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Burghausen: Andre B. von Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelte
Verfasst: Fr 1. Aug 2014, 14:27
von Baumbart79
Polizist suspendiert! | Trauerfeier für erschossenen Dealer
http://www.bild.de/regional/muenchen/tr ... .bild.html
suspendiert my ass. der wird versetzt und dann darf er sich anderswo zum sherrif küren lassen.
ob 5, 10, 15 o. 20m - kopfschuss ist kopfschuss! egal wie sehr entfernt. herausreden ist jetzt nicht mit ermittlungskommisionsschrott!
Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelte
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 10:46
von Gerd50
http://www.huffingtonpost.de/2014/10/30 ... ef=politik
Die Mutter des getöteten spricht von Hinrichtung.
"André hat die Polizisten nicht angegriffen und war nicht bewaffnet", sagte eine Zeugin:
Er hatte keine Chance.“
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 16:17
von Sabine
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 16:55
von NorthernLight
Wahrscheinlich werden in Burghausen auch noch Hexen verbrannt..
Da wundert es mich, daß nur die CSU jedes Jahr die Wahlen gewinnen und nicht noch schlimmeres.
Kann man nur hoffen, daß diese miesen Kommentare nicht representativ für den durchschnittsburghausener sind..
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 17:18
von hansdampf
Bei manchen Aussagen hat man schon das Gefühl, das die jenige Person am Stammtisch aufgewachsen ist. Traurig aber war.
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 17:52
von Sabine
NorthernLight hat geschrieben:
Kann man nur hoffen, daß diese miesen Kommentare nicht representativ für den durchschnittsburghausener sind..
Keine Bange, die Gegend an der B12 wird zusehends durch "Stoderer", die sich München und Umland zum Wohnen und Leben nicht mehr leisten können, aufgeweicht.
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 18:06
von Sabine
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 30. Okt 2014, 20:09
von Gerd50
Beim Merkur bin ich in die Diskussion eingestiegen und oh Wunder, mein Kommentar
wurde veröffentlicht. Ich bin überzeugt davon, dass die Polizei mit diskutiert, um den
Todesschützen zu rechtfertigen. Auf kritische Kommentare kommen wie aus der Pistole
geschossen rechtfertigende Antworten.
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Fr 31. Okt 2014, 18:55
von Gerd50
So, ein Kommentator, von dem ich vermute, dass er/sie Polizist/in ist und im Auftrag
schreibt, um den Lesern klar zu machen, dass bei dem Todesschuß alles verantwortungsbewußt
und rechtmäßig ablief, ist heute verblieben. Nach einigem hin und her ist jetzt der
Punkt erreicht, dass die Behauptung, laut Polizeiaufgabengesetz war nur schießen
möglich, im Raum steht. So soll es ja auch den Medien und der Bevölkerung verkauft
werden

Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Di 28. Apr 2015, 18:30
von Sabine
"Biathlon-Experte soll nun für Aufklärung sorgen
Todesschüsse: Gutachten sorgt für Kopfschütteln
Neun Monate sind vergangen, seit Andre B. sein Leben durch die Kugel eines Zivilfahnders verloren hat. Alle aktuellen Informationen zum Ermittlungsstand:"
http://www.chiemgau24.de/news/bayern/to ... 48315.html
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: So 3. Mai 2015, 19:50
von Palladium
...Sowohl bei einem 23-Jährigen, der plötzlich in einer Bahn zusammenbrach,
als auch einem 28-Jährigen, den seine Freundin tot vorfand, war Herzversagen
die Todesursache - in Folge von Cannabis-Konsum....
Mit Marihuana gehandelt - den Tod verdient?
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: So 3. Mai 2015, 23:19
von Sabine
Und wieder fielen Schüsse in Bayern
"Bei einem Einsatz von Zollfahndern ist es am Samstagabend auf dem Schwandorfer Bahnhof zu einer Schießerei gekommen. Die Beamten wollten unseren Informationen nach gegen 20.45 Uhr zwei Drogendealer festnehmen. Diese - dem Vernehmen nach ein Mann und eine Frau - leisteten erheblichen Widerstand. Einer versuchte schließlich zu entkommen und flüchtete über die Gleise. Ob der Beamte Warnschüsse abgegeben oder dem Mann hinterher geschossen hat, um ihn zu stoppen, ist noch völlig offen.
...
Dass welche gefallen sind und niemand verletzt worden ist, bestätigt aber Christian Schüttenkopf vom Zollfahndungsamt München.
...
"Ich weiß nicht einmal, ob zwei oder drei Personen festgenommen wurden", sagt Schüttenkopf (. Nur soviel stellt er klar: Es handelt sich um ein Rauschgiftdelikt." Dann verweist es auf noch laufende Ermittlungen. Angeblich soll es sich um Marihuana handeln."
http://m.oberpfalznetz.de/nachrichten/510/4572745/
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Mi 6. Mai 2015, 18:54
von Palladium
Vice:
Als ein Leser die etwas eigenartige Theorie entwickelte, dass „Du!" schuld daran bist, dass Dealer und Polizist sich „einfach ihrer Emotionen hingaben" (und der Dealer also sterben musste, weil er sich der eigentlich im Nachhinein durchaus gerechtfertigten Emotion „Flucht" hingab), entstand folgende Diskussion...
Ein bayerischer Polizist hat jemanden für einen Kommentar bei VICE verklagt
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 7. Mai 2015, 20:16
von HabAuchNeMeinung
Tja die Freunde und Helfer rüsten halt so langsam aber sicher auf...
Aber meist passiert ja nichts, bzw. ein "Staatsdiener" ist per se unschuldig:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/vid ... -1.2468901
Langsam aber sicher frage ich mich was ich da mit meinen Steuern finanziere...
VG
HabAuchneMeinung
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Di 16. Jun 2015, 16:11
von Sabine
Es wurde eine Pedition gestartet, weil nach Meinung der Angehörigen der Fall bzw. die Untersuchungen dazu verschleppt werden :
https://www.change.org/p/staatsanwaltsc ... eated=true
Und ein "Vice"artikel zur Pedition
http://www.vice.com/de/read/die-freundi ... igkeit-463
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 25. Jun 2015, 15:16
von Ganjadream
Hi
Hier wird zur
Petition aufgefordert wobei diese unterschwellig kritisiert wird: Jeder Todesschütze sollte vor den Richter, es polizeiintern zu klären kann generell nicht genügen.
Martin Stelldinger erklärt, dass Petitionen, die sich gegen Einzelpersonen richten, aus rechtlichen Gründen eh ignoriert werden müssen, das weiß ich nicht aber er wird wohl recht haben.
Warum im Einzelfall emotional werden und ansonsten weiter weg schauen?
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Sa 1. Aug 2015, 08:20
von Sabine
"Das Leid bleibt
Ein Jahr nach dem Polizeieinsatz mit tödlichem Ausgang läuft bei der Staatsanwaltschaft Traunstein immer noch das Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Nun fordern sowohl der Verteidiger des Polizisten als auch die Anwälte der Mutter von André B., dass schnell eine Entscheidung fallen sollte."
http://www.sueddeutsche.de/bayern/nach- ... -1.2590292
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Mi 5. Aug 2015, 17:39
von Sabine
"Nach tödlichem Kopfschuss durch Polizisten: Ermittlungen kurz vor Abschluss
Nachdem vor rund einem Jahr in Burghausen ein Polizist einen Marihuana-Dealer durch einen Kopfschuss tödlich verletzt hatte, stehen die Ermittlungen gegen den Beamten kurz vor dem Abschluss. Im Gespräch mit münchen.tv gab die Staatsanwaltschaft Traunstein an, dass vermutlich in zwei bis drei Wochen ein Ergebnis bekannt gegeben werden kann. "
http://www.muenchen.tv/nach-toedlichem- ... ss-117089/
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 11:22
von Sabine
"Prozess in Traunstein
Harsche Kritik an der Staatsanwaltschaft
Die Familie des mutmaßlich von einem Polizisten erschossenen André B. aus Burghausen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft Traunstein. "Die versucht mit allen Mitteln, einen Prozess gegen den Beamten zu vermeiden", sagt Rechtsanwalt Steffen Ufer, der die Mutter des getöteten Mannes vertritt. Nur so seien die lange Dauer des Verfahrens und die immer wieder neuen Ermittlungen zu verstehen. "Die suchen immer wieder einen neuen Grund, um einzustellen, was unbedingt in öffentlicher Verhandlung geklärt werden muss." Der beschuldigte Schütze, Polizist Michael K., benötige aufgrund der einseitigen Arbeit der Ermittler eigentlich keine Verteidiger mehr, sagt der Nebenkläger-Anwalt."
http://www.sueddeutsche.de/bayern/proze ... -1.2688151
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Fr 30. Okt 2015, 10:56
von Sabine
Mit Video
"Schon weit über ein Jahr ist es her, dass ein Polizeibeamter in Burghausen einen 33-Jährigen Mann mit einem Kopfschuss getötet hat, der mutmaßlich mit Marihuana gedealt haben soll. Noch immer ist unklar, ob der Polizist sich dafür verantworten muss."
https://www.muenchen.tv/polizist-erschi ... ss-135334/
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Do 7. Jan 2016, 15:32
von Unbegreiflich
Hallo.
Ich wollte mal fragen, ob jemand neue Infos zu diesem Fall hat.
Läuft da eine Ermittlung oder ein Verfahren?
Es kann doch einfach nicht sein, dass dem nicht nachgegangen wird?!?
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 06:05
von Sabine
Es ist im wahrsten Sinne des Wortes wieder mal unbegreiflich, wie hier vorgegangen wird. Ermittelt wird wohl, aber mit einem Tempo, das jede Schnecke als Tier mit Schallgeschwindigkeit bezeichnen würde.
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Mo 15. Feb 2016, 13:02
von Sabine
"Todesschüsse: So hat sich die Staatsanwaltschaft entschieden
...
Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat das Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem tödlichen Schusswaffengebrauch eines Polizeibeamten am 25. Juli 2014 in Burghausen nach intensiven Ermittlungen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt eingestellt.
Es ergab sich, dass der Beamte weder vorsätzlich noch fahrlässig den Tod des Mannes verursacht hat, der sich der Festnahme entziehen wollte.
...
Die Schussabgabe muss wie jede andere polizeiliche Gewalt angedroht werden. Der gesetzlichen Verpflichtung zur Androhung eines gezielten Schusses ist der Beamte durch einen Warnschuss nachgekommen.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen hat der Flüchtende diese Warnung auch verstanden und ist dennoch fast 20 Meter weitergelaufen, bis ihn der Schuss aus einer Entfernung von 6,5 bis 10,2 Metern traf.
Das Fehlgehen eines Schusses ist jedenfalls dann nicht strafbar, wenn es sich im Risikobereich des erlaubten Schusses auf einen Menschen hält.
...
Es ist nicht zu widerlegen, dass der Beamte im Stehen auf die Beine des Fliehenden gezielt und geschossen hat, um ihn an der weiteren Flucht zu hindern. Die festgestellte Schussabweichung beträgt zwischen 4,5 und 7,1 Grad und stellt daher keine Pflichtverletzung dar.
Mit Rücksicht auf die von dem tragischen Unglücksfall betroffenen Personen, insbesondere der Angehörigen des Getöteten, der Tatzeugen aber auch des beschuldigten Polizeibeamten, sieht die Staatsanwaltschaft davon ab, weitere Einzelheiten der Ermittlungsergebnisse bekannt zu geben oder zu kommentieren."
http://www.innsalzach24.de/innsalzach/r ... 13453.html
Da bin ich mal gespannt, ob die Angehörigen des Opfers das auch so sehen.
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 06:54
von Sabine
"GdP Oberbayern Süd
Die Gewerkschaft der Polizei Oberbayern Süd begrüßt die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Traunstein und wird rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der hier veröffentlichten Posts mit beleidigendem Inhalt einleiten lassen."
https://de-de.facebook.com/rosenheim24/
https://www.facebook.com/gdpoberbayernsued/?rc=p
Mal schauen, auf welchen FB-Seiten, wo dieser oder ähnliche Artikel erschienen sind, die Gewerkschaft der Polizei noch Klagen raushauen will. Das wird eine Klagewelle ohne Ende geben.
Nicht, das ich solche Äußerungen bis hin zu Morddrohungen gut heissen möchte, aber was hier wieder mal in Bayern für eine Rechtsverdrehung stattfindet, da platzt so einigen der Kragen.
Leute, verschwendet eure Energie und Wut nicht in fb-Äußerungen, sondern geht im Mai auf die Strasse zum GMM, meldet Euch beim DHV als Sponsor an und engagiert Euch in den Ortsgruppen !
Bisher lachen "die da oben" doch nur über unsere Klein(st)gruppen, dabei sind wir Millionen!
Re: Von der Polizei erschossen, weil er mit Cannabis handelt
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 08:48
von Sabine
Interview vom 12.2.16
"Am 25. Juli 2014 verlor André B. in der Herderstraße sein Leben - weil er von einem Zivilfahnder erschossen wurde. Nun erhebt ein Münchner Anwalt schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft.
...
Der Münchner Anwalt hat jedoch kein gutes Gefühl:"Aus den jüngsten Kontakten mit der Staatsanwaltschaft wurde deutlich, dass es eher auf eine Einstellung des Verfahrens als auf eine Anklage hinausläuft." In einem Interview mit innsalzach24.de erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Traunsteiner Staatsanwaltschaft.
Er beschreibt die missglückte Polizei-Aktion als "aberwitzigen" Einsatz. Außerdem ermahnt er: "Ein Querschläger ist immer zu befürchten - da hätte ein Kind hopsgehen können!" Er meint jene Kinder, die den Einsatz am 25. Juli 2014 hautnah miterlebt hatten. Sie spielten auf der angrenzenden Rasenfläche, als Michael K. den tödlichen Schuss auf André B. abgab. "Die Kinder sind traumatisiert", erklärt Ufer. Nicht nur einmal wurden sie nach der umstrittenen Polizei-Aktion von den Ermittlern vernommen. Ufer: "Die Kinder wurden immer wieder vernommen - bis der Staatsanwaltschaft die Aussagen gepasst haben."
Ufer macht keinen Hehl daraus, dass der Einsatz an jene in Amerika erinnert, die durch die Medienwelt gingen: "Wir wollen solche Verhältnisse hier nicht haben", tut er seine Meinung kund.
Besonders kritisch sieht er auch das Verhalten der Staatsanwaltschaft direkt nach den tödlichen Schüssen von Burghausen: "Der Schütze wurde lediglich als Zeuge vernommen", legt er dar. Wirklich verwundert ist er darüber aber nicht.
Sein Résumé zu den Ermittlungen, die nun über eineinhalb Jahre andauern, könnte eindeutiger nicht sein: "Dieses Verfahren diente nicht zur Aufklärung, sondern lediglich zur Rechtfertigung der polizeilichen Aktion!"
Die Entscheidung, ob der Todesschütze Michael K. angeklagt wird oder nicht, scheint bereits gefallen zu sein, wie Oberstaatsanwalt Wolfgang Giese gegenüber unserer Redaktion am Freitag mitteilte.
...
Sollte sich die Staatsanwaltschaft gegen eine Anklage des Todesschützen Michael K. entschieden haben, werde Steffen Ufer alle Register ziehen und ein Klage-Erzwingungsverfahren auf den Weg bringen. Dies teilte der Strafverteidiger gegenüber innsalzach24.de entschlossen mit. Somit müsste sich das Oberlandesgericht München mit diesem - da sind sich alle einig - "singulären Fall" in ganz Deutschland beschäftigen. "
http://www.innsalzach24.de/innsalzach/r ... 15508.html