Der Dialog über Deutschland

Hier wollen wir über unseren und andere cannabisbezogene Vorschläge beim Zukunftsdialog von Frau Merkel sprechen und uns überlegen wie wir möglichste viele davon unter die TOP 10 bringen.
klartext
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

So, und jetzt ist Wochenende!

Grüße
klartext
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Hallo oldrich,

nachdem ich wegen dieser Zensur mehrfach im Bundespresseamt angerufen habe und wirklich auch mit mehreren Verantwortlichen, auch mit Dr. Strempel, gesprochen habe, denke ich, dass Überforderung wohl eher nicht der Grund ist, warum Provokateure wie Doc den größten Mist freigeschaltet bekommen, aber ganz bestimmte Kommentare von mir gezielt verzögert und zensiert wurden. Gerade bei Kommentaren, die dann nach 15 - 20 Stunden erst freigeschaltet wurden, was glauben Sie wie oft ich davor angerufen habe und was das für Gespräche waren? Hin und wieder hatten meine Gesprächspartner sich für nicht zuständig erklärt oder einfach das Telefon aufgelegt.

Im Übrigen, wenn eine Regierung nicht in der Lage ist, so einen einfachen Internetdialog funktional einwandfrei zu organisieren, dann sollte sie besser gleich zurücktreten. Was glauben Sie, was die dann für Arbeit abliefern, wenn es um wirklich ernste und komplexe Herausforderungen für unser Land geht? ;-)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

klartext
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oldrich
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von oldrich »

Hallo klartext!

Ja, sowas ist tatsächlich unter aller Kanone.
Auch heute sind ist die Anzahl der Kommentare wieder gestiegen, ohne dass für mich erkennbar neue Beiträge dazugekommen sind.

Zu Ihrem letzten Absatz kann ich nur sagen, dass ich von vielen Politikern sehr enttäuscht bin.
Das betrifft aber nicht nur die Regierung. Wenn man sich mal auf Abgeordnetenwatch die Antworten mancher "Volksvertreter" auf Anfragen zum Umgang mit Cannabis durchliest, muss man fast an deren Intelligenz zweifeln. Meiner Meinung nach befinden sich im Parlament viele, viele Dilettanten, die die Lernfähigkeit eines Steins besitzen.

Meine Hoffnung ist, dass sich die Wahrheit nicht mehr viel länger verbergen lässt. Die Menschen sind zum Großteil auf unserer Seite. Wenn die Politiker von SPD und CDU das erkennen, geht sowieso alles ganz schnell. Siehe Atomausstiegausstiegausstieg.

Gruß oldrich
klartext
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Die Diskussion im Forum geht offensichtlich weiter und die Redaktion bietet einigen "Gegnern" die meines Erachtens Auftragsschreiberlinge sind, die mit der Absicht gezielte Störung des Dialogs durch Verzerrung des Sachverhalten und Wiederholung widerlegter Scheinargumente von der Redaktion immer wieder freigeschalten werden.
Meine Antworten darauf werden leider oftmals so lange verzögert, bis sie weit hinten veröffentlicht dann nicht mehr zu finden sind. Hier zwei von heute mittag, zeitnah und aktuell:
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Das Problem einer Moderation, die es nicht schafft, zeitnah die Antworten rüberzubringen führt natürlich dazu, dass längst abgehandelte Fragen von einigen Gegnern immer wieder zur Argumentation benutzt werden. Das geschieht natürlich nicht aus konstruktiver Absicht heraus, sondern um zu suggerieren, dass das immer noch erhebliche sachliche Bedenken hinsichtlich einer Legalisierung existieren würden.
Es wird somit also unumgänglich, dass man sich immer wieder und wieder wiederholen muss.
Also nochmals zum angeblich erhöhten THC-Gehalt:

Der THC-Gehalt, der angeblich höher sein sollte wird da als Argument gegen die Legalisierung genannt, was nicht nur pseudowissenschaftlich ist, sondern schlichtweg dreiste, durchsichtige Falschargumentation. Warum?

1.) Das Molekül THC hat sich in keinster Weise dadurch verändert. Seine Wirkung ist immer noch die gleiche, eine erhöhte Konzentration lässt allenfalls die Konsummenge geringer ausfallen!
2.) Da das Molekül THC immer noch das gleiche ist, hat es auch immer noch das gleiche Suchtpotential, als keines gemäß den Kriterien, anhand derer Sucht definiert ist!
3.) Würde das Molekül in erhöhter Konzentration z.B. strukturelle Änderung erfahren (Quatsch, das ist natürlich nicht der Fall) dann wäre dies ein weiterer zwingender Grund zur Legalisierung, damit der Staat die bisher üblichen Konzentrationen garantieren und überwachen kann. Allerdings gibt es für Cannabis keine letale Dosis, egal wie hoch die Konzentration ist!

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Mein guter Julius,
Sie scheinen sich wirklich für nichts zu schade, wenn es darum geht Beispiele zu erfinden, hm? Warum eigentlich? Was treibt Sie zu Ihrem Kreuzzug gegen den Rechtsstaat und den Cannabiskonsum Ihrer Mitmenschen?

Ein Beweis dafür, dass es auch Ihnen offensichtlich schwer fällt, den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen, dürfte ihr Waffenvergleich sein.
Es gibt kein generelles Waffenverbot, im Gegenteil ist der legale Erwerb, Besitz und die Verwendung von Schußwaffen für Erwachsene Bürger eindeutig geregelt. Man kann als Sportschütze ein Bedürfnis geltend machen, dass zum Erwerb berechtigt, man darf legal Waffen und Munition zuhause besitzen, wozu man durch eine von der Behörde ausgestellte Waffenbesitzkarte berechtigt ist und man darf auch legal auf einem zugelassenen Schießstand mit Feuerwaffen schiessen, selbst wenn man keine Waffenberechtigung hat, ist das mit Vereinswaffen unter Aufsicht möglich. So und jetzt setzen Sie für das Wort Sportschütze Cannabiskonsument ein und für Waffe Cannabis, wobei natürlich keine Gleichsetzung des Begriffes an sich gemeint ist, und Sie erkennen klar, was der Wert Ihres Argumentes ist.

Eine Regelung zum Umgang erwachsener Menschen mit Cannabis außerhalb des Strafgesetzes wird hier gefordert, haben Sie das noch nicht verstanden? Offensichtlich, oder Sie denken halt einfach nicht nach. ;-)
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Und für Doc:

@mein guter Doc,

Wenn sie die Beiträge hier richtig lesen würden würden sie wissen, dass all Ihre Einwände schon längst abgehandelt, ausdiskutiert und widerlegt sind.
Auch Ihre geistigen Ergüsse könnten Sie uns dann ersparen und die schon oft an Sie gestellte Frage nach dem, was in einem freiheitlichen Rechtsstaat wie dem unseren den Umgang erwachsener Bürger mit Cannabis wesensmäßig zu einer Straftat machen könnte.

Weder Leben, Gesundheit, Ansehen, Freiheit oder Eigentum eines Dritten werden dadurch berührt, so dass dieser Umgang nach dem Art.2 GG der garantierten allgemeinen Handlungsfreiheit des Einzelnen nicht zulässt, dass dies strafrechtlich verfolgt wird. Von daher ist die Lagalisierung aus rechtsstaatlicher Sicht zwingend geboten!

Dass Sie darüber hinaus auch noch alle Tricks der Manipulation beherrschen, glaube ich Ihnen sofort, die große Mehrheit der Befürworter hier war aber mit Sicherheit redlich in ihrem Abstimmungsverhalten. Und wenn Sie schon so gut manipulieren können, warum haben Sie dann nicht einen Vorschlag zur Strafbeibehaltung gemacht und diesen gepuscht? Hm?

Weil Sie wahrscheinlich trotzdem damit niemals auch nur einen Bruchteil dieser Stimmung erlangt hätten. Übrigens sind laut einer aktuellen Emnid-Umfrage zufolge sind heute 54 Prozent der Bevölkerung für eine Erweiterung der Legalisierung des Cannabis-Konsums.
Den Link hat Julius sogar gepostet! ;-)
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Und noch ein "Doc-Blödsinn" der auf seine Antwort gewartet hat und die er gerne auch bekommt:

@Doc, Datum: 14.04.2012 um 18:09 Uhr,

"Weiß man den was Kiffen für eine Auswirkung auf das Ungeborene Leben im Mutterleib hat?"--

Weit weniger als Akohol oder Nikotin, aber eine verantwortungsvolle Mutter wird auf alles verzichten. Bei den anderen hilft auch ein Verbot nichts!

"Wissen sie genau das ihr Samen durch das Kiffen nicht geschädigt ist?"--

Das weiß man sehr genau, diese Theorien kamen in den 70ern auf und wurden recht schnell widerlegt.

Sagen Sie mal, Sie sind doch sonst so ein pfiffiges Kerlchen, Sie können sogar die Abstimmungsquoten manipulieren und wissen alles über Kriminalität, aber zu diesen einfachen Überlegungen und längst bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen kommen Sie nicht?

Wirklich armselig .....
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Für einen Juri Below gibt es auch noch was:

@Jurij Below
Datum: 14.04.2012 um 21:37 Uhr

Man kann einfach nicht glauben dass Sie 'alles' hier so gelesen habe, ja nicht mal einen Bruchteil, wenn Sie schreiben:
"Es gibt ganze Menge anderen Probleme in Deutschland: wie etwa Rechtslage Deutschlands,
Justiz und Behörden Willkür, ... "--

Genau damit beschäftigt sich dieser Vorschlag. Haben Sie das denn nicht verstanden? Lesen Sie doch bitte nochmals alles hier aufmerksam durch. Gerade die Rechtslage in Deutschland hinsichtlich der strafrechtlichen Cannabisprohibition ist ein elementares rechtsstaatliches Problem, der Mißbrauch des Strafrechtes zur Cannabisprohibition ermöglicht Justiz- und Behördenwillkür.

Denken Sie doch bitte noch mal nach und überlegen Sie dann in Ruhe, was Sie da geschrieben haben. Darüber hinaus hat hier ein Julius hier einen Link gepostet, der das Ergebnis einer aktuellen Emnid-umfrage bekannt gibt, der zufolge sind heute 54 Prozent der Bevölkerung für eine Erweiterung der Legalisierung des Cannabis-Konsums, was Ihre Vermutungen über eine Ja-Nein Abstimmung wohl zur haltlosen Spekulation machen dürfte.

Deshalb andere zu Ignoranten zu erklären ist eigentlich nur niveaulos, was bei Gegner der Legalisierung aber keine Seltenheit zu sein scheint.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Spitfire777 (Gast)
Datum: 15.04.2012 um 00:29 Uhr



Es dürfte wohl schwer sein zu erklären, warum angeblich ausgeprägtere Traditionen ein Grund sein sollten, den Gleichbehandlungsgrundsatz nach Art.3 GG und die Freiheitsrechte nach Art.2 GG in Frage zu stellen und eine Handlung, die keinerlei Merkmale einer Straftat hat als Straftat zu verfolgen. Damit stellen wir uns auf eine Ebene mit Unrechtsregimes.

Auch ist Ihre Vermutung der Zunahme von Verkehrsunfällen rein willkürlich und durch nichts zu belegen. Dass Cannabis eine Gefahr für den Strassenverkehr ist, hatte bis 1998 niemand festgestellt und das Gesetz dazu scheint weitgehend willkürlich als Kompensation der der durch Liberalisierung im Strafrecht durch das Cannabisurteil des BVerfG von 1994 entstandenen geringeren strafrechtlichen Repressionsmöglichkeiten.

Lesen Sie dazu das Gutachten der Uni Würzburg unter:
http://www.psychologie.uni-wuerzburg.de ... nnabis.pdf

hier wurde wissenschaftlich sogar festgestellt, dass Cannabis in bestimmter Konzentration sogar das Unfallrisiko senkt.

Und wieso das holländische Modell nicht auf Deutschland übertragbar sein soll, ist auch nicht ersichtlich. Die Tschechen hatten die Legalisierung doch auch geschafft.
Natürlich wird Ihre Meinung toleriert, aber besonders fundiert und sachlich ist sie nicht.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Am meisten scheint sich die Redaktion vor sachlogischer Argumentation zu fürchten. Wenn die Argumente der Gegner mit wissenschaftlicher Logik als Humbug entlarvt werden, sicher, es sind Argumente, die sogar von Juristen zur Begründung von Strafverschärfung verwendet werden, dann schlägt die Zensur dort weiterhin gnadenlos zu!

Dieser Kommentar wird schon seit Tagen zensiert und hat wohl auch heute in abgeänderter Form keine Chance auf Freischaltung:

--
Und weil es immer wieder als Argument der Gegner angeführt wird, versuche ich diesen Beitrag nochmals an der Zensur vorbeizubringen. Seine Argumentation ist wissenschaftlich logisch, was die Verhinderung der Freischaltung erklären könnte.

Der THC-Gehalt, der angeblich höher sein sollte wird als Argument gegen die Legalisierung genannt, was nicht nur pseudowissenschaftlich ist, sondern schlichtweg dreiste, durchsichtige Falschargumentation. Warum? >

1.) Das Molekül THC hat sich in keinster Weise dadurch verändert. Seine Wirkung ist immer noch die gleiche, eine erhöhte Konzentration lässt allenfalls die Konsummenge geringer ausfallen! Delta-9-THC bleibt Delta-9-THC und Delta-8-THC bleibt Delta-8-THC!

2.) Da das Molekül THC immer noch das gleiche ist, hat es auch immer noch das gleiche Suchtpotential - also keines gemäß den Kriterien, anhand derer Sucht definiert ist!

3.) Würde aber das Molekül unerwarteter Weise in erhöhter Konzentration z.B. strukturelle Änderung erfahren (Quatsch, das ist natürlich nicht der Fall), die dann bei gleicher Summenformel eine gefährlichere Verbindung entstehen ließ, dann wäre dies doch wohl ein weiterer zwingender Grund zur Legalisierung, damit der Staat die bisher üblichen, unschädlichen Konzentrationen garantieren und überwachen kann.

Darüber hinaus gibt es für die bekannten Cannabinoide keine letale Dosis, egal wie hoch die Konzentration ist!

Wer solche Argumente gebraucht, kann nicht als seriös bezeichnet werden.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Da lese ich doch gerade im DüD einen Beitrag von einem "Nachdenklich", der meines erachtens auf subtile Weise eine perfide Strategie verfolgt. Das wollte ich nicht unbeantwortet lassen. Ich hoffe die Dialog-Redaktion auch nicht, aber da bin ich nach den bisherigen Erfahrungen nicht ganz sicher.

---------

@Nachdenklich,

Beim besten Willen kann ich Ihre Aussage so nicht nachvollziehen. Mein Eindruck ist eher der, dass die Legalisierungsgegner leider immer wieder mit völlig ungerechtfertigten Vergleichen und Vorwürfen Befürworter diffamieren und oftmals, ohne mit Thema und Kontext sich auseinandergesetzt zu haben, stereotype Klischees wiederholen.

Dabei denke ich nicht, dass auf diese Gegner eingedroschen wird, sondern dass diese meist mit sachlichen Argumenten konfrontiert werden, denen sie sich aber in ihren Antworten verweigern. Selbst Sie versuchen hier subtil Mörder und Kinderschänder den Befürwortern gleichzusetzen über die analoge Darstellung mit „ganz normalen, friedlichen Nachbarn", ohne dass Sie dafür verbal angegriffen worden wären.

Und wenn Sie sich diesen Dialog hier etwas weitgehender durchgelesen hätten, so hätten Sie auch festgestellt, dass dort mehr konstruktive Vorschläge zum Jugendschutz gemacht wurden, als von der Bundesregierung in den letzten 10 Jahren bezüglich Tabak und Alkohol. Darüber hinaus ist ganz klar, dass durch eine Legalisierung diese Quelle für kriminelle Organisationen versiegt, ob denen das gefällt oder nicht, das ist Sachlogik!
Gerne wüsste ich aber von Ihnen noch, welches seriöse und wissenschaftlich fundierte Argument hier seitens der Gegner bisher vorgetragen wurde. Mir ist bisher keines aufgefallen, aber ich laß mich da gerne eines Besseren belehren.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Im Dialog über Deutschland ist es recht still geworden, dennoch ist er weiter im Netz vorhanden und offensichtlich findet auch immer wieder mal ein Gegner der dringend gebotenen Legalisierung den Weg dorthin, um mit zweifelhaften Kommentaren seiner destruktiven Gesinnung Ausdruck zu verleihen.

Es gilt also wachsam zu bleiben bis zum Schluss und die Widerspruch als das zu entlarven, was er meist ist, ein reaktionärer, realitätsfremder und destruktiver Akt im Rahmen der Meinungsfreiheit!

Meine Antwort auf das aktuelle Vorkommnis zeitnah hier im Forum:
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@Blasius, 26.04.2012 um 11:49 Uhr

nun, es kommt deshalb immer das Gleiche, weil es so den Tatsachen entspricht und eine legitime, ja in rechtsstaatlicher Hinsicht sogar zwingend gebotene Forderung darstellt.

Aber warum ist es in den wenigen Kommentaren, die sich gegen diese Forderung aussprechen auch immer das Gleiche? Keine Sachargumentation, primitive Vergleiche, zweifelhafte Diffamierung, bewusst falsche Behauptungen und Unkenntnis des Kontexts?

Sind die Gegner der Legalisierung allesamt reaktionäre Realitätsverweigerer? Sind diese Menschen aus Frustration über ihr eigenes Leben getrieben, die in freie Lebensgestaltung anderer sich repressiv einmischen zu wollen?

Natürlich gibt es Menschen, die die Freiheiten eines demokratischen Rechtsstaates nicht akzeptieren wollen und sich repressive, autoritär-bevormundende Gesellschaftssysteme wünschen. Sicher ist es auch für solch eine Gesinnung im Rahmen der garantierten Meinungsfreiheit zulässig, dass selbst sie ihre Meinung äußern darf. Allerdings ist eine solche offensichtlich thematisch substanzlose Meinungsäußerung unbedeutend für den Entscheidungsprozeß und hinderlich für eine seriöse Sachdiskussion. Man darf so begründeten Forderungen der Legalisierungsgegner wohl zurecht einen rein destruktiven Charakter unterstellen.

Aber warum fixieren sich gerade solch destruktive Charaktere auf eine Ablehnung der Legalisierung? Wollen sie weiterhin eine schutzlose Minderheit als Ventil für ihre Aggressionen erhalten sehen? Wirklich armselig ...
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Blasius scheint hartnäckig zu sein. Aber meine Antwort an ihn gibt es hier wiederum aktuell zu lesen:

@Blasius, 26.04.2012 um 13:41 Uhr

bei allem Verständnis für die Leseschwierigkeiten einiger Mitmenschen, aber vielleicht sollten Sie doch etwas an sich arbeiten, wenn Sie vorhaben sollten, als seriöser Teilnehmer zu antworten. Ansonsten dürften Sie mit dieser Antwort wohl meine Feststellungen zu den Äußerungen der Legalisierungsgegner bestätigt haben.

Es sind in der Tat zwischen 4-6 Millionen Konsumenten, die in einem Volk mit 80 Millionen zwangsläufig eine Minderheit darstellen für jeden, der mit mathematischen Proportionen vertraut ist!

Außerdem sind Sie es, der hier Behauptungen, die nicht richtig sind aufstellt und offensichtlich den Kontext nicht kennt! Die Fakten zu Cannabis wurden in ausreichendem Maße in diesem Dialog benannt und mit Quellen belegt. Was soll also Ihr hilfloses Herumrudern und Diffamieren ohne sachliche Substanz? Sie wollen offensichtlich nur Ihrer Destruktivität Ausdruck verleihen und glauben in dieser Diskussion ein Ventil dafür gefunden zu haben.

Durch Teilnahme an dieser Diskussion hat kein einziger hier gegen bestehende Gesetze verstoßen. Darüber hinaus sind die derzeit bestehenden Gesetze offensichtlich verfassungswidrig, so dass deren Anwendung unzulässig sein dürfte.

Es wurden bisher keine seriösen Argumente gegen die Legalisierung genannt und wo die Sicherheit aller dadurch gefährdet sein soll, ist nicht ersichtlich! Weiterhin ist egal, wie das kriminelle Milieu auf rechtsstaatlichen Änderungen reagiert.

Wirklich armselig, Ihre Antwort.

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@Blasius, 26.04.2012 um 16:25 Uhr

da die Kommentarfunktion eine Zeichenbegrenzung hat, ist es natürlich umständlich, Ihren Irrtümern und abstrusen Behauptungen in einer Antwort gerecht zu werden.

Fakt ist, dass Sie nicht sachlich nachvollziehbar erklärt haben, warum ein Rechtsstaat den privaten Umgang erwachsener Bürger zu einer Straftat erklären darf. Aber das hat bisher noch kein Gegner gekonnt und von daher hätte ich es gerade bei Ihnen auch nicht erwartet. ;-)

Dass Sie offensichtlich jemand sind, der die hier angenommenen Regeln nicht beachtet und sich mit unterschiedlichen Nicks bemüht, die Seriosität dieses Dialogs der Regierung in Frage zu stellen, verwundert mich auch nicht. Offensichtlich scheint das Rechtsbewußtsein einiger Gegner sehr einseitig ausgeprägt. Wenn man bedenkt, mit welchen zweifelhaften Methoden diese versuchen, den Dialog zu beeinflussen muss man sich schon wundern, warum deren Gegenvorschläge dennoch weit abgeschlagen sind. Dieses Voting hier dürfte doch recht seriös zustande gekommen sein, zumal es das Ergebnis von letztem Jahr, die 30 wichtigsten Fragen der Deutschen, bei denen die Legalisierung auf Platz1 war, bestätigt.

Was Ihr wohl demagogisch zu nennendes Argument hinsichtlich der Reaktionen krimineller Vereinigungen auf eine Legalisierung bewirken soll, ist nun wirklich nicht ersichtlich und soll wohl nur Ihre argumentative Armut unterstreichen. Ja was meinen Sie, was die tun? Das Parlament entführen?

Es wird nun wirklich immer armseliger ...
Tom
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von Tom »

@klartext
finde Ihre Beiträge im Zukunftsdialog einfach top. Habe dadurch selber viel gelernt und möchte mich dafür bedanken vor allem auch für die Links zu Studien. Sehr gut durchdachte und auch formulierte Beiträge einfach nur top. Wäre schön wenn sich mehr Menschen so sehr wie Sie einsetzen würden. Auf Kommentare wie die von Blasius würde ich garnicht eingehen, es hat eh keinen Sinn. Ich denke auch es ist die gleiche Person, welche auch in anderen Vorschlägen irgendwelche Beiträge im Namen anderer Befürworter verfasst z.B Obiwancannobi
https://www.dialog-ueber-deutschland.de ... dIdea=8525
Langeweile muss man haben :D
klartext
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

@Tom,

freut mich, wenn meine Beiträge solche Anerkennung finden.

Grüße
klartext
klartext
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Wenn's ruhig ist, dann schleichen sie sich ein, Leute wie unser Blasius und konsorten:

@ Blasius, 29.04.2012 um 13:16 Uhr

natürlich kann jeder im Rahmen der Meinungsfreiheit auch offen demonstrieren, welch Geistes Kind er ist, dass er sich weigert, den Kontext zur Kenntnis zu nehmen und einfach längst beantwortete Fragestellungen erneut und plump daher bringt. Sicher es steht ihm frei, so wie es mir frei stünde zu fordern "Nein zu Doofen und mehr Geld in den Kampf gegen Doofe!", auch wenn ich das in der Form nicht tun werde. ;-)

Aber um konkret bei Ihnen zu bleiben: Das Waffengesetz lässt sehr wohl den legalen Erwerb, Besitz, Gebrauch und Weitergabe von Schußwaffen zu. Sie müssen ein Bedürfnis nachweisen und einen Zuverlässigkeitsnachweis erbringen und dann sind sie erwerbs- und umgangsberechtigt. Vielleicht ist es Ihnen entgangen, wahrscheinlich haben Sie aber nur einfach nicht gelesen, dass es hier um die Schaffung solcher Erwerbsregelungen für Cannabis geht, natürlich nicht ebenso restriktiv, aber Cannabis ist ja auch keine Waffe, die Menschen töten kann, es ist ein harmloses Genußmittel, von dem keine letale Dosis bekannt ist!

Sie werden verstehen, wenn ich mir keine weitere Mühe mache, den auf Rest Ihres Beitrages einzugehen, da ich keine Verantwortung für das Versäumnis in der Entwicklung Ihres Verständnisses zum Erfassen komplexer Vorgänge habe.

Sie sollten sich mit der Beantwortung der Frage "Was macht im Umgang erwachsener Bürger mit Cannabis das Wesen einer Straftat im Sinne der Definition des freiheitlichen Rechtsstaates aus?" befassen, wenn Sie das schaffen. :-)


----

@Blasius, 29.04.2012 um 13:32 Uhr

und um Sie in der Auffassung zu korrigieren, nach der Sie glauben anderen gegenüber ausfällig werden zu können mit Vorwürfen, sie würden "Müll erzählen" erlaube ich mir noch kurz, Ihre diesbezüglichen Ausführungen gelinde gesagt mit dem Argument der dilettantische Unwissenheit zurückzuweisen.

Es besteht ein erheblicher Unterschied im rechtlichen Umgang bezüglich Alkoholkonsum zu Cannabiskonsum in Zusammenhang mit dem Straßenverkehr. Wenn Sie Alkohol bis 0,49 Promille im Blut haben, passier Ihnen bei einer Kontrolle ohne weiteres Vorkommnis gar nicht.
Cannabiskonsumenten werden auch ohne Bezug zur Verkehrsteilnahme in ihrer verkehrsmäßigen Eignung per se in Frage gestellt.

Wobei zu berücksichtigen gilt, dass Cannabiskonzentrationen bis 2,0ng/l die Fahrtauglichkeit gegenüber 'nüchterner' Verkehrsteilnahme sogar noch verbessert, wie in mehreren wissenschaftlichen Studien festgestellt wurde. Dennoch wird in Deutschland schon bei 1,0ng/l der Führerschein weg!
Und Sie erdreisten sich hier herauszuschreien "Fahren unter Alkohol wird genauso hart bestraft!"
Ich erspare es mir dafür nach passenden Worten zu suchen, aber wenn Sie zutreffende Aussagen anderer als Müll bewerten, überlasse ich es ihrem Sprachschatz und ihren Wertemaßstäben, für ihren Beitrag die richtigen Worte zu suchen. ;-)
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Gerd50
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von Gerd50 »

Warum der Typ veröffentlicht wird, obwohl er die Netiquette streckenweise nicht einhält, würde mich interessieren.
Andererseits wäre es allerdings langweilig ohne die Steilvorlagen vom Blasius für Richtigstellungen :mrgreen:
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

@Gerd50,

wenn man wohlwollend in vollendeter Form der "DüD Redaktion" gesonnen wäre, so könnte man sagen, sie tun das, weil sie konsequent für die Meinungsfreiheit eintreten. Allerdings ist einer, der von sich behauptet mit 137 Nicks in diesem Dialog unterwegs gewesen zu sein, per se als Störer auszuschließen, weil er offen zum Ausdruck bringt, dass es seine Absicht ist, diesen Dialog ad absurdum zu führen.

Wenn ich dann noch an den ein oder anderen Beitrag von mir denke, der formal und inhaltlich im Rahmen von Netiquette und Konvention nicht zu beanstanden war, der erst 1-2 Tage später oder auch gar nicht erschien, dann kommt mir aber fast der Eindruck, dass hier nicht die Meinungsfreiheit dem guten Blasius von seiten der Redaktion Narrenfreiheit zukommen lässt, sonder diese Toleranz andere Intention hat.

Die Medien berichten immer noch nicht von dem Dialog und der Stand der Diskussion bei Cannabis ist soweit, dass Experten- und Politikermeinungen jetzt am Zug sind, eventuell doch noch existierende Argumente vorzulegen. Damit scheint man in der Regierung aber ein Problem zu haben und meint womöglich mit Aussitzen daran vorbeizukommen. Und damit derweil die Peinlichkeit der fragenden Stille oder Redundanz der Prolegaliesierungsargumente nich allzu offen in Erscheinung tritt, haben jetzt solche wie Blasius ihren Auftritt. ;-)

Grüße
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Und für Blasius gibt es diese Antwort, wie gewohnt etwas später, halt dann, wenn die Redaktion Zeit für's Freischalten hat.

Hier aber aktuell:

@Blasius, 29.04.2012 um 18:23 Uhr

klar, sicher, Sie sind zweifellos ein ganz entspannter, abstinenter Typ, der einzige offensichtlich, der auch völlig zufrieden ist und dafür auch nur mit 137 verschiedenen Nicks als plumper Störenfried die konstruktive Sachdiskussion der Erwachsenen stören muss. Danke, mehr müssen Sie mir gar nicht über Ihr weiteres Privatleben erzählen, es braucht dazu kein Psychologiestudium um bei solchen Angaben aufmerksam zu werden. ;-)

Was mich aber wundert ist, dass jemand, der mit seinem Betrugsvorgehen hinsichtlich der Teilnahme an diesem Dialog auch noch prahlt und damit offen zum Ausdruck bringt, dass er das Ganze hier gerne ad absurdum geführt sähe, dass so jemand weiterhin von der Redaktion zugelassen wird.

Alle Achtung, das ist Toleranz, das ist Respekt vor der Meinungsfreiheit.
So machen Sie bitte weiter, liebe Redaktion, am besten in alle Richtungen!
(Das war ein Lob, also nicht zensieren, gell.)
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Zu Blasius am ersten Mai, bin ich wieder mal so frei:

@Blasius, 01.05.2012 um 11:20 Uhr

Sie weichen den grundsätzlichen Fragen aus!
Der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat garantiert dem Einzelnen Handlungsfreiheit. Diese durch das Strafrecht einzuschränken lässt sich nur in ganz konkret definiertem Rahmen rechtfertigen. Der Umgang erwachsener Menschen mit Cannabis hat aber kein Merkmal, das eine Behandlung als Straftat seitens des Gesetzgebers legitimiert!

Die strafrechtliche Verfolgung des Umgangs mit Cannabis ist der Missbrauch des Strafrechtes durch den Staat mit der Absicht der ideologischen Bevormundung. Es ist ein Kennzeichen von Unrechtsstaaten, diese Prohibition verhält sich analog zu Gesetzen wie Rassenschande, Republikflucht Hören von Feindsender. Der Vergleich ist absolut legitim!
Im Übrigen war es meist keine Frage des Überlebens, aus der DDR zu fliehen, sondern ein Verlangen nach mehr Freiheit, für das die Menschen ihr Leben riskiert haben. Auch die Legalisierungsbefürworter verlangen nichts anderes, als mehr individuelle Freiheit, so wie sie ihnen ja auch eigentlich laut Verfassung zusteht!

Sie sind für mich ein destruktiver Störenfried, der die Sachdiskussion behindert und den Dialog hier durch angeblich vielfache Identitätsfälschung in Mißkredit bringen will. Somit praktizieren Sie aktiv demokratiefeindliches Verhalten. Damit dürfte der Wert Ihres Beitrages wohl zutreffend beschrieben sein.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

und gleich aktuell:

Vielleicht ist Blasius auch nur der Lückenfüller.

Eigentlich ist alles gesagt, unabhängige Experten und Politiker müssen nun Stellung nehmen, die strafrechtliche Norm für Cannabis muss auf Zulässigkeit und Verhältnismäßigkeit erneut überprüft werden, was eine Abschaffung zwangsläufig zur Folge haben wird.

Aber man hört nichts. Kein Wort in den Medien, das der Diskussion hier eine Antwort, auch nur eine Wahrnehmung signalisieren würde. Stattdessen ein Posenclown im Dialogforum, einer, der uns gesagt hat, er war mit 137 Nicks hier aktiv. Er weicht Sachfragen gezielt aus und sucht sich selektiv Beiträge, wo er meint, persönliche Schwachstellen festmachen zu können. Dann provoziert er noch ein wenig, so dass man offiziell sagen kann, "das Ganze wird bisher noch recht kontrovers diskutiert unter den Teilnehmern ..."

Und wer weiß, vielleicht hat man da oder dort auch schon übers 'Aussitzen' nachgedacht.
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Blasius antwortet mit der Absicht, sein Vorgehen zu bestreiten. Ich antworte aktuell*:

*nach 24 Stunden, 3 Anrufen beim BPA und einer E-mail an die Redaktion mit Hinweis auf Art.5 GG nun endlich freigeschaltet. -> Vorbildlich, diese Regierungsredaktion ;-)

@Blasius,

na, na, na, .. wer hat Sie zu was aufgefordert?
Sie haben sich doch damit gebrüstet, den Wert der Abstimmung hier dadurch in Frage zu stellen, dass sie mit insgesamt 137 verschiedenen Nicks abgestimmt und gepostet haben. Natürlich weckt das Zweifel hinsichtlich der charakterlichen Disposition und des geistigen Zustandes. Passend dazu ist, nachdem dies zu Rückschlüssen auf Ihre Person geführt hat, dass Sie das jetzt anderen in die Schuhe schieben wollen.

Dennoch, winden Sie sich nicht herum in irgendwelchen Entschuldigungsversuchen, auch ihr Gesamteindruck bezüglich der thematischen Aussagen ist substanz- und kenntnislos, provokativ und im konkreten Fall ausweichend. Wie gesagt, womöglich der Lückenfüller und Pausenclown zur Überbrückung der aktuellen Sprach- und Argumentationslosigkeit der Legalisierungsgegner in der Regierung.

Im Übrigen ist der Cannabiskonsum in der Schweiz zur Ordnungswidrigkeit herabgestuft worden und ich hoffe den Unterschied zur Straftat Ihnen jetzt nicht auch noch erklären zu müssen.
Darüber hinaus ist es müßig zu diskutieren, ob exzessiver Konsum eventuell doch eine Gefährdung der Gesundheit mit sich bringt, da diese vergleichsweise erheblich geringer ist, als entsprechender Konsum von Alkohol oder Tabak. Eine Gefährdung in dem Sinn, dass die Anwendung des Strafrechtes zulässig oder verhältnismäßig wäre, ist definitiv nicht gegeben.
Nur auf diesen Aspekt konzentriert sich die Forderung der Legalisierung!
Verstanden?
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von Jen »

kommt es mir nur so vor oder kommt im Moment (fast) alles durch? Bis auf einen Kommentar, der nach einer kleinen Abänderung auch gepostet wurde, kam alles durch.

@klartext: du ruft beim BPA an? Was sagst du denen?
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

@Jen,

na wenn ich 24 Stunden warten muss, und den Beitrag schon 5 Mal gepostet habe, dann ärgert mich das. Allerdings war die letzte Zeit das Meiste schnell veröffentlicht, das stimmt. Es darf allerdings keine Kritik an der Redaktion beinhalten, sonst nehmen die es gleich persönlich und zensieren. Der Zusatz zu dem Lob über die Toleranz im Fall Blasius ".. so schnell würd' ich mir das für meine Beiträge auch wünschen" musste erst entfernt werden.

Und was ich denen sag? Na das kommt zuerst mal drauf an, wen ich erwische. Der Chef Hr. Spindeldreier ist schwer zu kriegen, meist nur seine Sekretärin, die versucht durch Verbinden zur Redaktion (030 18272 1991), wo meist auch niemand ran geht abzuwimmeln, da Herr Spindeldreier meist in einer Besprechung ist. Ich verspreche dann aber, es trotzdem mehrfach heute Mittag zu versuchen. Sein Stellvertreter, der Herr Dr. Strempel, der ist bereit, wenn man ihn denn auf seiner Nummer erreicht, sich das Problem anzuhören, von ihm kam ich einmal auch einen Zensurgrund genannt, den er in einem m.E. legitimen, von seiner Seite unzulässigen Gestapo-Vergleich sah. Einmal hatte ich auch die Frau Wichazek am Apparat, die in der Redaktion des online-Dialogs wohl was zu sagen hat, aber mit dieser Dame war die Kommunikation sagen wir mal sehr unproduktiv.
Wie gesagt, es kommt drauf an wer dran ist, je nachdem trage ich dann mein Anliegen vor, nämlich die vermutete Verletzung meines Grundrechtes auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG, durch Mitarbeiter im Auftrag der Regierung und meinen Wunsch, den Grund für die Zensur im Fall der Fortsetzung bitte genannt zu bekommen.
Mehr eigentlich nicht.

Grüße
klartext

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Und da hab' ich noch einen für Blasius, der nun doch etwas gemäßigter erscheint.



@Blasius, 03.05.2012 um 14:25 Uhr,

ob das wirklich so stimmt? Ich will es mit bestem Wohlwollen glauben und damit auch annehmen, dass Sie sämtliche zuvor geäußerten Zweifel am Zustandekommen der 152.000 Stimmen für dieses Anliegen und dessen Platz 2 in diesem Forum der Bürger, die sich registrieren ließen um der Aufforderung der Kanzlerin, Vorschläge zu machen die dem Bürger am Herzen liegen, nachzukommen, zurücknehmen.
Gut, so sei es, zumal ich mir nicht die Mühe machen werde, Ihre Beiträge nochmals durchzulesen; da reicht einmal!

Es mag sein, dass Sie durch extreme, leidvolle persönliche Erfahrungen, die mit Sicherheit die reaktive Grundlage für Ihre stringente Abstinenz sein dürfte, auch eine entsprechende Perspektive einnehmen. Als Jurist wären Sie somit befangen, was auch erklären mag, warum Sie den juristischen Kern dieses Anliegens in einem freiheitlichen Rechtsstaat nicht erfassen können, womit Sie allerdings nicht alleine sind. Allerdings ist die Frage zweifelsfrei in ihrer zwingenden Sach- und Rechtslogik im Raum und von daher sind natürlich schon andere gefordert, sich zu erklären, als Sie.

Und wenn's hier Spielchen um die Nicks gibt, was in der Tat ärgerlich empfunden wird, dann liegt das daran, dass man sich mit diesen eben nicht als Teilnehmer registrieren lassen kann, was beim nächsten Bürgerdialog dann auch sicher schon besser gelöst sein wird.
Die vom Hanfverband haben das in ihrem Forum auch hinbekommen... ;-)
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Und da es im DüD Forum doch immer etwas länger dauert, hier aktuell (vorab);-)


@udo G., 04.05.2012 um 11:53 Uhr

in der Tat, Sie täuschen sich da ganz gewaltig! Worum es konkret geht, können Sie diesem Thread hier entnehmen, so Sie Ihrer Empfehlung folgen und sich hier ein wenig durch die doch zahlreichen Kommentare durchlesen, können Sie zu dem Schluss kommen, dass der Spiegel auch nur daher schreibt, was von den etablierten Institutionen zur kollektiven Anschauung erklärt wird.

Wenn Sie nur gerne einen rauchen wollen, dann können Sie das ja tun. Allerdings verstoßen Sie dabei gegen das Gesetz und wenn Sie das nicht wollen, dann haben Sie ein Problem, einen Interessenkonflikt, der aus der missbräuchlichen Anwendung des Strafrechtes zur ideologischen Bevormundung der individuellen Handlungsfreiheit herrührt. Als gesetzestreuer Befürworter des freiheitlichen Rechtsstaates sehen Sie hierin dringenden Handlungsbedarf durch den Gesetzgeber im Interesse Ihres Staates und dessen verfasster freiheitlicher Grundordnung. Sie würden einer derart strafrechtlich diskriminierenden Rechtsordnung aber auch in anderen Gesellschaftsbereichen entgegentreten, da Sie wissen "wehret den Anfängen"!

Übrigens es rentiert sich wirklich, hier sich näher einzulesen. Dann hätten Sie den Link zu dem Gutachten der Uni Würzburg gefunden und wüssten, dass sich die Aussagen dort auf mehrere verschiedene Studien unterschiedlicher Wissenschaftler zum Thema "Cannabis und dessen Auswirkung auf die Teilnahme am Straßenverkehr" stützen. ;-)
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Re: Der Dialog über Deutschland

Beitrag von klartext »

Eine Ulrike B. macht sich im Dialog gar ernste Gedanken, hier aktuell die Antwort:

@Ulrike B.,

nachdem HMV mich schon empfiehlt, will ich dem auch ganz kurz nachkommen.
In der Tat haben Sie das Thema und seine Forderung in Bedeutung und Tragweite offenbar noch nicht erfasst, was zu Ihren Gunsten vermuten lässt, dass Sie diese Diskussion in ihren Beiträgen noch nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen haben.

Somit geht ihr Bemühen davon aus, hierin ein Problem der Mengenlehre entdeckt zu haben nach dem Schema "2 nicht gut, aber legal" um 3 zu verhindern denken ich nicht weiter nach, der Zweck heiligt die Mittel (das Strafrecht), was dem Wesen des freiheitlichen Rechtsstaates nicht gemäß ist. Wir reden hier auch nicht mehr von Details irgendwelcher Pro- und Contra-Studien, die es bei Tabak und Alkohol ebenso mit weit negativeren Ergebnissen gibt, wir reden nur davon, unter welchen Umständen in einem freiheitlichen Rechtsstaat legitim sein kann, individuelle Handlungen des Einzelnen strafrechtlich zu ahnden.
Der Umgang erwachsener Bürger mit Cannabis zum Eigenbedarf gibt dazu keinerlei Anlass! Das Strafrecht hat hier nichts zu suchen, es zeigt sich als ein staatlicher Missbrauch zur ideologischen Bevormundung, der dem Wesenszug nach in Diktaturen und Unrechtsstaaten zu finden ist.

Aber es ist verzeihlich, wenn die Zuständigen hier nicht antworten, dass andere sich dazu genötigt sehen, jeder eben so, wie er oder sie kann und kundig ist. Es ist auf jeden Fall immer ratsam, zuvor den Verlauf der Diskussion anzuschauen.
Gesperrt

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