Cannabisagentur Deutschland

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Hanfkraut
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Hanfkraut »

Der BfArM darf sich gerne bei mir bewerben.

Nicht weit von mir steht ein sehr großes Gewächshaus ungenutzt mit mehreren m2 Fläche im vierstelligen Bereich!

Die BfArM kann mir gerne ein Angebot schicken.
Sobald Alles in trockenen Tüchern ist ( rechts kräftiger Vertrag mit 25 Jahre Laufzeit und Abnahme Garantie + Vorkasse)
Dann Kanns sofort los gehen! . Sobald dann die Blüten reif sind, könnte das BfArM die erste legalen Blüten von mir beziehen :mrgreen:
Mache ich sofort :D
Auf Wunsch stelle dann sogar einen Holländer ein mit Erfahrung aus der Branche sowie ein paar Gärtner mit dem grünen Daumen ein.
Gerne auch ein Qualitäts Management.
Solange die Zahlung des BfArM angemessen ist können die von mir bekommen was sie wollen sofern es umsetzbar und legal ist! ;)

Und ich wette das mir die Arbeitnehmer mir die Hütte einrennen!

So stimmt also nicht ganz das es keine Interessenten gibt :mrgreen:
Dann mal rann zeit ist Geld :mrgreen:
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf
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bushdoctor
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von bushdoctor »

Zumindest einen Bunker gibt es schon:
http://www.bunker-ppd.de/

Leider werden diese (wirklich guten! Jungs nicht zum Zug kommen, weil die natürlich nicht nachweisen können, dass sie schon seit Jahren medizinischen Hanf anbauen! ...es ist zum Kotzen!!!!
Hanfkraut
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Hanfkraut »

Nö nen Bunker ist nicht notwendig bushdoctor :mrgreen:
Dann ist es ja kein bio Anbau mehr :mrgreen:
Die Sonne macht das schon :mrgreen:

Und sichern kannst du das Objekt auch mit creativen Technologien.
Z.b. 10 kW ir. Agon laser. Oder etwas harmloser mit ein hochleistung hf Feld. Mir fällt da noch mehr ein :?:

Mal im Ernst: ich denke das der BfArM ist selbst unerfahren ist

Es ist nur Unkraut ääh... sind Hanf Pflanzen! und jeder Gärtner meißter weiß genau was er zu tun hat ;)
Hatt jemand schon mal aus Rosen Samen Rosen gezüchtet ?
Das ist eher eine Herausforderung! Oder Orchideen?

Naja unter geblieben vorraussäzung wird es nicht viele Bewerber geben! Ist ja wohl auch so gewollt.

Ohne diese Datierung würde der BfArM sich vor Bewerber nicht retten können :mrgreen:
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Sabine
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Sabine »

"Cannabis-Klage gegen Bundesrepublik

Es geht um ein Millionengeschäft: Die Lexamed GmbH, deren Geschäftsführer der Weinstädter Anwalt Oskar Sarak ist, will mit der Produktion von Medizinal-Hanf Geld verdienen – und zwar im Auftrag der Bundesrepublik. Doch die Firma wurde Ende Juni aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Zu Unrecht, findet Sarak – und klagt nun vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf.

„Nicht offensichtlich aussichtslos“: So bewertet der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf die sofortige Beschwerde der Lexamed GmbH im Rechtsstreit mit der Bundesrepublik. Das Fax ist vom 6. September, den Beschluss haben einen Tag zuvor der Vorsitzende Richter Heinz-Peter Dicks sowie seine Richterkollegen Christine Maimann und Thorsten Anger gefasst. Am 20. Dezember findet nun die mündliche Anhörung statt – und das bedeutet für den Staat einen kleinen Rückschlag: So lange ruht nämlich das aktuelle Vergabeverfahren des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), an dem sich ursprünglich immerhin 118 Firmen beteiligt hatten. So wertet der Weinstädter Anwalt Oskar Sarak, der die Lexamed GmbH vor Gericht vertritt, die Entscheidung des Oberlandesgerichts schon mal als Erfolg."


https://www.zvw.de/inhalt.weinstadt-can ... 7aa5c.html
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Martin Mainz
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Martin Mainz »

Klage um Lizenz für legalen Cannabis-Anbau

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinla ... t-100.html

Vor dem Oberlandesgericht (OLG) geht es am Mittwoch (28.03.2018) um Cannabis auf Rezept. Verhandelt werden die Beschwerden von vier Unternehmen. Sie haben keine Lizenzen für den medizinischen Anbau der Droge bekommen.
...
Deutsche Firmen im Wettstreit benachteiligt

Die europaweite Ausschreibung der Bonner Cannabisagentur sieht zwischen 2019 und 2022 die Produktion von über sechs Tonnen Cannabis in heimischen professionell gesicherten Indoor-Plantagen vor. Die Auflagen sind hoch und benachteiligen nach Meinung der Kläger vor allem deutsche Unternehmen. Denn die Bieter müssten auch jahrelange Erfahrung im legalen Cannabis-Anbau nachweisen. Das könnten sie nicht, so das klagende Unternehmen Lexamed aus Karlsruhe.
...
Sollten die Kläger gewinnen, würde sich die Produktion von heimischen Cannabis zu Vergabekriterien geändert werden. Sollten die Beschwerden keinen Erfolg haben, kann die zur Zeit gestoppte Ausschreibung fortgesetzt werden.
...
Entsprechend hoch sind die Auflagen für die Drogen-Produzenten. So müssen sie das Marihuana in gleichbleibender Qualität und immer gleichem Wirkstoffgehalt bieten. Zudem müssen sie nachweislich jahrelange Erfahrung in der Herstellung großer Mengen haben.
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DennisEF
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von DennisEF »

Vorerst kein deutsches Cannabis:

Nur weil gegen das Ausschreibungsverfahren geklagt wurde, bleiben die Patienten auf der Strecke.



Cannabis-Anbau in Deutschland verzögert sich

Eigentlich sollte die Cannabis-Ernte für medizinische Zwecke in Deutschland im kommenden Jahr beginnen. Doch der Termin ist nach einem Urteilsspruch kaum noch zu halten.
...
Auf eine Ausschreibung des BfArM hatten sich 118 Firmen beworben. Eine von ihnen machte nun geltend, dass nach einer Änderung der Vorgaben die verbleibende Frist nicht ausgereicht habe, um den Antrag anzupassen. Dem schloss sich das OLG an. Die Entscheidung sei endgültig, sagte der Gerichtssprecher. Drei weitere Beschwerden verschiedener Unternehmen gegen andere Aspekte des Vergabeverfahrens lehnte das OLG hingegen ab.
...
Das BfArM reagierte enttäuscht auf die Entscheidung. Das Ziel der Ausschreibung könne nun nicht mehr erreicht werden, teilte eine Institutssprecherin mit. Die Beschlussbegründung werde nun geprüft, anschließend werde die Behörde "die notwendigen Entscheidungen treffen, um schnellstmöglich ein neues Ausschreibungsverfahren starten zu können".

Für das Bundesinstitut hatte Rechtsanwältin Heike Dahs davor gewarnt, ein Stopp oder eine Wiederaufnahme der Vergabe sei "für die Versorgung der Patienten sehr schlecht". "Natürlich wird damit der Termin 2019 nicht gehalten werden können", sagte Dahs.
...
Branchenkenner kritisierten, die geplante Menge sei viel zu gering. Bereits jetzt gebe es etwa 15.000 Patienten. Falls jeder von ihnen nur ein Gramm Cannabis pro Tag konsumiere, würden die 6,6 Tonnen kaum für ein Quartal ausreichen. Potenziell könnten sogar mindestens 300.000 Menschen von legalem Cannabis profitieren, sagte ein Verfahrensbeobachter, der namentlich nicht genannt werden wollte.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 00393.html
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Fr 30. Mär 2018, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze ergänzt
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Duck »

DennisEF hat geschrieben:Vorerst kein deutsches Cannabis:

Nur weil gegen das Ausschreibungsverfahren geklagt wurde, bleiben die Patienten auf der Strecke.



]

Sehe ich nicht so!
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von DennisEF »

Woher soll die Medizin denn sonst herkommen?
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Duck
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Duck »

Na bestimmt nicht aus einem sytem dass bestimmte gruppen bevorzugt.
DennisEF
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von DennisEF »

So läuft das nun mal.
Aber egal wie, das alles verzögert den Anbau von Cannabis in Deutschland.
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Martin Mainz
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Martin Mainz »

Es wird eben erst mal weiter importiert werden müssen. Peinlich fürs BfArM ist das auf jeden Fall.
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bushdoctor
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von bushdoctor »

Martin Mainz hat geschrieben:Es wird eben erst mal weiter importiert werden müssen. Peinlich fürs BfArM ist das auf jeden Fall.
Die ausländischen Produzenten wird es jedenfalls freuen... und die heimische Pharmaindustrie auch! Diesen bleibt genug Zeit, sich den Markt zu sichern und zu verhindern, dass "irgendwelche Dahergelaufenen" in das Geschäft einsteigen können.

...alles läuft nach Plan! :twisted:
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Martin Mainz
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Martin Mainz »

Weitere Artikel zum Thema:

Start-Termin für medizinischen Hanf-Anbau auf der Kippe
http://www.deutschlandfunk.de/cannabis- ... _id=866542

Deutsche Cannabis-Produktion zu medizinischen Zwecken verzögert sich
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 25880.html

Karlsruher Unternehmen scheitert vor Gericht
https://www.swr.de/swraktuell/bw/karlsr ... 2/1yrp7x7/

Vergabe für Cannabis-Produktion zu medizinischen Zwecken gestoppt
https://www.merkur.de/welt/vergabe-fuer ... 35559.html
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von littleganja »

FDP-Fraktion will Neuausschreibung für medizinisches Cannabis

Nachdem das Oberlandesgericht Düsseldorf das Vergabeverfahren für die Produktion von Cannabis zu medizinischen Zwecken vorerst gestoppt hat, dringt die FDP-Fraktion im Bundestag auf eine schnelle Neuausschreibung. Dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) keinen Zuschlag für Anbau und Lieferung von 6,6 Tonnen Cannabis erteilen dürfe, sei „eine peinliche juristische Niederlage“, sagte Wieland Schinnenburg, drogen- und suchtpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Dadurch kommt es zu einer erheblichen Verzögerung bei der Produktion von Cannabis in Deutschland“, erklärte der FDP-Politiker......

(Quelle/Volltext:https://wirtschaft.com/fdp-fraktion-wil ... -cannabis/)
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von Martin Mainz »

FDP: Spahn soll Ausschreibung für Cannabis vorantreiben

https://www.derwesten.de/politik/fdp-sp ... 86423.html

Schinnenburg forderte den neuen Gesundheitsminister zu schnellem Handeln auf: „Gesundheitsminister Jens Spahn, der die Fachaufsicht über das BfArM hat, muss sofort eingreifen und für eine ordnungsgemäße Ausschreibung sorgen. Nur so kann dem Verdacht entgegengewirkt werden, die juristische Panne könnte den Kritikern einer modernen Cannabis-Politik sogar recht sein.“
...
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte am Mittwoch kritisiert, dass die Bewerbungsfrist für Unternehmen im Vergabeverfahren zu kurz bemessen war, und das Verfahren gestoppt.
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Re: Cannabisagentur bald in Deutschland!

Beitrag von DennisEF »

Hier die Kläger die den Cannabisanbau in Deutschland verhindern:

"Ernteausfall: Friedrich Graf von Westphalen-Mandantin stoppt Cannabis-Ausschreibung

Der Bund will, dass medizinisches Cannabis in Deutschland angebaut wird, hatte die Ausschreibung dazu im vergangenen Jahr allerdings kurzfristig geändert. Gegen die Änderung klagte Cannabisproduzent Cannion im Nachprüfungsverfahren erfolgreich vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf. Eine Änderung der Leistungsausschreibung müsse mit einer Fristverlängerung einhergehen (Az. VII-Verg 40/17)
...
Je nachdem, welche Entscheidungsgründe für das Urteil vorliegen, wird das Vergabeverfahren entweder neu ausgeschrieben oder in die Bewerbungsphase zurückgesetzt. Die Produktion von medizinischem Cannabis in Deutschland verzögert sich damit erheblich – der geplante Termin für die erste Ernte in 2019 wird nicht eingehalten werden können. Damit erhalten Lexamed, G. Pohl-Boskamp und Nuuvera, die andere Punkte der Ausschreibung erfolglos angegriffen hatten ..., erneut die Chance, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.


https://www.juve.de/nachrichten/verfahr ... schreibung
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Martin Mainz
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Re: Cannabisagentur Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

Freie Fahrt für deutsches Gras

In den Markt für deutsches Cannabis kommt Bewegung. Mehr als ein Jahr nach der Freigabe von Blüten für den medizinischen Gebrauch können sich von nun an wieder Unternehmen um Lizenzen für „Anbau, Verarbeitung, Lagerung, Verpackung und Lieferung von Cannabis in einer gesicherten Inhouse-Plantage in Deutschland“ bewerben. Das gab das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte am Freitag bekannt.
...
Ausgeschrieben sind 10,4 Tonnen für den Zeitraum von vier Jahren, also 2,6 Tonnen jährlich, aufgeteilt wiederum in 13 Bieterlose je 0,2 Tonnen. Unternehmen können zwischen einem und fünf Lose erwerben, sodass es von 2020 an mindestens drei staatlich lizensierte Cannabisproduzenten in Deutschland geben wird.
...
Der Punkt, der die letzte Ausschreibung im März diesen Jahres platzen ließ, wurde vom Bundesinstitut nun von Beginn an berücksichtigt. So muss ein Bieter eine mindestens dreijährige Erfahrung im Bereich Anbau, Verarbeitung und Lieferung von Cannabis für medizinische Zwecke vorweisen.
...
Legt man allerdings einen Tageskonsum von einem Gramm zugrunde – mit ärztlichem Rezept können monatlich bis zu 100 Gramm in Apotheken bezogen werden –, würden die ausgeschriebenen 2,6 Tonnen nur für etwa 7.000 Patienten reichen. Deutschland bliebe damit also weiterhin abhängig von Einfuhren. Das gilt auch für die Cannabissorten, deren Anteile an Tetrahydrocannabinol (THC), das eine raschhafte Wirkung entfaltet, und Cannabidiol (CBD), das zu Betäubung und Entspannung führt, stark variieren. Erlaubt und konsumiert sind in Deutschland schon heute deutlich mehr als bloß jene drei Sorten, deren lizensierten Anbau die Ausschreibung vorsieht. Cannabisblüten mit einem THC-Gehalt von unter 5 Prozent können so zum Beispiel auch in Zukunft nur aus dem Ausland bezogen werden.


Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 01289.html
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Martin Mainz
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Re: Cannabisagentur Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

Medizinisches Cannabis: Ausschreibung, zweiter Versuch

Der Bund unternimmt einen zweiten Anlauf für den Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte eine neue Ausschreibung, wie die Behörde in Bonn mitteilte. Bei erfolgreichem Ablauf gehe man davon aus, dass das Cannabis Patienten «voraussichtlich ab 2020» zu Verfügung stehe.
...
Die neue Ausschreibung habe ein Volumen von 10.400 Kilogramm Cannabis verteilt auf vier Jahre, hieß es nun. Der Zuschlag an Produzenten soll im ersten Halbjahr 2019 vergeben werden. Am Ende werde mit mindestens drei Firmen ein Vertrag geschlossen zur Produktion unter Staatsaufsicht und hohen Qualitätsstandards.


Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=77603
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF »

Der Cannabis-Unternehmer
...Das Unternehmen Nuuvera hat die Bedeutung des Marktes sofort erkannt. Die Firma aus Kanada wurde erst 2016 von etwa zehn Männern und Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen gegründet. Das Ziel: der Anbau und Vertrieb von medizinischem Cannabis. Nach nur acht Monaten ging Nuuvera in Kanada an die Börse und war in kürzester Zeit etwa 400 Millionen Euro wert. Gerade einmal zwei Monate nach Börsengang wurde die Firma für 420 Millionen Euro übernommen. Als im vergangenen Jahr die Gesetzgebung auch hier gelockert wurde, grün­dete das Unternehmen eine Tochterfirma – mit Knopp als Geschäftsführer...
https://www.abendblatt.de/hamburg/artic ... ehmer.html
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Re: Cannabisagentur Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

Oppositionsparteien fordern Auskunft zu Cannabis und Valsartan

BERLIN. Die geplatzte BfArM-Ausschreibung zum Cannabis-Anbau sowie der massenhafte Rückruf mit krebsereregendem NDMA (Dimethyl-N-nitrosamin) belasteter Valsartan-Präparate beschäftigen nun auch den Bundestag: So will die FDP-Fraktion in Sachen Medizinalhanf von der Bundesregierung jetzt unter anderem wissen, wann nach der erneut aufgelegten Ausschreibung nun mit einer endgültigen Auftragsvergabe und wann mit der ersten Cannabis-Ernte in Deutschland zu rechnen sei.

Darüber hinaus interessieren sich die Liberalen für die allgemeine Marktlage, etwa, wieviele Cannabis-Importeure bereits Einfuhrgenehmigungen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erhalten haben oder auch, welche Mengenentwicklung die Regierung langfristig erwartet. Mittelfristig ist zunächst ein Jahresbedarf von 2,6 Tonnen ausgeschrieben.


Quelle: https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... kunft.html
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Re: Cannabisagentur Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

Medizinisches Cannabis: Anbau in Deutschland verzögert sich

Mehr als 10.000 Kilogramm Cannabis sollen in Deutschland künftig für die medizinische Nutzung angebaut werden. Die erste Ernte verschiebt sich um mindestens ein Jahr. Cannabis aus Deutschland zur medizinischen Nutzung wird frühestens im Jahr 2020 zur Verfügung stehen.
...
Laut Ministerium ist eine neue Ausschreibung im Juli veröffentlicht worden - dabei geht es um die Produktion von 10.400 Kilogramm Medizinalcannabis innerhalb von vier Jahren.


Quelle: https://www.ejz.de/ejz_241_111582364-12 ... -sich.html
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Re: Cannabisagentur Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

FDP interessiert sich für bestrahltes Cannabis

Berlin - Nachdem das erste Ausschreibungsverfahren für den Anbau von Cannabis in Deutschland gescheitert war, hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine zweite Ausschreibung veröffentlicht und darin die Gesamtmenge auf 10.400 kg Cannabis erhöht. Wenn dennoch die Nachfrage höher als das Angebot ist, dürfen Produzenten aus Gründen der Vorsorge ihren Bedarf um bis zu 30 Prozent steigern. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Die Abgeordneten wollten unter anderem auch wissen, ob bestrahltes Medizinalhanf als Importware zulässig und verkehrsfähig ist.
...
Cannabis-Importeure nutzen häufig ionisierende Strahlung, um eine Keimreduktion bei Importpflanzen zu erreichen. Auf die Frage der FDP-Politiker, welche zugelassene Importeure solche Bestrahlungen durchführen, äußerte sich die Bundesregierung nicht. Sie verwies unter anderem auf das Europäische Arzneibuch, in der die Anforderungen an die mikrobiologischen Qualität von pflanzlichen Arzneimitteln, zu denen auch Cannabis gehört, festgelegt sind. „Diese Anforderungen können entweder durch definierte Anbau- und Herstellungsbedingungen und/oder durch Behandlung mit ionisierenden Strahlen erfüllt werden.” Letzteres sei zulässig und würde über §1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 der Verordnung über radioaktive oder mit ionisierenden Strahlen behandelte Arzneimittel (AMRadV) geregelt.


Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... e-anfrage/
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BUMMBUMM
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Re: Cannabisagentur Deutschland

Beitrag von BUMMBUMM »

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage ... Anbau von Medizinalcannabis
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/040/1904095.pdf

Sehr viele interessante infos, nicht nur das mit der ionisierenden Strahlung und dem Verbrennen der Reste.
Vor allem
...Welche Anzahl an Anträgen zur Erteilung einer Importerlaubnis für Medizi-
nalcannabis ... wurden genehmigt. ...
14 Importeure, Gesamtmenge der Genehmigungen: 3296,175kg / 3,3t
... Wie viele Importerlaubnisinhaber haben bis einschließlich Juni 2018 auf-
grund eines erhöhten Nachfragebedarfs beantragt, die für den Import er-
laubte Jahreshöchstmenge anzuheben ... ? ...
6/14 haben erhöht, Gesamtmenge der Genehmigungen: 11791,075kg / 11,8t

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Schade dass es kein Spoiler-Tag gibt ...
nun denn hier meine Berechnungsgrundlage zu Gesamtmenge nach Importmengenerhöhungsbeantragungen falls es jemand nachvollziehen möchte weil die Tabelle doch recht unpraktisch und unübersichtlich ist:
Nr. Importeur - max. Jahreseinfuhr der Posten in kg
1 0,075
2 400
3 500+1750
4 125
5 40
6 1400+500
7 60
8 131
9 100
10 500
11 75
12 2900
13 60
14 500+250+2500
Zum Vergleich:
Da bisher kein Cannabis aus deutschem Anbau in den Verkehr gebracht wurde,
kann die Bundesregierung keine quantitativen Prognosen zu möglichen Mehrbe-
darfen aus deutschem Anbau abgeben. Im Vergleich zum vorherigen Ausschrei-
bungsverfahren ist in der neuen Ausschreibung bereits ein höherer Bedarf berück-
sichtigt und die Gesamtmenge von 6 600 Kilogramm auf 10 400 Kilogramm für
vier Jahre erhöht. Aus Gründen der Vorsorge enthält der mit den erfolgreichen
Bietern abzuschließende Vertrag – der ein wesentliches Element des Vergabever-
fahrens ist – eine Öffnungsklausel, um im Versorgungsbedarfsfall den Jahres-
planbedarf um bis zu 30 Prozent zu erhöhen.
2600kg Jahresbedarf mit 30% Erhöhung = 3380kg / 3,4t Jahresproduktion im Jahr 2020
Aber:
...verpflichtet sich die Cannabisagentur, bis zu 150 Prozent des Jahresplanbe-
darfs (Vertragsmenge) zu im Vertrag bestimmten Entgelten abzunehmen. ...
Also bis zu 5070kg / 5t pro Jahr.
Allerdings gibts den Passus:
...Sofern sich eine Möglichkeit ergibt, aus dem ansonsten zur Vernichtung vorge-
sehenen Cannabispflanzenmaterial, Arzneimittel oder Wirkstoffe zu gewinnen,
enthält § 5 Absatz 3 des Vertrags, der ein wesentliches Element des Vergabever-
fahrens ist, eine Nachhaltigkeitsklausel zur Ermöglichung des Verkaufs zu diesen
Weiterverwendungszwecken an Dritte.
Soll heissen die Anbauer können ne beliebig hohe Menge Cannabis in Umlauf bringen solange es Abnehmer gibt, nur halt nach 150% des Jahresbedarfs nicht mehr zu den im Vertrag bestimmten Entgelten(weiss zufällig einer wie die Entgelte aussehen? Produktionskosten + 2000% oder so schätz ich ma ^^)
DennisEF
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Unternehmen die medizinisches Cannabis in Deutschland produzieren

Beitrag von DennisEF »

Hochsicherheitstrakt für Cannabis in Bad Bramstedt (Unternehmen NUUVERA)
...Eigentlich sollte das Lager schon in diesem Monat fertiggestellt sein. Jetzt hofft das Unternehmen, im Frühjahr 2019 eröffnen zu können. Die Planungen waren komplizierter als sonst üblich. Denn viele Behörden mussten die Unterlagen prüfen. Außerdem brauchte es auch die Zustimmung der Bundesopiumstelle. Das Lager soll eine Art Hochsicherheitsbereich werden, in dem Cannabis im Warenwert von Millionen Euro gelagert sein soll. Mit Sicherheitstransportern wird das Marihuana dann von Bad Bramstedt aus bundesweit an Apotheken und Krankenhäuser geliefert...
https://www.ndr.de/nachrichten/Hochsich ... is492.html
Zuletzt geändert von DennisEF am Do 18. Okt 2018, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.
"Thüringen, das grüne Herz Deutschlands"


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Re: Unternehmen die medizinisches Cannabis in Deutschland produzieren

Beitrag von DennisEF »

Cannabis statt Kotelett (Unternehmen MARICANN)
...Zu diesem Zweck wurde der „Standort Ebersbach“, so die Auskunft auf der Internetseite, gegründet. Die Firma beabsichtigt, den ehemaligen Großschlachthof zu kaufen, „wenn die notwendigen Genehmigungen erteilt sind“, sagt Maricann-Deutschland-Repräsentant Gerhard Müller. Die Nachfrage hiesiger Apotheken sei vorhanden. Der „Standort Ebersbach“ soll als Unternehmen zum legalen Cannabis-Anbau entwickelt werden, das aber auch Cannabis aus dem börsennotierten Mutterkonzern importieren darf, sollte dazu Bedarf bestehen.

Zwar hat die Firma beim sächsischen Wirtschaftsministerium und auch bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises das Projekt schon vorgestellt. Doch die Sache sei „nicht ganz einfach, eher komplex“, gibt Gerhard Müller zu. Immerhin müsse der Schlachthof dann umgewidmet werden. Ein Anbau, wie man ihn von illegalen Produzenten kenne, werde in Naunhof aber nicht erfolgen. „Wir beschäftigen uns mit medizinischem Anbau, dazu brauchen wir Reinräume wie in der Halbleiterherstellung“, so der Maricann-Vertreter. Man werde keinesfalls mit deutschen Betäubungsmittelgesetzen in Konflikt kommen...
https://www.sz-online.de/nachrichten/ca ... 71664.html
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