https://www.deutschlandfunk.de/drogenbe ... n-104.html
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Streeck, fordert eine teilweise Rücknahme der Cannabis-Legalisierung.
Die derzeitige Regelung berücksichtige nicht, dass Konsumenten unter 25 Jahren langfristige psychische Probleme entwickeln könnten. Zudem sei die erlaubte Mitführmenge von 25 Gramm Cannabis viel zu hoch, sagte Streeck der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Medizinisches Cannabis solle darüber hinaus nicht mehr zum Rauchen angeboten werden. Der CDU-Politiker kritisierte, Cannabis werde als Medikament für alles Mögliche angepriesen, wofür es gar keine Evidenz gebe. Fassungslos mache es ihn, dass Cannabis oft über das Internet ohne Arztkontakt geliefert werde.
Die CDSU wird das CanG zurückdrehen um dann vollmundig zu behaupten, dass der Schwarzmarkt kaum zurück gegangen ist. Qed.
Das Interview in der FAZ:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 40558.html (Bezahlschranke)
Streeck: "Eigentlich müsste es Rauschgift heißen."
Nein, es müsste Rauschmittel heißen. Die Dosis macht das Gift. (Alkohol als Zellgift lassen wir mal beiseite.)
Ich halte das Gesetz für nicht gut durchdacht, es muss nachgebessert werden. Es übersieht zum Beispiel, dass Jugendliche unter 25 Jahren durch den Konsum von Cannabis langfristige psychische Probleme entwickeln können.
Können! Nicht müssen! Das ist der entscheidende Unterschied. Denn mehr als
99,6% der Konsumenten werden wegen Cannabis nie klinisch auffällig.
... aber die Indikation von psychischen bis hin zu schizophrenen Krankheiten, die nach dem Cannabisgebrauch das Leben von Jugendlichen dauerhaft verändern, haben wir bei Alkohol nicht.
Nee, nur Leberzirrhosen, Demenz und solche Kleinigkeiten, s.
Wikipedia, die u.a. auf Alkoholpsychosen verweist. Und die
47.500 Toten pro Jahr sind dann ja gar nicht mehr krank!
Es wird immer offensichtlicher, dass Streeck nicht der Mann der evidenzbasierten Wissenschaft ist, zu dem er sich selbst adelte. Er ist ein treuer Parteisoldat im Law&Order-Eck, der wider alle Vernunft handelt.