Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
- Martin Mainz
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Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Keine Ahnung, mal im Spam geguckt? Oder einfach direkt den webmaster@cannabis-medic.de anschreiben.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer
Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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Hammingwhey
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Ghost Train Haze
Könnt ihr mir einen guten Anbieter für Ghost Train Haze empfehlen? Ein Freund von mir hat mir von Pedanios erzählt. Kennt das jemand von euch oder könnt ihr mir was anderes empfehlen?
Re: Ghost Train Haze
Ich kenne meinen Hersteller gar nicht um ehrlich zu sein. Meins kommt einfach von der Apotheke.
Re: Ghost Train Haze
Das von Pedanios mag mein Freund tatsächlich auch ganz gern. Ich bin mehr so Team Vayamed, aber im Endeffekt ist ja nur wichtig, dass es einem hilft 
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Tim wiesel
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- Registriert: Di 7. Jun 2022, 04:28
Frage zu Meringue von Cantourage
Hallo,
Hat jemand Erfahrung mit Meringue von cantourage und kann mir ein paar Infos zu dem Präparat geben?
Wäre toll
Lg
Hat jemand Erfahrung mit Meringue von cantourage und kann mir ein paar Infos zu dem Präparat geben?
Wäre toll
Lg
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CaliOrDabs
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- Registriert: Mi 19. Okt 2022, 16:14
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
hier mal n kleiner Whistleblow was per 1.11 in den Apotheken stehen soll. oder kennts schon wer ?
Bilder stammen von ner Freundin mit Pharma connections.
müsste in Südamerika angebaut werden was sie wusste, ist allerdings eu gmp und exclusiv für Deutschland
Edit Admin Stichwort: ADREX 26/1
Bilder stammen von ner Freundin mit Pharma connections.
müsste in Südamerika angebaut werden was sie wusste, ist allerdings eu gmp und exclusiv für Deutschland
Edit Admin Stichwort: ADREX 26/1
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CCK von enua Pharma - Vorbestellung
Hallo liebe Community! 
Es soll demnächst das Cold Creek Kush von enua Pharma auf den Markt kommen. Ich weiß nicht wer schon davon gehört hat, aber es handelt sich um eine indica dominante Sorte mit verschiedenen Potenzen. Diese gehen von 25-30% THC. Konnte das hier zufällig schon jemand vorbestellen? Falls ja, würde ich gerne wissen bei welcher Apotheke
Vielen Dank und LG
Es soll demnächst das Cold Creek Kush von enua Pharma auf den Markt kommen. Ich weiß nicht wer schon davon gehört hat, aber es handelt sich um eine indica dominante Sorte mit verschiedenen Potenzen. Diese gehen von 25-30% THC. Konnte das hier zufällig schon jemand vorbestellen? Falls ja, würde ich gerne wissen bei welcher Apotheke
Vielen Dank und LG
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Unglaublich viel Bewegung in Sachen neue medizinische Cannabisblüten, insbesondere high thc und "spektakuläre" Sorten. Aber jeder von uns bewertet Qualität und allgemein Cannabis unterschiedlich. Die Ankündigung von ADREXpharma ist ja schon eine Nummer. Lemon OG mit bis zu 38 Prozent. Gespannt was es am Ende in Deutschland hat.
Falls von den Admins erlaubt :
Cannamedical - Umfrage zur Beurteilung der Qualität von medizinischen Cannabisblüten
https://umfrage.cannamedical.com/
Falls von den Admins erlaubt :
Cannamedical - Umfrage zur Beurteilung der Qualität von medizinischen Cannabisblüten
https://umfrage.cannamedical.com/
Re: Frage zu Meringue von Cantourage
Optik schaut wie homegrow ausTim wiesel hat geschrieben: Sa 27. Aug 2022, 18:04 Hat jemand Erfahrung mit Meringue von cantourage und kann mir ein paar Infos zu dem Präparat geben?
Fur den Preis 6.5 das g
Ist das wert
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Guten Abend Miteinander,
vielen Dank für die detaillierte Beschreibung. Ich bin völlig neu in dem Thema und das Forum hilft mir wirklich weiter....
vielen Dank für die detaillierte Beschreibung. Ich bin völlig neu in dem Thema und das Forum hilft mir wirklich weiter....
Sortenauswahl
Hallo ich habe eine Frage bezüglich Sortenauswahl.
Ich bin Krebspatient und werde Palliativ betreut. Ich habe um Verordnung von Blüten gebeten, was mein Arzt auch machte. Meinem Vorschlag einer bestimmten Sorte kam er erst nicht nach. Erst als ich ihn überzeugen konnte, dass die von ihm verordnete Sorte und Dosierung nicht passen, verschrieb er mir eine vergleichbare Sorte in gewünschter Dosierung. Er hat mit Cannabis keine Erfahrung. Wie sucht ihr eure Sorten aus? Lässt sich der Arzt vom Apotheker beraten? Berät euch der Arzt oder der Apotheker?
Freue mich über eure Infos. Vielen Dank
Ich bin Krebspatient und werde Palliativ betreut. Ich habe um Verordnung von Blüten gebeten, was mein Arzt auch machte. Meinem Vorschlag einer bestimmten Sorte kam er erst nicht nach. Erst als ich ihn überzeugen konnte, dass die von ihm verordnete Sorte und Dosierung nicht passen, verschrieb er mir eine vergleichbare Sorte in gewünschter Dosierung. Er hat mit Cannabis keine Erfahrung. Wie sucht ihr eure Sorten aus? Lässt sich der Arzt vom Apotheker beraten? Berät euch der Arzt oder der Apotheker?
Freue mich über eure Infos. Vielen Dank
Re: Sortenauswahl
Ich bin psychiatrischer Patient mit einer "kombinierten Persönlichkeitsstörung" - eine reichlich komplizierte Geschichte. Cannabis wird von mir va zur Angstlösung und Stimmungsaufhellung genommen.
Auch mein verschreibender Arzt (Psychiater) hatte mit Cannabis keine praktische Erfahrung - ich war wohl sein erster Cannabis-Patient und verhehle auch nicht, illegale Erfahrung mit Cannabis zu haben. Diese habe ich auch meinem Psychiater nicht verhehlt. Von ihm habe ich überhaupt erst von "CBD" als weiterem, einigermaßen erforschtem Wirkstoff von Cannabis, Kenntnis erhalten. Wir haben angefangen mit einer Sorte mit ausgeglichenem Verhältnis von THC und CBD "Tilray Warlock 10/10" und dann weitere Experimente angestellt. Dabei geht die Initiative regelmässig von mir aus - mein Psychiater hat bislang in den 2,5 Jahren Cannabis-Therapie noch jede Anregung von mir aufgenommen und in Rezepte umgesetzt.
Das Ziel dieser Experimente ist einerseits das "therapeutische Optimum" und andererseits die Vermeidung von Toleranzausbildung, da ein Ende der Cannabis-Therapie bei mir nicht absehbar ist. Derzeit wählen wir - eigentlich ja "ich" - die Sorten so aus:
1) Als "therapeutisches Optimum" hat sich ein Verhältnis THC : CBD = 1 : 2 bis 3 herausgestellt. Dieses Verhältnis wurde bislang von mir - nach den ersten diesbezüglichen Experimenten - durch Mischung des Apotheken-Cannabis mit den in CBD-Shops frei erhältlichen "CBD-Kräutern" hergestellt.
2) Zur Vermeidung der Toleranzausbildung hat sich ergeben, daß es sinnvoll ist, sowohl die THC-haltigen Sorten aus der Apotheke, als auch das "CBD-Kraut" in kurzen Intervallen abzuwechseln. Ich habe stets zwei "Apotheken"-Sorten" zuhause: eine mit ausgeglichenem Gehalt von THC und CBD und eine eher CBD-lastige Sorte. THC-Gehalt übersteigt aber niemals 10%, wir bewegen uns insofern eher nach unten. Diese Sorten werden regelmässig alle 4-5 Tage gewechselt. Innerhalb dieses Intervalls werden auch die CBD-Beimischungen alle 1-2 Tage gewechselt.
Cannabis als Therapeutikum gehört zur Naturheilkunde. Da gehen die Uhren anders, als in der "Schulmedizin". Man muß probieren, mit Dosierungen und Mischungen spielen, um dem jeweiligen Optimum nahe zu kommen. Dieses Optimum verändert sich bei mir jedoch ständig, je nach psychischer Belastungssituation.
Die Möglichkeit zu diesem "therapeutischen Spielen" habe ich durch einen Glücksfall: meinen Psychiater habe ich als Gutachter meiner RV kennen und schätzen gelernt, der sich zudem mit meinem langjährigen Analytiker - nach Schweigepflichtsentbindung - kurzgeschlossen hatten. Die beiden kennen sich auch gut. Von diesem Gutachten fühlte ich mich "gut getroffen". Mein Psychiater schätzt mich als einen sehr aktiven Patienten, der auch autodidaktisch einige tiefenpsychologische Kenntnisse angeeignet hat und bringt mir dementsprechend großes Vertrauen entgegen. Die Zusammenarbeit verläuft sehr angenehm und entspannt.
Um es auf den Punkt zu bringen: je mehr man als Patient selbst tun, um gegen die pathologische Situation im Rahmen des Möglichen anzukämpfen, "um so mehr Arzt" bekommt man.
Ich kann nicht behaupten, daß mein beschriebener Weg der Cannabis-Therapie für alle Patienten der Richtige oder wenigstens ein sinnvoller Weg sei. Gerade für Palliativpatienten können ganz andere Kriterien eine Rolle spielen.
Auch mein verschreibender Arzt (Psychiater) hatte mit Cannabis keine praktische Erfahrung - ich war wohl sein erster Cannabis-Patient und verhehle auch nicht, illegale Erfahrung mit Cannabis zu haben. Diese habe ich auch meinem Psychiater nicht verhehlt. Von ihm habe ich überhaupt erst von "CBD" als weiterem, einigermaßen erforschtem Wirkstoff von Cannabis, Kenntnis erhalten. Wir haben angefangen mit einer Sorte mit ausgeglichenem Verhältnis von THC und CBD "Tilray Warlock 10/10" und dann weitere Experimente angestellt. Dabei geht die Initiative regelmässig von mir aus - mein Psychiater hat bislang in den 2,5 Jahren Cannabis-Therapie noch jede Anregung von mir aufgenommen und in Rezepte umgesetzt.
Das Ziel dieser Experimente ist einerseits das "therapeutische Optimum" und andererseits die Vermeidung von Toleranzausbildung, da ein Ende der Cannabis-Therapie bei mir nicht absehbar ist. Derzeit wählen wir - eigentlich ja "ich" - die Sorten so aus:
1) Als "therapeutisches Optimum" hat sich ein Verhältnis THC : CBD = 1 : 2 bis 3 herausgestellt. Dieses Verhältnis wurde bislang von mir - nach den ersten diesbezüglichen Experimenten - durch Mischung des Apotheken-Cannabis mit den in CBD-Shops frei erhältlichen "CBD-Kräutern" hergestellt.
2) Zur Vermeidung der Toleranzausbildung hat sich ergeben, daß es sinnvoll ist, sowohl die THC-haltigen Sorten aus der Apotheke, als auch das "CBD-Kraut" in kurzen Intervallen abzuwechseln. Ich habe stets zwei "Apotheken"-Sorten" zuhause: eine mit ausgeglichenem Gehalt von THC und CBD und eine eher CBD-lastige Sorte. THC-Gehalt übersteigt aber niemals 10%, wir bewegen uns insofern eher nach unten. Diese Sorten werden regelmässig alle 4-5 Tage gewechselt. Innerhalb dieses Intervalls werden auch die CBD-Beimischungen alle 1-2 Tage gewechselt.
Cannabis als Therapeutikum gehört zur Naturheilkunde. Da gehen die Uhren anders, als in der "Schulmedizin". Man muß probieren, mit Dosierungen und Mischungen spielen, um dem jeweiligen Optimum nahe zu kommen. Dieses Optimum verändert sich bei mir jedoch ständig, je nach psychischer Belastungssituation.
Die Möglichkeit zu diesem "therapeutischen Spielen" habe ich durch einen Glücksfall: meinen Psychiater habe ich als Gutachter meiner RV kennen und schätzen gelernt, der sich zudem mit meinem langjährigen Analytiker - nach Schweigepflichtsentbindung - kurzgeschlossen hatten. Die beiden kennen sich auch gut. Von diesem Gutachten fühlte ich mich "gut getroffen". Mein Psychiater schätzt mich als einen sehr aktiven Patienten, der auch autodidaktisch einige tiefenpsychologische Kenntnisse angeeignet hat und bringt mir dementsprechend großes Vertrauen entgegen. Die Zusammenarbeit verläuft sehr angenehm und entspannt.
Um es auf den Punkt zu bringen: je mehr man als Patient selbst tun, um gegen die pathologische Situation im Rahmen des Möglichen anzukämpfen, "um so mehr Arzt" bekommt man.
Ich kann nicht behaupten, daß mein beschriebener Weg der Cannabis-Therapie für alle Patienten der Richtige oder wenigstens ein sinnvoller Weg sei. Gerade für Palliativpatienten können ganz andere Kriterien eine Rolle spielen.
Re: "Khiron 1/14 God Bud"
Heute kam "Khiron 1/14 God Bud" von der Grünhorn-Apotheke. Ich habe öfters beschrieben, daß ich meine medizinischen Cannabis-Sorten mit "CBD-Kraut" aus dem Laden mische, um ein Verhältnis THC : CBD = 1 : 2-3 herzustellen, das bislang das therapeutische Optimum ist. Mein Psychiater ist auf meinen Vorschlag dieser Sorte anstelle des "CBD-Krauts" gerne eingegangen - es ist sogar billiger, als das CBD-Kraut. "God Bud" sollte also lediglich zum Einmischen dienen. Große Erwartungen hatte ich nicht an die Sorte - das "CBD-Kraut" mit maximal 0,2% THC habe ich auch mal pur (mit Tabak) geraucht und das war "zum einschlafen" gewesen.
Auch "God Bud" habe ich heute nachmittag mal zur Probe "pur" (Mischung mit Tabak, die dann noch einmal in Tabak zu einem "stick" eingemischt wird) geraucht, insgesamt 0,05 g "God Bud" und war von der starken therapeutischen Wirkung völlig überrascht gewesen ... sehr angenehm überrascht, zumal die aktuelle Charge nur 0,6% THC und 13% CBD enthält.
Therapeutisches Ziel ist bei mir Angstlösung und Stimmungsaufhellung unter Aufrechterhaltung der "Alltagsfähigkeiten" - high oder stoned will ich gar nicht werden. (Und mein Psychiater will das erst recht nicht.)
Die am Nachmittag gerauchte Dosis erscheint mir auch im Rückblick etwas zu hoch - beim Radeln im Straßenverkehr habe ich mich einige Male etwas leichtsinnig verhalten. Wirklich gefährliche, unfallträchtige Situationen gab es nicht, aber ... "naja halt" ... ^^
Ich beabsichtige jedenfalls, "God Bud" weiter 'pur', dh ohne Einmischung weiterer Sorten, zu rauchen. Meine anderen Sorten "Vayamed 8/8" und "Cannamedical Balanced Forte : Mango Haze" (7,29/10,99) werde ich weiter mit "CBD-Kraut" mischen.
Von "Therpenen" oder "strains" habe ich keine Ahnung - mein Psychiater und ich orientieren uns an THC und CBD sowie an den Ergebnissen unserer Experimente. Es ist mir auch bisher nicht gelungen, solide wirkende Informationen zu Therpenen und strains zu bekommen. Damit sind wohl Inhaltsstoffe gemeint, die über THC und CBD hinausgehen - die als einzige halbwegs erforscht sind, soweit ich weiß.
"God Bud" erinnert mich auch irgendwie an das Gras, daß ich in den frühen 1980er Jahren kennengelernt hatte. Damals war es noch nicht Gen-manipuliert und auf THC-gezüchtet - wir haben damals auch oft "Gras pur" (aber auch oft Blätter) geraucht, mit einem kleinen "Tabak-Filter" vor dem Pappröhrchen-Filter.
Mir kommt es schon seit Beginn meiner "Cannabis-Patienten-Karriere" so vor, als ob man zu sehr auf THC "starrt" und sich von hohen THC-Werten hohe therapeutische Wirksamkeit verspricht. Das Angebot der Grünhorn-Apotheke spricht insofern für sich: von den ca. 100 Sorten, die dort regelmässig verfügbar sind, haben 80-90% 20% THC oder mehr. Es ist regelmässig etwas schwer, die richtigen Sorten für mich zu finden.
Hat vielleicht jemand ähnlich Erfahrungen mit "God Bud" gemacht ?
Auch "God Bud" habe ich heute nachmittag mal zur Probe "pur" (Mischung mit Tabak, die dann noch einmal in Tabak zu einem "stick" eingemischt wird) geraucht, insgesamt 0,05 g "God Bud" und war von der starken therapeutischen Wirkung völlig überrascht gewesen ... sehr angenehm überrascht, zumal die aktuelle Charge nur 0,6% THC und 13% CBD enthält.
Therapeutisches Ziel ist bei mir Angstlösung und Stimmungsaufhellung unter Aufrechterhaltung der "Alltagsfähigkeiten" - high oder stoned will ich gar nicht werden. (Und mein Psychiater will das erst recht nicht.)
Die am Nachmittag gerauchte Dosis erscheint mir auch im Rückblick etwas zu hoch - beim Radeln im Straßenverkehr habe ich mich einige Male etwas leichtsinnig verhalten. Wirklich gefährliche, unfallträchtige Situationen gab es nicht, aber ... "naja halt" ... ^^
Ich beabsichtige jedenfalls, "God Bud" weiter 'pur', dh ohne Einmischung weiterer Sorten, zu rauchen. Meine anderen Sorten "Vayamed 8/8" und "Cannamedical Balanced Forte : Mango Haze" (7,29/10,99) werde ich weiter mit "CBD-Kraut" mischen.
Von "Therpenen" oder "strains" habe ich keine Ahnung - mein Psychiater und ich orientieren uns an THC und CBD sowie an den Ergebnissen unserer Experimente. Es ist mir auch bisher nicht gelungen, solide wirkende Informationen zu Therpenen und strains zu bekommen. Damit sind wohl Inhaltsstoffe gemeint, die über THC und CBD hinausgehen - die als einzige halbwegs erforscht sind, soweit ich weiß.
"God Bud" erinnert mich auch irgendwie an das Gras, daß ich in den frühen 1980er Jahren kennengelernt hatte. Damals war es noch nicht Gen-manipuliert und auf THC-gezüchtet - wir haben damals auch oft "Gras pur" (aber auch oft Blätter) geraucht, mit einem kleinen "Tabak-Filter" vor dem Pappröhrchen-Filter.
Mir kommt es schon seit Beginn meiner "Cannabis-Patienten-Karriere" so vor, als ob man zu sehr auf THC "starrt" und sich von hohen THC-Werten hohe therapeutische Wirksamkeit verspricht. Das Angebot der Grünhorn-Apotheke spricht insofern für sich: von den ca. 100 Sorten, die dort regelmässig verfügbar sind, haben 80-90% 20% THC oder mehr. Es ist regelmässig etwas schwer, die richtigen Sorten für mich zu finden.
Hat vielleicht jemand ähnlich Erfahrungen mit "God Bud" gemacht ?
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MasterCube
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Cheesoto - neue Sorte von Drapalin
Hallo liebe Community,
ich muss sagen vom neuen Drapalin Cheesotho 18/1 bin ich sehr begeistert. Es ist sehr mild und smooth. Man konnte die Growanlage von Mg Health bereits auf youtube genauer sehen. Dabei wurde auch gezeigt wie gerade Cheesotho für den deutschen Markt angebaut wird. Die Geschichte dazu ist wirklich interessant.
Die Geschichte von Cheesotho geht zurück auf die Exodus Cheese-Sorte, die in den 1980er Jahren vom Exodus Collective entdeckt wurde. Diese Sorte wurde aufgrund ihrer einzigartigen Aromen und starken Wirkung sehr populär und blieb über die Jahre durch Clones erhalten.
In Südafrika gelang es einigen Züchtern, Exodus Cheese-Samen zu erhalten und damit zu experimentieren. Dadurch entstanden neue Hybriden wie L.A. Confidential, Buddah Cheese und Blue Cheese, die jedoch das ursprüngliche Genetik-Erbe verwässerten. Einige Züchter blieben jedoch dem ursprünglichen Exodus-Schnitt treu und pflegten die reine Linie.
Cheesotho wurde von einem solchen "Legacy"-Züchter erhalten, der sein Leben der Suche nach dem Originalschnitt von Exodus widmete und sich entschied, an diesem genetischen Erbe festzuhalten. Der Duft von Cheesotho ist süßer und käsiger als bei den meisten modernen Sorten und beim Rauchen dominiert der helle und kräftige Käsegeschmack mit Noten von süßer, zitrusartiger Vanille beim Ausatmen.
Eine genauere Betrachtung des Terpenprofils von Cheesotho zeigt, dass die Kombination der vorhandenen Terpene diese Sorte ideal für Menschen macht, die an chronischen Schmerzen, Angstzuständen, Depressionen, PTBS und Schlaflosigkeit leiden. Cheesotho hat ein erhebendes Gen, das den Geist beruhigt und den Körper mit erhöhten D-Limonen-Spiegeln beruhigt. Dieses Terpen ist bekannt dafür, Neurotransmitter wie Serotonin zu modulieren und damit Stress abzubauen und die Stimmung zu heben. Beta-Caryophyllen, ein weiteres Terpen, hat analgetische Anwendungen und kann Schmerzen lindern.
ich muss sagen vom neuen Drapalin Cheesotho 18/1 bin ich sehr begeistert. Es ist sehr mild und smooth. Man konnte die Growanlage von Mg Health bereits auf youtube genauer sehen. Dabei wurde auch gezeigt wie gerade Cheesotho für den deutschen Markt angebaut wird. Die Geschichte dazu ist wirklich interessant.
Die Geschichte von Cheesotho geht zurück auf die Exodus Cheese-Sorte, die in den 1980er Jahren vom Exodus Collective entdeckt wurde. Diese Sorte wurde aufgrund ihrer einzigartigen Aromen und starken Wirkung sehr populär und blieb über die Jahre durch Clones erhalten.
In Südafrika gelang es einigen Züchtern, Exodus Cheese-Samen zu erhalten und damit zu experimentieren. Dadurch entstanden neue Hybriden wie L.A. Confidential, Buddah Cheese und Blue Cheese, die jedoch das ursprüngliche Genetik-Erbe verwässerten. Einige Züchter blieben jedoch dem ursprünglichen Exodus-Schnitt treu und pflegten die reine Linie.
Cheesotho wurde von einem solchen "Legacy"-Züchter erhalten, der sein Leben der Suche nach dem Originalschnitt von Exodus widmete und sich entschied, an diesem genetischen Erbe festzuhalten. Der Duft von Cheesotho ist süßer und käsiger als bei den meisten modernen Sorten und beim Rauchen dominiert der helle und kräftige Käsegeschmack mit Noten von süßer, zitrusartiger Vanille beim Ausatmen.
Eine genauere Betrachtung des Terpenprofils von Cheesotho zeigt, dass die Kombination der vorhandenen Terpene diese Sorte ideal für Menschen macht, die an chronischen Schmerzen, Angstzuständen, Depressionen, PTBS und Schlaflosigkeit leiden. Cheesotho hat ein erhebendes Gen, das den Geist beruhigt und den Körper mit erhöhten D-Limonen-Spiegeln beruhigt. Dieses Terpen ist bekannt dafür, Neurotransmitter wie Serotonin zu modulieren und damit Stress abzubauen und die Stimmung zu heben. Beta-Caryophyllen, ein weiteres Terpen, hat analgetische Anwendungen und kann Schmerzen lindern.
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Welche Sorte passt für mich
Hallo zusammen,
erst einmal toll, was hier geschaffen wurde, hier kann sich richtig gut informieren.
Nun zur Sache:
Meine Frau ist seit ca. 5 Jahren Cannabispatientin. Sie hat seit der Kindheit Lupus erythematodes und ist deshalb auch in Frührente.
Die Schmerztherapeutin/ Hausärztin, welche das Cannabis vor 5 Jahren verordnet hat, war diesbezüglich nicht wirklich bewandert.
Wir haben es damals auf illegalem Weg beschafft und als Schmerzmedikament getestet, weil die Chemiebomben, die man ihr verordnet hat, alles nur schlimmer gemacht haben.
Die Ärztin hat somit eine Sorte aufgeschrieben und meine Frau hat sich gemäß dem Motto "learning by doing" herangetastet, welche Sorte einigermaßen verträglich ist.
So kam Sie zur Sorte Bedica granuliert. In der Zwischenzeit sind wir umgezogen, haben eine neue Ärztin, welche die Blüten zwar auch verschreibt, an sich aber keine Ahnung hat, was sie verschreibt.
Weil Bedica aufgrund der Wirkung sehr müde macht, ist das für über den Tag nicht wirklich geeignet. Die Behandlung sollte auf zwei verschiedene Sorten umgestellt werden.
Angedacht ist:
ca. 15 - 17% THC sativa
ca. 15 - 17% THS indica
Aufgrund des nicht vorhandenen Fachwissens der Ärztin müssen wir nun sagen, was sie verordnen soll.
Heute waren wir bei der Apotheke, weil wir uns von dort erhofft hatten, Infos zu den Sorten zu bekommen. Aber dort wollte man uns nicht weiterhelfen.
Den Gang zu einem anderen/ neuen Schmerztherapeuten würden wir uns gerne ersparen, da wir hier auch schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Cannabis als Medizin ist leider noch nicht richtig bei den "Medizinern der älteren Generation" angekommen. (natürlich sind nicht alle damit gemeint)
Ich hoffe, dass uns hier jemand eine passende Sorte mit den ungefähren Werten mitteilen kann. Natürlich muss diese Sorte für die Verwendung als medizinisches Produkt in Deutschland freigegeben sein.
Ich danke Euch im Vorfeld für Eure Mithilfe.
Liebe Grüße
Kev90
erst einmal toll, was hier geschaffen wurde, hier kann sich richtig gut informieren.
Nun zur Sache:
Meine Frau ist seit ca. 5 Jahren Cannabispatientin. Sie hat seit der Kindheit Lupus erythematodes und ist deshalb auch in Frührente.
Die Schmerztherapeutin/ Hausärztin, welche das Cannabis vor 5 Jahren verordnet hat, war diesbezüglich nicht wirklich bewandert.
Wir haben es damals auf illegalem Weg beschafft und als Schmerzmedikament getestet, weil die Chemiebomben, die man ihr verordnet hat, alles nur schlimmer gemacht haben.
Die Ärztin hat somit eine Sorte aufgeschrieben und meine Frau hat sich gemäß dem Motto "learning by doing" herangetastet, welche Sorte einigermaßen verträglich ist.
So kam Sie zur Sorte Bedica granuliert. In der Zwischenzeit sind wir umgezogen, haben eine neue Ärztin, welche die Blüten zwar auch verschreibt, an sich aber keine Ahnung hat, was sie verschreibt.
Weil Bedica aufgrund der Wirkung sehr müde macht, ist das für über den Tag nicht wirklich geeignet. Die Behandlung sollte auf zwei verschiedene Sorten umgestellt werden.
Angedacht ist:
ca. 15 - 17% THC sativa
ca. 15 - 17% THS indica
Aufgrund des nicht vorhandenen Fachwissens der Ärztin müssen wir nun sagen, was sie verordnen soll.
Heute waren wir bei der Apotheke, weil wir uns von dort erhofft hatten, Infos zu den Sorten zu bekommen. Aber dort wollte man uns nicht weiterhelfen.
Den Gang zu einem anderen/ neuen Schmerztherapeuten würden wir uns gerne ersparen, da wir hier auch schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Cannabis als Medizin ist leider noch nicht richtig bei den "Medizinern der älteren Generation" angekommen. (natürlich sind nicht alle damit gemeint)
Ich hoffe, dass uns hier jemand eine passende Sorte mit den ungefähren Werten mitteilen kann. Natürlich muss diese Sorte für die Verwendung als medizinisches Produkt in Deutschland freigegeben sein.
Ich danke Euch im Vorfeld für Eure Mithilfe.
Liebe Grüße
Kev90
-
Schnecki38
- Beiträge: 6
- Registriert: Sa 25. Mär 2023, 08:28
Re: Welche Sorte passt für mich
Hallo!
Ich kenne das Problem, aber letztlich ist es so, dass deine Frau um das "herumprobieren" nicht herum kommt. Die Reaktion auf Cannabis ist sehr bei jedem sehr individuell und wenig vergleichbar. Eine Blüte die für mich zum Schlafen passt, muss noch lange nicht gut sein für deine Frau.
Was ich sagen will ist, dass man wirklich eine Weile suchen muss, bis man das richtige gefunden hat. Mein Tip wäre, sich an ein oder besser an zwei Cannabisapotheken (ich weiß nicht, ob ich hier welche nennen dar, gerne PN wenn Info gewünscht) eine Mail schreiben und sich so beraten lassen. Gleichzeitig könnt ihr bei den Cannabisapotheken einsehen, welche Blüten dort derzeit zur Verfügung stehen. Ebenfalls gibt es dann auch gleich noch die Infos zu THC/CBD-Gehalt, Terpen etc.
Es macht Sinn sich nicht nur eine Sorte für tags und eine für nachts zu suchen, denn viele Sorten sind immer nur begrenzt lieferbar und man muss dann warten, bis die neue Charge in den Verkauf kommt. Die Sorte, die dein Frau hatte ist davon weniger betroffen, sie ist eigentlich immer lieferbar. Bei den regulären Blüten ist das anders.
Ich kenne das Problem, aber letztlich ist es so, dass deine Frau um das "herumprobieren" nicht herum kommt. Die Reaktion auf Cannabis ist sehr bei jedem sehr individuell und wenig vergleichbar. Eine Blüte die für mich zum Schlafen passt, muss noch lange nicht gut sein für deine Frau.
Was ich sagen will ist, dass man wirklich eine Weile suchen muss, bis man das richtige gefunden hat. Mein Tip wäre, sich an ein oder besser an zwei Cannabisapotheken (ich weiß nicht, ob ich hier welche nennen dar, gerne PN wenn Info gewünscht) eine Mail schreiben und sich so beraten lassen. Gleichzeitig könnt ihr bei den Cannabisapotheken einsehen, welche Blüten dort derzeit zur Verfügung stehen. Ebenfalls gibt es dann auch gleich noch die Infos zu THC/CBD-Gehalt, Terpen etc.
Es macht Sinn sich nicht nur eine Sorte für tags und eine für nachts zu suchen, denn viele Sorten sind immer nur begrenzt lieferbar und man muss dann warten, bis die neue Charge in den Verkauf kommt. Die Sorte, die dein Frau hatte ist davon weniger betroffen, sie ist eigentlich immer lieferbar. Bei den regulären Blüten ist das anders.
Re: Welche Sorte passt für mich
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... HanfsortenKev90 hat geschrieben: Do 4. Mai 2023, 13:32 Ich hoffe, dass uns hier jemand eine passende Sorte mit den ungefähren Werten mitteilen kann. Natürlich muss diese Sorte für die Verwendung als medizinisches Produkt in Deutschland freigegeben sein.
-
Schnecki38
- Beiträge: 6
- Registriert: Sa 25. Mär 2023, 08:28
Re: Welche Sorte passt für mich
Naja, die Liste auf Wikipedia ist ganz ok, bildet aber nicht den Markt der medizinischen Cannabisblüten in Deutschland ab. Die tatsächliche Auswahl ist deutlich größer.
Außerdem nützt es wenig eine Liste zu haben und dabei nicht zu wissen, was aktuell reell verfügbar und vorrätig bei den Apotheken ist.
Außerdem nützt es wenig eine Liste zu haben und dabei nicht zu wissen, was aktuell reell verfügbar und vorrätig bei den Apotheken ist.
Re: Welche Sorte passt für mich
Dem stimme ich vollkommen zu und mache noch ein paar Anmerkungen:Schnecki38 hat geschrieben: Do 4. Mai 2023, 15:15 Hallo!
Ich kenne das Problem, aber letztlich ist es so, dass deine Frau um das "herumprobieren" nicht herum kommt. Die Reaktion auf Cannabis ist sehr bei jedem sehr individuell und wenig vergleichbar. Eine Blüte die für mich zum Schlafen passt, muss noch lange nicht gut sein für deine Frau.
Was ich sagen will ist, dass man wirklich eine Weile suchen muss, bis man das richtige gefunden hat. Mein Tip wäre, sich an ein oder besser an zwei Cannabisapotheken (ich weiß nicht, ob ich hier welche nennen dar, gerne PN wenn Info gewünscht) eine Mail schreiben und sich so beraten lassen. Gleichzeitig könnt ihr bei den Cannabisapotheken einsehen, welche Blüten dort derzeit zur Verfügung stehen. Ebenfalls gibt es dann auch gleich noch die Infos zu THC/CBD-Gehalt, Terpen etc.
Es macht Sinn sich nicht nur eine Sorte für tags und eine für nachts zu suchen, denn viele Sorten sind immer nur begrenzt lieferbar und man muss dann warten, bis die neue Charge in den Verkauf kommt. Die Sorte, die dein Frau hatte ist davon weniger betroffen, sie ist eigentlich immer lieferbar. Bei den regulären Blüten ist das anders.
1) Es ist nicht überraschend, daß Ärzte zwar "offen" für Cannabis sind, aber "keine Ahnung" haben. Wirklich "Ahnung" bekommt man nicht durch "Studien" und akademische "Wissenschaft", sondern nur durch die praktische, "klinische" Erfahrung, und die fängt ja gerade erst an. Ich bin seit 2020 psychiatrischer Cannabis-Patient und auch mein Psychiater hat "keine Ahnung" und ist bislang stets meinen Vorschlägen gefolgt. Das basiert auf einem wechselseitigen Vertrauensverhältnis und funktioniert sehr gut.
2) Cannabis-Therapie gehört zur Naturheilkunde und da gehen die Uhren anders, als in der pharmazeutischen Heilkunde. Wie schon richtig gesagt wurde: ums probieren kommt man nicht herum. Und wie auch schon richtig gesagt wurde: die einzelnen Sorten können bei einzelnen Menschen sehr unterschiedliche Wirkungen hervorrufen, was m.E. wahrscheinlich psychische und psychosomatische Ursachen hat. Wenn etwas "anschlägt", geht man den Weg weiter, wenn etwas nicht anschlägt, probiert man etwas Neues. Man sollte da auch nicht zu dogmatisch an bestimmten Wirkstoffen hängen - es sei denn, man hat entsprechende konkrete Erfahrungen gemacht.
3) Die großen Cannabis-Versand-Apotheken sind zu Kompetenzzentren geworden. Ich beziehe mein medizinisches Cannabis von der hier gut bekannten Grünhorn-Apotheke, die gerne auch telefonisch oder online Patienten berät, die (noch) nicht Kunden sind. Man erreicht dort auch am Telefon sehr schnell einen kompetenten Ansprechpartner und es gibt Apotheker oder sonstige, entsprechend qualifizierte Leute, welche nicht nur die Verschreibungspraxis der Ärzte, sondern auch die einschlägigen Fachveröffentlichungen verfolgen und auswerten. Grünhorn bemüht sich auch durch Patientenumfragen und Aufforderung, Erfahrungen mitzuteilen, um die Sammlung von praktischen Erfahrungen. Das werden die anderen Cannabis-Apotheken auch in der einen oder anderen Weise tun. Es wäre nicht falsch, bei einer oder mehreren dieser Apotheken mal anzuklopfen.
4) Durch die ebenfalls schon richtig dargestellten Lieferengpässe besteht ein gewisser Zwang zum Sortenwechsel. Dieser Sortenwechsel kann aber auch positive Seiten haben, insbesondere wenn es um die Vermeidung von Toleranzausbildung geht. Diese Toleranz kann sich bei Cannabis sehr schnell ausbilden, mit der Folge, daß immer höhere Dosen erforderlich werden, die das "therapeutische Optimum" irgendwann überschreiten. Bei weiteren Erhöhungen der Dosis erhöhen sich die therapeutischen Wirkungen nicht mehr, aber die Nebenwirkungen nehmen stark zu. Ich selbst nehme stets mindestens 2 Sorten, die normalerweise alle 4-5 Tage ausgewechselt werden. Dieses zwangsweise "Durchprobieren" mehrerer Sorten führt einen dann auch manchmal zu Sorten mit überraschend starker Wirksamkeit. Wie schon gesagt: in der Naturheilkunde gehen die Uhren anders - "die (eine und einzige) passende Sorte" gibt es für mich mit Sicherheit nicht, für viele andere wird es genauso sein.
Re: Welche Sorte passt für mich
Ich weiß nicht, ob Kev90 das noch mitliest, aber es könnte auch für andere von Interesse sein:Kev90 hat geschrieben: Do 4. Mai 2023, 13:32
Ich hoffe, dass uns hier jemand eine passende Sorte mit den ungefähren Werten mitteilen kann. Natürlich muss diese Sorte für die Verwendung als medizinisches Produkt in Deutschland freigegeben sein.
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"Medizinisches Cannabis" gehört zur Naturheilkunde und da gehen die Uhren sehr anders, als in der Schulmedizin. Es hilft - leider - nichts: man muß probieren, mit Sorten und Dosierungen "spielen", nicht zu sehr auf die Werte von THC und CBD "starren". Ich habe - gemeinsam mit meinen Ärzten - so einige naturheilkundliche Therapien erprobt, auch zB Homöopathie, die bei mir überhaupt nicht angeschlagen hatte. Andere, wie die Hydrotherapie nach Kneipp, zeigten überraschende Erfolge.
Es ist auch nicht ungewöhnlich, daß die Ärzte, die heute Cannabis verschreiben, kaum Erfahrungen haben. Cannabis als Medizin ist sehr neu, gerade mal 5 Jahre alt.
Auch mein Psychiater bekannte offen, keine praktischen Erfahrungen zu haben - wir probieren uns eben durch die Sorten, aber das funzt ganz gut, wird immer weiter optimiert.
Das wichtige ist: einen Arzt gefunden zu haben, der diese Experimente "mitgeht".
Re: Welche Sorte passt für mich
Genauer: die Pflanze ist in der Gruppe der Heilpflanzen. Und da gilt immer: es gibt zwar ein paar Hauptwirkstoffe, aber das Naturprodukt beinhaltet Hunderte von weiteren Stoffen, deren Wirkungen und Wechselwirkungen¹ nicht mal ansatzweise erforscht sind. Zudem hat jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel, der ihn in seiner ganz persönlichen Art und Weise auf die komplexen Naturprodukte reagieren lässt.
Korrekt. THC und CBD geben nur die grobe Richtung vor. Will man eher anregen oder sedieren? Zu mehr taugen die beiden Werte nicht. Und selbst da kann es - bei hohen Dosierungen - zu (ggf erwünschten) paradoxen Wirkungen kommen.Es hilft - leider - nichts: man muß probieren, mit Sorten und Dosierungen "spielen", nicht zu sehr auf die Werte von THC und CBD "starren".
Generell: ein noch fast völlig unerforschtes Feld sind die Mikro-Dosierungen. Folgt man der Schulmedizin, so dürfte das gar nicht wirken (weil zu wenig Wirkstoff vorhanden ist, um meßbare biochemische Auswirkungen zu triggern). Tut es aber (bei einem Teil der Patienten) dennoch. Die Schulmedizin steht hier hauptsächlich vor dem Problem der Meßbarkeit: wie mißt man "Wohlbefinden"? Es ist schlicht sehr schwierig zu qualifizieren und zu quantifizieren. Deshalb steht das nicht im Fokus der Schulmedizin, sondern wird eher ignoriert.
Das Wissen um die Anwendung von Heilpflanzen (in allen möglichen Dosierungen) ist eigentlich die Domäne von Heilpraktikern. Aber da gilt es leider sehr viel Spreu von sehr wenig Weizen zu trennen.
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¹ Diese Erforschung ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit: es ergeben sich viel zu viele Kombinationsmöglichkeiten um sie systematisch erfassen zu können. Da bleibt wirklich nur die Empirie.
Re: Welche Sorte passt für mich
Soweit ich sehe, ist "evidence based" schon wieder in die Defensive geraten. Salopp formuliert: die "Evidenzbasierten" haben sich gegen zu viele praktisch zT hochwirksame Behandlungsmethoden positioniert, weil die Wirksamkeit dieser Methoden zwar statistisch erfasst, aber nicht wissenschaftlich nachvollzogen werden konnte. Mein Lieblingsbeispiel ist die seit über 100 Jahren höchst erfolgreiche und auch von mir angewandte "Kneipp-Medizin", die von der Wissenschaft bis heute nicht verstanden wird.pepre hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 09:00 (...)THC und CBD geben nur die grobe Richtung vor. Will man eher anregen oder sedieren? Zu mehr taugen die beiden Werte nicht. Und selbst da kann es - bei hohen Dosierungen - zu (ggf erwünschten) paradoxen Wirkungen kommen.
Generell: ein noch fast völlig unerforschtes Feld sind die Mikro-Dosierungen. Folgt man der Schulmedizin, so dürfte das gar nicht wirken (weil zu wenig Wirkstoff vorhanden ist, um meßbare biochemische Auswirkungen zu triggern). Tut es aber (bei einem Teil der Patienten) dennoch. Die Schulmedizin steht hier hauptsächlich vor dem Problem der Meßbarkeit: wie mißt man "Wohlbefinden"? Es ist schlicht sehr schwierig zu qualifizieren und zu quantifizieren. Deshalb steht das nicht im Fokus der Schulmedizin, sondern wird eher ignoriert.
Das Wissen um die Anwendung von Heilpflanzen (in allen möglichen Dosierungen) ist eigentlich die Domäne von Heilpraktikern. Aber da gilt es leider sehr viel Spreu von sehr wenig Weizen zu trennen.
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Unter den Schulmedizinern "alter Schule" gibt es jedoch sehr viele Pragmatiker, seit geraumer Zeit gibt es auch die Fachärzte für Naturheilkunde.
In der Naturheilkunde wird generell viel probiert: man schaut, ob eine Methode "anschlägt". Wenn nicht, kommt die Nächste. Das ist natürlich unbefriedigend, wenn man es mit Akutsymptomen zu tun hat, die hochschmerzhaft und lebensgefährlich sind: hier muß der Arzt sofort das Richtige tun können. Diese Akutsymptome werden noch lange die Domäne der Schulmedizin bleiben.
Naturheilkundliche Methoden erfordern stets auch einen sehr aktiven Patienten - viele Patienten bleiben leider weitgehend passiv, möchten am liebsten ihr Leiden zum Arzt bringen, wie das Auto in die Werkstatt und sich dann nicht mehr selbst drum kümmern.
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Ich habe eine Frage, wie finde ich heraus ob von der Firma Bedrocan das Product Bedrocan oder Bedrolite leichter bekömmlich ist?
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Da sehe ich nur 1 Möglichkeit: beide Sorten "unter kontrollierten Bedingungen" (Freizeit, keine Kfz-Nutzung o.ä. in den nächsten Stunden erforderlich usw) ausprobieren !PNeuhof hat geschrieben: Do 6. Jul 2023, 16:08 Ich habe eine Frage, wie finde ich heraus ob von der Firma Bedrocan das Product Bedrocan oder Bedrolite leichter bekömmlich ist?
Wir sind hier in der Naturheilkunde, genauer: der Phyotherapie (Pflanzen(-teile) als Arzneimittel) und da gehen die Uhren anders. Weil nicht nur jede Sorte eine Sorte für sich, sondern auch jede Pflanze, jede Ernte ein Individuum ist - und auch gerade Cannabis bei vielen Menschen unterschiedliche Wirkungsspektren auslöst, kommt man ums "Durchprobieren" nicht herum. Man kann nur hoffen, daß dies auch von den verschreibenden Ärzten so gesehen wird. Ich selbst rauche mich seit 3 Jahren durch's Angebot der Grünhorn-Apotheke und habe dabei auch immer wieder positive Überraschungen erlebt.
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Hier gibt es endlich eine Datenbank mit allen verfügbaren Medizinal Cannabisblüten, deren Strains und Preise: https://flowzz.com. Nutze die Datenbank selbst regelmäßig - die Apothekenpreise liegen manchmal zwischen 5 und 20 EUR für die gleiche Blüten.