Sammlung Legalisierung in Deutschland

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Grünzeugs
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Grünzeugs »

Erinnert mich an das Gewächshaus aus "Grasgeflüster". :D

Und der Herr Minister will, dass wir nur zwei Pflänzchen anbauen dürfen? Nun, dann habe ich hier die Lösung. Einfach etwas größere Blumen anbauen:
https://steemit.com/cannabis/@ackza/ore ... -the-world

Wenn ich die beiden Büsche im Garten halten darf ist's doch O.K.
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Hans Dampf
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Hans Dampf »

Grünzeugs hat geschrieben: Do 20. Okt 2022, 19:22 Erinnert mich an das Gewächshaus aus "Grasgeflüster". :D

Und der Herr Minister will, dass wir nur zwei Pflänzchen anbauen dürfen? Nun, dann habe ich hier die Lösung. Einfach etwas größere Blumen anbauen:
https://steemit.com/cannabis/@ackza/ore ... -the-world

Wenn ich die beiden Büsche im Garten halten darf ist's doch O.K.
Mich würde ja mal interessieren, wie die Bedingungen sein müssen für die Dinger und wie die Qualität von denen ist.
Jemand schon Erfahrung damit?

[Edit: Sorry fürs OT :mrgreen: ]
"Das Schöne an der Mitgliedschaft im DHV ist dass man nichts tun muss außer zahlen und die Legalisierung trotzdem voranbringt. Aktiv mit-Menschen reden und sie offen für Neues zu machen erzeugt aber die größte Wirksamkeit für eine L. hier in D."
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

Hans Dampf hat geschrieben: Do 20. Okt 2022, 21:04 [Edit: Sorry fürs OT :mrgreen: ]
Ja bitte. Ist kein Anbauforum.
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Südhesse
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Südhesse »

Was viele bei der THC Obergrenze gar nicht verstehen ist, dass die zwar für verkauftes Cannabis gelten soll, aber straffrei auch alles andere sein soll. Das bedeutet, dass man dann (zwar immer noch illegal) auf dem Schwarzmarkt kaufen könnte, aber wenn man es dann erst mal hat, auch straffrei ist, also legal. Oder man fährt nach Holland und kauft sich das "gute" Gras. Das wäre also wirklich völliger Schwachsinn und würde die Legalisierung ad Absurdum führen.

Mit 20g käme ich klar. 2 Pflanzen sind Gängelung, schlucken könnte ich aber auch das noch. Aber THC Obergrenze? Dem Schwarzmarkt würde ein ganz neues, sehr lukratives Geschäftsfeld eröffnet.

Keine Änderung im Verkehrsrecht? Würde für mich bedeuten, dass ich mein Hobby an den Nagel hängen kann. Ich wohne auf dem Dorf und benötige meinen Führerschein auch beruflich.
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pepre
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von pepre »

Südhesse hat geschrieben: Fr 21. Okt 2022, 11:32 Keine Änderung im Verkehrsrecht?
Selbst schuld, wenn du so arm bist, dass du dir keinen Chauffeur leisten kannst! 🧐

Scnr... ;)

Ja, das wäre der nächste "dicke Hund". Summa summarum läßt sich sagen: dieses Papier spielt allen Legalisierungsgegnern voll in die Karten. "Wir legalisieren zwar, gestalten das aber so, dass es nahezu wirkungslos ist. Was dann beweist: Legalisierung funktioniert nicht". :evil:

Ich frage mich wirklich, wer dieses Papier ernsthaft in Betracht zieht :roll: Der muss ja mit einer immensen Portion Ignoranz gesegnet sein. - Oder es ist die Version, die geleakt wurde, damit man viele unsägliche Kröten schluckt, aber immer noch sagen kann: "Es hätte schlimmer kommen können!". Wäre ja nicht das erste Mal, dass diese Taktik gefahren wird.
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Grünzeugs
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Grünzeugs »

pepre hat geschrieben: Fr 21. Okt 2022, 12:03
Südhesse hat geschrieben: Fr 21. Okt 2022, 11:32 Ja, das wäre der nächste "dicke Hund". Summa summarum läßt sich sagen: dieses Papier spielt allen Legalisierungsgegnern voll in die Karten. "Wir legalisieren zwar, gestalten das aber so, dass es nahezu wirkungslos ist. Was dann beweist: Legalisierung funktioniert nicht". :evil:
Ja...ein Schelm wer Böses dabei denkt. Ich zitiere mich selbst:
Grünzeugs hat geschrieben: Do 20. Okt 2022, 12:03 Das vorgelegte Eckpunktepapier ist so gestaltet, dass man nur annehmen kann, dass jemand möchte, dass die Legalisierung scheitert. Das was da vorgeschlagen wird, lässt die Schwarzmärkte so richtig aufblühen. Ich sehe schon förmlich den Wettkampf des Schwarzmarktes um das potenteste Gras und in den Dispensaries kauft fast niemand, zumal es wahrscheinlich auch noch irre teuer sein wird. Dann kann CDU/CSU/AFD sagen: "Wir haben ja immer schon gesagt das die Legalisierung scheitert und dass das keinen Einfluss auf den illegalen Handel hat! Das ist eine gefährliche Einstiegsdroge!!!!!"

Und dann wird die Legalisierung von der nächsten CDU/CSU/AFD Regierung wieder rückgängig gemacht und bei allen zukünftigen Legalisierungbestrebungen verweist man breit grinsend auf die gescheiterte Legalisierung der Ampel und das man damit ja ganz schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und das wars dann mit den Legalisierungsversuchen für die nächsten 100 Jahre.
Mittlerweile denke ich fast, bevor man eine Schrott-Legalisierung mit ganz vielen Einschränkungen zulässt, sollte man das Ganze lieber komplett lassen und mit der Legalisierung noch so zwei Jahrzehnte warten. Dann ist wieder ein Großteil der vergreisten CDU/CSU/AFD Wähler weggestorben und unsere Chancen erhöhen sich. Denn eine Legalisierung mit lauter Einschränkungen führt zwingend zum Aufblähen des Schwarzmarktes: Du darfst nur 20 g kaufen, brauchst aber 30g? Wo gehst du hin? Das Gras darf nur 15% THC haben und weil alle Sorge haben die Grenze zu überschreiten, hat es nur 11%? Du kiffst aber seit Jahrzehnten und merkst nix davon, sollst aber 30 Euro das Gramm bezahlen? Wo gehst du hin...?
Zuletzt geändert von Grünzeugs am Fr 21. Okt 2022, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Cookie
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Cookie »

Also die 15% THC Grenze hielte ich zwar auch für zu gering, um den Schwarzmarkt einzudämmen, aber wäre mir egal, da ich selbst anbaue...
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Parade
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Parade »

Grünzeugs hat geschrieben: Fr 21. Okt 2022, 12:16 Denn eine Legalisierung mit lauter Einschränkungen führt zwingend zum Aufblähen des Schwarzmarktes: Du darfst nur 20 g kaufen, brauchst aber 30g? Wo gehst du hin? Das Gras darf nur 15% THC haben und weil alle Sorge haben die Grenze zu überschreiten, hat es nur 11%?
Gehörst du nicht eher zu einer Minderheit?

15% halte ich in dem Fall für nicht so sinnlos, denn alle Sorten die ich kenne mit viel THC haben kaum noch CBD, die Pflanze schafft nicht beides.
Sinnvoller fände ich aber eine Minimalgrenze für CBD(zB 10% vom THC), dann gäbe es wohl auch kaum Sorten über 15% THC ('weil alle Sorge haben die Grenze zu unterschreiten').
Du kiffst aber seit Jahrzehnten und merkst nix davon, sollst aber 30 Euro das Gramm bezahlen? Wo gehst du hin...?
30€/Gramm? Etwas übertrieben? Das legales Gras -oder wenigstens eine Sorte davon- auf Schwarzmarktniveau oder auch etwas darunter liegen muß damit eine Legalisierung gegen den Schwarzmarkt greift dürfte klar sein.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

pepre hat geschrieben: Fr 21. Okt 2022, 12:03 Ich frage mich wirklich, wer dieses Papier ernsthaft in Betracht zieht
Hier im Forum scheinbar viele..
Grünzeugs hat geschrieben: Fr 21. Okt 2022, 12:16 sollte man das Ganze lieber komplett lassen und mit der Legalisierung noch so zwei Jahrzehnte warten.
Jede Legalsisierung ist besser als gar keine.

Aber ernsthaft Leute. Bevor ihr euch noch ewig drüber aufregt, wartet doch erst mal auf das echte Papier.
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von pepre »

BR: https://www.br.de/nachrichten/kultur/le ... er,TKtmUfs
Legalisierung von Cannabis: Debatte hinkt Wissenschaft hinterher... Für Robert Feustel, Kultursoziologe an der Universität Jena und Autor von unter anderem "Grenzgänge. Kulturen des Rauschs seit der Renaissance", ist die Legalisierung von Cannabis längst überfällig. Zu lange wurde mit falschen Argumenten diskutiert und mit einem verzerrtem Bild vom Konsum der Droge hantiert. Die Wissenschaft sei schon lange weiter, die Fakten in zahlreichen Studien erhärtet. ...
pepre
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von pepre »

https://www.zeit.de/gesundheit/2022-10/ ... eit-risiko

Interview mit Andreas Gantner (Psychotherapeuth für Cannabis-Sucht, Berlin)
Der Legalisierung folgt kein Anstieg der jugendlichen Konsumentinnen
... Ein kompetenter Umgang mit Cannabis ist eine Entwicklungsaufgabe der Jugend. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Cannabis nicht von Alkohol. Ich würde mir wünschen, dass wir nach Jahren einer ideologischen Drogenpolitik auch gesellschaftlich an den Punkt gelangen, das so zu betrachten und begleiten. ...
Wurlitzer1920
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Meinung
Legalisierung in Deutschland "Gebt das Hanf frei" – und zwar richtig


...Wenig überraschend kommt also Kritik von allen Seiten. Der Deutsche Hanfverband schreibt: "Eine THC-Obergrenze von 15% schließt einen Großteil des aktuell existierenden Marktes für Haschisch aus. Konzentrate werden komplett ausgeschlossen. Die THC-Grenze von 10% für Erwachsene bis 21 Jahren geht völlig an der Realität vorbei. Die vorgeschlagene Besitzobergrenze von 20 Gramm ist für Menschen im ländlichen Raum wenig praktikabel. Der DHV befürchtet weiterhin Polizeikontrollen und Strafverfahren für Personen, die mit geringfügig höheren Mengen angetroffen werden." Von den Plänen zum Anbau hält der Verband ebenfalls herzlich wenig...

Die Romantisierung von Alkohol – und der Hass auf Hanf

Und genau in diesem Vergleich liegt die Lösung: Cannabis gehört vollständig entkriminalisiert, von jeglichen Limitierungen oder Obergrenzen befreit und über eine professionelle Vertriebsstruktur für Erwachsene frei in den Handel. Ob das nun im Stile von amerikanischen Dispensaries oder niederländischen Coffeeshops passiert, ist eigentlich egal.
Viel wichtiger als die Ausgestaltung der Verkaufsstrategie ist aber eine realistische Einschätzung der möglichen Gefahren – hier hilft der Vergleich zum Alkohol. Nur weil man theoretisch an jeder Tankstelle (Sie wissen schon, dort, wo man meist mit dem AUTO hinfährt) Getränke kaufen kann, die den Körper binnen kurzer Zeit außer Gefecht setzen, ist das nicht der Regelfall. Aber es gehört zu einer freien Gesellschaft, genau das entscheiden zu dürfen. Warum auf Seiten der Ministerien mit zweierlei Maß gemessen wird, und die Daumenschrauben beim Cannabis schon vor dem ersten Verkauf auf ein Maximum angezogen werden, lässt sich nur durch kulturelle Verblendung erklären. Rational ist das nicht.

Sollte eine Legalisierung in einer ähnlichen Form durchgesetzt werden, wie es das angebliche Eckpunkte-Papier beschreibt, ändert sich in Deutschland bezüglich der wirklichen wichtigen Sachen absolut nichts. Die Limitierungen werden dafür Sorge tragen, dass der Schwarzmarkt weiterhin boomt. Auch wird es wieder Sache der Exekutive sein, zu entscheiden, ob sich jemand genauestens an die Regeln hält, oder 21 Gramm vielleicht doch viel zu viel sind.
Nochmal: Wäre morgen der Verkauf von Cannabis in jeder Form und Intensität erlaubt, würde Deutschland vielleicht eine kurze Zeit unter einer Dunstwolke verschwinden, aber, sobald die erste Euphorie verflogen ist, wird Cannabis zu dem wird, was es letztlich ist: Ein Genussmittel in zahllosen spannenden Ausprägungen, mit vielen Wirkungsformen und mit deutlich weniger harten Konsequenzen, wenn man es doch mal übertreibt. Wichtig: Es geht dabei nicht um langfristigem Missbrauch in rauen Mengen, das kann durchaus gefährlich sein. Davon spricht beim Alkohol aber ja auch niemand.

Einfach mal machen

Hilfe beim Selbstschutz leistet der Bund beim Alkohol nicht – warum will er es beim Hanf tun? Besser wäre doch: Einfach machen lassen. Missbrauch gibt es so oder so – aber durch den zertifizierten und unlimitierten Handel ließe sich viel Übel vermeiden. Gut also, dass Lauterbach behauptet, die Eckpunkte seien nicht abgestimmt. Damit gibt es eine zweite Chance, es richtig zu machen – nachdem das, was da aus dem Ministerium entfleucht ist, unmittelbar auf berechtigte Kritik stieß.
https://www.stern.de/politik/deutschlan ... 42066.html
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Grünzeugs
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Grünzeugs »

Das Feilschen geht los. Der Basar ist eröffnet.

FDP-Vize über Cannabis : Hasch-Menge: "Regulieren auch nicht bei Wein"
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... p-100.html

Ich zitiere mich selbst :mrgreen:
Grünzeugs hat geschrieben: Fr 14. Okt 2022, 23:27 ...Man darf höchstens zwei Flaschen Wein oder fünf Flaschen Bier besitzen und nur jeweils eine Flasche mit sich führen. Man kann maximal sechs Flaschen Wein oder 15 Flaschen Bier im Monat kaufen. Aber nur als registrierter Alkoholkonsument mit einwandfreiem Führungszeugnis.
Und natürlich darf das Bier max. 4,21% Alkohol enthalten und der Wein max 10,78%. Hochprozentige Spirituosen gibt es sowieso erst ab 25 Jahren.

Wäre jedenfalls mein Gegenvorschlag zum Eckpunktepapier der SPD bezüglich Cannabis.
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Wurlitzer1920
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Zeitplan für offizielles Eckpunktepapier zur Legalisierung veröffentlicht! Was sind die Eckpunkte der Bundestagsabgeordneten Heidenblut und Wegge von der SPD?

Nach dem Leak angeblicher Eckpunkte zur Legalisierung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach gibt es erste Reaktionen aus der Politik und von der Bundespressekonferenz.
Carmen Wegge und Dirk Heidenblut von der SPD stellen eigene Eckpunkte vor und veröffentlichen den Zeitplan für das offizielle Eckpunktepapier.
Außerdem schauen wir in die Bundespressekonferenz, wo die Pressereferentin des Bundesgesundheitsministerims Grüneberg ebenfalls Fragen zum Thema „beantwortet“.

Wir haben die wichtigsten Punkte in unserem neusten Video für euch zusammengefasst!
"Der Gärtner by green pioneers"

https://www.youtube.com/watch?v=eQQQ2HLq4h8
Parade
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Parade »

Grünzeugs hat geschrieben: So 23. Okt 2022, 22:54 Und natürlich darf das Bier max. 4,21% Alkohol enthalten und der Wein max 10,78%. Hochprozentige Spirituosen gibt es sowieso erst ab 25 Jahren.

Wäre jedenfalls mein Gegenvorschlag zum Eckpunktepapier der SPD bezüglich Cannabis.
Wir leben in einem Umfeld der Doppelstandards, gerade bei der großen Politik.
Wurlitzer1920
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Am Mittwoch im Bundeskabinett : Lauterbach legt Eckpunkte für Cannabis-Legalisierung vor

Exklusiv Berlin Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will den Cannabis-Besitz legalisieren und legt an diesem Mittwoch die überarbeiteten und innerhalb der Bundesregierung abgestimmten Eckpunkte vor.

Das geht aus dem 19-seitigen Papier vom 25. Oktober hervor, das unserer Redaktion vorliegt. In dem Schreiben heißt es: „Die Eckpunkte treffen wesentliche Aussagen zur Einführung der im Koalitionsvertrag vereinbarten kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken. Umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes für Konsumentinnen und Konsumenten, des Kinder- und Jugendschutzes sowie zu Informations- , Beratungs-, und Präventionsangeboten werden adressiert.“

Durch eine staatlich kontrollierte Lieferkette sollen der Gesundheitsschutz gewährleistet und die organisierte Kriminalität sowie der Schwarzmarkt eingedämmt werden, heißt es darin. Die gesellschaftlichen Auswirkungen des Gesetzes sollen nach vier Jahren darüber hinaus evaluiert werden, heißt es im Papier.

Die wichtigsten Eckpunkte des Papiers sind unter anderem:

„Die Produktion, die Lieferung und der Vertrieb von Genusscannabis werden innerhalb eines lizenzierten und staatlich kontrollierten Rahmens zugelassen.“
„Der Erwerb und der Besitz bis zu einer Höchstmenge von 20 bis 30 Gramm Genusscannabis (getrocknete Pflanzen) zum Eigenkonsum im privaten und im öffentlichen Raum sind unabhängig vom konkreten THC-Gehalt und Herkunft straffrei.“
Eigenanbau zum Eigenkonsum wird in begrenztem Umfang gestattet und ist straffrei, d.h. drei weibliche blühende Pflanzen pro volljähriger Person. Dies wird aber mit besonderen Kinder- und Jugendschutzregelungen flankiert, Pflanzen und Erträge aus dem Eigenanbau sind vor dem Zugriff durch Kinder und Jugendliche zu schützen....
https://rp-online.de/panorama/cannabis/ ... d-78896911
...Dem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge handelt es sich um überarbeitete Eckpunkte, die innerhalb der Bundesregierung abgestimmt sind. Die Kabinettsbefassung ist ein Zwischenschritt. Ein konkreter Gesetzentwurf soll erst kommen, wenn sich abzeichnet, dass es von der EU gegen die geplante Cannabis-Freigabe keine rechtlichen Einwände gibt. An den bisher geplanten Regelungen kann sich im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zudem noch viel ändern...
https://www.handelsblatt.com/politik/de ... 67276.html
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Cookie »

Damit lässt sich doch etwas anfangen :D!
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Schon besser, sind 19 Seiten...

https://www.bundespressekonferenz.de/pr ... en/termine
Mittwoch, 26. Oktober 2022

11:30 Uhr Eckpunkte für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken

Bundesminister für Gesundheit Prof. Dr. Karl Lauterbach



13:00 Uhr Regierungspressekonferenz

Stellv. Regierungssprecherin Christiane Hoffmann
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cookie hat geschrieben: Di 25. Okt 2022, 18:42 Damit lässt sich doch etwas anfangen :D!
Ja, immerhin. Das ist schon mal ein Anfang, aber mir ist aufgefallen, dass Haschisch und Extrakte scheinbar nicht dabei sind. Da haben sich zu viele Cannabisgegner zusammengetan, um sich gegenseitig mit Verbotsphantasieen zu überbieten. Mir fehlt noch etwas der Realitätsbezug. Time will tell.

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Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
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Grünzeugs
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Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland

Beitrag von Grünzeugs »

Cannabis-Legalisierung: Karl Lauterbach will überarbeitete Eckpunkte vorlegen
https://www.rnd.de/politik/cannabis-leg ... BE62M.html

"Die Kabinettsbefassung ist nun ein Zwischenschritt. Ein konkreter Gesetzentwurf soll erst kommen, wenn sich abzeichnet, dass es von der EU gegen die geplante Cannabis-Freigabe keine rechtlichen Einwände gibt. An den bisher geplanten Regelungen kann sich im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zudem noch viel ändern."


Steht wortgleich so auch im Handelsblatt. Es ist also noch völlig unklar was überhaupt wird.
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