Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Martin Mainz » Fr 21. Dez 2018, 09:29

Wenn Du Cannabis verschrieben bekommst musst Du ab da natürlich nicht nachweisen, daß Du kein THC im Blut hast. Du kannst dann bei der MPU diesen Teil als Patient umgehen, eine Abstinenz ist dann nicht notwendig.
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Timbo89
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Timbo89 » Fr 21. Dez 2018, 11:56

Alles klar danke für die Antwort, dann brauche ich theoretisch einen Nachweis vom Arzt das ich trotz Konsum fahrtüchtig bin oder?

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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Martin Mainz » Fr 21. Dez 2018, 18:03

Nein, eigentlich nur ein Rezept. Etwas wie eine Fahrtauglichkeitsbescheinigung gibt es so nicht.
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Chiller1985
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Chiller1985 » Sa 22. Dez 2018, 15:06

Guten Tag liebe gemeinde, :mrgreen:

Ich bin endlich ein Neues und begeisterters Mitglied dieser Gruppe. Ich verfolge schon einige Zeit eure Diskussioen über das Thema Cannabis auf Rezept und Mpu/Ärtzliche Untersuchung zur Fahreignung.
Ich möchte meine Situation Teilen, hoffe auf Hilfe/Anregungen von beteiligten und biete ebenfalls Fachmänischen rat und möchte ebenfalls betroffene helfen. Ich selbst bin Patient seit ca. 8 Monaten.
Es wird und war ein schwerer Weg, aber bisher alles gut gelaufen.

Zu meiner situation.

Führerscheinverlust 11.2012. wegen Polizeikontrolle - Fahren mit den Blutwerten THC- 4,6ng/ml
Hydroxy THC - 1,7ng/ml
THC Carbonsäure - 50ng/ml

Weiterhin hatte ich 8g im Gepäck vergessen. (Ich Idiot) War in Amsterdam Freunde Besuchen und auf einem Festival. 7 Tage. Ich habe früher eher Sporadisch geraucht und den Urlaub dadurch ausgenutzt.... war eine Scheiss Entscheidung...

Danach kam Vorsäztliches Fahren ohne Fahrerlaubnis dazu. Wurde Dezember 2012 durch einen Blitzer erwischt, da ich zu schnell fuhr... - Urteil- 400€ Strafe und 1 Jahr Fahrverbot. Dies Endete 06.2014 .... Dumm und unüberlegtes Verhalten ... ich Weiss.... Schäääääm

Daraufhin 6 Lehrreiche Jahre auf dem Fahhrad verbracht, mein Leben in geordente Bahnen gebracht, viel nachgedacht und zuletzt meinen Logistikmeister gemacht.

Durch die Legalisierung von Med. Cannabis im März 2017 auch für ADHS-Patienten konnte ich erfolgreich mein Rezept erhalten und bin seit 05.2018 Patient. Mittlerweile einige Termine Durch und eingestellt.

Nachdem ich mich als Meister ohne FS schwer tue einen guten Job zu finden habe ich mein FS Beantragt.
Beantragung der Fahrerlaubnis (07.2018) - 09.2018 kam ein Schreiben der Fs Stelle Ingolstadt mit der Auflage
für ein besonderes Aufbauseminar wegen Führerscheinverlust in der Probezeit..... turbulente Zeiten damals .....
sowie die Auflage für eine MPU wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis... damit hatte ich gerechnet....
Weiterhin musste mein Behandelnder Canabis Arzt ein Attest zu meinen Krankheitsbild erstellen dies ich vorlegen musste.... was auch nach 1 Woche bereits geschah.

Letzten Monat 11/2018 kam ein erneutes Schreiben der Fs Stelle.

In diesem werde ich zur Vorlage eines Ärtzlichen Gutachten über die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen gebeten. Es soll festgestellt werden ob meine Leistungsfähigkeit zum Einen durch meine Erkrankung (Adulte ADHS) und zum anderen unter Einfluss von Cannabis beeinträchtigt wird. Soooo..... dies sollte bis zum 05.02. 2019 bei der FsStelle eingereicht werden.... sehr knapp bemessen....

Aktuell stand 12.2018: Ich habe einen Termin für das Aufbauseminar das im Januar beginnt und Endet. Desweitern wate ich auf einen Termin der Begutachtungsstelle (Pima) in Nürnberg. Bei der ich mein Gutachten erstellen lasse.

Hat jemand Erfahrung in diesem Gebiet, was kommt auf mich genau zu, wie soll ich mich vorbereiten, niemand kann richtig helfen nicht mal die MPU Beratungen. Ich finde einfach keinerlei Infos über mein doch etwas kompliziertes Tema.
Brauche ich denn überhaupt eine vorbereitung für dieses Gutachten. Kann gern mehr Infos mitteilen Bzw. die schreiben übermitteln.

Vielen lieben dank für diese tolle Plattform. Finde ich super :-)

Allen ein schönes besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.
Liebe Grüße und ein Herzliches Dankeschön im voraus
Chiller

Ps: Bin Neu falls hier Falsch (Tut ma Sorry) :-)
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BUMMBUMM
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von BUMMBUMM » Sa 22. Dez 2018, 15:31

das letzte mal dass ich mich mit dem inhalt einer mpu beschäftigt hab, da war der medizinische teil noch für alle mpu-gründe größtenteils und/oder ortsabhängig der gleiche, nur der psychologische teil hatte eine individuelle fragestellung.

wenn man nicht aufn kopp gefallen is, auge-hand-koordination noch funktioniert und man vor nicht allzuviel jahrzehnten schon mal die führerscheinprüfung geschafft hat, stellt der medizinische teil eigentlich kein hindernis dar.

termin bei nem verkehrsmediziner zwecks gutachten über die Eignung würd ich direkt anstoßen, das ist unabhängig von der mpu kannste also vorher machen.

Wenn du die Mpu nicht mehr termingerecht abschließen kannst, teil dies der FS mit und bitte um verlängerung mit terminbestätigung der mpu-stelle wenn vorhanden. teilnahme aufbauseminar und gutachten/eignung direkt hinschicken wenns da is.

Fahren ohne fahrerlaubnis, eigentlich komisch das es dazu nichts gibt, andererseits wenn man sich die fragestellung für die psychologische untersuchung überlegt: Is davon auszugehen, dass X in zukunft nach wiedererlangen der Fahrerlaubnis nicht mehr ohne Fahrerlaubnis fährt? Die chancen stehen gut ^^
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Chiller1985
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Chiller1985 » Sa 22. Dez 2018, 15:53

Danke für die schnelle Antwort:-)
Ich muss noch dazu sagen dass ich 2008 schon mal eine Mpu gemacht habe die Positiv verlaufen ist.Damals ebenfalls fahren ohne Fahrerlaubnis. die taten lagen aber bereits 2008 mehrere Jahre zurück... Dies wäre also meine 2. Mpu wegen dem gleichen Delikt....

Also die Mpu hat mit dem Ärztlichen Gutachten nichts zu tun! Erst das Ärztliche Gutachten für die Fahreignung, für dieses warte ich ja bereits auf einen Termin und anschliessend Mpu wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Aufbauseminar läuft so nebenher mit....

Was ich mich frage ist, brauche ich für das Gutachten auch so eine Vorbereitung wie für eine MPU? Für die Mpu haben sie mir ausserdem noch keine Frist gesezt bisher. Sie wollen wohl erst das Gutachten so wie ich das Vertehe.

Was die Mpu wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis betrifft werde ich mir wenn es soweit ist gesondert eine Beratung suchen.

Kann ich mich selbst drauf vorbereiten? Was ist Inhalt dieser Untersuchungen? Also Reaktion, Haptik, Sehen, Hören alles Bestens. Mir geht es eher um den Pychologischen teil.... wenn es einen gibt....
Will einfach gut vorbereitet dahin gehen da sie mir auch Fs verweigern können..... das wäre fatal....
Also meine Mpu ist erst mal nicht vorrangig....
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HanFü
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » Sa 22. Dez 2018, 20:12

Servus chiller, warum gerade die pima in Nürnberg? Avus und die ibbk in Nürnberg haben einen besseren Ruf, gerade letztere kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen.

Warst Du schon auf der Führerscheinstelle und hast Akteneinsicht beantragt? Die Akte ist Grundlage Deiner Begutachtung, sollten Einträge aus den BZR drinnen sein (Verurteilungen unabhängig von Strassenverkehr), kann/wird der Gutachter darauf eingehen. Ist immer gut kannst Dich besser vorbereiten.

Wie ist Deine Fragestellung für die MPU? Wenn ich es richtig verstehe hattest Du bei Deiner Auffälligkeit noch kein Rezept? Dann kommt auf Dich die doppelte Fragestellung zu--> Fahren ohne Fahrerlaubniss + Fahren unter Einfluss von THC.

Was ich auch nicht verstehe warum Deine Fsst zuerst mit nen äG Deine Fahreignung beurteilen will (Routine nach nen Cannabis Rezept?) und anschliesend nochmal Deine Fahreignung durch ne MPU beurteilen will?

Medizinische Untersuchung wenn alles passt sollte easy sein, Computertest auf Reaktion ->sitzt vor Pc mit 4 Farbtasten und 2 Fußpedale immer schneller dann kommen die Farbsignale oder 2 verschiedene Töne hoch/tief--->entsprechernd auf Zeit Tasten hauen.

Dann Schlangenlinien -->Hände links und rechts auf Tasten (Test failt wenn Du loslässt), und nur mit den Augen 20 Linien verfolgen Linie 1 geht zu f...L2 geht zu c..usw.

Dann Verkehrssituationen-->wer hat Vorfahrt, wo muß Fahrradfahrer hin usw.. Zumindest der 1. Test geht auf Zeit, wenn fail kannst ihn einmal wiederholen, wenn wieder gefailt totally fail
Wünsche Dir erstmal ein frohes Fest und schöne Feiertage
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Chiller1985
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Chiller1985 » So 23. Dez 2018, 12:54

Servus Hanfü

Also die Pima, weil diese Institution mir von meiner (EX) Mpu Beratung empfohlen worden ist. Lange Geschichte.... Bin da vor kurzem richtig krass auf die Schauze gefallen....

War seit September 2017 bei der AWO Fahrschule Ingolstadt angemeldet um mich eben bestmölichst auf alles vorzubereiten. Ich wollte erst eine reguläre MPU machen..... Da der weg mit Rezept für mich damals fast unmöglich war. Ich habe 550€ bezahlt. Anmeldung zur Mpu erfolgte. Doch dann kam die Freigabe als Medizin 2017..
daraufhin habe ich alles abgebrochen und bin in Absprache mit der MPU Beratung zum Neurologen (ADHS bestätigt) und habe im Anschluss das Rezept besorgt. Hat alles gut geklappt aber dies dauerte eine Weile.... Und dann fing der ganze Schwachsinn an......

Nachdem ich alles in der Tasche hatte bin ich wieder wie ausgemacht zur Beratungsstelle, anfangs sagte man mir man würde mir helfen, und mich gut bei meinem vorhaben unterstützen. Da mein Fall abslutes Neuland für hiesige Vehältnisse war, wäre es eine Interessante Herausforderung. So Ihre Worte.
Aber ich müsse nochmal 200€ bezahlen wegen Jahreswechsel. Naja okay wurde erledigt.

Habe einen neuen Antrag gestellt bei der Fs-Stelle gestellt. Ich war im zetraum sept. - dez. bestimmt 10mal bei ihr um mich anzumelden, jedesmal wurde ich mir einer anderen Aufgabe weitergeschickt. 2 mal war ich bei der Fs-Stelle und zusätzlich beim MPU Psychologen selbst, wegen den im vorfeld genannten schreiben.... ich sollte meine Chancen erfragen und genau abklären auf was Sie mich vorbereiten soll.
Das ganze dauerte bis etwa ende November. Schlussendlich hatte ich die schauze voll und bin erneut zu Ihr, bereit mich dem Ganzen endlich zu stellen.
Kaum angekommen sagte Sie mir dass die frist bei der-Fs Stelle zur Abgabe der Anmeldung vertrichen war. WHAT.... Ich müsse jetzt erneut einen Antrag zur Neuerteilung stellen... Das war mir dann echt zu Dumm. Ich bin wieder zur FS STelle und habe gebittet und gebettelt dass die Frist verlängert wird. Habe es zum Glück geschafft.
Daraufhin habe ich den Kontakt zur AWO abgebrochen und denen meine Meinung gesagt... reine Abzocke... Auf meinen Fall hatte Sie wohl doch schnell keinen Bock mehr. Hauptsache bezahlt....
Die letzte aussage war
`"Sie will mich nicht verheizen"
Was für ein Schwachsinn....

werde mir jetzt eine neue Beratung suchen und mir überlegen Anwaltlich vorzugehen...

Soviel dazu..... Aus Erfahrung wird man Klug oder :-)

Kann man Die Anmeldung noch ändern? Also die Anmeldung zurückziehen und sich woanders anmelden Kurzfristig? Z.b. bei den Institutinen die du mir vorgeschlagen hast HanFü?

Vielen dank für die Infos, gern mehr davon. Werde mal die schreiben hier einfügen. Das wäre echt zuviel zu Schreiben. :lol: :? vieleicht hilft es ja einigen...

Ja meine Akte habe ich mir zuschicken lassen. Musste da auch erst im Internet drauf kommen... soviel zur
Beratung.

Wünsche ebenfalls ein Frohes Fest und besinnliche Feiertage
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » So 23. Dez 2018, 15:45

Servus Chiller, zuerst bitte mal nen Admin das er Deinen Klarnamen in den Schreiben entfernt, (Hr. B.), Feind liest vlt mit.

Kann man Die Anmeldung noch ändern? Also die Anmeldung zurückziehen und sich woanders anmelden Kurzfristig

Wenn Du bei Pima nen Vertrag unterschrieben hast, vlt Anzahlung, die Fsst Deine Akte denen schon zugeschickt hat, denke ich nicht, der Zeitrahmen wird auch knapp. ABER, Du bist der Auftraggeber des Gutachtens!!! Pima hat nen Vertrag mit Dir, nicht mit der Fsst, d.h. wenn das Gutachten mies wird, mußt Du das der Fsst nicht mitteilen! Das Gutachten wird auch nur Dir ausgehändigt; beim nächsten Versuch senden Sie die Akte an ein anderes Institut.

Ja meine Akte habe ich mir zuschicken lassen. Musste da auch erst im Internet drauf kommen... soviel zur
Beratung.

Hast Du schon selbst Einsicht in Deine Akte genommen? Meines Wissens geht das nur bei der Fsst, die verschicken die Akte nicht an Dich sondern nur an die von Dir beauftragten Bst.

Ich habe auch arge Zweifel ob die Fragestellung für das Gutachten korrekt ist. Ein Neurologe hat bei Dir ADHS diagnostiziert und ein Cannabisrezept ausgestellt. Punkt!
Jetzt wird ein Verkehrspsycho beauftragt festzustellen, ob bei Dir ADHS vorlieg(???) und wenn ja^^, inwieweit die Medikation Deine Fahreignung beeinträchtigt? Das Problem das ich da sehe ist, die Symptome die Du für ne ADHS Diagnose brauchst sind schwer vereinbar mit den Eigenschaften für ein positives Fahreignungsgutachten.
Ist das Rezept auf CBD Gras? Wenn ja, müßtest halt dann die "Arie der Abstinenz" auf das THC Teufelszeug singen :mrgreen:
Ich bin auch neu hier im Forum, ka ob ich den Drogen/Straftaten Fragebogen von Avus hier posten darf, wenn willst schicke ich die per pn.
So Glühwein ruft und lass Dich nicht stressen
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Chiller1985 » Mo 24. Dez 2018, 11:56

Oh mist, das hatte ich wohl Übersehen.... Vielen dank für den hinweis.

Ja das geht. Meine Akte habe ich hier bei mir. Auf Anfrage bei Der Fs- Stelle haben sie mir das ganze Ding zugeschickt, hat aber 50€ gekostet. Kommt natürlich darauf an wie Dick diese Akte ist.

Mein Adhs habe ich mir in einer ADHS Klinik in Ingolstadt bescheinigen lassen. Das Rezept wurde aber durch einen anderen Arzt ausgestellt dieser sich in Rheinland Pfalz befindet. Finde hier im Dorf keinen Arzt der mir ein Folgerezept austellt...

Also Unterschrieben oder Bezahlt ist noch nichts, habe nur erstmal die Anmeldung abgegeben. Also ein Vetrag besteht Aktuell noch nicht.
Gern, du kannst mir den Bogen per Pn schicken. kann ja nie schaden...

Als ich habe ein Privatrezept, da die krankenkasse die Kostenübernahme ablehnt.
0,2g 2 mal am Tag - Pedanios oder Bedrocan. CBD soll ich zusätzlich nehmen. Nehme ich nicht immer aber wenn in Tablettenform.
Ab nachstes Jahr gehe ich zusätzlich zur Ergotherapie....


dann Proooooooooost

Stressen kann mich mitlerweile nichts mehr..... :lol: :D
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HanFü
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » Do 27. Dez 2018, 00:10

Servus Chil Chiller,

Dein Dorf hat dann eine supernette Fsst wenn sie Deine Akte an Dich persönlich versenden. Als ich damals für mich Akteneinsicht gewährt bekommen habe, war kopieren nicht gestattet (nur Bleistiftnotizen mgl...das dauert dann bei dicker Akte). Vermutlich hat dann Ingolstadt neben den Auwaldsee Fest noch andere Vorteile.^^

Nimm noch Kontakt zu offenen Drogenberatungsstellen in Ingolstadt (Carritas, Diakonie, AWO, usw) suche Dir ne passende aus und vereinbare wöchentliche Termine. Bestätigen lassen!! Regelmäßig hingehen!! solange es der SozPäd für nötig hält (bei mir 12 x), jeden Besuch bestätigen lassen und Du bekommst noch einen positiven Abschlussbericht. Und das alles für lau. Die Scheine/Bericht bringst Du dann zum Gutachten mit...hilfreich für Deine " Gras nur noch als Medikament und niiiemehr zum Vergnügen" Geschichte!!, auch bei Rückfall Prophylaxe kannst das nutzen.

Du hast geschrieben das ADHS in Ingolstadt diagnostiziert wurde Dein Cannabis Rezept aber von nen Doc aus RLP kommt. Noch dazu ein Privatrezept??.-->Ich glaube(!!!will nichts falsches raten, hier sollten Member mit mehr Erfahrung mich bitte berichtigen)---> versuche von einen heimatnahen Arzt ein Rezept zu bekommen-->dann Kostenübernahme von Krankenkasse einfordern(einklagen?) die Vorgabe die Krankheit muß "austherapiert" sein bezweifle ich, VDK könnte da helfen.

Zum Schluss ein Vorschlag zu einem Paradigmenwechsel^^ Wenn Du schnell Deinen Fs wiederhaben willst-->verzichte auf die ADHS Schiene; kontrollierter Konsum ist für die meisten Gutachter "Neuland", würdest wie Don Q. gg Windmühlen kämpfen und sie nehmen Dich aus wie die Weihnachtsgans.

1 Jahr Abstinenznachweis über Haarprobe bei Synlab (kein Screening), selbst mit harten Mischkonsum Bong/Whiskey schaffst ohne Therapie die MPU wenn die Story sitzt!! Sogar mehrmals wenn nach positiver MPU wieder auffällig.
Oder vlt erkundigst Du Dich über einen EU Führerschein bzw Commonwealth-Fs, gerade letzterer solange UK noch in EU sind--->Jamaica fliegen zum Führerschein Erwerb hat doch was :mrgreen:
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INeedHelpPlease
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Führerschein vor 3 Jahren entzogen bekommen

Beitrag von INeedHelpPlease » Do 3. Jan 2019, 21:48

Hallo alle zusammen.
Ich rauche schön länger Gras, um meiner Migräne entgegen zu wirken.( 7 Jahre + )
Vor 3 Jahren wurde mir der Führerschein entzogen. Da ich aber nicht weiß ob die Umstände wichtig sind unter denen ich diesen verloren habe, schreibe ichs einfach mal mit rein. Ich wurde vor 3 Jahren angehalten und hatte zwei Mitfahrer die ein wenig Panik geschoben haben, da sie noch etwas dabei hatten. Ich habe mich anstecken lassen und bin mit den beiden aus dem Auto raus und abgehauen. Ich wurde natürlich erwischt.

Seit meinem 3. Lebensjahr leide ich nachweisbar an Migräne und muss regelmäßig mit 800mg+ Ibuprofen den Schmerzen entgegenwirken und würde daher Cannabis auf Rezept bekommen, scheue mich aber noch es zu beantragen da ich ja noch zur MPU muss.

Ich habe das Abstinenzjahr schon hinter mir, mit Haaranalysen. Da ich aber bisher kein Geld hatte konnte ich das besondere Aufbauseminar und die MPU noch nicht machen. Jetzt habe ich hier im Forum von einem Test nach FeV 5.2 gelesen, mit dem man gute chancen hat seinen Führerschein wiederzubekommen.

Wie soll ich nun Vorgehen, da ich den Führerschein ja verloren habe bevor man Cannabis auf Rezept bekommen konnte.

Sollte ich:

1.Es mir verschreiben lassen und mich einstellen lassen
2. Danach eine FeV 5.2 Test bei einem Anerkannten Arzt machen und mich mit diesen Sachen dann zur MPU anmelden?

Müsste man, wenn das so gehen würde das Aufbauseminar noch absolvieren? Geht das überhaupt? Bekommt man so seinen Führerschein leichter wieder?

Ich bin dankbar für jede Hilfe die ich bekommen kann. Ich mache eine Ausbildung und habe daher nicht viel Geld. Die 850€ Busgeld und die Haarproben haben mir viele Chancen und Möglichkeiten genommen. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Mit freundlichen Grüßen


INeedHelpPlease

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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » So 6. Jan 2019, 16:38

Servus,
wenn Du so schnell wie mgl Deinen Schein wieder haben willst empfehle ich Dir direkt die MPU. Zur Vorgeschichte; Du hast nur 1 Auffälligkeit (wie hoch waren die Werte?), wenn die Fsst sonst nichts von Dir weis (Akteneinsicht beantragen!!!), kommst Du relativ problemlos durch die MPU. Bestätigungen über die Teilnahme an lokalen SHG und offenen Drogenberatungsstellen helfen ungemein beim MPU.
Möglicherweise kommst Du mit Probierkonsum durch-->solltest dann aber keine Aussagen den Behörden gegenüber über Dein Konsumverhalten gemacht haben.

Warum eigentlich 850 € Bußgeld? Fahren unter Einfluss....kostet doch "nur" 500.

Müsste man, wenn das so gehen würde das Aufbauseminar noch absolvieren? Geht das überhaupt? Bekommt man so seinen Führerschein leichter wieder?
Solche Seminare sind nur eine nette Einnahmequelle der gierigen MPU-Industrie, solange Du nicht zu so einen Seminar verpflichtet wurdest (deshalb niemals TÜV MPU), kannst Du Dich auch kostenlos online vorbereiten.
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scorpi
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Autofahrer und konsument

Beitrag von scorpi » Fr 11. Jan 2019, 01:36

Guten Abend Euch allen :-)

Ich habe leider keine Antwort auf meine Frage in diesem Forum gefunden.

Ich bin Rollifahrer und habe leichte Spastiken in den Beinen und auch Rückenschmerzen. Ich habe bisher noch nie Cannabis richtig konsumiert, probiert natürlich schon, aber das war eher ein Horrortrip mit Panikattacke. :mrgreen:

Ich frage mich, ob ich das nicht einfach nochmal probieren soll. Ich habe allerdings verdammt viel Angst dabei! Ich habe einen Führerschein, den ich auch definitiv behalten möchte und würde auch niemals unter Einfluss von Alkohol oder THC fahren!

Wie macht Ihr Autofahrer das? Konsumiert ihr einen Tag und fahrt dann 3 Tage kein Auto oder wie ist das zu bewerkstelligen? Nach allen Informationen die ich bisher gelesen habe, kann niemand genau sagen ab wann ich wieder "Fahrtüchtig" bin. Somit wäre ich doch auch nur mit einem Joint pro Woche dem Risiko ausgesetzt, bei einer Blutkontrolle den Schein abgeben zu müssen.

Wäre ich denn mit einem Privatrezept sicherer dran? Was ich bisher gelesen habe sah auch hier nicht so rosig aus. Viele hatten trotzdem Probleme mit der Polizei.

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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz » Fr 11. Jan 2019, 06:57

Hallo Scorpi und herzlich willkommen im Forum!
scorpi hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 01:36
Ich habe leider keine Antwort auf meine Frage in diesem Forum gefunden.
Da hast Du wohl nicht gut genug gesucht, hier im Strang wirst Du bestimmt fündig.

Generell gilt: Wer mit Rezept Cannabis mediziniert, muss selbst entscheiden, wann er fahrtauglich ist und wann nicht. Das erfolgt am Anfang in Absprache mit dem Arzt, der Dich auf eine bestimmte Sorte "einstellt" und ggf. bei Sortenwechsel. Bei der Fahrt ist es sinnvoll, eine Kopie des Rezepts dabei zu haben. Trotzdem sollte man bei Kontrollen nicht gleich damit herumwedeln, erst wenn eine Auffälligkeit oder ein Verdacht der Grünen das notwendig macht.

Ansonsten mal hier im Strang stöbern, da gibts noch jede Menge weitere Infos.
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moepens
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von moepens » Fr 11. Jan 2019, 08:44

Siehe auch Fahrtauglichkeit bei Sativex für MS-Patienten mit Spastiken:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25208898

Dahingehend ist eher nicht zu erwarten, dass Patienten fahruntüchtig werden. Auch für andere Erkrankungen ist das denkbar. Generell kann die Situation bei jedem Patienten aber eine andere sein.

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Crosser71
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Crosser71 » Fr 11. Jan 2019, 17:47

Auf jeden Fall ist es sehr wichtig eine gute Rechtschutzversicherung zu haben (in diesem Fall Schwerpunkt Verkehrsrechtschutz; der restliche Bereich der Rechtschutzversicherung macht aber auch Sinn).

INeedHelpPlease
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von INeedHelpPlease » Fr 11. Jan 2019, 22:51

Also Ka warum 858 EUR aber so hoch war es halt.

Thccooh wert wart deutlich zu hoch für einen Versuch.

Ist meine Idee absolut falsch? Oder wäre das auch ein weg?

Danke für die Antwort

LG

scorpi
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von scorpi » Sa 12. Jan 2019, 23:42

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Dann hoffe ich mal, einen Arzt zu finden. Einen bekannten Arzt habe ich bereits gefragt, der jedoch kein Cannabis mehr verschreibt. Leider, da er wohl ständig Probleme mit den Behörden hatte, weil einige seiner Patienten das Zeug auf den Schwarzmarkt verkauft haben. Laut seiner Aussage sollte das in meinem Fall selbst bei einem sensiblen Arzt kein Problem darstellen.

rican
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EU Führerschein und Rezept

Beitrag von rican » Mo 14. Jan 2019, 12:05

Guten Tag zusammen

Ich habe eine Frage. Ist es möglich, das jemand mit EU Führerschein (Polen), Cannabis (DE) verschrieben bekommt und die gleichen Bestimmungen gelten wie bei einem deutschen Führerschein, trotz nicht gemacht MPU ?

Die Antwort zu dieser Frage würde mir sehr helfen - Vielen Dank !

Edit:
Zweite Frage nach durchlesen im Forum aufgekommen: Ist es möglich, nachdem eine MPU angeordnet wurde, ein Rezept zu machen -> um dann entweder die Drogentests zu überspringen oder mit Grenzwerten die auf die medikamentöse Versorgung angepasst sind getestet zu werden ?


Liebe Grüsse

Hatte noch nie nen Führerschein und hab MPU.

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