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Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Fr 16. Feb 2018, 12:22
von cannapain
cannapain hat geschrieben:so, ich war eben in der apotheke und habe tatsächlich mein Dronabinol bekommen.
10 gramm, 25mg/ml, hergestellt nach NRF 22.8, also wohl nicht zum verdampfen.
2 mal tägl. 0,10 ml orale aufnahme bei langsamer steigerung der dosis.
wenn jemand erfahrungen oder tips hat, immer her damit.
grüne grüsse, Scholle
ca. 45 min. nach der ersten einnahme von 0,1, ml Dronabinol: Puh, ich leg mich erstmal hin ......

Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Fr 16. Feb 2018, 12:42
von Martin Mainz
Hallo cannapain und willkommen im Forum!
cannapain hat geschrieben:Puh, ich leg mich erstmal hin ......

Immer schön vorsichtig mit dem Zeug, am Anfang scheint das echt umzuhauen. Hab dazu einiges schon im Forum gelesen, einfach mal die Suchfunktion nutzen und stöbern.
Grüße, Martin
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Fr 16. Feb 2018, 13:15
von DrGreenthumb
Zu beachten ist auch, falls du es noch nicht weisst, bei NRF 22.8 enthält ein Tropfen 0,88mg THC. Ausserdem darf man nicht milliliter mit milligram verwechseln!
Also 0,1ml würden 2,5mg THC entsprechen. Ich hattte die gleiche Dosierung am Anfang, 2x täglich 2,5mg und hab davon überhaupt nichts gespürt. Hängt natürlich auch mit der persönlichen Toleranz zusammen.
Allgemein als Tipp für die orale Einnahme, die Dosis nicht zu früh erhöhen, wenn man erst nichts spürt! Kann je nach Mageninhalt und Stoffwechsel durchaus mal 2Std dauern, bis die Wirkung eintritt.
Ich musste deutlich höher dosieren um keine Schmerzen mehr zu haben, wurde davon aber einfach nur extrem müde und das auch sehr lange. Ein "High" wie man es von Blüten kennt hatte ich davon nie.
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 10:33
von alpr
Ich weiß jetzt nicht wie Dronabinol hergestellt wird, denke aber das es eine Tinktur mit 90% Alkohol ist.
Mit dem Volcano kannst du alkoholische Tinktur Vaporizieren.
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 10:39
von littleganja
Die Verdampfung von Cannabis und Dronabinol zur Inhalation
http://www.cannabis-med.org/german/germ ... /storz.pdf
Sollte deine Frage beantworten inklusive Anleitung
Peace
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 10:41
von littleganja
Fraagender hat geschrieben:Hallo Scholle,
meine Güte- bitte nicht inhalieren! Du hast ja kein reines THC oder Pflanzenextrakt- sondern eine Lösung!
Gruß
Storz und Bickel sagt was anderes.... Siehe Link eins oben drüber!
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 11:55
von DrGreenthumb
Soweit ich weiss gibt es für Dronabinol zwei NRF Zubereitungen. Einmal in Öl gelöst zur oralen Einnahme und dann noch eine ethanolische Lösung zum verdampfen.
An die Experten, könnte man das THC aus der öligen Lösung nicht einfach extrahieren und dann dabben sozusagen?
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 12:24
von littleganja
DrGreenthumb hat geschrieben:Soweit ich weiss gibt es für Dronabinol zwei NRF Zubereitungen. Einmal in Öl gelöst zur oralen Einnahme und dann noch eine ethanolische Lösung zum verdampfen.
An die Experten, könnte man das THC aus der öligen Lösung nicht einfach extrahieren und dann dabben sozusagen?
Wenn es auf Alkohol Basis ist, musst du einfach den Alkohol verdampfen lassen in einem Topf niedrige Temperaturen, Fenster auf! Keine offen Flammen! Das Resultat sollte man Dabben können?!?!
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 12:26
von DrGreenthumb
ok, klingt logisch
Ich hab halt noch nen Fläschchen Donabinol in Öl rumstehen und oral find ich es nicht wirklich gut.
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 12:38
von littleganja
Auf Ölbasis keine Ahnung wie man es da Extrahiert???
Re: Dronabinol verdampfen?
Verfasst: Sa 17. Feb 2018, 12:49
von DrGreenthumb
Ich bin echt kein Experte, aber mMn ist das Problem, dass THC in Reinform ja auch eine ölige Substanz ist.
Man bräuchte quasi ein Lösungsmittel, welches das THC Öl vom Trägeröl trennt. Wird ohne Labor vermutlich schwer
Mal rein interessehalber, wäre Dronabinol (THC) eigtl auch in Reinform verschreibungsfähig? Also einfach unverarbeitet ohne NRF Rezeptur wie bei Blüten?
Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:05
von cirsion
Hallo liebe Leute,
Ich muss mal fragen was ihr darüber denkt, da ich echt verwundert bin.
Story: Mein Nachbar und dicker Kumpel hat beide Sorten verschrieben bekommen. Wir konsumieren schon seit über dreissig Jahren. Mein Nachbar hat nix anderes jemals probiert, ich dagegen habe in meinen zwanziger alles mitgemacht, und meine Probleme gehabt. Ich will nur sagen, dass wir alte, erfahrene Hasen sind.
Mein Nachbar hat einen enormen, nachweisbaren, körperlichen Verschliss. Er kann deshalb auch seinen eigentlichen Beruf nicht mehr ausüben. Die Ärzte haben ihm dann nach 18 Monaten Bedrocan/Dronabinol verschrieben, da alle anderen Therapien nicht wirklich gewirkt haben. Haben sie auch wirklich nicht.
Jetzt raucht er das seit einer Woche. Ich begleite ihn Abends bei uns im Garten dabei, wenn ich von der Arbeit komme.
Ich hab die Sorten natürlich auch probiert. Schlafen konnte ich nach einigen Zügen Dronabinol super! Das Zeug ist schon gut, aber wir haben schon ganz anderes Cannabis geraucht. Und auch in anderen Mengen! Und nie hat Cannabis uns Probleme verursacht. Bei mir waren es andere Sachen, die mir Probleme bereitet haben.
So, jetzt konsumiert er diese Sorten seit einer Woche, und hat eine Psychose bekommen. Er ist ein ganz anderer Typ geworden!!
Was jetzt los ist mit Frau und Kinder im Spiel, könnt ihr euch vorstellen... Ich habe schon viel gesehen und erlebt, habe aber noch nie so eine Reaktion in so einer kurzer Zeit erlebt.
Irgendwie muss Bedrocan/Dronabinol irgendwas bei ihm getriggert haben. Aber warum gerade Bedrocan/Dronabinol?? Wir haben zusammen schon ganz andere Sorten genossen, die die Qualität und THC- Gehalt von Bedrocan/Dronabinol übersteig, und nie hat er damit Probleme bekommen!! Jetzt konsumiert er das Cannabis seit einer Woche in einer nicht übertriebenen Menge, und er bekommt eine Psychose und muss eigentlich behandelt werden...echt sch**ß Geschichte. Seine Frau ist fix und fertig, Kinder erkennen den Vater nicht mehr, und mit mir spricht er als ob er die Welt retten wollte.
Wie kann das passieren? Nach einer Woche Konsum??? Hat Bedrocan/Dronabinol noch andere Wirkungen, die man bis jetzt nicht festgestellt hat? Ich kann mir das nicht erklären...echt Mist was gerade bei uns abgeht.
Was denkt ihr?
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:14
von PallMall
Hatte er vorher schon mal Psychische Probleme wie Depressionen, Angstörungen etc? nimmt er kortision oder hat es länger genommen?
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:28
von bushdoctor
Vermutlich hat er es mit dem Dronabinol übertrieben...
Von Dronabinol hört man immer wieder, dass es "ganz anders" wirkt als Cannabis(Blüten). Vor allem bei überdosierung scheint es "echt ekelhaft" von den psychischen Wirkungen her zu sein.
Dronabinol ist reines THC...! Der Wirkstoff-Komplex in einer natürlichen Hanfpflanze weist ein großes Spektrum an verschiedenen Cannabinoiden und Terpenen auf, die eine modifizierende Wirkung auf die psychoaktiven Effekte haben und das THC sozusagen "in Schach halten"...
Bei Dronabinol fehlt das alles!
Es kann durchaus sein, dass das reine THC bei Deinem Nachbarn eine Psychose getriggert hat... Er sollte aus meiner Sicht sofort auf Dronabinol verzichten und erstmal eine Pause mit dem Bedrocan-Blüten machen... (Bedrocan ist ebenfalls eine Hanfpflanze mit relativ hohem THC-Gehalt!)
...Wenn er mit Hanf weitermachen möchte, dann könnte er z.B. mal CBD-Öl probieren, ob das nicht verträglicher für ihn ist.
Aber eine Frage hätte ich noch: WIE habt ihr das Dronabinol "geraucht"? Im Vaporisator?
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:30
von Hans Dampf
Hatte er vor dem medizinischen Blüten eine längere Pause oder nur noch sehr wenig (wg. Frau/Kind/etc.) konsumiert?
Bedrocan ist eine relativ starke Sorte und ich für mich fand diese zu Beginn meiner Therapie auch sehr stark und "psychotisch" (was meine Beziehung auch belastet hat). Jetzt nach einer längeren Einstellungszeit lerne ich langsam Bedrocan zu schätzen und es wirkt bei weitem nicht mehr so heftig wie früher.
Hat er Bedrocan/Dronabiol abgesetzt? Bleibt das Verhalten bestehen?
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:34
von moepens
Nimmt er weitere Medikamente? Es gibt Medikamente, die mit THC interagieren und die Gefahr einer medikamenteninduzierten Psychose erhöhen.
Das abzuklären ist auf jeden Fall wichtig, ausserdem sollte er (nach Möglichkeit ausschließlich, zumindest aber ergänzend) mit CBD behandelt werden (in Form von Extrakt oder anderen Blüten), was die Verträglichkeit steigern kann. Jetzt wäre es natürlich erstmal ratsam alle Medikamente abzusetzen, welche diese Nebenwirkung erzeugen können - also auch die Blüten. Dazu sollte aber auf jeden Fall der behandelnde Arzt konsultiert werden!
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:40
von cirsion
Abgesehen von den klassischen Depressionen nach einem Jobverlust oder Trennung von der Ex, hat er keine Psychischen Probleme gehabt.
Er ist 18 Monate von Arzt zu Arzt, BG, Gutachter, etc.etc.
Das hat ihn schon mitgenommen. Er war eigentlich täglich bei Ärzten, Heilpraktiker, Kuren, Psychologen...
Was mich verwundert ist, dass wir in den letzten Monaten, bevor er es verschrieben bekommen hat, wir stärkeres Cannabis geraucht haben, und das hatte keine Auswirkungen auf ihn...
Medikamente nimmt er keine im Moment. Bis er es verschrieben bekommen hat, hat er; wie sollte es auch anders sein, Opiate bekommen...und noch andere, die ich jetzt nicht zu nennen weiss. War schon ein ordentlicher Cocktail, den er zu sich nehmen musste...
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:46
von cirsion
Ich muss mich korrigieren. Ich habe Dronabinol geschrieben und meinte eigentlich Bedrobinol. Bedrobinol sollte er abends nehmen, da diese Sorte besser ist zum Schlafen.
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 17:54
von Martin Mainz
Hallo cirsion und willkommen im Forum!
moepens hat geschrieben:Jetzt wäre es natürlich erstmal ratsam alle Medikamente abzusetzen, welche diese Nebenwirkung erzeugen können - also auch die Blüten.
Vorsicht mit den Empfehlungen hier, wir sind alle keine Ärzte. Daß er vielleicht erst mal seinen Arzt kontaktiert hat bisher noch keiner geschrieben. Was sagt der Arzt dazu?
@cirsion: Wenn er voher Meds bekommen hat und dann jetzt nicht mehr, nur noch Bedrocan/Dronabinol, ist das aber auch eine heftige Umstellung.
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 18:28
von moepens
Martin Mainz hat geschrieben:moepens hat geschrieben:Jetzt wäre es natürlich erstmal ratsam alle Medikamente abzusetzen, welche diese Nebenwirkung erzeugen können - also auch die Blüten.
Vorsicht mit den Empfehlungen hier, wir sind alle keine Ärzte. Daß er vielleicht erst mal seinen Arzt kontaktiert hat bisher noch keiner geschrieben. Was sagt der Arzt dazu?
Siehe mein aktualisierter post!
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 18:32
von PallMall
cirsion hat geschrieben:Abgesehen von den klassischen Depressionen nach einem Jobverlust oder Trennung von der Ex, hat er keine Psychischen Probleme gehabt.
Er ist 18 Monate von Arzt zu Arzt, BG, Gutachter, etc.etc.
Das hat ihn schon mitgenommen. Er war eigentlich täglich bei Ärzten, Heilpraktiker, Kuren, Psychologen...
Was mich verwundert ist, dass wir in den letzten Monaten, bevor er es verschrieben bekommen hat, wir stärkeres Cannabis geraucht haben, und das hatte keine Auswirkungen auf ihn...
Medikamente nimmt er keine im Moment. Bis er es verschrieben bekommen hat, hat er; wie sollte es auch anders sein, Opiate bekommen...und noch andere, die ich jetzt nicht zu nennen weiss. War schon ein ordentlicher Cocktail, den er zu sich nehmen musste...
Das ist natürlich eine andere Hausnummer.... vor allem wenn er vorher Opiate genommen hat, die greifen direkt in die Gehirnchemie ein. Es kann gut sein, dass durch die belegten Rezeptoren einiges getriggert wurde bzw dann zum Ausbruch gekommen ist. ich würde ihm die CBD reiche Sorten wie Bediol oder Bedrolite raten.
Aber das allerwichtigste: Das ist was für einen Artzt, hier sollte er keine selbstexperimente machen!!! psychosen sind kein Spass.
Hier muss ein Fachartzt ran. Da muss eine genaue Amnese aufgestellt werden. Vorallem darf man Opiate nicht von heute auf morgen absetzen.
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 18:33
von Hans Dampf
Martin Mainz hat geschrieben: Daß er vielleicht erst mal seinen Arzt kontaktiert hat bisher noch keiner geschrieben. Was sagt der Arzt dazu?
Mit Absicht nicht. Das ist denke ich eh klar(?) und manchmal genauso hilfreich wie der Satz "Gehen Sie zu ihrem Arzt oder Apotheker...".
Trotzdem sollte man - und da gebe ich dir Recht - tatsächlich diese Frage/Aufforderung/Tipp (einfach um sicher zu gehen) immer geben.
@cirsion: Bedrobinol habe ich nicht gut vertragen, mir ging's nicht gut damit, eine Dose die bei mir seit Monaten nicht leerer wird.
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 18:35
von Duck
Ja das zeug geht mir auch voll richtung hirn fi....
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 18:39
von Hans Dampf
Cura hat geschrieben:(...) ich würde ihm die CBD reiche Sorten wie Bediol oder Bedrolite raten.
(...)
Ich teste zur Zeit CBD-Blüten aus Österreich mit THC<0,2 und hohem CBD-Gehalt (~13%) und oraler Aufnahme (~0,41 g pro Portion) als Einnahme vor oder nach (in Stunden) den THC-reichen Sorten und muss feststellen dass das die unangenehmen Nebenwirkungen deutlich reduziert.
Aber auch hier wieder gilt: Einzelerfahrungen, die ich keinesfalls verallgemeinern möchte.
Re: Verwundert über Bedrocan/Dronabinol
Verfasst: Mo 12. Mär 2018, 18:41
von moepens
Dass der Arzt konsultiert werden muss ist klar. Aber es ist ebenfalls wichtig, ein Medikament abzusetzen, wenn es solche Nebenwirkungen verursacht. Hier besteht ja akute Gefahr für seine Psyche und wer weiß wann er einen Termin bekommt.
Nehmen wir an er würde stattdessen starke Schmerzen bekommen - wäre es dann nicht ebenso vernünftig, abzusetzen? Zumal das bei Cannabis problemlos möglich ist.