Morbus Addison
Verfasst: Mi 6. Apr 2016, 22:59
Moin zusammen,
Ich wollte fragen, inwiefern Cannabis als Medizin bei Autoimmunkrankheiten eingesetzt wird.
Der Punkt ist, das ich persönlich an einer anderen seltenen Autoimmunkrankheit leide.
Die Krankheit heißt Morbus Addison. https://de.wikipedia.org/wiki/Nebennier ... suffizienz
Bei dieser Krankheit gebt die Nebenniere die Funktion auf. In der Nebennieren wird das Stresshormon Cortison hergestellt. Dies ist unter anderem für den Sauerstofftransport im Körper zuständig und deshalb lebensnotwendig. Wenn der Körper unter Stress steht, muss die Dosis von mir als Patient angepasst werden. Problematisch ist, das es kein Schnelltest für die Cortisonmenge im Blut gibt, weshalb die Dosierung und der Umgang mit der Krankheit nicht ganz so leicht ist.
Aber nun zum eigentlichem Punkt:
Cannabis hat in Bezug auf die Dosierung und mit dem Umgang enorme Vorteile.
Erstmal vorweg ist Cannabis eine mit Abstand sicherer alternative zu Alkohol, da Alkohol den Körper doch schon ziemlich stark stresst. Aber da im deutschen Gesetz kein Anrecht auf Rausch für die Bürger gibt, ist das schon mal leider irrelevant und hat mit dem medizinischem Einsatz sowieso nichts zu tun.
Die gesundheitlichen Vorteile ergeben sich ganz einfach daraus, das Cannabis den Körper entspannt, sowohl körperlich als auch psychisch. Wenn der Körper entspannt ist, muss ich mir als Patient weit aus weniger Sorgen machen, ob die Cortison-Menge der Situation gerecht wird. Natürlich heißt das jetzt nicht, das ich auf meine Medikation keine Rücksicht mehr nehmen muss, es macht den Umgang nur halt um einiges einfacher.
Wie ich nun in den letzten Tagen mal wieder gemerkt habe, macht Cannabis den Umgang mit der Krankheit nur unglaublich viel leichter, sondern es hilft auch bei Fällen, wo die Cortisonmenge einfach zu niedrig war. Es kann sein das der Körper plötzlich, ohne jede Vorwarnung, unter hohen Stress steht und ich deshalb die 3-fache Menge an Cortison einnehmen muss. Das ist unter normalen Umstände auch überhaupt nicht schlimm, es wird erst schlimm, wenn der Körper auf die zusätzliche Cortisonzufuhr nicht reagiert.
Diesen Fall hatte ich erst vor kurzem. Und dazu sei gesagt, zuwenig Cortison im Blut zu haben ist nicht witzig und unheimlich Unangenehm und im schlimmsten Fall tödlich.
Nachdem ich von der Arbeit krank gemeldet hatte und nach Hause gefahren bin habe natürlich, wie schon zuvor, meine Dosis noch weiter erhöht.
Das hat es zwar davon abgehalten, noch schlimmer zu werden, jedoch hat es die Anderen Effekte des Cortisonsmangel nicht verschwinden lassen.
Ein paar Symptome, die ich dem Moment verspürte, waren Herz-rasen, Kreislaufschwäche (falls man das so nennt) und Apathie, d. h. ich war nicht mehr in der Lage irgendwas geistig bzw. logisch zu verarbeiten.
Bei Cortisonmangel hat man als Mensch auch ein "undefinierbares Unwohlsein". Das ist sehr schwer zu erklären, das formuliere ich das so: Einem geht es einfach beschissen.
Erst als ich dann eine kleine Tüte mit Hash geraucht habe, die nun wirklich nicht hochdosiert war, ging es mir wieder halbwegs "GUT". Zwar immer noch beschissen, aber wenigstens erträglich.
Cannabis hilft dem Körper die Zeit nach einem solchem Cortisonmangel einfach erträglicher zu machen.
Außerdem hat es auch andere positive Folgen in Bezug auf die Krankheit, jedoch ist mir das schon zu kompliziert um hier jetzt noch weiter darauf einzugehen.
Die Fragen, die sich mir stellen sind, wie hoch ihr wohl die Chancen für mich als Patient seht, Cannabis als Medizin verschrieben zu bekommen. Denn leider ist die Krankheit zu selten als das es Studien dazu geben würde.
Es gibt keinerlei Informationen, wie der Konsum von Cannabis bei dieser Krankheit von Vorteil ist. Ich persönlich bin mir auch ziemlich sicher, das ich einer der wenigen, wenn nicht der einzige
in Deutschland bin, der den Konsum mit der Krankheit so durchführt und für sich Vorteile entdeckt hat.
Ich wollte fragen, inwiefern Cannabis als Medizin bei Autoimmunkrankheiten eingesetzt wird.
Der Punkt ist, das ich persönlich an einer anderen seltenen Autoimmunkrankheit leide.
Die Krankheit heißt Morbus Addison. https://de.wikipedia.org/wiki/Nebennier ... suffizienz
Bei dieser Krankheit gebt die Nebenniere die Funktion auf. In der Nebennieren wird das Stresshormon Cortison hergestellt. Dies ist unter anderem für den Sauerstofftransport im Körper zuständig und deshalb lebensnotwendig. Wenn der Körper unter Stress steht, muss die Dosis von mir als Patient angepasst werden. Problematisch ist, das es kein Schnelltest für die Cortisonmenge im Blut gibt, weshalb die Dosierung und der Umgang mit der Krankheit nicht ganz so leicht ist.
Aber nun zum eigentlichem Punkt:
Cannabis hat in Bezug auf die Dosierung und mit dem Umgang enorme Vorteile.
Erstmal vorweg ist Cannabis eine mit Abstand sicherer alternative zu Alkohol, da Alkohol den Körper doch schon ziemlich stark stresst. Aber da im deutschen Gesetz kein Anrecht auf Rausch für die Bürger gibt, ist das schon mal leider irrelevant und hat mit dem medizinischem Einsatz sowieso nichts zu tun.
Die gesundheitlichen Vorteile ergeben sich ganz einfach daraus, das Cannabis den Körper entspannt, sowohl körperlich als auch psychisch. Wenn der Körper entspannt ist, muss ich mir als Patient weit aus weniger Sorgen machen, ob die Cortison-Menge der Situation gerecht wird. Natürlich heißt das jetzt nicht, das ich auf meine Medikation keine Rücksicht mehr nehmen muss, es macht den Umgang nur halt um einiges einfacher.
Wie ich nun in den letzten Tagen mal wieder gemerkt habe, macht Cannabis den Umgang mit der Krankheit nur unglaublich viel leichter, sondern es hilft auch bei Fällen, wo die Cortisonmenge einfach zu niedrig war. Es kann sein das der Körper plötzlich, ohne jede Vorwarnung, unter hohen Stress steht und ich deshalb die 3-fache Menge an Cortison einnehmen muss. Das ist unter normalen Umstände auch überhaupt nicht schlimm, es wird erst schlimm, wenn der Körper auf die zusätzliche Cortisonzufuhr nicht reagiert.
Diesen Fall hatte ich erst vor kurzem. Und dazu sei gesagt, zuwenig Cortison im Blut zu haben ist nicht witzig und unheimlich Unangenehm und im schlimmsten Fall tödlich.
Nachdem ich von der Arbeit krank gemeldet hatte und nach Hause gefahren bin habe natürlich, wie schon zuvor, meine Dosis noch weiter erhöht.
Das hat es zwar davon abgehalten, noch schlimmer zu werden, jedoch hat es die Anderen Effekte des Cortisonsmangel nicht verschwinden lassen.
Ein paar Symptome, die ich dem Moment verspürte, waren Herz-rasen, Kreislaufschwäche (falls man das so nennt) und Apathie, d. h. ich war nicht mehr in der Lage irgendwas geistig bzw. logisch zu verarbeiten.
Bei Cortisonmangel hat man als Mensch auch ein "undefinierbares Unwohlsein". Das ist sehr schwer zu erklären, das formuliere ich das so: Einem geht es einfach beschissen.
Erst als ich dann eine kleine Tüte mit Hash geraucht habe, die nun wirklich nicht hochdosiert war, ging es mir wieder halbwegs "GUT". Zwar immer noch beschissen, aber wenigstens erträglich.
Cannabis hilft dem Körper die Zeit nach einem solchem Cortisonmangel einfach erträglicher zu machen.
Außerdem hat es auch andere positive Folgen in Bezug auf die Krankheit, jedoch ist mir das schon zu kompliziert um hier jetzt noch weiter darauf einzugehen.
Die Fragen, die sich mir stellen sind, wie hoch ihr wohl die Chancen für mich als Patient seht, Cannabis als Medizin verschrieben zu bekommen. Denn leider ist die Krankheit zu selten als das es Studien dazu geben würde.
Es gibt keinerlei Informationen, wie der Konsum von Cannabis bei dieser Krankheit von Vorteil ist. Ich persönlich bin mir auch ziemlich sicher, das ich einer der wenigen, wenn nicht der einzige
in Deutschland bin, der den Konsum mit der Krankheit so durchführt und für sich Vorteile entdeckt hat.