Sammlung Schweiz

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pepre
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Re: Sammlung Schweiz

Beitrag von pepre »

https://www.tagesanzeiger.ch/cannabispo ... 8318227821
Kommission des Nationalrates will Cannabis in der Schweiz legalisieren

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates schlägt vor, den Konsum vom Cannabis nicht mehr unter Strafe zu stellen. Anbau, Herstellung und Verkauf sollen reguliert werden. ...
https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-re ... -ist-getan
... Der Cannabiskonsum sei trotz des geltenden Verbots eine Realität, heisst es in der Mitteilung der Parlamentsdienste. Deshalb will die SGK-N das Verbot zwar aufheben, Cannabis aber weiterhin als Betäubungsmittel gelten lassen.
... Erwachsene sollen Cannabis für den Eigengebrauch anbauen und Cannabisprodukte kaufen dürfen, Minderjährige aber nicht. Verboten ist zudem jede Art von Werbung für Cannabis und Cannabisprodukte. Im Strassenverkehr soll bei Cannabis weiterhin Nulltoleranz gelten.
... Cannabis gewerblich anzubauen und Produkte daraus gewerblich herzustellen, will die SGK-N nur mit Bewilligung des Bundes gestatten. Verkauft werden soll es nur in von den Kantonen konzessionierten Stellen. Der Bund soll zudem eine einzige Konzession für den Onlineverkauf vergeben können. Um den Konsum nicht zu fördern, soll Cannabis nicht gewinnorientiert verkauft werden dürfen. Zudem soll eine Lenkungsabgabe den Konsum beschränken und die Konsumentinnen und Konsumenten zu weniger schädlichen Produkten leiten. ...
pepre
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Re: Sammlung Schweiz

Beitrag von pepre »

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... -basel-gxe
Die Schweiz kifft vor

Die Cannabislegalisierung in Deutschland ist gründlich schiefgegangen. Die Schweiz zeigt, wie sie gelingen kann. Zu Besuch in Europas erstem legalen Cannabis-Shop. ...
Inklusive Kritik am deutschen BLE, das keine Modellprojekte aus fadenscheinigen Gründen genehmigt.
pepre
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Re: Sammlung Schweiz

Beitrag von pepre »

https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-st ... e-lotterie
«Stark und billig»: Cannabis vom Schwarzmarkt ist eine Lotterie

Eine Studie von Sucht Schweiz vergleicht Cannabis vom Waadtländer Schwarzmarkt mit Cannabis aus einem Pilotprojekt. Die Ergebnisse.
...
«Wir haben Produkte gefunden von 1 Prozent THC bis hin zu 60 Prozent THC. Das sind sehr grosse Schwankungen», sagt Frank Zobel, Vize-Direktor von Sucht Schweiz und Mit-Autor der Studie. Die Studie zeigt zudem, dass es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Preis und dem THC-Gehalt der Produkte gibt. Der Schwarzmarkt gleich somit einer Lotterie.
...
Leider kein Wort über den Zusatz von synthetischen Cannabinoiden in der Schwarzmarktware.
moepens
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Registriert: Fr 16. Jun 2017, 07:45

Re: Sammlung Schweiz

Beitrag von moepens »

Heftige Kritik der Kantone: Wird Gras doch nicht legalisiert?

Das Parlament will Cannabis in der Schweiz entkriminalisieren. Doch bereits die Vernehmlassung zeigt: Der Widerstand gegen das Anliegen ist gross.

[...]

Die Reaktionen auf die Legalisierungspläne des Parlaments fallen gemischt aus. Dabei stehen vor allem die Kantone der vorgeschlagenen Lösung sehr skeptisch gegenüber. Eine Vielzahl der vorgeschlagenen Änderungen stösst auf Widerstand.

In Luzern schreibt die Regierung, der Entwurf sei zu «komplex und zu kostenintensiv». Die Schwyzer Regierung ist «grundsätzlich gegen eine Legalisierung von Cannabis». Und selbst in Basel gibt es kritische Anmerkungen: Es würde «einen erheblichen Mehraufwand» für die Kantone bedeuten.

[...]

Ziel ist es vor allem, den Schwarzhandel auszutrocknen. Vorgeschlagen ist eine Abgabe per offiziellen Verkaufsstellen, Qualität und Produktion werden kontrolliert. Mit rund 430 Millionen Franken Umsatz pro Jahr rechnet die Kommission.

Auch bei den Parteien gibt es Bedenken. «Ein reales gesellschaftliches Problem, aber die falsche Lösung», schreibt die Mitte-Partei. Sie sieht Baustellen beim Jugendschutz, beim Vollzug und sieht die Gefahr einer Verharmlosung von Cannabis. Fundamental auf Ablehnung stösst das Geschäft auch bei der SVP. Hier werde ein «teures und kontraproduktives Bürokratiemonster» geschaffen, welches «insbesondere die Gesundheit und Berufschancen von jungen Menschen gefährdet». Die Partei hat auch bereits angekündigt, dass sie gegen eine Legalisierung das Referendum ergreifen würde.

Drei Pflanzen sind zu viel für eine Person

Neben grundsätzlicher Ablehnung der Vorlage geraten besonders einzelne neue Gesetzesartikel in den Fokus. Dabei ist vor allem die Möglichkeit zum Eigenbau umstritten. Der Vorschlag der Kommission sieht vor, dass künftig alle Schweizerinnen und Schweizer je drei Pflanzen züchten und das daraus entstandene Material für den Eigenkonsum verwenden dürfen.

Dabei wird unter anderem in Frage gestellt, ob das nicht zu viel sei. «Mit drei Pflanzen können jährlich pro Person 600 Gramm bis 1,8 Kilo Marihuana produziert werden», schreibt etwa der Städteverband. Das habe «nur noch wenig mit Anbau zum Eigenbedarf» zu tun und dadurch würde «tendenziell die unkontrollierte Weitergabe unter Erwachsenen gefördert».

Auch Solothurn regt an, dass nur weniger Pflanzen angebaut werden können, diese sollten den Eigenkonsum nicht ganz abdecken. So müssten die Konsumenten an die legalen Verkaufsstellen und könnten dort hinsichtlich ihres Konsums beraten werden.

Auch das ist nicht untypisch für die Antworten zu der legalen Kifferei: Grundsätzlich werden viele Sympathien für eine konsequente Entkriminalisierung geäussert. Die Abers sind aber zahlreich. Gewisse Kreise stören sich am hohen polizeilichen Aufwand, der eigentlich nach einer Legalisierung tiefer werden sollte. Anderen gehen die Einschränkungen sogar noch zu weit und sie fordern noch mehr Liberalisierung.

Erst die Pilotversuche in den Städten abwarten

Dazu zeichnen sich bereits Streitigkeiten ab, wohin die abgeschöpften Gelder gehen sollen. Auch die THC-Grenzwerte geben Anlass zu Diskussionen, und ganz generell wird der Zeitpunkt angezweifelt. Derzeit laufen in mehreren Städten Pilotversuche. Diese hätten zum Ziel auszuloten, welcher Weg für die Schweiz gangbar ist. Diese würden allerdings noch laufen und so würde den Ergebnissen vorgegriffen, kritisieren mehrere Kantone in den Rückmeldungen.

All das zeigt: Bis zum legalen Joint dauert es noch eine ganze Weile. Die Kommission wird nun die Rückmeldungen auswerten und das Geschäft dann ins Parlament schicken.
Quelle: https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/ ... ld.4118644
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