ich habe vor über 2 Jahren noch regelmäßig Cannabis konsumiert. Meist nur am Wochenende. 2018 im August kam es dann mit meinem Dienstwagen zu einem minimalen Auffahrunfall. Die Polizistin, welche dann zur Unfallaufnahme erschien, meinte direkt ich wäre so dünn, ich müsse ja Drogenabhängig sein.... Daraufhin kam es zu einem Urintest. Dieser war positiv, obwohl ich 2 Tage vorher den letzten Konsum hatte. Dieser war auf einem Junggesellenabschied in Amsterdam. Natürlich ging es dann zur Wache, wo ein Bluttest gemacht wurde. Der Arzt vor Ort bescheinigte mir danach bei einer Fahrtauglichkeitesprüfung die uneingeschränkte Fahrtüchtigkeit. Dennoch waren die Blutwerte wohl leicht über der Grenze. Somit kam es zu einem Führerscheinentzug, welchen der Richter bei der Verhandlung auf 6 Monate festlegte. Dann kam die Post der Führerscheinstelle mit der Aufforderung eine MPU zu machen und 12 Monate abstinenz nachzuweisen. Da mir jedoch das Geld fehlte, um dies umgehend starten zu können, zog sich das Ganze nun hin. Dann kam noch Corona dazwischen und somit konnte ich die MPU erst im November 2020 beenden. Den Führerschein erhielt ich dann Ende Dezember 2020 zurück. Nach langem warten habe ich mir nun endlich auch wieder ein Auto gekauft, was allerdings etwas seltener ist aus den 90er Jahren. Das Fahrzeug wurde in Deutschland so nie verkauft, nur in Japa, Australien und England. Ich habe zwar seit dem Unfall nicht mehr geraucht, aber frage mich dennoch nun immer wieder folgende Frage: Der Vorfall liegt nun über 2 Jahre zurück. Sollte ich nun wegen des doch auffälligeren KFZ einmal angehalten werden, sieht die Polizei dann im Computer, das der Führerschein vor 2 1/2 Jahren mal entzogen wurde, wegen eines BTM verstoßes und muss ich somit bei jeder Kontrolle damit rechnen, deswegen zu einer Urinkontrolle gezwungen werden zu können?
Ich hoffe, es findet sich hier jemand, der mir da etwas konkretes zu sagen kann. Vielen lieben Dank schonmal!