Hallo zusammen, ich bin 28 Jahre jung, männlich, neu hier im Forum und seit ca. 10 Jahren mit meiner Freundin zusammen.
Seit über 10 Jahren konsumiere ich Cannabis, mal mehr und mal weniger. Jedoch in den letzten zwei bis vier Jahren eher regelmäßig. Den Richtwert würde ich auf ein bis max. zwei Joints/Tag legen. Konsumiert wird erst nach sämtlichen Verpflichtungen bei denen man nicht „stoned“ sein kann, verglichen mit dem Feierabendbier.
Aufgrund dieser langen Erfahrung mit Cannabis, kann ich guten Gewissens behaupten, dass mir das Zeug eher wohltut statt schadet.
Ich habe ein absolut zufriedenes Leben und meine Freundin duldet den Konsum (soweit).
Vor zwei Monaten haben wir uns dazu entschlossen ein Kind zu zeugen, weshalb ich durch meine Recherche auf einige interessante Forum-Beiträge hier (auch zu diesem Thema) gestoßen bin.
Nun kurz etwas zu meiner Situation:
Nachdem wir uns entschlossen haben hoffentlich bald Eltern eines gesunden Kindes zu werden, recherchierten wir über sämtliche Risiken von Fruchtbarkeit bis zur Entwicklung des Embryos bzw. des Kindes.
Das Thema Cannabiskonsum des Mannes beim Kinderwunsch spielt dabei eine sehr große Rolle, besonders weil meine Freundin schon immer absolut clean ist.
Da ich sehr gerne konsumiere und mein Leben damit mehr als auf die Reihe bekomme, stellen wir uns die Frage: Hat mein Konsum Einfluss auf die Entwicklung des Embryos oder des Kindes ? Wie war es denn bei euch ? Hat der Mann den Konsum komplett eingestellt als ihr beschlossen habt schwanger zu werden ?
Seit zwei Wochen hat Sie nun die Pille abgesetzt und ich meinen Cannabiskonsum eingestellt, da wir beide nicht wissen wie sich das auf die SS oder das spätere Kind auswirkt. Auch sämtliche Urologen sowie mein Hausarzt haben mir keine eindeutige Antwort dazu geben können.
Ich bin eine Art „Perfektionist“ und habe in den letzten zwei Wochen wieder festgestellt, dass ich mir über alles viel zu viele Gedanken mache, auch über völlig unnötige Dinge. Der Konsum hilft mir dabei den Durchblick zu bewahren und zu selektieren was wichtig ist und was nicht.
Fakt ist ja, das eine SS immer mit gewissen Risiken verbunden ist, auch wenn man total enthaltsam lebt und keinerlei Mittel wie Tabak, Alkohol oder Cannabis konsumiert.
Was meint ihr denn zu dieser Thematik ? Sollte ich den Konsum weiterhin einstellen und mich auf eine gewisse Art und Weiße durchs Leben „quälen“ oder kann ich beruhigt weiter konsumieren ? Mir würde auch schon der Konsum am Wochenende ausreichen.
Ich hoffe ich konnte meine Situation verständlich wiederspiegeln und bin auf eure Antworten gespannt.
Viele Grüße und Gesundheit wünscht
Jackson
