aufgrund einer grad noch messbaren (1.2ng/ml) Menge an THC in meinem Blut kam nun nach über einem halben Jahr Ruhe der Bußgeldbescheid über 500€+Gebühren und einem Monat Fahrverbot. Damit der nicht direkt rechtskräftig wird und in der Hoffnung, dass der fallengelassen wird, habe ich mit einem Anwalt Einsrpuch dagegen eingelegt. Das war vor einer etwa einer Woche, seitdem kam auch noch nichts. Der Kontrolle und Blutprobe waren im Juli 2023...
Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass das CanG so durchgeht und auch noch bis zum Inkrafttreten ein neuer Grenzwert steht - Wäre dieser Bußgeldbescheid hinfällig (wenn bis dahin noch nicht rechtskräftig) oder hat das keine Auswirkungen darauf?
Außerdem hab ich die Sorge, dass von der Führerscheinstelle noch Post kommt - auch einer der Gründe warum ich das Bußgeldverfahren möglichst hinauszögern möchte. Das sollte nach meinem Verständnis mit dem CanG nicht mehr einfach so passieren dürfen, aber noch gilt das ja nicht. Was hab ich da für Möglichkeiten für den Fall, dass der Bußgeldbescheid doch noch in Kürze durchgehen sollte und die FSS da auch noch vor der Gesetzesänderung Handlungsbedarf sieht? Ich konsumiere aktuell nicht, aber auch die Kosten für Gutachten o.Ä. würde ich gerne vermeiden. Bußgeld und Anwalt selbst sind schon teuer genug
Viele Grüße
huldiger