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Re: Cannabis Privatrezept

Verfasst: Do 29. Mär 2018, 19:31
von Duck
Und wo genau siehst du da nun ein Problem?

Re: Cannabis Privatrezept

Verfasst: Do 29. Mär 2018, 19:32
von wndRRR
Ich sehe da kein Problem wollte mich nur richtig erkundigen und habe dadrüber nichts gefunden.

Re: Cannabis Privatrezept

Verfasst: Do 29. Mär 2018, 19:34
von Duck
Du willst fich von einem Deutschen arzt in Deutschland behandeln, denke das sollte doch ok sein.

Re: Cannabis Privatrezept

Verfasst: Do 29. Mär 2018, 19:56
von wndRRR
Vielen Dank für deine Info

Re: Kostenübernahme bei Privatrezept ?

Verfasst: Do 29. Mär 2018, 20:52
von Gunter_H
Wir habe es hier schon öfters diskutiert!

Kann ein Privatrezept ggf. ausreichen, um eine Antrag bei der Krankenkasse zu begründen?
Achtung:
Nur bezogen auf die Begründung...das ist noch nicht die Kostenübernahme....
Am Ende brauchst Du im Prinzip weiterhin des Kassenrezept vom Kassenarzt

Das LSG Mainz hat eine Anmerkung zu einer „Einstweiligen Anordnung“ geäußert In der die Meinung vertreten wird: Ja, jedenfalls in einem solchen Verfahren kann es ausreichend sein die Anordnung auf das Privatrezept zu stützen….
Kein Grund zum jubeln, aber immerhin eine Richtung wird jedenfalls bei einer solchen Anordnung vom LSG Mainz aufgezeigt.

Fundstelle Facebook
https://www.facebook.com/groups/6117768 ... 934006294/
LSG Mainz
LSG Mainz
LSG Mainz.jpg (244.35 KiB) 8417 mal betrachtet

Re: Cannabis Privatrezept

Verfasst: Fr 30. Mär 2018, 10:46
von megrim
Ich frage mich ehrlich gesagt warum du ein Rezept in der Schweiz brauchst. CBD Sorten sind frei erhältlich und THC Cannabis wird de facto nicht verfolgt oder der Besitz mit einer Geldstrafe belegt. Auch die Erhältlichkeit von THC Cannabis ist in der Schweiz kein Problem. Ist ja de facto "legal". ;-)

Re: Cannabis Privatrezept

Verfasst: Fr 30. Mär 2018, 15:51
von wndRRR
CBD konsumiere ich wenn ich mal in der Schweiz bin.

Aber gegen die schmerzen hilft einfach THC besser als CBD.
Und auch in der Schweiz begehe ich eine Straftat wenn ich Cannabis auf der "Strasse" kaufe. Will ich das ? Nein !

Und da ich viel sehr viel in Deutschland bin, mehr als in der Schweiz, müsste ich es über die Grenze "schmuggeln".

Möchte ich auch nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Privatrezept, was ist zu beachten?

Verfasst: Do 11. Jul 2019, 01:47
von itsme
Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin auf der Suche nach "Literatur" zum Thema Cannabis, speziell auf Privatrezept.

Mein Arzt ist bereit mir Cannabis auf Privatrezept gegen Schmerzen zu verschreiben.
Leider hat er dies noch nie getan und ich möchte Ihn etwas unterstützen.
Als Erstes habe das Heft von Dr. Franjo G. "Cannabis als Medizin" weitergereicht.
In dem Heft wird allerdings zum Größten Teil auf Cannabis über die GKV eingegangen.

Gibt es bei der Privat-Rezeptierung irgendwas zu Beachten, irgendwelche Fallstricke?
z.B. Teilnahme an der Begleiterhebungsstudie, welche bei der GKV gefordert wird?,
Wie muss das Rezept für Cannabisblüten, unverarbeitet gestaltet sein?
Wird die Rezeptierung irgendwo gemeldet, z.B. MDK ?

Die Medizin zahle ich zunächst gern aus eigener Tasche, kein Problem.

Würde mich über Eure Antworten freuen.
Grüße

Re: Privatrezept, was ist zu beachten?

Verfasst: Do 11. Jul 2019, 07:30
von Cookie
Hallo itsme!
itsme hat geschrieben: Do 11. Jul 2019, 01:47 Gibt es bei der Privat-Rezeptierung irgendwas zu Beachten, irgendwelche Fallstricke?
z.B. Teilnahme an der Begleiterhebungsstudie, welche bei der GKV gefordert wird?,
Nein, weder noch.
itsme hat geschrieben: Do 11. Jul 2019, 01:47 Wie muss das Rezept für Cannabisblüten, unverarbeitet gestaltet sein?
Na ja, "genau" so. Aber am besten "unzerkleinert" aufschreiben. Und die Menge (max. 100g pro Monat).
itsme hat geschrieben: Do 11. Jul 2019, 01:47 Wird die Rezeptierung irgendwo gemeldet, z.B. MDK ?
Nein, bei Privatrezept ist das nicht nötig bzw. vorgesehen.

Re: Privatrezept, was ist zu beachten?

Verfasst: Do 11. Jul 2019, 19:56
von 69vwfreak69
Moin Moin,

da kann ich Cookie nur so zustimmen,
ich bekomme es seid anderthalb Jahren auf Privatrezept,
was bei 10g im Monat aber auch noch bezahlbar ist.

Ah, aber danke, das es nicht gemeldet wird wusste ich nicht,
also wenn ich mal meine Sorte nicht bekomme, und ein neues Rezept länger dauert, oder in der Art,
dann wird das also nicht an die Krankenkasse oder sonst wen weiter geben. Verstehe ich so richtig ja?

MFG

Re: Privatrezept, was ist zu beachten?

Verfasst: Fr 12. Jul 2019, 09:24
von Cookie
69vwfreak69 hat geschrieben: Do 11. Jul 2019, 19:56 also wenn ich mal meine Sorte nicht bekomme, und ein neues Rezept länger dauert, oder in der Art,
dann wird das also nicht an die Krankenkasse oder sonst wen weiter geben. Verstehe ich so richtig ja?
Ja, das ist richtig. Das ist aber genau so beim Kassenrezept (wenn ich Deine Frage richtig verstehe).

Der Unterschied ist nur der, dass a) keine "Erlaubnis" eingeholt wird und b) es keine (anonyme) Begleitstudie gibt.