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Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mo 9. Jan 2023, 21:45
von FraFraFrankenstein
Eine inoffizille Umfrage auf Mastodon hat ergeben, dass die Mehrheit Cannabis raucht. :o

Aus der Umfrage geht nicht hervor, ob da auch Tabak mit bei war,oder nicht. Trotzdem ist das Ergebnis sehr bedenklich.

Es braucht unbedingt mehr Aufklärung, dass Rauchen sehr schädlich ist. Sind Vapos noch so unbekannt oder ist es schwierig da dran zu kommen? Vapos sollten vielleicht in jedem Supermarkt angeboten werden.

FraFra

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Di 24. Jan 2023, 22:41
von Freno
Umfragen erzielen das Ergebnis, daß von den Veranstaltern der Umfragen beabsichtigt worden ist - sofern die Veranstalter nicht total blöd sind, was aber dann auch die Veröffentlichung ihrer Umfragen zuverlässig verhindert.

Schon Carl Schmitt hatte festgestellt, daß das Ergebnis einer Wahl nicht vom Wähler bestimmt wird, sondern von demjenigen, der die Geschäftsordnung der Wahl bestimmt.

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 12:42
von FraFraFrankenstein
Freno hat geschrieben: Di 24. Jan 2023, 22:41 Umfragen erzielen das Ergebnis, daß von den Veranstaltern der Umfragen beabsichtigt worden ist - sofern die Veranstalter nicht total blöd sind, was aber dann auch die Veröffentlichung ihrer Umfragen zuverlässig verhindert.

Schon Carl Schmitt hatte festgestellt, daß das Ergebnis einer Wahl nicht vom Wähler bestimmt wird, sondern von demjenigen, der die Geschäftsordnung der Wahl bestimmt.
Wie hätte denn die Umfrage aussehen müssen, damit das Rauchen für Freno weiterhin als unschädlich gelten kann? :lol:

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 20:37
von Freno
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Mi 25. Jan 2023, 12:42 [(...)

Wie hätte denn die Umfrage aussehen müssen, damit das Rauchen für Freno weiterhin als unschädlich gelten kann? :lol:
Das ist schon 1 Widerspruch in sich: eine Umfrage, die auf 1 konkrete Person bezogen wird, ist keine Um- sondern eine -frage ! :lol:

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 23:36
von Südhesse
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen nicht mehr auf sinnfreie FraFra Threads zu antworten. Ich tue es jetzt aber doch.

Was soll eigentlich dieser belehrende, erzieherische, ja fast schon prohibitionistische Mist, das Rauchen von Cannabis zu verteufeln?
Ja, Joints mit schön viel Tabak, am besten noch richtig billiger ist gesundheitsschädlich, so wie Zigaretten Rauchen auch. Für mich ist das nichts und ich finde es ekelhaft. Na und? Ich bin nicht das Maß der Dinge und wer sich Tabakjoints reinpfeifen will, soll das gefälligst tun.
Außerdem: Wenn man an vielleicht zwei Tagen die Woche jeweils zwei, drei, eventuell vier Köpfe pur in einer Pfeife mit Aktivkohlefilter raucht, was soll daran denn bitte besonders schädlich sein? Das ist doch Mumpitz!
Schädlicher ist es sicher, wenn ich im Winter bei uns durch den Ort laufe und jedes dritte Haus den Kaminofen an hat.
Klick mal auf den folgenden Link und les dir das durch.
https://www.hanf-magazin.com/medizin/ca ... envolumen/

Du solltest dir überlegen wie weit du eigentlich von Cannabisprohibitionisten weg bist mit solchen Belehrungen.

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Do 26. Jan 2023, 01:33
von FraFraFrankenstein
Keine Angst! Rauchen ist total unschädlich, wenn man erwachsen ist und mit Filter raucht. Kein Problem. Ihr werdet alle über 100 Jahre alt.

EDIT: Trotzdem. Rauchen erlaubt, Filter wegschnippen geduldet. Das ist für mich nicht mehr akzeptabel. Deshalb besser:
Rauchen verboten! (in der Öffentlichkeit) Zuhause kann jeder machen was er will. Ihr könnt ja eure Filter in den eigenen Garten schnippen.

FraFra

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mi 1. Feb 2023, 00:44
von Freno
Nach den Erfahrungen der Psychoanalyse verhält es sich so, daß der "Kulturmensch" aus seiner Kindheit ins Erwachsenenleben tritt mit der Hypothek von Aggressionen, Ängsten und Schuldgefühlen und den daraus resultierendem Bedürfnis, "Buße zu tun" um die Bestrafung (den "Liebesentzug") zu vermeiden. Diese Affekte resultieren im wesentlichen aus dem Ödipus-Konflikt und sind abgespalten - aktuell spricht man in der Traumatologie von "Dissoziationen". Dh der erwachsene Mensch weiß "eigentlich" nicht, warum er aggressiv ist, wovor er eigentlich Angst hat und warum er sich schuldig fühlt.

'Er ist deswegen wahnsinnig dankbar, wenn ihm irgendwelche gedanklichen Konstrukte serviert werden, die seine Ängste, Aggressionen und Schuldgefühle integrieren, und er nun weiß, wovor er Angst hat, warum er sich schuldig fühlt und warum er gegenüber irgendwelchen Gruppen seine "Aggros" ausleben kann, weil sie die Bösen sind.

All diese Affekte können in 3 verschiedenen "Modi" ausgelebt werden. Im statistischen Normalfall werden sie "narzisstisch-passiv" gelebt, dh so, wie sie aus der Kindheit mitgenommen werden. Etwa 80% der Bevölkerung liebt es, Angst eingejagdt zu bekommen, Schuldvorwürfen ausgesetzt zu sein und "Buße zu tun": große Opfer und gewaltige Anstrengungen zu erbringen. Die Aggressionen richten sich gegen das Individuum selbst - Sigmund Freud nennt das "moralischen Masochismus". Der "narzisstisch-aktive" Typ dagegen lebt sie in umgekehrter Form aus: er jagdt anderen Angst ein, erhebt Schuldvorwürfe und fordert zu Buße, Verzichten, großen Opfern und gewaltigen Anstrengungen auf. Das dürften so ungefähr 5% der Bevölkerung sein. Nicht wenige davon werden zu "Aktivisten", die bei den moralischen Masochisten als ihre "moralischen Sadisten" in höchstem Ansehen stehen. Weitere etwa 5% entfallen auf den "narzisstisch aggressiv-passiven" Typ, der sich selbst willig allen Forderungen der narzisstisch Aggressiven nach Buße, Verzicht, Opfer, Anstrengungen usw unterwirft - und es von allen anderen Menschen in seinem Umfeld verlangt, daß sie sich ebenfalls diesen Kasteiungen unterwerfen. Sie empfinden es als tötliche Beleidigungen, wenn sich ein Mensch in ihrem Umfeld ihrem moralischen Masochismus nicht anschließen will und reagieren dann mit extremer Aggressivität.

Wir dürfen also durchaus in FraFra einen Menschen erkennen, der sich der "Nichtraucherei" in narzisstisch aggressiv-passiver Form verschrieben hat. Es ist durchaus möglich, daß er auch anderen derartigen Ideologien, die große Opfer und gewaltige Anstrengungen fordern, Verzichte usw anhängt, wie Klimaschutz, vegetarische oder gar vegane Ernährung, Feminismus und ähnlichen Schizophrenien.

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mi 1. Feb 2023, 09:23
von Martin Mainz
Ich bitte von der Psychoanalyse anderer Forenmitglieder abzusehen.

Re: Umfrage zeigt Konsumpräferenz

Verfasst: Mi 1. Feb 2023, 20:09
von pinko42
Rauchen ist wirklich nicht gut für die Lunge. Verbrennungsprodukte, die über 250 Grad Celsius entstehen können, sind giftig.
Ich bitte um Verzeihung, wenn meine Meinung hier als heterodyn verstanden wird. <--- Dies ist keine Psychoanalyse

Pinko
Einer Auswertung von Destatis zufolge sind im Jahr 2020 insgesamt circa 75.000 Personen in
Deutschland an den Folgen einer raucherspezifischen Erkrankung gestorben. Davon starben
46.100 Personen an Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs, während bei
29.400 Personen eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) als Todesursache erfasst
wurde. Der Konsum von Tabak führt somit auch zu einer kürzeren Lebensspanne; für Frauen
wurde z. B. von Destatis eine Verkürzung der Lebenszeit um mehr als zehn Jahre aufgrund von
Tabakkonsum errechnet.