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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Mi 30. Nov 2016, 19:21
von Sabine
"Schulprojekt in Schiffdorf soll über Gefahren von Drogenmissbrauch aufklären
Konsumierst du Cannabis? Und wenn ja, wie oft? 18 Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen in Schiffdorf bei Bremerhaven haben sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Drogenkonsum bei Jugendlichen beschäftigt."
http://www.sat1regional.de/aktuell/arti ... 20527.html
Finde ja schon die Umfrage bedenklich, auch wenn es anonym ist. Ist die Anonymität bei so einer kleinen Gruppe wirklich bewahrt?
Aber das bei solchem Projekt eine Benotung vorgenommen wird, die die Abiturnote mit beeinflußt, ist m.M. zuviel des guten. Was wird denn u.a. benotet? Wer der beste Abstinenzler ist?

Oder bekommt man eine schlechtere Note, wenn man sich zur Legalisierung bekennt?
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Mi 30. Nov 2016, 21:19
von Martin Mainz
651 Befragte und 25%, die einen Cannabis"missbrauch" "eingestehen" - sehr suggestive Wortwahl und typisch für SAT1. Die Anonymität würde ich bei einer so großen Gruppe aber als gerade noch gegeben ansehen.
Benotet wird derweil wahrscheinlich die Auswertung der Umfrage, durchaus legitim
Von daher finde ich so ein Experiment durchaus postiv.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Fr 2. Dez 2016, 06:40
von Sabine
Ein Ergebnis dt. Prävention an Schulen ?
"Gesetzeslücken sind ein Problem
...
Sie haben es sicher schon gehört, dass erst vor Kurzem in einigen Staaten in Amerika die pflanzliche Droge Marihuana, auch bekannt als »Weed«, zu medizinischen Verwendungszwecken legalisiert worden ist.
Das heißt, dass Menschen, die diese Droge benutzen, weil sie eine Krankheit haben oder sie als Schmerzmittel nehmen, sie in kleinen Mengen anbauen und konsumieren dürfen.
...
Jedoch hat jeder Skeptiker eine (oder mehrere) berechtigte Gründe zum Zweifeln, denn wie es bei jeder Droge so ist, wird auch Marihuana missbraucht. Das Schlimmste jedoch sind die Gesetzeslücken, von denen es viele gibt, die noch nicht gestopft sind.
Wir haben eine davon gefunden und in einem anschaulichen Beispiel erklärt: Eine Gruppe von Leuten raucht Marihuana, nur einer von ihnen hat wirklich die Erlaubnis dazu. Die Polizei kommt und fragt, wer die Erlaubnis dazu hat. Dann zeigt der eine mit dem Joint ihnen seine Erlaubnis, und alle behaupten, dass nur er geraucht habe.
Außerdem können die Abhängigen auch mehr anbauen als sie dürfen und können dies dann, zum Beispiel im Darknet, verkaufen und haben somit eine illegale Erwerbsquelle.
...
Wir persönlich raten jedem, sich nicht mit Drogen einzulassen. Lasst die Finger weg vom Weed und bleibt clean! "
http://www.gea.de/leser/zeitung+macht+s ... 095389.htm
Es erschließt sich mir hier nicht ganz, ob sich der Kommentar auf deutsche oder amerikanische Gesetze bezieht bzw. sie unabsichtlich durcheinander geworfen werden.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Sa 3. Dez 2016, 09:34
von Ernst Berlin
Aurora hat geschrieben:"CWS setzt auf Vorbeugung und Aufklärung
Cannabis nicht verharmlosen
Prävention ist mehr als ein Reagieren. Deshalb hat die Christian-Wirth-Schule ein umfangreiches Programm zu verschiedenen Suchtformen installiert. Auch Cannabis gehört dazu. Um das brisante Thema zu beleuchten, gab’s aber keinen trockenen Vortrag, sondern eine pfiffige Idee
Vorbeugen ist besser als Nachsorge. Daher hat die Christian-Wirth-Schule (CWS) ein Präventionsprogramm an der Schule installiert. Der „Cannabis-Parcours“ gehört seit zwei Jahren dazu. Denn es ist erwiesen, dass Cannabis eine der beliebtesten Suchtstoffe bei Jugendlichen und Erwachsenen ist, berichtete Stephanie Kobel.
Sie gehörte zum Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe (ZJS) in Usingen. Und ihre Kollegin Bärbel Debus stellte zudem fest: Cannabis ist nicht harmlos.
„Man kann von Cannabis körperlich und psychisch abhängig werden“, berichtete Debus weiter. Das Ess- und Schlafverhalten der Konsumenten würde sich verändern. Und bei Dauerkonsum würde die beruhigende Wirkung in Aggressionen und Gewaltbereitschaft umschlagen. Das hänge auch damit zusammen, dass sich der THC-Gehalt in Cannabis erhöht habe.
...
Und in einer Ausstellung zum Thema begegneten sie dem Seemann „Popeye“, der Spinat konsumiert, um stark zu werden. Doch Spinat war auch ein Begriff für Cannabis.
...
Unterstützt wurde sie vom Lions Club Usingen-Saalburg. Angesprochen waren die Schüler der achten Klassen. „Das ist die Altersgruppe, in der die Info fließen sollte“, ist sich Harm sicher. Und es habe nach dem Parcours viele positive Rückmeldungen gegeben. „Für manche Jugendlichen war es aber auch fern ihrer Interessens-Welt“, stellte sie fest. Und sie betonte, dass Prävention mehr ist als ein Reagieren auf eine Situation. „Unser Erziehungsauftrag lautet: Starke Persönlichkeiten heranzubilden.“
...
Kann Cannabis als Einstiegsdroge gesehen werden? Dazu meinte Debus, dass die meisten Konsumenten bei Cannabis bleiben und im Anschluss keine härteren Drogen nehmen."
http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/us ... 06,2112028
Ohje Ohje, was für eine bunte Mischung von Mutmassungen

Na wenigstens wird die Einstiegsdrogentheorie hier nicht weiter propagiert.
Wobei das (angebliche) Ziel, starke Persönlichkeiten in einer breiten Masse auszubilden, wirklich so geschehen soll? Wahrscheinlich gilt dies nur für Drogen, andere Lebensbereiche sollten davon möglichst nicht erfasst werden. Wenn ich z.B. in Juraforen lese, wie schwer sich Arbeitnehmer mit Rechten und deren Um/Durchsetzung tun, könnte ich auch manchmal schreien : "Zeigt mal mehr Rückgrat!"
Das mit Popeye ist mir neu, bei Wiki habe ich dazu auch nichts gefunden. Fündig wurde ich erst bei sensiseeds :
https://sensiseeds.com/de/blog/von-pope ... en-teil-1/
Wiederemand der von sich behauptet ein Fachmann zu sein. Und lügt er. Cannabis macht nicht agressviv schon gar nicht weil es angeblich stärker sei als früher. Alles andere finde ich schon in Ordnung, also aufklären, strategien beibringen. Aber sobald die angeblichen Gründe angeführt werden wird es duster. Wie wäre es einfach mal zu sagen, wer dauer stoned ist kann nicht wie jemand der nüchtern ist lernen. Ja der THC gehalt in einzellnen Pflanzenteilen mag gestiegen sein, trotzdem erinnere ich mich an den ein oder anderen Haschjoint in den 80 ern die einen auf jeden Fall mehr beschäftigte als das besteche hochgezüchtete Weed. Das gelaber von wegen das Hippi Kraut wäre nicht so stark gewesen nervt nur noch. Damals gab es kaum Weed, weil es importiert werden musste und Hasch weniger Platz einnimmt. Gab es Gras, bestand es fast nur aus Samen und Stängeln, das gute wurde raussortiert. Logisch war das nicht so stark und genau aus diesem Grund hat jeder Hasch geraucht. Warum zur Hölle erzählen diese Affen das noch immer? Diejenigen, dehnen sie das erzählen, müssten das doch wissen. Sie waren ja angeblich diejenigen die damals das Weed geraucht haben. Lügner!
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Sa 3. Dez 2016, 10:57
von Sabine
"Cannabis hat ihre Kinder überwältigt wie eine Epidemie
Hilfesuche in der Schul-Aula: Eltern wollen wissen, wie sie ihre Kinder vor der Lust auf Rausch schützen. Viele sehen schwarz.
Noch bevor der Abend in der umfunktionierten Aula beginnt, drängt eine Mutter die junge Lehrerin für Drogenprävention: "Unten probt gerade der Chor. Man sollte alle Kinder hochholen, damit sie das hier mal persönlich erleben." Die Informationstour der Gesundheitsverwaltung zur Wirkung von Cannabis macht Halt in Nikolassee. Ein paar Dutzend Eltern sind gekommen. Die meisten wissen sich nicht mehr zu helfen. Cannabis hat ihre Kinder überwältigt wie eine Epidemie.
...
"Was sollen wir da bloß unternehmen?", fragt die Mutter des 15-Jährigen zuletzt. Ellen Martin von den Suchthelfern Tannenhof sagt langsam und eindringlich, man könne da wirklich nur mit dem Kind reden. "Ohne zu hohe Erwartungen", warnt sie. Und: "Bleiben Sie dran. Es lohnt sich." Mütter und Väter mit Winterjacken und Schreibblöcken auf den Knien suchen im Gesicht von Ellen Martin nach etwas, das ihnen Hoffnung gibt. Geredet haben sie schon so viel."
http://www.morgenpost.de/berlin/article ... demie.html
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Mi 7. Dez 2016, 16:29
von Sabine
"Verharmlosung von Drogen: Berliner Senatsverwaltung warnt vor Cannabis
...
Die Berliner Landesdrogenbeauftragte Christine Köhler-Azara sieht hier das gesamte soziale Umfeld von Jugendlichen gefordert: „Auch Eltern sollten sich einbringen und mit ihren Kindern über Cannabis sprechen. Angesichts der aktuellen Debatte um eine mögliche Legalisierung oder regulierte Abgabe von Cannabis bleibt Aufklärung unverzichtbar. Nur wer die nötigen Informationen hat, kann eine verantwortungsvolle und risikobewusste Haltung zu Cannabis entwickeln und den eigenen Konsum kritisch hinterfragen.“ "
https://www.berlinonline.de/mitte/nachr ... enats.html
Sätze, wie sie ähnlich auch Frau Mortler formuliert und die sich auf den ersten Blick auch gut ausmachen. Aber wehe man sagt, das man sich informiert und dafür entschieden hat, ab und zu Cannabis konsumieren zu wollen. Dann ist das Geplärre groß!
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Di 20. Dez 2016, 05:08
von Sabine
Mal eine ganz andere Art der Hanfaufklärung
"Bereits im Schuljahr 2015/16 haben sich die Schülerinnen der Klasse mit dem Produkt Lebensmittelhanf auseinandergesetzt. Sie haben dabei erfahren, dass es sich um ein sogenanntes Super Food handelt. Es ist ein pflanzlicher Vitalstoffspender, der für Schönheit, jugendliche Frische, Stärkung des Immunsystems, Aktivierung von Selbstheilkräften sorgt. Es ist ein Energiespender und gut fürs Gehirn. Seine vielfältigen Inhaltsstoffe wie Protein, Eiweiß, Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, Linolsäure und Ballaststoffen werden in der Volksmedizin geschätzt. Die gesundheitlichen Wirkungen von Hanf sind vielfältig.
Die Schülerinnen haben sich im neuen Unterrichtsgegenstand Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement zum Ziel gesetzt, diesen wertvollen Rohstoff Hanf zu wohlschmeckenden Produkten zu veredeln.
...
„Vom „Run“ auf die Produkte waren die Schülerinnen selbst überrascht. Derzeit könnten sie mehr verkaufen, als sie produzieren.
...
„Die Schülerinnen arbeiteten eifrig an der Entwicklung und Produktion mit“, so Lehrerin Astrid Degelmann. Sie begleitete das Projekt aus ernährungswirtschaftlicher Sicht."
http://www.meinbezirk.at/kirchdorf/loka ... 71817.html
"Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Do 22. Dez 2016, 05:43
von Sabine
"...
Der Kreis Mettmann will die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen nun gezielt aufklären. Ein neuer Flyer, der genau so aussieht wie der Führerschein im Scheckkartenformat ist nun mit der Aufschrift "Joint oder Führerschein" versehen. Darauf zu sehen ist ein Wackelbild, das zwischen der Ansicht eines Joints und eines Führerscheins wechselt. Das Format wurde bewusst so ausgewählt, um das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu wecken und Denkanstöße zu geben.
Jeder Fahranfänger, der künftig in der Führerscheinstelle des Kreises Mettmann seinen Führerschein abholt, erhält ab sofort diesen Flyer. In dem Flyer erfahren die jungen Leuten, dass Cannabis bis zu drei Wochen lang im Blut, bis zu drei Monaten im Urin und in den Haaren sogar bis zu 12 Monate nachweisbar ist. Wer seinen Führerschein wieder haben möchte, muss beweisen, dass er ein halbes Jahr lang kein Cannabis konsumiert hat. Die Kosten für die MPU liegen laut Flyer bei 1200 Euro. Darin enthalten ist aber noch nicht ein Vorbereitungskurs, ohne den man die Untersuchung kaum besteht."
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/met ... -1.6481091
Es scheint so, das nicht nur der DHV das Projekt "Cannabis und Führerschein" in Angriff nehmen will. Wobei es hier eher nur um die Erklärung der jetzigen Gesetzeslage geht und nicht um Änderungen z.B. bei den Grenzwerten.
Re: "Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Do 29. Dez 2016, 02:46
von GrüneHilfe@BW
In dem Flyer erfahren die jungen Leuten, dass Cannabis bis zu drei Wochen lang im Blut, bis zu drei Monaten im Urin
Sind die Leute dort einfach nur Dumm? Oder gibt es einen gezielten Grund sowas zu behaupten?
Cannabis ist also bis zu 3 Wochen im Blut und bis zu 3 Monaten im Urin nachweisbar. Häh?
Wie soll das überhaupt gehen? Beamt sich das "Cannabis" direkt aus dem Gehirnbreitheitskiffzentrum in den Sack und lagert dann dort 3 Monate? Oder wie? Scotty?
Ich bin weder Biologe noch Chemiker, aber mal so angedacht: Urin wird täglich abgegeben, dass sich dort etwas anlagert ist relativ unwahrscheinlich. Stoffwechselprodukte sind im Blut oder ggf. im Magen/Darm. Die werden dann nur Leber/Niere gefiltert und gelangen somit ins Urin. Ergo gelangen die Stoffe durchs Blut ins Urin.
Selbstverständlich kann THC oder dessen Abbaustoffe genauso im Blut wie im Urin nachgewiesen werden, weil die aus dem Blut ins Urin gelangen (sehr kurze Zeiträume aussen vor). Die beamen sich nicht ins Urin und umgehen das Blut. Also in Labortests (GC/MS Analyse), wo Moleküle gezählt werden. Man muss sich nicht gut auskennen um zu erkennen, dass 3 Wochen im Blut und 3 Monate im Urin komplett bekloppt ist. Kann doch gar nicht gehen.
Diese Urban Legend resultiert wohl daraus, dass hier mal wieder alles vermengt wird. Schnelltest, Labortests, aktives THC und THC-CooH.
Der Flyer erinnert an 90er Drogenpolitik. Wer einmal Rauschgift nimmt ist für immer drauf. Kann in den besten Famililen vorkommen! Diese Abschreckungswackelkarte enthält auch noch mehr Fehler, Ungenauigkeiten und Widersprüche. Warum nicht mal einfach ehrlich darlegen wie es ist anstatt FUD zu verbreiten der dann zurecht ausgelacht wird? Anstatt dieses Müll-Einschüchterungs Flyers könnte man einen Flyer drucken der die tatsächliche Sachlage schildert. Das würde vermutlich vielen helfen und wäre ne gute Sache. Aber nee - lieber mit falschen Gründen einschüchtern!
Re: "Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Fr 30. Dez 2016, 10:48
von bad guy
Ich bin mir nicht 100% sicher aber ich glaube die Abbauprodukte sind im Blut wirklich wochenlang nachweisbar wenn man sehr viel konsumiert. Und wenn es nur ein zwei kleine Züge sind sind die Abbauprodukte nur ein Paar Tage nachweisbar im Blut. Es dauert lange bis die Abbauprodukte weg ist.
Re: "Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Mo 2. Jan 2017, 14:53
von bushdoctor
GrüneHilfe@BW hat geschrieben:
Selbstverständlich kann THC oder dessen Abbaustoffe genauso im Blut wie im Urin nachgewiesen werden, weil die aus dem Blut ins Urin gelangen (sehr kurze Zeiträume aussen vor). Die beamen sich nicht ins Urin und umgehen das Blut. Also in Labortests (GC/MS Analyse), wo Moleküle gezählt werden. Man muss sich nicht gut auskennen um zu erkennen, dass 3 Wochen im Blut und 3 Monate im Urin komplett bekloppt ist. Kann doch gar nicht gehen.
Klingt zwar bekloppt... ist aber (leider) so!
Ohne zuviel auf die Details hier einzugehen, denn die kann man im Internet recherchieren, hier eine kurzes Resumee des Metabolismus von THC:
THC wird in letzter Stufe zur wasserlöslichen THC-Carbonsäure (THC-COOH) abgebaut, die sich relativ lange im Körper bewegen kann, weil sie vom Körper nicht als "Gefahr" angesehen wird. THC-COOH ist im Gegenteil sogar pharmakologisch wirksam, weil es ähnlich wie "Aspirin" wirkt (nur ohne schädliche Nebenwirkungen).
Warum ist aber nun im Urin die Konzentration von THC-COOH generell höher als im Blut? Das machen die Nieren, die das Blut "waschen" und alle Stoffe, die den Körper verlassen können oder sollen
im Urin konzentrieren.
Folge: Der cut-off bei Labortests wird im Blut früher unterschritten als im Urin! Ergo ist die Nachweisbarkeit im Urin länger gegeben, weil die Nieren es schaffen, das im Blut eben fast nicht mehr vorhandene THC-COOH weiterhin
im Urin zu konzentrieren.
Re: "Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Mo 2. Jan 2017, 23:00
von GrüneHilfe@BW
Es gibt gewisse Detailunterschiede. Beim Daldrup FäG (da wird dann Blut und Urin genommen) gibt es immer Abweichungen.
Abweichungen können auch entstehen, wenn man lange vorher nicht pisst, sehr viel Wasser vorher trinkt - aber dafür gibt es "Marker". Ja ThC-Cooh kann sich im Urin konzentrieren und ist daher länger nachweisbar.
Was abslout nicht sein kann, ist dass THC-CooH im Blut nur 3 Wochen und im Urin dann 3 Monate nachgewiesen werden kann. Es gibt natürlich Unterschiede. Aber diese große Diskrepanz passt nicht. Ich kenn aus der Praxis auch genug Fälle, wo THC-Cooh nach deutlich mehr als 3 Wochen im Blut gefunden wurde.
Die eigentliche Gefahr die den Führerscheinverlust zur Folge hat ist nicht der THC-CooH Wert oder das man den 12 Monate im Haar nachweisen kann - sondern aktives THC. Das ist nur ein paar Tage im Blut. Maximal vielleicht ne Woche.
Es ist daher "Angstmacher". Hab den original Fyler gesucht, aber nicht leider gefunden.
Sobald man entdeckt, dass die Angaben nicht stimmen, wird man diesen Flyer nicht ernst nehmen. Aka 90er Drogenpolitik.
Re: "Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Di 3. Jan 2017, 10:09
von bushdoctor
GrüneHilfe@BW hat geschrieben:
Was abslout nicht sein kann, ist dass THC-CooH im Blut nur 3 Wochen und im Urin dann 3 Monate nachgewiesen werden kann. Es gibt natürlich Unterschiede. Aber diese große Diskrepanz passt nicht. Ich kenn aus der Praxis auch genug Fälle, wo THC-Cooh nach deutlich mehr als 3 Wochen im Blut gefunden wurde.
Pauschalisierende Zeitangben sind generell "für den Arsch"!
Die "Journalisten", die sowas schreiben haben ja auch keine Ahnung und fassen oft was zusammen, von dem sie nur maximal die Hälfe verstehen, was es bedeutet. Es sollte wohl heißen, dass THC-COOH im Urin länger nachweisbar ist als im Blut. Die Zeitangaben kann man sich schenken... Von der Unterscheidung THC<->THC-COOH haben diese Journalistenfuzzies ja auch keine Ahnung...
Und auch noch ne Anekdote aus meinem Bekanntenkreis:
Joint geraucht, danach gleich ins Auto, Alkohol im Spiel, Unfall (!!!) Blutkonzentration von (aktivem) THC: 1,1ng
Obwohl derjenige absoluter Ketten-Joint-Raucher ist, war nur ein THC-COOH-Wert von nicht ganz 50ng festzustellen, was mich ehrlich gesagt total überrascht hat! Bei der anschließenden MPU ging ein "Plädoyer" auf "einmaliger Probierkonsum" durch... wäre da nicht der Mischkonsum mit Alkohol gewesen...
Re: "Appell an Jugendliche: Joint oder Führerschein?"
Verfasst: Mi 4. Jan 2017, 23:11
von GrüneHilfe@BW
Obwohl derjenige absoluter Ketten-Joint-Raucher ist, war nur ein THC-COOH-Wert von nicht ganz 50ng festzustellen, was mich ehrlich gesagt total überrascht hat!
Ich kann dazu nur soviel sagen, dass relativ oft regelmäßige Konsumenten unter 75ng/ml liegen. Die Diskrepanz zu Nachweisen, könnte an der Urinkonzentration liegen, die hatte ich bisher nicht so auf dem Schirm, weil ich fast immer nur die Blutwerte kriege.
Und die Leute die schon Nachweise sammeln rufen meist nicht an oder sind sowieso schon sauber.
Hab schon schon sehr viele regelmäßige Konsumenten durch einem FäG [fachärztliches Gutachten] gekriegt (wenn keine Angaben vorlagen und man beim FäG entsprechend schlau "ausgesagt" wurde).
Regelmäßiger Konsum anhand der Blutwerte der dann bei 1xx+ liegt, kommt auch sehr selten vor. In Gefühlt 95% der Fälle liegt regelmäßiger Konsum wegen einer Aussage vor. 100+ THC Cooh gibt es, ist aber selten. Kann aber auch an den Anrufern liegen, vielleicht rufen genau die mich nie an - kann ich daher nicht genau sagen. Aber ich hatte bestimmt schon 1000+ Anrufer zu dem Thema.
Meine internen Rekorde für THC-CooH liegen bei mir 300+ - da war es meist aber auch immer direkter Konsum vor der Fahrt.
Keine Garantie für gar nichts - ich kann die Angaben nicht prüfen und ich weiß auch nicht wieviel jemand in die Tüte packt und wie gut sein "Shit" ist, ist nur mein Eindruck, keine Studie. THC-Cooh scheint im Blut oft "gnädig" zu sein. Hauptproblem ist fast immer der aktive THC Wert über 1,0, der auch nach mehr als 24h vorliegt. Manchmal auch nach 3 Tagen oder mehr. Und natürlich die Aussage.
"6 tote Jugendliche: Polizei findet Drogen in Gartenlaube"
Verfasst: Mo 30. Jan 2017, 19:38
von Sabine
"Nach dem Fund von sechs toten Jugendlichen in einem Gartenhaus in Unterfranken laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen auf Hochtouren. Es gebe nach wie vor "keine gesicherten Erkenntnisse", erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft Würzburg am Montag.
Weitere Aufschlüsse zur Todesursache soll die Obduktion der Leichen bringen. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen haben die Ermittler weiterhin nicht. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen Ermittler in der Hütte Drogen gefunden haben. In dem Bericht heißt es weiter, dass die Jugendlichen sich bei Facebook "regelmäßig übers Kiffen" ausgetauscht haben."
http://www.focus.de/panorama/welt/drama ... 67465.html
Jetz bin ich mal gespannt, wer dieses schreckliche Ereignis dazu nutzen wird, um gegen Cannabis Stimmung zu machen ...
Re: "6 tote Jugendliche: Polizei findet Drogen in Gartenlaub
Verfasst: Di 31. Jan 2017, 13:37
von bushdoctor
Cannabis-Tote!!! ...und dann gleich 6 auf einmal!
Das muss ja wie Weihnachten für Frau Mortler sein!
[Sarkasmus aus]
Re: "6 tote Jugendliche: Polizei findet Drogen in Gartenlaub
Verfasst: Di 31. Jan 2017, 14:28
von GregMz
Re: "6 tote Jugendliche: Polizei findet Drogen in Gartenlaub
Verfasst: Mi 1. Feb 2017, 18:59
von bushdoctor
GregMz hat geschrieben:Hatte nix mit Drogen zu tun, war eine CO-Vergiftung:
War aber schon nach der ersten Meldung klar, als es hieß: "sechs tote Jugendliche (im Januar) in einer Hütte gefunden; keine äußerliche Gewaltanwendung"!
Mit irgendwas werden die die Bude geheizt haben... Bingo! Da muss man nicht mal bei der Grimminalbolizei sein, um sich da einen Reim d´rauf zu machen...
[Zynismus aus]
Re: "6 tote Jugendliche: Polizei findet Drogen in Gartenlaub
Verfasst: Mi 1. Feb 2017, 19:11
von Sabine
Den Verdacht hatte ich auch schon bei der ersten Meldung. Es gibt aber immer noch Artikel, die da was "reingeheimnissen" wollen, wahrscheinlich eine CO2-Vergiftung durch exessives Bong-Rauchen oder so.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Fr 3. Feb 2017, 08:20
von Sabine
""Finger weg von Drogen"
Zu einer Fragestunde machte der Ganztagesklasse der Mittelschule Berching den Besuch bei Bundestagsabgeordnetem Alois Karl.
...
Die jungen Leute aus Dietfurt, Breitenbrunn, Berching und Freystadt die von den Lehrkräften Kerstin Menzl und Thomas Alexander nach Berlin begleitet wurden, wollten wissen, wo seine Position für die Freigabe von Cannabis-Produkten auf Rezept sei.
...
Karl sagte, er sei für die konsequente Verfolgung von Produzenten, Schmugglern und Dealern. Gerade junge Menschen würdne manchmal unterschätzen, welche Suchtgefahr von Drogen ausgehe. Der Abstieg in die Kriminalität sei vorgezeichnet. "
http://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=96177
Äh, wie jetzt? Es wird nach Cannabis auf Rezept gefragt und die Antwort ist, der Weg in die Kriminalität sei vorgezeichnet?!

Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Fr 3. Feb 2017, 15:03
von Sabine
"Der schmale Grat zur Abhängigkeit
„Das Thema Drogen-Prävention ist von den Schülern grundsätzlich als sehr wichtig und sinnvoll erachtet worden.“ Dieses Fazit zog die Kreis-Jugendpflegerin Melanie Kuhn, die zusammen mit ihrem Kollegen Stephan Junghans und drei Studentinnen der Fachhochschule für Sozialwesen ins Gymnasium Veitshöchheim kam, um mit dem vom Kreisjugendamt Würzburg neugestalteten Präventionsparcours „Frei statt high“ zur Vorbeugung über illegale Drogen, Legal Highs und Cannabis aufzuklären.
...
„Spiel nicht mit dem Leben“ lautete der Titel der vierten Station, in der es spielerisch darum ging, mittels vier Würfel einzelne Drogen mit ihren Eigenschaften, Nebenwirkungen, Inhaltsstoffen, körperlichen Folgen und Risiken kennen zu lernen und zu behandeln. Aufgabe der Jugendlichen war es, zunächst einen Würfel zu werfen, auf dessen Seiten verschiedene Drogen und Substanzen wie Cannabis, Extasy, Kräutermischungen oder Salze abgebildet sind. Zur gewürfelten Droge sollten sie dann von den anderen drei Würfeln jeweils eine passende Auswirkung sozialer, körperlicher und psychischer Art dazu finden."
http://www.mainpost.de/regional/wuerzbu ... 36,9492082
"Der neueste Parcours unterscheidet sich laut Kuhn von seinen beiden Vorgängern: „In Bezug auf Alkohol und Nikotin möchten wir einen verantwortungsvollen Umgang erreichen. Bei ,Frei statt high' hingegen geht es um ein Tabu.“ Denn Drogen wie Cannabis und Ecstasy sind nicht nur gefährlich, sondern schlicht verboten."
http://www.mainpost.de/regional/wuerzbu ... 36,9485464
Ne Nummer kleiner ging wieder mal nicht?! "Spiel nicht mit dem Leben", "Wanderung auf einem schmalen Grat" und last but not least "gefährlich, und/weil verboten". Für wie blöd halten die Erfinder die Jugendlichen?! Schade, das in solchen Artikeln nicht auch die Meinungen aufgeklärterer Jugendlichen zu Wort kommen, sondern alle solche Projekte immer ganz toll, hip und waahnsinnig informativ finden.
Re: "6 tote Jugendliche: Polizei findet Drogen in Gartenlaub
Verfasst: Fr 3. Feb 2017, 23:01
von Ganjadream
Ich würde einen zum besten geben mit Kohlenmonoxidvergiftung und Sauerstoffarmut. Aber ich denke, beim Ernst der Lage spare ich mir das mal.
Kohlenmonoxid Warnmelder kosten nur nen paar Euro und laufen mit Akku. Sollte man wohl mal in der eigenen Gartenhütte anbringen?
Ich habe nur Rauchmelder.
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Di 14. Feb 2017, 11:10
von Sabine
"Cannabis und Koks: Diese Stadt klärt schon im Kindergarten auf
Ob die kleinen Kinder im Alter von 3-6 schon wissen, was ihnen da erzählt wird? Weil Drogen immer mehr zum Problem werden, geht das Diakonische Werk im Kreis Herford jetzt schon in der Kindergärten, um die Aufklärung und vor allem das Warnen vor Cannabis und Co. voranzutreiben.
...
Vor allem die Droge Cannabis spielt eine entscheidende Rolle in der Drogencommunity. Im Jahr 2016 waren rund 26 Prozent von der pflanzlichen Droge abhängig.
"Vielleicht liegt es daran, dass harte Drogen wie Opiate die Jugendlichen eher abschrecken. Da ist die Angst vor den Folgen dann vielleicht doch zu groß und sie greifen stattdessen zu Cannabis", erzählte Klaus Brameier von der Fachstelle Sucht gegenüber der Zeitung.
...
Deshalb gilt es Kinder gut aufzuklären und früh mit Prävention anzufangen. Uwe Holdmann gebe beispielsweise Vorbeugungskurse in Schulen im Kreis Herford. Er glaubt: Je früher begonnen wird, desto besser: "Wir gehen auch in Kindergärten. Im Prinzip beginnt die Suchtvorbeugung bei der Geburt.""
https://www.tag24.de/nachrichten/drogen ... erk-216595
Müssen Prohis jetzt schon die Kleinsten indoktrinieren?!
Das zumindest hier die "Aufklärung" eher in sehr eng gestrickten Bahnen verläuft, läßt schon die Aussage
"Im Jahr 2016 waren rund 26 Prozent von der pflanzlichen Droge abhängig." erahnen.
Und Suchtvorbeugung von Geburt an, wollen die Muttermilch verbieten?!
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Fr 17. Feb 2017, 07:00
von Sabine
"Ein Absturz ohne Happy End
Schüler aus Kirchzarten werden über ein Theaterstück mit Folgen des Drogenkonsums konfrontiert.
Als der erste Joint auf der Bühne auftaucht, geht ein Raunen durch die Schülerschar. Jugendliche der neunten Klassen der Real- und Werkrealschule in Kirchzarten haben sich in der Aula des Gymnasiums eingefunden, um ein Theaterstück über Drogenmissbrauch zu sehen, gespielt vom Weimarer Kulturexpress.
"Das Theaterstück ist Teil eines dreiteiligen Programms zum Thema Sucht, das wir jedes Schuljahr veranstalten", erzählt Schulsozialarbeiterin Doris Christ. In diesem Zusammenhang gab es auch einen Dialog mit der Polizei, bei dem es unter anderem um die strafrechtliche Verfolgung ging. Nächste Woche steht ein interaktiver Workshop zum Thema Cannabis an – ohne Lehrkräfte.
...
"Wie still die Schüler werden – das ist eine Sensation". Ruhig wird es im Publikum, als sich die beiden Figuren Anne und Florian auf der Bühne ihre Liebe gestehen. Dann geht es in der Geschichte bergab: Florian fängt an zu kiffen, rutscht in die Drogenszene ab und verliert seine Freundin Anne, die sich das Elend nicht länger ansehen kann. Das Stück hat kein Happy End – Florian stirbt am Ende an einer Überdosis der Trenddroge Chrystal Meth.
...
Am Ende wendet sich Figur Anne dem Publikum zu: "Das war die Geschichte von Florian und Anne. Vielleicht habe ich sie mir ausgedacht. Aber solche Geschichten passieren überall und täglich – ich wünsche sie niemandem."
Als Schauspielerin Kristin Hörmann diesen letzten Satz sagt, wird es wieder still in der Aula – die Worte wirken. Trotz des zwischenzeitlichen Kicherns, der Zwischenrufe und des Tuschelns – man ist geneigt zu glauben, dass etwas hängen bleibt bei den Schülerinnen und Schülern. "Die lachen, weil sie’s nicht aushalten", erklärt Martina Mödl, Schulsozialarbeiterin der Werkrealschule. Schauspieler Janning Sobbota ergänzt: "Die Lacher an unangebrachten Stellen kommen häufig vor." Übersprungshandlungen seien das, weiß Schulleiter Ulrich Denzel; die Schülerinnen und Schüler würden berührt und wüssten nicht, wohin mit ihren Gefühlen."
http://www.badische-zeitung.de/kirchzar ... 21052.html
Ohje, Kichern, lachen an "unangebrachten" Stellen sind Übersprungshandlungen bzw. Zeichen des Nichtaushaltens. Das die Schüler ob der Überdramatisierung und evtl. Falschinformationen lachen, kommt den ganzen Pädagpgen wohl nicht in den Sinn.
Schön, das die Deutungshoheit hier wieder mal die Erwachsenen für sich beanspruchen. Warum werden die Schüler nicht dazu befragt?! Angst, das da Aussagen wie "was für eine gequirlte Ka**e" kommen?
Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche
Verfasst: Mo 27. Feb 2017, 16:43
von Sabine
"Wie frei sind Schülerzeitungen wirklich?
Die Pressefreiheit gilt auch für Zeitungen an Schulen. Unterstützung erhalten Schüler von der Jungen Presse Berlin e.V.
...
Herr Stephanowitz, Redakteure der Schülerzeitung Hertz-Schlag des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Friedrichshain haben beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb 2016/17 einen Sonderpreis für journalistischen Mut gewonnen, weil sie sich gegen Zensur gewehrt hatten. Was war passiert?
Johann Stephanowitz: Die Redaktion hatte das Thema Drogen thematisiert. Die eine Sache war, dass der Namensgeber der Schule Heinrich Hertz auf dem Cover mit einem Joint im Mund abgebildet wurde. Alle fanden es witzig - bis auf die Schulleitung. Und dann brachten sie noch eine fiktive Geschichte von einem Kiffer, der die Schule nicht mehr auf die Reihe bekommt. Diese Satire sollte eigentlich vor Drogen warnen, aber die Direktion war nicht begeistert und hat den Verkauf der Schülerzeitung auf dem Schulgelände verboten.
...
Was wird zensiert?
Weil die Schülerzeitung von der Schulleitung oft als Repräsentationsorgan und Aushängeschild gesehen wird, werden häufig Texte zensiert, die angeblich den Ruf der Schule gefährden. Zum Beispiel, wenn kritisch über die Schule berichtet wird oder Missstände aufgedeckt werden, wie Geldverschwendung. Auch das Thema Drogen ist sehr unbeliebt."
http://www.morgenpost.de/schueler/artic ... klich.html
https://www.facebook.com/14927070514266 ... 36/?type=3
Klasse Vogel-Strauss-Strategie, die die Schule da fährt
