Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Entkriminalisierung und gemeinschaftlicher Anbau sind nur ein Zwischenschritt: aber wohin?
Hitch
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Hitch »

Adhoc....voll der Amateur bla bla Kram...DHV Video potcasts, sind da schon viel professioneller!

So, als 2. Wer zum Teufel glaubt, daran, den Schwarzmarkt trocken zu legen, wenn man Gras in Apotheken kaufen dürfte?!

Wer ist so behämmert und kauft sich Shit in einer Apotheke?!

Ihr wisst genauso wie ich, dass es ein Irrweg ist.

Nicht unbedingt falsch, aber total unnötig.

Nicht nur kranke oder so woll n ja rauchen...

Den Shit in Apotheken zu verkaufen ist quasi so bekloppt, dass es schon wieder nach Lobbyisten stinkt!

Das einzig gute an der Legalisierung ist dann ,dass man nicht mehr verfolgt wird strafrechtlich, und selbst das ist ja noch nichtmal gesetzlich so verankert.

Ich glaube schon jetzt, das die grünen wieder den Schwanz einziehen und die SPD ihre bescheuerten Modellprojekte da ausbaldovert, und die dämliche Lindner Posse, da mit den Apotheken ein Ding am laufen hat.

Politiker sind eben alle beeinflussbar und denken nur an sich!

Die mächtigen Politiker, ihr macht aus der Prohibition eine Wissenschaft mehr nicht! Ihr Bürokratisiert Cannabis und am Ende wird es so teuer das kein normaler Mensch sich das Zeug auf normalem weg beschaffen kann!

Ihr stellt euch wieder über das Volk, dass Volk will die totale Legalisierung wie Alkohol auch, wenn das nicht von den Grünen durchgeboxt wird dann ist diese Regierung nicht mehr als ne Interessengemeinschaft, dann interessiert die nicht was der Wähler möchte,sondern wirft ihm das zu fressen hin, was er meint, was dem dummen Volke, doch ausreichend zu sein scheint.
Die meinen uns das Zeug regulieren zu müssen, ich dachte regulieren wegen der Steuersache???!!!

Ihr seid so blind ihr neuen gekupfererten!!! Denn canabis ist sowieso nicht zu regulieren! Wenn ihr den Besitz zulässt, dann macht eh jeder was er will!

Also sage ich der FDP: ihr seid schlimmer als die Mafia!
Hitch
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Hitch »

Herr Lindner wieviel hat Ihnen Frau M. Gezahlt ,dass die Apotheken jetzt mit dem Staatlichen Mafia Gras nicht am Ende leer ausgehen?

Ist doch klar, dass sie das weiterverfolgen, was die CDU ins Leben gerufen hat!!!

Das ist Vetternwirtschaft!
Oder geklaute Politik.

Sie haben keine guten eigenen Ideen nur undurchdachte, von anderen Politikern erdachte, Gedanken führen sie zuende: werden sie Mal erwachsen!
Hitch
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Hitch »

Ich rufe den Boykott aus, den Boykott Cannabis in Apotheken zu kaufen, damit wird nämlich als erstesder Staatliche Cannabis Industrie Zweig gestärkt, aber ein freier Markt und ird damit nicht gefördert!!!! Also nichts in Apotheken kaufen, nur wenn auf Rezept und das ist schon mehr als zuviel!
Hitch
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Hitch »

Kauft bloß kein Gras aus der staatlichen Industrie Lobby!!!
pepre
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Hitch hat geschrieben: Do 21. Okt 2021, 23:11Herr Lindner wieviel hat Ihnen Frau M. Gezahlt [...]
What?! :? Was hat die Merkel damit zu schaffen? Beißreflex?!

Apotheken verkaufen auch Seifen, Shampoos, etc. Also typische "Drogerie-Waren". Back to the Roots, sozusagen, zB Opium und Cannabis wurde ja bis 1920 in Apotheken verkauft, bis die zweite Opiumkonferenz dem - aus primär politischen Gründen - ein Ende setzte.

Und die Zeiten, als Apotheken tatsächlich Apothekenpreise verlangt haben und verlangen konnten sind auch schon lange vorbei. Es sind Einzelhändler, - zumindest die kleinen Orts-Apotheken, nicht die Ketten.

Und da sehe ich die eigentliche Gefahr: die Regularien werden so verhunzt, dass quasi nur die großen Ketten zum Zuge kommen, sowieso best Friends von FDP/C?U. Siehe "Doc Morris" (der übrigens ein niederländischer Turbokapitalisten-Verein ist).

Die Frage ist: wie können Coffeeshops denn einen Qualitätsstandard garantieren? Wenn man das "dem Markt" überlässt, dann schwant mit nichts Gutes, vor allem wenn sich da Hedge-Fonds usw einklinken und "McDope" gründen... :roll:
Zuletzt geändert von pepre am Fr 22. Okt 2021, 08:12, insgesamt 1-mal geändert.
pepre
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Irgendeine Form von Qualitäts-Management braucht es jedenfalls. Vielleicht in der Form, wie das jetzt Bio-Bauern betreiben.

Es spricht ja dennoch nichts dagegen, dass die "Hanffreunde Bielefeld e.V." ihre eigenen Schrebergärten haben. ;)
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Öko-Justus »

Ich habe da auch meine Bedenken bezüglich Apotheken only. Wieso nicht lizensierte Fachgeschäfte wie in Kanada oder USA mit geprüften Lieferanten? Muss ja nicht wie in Holland sein wo das Hanf aus dubiosen Quellen kommt. Riecht sehr nach Lobby FDP. Hoffe nur inständig dass sich die Grünen durchsetzten und den Eigenanbau freigeben. Alles andere wäre Irrsinn und stinkt nach Lobby Wirtschaft wenn legalisiert...


Gruß,
ÖJ
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

pepre hat geschrieben: Fr 22. Okt 2021, 07:54 Die Frage ist: wie können Coffeeshops denn einen Qualitätsstandard garantieren?
Ich verstehe, was Du sagst, gebe Dir aber Unrecht. Natürlich können Coffeeshops einen Qualitätsstandard garantieren, wenn dieser definiert ist! Genau so wie Kneipen, wobei ich mir diese nicht als Vorbild nehme, aber als vergleichbare Etablissements. Also damit hätte ich als Betreiber so eines Coffeeshops kein Problem! Mindestalter für Einlass, max. Abgabemenge etc... Mindestalter wäre sogar besser geschützt bei "mir" als in Apotheken, "no hard drugs" ebenso (die bekommst Du hingegen in Apotheken) und kein Alkohol! Unangemeldete Prüfungen inbegriffen.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: Fr 22. Okt 2021, 14:04... wenn dieser definiert ist!
Die Definition ist nicht das Problem, die Analyse aber schon. Schlussendlich braucht man ja mindestens "Naturprodukt ohne Beimengungen, THC- und CBD-Gehalt." Es ist sicher nicht billig dafür einen Analyse zu erstellen. Zumindest bei Hanf aus internationalen Quellen halte ich das für sehr sinnig.

Alternativ könnte man aber auch auf Strukturen wie im Wein- und Teehandel setzen:

Unterkrötzinger Südhang
Sortenreiner 'Grüner Thurgau'
2nd flush
Leicht fermentiert
Jahrgang 2023
Demeter


Hätte schon was ;) Nichtsdestotrotz solte auch hier analog zum Alk-Gehalt der THC/CBD-Gehalt stehen.

Was man privat im Homegrown-Bereich treibt sollte natürlich keiner Analysepflicht unterliegen.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Öko-Justus hat geschrieben: Fr 22. Okt 2021, 11:34 Muss ja nicht wie in Holland sein wo das Hanf aus dubiosen Quellen kommt.
Es MUSS sogar anders sein, sonst macht das keinen wirklichen Sinn, - man sieht ja in den Niederlanden wohin das führt. :roll:

Bei Apotheken wäre halt (sehr wahrscheinlich) ein Qualitätsstandard gesichert, da all deren Strukturen darauf fußen. Könnte aber gut sein, dass dabei die ganze Sortenvielfalt über den Jordan geht, da auf standardisierte Ware gesetzt wird.

Ich vermute, dass die Apotheken-Schiene der FDP nicht nur auf Lobbyismus basiert, sondern auch auf Kontrolle (analog zum portugiesischem Modell). Mit dem E-Rezept und dergleichen ließe sich schnell feststellen, wenn der Konsum einer Person jegliches vernünftige Maß überschreitet. An und für sich ja kein ganz schlechter Gedanke.

Aber bei der Digital-Kompetenz unserer Neuland-Experten sehe ich da schwarz :P
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

Ich meinte ja nicht selbst angebautes Zeug, dann wäre eine Analyse schon nötig (kostet aber nicht sooo viel!), ich meinte "am Markt" eingekaufte Ware, die dann auch so eine Beschilderung (THC/CBD Gehalt) schon hat.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: Sa 23. Okt 2021, 14:06 ... dann wäre eine Analyse schon nötig (kostet aber nicht sooo viel!) ...
THC- und CBD-Gehalt ist relativ einfach und günstig zu bestimmen, stimmt.

Teuer ist die Kontrolle "ist noch anderes Zeug drin, das nicht drin sein sollte/darf".

Natürlich kann man das "auf Treu und Glauben" annehmen, ähnlich wie das Bioland und Demeter handhaben. Aber selbst dort werden Stichproben genommen. Das ist der Kostenfaktor für die Hersteller, denn die Bio-Zertifizierung - die diese Kontrollen inkludiert - ist nicht gerade billig.

Bei konventionellen, internationalen Importen (aus zB Afghanistan, Libanon, etc) halte ich so eine Kontrolle für unabdingbar. Wir wissen ja, dass bei den "global Players" nur eines im Vodergrund steht: die Rendite. Da sollte schon ein Auge auf die Standards geworfen werden: keine Kinderarbeit, fairer Preis für die Bauern, etc.

Zurück zum Thema "Apotheken": die verfügen bereits über Kontrollmechanismen, die weit über die staatlichen Stichprobennahmen im Lebensmittelbereich hinaus gehen. Bei Apothekenwaren wird der ganze Herstellungs- und Vertriebs-Prozess per se kontrolliert. So ganz dumm ist die Idee "Vertrieb über Apotheken" grundsätzlich also nicht.

Jedoch, und das ist völlig unabhängig vom Vertriebsweg: wir müssen höllisch aufpassen, dass der Handel nicht monopolisiert und zentralisiert wird. Wenn nur "die Großen" (wer auch immer das sein mag, Apothekenketten, Pharmariesen, etc) das Geschäft dominieren, dann wird's kontraproduktiv. Denn dann zählt nur der Profit. Die ganze schöne Sorten-Vielfalt ginge über den Jordan und die Kleinbauern blieben außen vor.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr finde ich ein Analogon zum Wein-Anbau und -Vertrieb als beste Lösung.

Das Wichtigste ist aber, dass der Eigenanbau erlaubt wird. Das ist so ein "back to the roots"-Faktor, der Monopole verhindert und zum Erhalt der Sortenvielfalt immanent wichtig ist.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

pepre hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 10:30 Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr finde ich ein Analogon zum Wein-Anbau und -Vertrieb als beste Lösung.
Da bin ich anderer Meinung. Ich finde es tragisch, dass man Wein (wie Bier und Härteres) im Supermarkt erwerben kann. Auch hier fände ich eigene Spezialgeschäfte passender!

Und dann gibt es dort ja auch noch "Coffeeshop"-ähnliche Vertriebsstrukturen (Kneipen, Wirtschaften, Restaurants, ...), so dass ich das ganze auch für Cannabis will, aber eben "nur" in Coffeeshops, Spezialgeschäften und Apotheken. Es gibt kein Problem damit. Es muss nur ordentlich passieren bzw. reguliert werden - auf jeden Fall besser als bei Alk und Tabak.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 11:48 Da bin ich anderer Meinung. Ich finde es tragisch, dass man Wein (wie Bier und Härteres) im Supermarkt erwerben kann.
Stimmt. Das hatte ich gar nicht im Blickfeld.

Coffeeshops, d.h. lokaler Einzelhandel, wäre schon die beste Lösung.

Ich befürchte nur, dass sich auch dabei Ketten bilden werden (McDope), die dann die Einzelhändler en gros aus dem Markt drängen werden. Das ist leider der Zeitgeist, und von der Politik auch so gewünscht (big money).

Es spricht aber per se auch nichts für eine paralelle Vertriebs-Struktur über Apotheken. Auch da gibt es genug EinzelkämpferInnen, die den Ketten über Qualität und Beratung die Stirn bieten. Noch, zumindest.

Eigentlich sollte da auch der Alk hin, mit einer Datenerfassung, die überbordenden Konsum erkennt. Das würde wirklich Sinn machen. Die Beschränkung auf "medizinische Daten" würde da auch den staatlichen Begehrlichkeiten einen Riegel vorschieben. - Das portugiesische System "wurde völlig breit und verwahrlost aufgefunden" ist ja eher nur ein Notnagel, und involviert zudem die Exekutive.
Zuletzt geändert von pepre am So 24. Okt 2021, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

pepre hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 13:07 Ich befürchte nur, dass sich auch dabei Ketten bilden werden (McDope), die dann die Einzelhändler en gros aus dem Markt drängen werden.
Das kann uns so oder so passieren... man sieht es ja am bisherigen medizinischen Markt. Und dabei geht nicht um zu wenige Kontrollen ;). Deswegen meinte ich ja weiter oben, das zu viele Regelungen eher schädlich sind. Es muss ein "goldener Mittelweg" gefunden werden, aber das ist nicht so schwierig.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 13:24 Und dabei geht nicht um zu wenige Kontrollen.
Verstehe ich nicht. Kontext?

Eine verläßliche Qualitätskontrolle halte ich für unabdingbar. Schon allein deshalb, weil ich nur "fair" und "bio" kaufen würde ;)
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

pepre hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 13:30 Verstehe ich nicht. Kontext?
Nun, der geschäftliche Erfolg medizinischer Cannabis-Unternehmen hat wenig mit den Kontrollen der Qualität (ist Mist, daher wird's nicht mehr gekauft) zu tun, sondern eher mit der Macht gewisser Geldgeber. Genau so könnte es auch mit Freizeit-Cannabis laufen, wenn wir die Regelungen dafür zu streng gestalten, bspw. wie jetzt für medizinisches Cannabis. Ich glaube, da sind wir einer Meinung ;).

Aber es bleibt dabei... wer in diesem Markt tätig sein will, muss eben neben den "Kontrollen" auch die Gesetze des Marktes hinnehmen. Das gilt natürlich auch für Coffeeshops. So leid mir das selbst tut, aber "McDope" verhindern kann ich auch nicht.
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Martin Mainz
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Martin Mainz »

pepre hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 13:07 Eigentlich sollte da auch der Alk hin, mit einer Datenerfassung, die überbordenden Konsum erkennt. Das würde wirklich Sinn machen. Die Beschränkung auf "medizinische Daten" würde da auch den staatlichen Begehrlichkeiten einen Riegel vorschieben.
Datenerfassung? Um Gottes Willen, das fehlte noch. Nein Danke! Kritischem Konsum kann man auch anders begegnen.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Martin Mainz hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 13:53 Datenerfassung? Um Gottes Willen, das fehlte noch. Nein Danke!
D'accord.

Aber: die findet doch schon lange statt. Freiwillig zB als Payback-Wahnsinn: nicht wenige machen da mit, wenn ich mir das an den Kassen so ansehe. Vor allem werden da Turbokapitalisten die Daten in den Rachen geworfen, die quasi gar keine Moral kennen.

Medizinisch wird das als E-Rezept kommen. Dieses umfaßt nämlich den gesamten Ablauf vom Arzt über die Apotheke bis in den Großhandel hinein. Ehrlich gesagt: mir ist eine rein medizinische Datenerfassung weit lieber, als wenn die Exekutive diesbezügliche Datensätze anlegt. Denn die Trennung von medizinischen Daten ggü den Begehrlichkeiten des Staates funktioniert wenigstens noch, - und die Hürden das aufzuweichen sind ziemlich hoch.

Ohne Daten wäre natürlich (für fast alle) das Beste. - Warten wir ab, wie sich die Legislative positioniert. Wenn wir aber betrachten wie wegen 1, 2 Fahndungserfolgen pro Jahr alle Bürger vollüberwacht werden, so kann ich mir da Bescheidenheit nicht vorstellen. :roll:
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Wo würdet ihr gern Cannabis kaufen

Beitrag von Bibbeddi »

Hallihallo!
Ich bin neu hier.
Da das Thema Legalisierung zur Zeit sehr stark in den Vordergrund gerückt ist würde ich von euch gern wissen wo ihr denn in Zukunft eure Anlaufstelle für Cannabis seht.
Ist es ein Coffeeshop, eine Apotheke oder sogar ganz normal im Supermarkt und an der Tankstelle?
Legt ihr Wert auf gute Beratung oder eher auf billige Preise?
Und was wärt ihr bereit zu zahlen für zb. 10gramm?
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Re: Wo würdet ihr gern Cannabis kaufen

Beitrag von Cookie »

Am liebsten gar nicht, d. h. nur von meinem Baum gepflückt... Ansonsten aus dem Coffeeshop. Beratung wäre dann schon gut, aber hauptsächlich im Hinblick auf die Qualität. Dann dürften 10g rund 100€ kosten.
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Martin Mainz
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Martin Mainz »

Nur aus dem Fachgeschäft, 3-6€/Gramm fände ich angemessen.
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FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Nur aus dem Fachgeschäft mit Beratung. Als Stammkunde würd ich bestimmt Mengenrabatt bekommen. Also 10 Gramm für etwa 30 Euro fände ich ein angemessener Preis für Saubere Ware mit Mehrwertsteuer.
FraFra

EDIT: Ich bin auch der Meinung, das Hippiegras oder Schnittreste mit Blättern und einem THC-Gehalt unter 9% auch Steuerfrei angeboten werden sollte. Dafür fände ich einen Preis von 0,2 Euro das Gramm okay.

Supermarkt und Tankstelle sollten keine Verkaufslizenz für Cannabis bekommen dürfen. Da fehlt die Fachkompetenz und die Zeit für Beratung. Die können aber gern CBD-Hanf bis 1% THC verkaufen.
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Sa 9. Jul 2022, 23:07, insgesamt 2-mal geändert.
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

Sieht so aus dass ich nur die Schwarzmarktpreise für "gutes Gras" von mind. 10€ / g kenne :mrgreen:... ich hab auch nichts dagegen, wenn es weniger ist ;). Ja und Fachgeschäft natürlich auch.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Kleinstädte bis 20.000 Einwohner sollten maximal 3 Lizenzen für Cannabisverkauf ausgeben dürfen.
Dies auch nicht in der Nähe von Schulen, Gymnasien. Mindestens 500 Meter Luftlinie Abstand.
Bis 60.000 Einwohner maximal 5 Lizenzen.
Großstädte maximal 12 Lizenzen. Keine AGs, Keine Ketten.
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
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