Fragen zu MPU
Verfasst: Di 3. Jul 2018, 18:00
moin @ all! ich bin neu hier und danke für die aufnahme. ich hatte mich hier angemeldet, weil ich eher zufällig auf den deutschen hanfverband gestossen bin und zurzeit ziemliche probleme habe. ich hoffe auf diesen wege vielleicht einen kleinen schubser in die richtige richtung zu bekommen. denn im moment weiß ich nicht wirklich mehr weiter?
ich versuche mich kurz zu halten und wer mehr info´s möchte, kann gerne fragen.
ich hatte letztes jahr einen autounfall. ich war alkoholisiert gefahren und bin gegen eine laterne gefahren. niemand ist zu schaden gekommen, ausser mein auto, das einen wirtschaftlichen totalschaden hatte. ich war zudem noch so dumm und hatte das auto einfach an den straßenrand abgestellt und bin nach hause gegangen. morgens um 4:30 uhr wurde ich dann von der polizei besucht und ich durfte mit auf die wache. ein polizist hatte bei mir in der wohnung grasgeruch mitbekommen und auch gleich einen zusätzlichen bluttest angeordnet.
die sache ging vors gericht. zu einem weil ich noch nie vorher in so einer situation war und ich dachte, mit einem anwalt wäre ich besser beraten. doch leider hatte ich wohl den verkehrten anwalt und wurde eher schlecht beraten. zudem hatte der anwalt in eigeninteresse gearbeitet, wodurch es überhaupt zur gerichtsverhandlung kam. aufjedenfall ist die sache schon durch und ich bekam 8 monate fahrverbot und bussgeld. ich möchte betonen, dass das bis hier hin noch kein problem für mich war. ich hatte mist gebaut und wurde dafür zu recht bestraft! ich werde sicherlich nicht wieder alkolholisiert auto fahren. alkohol ist ein teufelszeug und sollte noch höher bestraft werden! aber alkohol ist halt die gesellschaftsdroge nr. 1 und da wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. aber egal, weiter zu meinem problem...ich kiffe seit ich 20 bin, also schon 21 jahre! ich kiffe, weil ich seit meiner kindheit an depressionen leide und mich das kiffen gesellschaftsfähig macht. hört sich komisch an, aber ist so. mein problem ist, dass ich mein ganzes leben gegen diese depressionen ankämpfe und zwar im alleingang. erst 2015 hatte ich zum 1. mal mir hilfe gesucht, weil ich ein jahr zuvor
eine diagnose von meinem sohn bekam. er hat asperger syndrom und ist autist. nachdem ich das erfahren hatte und ich mich im internet informierte, hatte ich wohl damit die büchse der pandora geöffnet und seitdem haben die depressionen bei mir einen namen! ich bin jetzt allerdings 41 jahre alt und dachte damals, dass ich erstmal keine hilfe bräuchte. ich hatte gelernt mit meinen macken umzugehen und das kiffen hilft mir dabei. ich lebe seit meiner scheidung 2010 sehr zurückgezogen und hatte meine konzentration voll auf meinen sohn gerichtet. allerdings bin ich berufstätig und habe ihn leider nur am wochenende. ich trinke normalerweise kein alkohol und ich wünschte, ich hätte das letztes jahr auch nicht. aber was passiert ist, kann man leider nicht wieder rückgängig machen. aufjedenfall hatte ich 2015 eine meiner tiefsten depessiven phasen gehabt und war ein halbes jahr krankgeschrieben, mit 4 wöchigen aufenthalt in einer stationären klinik. aber da war das kiffen irgendwie noch kein thema gewesen. ok, ich muss dazu sagen, dass ich in bayern in einer klinik war. vielleicht waren die da noch nicht so geschult darauf? ich hatte es dementsprechend auch nicht zum thema gemacht. mir wurde nahe gelegt, dass ich zu hause mir einen arzt suchen sollte, damit ich weiter therapiert werden kann. ich hatte dann ungefähr ein halbes jahr lang versucht einen arzt zu finden und dann aufgegeben. ich bin halt nicht der einzige, der probleme hat! mir ging es aber seit dem klinik besuch 2015 wieder ganz gut. ich hatte neue methoden gefunden, mit meinen problemen umzugehen. z.b. meditation/yoga usw.! ich dachte, ich komme auch so ganz gut klar. bis mir dieser blöder unfall passiert ist! ich dachte auch, bis vor 2 wochen, dass ich das jahr ohne führerschein doch ganz gut überstanden hatte. doch als ich zur führerscheinstelle gegangen bin und meinen führerschein neu beantragen wollte,
kam dann die böse überraschung! ich muss zur mpu! ich dachte, weil mein thc gehalt im blut vor gericht auch kein thema war und ich kein wiederholungstäter bin und unter 1,6 promille lag, dass ich nicht zur mpu müsste! falsch gedacht und mal wieder zu spät informiert!
jetzt bin ich zufällig mal auf den deutschen hanfverband gestossen und hatte gelesen, dass man sich auch mittlerweile sich thc verschreiben lassen kann und wenn es somit als medizin zählt, es bestimmte regelungen/gesetze gibt, die es legal erlauben, mit thc im blut auto zu fahren. mein problem ist jetzt allerdings die ZEIT!
wenn ich das richtig verstehe, müsste ich mir jetzt erstmal einen arzt mal wieder suchen. dann wird der mir wahrscheinlich sagen, dass ich erstmal clean werden muss, damit er bei mir eine diagnose machen kann, was für probleme ich denn überhaupt habe. sprich...ich werde dann erstmal mit chemischen tabletten vollgestopft, bis irgendwas
anschlägt oder vielleicht auch nicht!? damit der arzt dann irgendwann doch zur der erkenntnis hoffentlich kommt, dass es mit dem kiffen doch besser wäre! ich sehe da eine zeitspanne von ca. 3 jahren und das ist noch wohl eher bescheiden berechnet. und danach beginnt dann wohl der stress mit der krankenkasse und kostenübernahme usw.! na ja,
aber da gibt es ja auch vom dhv gute unterstützung, so wie ich gelesen hatte. das wird sicherlich auch der weg sein, den ich gehen werde. aber der weg hilft mir jetzt nicht bei meinem aktuellen problem mit der führerscheinstelle. ohne ärztlichen attest werde ich wohl nicht um die mpu rum kommen oder? ich hatte letzte woche mal nicht gekifft
und ich muss sagen, dass ich das im mom echt nicht schaffe! es haben sich wieder viele kleinere probleme angehäuft und ohne das kiffen, bin ich nicht in der lage, diese probleme anzugehen! ich spiele dann eher mit dem gedanken, meinen führerschein nie wieder zu sehen. ich weiß nicht, was ich im moment machen soll? ich hoffe, dies liest hier
jemand und vielleicht hat auch jemand eine idee, womit ich vielleicht erstmal anfangen sollte?
ich hoffe, ich konnte meine probleme hier gut schildern und sorry, für den roman!
ich versuche mich kurz zu halten und wer mehr info´s möchte, kann gerne fragen.
ich hatte letztes jahr einen autounfall. ich war alkoholisiert gefahren und bin gegen eine laterne gefahren. niemand ist zu schaden gekommen, ausser mein auto, das einen wirtschaftlichen totalschaden hatte. ich war zudem noch so dumm und hatte das auto einfach an den straßenrand abgestellt und bin nach hause gegangen. morgens um 4:30 uhr wurde ich dann von der polizei besucht und ich durfte mit auf die wache. ein polizist hatte bei mir in der wohnung grasgeruch mitbekommen und auch gleich einen zusätzlichen bluttest angeordnet.
die sache ging vors gericht. zu einem weil ich noch nie vorher in so einer situation war und ich dachte, mit einem anwalt wäre ich besser beraten. doch leider hatte ich wohl den verkehrten anwalt und wurde eher schlecht beraten. zudem hatte der anwalt in eigeninteresse gearbeitet, wodurch es überhaupt zur gerichtsverhandlung kam. aufjedenfall ist die sache schon durch und ich bekam 8 monate fahrverbot und bussgeld. ich möchte betonen, dass das bis hier hin noch kein problem für mich war. ich hatte mist gebaut und wurde dafür zu recht bestraft! ich werde sicherlich nicht wieder alkolholisiert auto fahren. alkohol ist ein teufelszeug und sollte noch höher bestraft werden! aber alkohol ist halt die gesellschaftsdroge nr. 1 und da wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. aber egal, weiter zu meinem problem...ich kiffe seit ich 20 bin, also schon 21 jahre! ich kiffe, weil ich seit meiner kindheit an depressionen leide und mich das kiffen gesellschaftsfähig macht. hört sich komisch an, aber ist so. mein problem ist, dass ich mein ganzes leben gegen diese depressionen ankämpfe und zwar im alleingang. erst 2015 hatte ich zum 1. mal mir hilfe gesucht, weil ich ein jahr zuvor
eine diagnose von meinem sohn bekam. er hat asperger syndrom und ist autist. nachdem ich das erfahren hatte und ich mich im internet informierte, hatte ich wohl damit die büchse der pandora geöffnet und seitdem haben die depressionen bei mir einen namen! ich bin jetzt allerdings 41 jahre alt und dachte damals, dass ich erstmal keine hilfe bräuchte. ich hatte gelernt mit meinen macken umzugehen und das kiffen hilft mir dabei. ich lebe seit meiner scheidung 2010 sehr zurückgezogen und hatte meine konzentration voll auf meinen sohn gerichtet. allerdings bin ich berufstätig und habe ihn leider nur am wochenende. ich trinke normalerweise kein alkohol und ich wünschte, ich hätte das letztes jahr auch nicht. aber was passiert ist, kann man leider nicht wieder rückgängig machen. aufjedenfall hatte ich 2015 eine meiner tiefsten depessiven phasen gehabt und war ein halbes jahr krankgeschrieben, mit 4 wöchigen aufenthalt in einer stationären klinik. aber da war das kiffen irgendwie noch kein thema gewesen. ok, ich muss dazu sagen, dass ich in bayern in einer klinik war. vielleicht waren die da noch nicht so geschult darauf? ich hatte es dementsprechend auch nicht zum thema gemacht. mir wurde nahe gelegt, dass ich zu hause mir einen arzt suchen sollte, damit ich weiter therapiert werden kann. ich hatte dann ungefähr ein halbes jahr lang versucht einen arzt zu finden und dann aufgegeben. ich bin halt nicht der einzige, der probleme hat! mir ging es aber seit dem klinik besuch 2015 wieder ganz gut. ich hatte neue methoden gefunden, mit meinen problemen umzugehen. z.b. meditation/yoga usw.! ich dachte, ich komme auch so ganz gut klar. bis mir dieser blöder unfall passiert ist! ich dachte auch, bis vor 2 wochen, dass ich das jahr ohne führerschein doch ganz gut überstanden hatte. doch als ich zur führerscheinstelle gegangen bin und meinen führerschein neu beantragen wollte,
kam dann die böse überraschung! ich muss zur mpu! ich dachte, weil mein thc gehalt im blut vor gericht auch kein thema war und ich kein wiederholungstäter bin und unter 1,6 promille lag, dass ich nicht zur mpu müsste! falsch gedacht und mal wieder zu spät informiert!
jetzt bin ich zufällig mal auf den deutschen hanfverband gestossen und hatte gelesen, dass man sich auch mittlerweile sich thc verschreiben lassen kann und wenn es somit als medizin zählt, es bestimmte regelungen/gesetze gibt, die es legal erlauben, mit thc im blut auto zu fahren. mein problem ist jetzt allerdings die ZEIT!
wenn ich das richtig verstehe, müsste ich mir jetzt erstmal einen arzt mal wieder suchen. dann wird der mir wahrscheinlich sagen, dass ich erstmal clean werden muss, damit er bei mir eine diagnose machen kann, was für probleme ich denn überhaupt habe. sprich...ich werde dann erstmal mit chemischen tabletten vollgestopft, bis irgendwas
anschlägt oder vielleicht auch nicht!? damit der arzt dann irgendwann doch zur der erkenntnis hoffentlich kommt, dass es mit dem kiffen doch besser wäre! ich sehe da eine zeitspanne von ca. 3 jahren und das ist noch wohl eher bescheiden berechnet. und danach beginnt dann wohl der stress mit der krankenkasse und kostenübernahme usw.! na ja,
aber da gibt es ja auch vom dhv gute unterstützung, so wie ich gelesen hatte. das wird sicherlich auch der weg sein, den ich gehen werde. aber der weg hilft mir jetzt nicht bei meinem aktuellen problem mit der führerscheinstelle. ohne ärztlichen attest werde ich wohl nicht um die mpu rum kommen oder? ich hatte letzte woche mal nicht gekifft
und ich muss sagen, dass ich das im mom echt nicht schaffe! es haben sich wieder viele kleinere probleme angehäuft und ohne das kiffen, bin ich nicht in der lage, diese probleme anzugehen! ich spiele dann eher mit dem gedanken, meinen führerschein nie wieder zu sehen. ich weiß nicht, was ich im moment machen soll? ich hoffe, dies liest hier
jemand und vielleicht hat auch jemand eine idee, womit ich vielleicht erstmal anfangen sollte?
ich hoffe, ich konnte meine probleme hier gut schildern und sorry, für den roman!