Sammlung USA
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Re: Sammlung USA
Und vom Team DHV wie immer eine super Einordnung des ganzen Hypes: https://youtu.be/bYhXh5Xz2OU?t=130
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Re: Sammlung USA
Der Marihuana-Schwarzmarkt blüht seit der Legalisierung
Die Cannabis-Freigabe in Kalifornien ist ein Flop. Die junge Branche fühlt sich vom Staat drangsaliert und ausgenommen. Die Folge: Der Schwarzmarkt blüht.
...
„Kalifornien hat einiges richtig gemacht beispielsweise beim Testen beim Produkten. Aber es ist viel schief gegangen, vor allem bei den Lizenzen und den Steuern.“ Das habe dazu geführt, dass „legale Cannabis-Produkte für den Endverbraucher zweimal bis dreimal teurer als jene aus illegaler Herkunft sind.“
...
Der illegale Stoff hat zu einer Schwemme auf dem kalifornischen Cannabis-Markt geführt. Vor der Freigabe kostete ein halbes Kilo Marihuana zwischen 4000 und 5000 Dollar. Heute sind es im Schnitt zwischen 500 und 600 Dollar.
...
Da wären zunächst mal die Steuern, die je nach Region bis zu 35 Prozent auf den Kaufpreis aufschlagen. Die 15 Prozent staatliche Steuer sind uniform. Jede Kommune kann eine Genusssteuer draufschlagen, in der Regel zwischen sechs und zehn Prozent. Darauf kommt noch die obligatorische Verkaufssteuer, die je nach Region bis zu zehn Prozent betragen kann.
...
Damit nicht genug: Jeder Händler braucht eine Lizenz, die schon bei kleineren Geschäften mehrere zehntausend Dollar im Jahr ausmacht. Farmer wiederum müssen sich an strenge Umweltauflagen halten.
...
In Kalifornien erlauben nur 38 Prozent der Kommunen Cannabis-Shops, in Colorado oder Oregon sind sie hingegen fast überall gestattet. „Staaten mit weniger legalen Cannabis-Läden haben in der Regel stärkeren illegalen Handel als Staaten, die freizügiger sind“
...
Auch beim Regulieren der Anbauflächen hat Kalifornien Fehler gemacht.
...
Nach einer Analyse der „Los Angeles Times“ entfallen 22 Prozent aller Anbaulizenzen in Kalifornien auf die zehn größten Anbieter. Von denen viele wiederum mit Wagniskapital aus dem Silicon Valley oder Los Angeles gepäppelt wurden, um schneller Marktanteile erobern zu können. Wie Kaliforniens Weinbranche ist nun auch der Cannabis-Markt konsolidiert – allerdings in wenigen Jahren, nicht über Jahrzehnte hinweg.
Quelle: https://www.wiwo.de/politik/ausland/war ... 86620.html
Super Qualitätskontrolle auch beim Handelsblatt: "Seit Anfang 2108 ist der Verkauf von Cannabis an Erwachsene in Kalifornien offiziell gestattet". Ansonsten und von der Überschrift mal abgesehen, ein lesenwerter Artikel der die Probleme bei zu hohen Steuern und mangelnden Lizenzen aufzeigt.
Die Cannabis-Freigabe in Kalifornien ist ein Flop. Die junge Branche fühlt sich vom Staat drangsaliert und ausgenommen. Die Folge: Der Schwarzmarkt blüht.
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„Kalifornien hat einiges richtig gemacht beispielsweise beim Testen beim Produkten. Aber es ist viel schief gegangen, vor allem bei den Lizenzen und den Steuern.“ Das habe dazu geführt, dass „legale Cannabis-Produkte für den Endverbraucher zweimal bis dreimal teurer als jene aus illegaler Herkunft sind.“
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Der illegale Stoff hat zu einer Schwemme auf dem kalifornischen Cannabis-Markt geführt. Vor der Freigabe kostete ein halbes Kilo Marihuana zwischen 4000 und 5000 Dollar. Heute sind es im Schnitt zwischen 500 und 600 Dollar.
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Da wären zunächst mal die Steuern, die je nach Region bis zu 35 Prozent auf den Kaufpreis aufschlagen. Die 15 Prozent staatliche Steuer sind uniform. Jede Kommune kann eine Genusssteuer draufschlagen, in der Regel zwischen sechs und zehn Prozent. Darauf kommt noch die obligatorische Verkaufssteuer, die je nach Region bis zu zehn Prozent betragen kann.
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Damit nicht genug: Jeder Händler braucht eine Lizenz, die schon bei kleineren Geschäften mehrere zehntausend Dollar im Jahr ausmacht. Farmer wiederum müssen sich an strenge Umweltauflagen halten.
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In Kalifornien erlauben nur 38 Prozent der Kommunen Cannabis-Shops, in Colorado oder Oregon sind sie hingegen fast überall gestattet. „Staaten mit weniger legalen Cannabis-Läden haben in der Regel stärkeren illegalen Handel als Staaten, die freizügiger sind“
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Auch beim Regulieren der Anbauflächen hat Kalifornien Fehler gemacht.
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Nach einer Analyse der „Los Angeles Times“ entfallen 22 Prozent aller Anbaulizenzen in Kalifornien auf die zehn größten Anbieter. Von denen viele wiederum mit Wagniskapital aus dem Silicon Valley oder Los Angeles gepäppelt wurden, um schneller Marktanteile erobern zu können. Wie Kaliforniens Weinbranche ist nun auch der Cannabis-Markt konsolidiert – allerdings in wenigen Jahren, nicht über Jahrzehnte hinweg.
Quelle: https://www.wiwo.de/politik/ausland/war ... 86620.html
Super Qualitätskontrolle auch beim Handelsblatt: "Seit Anfang 2108 ist der Verkauf von Cannabis an Erwachsene in Kalifornien offiziell gestattet". Ansonsten und von der Überschrift mal abgesehen, ein lesenwerter Artikel der die Probleme bei zu hohen Steuern und mangelnden Lizenzen aufzeigt.
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Re: Sammlung USA
Warnung aus Kalifornien - Der Marihuana-Schwarzmarkt blüht seit der LegalisierungMartin Mainz hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 08:31 Der Marihuana-Schwarzmarkt blüht seit der Legalisierung .... Ansonsten und von der Überschrift mal abgesehen, ein lesenwerter Artikel der die Probleme bei zu hohen Steuern und mangelnden Lizenzen aufzeigt.
Der Titel ist eindeutig nicht in unserem Interesse und 90% der Leser lesen nur den Titel und klicken weiter. Und jetzt ist der Text auch noch hinter einer Bezahlschranke verschwunden, also viel mehr als der Titel bleibt nicht.
Ich habe den Artikel noch gelesen und aufgefallen ist mir, dass man berichtet, dass es im "konservativem kalifornischem Hinterland" kaum Verkaufsstellen für Cannabis gäbe, weil die Kommunen selbst entscheiden könnten, ob sie Lizenzen herausgeben oder nicht. Und gleichzeitig empört man sich darüber, dass der Schwarzmarkt blüht...
Argumentationshilfen für eine Legalisierung von Cannabis
viewtopic.php?f=11&t=113&p=95634#p95634
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Re: Sammlung USA
https://www.derstandard.at/story/200014 ... sum-einher
Immerhin inkludiert die Studie mal ansatzweise das Polytox-Geschehen.
Reisserische Überschrift. Treffender wäre: Legalisierung hat keinen signifikanten Einfluß auf Alkoholkonsum. Erheblich deutlicher als die Alkohol-Relation fällt zudem der Rückgang bei Opiod-Vergiftungen aus. Aber die USA sind da eh ein Sonderfall.Legalisierung von Cannabis geht mit höherem Alkoholkonsum einher
In einer neun Jahre dauernden Studie wurden in den USA die Effekte einer Legalisierung von Cannabis untersucht. Junge Männer griffen öfter zur Flasche ... Das Ergebnis der neuen, mit 4,2 Millionen Probandinnen und Probanden vergleichsweise großen Studie: Der Alkoholkonsum stieg gemeinsam mit der Freigabe von Cannabis um 0,9 Prozent. Verantwortlich für diesen Anstieg waren vor allem junge Männer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Eine stärkere Neigung zu schwerem Alkoholmissbrauch konnte hingegen nicht festgestellt werden. ... Einen positiven Effekt hatte die Cannabislegalisierung in den USA aber, wie die Studienautorinnen und -autoren betonen: Die Probleme mit Opioiden, etwa die Notfälle durch Opioid-Missbrauch, gingen zurück.
Immerhin inkludiert die Studie mal ansatzweise das Polytox-Geschehen.
Re: Sammlung USA
Cannabis Report: US-Kongress verabschiedet Forschungsgesetz für medizinisches Cannabis; Minnesota will Legalisierung in wenigen Monaten
New York 21.11.2022 - Der US-Kongress hat ein Gesetz zur Forschung an medizinischem Cannabis verabschiedet. In Minnesota erwartet der Gouverneur die Legalisierung im kommenden Jahr.
https://www.shareribs.com/rohstoffe/sof ... 14048.html
New York 21.11.2022 - Der US-Kongress hat ein Gesetz zur Forschung an medizinischem Cannabis verabschiedet. In Minnesota erwartet der Gouverneur die Legalisierung im kommenden Jahr.
https://www.shareribs.com/rohstoffe/sof ... 14048.html
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Re: Sammlung USA
https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/c ... 87019.html
Cannabis-Legalisierung: Der süße Duft in den Straßen New Yorks
... Selbst konservative Politiker haben begriffen, dass dem Drogenproblem durch Kriminalisierung und Härte nicht beizukommen ist. ... Die Händler an der 151st Street haben selbstverständlich keine Lizenz. Ebenso wenig wie Hunderte Geschäfte, die seit der Legalisierung einfach mal losgelegt haben. ... Prinzipiell müsste man den unlizenzierten Verlauf unterbinden. Doch damit würde man die harte Anti-Drogen-Politik fortsetzen, die überhaupt zu der Reform geführt hat. „Die Aussicht, jetzt einen Haufen schwarzer und braunhäutiger Händler zu verhaften, wäre ein politischer Alptraum“, sagt der Staatsabgeordnete Jesse Campoanor ...
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Re: Sammlung USA
Erster legaler Cannabis-Shop in New York City
Dies ist der erste legale Cannabis-Shop in New York City. Die Menschen stehen Schlange für Haschisch. Schon jetzt dampfen munter die Gras-Schwaden über den Wartenden, aber jetzt dürfen die Ansteher im Big Apple endlich shoppen, ohne straffällig zu werden.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZiSVFkKLR-w
Dies ist der erste legale Cannabis-Shop in New York City. Die Menschen stehen Schlange für Haschisch. Schon jetzt dampfen munter die Gras-Schwaden über den Wartenden, aber jetzt dürfen die Ansteher im Big Apple endlich shoppen, ohne straffällig zu werden.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZiSVFkKLR-w
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Re: Sammlung USA
Cannabis Report: Montana und Massachusetts verzeichnen starkes Jahr für Cannabis
New York 06.01.2023 - Die Bundesstaaten Massachusetts und Montana schauen auf ein erfolgreiches Jahr für Cannabis zurück. In Montana wurden im ersten Jahr der Legalisierung mehr als 200 Mio. USD umgesetzt.
https://www.shareribs.com/rohstoffe/sof ... 14164.html
New York 06.01.2023 - Die Bundesstaaten Massachusetts und Montana schauen auf ein erfolgreiches Jahr für Cannabis zurück. In Montana wurden im ersten Jahr der Legalisierung mehr als 200 Mio. USD umgesetzt.
https://www.shareribs.com/rohstoffe/sof ... 14164.html
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Re: Sammlung USA
Erste Studie: Legalisierung von Cannabis hat in den USA vielen Menschen zu Jobs und höheren Löhnen verholfen
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... -opiate-a/
"Die Legalisierung von Cannabis hat sich einer Studie zufolge positiv auf die Beschäftigung und die Löhne vieler Beschäftigter in den USA ausgewirkt.
Der leichtere Zugang zu Cannabis habe Arbeitsplätze geschaffen, einige Vorstrafen getilgt und Menschen geholfen, mit dem Konsum von Opiaten aufzuhören."
Und CDU/CSU/AFD arbeiten mit aller Gewalt daran das zu verhindern.
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... -opiate-a/
"Die Legalisierung von Cannabis hat sich einer Studie zufolge positiv auf die Beschäftigung und die Löhne vieler Beschäftigter in den USA ausgewirkt.
Der leichtere Zugang zu Cannabis habe Arbeitsplätze geschaffen, einige Vorstrafen getilgt und Menschen geholfen, mit dem Konsum von Opiaten aufzuhören."
Und CDU/CSU/AFD arbeiten mit aller Gewalt daran das zu verhindern.
Argumentationshilfen für eine Legalisierung von Cannabis
viewtopic.php?f=11&t=113&p=95634#p95634
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- Martin Mainz
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Re: Sammlung USA
Gesetzgeber von Hawaii reichen Gesetzentwürfe zur Legalisierung von Cannabis ein
Kapela sprach letzte Woche während einer Pressekonferenz über ihre Pläne, die Gesetzgebung einzureichen, zusammen mit Vertretern wichtiger Interessenorganisationen, einschließlich des Marijuana Policy Project (MPP), der ACLU von Hawaii und des Drug Policy Forum of Hawaii. „Wir haben jetzt eine Roadmap für die Legalisierung von Freizeit-Cannabis auf unseren Inseln“, sagte sie. „Die Legalisierung von Cannabis ist nicht nur eine Frage des Geldes, es ist eine Frage der Moral.“
...
In Hawaii wurde die medizinische Verwendung von Marihuana bereits im Jahr 2000 legalisiert, jedoch bleibt die Freizeitnutzung weiterhin illegal. Mit der Legalisierung von Freizeit-Cannabis würde der Bundesstaat die Möglichkeit haben, Steuereinnahmen aus dem Verkauf von Marihuana zu generieren und gleichzeitig die Strafverfolgung von Personen, die mit Marihuana erwischt werden, zu reduzieren. Es wäre auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren Drogenpolitik.
Quelle: https://www.metaller.de/gesetzgeber-von ... nabis-ein/
Kapela sprach letzte Woche während einer Pressekonferenz über ihre Pläne, die Gesetzgebung einzureichen, zusammen mit Vertretern wichtiger Interessenorganisationen, einschließlich des Marijuana Policy Project (MPP), der ACLU von Hawaii und des Drug Policy Forum of Hawaii. „Wir haben jetzt eine Roadmap für die Legalisierung von Freizeit-Cannabis auf unseren Inseln“, sagte sie. „Die Legalisierung von Cannabis ist nicht nur eine Frage des Geldes, es ist eine Frage der Moral.“
...
In Hawaii wurde die medizinische Verwendung von Marihuana bereits im Jahr 2000 legalisiert, jedoch bleibt die Freizeitnutzung weiterhin illegal. Mit der Legalisierung von Freizeit-Cannabis würde der Bundesstaat die Möglichkeit haben, Steuereinnahmen aus dem Verkauf von Marihuana zu generieren und gleichzeitig die Strafverfolgung von Personen, die mit Marihuana erwischt werden, zu reduzieren. Es wäre auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren Drogenpolitik.
Quelle: https://www.metaller.de/gesetzgeber-von ... nabis-ein/
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Re: Sammlung USA
https://www.nordbayern.de/panorama/norw ... 1.12970843
Norwegische Studie: Legalisierung von Cannabis verringert Gewalttaten und Morde
[USA, medizinisches Cannabis] ... Wenn man die Produktion und den Vertrieb von Marihuana entkriminalisiert, führe dies auch gleichzeitig zu einem Rückgang der Gewaltkriminalität in Märkten, die von mexikanischen Drogenkartellen dominiert werden.
Besonders in grenznahen Bezirken, die weniger als 350 Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt sind, sei ein starker Rückgang zu erkennen. Um 13 Prozent würde die Kriminalitätsraten nach Angaben der Forschenden in den Grenzstaaten sinken. Besonders auffällig sei der Rückgang in Kalifornien mit einem Rückgang von 15 Prozent. ...
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Re: Sammlung USA
Cannabis-Legalisierung in den USA: Insgesamt nicht mehr Psychosen
Aus den USA liegt jetzt eine riesige Studie mit den Daten von fast 64 Millionen Menschen in 50 Bundesstaaten zu dieser Frage vor: Die mehr oder weniger starke Freigabe von Cannabis führte dort zu keinem signifikanten generellen Anstieg der Rate an Psychosen.
...
In der Studie wurden die rechtlichen Gegebenheiten rund um die Droge mit den Informationen über die Häufigkeit von psychotischen Krankheitsbildern in Korrelation gesetzt. Das betraf rund 63,7 Millionen Menschen (51,8 Prozent Frauen) und umfasste mehr als zwei Milliarden Monate an Lebenszeit.
Quelle: https://science.apa.at/power-search/34331286255363907
Aus den USA liegt jetzt eine riesige Studie mit den Daten von fast 64 Millionen Menschen in 50 Bundesstaaten zu dieser Frage vor: Die mehr oder weniger starke Freigabe von Cannabis führte dort zu keinem signifikanten generellen Anstieg der Rate an Psychosen.
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In der Studie wurden die rechtlichen Gegebenheiten rund um die Droge mit den Informationen über die Häufigkeit von psychotischen Krankheitsbildern in Korrelation gesetzt. Das betraf rund 63,7 Millionen Menschen (51,8 Prozent Frauen) und umfasste mehr als zwei Milliarden Monate an Lebenszeit.
Quelle: https://science.apa.at/power-search/34331286255363907
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Re: Sammlung USA
USA: Amnestie für 2,3 Millionen Cannabis-Straftäter
„Hunderttausende Amerikaner tragen zu Unrecht die Last und das Stigma einer früheren Verurteilung wegen Verhaltens, das die meisten Amerikaner und eine wachsende Zahl von Staaten nicht mehr als Verbrechen betrachten“, sagte Paul Armentano, stellvertretender Direktor von NORML. „Unser Sinn für Gerechtigkeit und unsere Grundsätze der Fairness erfordern, dass Beamte und Gerichte rasch handeln, um das in der Vergangenheit begangene Unrecht des Cannabisverbots und der Kriminalisierung wiedergutzumachen.“
...
Öffentlich verfügbaren Daten zufolge haben staatliche und lokale Gerichte in schätzungsweise 2,3 Millionen Fällen im Zusammenhang mit Marihuana Maßnahmen ergriffen. Zu den Staaten, die sich am aktivsten für die Entlastung früher Verurteilter eingesetzt haben, gehören Kalifornien, Illinois, Missouri, New Jersey, New York und Virginia.
...
Allerdings wird die Verurteilung bei einer Begnadigung, im Gegensatz zu einer Löschung, nicht aus dem Strafregister gestrichen.
NORML, 09.01.2014: Updated NORML Report Highlights Over 2.3 Million Marijuana-Related Expungements
https://norml.org/blog/2024/01/09/updat ... ungements/
„Hunderttausende Amerikaner tragen zu Unrecht die Last und das Stigma einer früheren Verurteilung wegen Verhaltens, das die meisten Amerikaner und eine wachsende Zahl von Staaten nicht mehr als Verbrechen betrachten“, sagte Paul Armentano, stellvertretender Direktor von NORML. „Unser Sinn für Gerechtigkeit und unsere Grundsätze der Fairness erfordern, dass Beamte und Gerichte rasch handeln, um das in der Vergangenheit begangene Unrecht des Cannabisverbots und der Kriminalisierung wiedergutzumachen.“
...
Öffentlich verfügbaren Daten zufolge haben staatliche und lokale Gerichte in schätzungsweise 2,3 Millionen Fällen im Zusammenhang mit Marihuana Maßnahmen ergriffen. Zu den Staaten, die sich am aktivsten für die Entlastung früher Verurteilter eingesetzt haben, gehören Kalifornien, Illinois, Missouri, New Jersey, New York und Virginia.
...
Allerdings wird die Verurteilung bei einer Begnadigung, im Gegensatz zu einer Löschung, nicht aus dem Strafregister gestrichen.
NORML, 09.01.2014: Updated NORML Report Highlights Over 2.3 Million Marijuana-Related Expungements
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- Hans Dampf
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Re: Sammlung USA
https://www.spiegel.de/ausland/drogenpo ... -so-app-sh
Letztendlich geht es wohl auch um Wählerstimmen:
Neue Einstufung von Marihuana
US-Regierung will wohl Cannabisgesetze lockern
Obwohl Marihuana in vielen US-Bundesstaaten konsumiert werden darf, fiel die Droge auf Bundesebene bislang in eine Kategorie mit Heroin und LSD. Künftig soll sie eingestuft werden wie Testosteron und Ketamin, berichten US-Medien.
(…)
(…)
Präsident Joe Biden hatte die Überprüfung der Cannabiseinstufung 2022 angestoßen. Vor der Präsidentschafts- und Kongresswahl im November hätte der Schritt eine politische Dimension: Afroamerikaner gelten als wichtige Wählergruppe für Bidens Demokraten. Sie stellen zwölf Prozent der Bevölkerung der USA. Dem Pew-Forschungszentrum zufolge konsumierten US-Bürger schwarzer und weißer Hautfarbe im Jahr 2022 Cannabis in vergleichbarem Maß – aber Afroamerikaner wurden sehr viel häufiger wegen des Besitzes von Marihuana festgenommen.
Re: Sammlung USA
https://blog.bloomwell.de/cannabis-und-gewalt
Studie: Legalisierung von Cannabis hat einen positiven Effekt auf die Reduzierung von Gewalt in Beziehungen
...
Baldwins Untersuchung analysierte Daten des National Incident-Based Reporting Systems (NIBRS), ein umfassendes Berichtssystem über Kriminaldaten in den USA, aus den Jahren 2013 bis 2019, um zu bewerten, wie sich die Legalisierung von Cannabis auf Partnerschaftsgewalt auswirkt. Die Ergebnisse waren klar und beeindruckend: Nach der Legalisierung von Cannabis gab es einen signifikanten Rückgang der gemeldeten Vorfälle von Gewalt in Partnerschaften. ...
Re: Sammlung USA
https://www.tagesanzeiger.ch/neue-us-ju ... 2351208300
PS: Was auch sein könnte: er zerschlägt die "Kartelle" (mit staatlichen Mitteln), um dann selbst (privat) in den Handel einzusteigen. Warum das? So viel krass offenkundige Giftler wie in Trumps Regierung gab es noch nie in der Geschichte der USA. Und immerhin ist das ein Milliardenmarkt, - da wird man doch wohl was abgreifen können! Deals!!! - Wenn also nach dem "war on drugs" plötzlich die Entkriminalisierung ansteht, dann wissen wir woher der Wind weht.
Offensichtlich eine Rückkehr zu "war on drugs". Für Trump natürlich nur eine Nebelkerze, um von seinen anderen Sauereien abzulenken.USA bündelt alle Ressourcen im Kampf gegen die Drogenkartelle
PS: Was auch sein könnte: er zerschlägt die "Kartelle" (mit staatlichen Mitteln), um dann selbst (privat) in den Handel einzusteigen. Warum das? So viel krass offenkundige Giftler wie in Trumps Regierung gab es noch nie in der Geschichte der USA. Und immerhin ist das ein Milliardenmarkt, - da wird man doch wohl was abgreifen können! Deals!!! - Wenn also nach dem "war on drugs" plötzlich die Entkriminalisierung ansteht, dann wissen wir woher der Wind weht.
Re: Sammlung USA
Da bin ich wenig optimistisch... Vor allem christlich-konservative Gruppierungen haben zuviel Einfluss, was man auch an der Rückkehr zum Abtreibungsverbot beobachten kann. Ebenfalls wäre das nicht im Interesse des gigantischen Polizei- und Gefängnisapparats. Und obendrein sind viele Republikaner gegen die Einmischung der Regierung bei ihren Belangen.pepre hat geschrieben: Fr 7. Feb 2025, 09:44 PS: Was auch sein könnte: er zerschlägt die "Kartelle" (mit staatlichen Mitteln), um dann selbst (privat) in den Handel einzusteigen. Warum das? So viel krass offenkundige Giftler wie in Trumps Regierung gab es noch nie in der Geschichte der USA. Und immerhin ist das ein Milliardenmarkt, - da wird man doch wohl was abgreifen können! Deals!!! - Wenn also nach dem "war on drugs" plötzlich die Entkriminalisierung ansteht, dann wissen wir woher der Wind weht.
Re: Sammlung USA
https://www.merkur.de/politik/einige-mo ... 80522.html
Es geht also um "big business".Trump erwägt eine neue Einstufung von Marihuana.
...
Er will die Überwachung der Pflanze und ihrer Derivate auf das gleiche Niveau wie bei einigen gängigen verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und anderen Medikamenten reduzieren. ... Durch diesen Schritt würde Marihuana nicht legalisiert oder entkriminalisiert. Aber er würde Hindernisse für die Forschung abbauen und die Gewinne legaler Unternehmen steigern. ...
Re: Sammlung USA
https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... a-100.html
Der "war on drugs" mal wieder als Steigbügelhalter für gänzlich andere Interessen. Schon echt bemerkenswert, wie sich Geschichte wiederholt...USA greifen offenbar erstmals Ziel in Venezuela an
... Es habe eine Explosion in einem Hafengebiet gegeben, in dem Drogen verladen würden ...
Re: Sammlung USA
https://www.fr.de/politik/donald-trumps ... 04510.html
Money, money, money!„Medicare verliert massiv Geld durch Opioide für chronische Schmerzen und Nebenwirkungen von Chemotherapien. CBD ist die naheliegende, nicht abhängig machende Alternative, an die sie sich bisher nicht herangewagt haben. Dieser Pilotversuch ist auf Onkologie, Palliativmedizin und vielleicht chronische Schmerzen begrenzt. Es ist nur der Fuß in der Tür. Enge Anspruchskriterien, ausschließlich pharmazeutische Qualitätsprodukte, strenge Dosierungskontrollen. Es ist nicht ‚alle bekommen kostenlose CBD-Tropfen‘.“
Re: Sammlung USA
V.a. spielt CBD in der onkologischen Behandlung kaum eine Rolle, im Gegensatz zu THC. Lediglich die Forschung dürfte profitieren.