Grüß dich Stefan Wacken,
Arge, ich weiß nicht was da vorgefallen ist. Doch ich fürchte die haben bei dir erreicht, was sie erreichen wollen. Die Mitarbeiter
sind komplett überfordert, blicken durch Arbeitslosenrecht, Verordnungen, Antragsbearbeitung selbst nicht durch. 35 % der Antragsteller
klagen gegen Bescheide und gewinnen vor Sozialgerichten. Der Arge geht es am Arsch vorbei, wenn du sagst, leck mich. Für die
bedeutet es lediglich ein Fall weniger, um den sie sich kümmern müssen.
Grad wenn man nur eingeschränkt arbeitsfähig ist, wird die Zockerei der Arge besonders übel. Die Prozedur, die man über sich
ergehen lassen muss ist nicht nur nervig, sie ist entwürdigend. Das Arbeitslosen/Sozialhilferecht ist noch schlimmer als die Hanf
Prohibition und ich verstehe dich wenn du sagst, nicht mit mir, dann lieber frei und unabhängig. Doch Stolz ist in diesem
Fall falscher Stolz wie ich finde. Darauf setzen die und sagen sich, der kommt schon irgendwie durch und fertig.
Dem sollte man die Stirn bieten, genau wie der Prohibition. Als Einzelkämpfer wird man die Prohibition nicht besiegen können.
Das gilt auch für den faulen Zauber, den die Arge auszuführen hat. Alleine steht man da leicht im Regen.
Sieh dir diese Seite mal an:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/
Ich denke in Hamburg und Umgebung gibt es Arbeitsloseninitiativen wo du dir Hilfe holen kannst, wo du Gleichgesinnte findest,
die auch etwas gegen die entwürdigende Prozedur haben die abgeht, wenn man nur seine Rechte in Anspruch nehmen möchte.
Taucht man beispielsweise zu zweit bei der Arge auf, werden die gleich nen tacken freundlicher und hilfsbereiter. Zeugen für
miesen Umgang mit ihrem Klientel können sie nicht gebrauchen.
Überlegs dir bitte und schenke denen nichts. Die schenken uns auch nichts. Demokratie und Sozialstaat sind nur noch schmückende
Worte. Die Weimarer Republik lässt grüßen

Ich glaube an alles. Außer an Menschen.