 30).Aurora hat geschrieben: Gibt es eigentlich Zahlen darüber, bei wie vielen Jugendlichen und auch Älteren solche Aufklärungs- und Abstinenzangebote dauerhaft! anschlagen? Bisher lese ich immer, das die Zahlen der Ratsuchenden, egel ob freiwillig oder aufgezwungen, ansteigen, aber nichts darüber, ob die Therapien auf Dauer wirklich helfen?
Sog. "Kurzinterventionen" werden meist als mittelfristig wirksam eingeschätzt.
Es wäre meines Erachtens fatal, davon auszugehen, man könne ein (auch) gesellschaftliches "Drogenproblem" schlicht und breitflächig "wegtherapieren". Hier geht es mir sicherlich nicht darum, Nutzen und Erfolge (völlig) zu bestreiten, sondern den Blick darauf zu lenken, inwieweit derartige Perspektiven und Annahmen den "status quo" gerade mit verfestigen.
Beste Grüße!
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Nur echt mit Fake-Joint!
"Dieser Rucksack soll Cannabis-Sucht bei Jugendlichen vorbeugen
Sets mit interaktiven Stationen zum Thema Cannabis sollen an Berliner Schulen einen Austausch über Konsumrisiken anregen.
Pro Bezirk steht künftig ein Set mit mobilem Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Dazu gehören Brillen, die einen Rausch simulieren. Das teilte die Berliner Fachstelle für Suchtprävention am Donnerstag mit."
http://www.bz-berlin.de/berlin/dieser-r ... -vorbeugen
Wenn ich noch Zähne hätte, würde von meiner Tischkante ein weiteres Stück Holz fehlen argggh
Bitte, was soll eine Rauschbrille bei Cannabis? Sollen da LSD-ähnliche Bilder entstehen, also das, was sich Prohibionisten unter einem Cannabisrausch so vorstellen?
So, wie dieser Rucksack hier dargestellt wird, taugt der höchstens für die ersten Grundschulkassen.
Spätestens beim Fakejoint dürften höhere Klassen in brüllendes Gelächter ausbrechen.
Und wenn das weitere Unterrichtsmaterial ähnlich aufgebaut ist, wie der Text suggerieren möchte, das Cannabis= Sucht ist, kann man das Projekt vergessen. Glaubt doch kein gut informierter Schüler mehr.
Fehlt nur noch, das beim Aufziehen des Rucksack-Zippers die Endlosschleife "Dies ist ein Fakejoint", ähnlich wie bei Geburtstagskarten, erklingt.
"Dieser Rucksack soll Cannabis-Sucht bei Jugendlichen vorbeugen
Sets mit interaktiven Stationen zum Thema Cannabis sollen an Berliner Schulen einen Austausch über Konsumrisiken anregen.
Pro Bezirk steht künftig ein Set mit mobilem Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Dazu gehören Brillen, die einen Rausch simulieren. Das teilte die Berliner Fachstelle für Suchtprävention am Donnerstag mit."
http://www.bz-berlin.de/berlin/dieser-r ... -vorbeugen
Wenn ich noch Zähne hätte, würde von meiner Tischkante ein weiteres Stück Holz fehlen argggh
Bitte, was soll eine Rauschbrille bei Cannabis? Sollen da LSD-ähnliche Bilder entstehen, also das, was sich Prohibionisten unter einem Cannabisrausch so vorstellen?
So, wie dieser Rucksack hier dargestellt wird, taugt der höchstens für die ersten Grundschulkassen.
Spätestens beim Fakejoint dürften höhere Klassen in brüllendes Gelächter ausbrechen.
Und wenn das weitere Unterrichtsmaterial ähnlich aufgebaut ist, wie der Text suggerieren möchte, das Cannabis= Sucht ist, kann man das Projekt vergessen. Glaubt doch kein gut informierter Schüler mehr.
Fehlt nur noch, das beim Aufziehen des Rucksack-Zippers die Endlosschleife "Dies ist ein Fakejoint", ähnlich wie bei Geburtstagskarten, erklingt.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Ein ausführlicherer Artikel zum Cannabis-Sackerl im "Tagesspiegel"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/droge ... 21024.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/droge ... 21024.html
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Cannabis bei Jugendlichen
Reden über Risiken
Kiffen kann die seelische Entwicklung von Heranwachsenden dauerhaft schädigen. Der Senat will an Schulen darüber aufklären. Sucht ist auch Thema im neuen Tagesspiegel-Rehaführer.
„Jugendliche haben in der Pubertät die Entwicklungsaufgabe, über Grenzen zu gehen“, stellt Kerstin Jüngling nüchtern fest. Die Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin ist zwar eine äußerst engagierte, aber auch eine recht gelassene Frau. Wenn Heranwachsende Alkohol, Zigaretten, aber auch das Kiffen einmal ausprobieren, regt sie das nicht auf. Neben dem Austesten von Grenzen haben sie allerdings in dieser prägenden Phase ihres Lebens noch andere wichtige Entwicklungsaufgaben: Wissen zu erwerben, Ideen für eine Ausbildung und einen Beruf zu entwickeln, der zu den eigenen Neigungen passen könnte, soziale Kontakte mit Gleichaltrigen zu pflegen, ihren Körper und ihre Form von Liebe und Sexualität zu entdecken. Zu lernen, in all diesen Bereichen mit Enttäuschungen fertig zu werden und trotzdem weiterzumachen, mit mehr Erfahrung und gewachsenem Realismus. Alkohol und Cannabis werden auf die Dauer für viele von ihnen zu einer Möglichkeit, diesen Aufgaben auszuweichen. „Das ist Verschwendung von Potenzial“, sagt Christine Köhler-Azara, die Landesdrogenbeauftragte in Berlin.
...
Jugendliche brauchen Erwachsene, die nicht wegschauen und nicht kneifen“, folgert Jüngling. Sie brauchen das Gespräch. Zu Hause, aber auch in der Schule, wo Gruppen von Gleichaltrigen erreicht werden können. „Mahnungen helfen nicht, es müssen Risikokompetenz und eine Haltung entwickelt werden“, so Jüngling. Als „Aufhänger“ für Gespräche haben sich in Studien Materialien bewährt, die praktisch demonstriert werden können. In Berlin kommen sie ab jetzt in einem kompakten schwarzen Rucksack in die Schulen. Er wird den Koordinatorinnen und Koordinatoren für schulische Prävention der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in den Schulpsychologischen Beratungs- und Unterstützungszentren zur Verfügung gestellt. In den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Spandau wurden bereits Kontaktlehrer geschult, die anderen sieben sollen folgen.
...
Was würden sie selbst tun, wenn sie entdecken, dass ihr Kind kifft? Sagen sie: „Solange du hier wohnst, will ich nicht hören, dass du dieses Scheißzeug nimmst, sonst fliegst du raus!“? Oder bieten sie, in der Hoffnung, dann alles besser steuern zu können, ganz entspannt an: „Wenn du magst, können wir mal gemeinsam einen Joint rauchen!“? „Quatsch mit Soße“, kommentiert Jüngling entschieden: „Dass man die Situation durch Probierkonsum zuhause unter Kontrolle bekommen könne, ist erwiesenermaßen ein Irrglaube.“"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/canna ... 62858.html
Jetzt nur mal die letzten zwei verlinkten Sätze herausgepickt :
Wer hat und wiedurch wurde erwiesen, das Probierkonsum in einer geschützten Atmosphäre und mit erfahrenen Erwachsenen ein Irrglaube ist? Ist dann auch ein Probierbierkonsum ab 16 (teilweise wird das ja auch mit wesentlich Jüngeren veranstaltet, siehe Familie Huml/3jähriger mit vom Aussehen her bierähnlichem Getränk im Bierkrügerl) mit Erwachsenen ein Irrglaube?
Reden über Risiken
Kiffen kann die seelische Entwicklung von Heranwachsenden dauerhaft schädigen. Der Senat will an Schulen darüber aufklären. Sucht ist auch Thema im neuen Tagesspiegel-Rehaführer.
„Jugendliche haben in der Pubertät die Entwicklungsaufgabe, über Grenzen zu gehen“, stellt Kerstin Jüngling nüchtern fest. Die Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin ist zwar eine äußerst engagierte, aber auch eine recht gelassene Frau. Wenn Heranwachsende Alkohol, Zigaretten, aber auch das Kiffen einmal ausprobieren, regt sie das nicht auf. Neben dem Austesten von Grenzen haben sie allerdings in dieser prägenden Phase ihres Lebens noch andere wichtige Entwicklungsaufgaben: Wissen zu erwerben, Ideen für eine Ausbildung und einen Beruf zu entwickeln, der zu den eigenen Neigungen passen könnte, soziale Kontakte mit Gleichaltrigen zu pflegen, ihren Körper und ihre Form von Liebe und Sexualität zu entdecken. Zu lernen, in all diesen Bereichen mit Enttäuschungen fertig zu werden und trotzdem weiterzumachen, mit mehr Erfahrung und gewachsenem Realismus. Alkohol und Cannabis werden auf die Dauer für viele von ihnen zu einer Möglichkeit, diesen Aufgaben auszuweichen. „Das ist Verschwendung von Potenzial“, sagt Christine Köhler-Azara, die Landesdrogenbeauftragte in Berlin.
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Jugendliche brauchen Erwachsene, die nicht wegschauen und nicht kneifen“, folgert Jüngling. Sie brauchen das Gespräch. Zu Hause, aber auch in der Schule, wo Gruppen von Gleichaltrigen erreicht werden können. „Mahnungen helfen nicht, es müssen Risikokompetenz und eine Haltung entwickelt werden“, so Jüngling. Als „Aufhänger“ für Gespräche haben sich in Studien Materialien bewährt, die praktisch demonstriert werden können. In Berlin kommen sie ab jetzt in einem kompakten schwarzen Rucksack in die Schulen. Er wird den Koordinatorinnen und Koordinatoren für schulische Prävention der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in den Schulpsychologischen Beratungs- und Unterstützungszentren zur Verfügung gestellt. In den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Spandau wurden bereits Kontaktlehrer geschult, die anderen sieben sollen folgen.
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Was würden sie selbst tun, wenn sie entdecken, dass ihr Kind kifft? Sagen sie: „Solange du hier wohnst, will ich nicht hören, dass du dieses Scheißzeug nimmst, sonst fliegst du raus!“? Oder bieten sie, in der Hoffnung, dann alles besser steuern zu können, ganz entspannt an: „Wenn du magst, können wir mal gemeinsam einen Joint rauchen!“? „Quatsch mit Soße“, kommentiert Jüngling entschieden: „Dass man die Situation durch Probierkonsum zuhause unter Kontrolle bekommen könne, ist erwiesenermaßen ein Irrglaube.“"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/canna ... 62858.html
Jetzt nur mal die letzten zwei verlinkten Sätze herausgepickt :
Wer hat und wiedurch wurde erwiesen, das Probierkonsum in einer geschützten Atmosphäre und mit erfahrenen Erwachsenen ein Irrglaube ist? Ist dann auch ein Probierbierkonsum ab 16 (teilweise wird das ja auch mit wesentlich Jüngeren veranstaltet, siehe Familie Huml/3jähriger mit vom Aussehen her bierähnlichem Getränk im Bierkrügerl) mit Erwachsenen ein Irrglaube?
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Die Behauptung, dass es grundsätzlich nachträglich wäre, Kinder in einem "familiären" Kontext an "Genussmittel" heranzuführen, ist unlogisch und wird meines Erachtens durch einen historischen und vor allem einen interkulturellen Blick völlig widerlegt. Richtig ist aber, dass - auf den "eigenen Kulturkreis" und die heutige Zeit bezogen - unterschiedliche und teils widersprüchliche Studienergebnisse vorliegen. Ich möchte hierzu aber die Vermutung äußern, dass es wohl weitestgehend völlig nebensächlich bleibt, ob ein Konsum durch Freunde, Eltern oder sonst wem begleitet wird, soweit zusätzliche Faktoren berücksichtigt werden.Zu der Annahme mancher Eltern, es sei sinnvoll, mit ihren Kindern zusammen zu kiffen, damit die Kinder diese Erfahrung im geschützten Raum machen, sagte Jüngling, diese Annahme sei "Quatsch mit Sauce", also falsch.
Meinem Eindruck nach, zeichnet sich in den aktuellen Meldungen eine leichte Tendenz ab: es wird eine sog. "Risikokommunikation" (über-)betont und man versteift sich wie bisher auf eine individuelle (oder kollektive) "Konsumprävention", ohne bspw. u.a. auch die Rolle der herrschenden "Drogenpolitik" näher zu reflektieren. Hier wird der "schwarze Peter" überaus gerne Eltern oder (recht abstrakt) der "Legalisierungsdebatte" zugeschoben. Peinlich. Ob hier adäquates und ausgeglichenes Material präsentiert wird, wage ich also erst mal zu bezweifeln - ein sog. "Drogenmissbrauch" bloß eine Frage des (richtigen) Wissens?
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"200 Schüler erlebten beim 12. „Klettern statt Kiffen 2016“ einen „voll coolen Tag“
„Klettern statt Kiffen“ ging in diesem Jahr bereits in die 12. Auflage. Und auch dieses Jahr wurde mit den Schülern aus Heinsberg, Euskirchen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft diskutiert, warum der Titel der euregionalen Präventionsmaßnahme so lautet.
„Damit wir uns den Kick beim Sport holen“, so ein Schüler des Robert Schuman Instituts, „und nicht beim Kiffen…“, fügt sein Mitschüler hinzu.
...
Viviane Keutgen, Mitarbeiterin der ASL, fand „dass die Aktivität, eine sehr dynamische Art ist, den Jugendlichen, auch ohne den drohenden Zeigefinger, das Wirkspektrum von Cannabis zu vermitteln.“
In der Diskussion mit Jugendlichen entstehen viele Aspekte Pro und Contra Kiffen, die dann von den Jugendlichen selbst kommen und so näher an der Lebenswelt der Jugendlichen ran reichen."
http://www.grenzecho.net/community/wir- ... coolen-tag
Vielleicht bin ich ja noch zu unausgeschlafen, das ich der Idee, durch Klettern das Wirkspektrum von Cannabis zu vermitteln, nicht ganz folgen kann. Einen Adrenalinkick verbinde ich nicht mit Cannabis, eher mit anderen Drogen.
„Klettern statt Kiffen“ ging in diesem Jahr bereits in die 12. Auflage. Und auch dieses Jahr wurde mit den Schülern aus Heinsberg, Euskirchen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft diskutiert, warum der Titel der euregionalen Präventionsmaßnahme so lautet.
„Damit wir uns den Kick beim Sport holen“, so ein Schüler des Robert Schuman Instituts, „und nicht beim Kiffen…“, fügt sein Mitschüler hinzu.
...
Viviane Keutgen, Mitarbeiterin der ASL, fand „dass die Aktivität, eine sehr dynamische Art ist, den Jugendlichen, auch ohne den drohenden Zeigefinger, das Wirkspektrum von Cannabis zu vermitteln.“
In der Diskussion mit Jugendlichen entstehen viele Aspekte Pro und Contra Kiffen, die dann von den Jugendlichen selbst kommen und so näher an der Lebenswelt der Jugendlichen ran reichen."
http://www.grenzecho.net/community/wir- ... coolen-tag
Vielleicht bin ich ja noch zu unausgeschlafen, das ich der Idee, durch Klettern das Wirkspektrum von Cannabis zu vermitteln, nicht ganz folgen kann. Einen Adrenalinkick verbinde ich nicht mit Cannabis, eher mit anderen Drogen.
"Europas Jugendliche konsumieren immer weniger legale Drogen
"Seit 1995 erhebt die Espad-Group (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs) im Vierjahresrhythmus die Zugangsmöglichkeiten Jugendlicher zu legalen und illegalen Drogen und den Ausmaß ihres Konsums. Der erste Report des EU-Projekts mit Sitz in Lissabon wurde 1996 veröffentlicht, der am Dienstag erschienene sechste Report lässt also Rückschlüsse auf die vergangenen 20 Jahre zu. Mehr als 96.000 15- bis 16-Jährige in 35 europäischen Ländern wurden im Vorjahr befragt, darunter 3.684 Jugendliche in Österreich mit einem Durchschnittsalter von 15,9 Jahren.
61 Prozent der aktuell Befragten fanden es im Schnitt aller teilnehmenden Länder sehr oder eher leicht, an Zigaretten zu kommen. In Österreich bejahten das gar 79 Prozent. In höherer Zahl stimmten dem nur Jugendliche in der Tschechischen Republik zu (80 Prozent). Die einzige psychoaktive Substanz, die Minderjährigen noch leichter zugänglich ist als Tabak, ist über alle Länder hinweg Alkohol. 78 Prozent der europäischen Jugendlichen sehen kein Problem, an Alkoholerzeugnisse zu gelangen; Österreich wird in dieser Frage mit 89 Prozent nur von Dänemark (96 Prozent), Tschechien (93 Prozent), Spanien (92 Prozent) und Griechenland (91 Prozent) geschlagen.
...
Cannabis wüssten im Schnitt 30 Prozent der europaweit befragten Jugendlichen zu beschaffen; Österreich befindet sich mit 39 Prozent neuerlich über dem Durchschnitt, nicht aber im wiederum von der Tschechischen Republik (50 Prozent) angeführten Spitzenfeld. Konsumiert haben die berauschenden Hanferzeugnisse dann doch nur 20 Prozent der jugendlichen Österreicher, davon rund elf Prozent in den zwölf Monaten vor der Befragung.
...
Während der Konsum legaler Drogen in den vergangenen zwanzig Jahren also sank, stieg die Zahl jener, die illegale Substanzen zumindest einmal ausprobiert haben, von elf auf 18 Prozent. Zurückzuführen ist das fast ausschließlich auf Cannabis – auch wenn die Lebenszeitprävalenz bei den Jugendlichen in Österreich zuletzt stagnierte, stieg sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten über Gesamteuropa hinweg von elf auf 17 Prozent."
http://derstandard.at/2000044650117/Eur ... ogenkonsum
http://www.espad.org/sites/espad.org/fi ... t_2015.pdf
61 Prozent der aktuell Befragten fanden es im Schnitt aller teilnehmenden Länder sehr oder eher leicht, an Zigaretten zu kommen. In Österreich bejahten das gar 79 Prozent. In höherer Zahl stimmten dem nur Jugendliche in der Tschechischen Republik zu (80 Prozent). Die einzige psychoaktive Substanz, die Minderjährigen noch leichter zugänglich ist als Tabak, ist über alle Länder hinweg Alkohol. 78 Prozent der europäischen Jugendlichen sehen kein Problem, an Alkoholerzeugnisse zu gelangen; Österreich wird in dieser Frage mit 89 Prozent nur von Dänemark (96 Prozent), Tschechien (93 Prozent), Spanien (92 Prozent) und Griechenland (91 Prozent) geschlagen.
...
Cannabis wüssten im Schnitt 30 Prozent der europaweit befragten Jugendlichen zu beschaffen; Österreich befindet sich mit 39 Prozent neuerlich über dem Durchschnitt, nicht aber im wiederum von der Tschechischen Republik (50 Prozent) angeführten Spitzenfeld. Konsumiert haben die berauschenden Hanferzeugnisse dann doch nur 20 Prozent der jugendlichen Österreicher, davon rund elf Prozent in den zwölf Monaten vor der Befragung.
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Während der Konsum legaler Drogen in den vergangenen zwanzig Jahren also sank, stieg die Zahl jener, die illegale Substanzen zumindest einmal ausprobiert haben, von elf auf 18 Prozent. Zurückzuführen ist das fast ausschließlich auf Cannabis – auch wenn die Lebenszeitprävalenz bei den Jugendlichen in Österreich zuletzt stagnierte, stieg sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten über Gesamteuropa hinweg von elf auf 17 Prozent."
http://derstandard.at/2000044650117/Eur ... ogenkonsum
http://www.espad.org/sites/espad.org/fi ... t_2015.pdf
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Ein zusätzlicher "Kick" ergibt sich wohl auch durch die Illegalität. Vielleicht soll auch eine anschließende Ermüdung eine Entspannung imitieren? Recht interessant fallen auch die gesellschaftlichen Wirkungszuschreibungen im Wandel der Zeit aus: In der ersten Hälfte des Jahrhunderts sprach man noch von "reefer madness" und einem "killer weed", während 40 Jahre später plötzlich alle faul wurden.
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Beinahe wäre folgender Artikel wegen der Überschrift in die "Witze-Ecke" gewandert
"Schüler in Baden-Württemberg kiffen mehr und prügeln weniger
Der grüne Cannabis-Rausch ist für viele Schüler in Baden-Württemberg kein Tabuthema mehr. Anscheinend wird im Aufklärungsunterricht nicht so gut aufgepasst, wie erhofft. Es gibt aber auch gute Nachrichten aus den Schulen.
In den letzten fünf Jahren scheint Cannabis für immer mehr Schüler interessant geworden zu sein. Mehrere Zeitungen berichten, dass sich die Rauschgiftkriminalität mehr als verdoppelt habe. Präventionsprogramme an weiterführenden Schulen scheinen die Schüler nicht abzuschrecken. Präventionsbeauftragter Stefan Middendorf meint zwar, dass „die Programme intensiv nachgefragt werden und viel Aufklärung in die Klassenzimmer bringen“, Jugendlichen werden davon aber offenbar nicht wirklich beeinflusst."
http://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/ ... index.html
Gleich den nächsten Artikel dazu gefunden :
"Mehr Rauschgiftdelikte an Südwest-Schulen
Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis ist uralt. Möglicherweise führt sie dazu, dass Gefahren des Konsums leichter heruntergespielt werden können.
...
Die Stuttgarter Präventionsstelle Release U 21 vermutet, dass sich das Anzeigeverhalten verändert habe und die Diskussion über den medizinischen Einsatz von Cannabis die jungen Leute sorgloser mit dem Stoff umgehen lasse. »Das nehmen sie als Argument für die vermeintliche Harmlosigkeit von Cannabis«, sagte Bernd Klenk, Sozialarbeiter bei Release.
...
Sozialarbeiter Klenk warnte auch vor den strafrechtlichen Folgen des Cannabisbesitzes. »Der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz landet aber jedem Fall im polizeilichen Führungszeugunis genauso wie Ladendiebstahl.« In Baden-Württemberg werde das Delikt auch der Führerscheinstelle gemeldet.
...
Die Grüne Jugend plädiert für eine Legalisierung von Cannabis, um Schwarzmarkt trocken zu legen. An Menschen im Alter vom 18. Lebensjahr an sollte Cannabis in Coffee-Shops – in angemessener Entfernung von Schulen – nach niederländischen Vorbild verkauft werden können, sagte Lena Schwelling, die die Jugendorganisation der Grünen leitet."
http://www.gea.de/nachrichten/weltspieg ... 001893.htm
Wenn man manchmal so mitbekommt, was im "Aufklärungs"unterricht so erzählt wird, ist es für mich kein Wunder, das Inhalte auf Skepsis seitens der Jugend stossen. Zumal ein Teil der Aufzuklärenden bereits Erfahrung mit der ein oder anderen Substanz haben dürfte und daher vergleichen kann.
Gleich in den ersten Sätzen beider Artikel wird klar gemacht : hier handelt es sich um KRIMINALITÄT! Keine Jugendsünde, kein sich "Austesten", nein, das sind wirkliche Kriminelle. Da hilft hier auch kein späteres "Es gilt dem Einzelnen zu helfen und die anderen zu schützen.".
"Schüler in Baden-Württemberg kiffen mehr und prügeln weniger
Der grüne Cannabis-Rausch ist für viele Schüler in Baden-Württemberg kein Tabuthema mehr. Anscheinend wird im Aufklärungsunterricht nicht so gut aufgepasst, wie erhofft. Es gibt aber auch gute Nachrichten aus den Schulen.
In den letzten fünf Jahren scheint Cannabis für immer mehr Schüler interessant geworden zu sein. Mehrere Zeitungen berichten, dass sich die Rauschgiftkriminalität mehr als verdoppelt habe. Präventionsprogramme an weiterführenden Schulen scheinen die Schüler nicht abzuschrecken. Präventionsbeauftragter Stefan Middendorf meint zwar, dass „die Programme intensiv nachgefragt werden und viel Aufklärung in die Klassenzimmer bringen“, Jugendlichen werden davon aber offenbar nicht wirklich beeinflusst."
http://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/ ... index.html
Gleich den nächsten Artikel dazu gefunden :
"Mehr Rauschgiftdelikte an Südwest-Schulen
Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis ist uralt. Möglicherweise führt sie dazu, dass Gefahren des Konsums leichter heruntergespielt werden können.
...
Die Stuttgarter Präventionsstelle Release U 21 vermutet, dass sich das Anzeigeverhalten verändert habe und die Diskussion über den medizinischen Einsatz von Cannabis die jungen Leute sorgloser mit dem Stoff umgehen lasse. »Das nehmen sie als Argument für die vermeintliche Harmlosigkeit von Cannabis«, sagte Bernd Klenk, Sozialarbeiter bei Release.
...
Sozialarbeiter Klenk warnte auch vor den strafrechtlichen Folgen des Cannabisbesitzes. »Der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz landet aber jedem Fall im polizeilichen Führungszeugunis genauso wie Ladendiebstahl.« In Baden-Württemberg werde das Delikt auch der Führerscheinstelle gemeldet.
...
Die Grüne Jugend plädiert für eine Legalisierung von Cannabis, um Schwarzmarkt trocken zu legen. An Menschen im Alter vom 18. Lebensjahr an sollte Cannabis in Coffee-Shops – in angemessener Entfernung von Schulen – nach niederländischen Vorbild verkauft werden können, sagte Lena Schwelling, die die Jugendorganisation der Grünen leitet."
http://www.gea.de/nachrichten/weltspieg ... 001893.htm
Wenn man manchmal so mitbekommt, was im "Aufklärungs"unterricht so erzählt wird, ist es für mich kein Wunder, das Inhalte auf Skepsis seitens der Jugend stossen. Zumal ein Teil der Aufzuklärenden bereits Erfahrung mit der ein oder anderen Substanz haben dürfte und daher vergleichen kann.
Gleich in den ersten Sätzen beider Artikel wird klar gemacht : hier handelt es sich um KRIMINALITÄT! Keine Jugendsünde, kein sich "Austesten", nein, das sind wirkliche Kriminelle. Da hilft hier auch kein späteres "Es gilt dem Einzelnen zu helfen und die anderen zu schützen.".
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Senat startet Kampagne gegen Cannabis-Konsum
"Zu breit?" lautet der gemeinsame Titel gleich mehrerer Videos, mit denen die Senatsverwaltung für mehr Aufklärung im Umgang mit Cannabis sorgen will. Ziel ist es, die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums zu kommunizieren. Ein Baustein der Kampagne ist Musik.
Die Berliner Landesregierung hat eine neue Kampagne gegen den Cannabis-Konsum ins Leben gerufen. Zum Start der Aufklärungsreihe sagte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU), Ziel der Aktion sei es, humorvoll aber kritisch über die Risiken des Cannabiskonsums aufzuklären. Das Angebot aus Plakaten, Informationsmaterial und Musikvideos im Internet richte sich sowohl an Jugendliche als auch an Eltern und Lehrer. Es solle helfen "Nein" zu sagen zum Kiffen; oder wenigstens Maß zu halten, so Czaja."
http://www.rbb-online.de/politik/beitra ... nabis.html
http://www.berlin.de/zu-breit/
"Humorvoll,aber kritisch ..." solche Signalwörter
lassen unterdessen bei mir die Alarmglocken schrillen.
Und siehe :
"Liegt eine Fremdgefährdung vor, z.B. wenn Sie gemeinsam mit Ihrer minderjährigen Tochter / Ihrem Sohn Cannabis konsumieren, werden rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet. Dulden Eltern den Cannabiskonsum ihrer Kinder in der gemeinsamen Wohnung, machen sie sich des Verschaffens / Gewährens einer Gelegenheit zum unbefugten Gebrauch von Betäubungsmitteln durch Unterlassen strafbar. Gleiches gilt für Lehrerinnen
und Lehrer, wenn sie den Cannabiskonsum ihrer Schüler in der Schule bemerken."
Flyerauszug "Infos für Erwachsene"
Das man eine Beratungsstelle aufsuchen kann, wird nur einem kurzen Satz erwähnt.
"Zu breit?" lautet der gemeinsame Titel gleich mehrerer Videos, mit denen die Senatsverwaltung für mehr Aufklärung im Umgang mit Cannabis sorgen will. Ziel ist es, die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums zu kommunizieren. Ein Baustein der Kampagne ist Musik.
Die Berliner Landesregierung hat eine neue Kampagne gegen den Cannabis-Konsum ins Leben gerufen. Zum Start der Aufklärungsreihe sagte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU), Ziel der Aktion sei es, humorvoll aber kritisch über die Risiken des Cannabiskonsums aufzuklären. Das Angebot aus Plakaten, Informationsmaterial und Musikvideos im Internet richte sich sowohl an Jugendliche als auch an Eltern und Lehrer. Es solle helfen "Nein" zu sagen zum Kiffen; oder wenigstens Maß zu halten, so Czaja."
http://www.rbb-online.de/politik/beitra ... nabis.html
http://www.berlin.de/zu-breit/
"Humorvoll,aber kritisch ..." solche Signalwörter
Und siehe :
"Liegt eine Fremdgefährdung vor, z.B. wenn Sie gemeinsam mit Ihrer minderjährigen Tochter / Ihrem Sohn Cannabis konsumieren, werden rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet. Dulden Eltern den Cannabiskonsum ihrer Kinder in der gemeinsamen Wohnung, machen sie sich des Verschaffens / Gewährens einer Gelegenheit zum unbefugten Gebrauch von Betäubungsmitteln durch Unterlassen strafbar. Gleiches gilt für Lehrerinnen
und Lehrer, wenn sie den Cannabiskonsum ihrer Schüler in der Schule bemerken."
Flyerauszug "Infos für Erwachsene"
Das man eine Beratungsstelle aufsuchen kann, wird nur einem kurzen Satz erwähnt.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Lehrer und Eltern müssen einen Drogenkonsum melden? Wie das? Handelt es sich hierbei doch um keinerlei Straftat? Nervig, dass mehrheitlich impliziert wird, eine "Legalisierungsdebatte" verharmlose den Konsum - zumal gerade Drogenverbote den Informationsaustausch massiv behindern und ideologisch einfärben.
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Tipps für den Cannabis-Entzug
Du hast beschlossen mit dem Kiffen aufzuhören. Jetzt ist es ganz wichtig überlegt vorzugehen. Als Hilfestellung dienen dir dabei unsere Tipps für den Cannabisentzug.
Das Ziel
Wichtig ist es, dass dein Ziel ganz klar formuliert ist, damit du nicht in Versuchung gerätst, dich selbst zu betrügen, indem du z.B. auf einmal ganz viele besondere Gelegenheiten zum Kiffen findest und den Zeitpunkt des Ausstiegs immer weiter nach hinten verschiebst. Setze dir einen klaren Termin, wann du anfangen willst und teile diesen auch deiner Umgebung mit (Vertrauenspersonen - Freunde, Familie).
Alles muss raus
Falls du noch Cannabisreste besitzt, solltest du diese auf dem schnellsten Weg entsorgen, um nicht in Versuchung zu kommen. Auch alle Kifferutensilien (Papers, Filter-Tips, ... ) solltest du vernichten!
Und jetzt kann es losgehen.
Phase 1 (Tag 1 bis 3)
Hier kommt es zu einem Gefühl der Euphorie. Man fühlt sich stark und ist voller Tatendrang. Zu Hause abhängen, Fernsehen ist jetzt zu langweilig geworden. Problematisch ist nur das Einschlafen, es ist - wenn überhaupt - erst sehr spät möglich. Auch können erste Entzugserscheinungen auftreten. (kalter Schweiß, Schüttelfrost, Nervosität), diese sind allerdings nicht auf eine körperliche Abhängigkeit zurückzuführen, sondern spielen sich auf psychischer Ebene ab.
Hierzu muss man aber ganz klar sagen, dass die Entzugssymptome von Person zu Person verschieden sind und bei manchen Personen nur sehr schwach oder auch gar nicht auftreten.
...
Phase 4 (Tag 40 bis...)
Endlich lassen die Entzugserscheinungen nach. Es gibt keine akuten Beschwerden mehr, dennoch ist das Verlangen nach dem Kiffen immer noch da. Meist wird dieses Verlangen durch bestimmte Risikosituationen ausgelöst. Das sind meist ganz bestimmte Personen, Orte, die dich an das Kiffen erinnern. Wenn du die Auslöser für diese Situationen erkennst, kannst du ihnen auch besser aus dem Weg gehen.
Es wird sicherlich auch Fälle geben, da wirst du diesen Situationen nicht entgehen können. Deswegen ist es wichtig, dass du ganz persönliche Strategien entwickelst, mit solchen Situationen umzugehen.
...
Rückfälle verhindern
Viele, die mit dem Kiffen aufgehört haben, glauben, sie hätten ihren Konsum im Griff und setzen sich das Ziel, nur noch gelegentlich oder zu besonderen Anlässen zu Kiffen. Hier ist auf lange Sicht allerdings Vorsicht geboten! Tatsächlich schaffen es auf Dauer nur die Wenigsten, kontrolliert zu konsumieren. Ein Rückfall ist hier meistens vorprogrammiert.
Daher besser ganz die Finger davon lassen! Sonst wäre ja die ganze Mühe umsonst.
Impressum
Projektträger: Landescaritasverband Bayern e.V.
Gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit im Rahmen der Gesundheitsinitiative Gesund. Leben. Bayern. "
http://www.weiterstattbreiter.info/tipp ... index.html
http://www.weiterstattbreiter.info/index.html
Du hast beschlossen mit dem Kiffen aufzuhören. Jetzt ist es ganz wichtig überlegt vorzugehen. Als Hilfestellung dienen dir dabei unsere Tipps für den Cannabisentzug.
Das Ziel
Wichtig ist es, dass dein Ziel ganz klar formuliert ist, damit du nicht in Versuchung gerätst, dich selbst zu betrügen, indem du z.B. auf einmal ganz viele besondere Gelegenheiten zum Kiffen findest und den Zeitpunkt des Ausstiegs immer weiter nach hinten verschiebst. Setze dir einen klaren Termin, wann du anfangen willst und teile diesen auch deiner Umgebung mit (Vertrauenspersonen - Freunde, Familie).
Alles muss raus
Falls du noch Cannabisreste besitzt, solltest du diese auf dem schnellsten Weg entsorgen, um nicht in Versuchung zu kommen. Auch alle Kifferutensilien (Papers, Filter-Tips, ... ) solltest du vernichten!
Und jetzt kann es losgehen.
Phase 1 (Tag 1 bis 3)
Hier kommt es zu einem Gefühl der Euphorie. Man fühlt sich stark und ist voller Tatendrang. Zu Hause abhängen, Fernsehen ist jetzt zu langweilig geworden. Problematisch ist nur das Einschlafen, es ist - wenn überhaupt - erst sehr spät möglich. Auch können erste Entzugserscheinungen auftreten. (kalter Schweiß, Schüttelfrost, Nervosität), diese sind allerdings nicht auf eine körperliche Abhängigkeit zurückzuführen, sondern spielen sich auf psychischer Ebene ab.
Hierzu muss man aber ganz klar sagen, dass die Entzugssymptome von Person zu Person verschieden sind und bei manchen Personen nur sehr schwach oder auch gar nicht auftreten.
...
Phase 4 (Tag 40 bis...)
Endlich lassen die Entzugserscheinungen nach. Es gibt keine akuten Beschwerden mehr, dennoch ist das Verlangen nach dem Kiffen immer noch da. Meist wird dieses Verlangen durch bestimmte Risikosituationen ausgelöst. Das sind meist ganz bestimmte Personen, Orte, die dich an das Kiffen erinnern. Wenn du die Auslöser für diese Situationen erkennst, kannst du ihnen auch besser aus dem Weg gehen.
Es wird sicherlich auch Fälle geben, da wirst du diesen Situationen nicht entgehen können. Deswegen ist es wichtig, dass du ganz persönliche Strategien entwickelst, mit solchen Situationen umzugehen.
...
Rückfälle verhindern
Viele, die mit dem Kiffen aufgehört haben, glauben, sie hätten ihren Konsum im Griff und setzen sich das Ziel, nur noch gelegentlich oder zu besonderen Anlässen zu Kiffen. Hier ist auf lange Sicht allerdings Vorsicht geboten! Tatsächlich schaffen es auf Dauer nur die Wenigsten, kontrolliert zu konsumieren. Ein Rückfall ist hier meistens vorprogrammiert.
Daher besser ganz die Finger davon lassen! Sonst wäre ja die ganze Mühe umsonst.
Impressum
Projektträger: Landescaritasverband Bayern e.V.
Gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit im Rahmen der Gesundheitsinitiative Gesund. Leben. Bayern. "
http://www.weiterstattbreiter.info/tipp ... index.html
http://www.weiterstattbreiter.info/index.html
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Du meine Güte... sinnvolle Aufklärung und Jugendschutz sähen für mich völlig anders aus, und vor allem sollte nicht so getan werden, als wäre Cannabis das eigentliche Problem dieser Personen (welche angeblich "außer Kiffen" nichts anderes mehr tun wollen).
Nach Jahrzehnten eigener gegenteiliger Anschauung kann ich es nicht gut heißen, dass hier wieder so getan wird, als hätte der typische Cannabiskonsument keinerlei Antrieb, sei ein Loser und Couch-Potato. Auch wenn es solche Beispiele sicherlich geben mag, sind sie in meiner Welt und meinem Bekannten-/Freundeskreis nicht einmal vorhanden.
Nach Jahrzehnten eigener gegenteiliger Anschauung kann ich es nicht gut heißen, dass hier wieder so getan wird, als hätte der typische Cannabiskonsument keinerlei Antrieb, sei ein Loser und Couch-Potato. Auch wenn es solche Beispiele sicherlich geben mag, sind sie in meiner Welt und meinem Bekannten-/Freundeskreis nicht einmal vorhanden.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
"Vox: Jugendliche Kiffer // Generation Entzug Doku 2014"
Hoffe, nicht doppelt, aber über die Sufu habe ich nichts gefunden
https://www.youtube.com/watch?v=_nRmXHO ... e=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=_nRmXHO ... e=youtu.be
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Schaut so die von vielen Politikern hochgelobte Prävention aus ?!
"Im Rahmen einer Aktion zu Jugendschutz und Schulwegkontrolle hat das Ordnungsamt am frühen Donnerstagmorgen im Ostviertel einige minderjährige Raucher festgestellt, auch eine größere Menge an Zigaretten wurde sichergestellt.
...
Die Polizei stellte Waffen und Rauchgift sicher, gegen die Jugendlichen wird ermittelt."
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/ ... 3#comments
Tät mich mal interessieren, um welche Waffen es sich da gehandelt hat.
"Im Rahmen einer Aktion zu Jugendschutz und Schulwegkontrolle hat das Ordnungsamt am frühen Donnerstagmorgen im Ostviertel einige minderjährige Raucher festgestellt, auch eine größere Menge an Zigaretten wurde sichergestellt.
...
Die Polizei stellte Waffen und Rauchgift sicher, gegen die Jugendlichen wird ermittelt."
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/ ... 3#comments
Tät mich mal interessieren, um welche Waffen es sich da gehandelt hat.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
"Zu breit?
Am 29. September 2016 wurde in Berlin eine Präventions- und Aufklärungskampagne zu Cannabis gestartet. Unter dem Titel „Zu breit?“ wollte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Jugendliche und Erwachsene mit der Kampagne aufrütteln, über die gesundheitlichen und sozialen Risiken des Cannabiskonsums informieren und zum Jugendschutz beitragen. Die Kampagne verfehlte jedoch ihr Ziel. Sie erntete in der Kifferszene vor allem Hohn und Spott und auch bürgerliche Kreise amüsierten sich über die wirklichkeitsfremden Überzeichnungen in den präsentierten Materialien.
Dies gilt nicht nur für das Video von Drob Dynamic sondern auch für die Rubrik „Echt jetzt?! – Kiffer und ihre Ausreden“ mit dem Untertitel „Es gibt viele Mythen rund um Cannabis und ums Kiffen. Hier gibt’s die Fakten.“
...
Das Kampagnenvideo zeigt den Rapper Drob Dynamic in einer absolut chaotischen Wohnung und er selbst verhält sich im Video auch wie ein völliger Chaot. ... Insgesamt wird der Eindruck vermittelt, Kiffer seien völlige Chaoten. Die Macher der Kampagne nennen das Comedy Rap auf Augenhöhe der Zielgruppe.
...
Ist es wirklich eine zufällige Korrelation, das die beiden Senatoren, die das größte Chaos in ihren Ämtern zu verantworten haben, sich in Sachen Prohibition (Verbotspolitik) bei Cannabis besonders stark hervor tun wollten, oder ist das eine allgemein gültige Regel? Die Kampagne „Zu breit?“ scheint eher letzteres zu bestätigen.
Übrigens, heute stand im Tagesspiegel Checkpoint:
Die Standesämter sind seit Anfang der Woche Außerstandes-Ämter – nach einem Update haben sich die Rechner nicht mehr getraut. Verbrämt wurde die neue Computerpanne (eine von vielen in den vergangenen Monaten) durch angebliche „Schließtage wegen Fortbildung und einer Personalversammlung“ (Charlottenburg-Wilmersdorf), anderswo war lediglich von „extrem eingeschränktem Service“ die Rede. Die eingesetzte Software heißt übrigens „Autista“."
http://blogs.taz.de/drogerie/2016/11/04/zu-breit/
Am 29. September 2016 wurde in Berlin eine Präventions- und Aufklärungskampagne zu Cannabis gestartet. Unter dem Titel „Zu breit?“ wollte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Jugendliche und Erwachsene mit der Kampagne aufrütteln, über die gesundheitlichen und sozialen Risiken des Cannabiskonsums informieren und zum Jugendschutz beitragen. Die Kampagne verfehlte jedoch ihr Ziel. Sie erntete in der Kifferszene vor allem Hohn und Spott und auch bürgerliche Kreise amüsierten sich über die wirklichkeitsfremden Überzeichnungen in den präsentierten Materialien.
Dies gilt nicht nur für das Video von Drob Dynamic sondern auch für die Rubrik „Echt jetzt?! – Kiffer und ihre Ausreden“ mit dem Untertitel „Es gibt viele Mythen rund um Cannabis und ums Kiffen. Hier gibt’s die Fakten.“
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Das Kampagnenvideo zeigt den Rapper Drob Dynamic in einer absolut chaotischen Wohnung und er selbst verhält sich im Video auch wie ein völliger Chaot. ... Insgesamt wird der Eindruck vermittelt, Kiffer seien völlige Chaoten. Die Macher der Kampagne nennen das Comedy Rap auf Augenhöhe der Zielgruppe.
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Ist es wirklich eine zufällige Korrelation, das die beiden Senatoren, die das größte Chaos in ihren Ämtern zu verantworten haben, sich in Sachen Prohibition (Verbotspolitik) bei Cannabis besonders stark hervor tun wollten, oder ist das eine allgemein gültige Regel? Die Kampagne „Zu breit?“ scheint eher letzteres zu bestätigen.
Übrigens, heute stand im Tagesspiegel Checkpoint:
Die Standesämter sind seit Anfang der Woche Außerstandes-Ämter – nach einem Update haben sich die Rechner nicht mehr getraut. Verbrämt wurde die neue Computerpanne (eine von vielen in den vergangenen Monaten) durch angebliche „Schließtage wegen Fortbildung und einer Personalversammlung“ (Charlottenburg-Wilmersdorf), anderswo war lediglich von „extrem eingeschränktem Service“ die Rede. Die eingesetzte Software heißt übrigens „Autista“."
http://blogs.taz.de/drogerie/2016/11/04/zu-breit/