Heute Morgen entdeckte ich im Spiegel das Gesicht eines alten Mannes. Ja, der Lack ist ab, die besten Jahre neigen sich dem Ende. Nun gilt es das zu erhalten, was noch übrig ist, und den Alterungsprozess möglichst lange hinauszuzögern.
Leider gibt es noch keinen Zaubertrank, der einen jung und frisch hält, aber ich habe den Verdacht, dass der gute alte Hanf das ideale Mittelchen ist, um den Organismus altersgemäß herunterzufahren. Was ich finden muss, ist innere Ruhe, um dem Elend des nahenden Ablebens gelassen entgegenzusehen. Ich will mich nicht wie viele meiner Altersgenossen mit dem Stress herumplagen, noch möglichst viel aus den letzten Tagen herauszuholen. Ich will mir nicht vom Schönheitschirurg das Gesicht glatt bügeln lassen. Nein, ich habe keine Lust, mit eingepflanzten Schamhaaren auf der kahlen Rübe herumzustolzieren. Es ist alles gut so, im Herbst fallen die Blätter – das ist Gottes Gesetz.
Nun meine Frage: Gibt es in Berlin einen Medizinmann, der mir ohne große Sperenzien statt Blutverdünnungsmittel Medizinalhanf verschreibt? Und wie verhält es sich mit der Fahrerlaubnis, wenn man anerkannter Cannabispatient ist?
Im Voraus seid bedankt für Eure Antworten
Methusalem
In Würde altern
- bushdoctor
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Re: In Würde altern
Wundert Dich das, nachdem Du diesen Nickname ("Methusalem") gewählt hast...Methusalem hat geschrieben:Heute Morgen entdeckte ich im Spiegel das Gesicht eines alten Mannes. J
Medizinmann in Berlin: keine Ahnung, ich wohne in Bayern...Methusalem hat geschrieben: Nun meine Frage: Gibt es in Berlin einen Medizinmann, der mir ohne große Sperenzien statt Blutverdünnungsmittel Medizinalhanf verschreibt? Und wie verhält es sich mit der Fahrerlaubnis, wenn man anerkannter Cannabispatient ist?
Fahrerlaubnisrecht und Führerschein: Das Hanfmagazin kann Dir da die gewünschten Informationen liefern:
http://www.hanfjournal.de/hajo-website/ ... reetig.php
Mit Deiner Einschätzung, dass Cannabinoide den Alterungsprozess verzögern können, bist Du aber nicht alleine:
Dr. Melamede sieht Alterung als Reibung ("friction") des Lebens. Cannabinoide sind ihm zufolge ein "Schmiermittel" um diese Reibung zu reduzieren:
http://www.youtube.com/watch?v=be_xKuDRFFg (sorry, Video in englischer Sprache)
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Methusalem
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Re: In Würde altern
Danke für die Links, Doktor.
In Bio und Chemie war und bin ich eine Pfeife. Wie und warum sich Zellen teilen, will ich nicht verstehen. Mir reicht der eigene Körper als Anschauungsmodell, wie es sich mit dem Lebenszyklus verhält. Dass mir der Hanf gut tut, weiß ich, seitdem ich aufgehört habe, die Fingernägel abzufressen. Nach heutigen Maßstäben bin ich definitiv ein ADHS’ler, der ohne Ruhigstellung mittels THC längst an einem Tobsuchtsanfall gestorben wäre. Allein dieser Umstand ist für mich der Beweis, dass die Einnahme von Hanf lebensverlängernd ist.
Doch wie erklärt man als Kassenpatient so etwas einem Doktorchen, der in Gedanken längst auf dem Golfplatz steht? Wäre ich Arzt, ich würde mich auslachen.
Doch nachdem ich den Artikel im Hanfjournal über das Fahrerlaubnisrecht gelesen habe, erübrigt sich der Post. So wie ich das verstehe, gibt es für den Cannabispatienten keine Rechtssicherheit. So oder so gibt’s Theater mit der Behörde – und das kostenintensiv für denjenigen, der sich erklären muss. Damit fällt schon mal ein wichtiges Motiv, sich als Cannabispatient anerkennen zu lassen, weg.
Bleibt das Alter, das es entspannt zu bewältigen gilt. Mein Gedanke war, nach fast fünfzig Jahren, endlich reinen Tisch zu machen. Schluss mit dem ewigen Versteckspiel! Aber ich merke schon, der Weg zum Outing verkürzt eher das Leben, da viel zu stressig. Hätte mir hier jemand in diesem Forum spontan ein vertrauenswürdiges Doktorchen empfohlen, ich hätte ernsthaft in Erwägung gezogen, meine funkelnagelneue Gesundheitskarte auszuprobieren.
Nun denn, sei es wie es sei, ich danke für die Antwort.
Methusalem
In Bio und Chemie war und bin ich eine Pfeife. Wie und warum sich Zellen teilen, will ich nicht verstehen. Mir reicht der eigene Körper als Anschauungsmodell, wie es sich mit dem Lebenszyklus verhält. Dass mir der Hanf gut tut, weiß ich, seitdem ich aufgehört habe, die Fingernägel abzufressen. Nach heutigen Maßstäben bin ich definitiv ein ADHS’ler, der ohne Ruhigstellung mittels THC längst an einem Tobsuchtsanfall gestorben wäre. Allein dieser Umstand ist für mich der Beweis, dass die Einnahme von Hanf lebensverlängernd ist.
Doch wie erklärt man als Kassenpatient so etwas einem Doktorchen, der in Gedanken längst auf dem Golfplatz steht? Wäre ich Arzt, ich würde mich auslachen.
Doch nachdem ich den Artikel im Hanfjournal über das Fahrerlaubnisrecht gelesen habe, erübrigt sich der Post. So wie ich das verstehe, gibt es für den Cannabispatienten keine Rechtssicherheit. So oder so gibt’s Theater mit der Behörde – und das kostenintensiv für denjenigen, der sich erklären muss. Damit fällt schon mal ein wichtiges Motiv, sich als Cannabispatient anerkennen zu lassen, weg.
Bleibt das Alter, das es entspannt zu bewältigen gilt. Mein Gedanke war, nach fast fünfzig Jahren, endlich reinen Tisch zu machen. Schluss mit dem ewigen Versteckspiel! Aber ich merke schon, der Weg zum Outing verkürzt eher das Leben, da viel zu stressig. Hätte mir hier jemand in diesem Forum spontan ein vertrauenswürdiges Doktorchen empfohlen, ich hätte ernsthaft in Erwägung gezogen, meine funkelnagelneue Gesundheitskarte auszuprobieren.
Nun denn, sei es wie es sei, ich danke für die Antwort.
Methusalem
- bushdoctor
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Re: In Würde altern
Methusalem, Du hast für Dich den Schluss gezogen, dass es besser ist, in der Illegalität zu bleiben. Deine Lebensumstände kenne ich nicht und maße mir auch nicht an, Dir wirklich einen Rat geben zu können...Methusalem hat geschrieben:Doch nachdem ich den Artikel im Hanfjournal über das Fahrerlaubnisrecht gelesen habe, erübrigt sich der Post. So wie ich das verstehe, gibt es für den Cannabispatienten keine Rechtssicherheit. So oder so gibt’s Theater mit der Behörde – und das kostenintensiv für denjenigen, der sich erklären muss. Damit fällt schon mal ein wichtiges Motiv, sich als Cannabispatient anerkennen zu lassen, weg.
Aber: Bedenke, dass DU es vielleicht sein könntest, der dem im Kampf für eine bessere Welt einen entscheidenden Impuls setzten kann. Wenn man aufgibt, bevor man "gekämpft" hat, dann hat man schon verloren... und mit Dir haben auch viele andere Kranke und Alte verloren.
...wer weiß, was sich noch tut... ich wünsche Dir, lieber Methusalem, jedenfalls von Herzen das Allerbeste! Mögest Du in und MIT Würde altern!
...und Dein biblisches Vorbild an Jahren übertreffen!
-
Methusalem
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Re: In Würde altern
Hoi Doktorchen!
Dass ich im Kampf für eine bessere Welt einen Impuls setzen kann, ist mir durchaus bewusst. Nur der Glaube, in diesem unseren Deutschland tatsächlich etwas zu bewirken, fehlt mir. Ich habe den ersten Joint geraucht, da gab es den Drogenkrieg noch gar nicht. Als er dann losbrach, setzte ich alle Hoffnung in die Niederländer, die – Gott sei es gedankt – bis heute wacker gegenhalten und mir ein wertvolles Refugium waren und sind. Doch wie wir sehen, ist es der deutschen Gesellschaft bis heute nicht gelungen, sich am Besseren zu orientieren. Unsere Landsleute erheben einen Absolutheitsanspruch auf ihre „Wahrheit“ – und das traditionsgemäß bis zum bitteren Ende. Wir wollen einfach nicht einsehen, dass wir es nicht hinkriegen. Bestes Beispiel ist die Einbildung der Deutschen, dass sie eigentlich viel, viel besser Fußballspielen können als die Italiener, aber stets einen auf den Deckel bekommen, wenn es um die Wurst geht. Was nicht sein kann, kann nicht sein – schließlich wird die Welt nur am deutschen Wesen genesen.
Und dieses deutsche Wesen hält für Querulanten und unverbesserliche „Volksschädlinge“ eine ganze Palette von Zwangsmaßnahmen parat, wie man sie nirgends in Europa ein zweites Mal findet. Und wie das funktioniert, sieht man an der Causa „Mollath“.
Nee danke, diese Schiene ist mir zu heftig, schließlich habe ich mich über Jahrzehnte einigermaßen mit dem Makel des Berufsverbrechers arrangiert. Das BtmG hat mich mittlerweile dermaßen deformiert, dass ich längst instinktiv handle und alles so eingerichtet habe, dass meine kriminelle Energie im Verborgenen bleibt. Und das klappt ganz gut, zumindest im Großstadtdschungel einer Millionenmetropole. In dieser Anonymität kann ich meinen eigenen kleinen „Kategorischen Imperativ“ leben, d.h., ich verändere die Welt, indem ich nur nach meiner eigenen Maxime handle, auf dass diese eines fernen Tages auch allgemeines Gesetz werde. Allein meine Existenz ist wie ein eiternder Stachel im faulen Fleisch des deutschen „Volkskörpers“ – und das ist auch gut so.
Meine Stärke ist subversives Handeln. Wie es sich für einen Berufsverbrecher ziemt, komme ich bei Nacht und Nebel durch die kalte Küche und steche rücklings zu. Ich bin der Schrecken aller Mütter und Väter, schließlich manipuliere ich die lieben Kleinen allein durch meine Anwesenheit. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nonkonforme Erwachsene einen ungeheuren Reiz auf die Jugend ausüben und diese in ihrem widerspenstigen Handeln bestätigen. Nein, ich muss keine Fahne hissen, um der vergreisten Gesellschaft den Weg zu weisen. Bei mir reicht das gesprochene Wort, der nicht vollendete Nebensatz, und der Gedanke ist übertragen.
Was mir im Kleinen gelingt, missrät mir im Großen. Ich bin kein Typ, den es ins Rampenlicht der Öffentlichkeit drängt. Das ist eine Schwäche, die ich auf meine alten Tage wohl nicht mehr ablegen werde. Die Idee, mittels eines Jagdscheines für Cannabispatienten, dem Leben einen neuen Impuls zu geben, ist nur Ausdruck der Ohnmacht, die einen Leisetreter wie mich handicapt. Gegen geübte Redner und Schaumschläger kann ich nicht anstinken. Da kriege ich sofort nasse Pfoten, der Schweiß perlt von der Stirn, und ich komme ins Stottern. Ich will mir das gar nicht ausmalen, als Cannabispatient vorgeführt zu werden.
Deshalb habe ich auch nach einem Doktorchen gefragt, der mich an die Hand nimmt, und dem ich ohne Umschweife erläutern kann, dass ich nur gesund bin, weil ich mich seit meiner Jugend der Schulmedizin verweigere.
Mein Fall hat jedoch keine Allgemeingültigkeit, da ich ein schräger Vogel bin – und selten dazu. Irgendwie habe ich es nämlich fertig gebracht, im Leben soweit alles richtig zu machen. Ich kann von mir behaupten, nichts bereuen zu müssen, und manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich im Spiegel neben dem Gesicht eines alten Mannes auch einen Heiligenschein halluziniere. Und genau das ist es, was mich ängstigt. Wie uns die Bibel lehrt, kann so etwas schnell nach hinten losgehen. Nein, ich will nicht den Weg des Büßers gehen, mich vom Plebs bespucken lassen und das Martyrium eines Don Quichotte erleiden. Ich will nur auf meine alten Tage ein gemütliches Plätzchen an der Sonne, wo ich mit den Menschen das teilen kann, was ich unter Glückseligkeit verstehe.
In diesem Sinne ist die Idee, gegen den deutschen Michel zu Felde zu ziehen, suizidal. Vielmehr sollten Leute wie ich das Weite suchen und dort die wohlverdiente Rente verjuxen, wo keine Verwaltungsangestellten streng nach Vorschrift über Glück und Unglück entscheiden.
Methusalem
Dass ich im Kampf für eine bessere Welt einen Impuls setzen kann, ist mir durchaus bewusst. Nur der Glaube, in diesem unseren Deutschland tatsächlich etwas zu bewirken, fehlt mir. Ich habe den ersten Joint geraucht, da gab es den Drogenkrieg noch gar nicht. Als er dann losbrach, setzte ich alle Hoffnung in die Niederländer, die – Gott sei es gedankt – bis heute wacker gegenhalten und mir ein wertvolles Refugium waren und sind. Doch wie wir sehen, ist es der deutschen Gesellschaft bis heute nicht gelungen, sich am Besseren zu orientieren. Unsere Landsleute erheben einen Absolutheitsanspruch auf ihre „Wahrheit“ – und das traditionsgemäß bis zum bitteren Ende. Wir wollen einfach nicht einsehen, dass wir es nicht hinkriegen. Bestes Beispiel ist die Einbildung der Deutschen, dass sie eigentlich viel, viel besser Fußballspielen können als die Italiener, aber stets einen auf den Deckel bekommen, wenn es um die Wurst geht. Was nicht sein kann, kann nicht sein – schließlich wird die Welt nur am deutschen Wesen genesen.
Und dieses deutsche Wesen hält für Querulanten und unverbesserliche „Volksschädlinge“ eine ganze Palette von Zwangsmaßnahmen parat, wie man sie nirgends in Europa ein zweites Mal findet. Und wie das funktioniert, sieht man an der Causa „Mollath“.
Nee danke, diese Schiene ist mir zu heftig, schließlich habe ich mich über Jahrzehnte einigermaßen mit dem Makel des Berufsverbrechers arrangiert. Das BtmG hat mich mittlerweile dermaßen deformiert, dass ich längst instinktiv handle und alles so eingerichtet habe, dass meine kriminelle Energie im Verborgenen bleibt. Und das klappt ganz gut, zumindest im Großstadtdschungel einer Millionenmetropole. In dieser Anonymität kann ich meinen eigenen kleinen „Kategorischen Imperativ“ leben, d.h., ich verändere die Welt, indem ich nur nach meiner eigenen Maxime handle, auf dass diese eines fernen Tages auch allgemeines Gesetz werde. Allein meine Existenz ist wie ein eiternder Stachel im faulen Fleisch des deutschen „Volkskörpers“ – und das ist auch gut so.
Meine Stärke ist subversives Handeln. Wie es sich für einen Berufsverbrecher ziemt, komme ich bei Nacht und Nebel durch die kalte Küche und steche rücklings zu. Ich bin der Schrecken aller Mütter und Väter, schließlich manipuliere ich die lieben Kleinen allein durch meine Anwesenheit. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nonkonforme Erwachsene einen ungeheuren Reiz auf die Jugend ausüben und diese in ihrem widerspenstigen Handeln bestätigen. Nein, ich muss keine Fahne hissen, um der vergreisten Gesellschaft den Weg zu weisen. Bei mir reicht das gesprochene Wort, der nicht vollendete Nebensatz, und der Gedanke ist übertragen.
Was mir im Kleinen gelingt, missrät mir im Großen. Ich bin kein Typ, den es ins Rampenlicht der Öffentlichkeit drängt. Das ist eine Schwäche, die ich auf meine alten Tage wohl nicht mehr ablegen werde. Die Idee, mittels eines Jagdscheines für Cannabispatienten, dem Leben einen neuen Impuls zu geben, ist nur Ausdruck der Ohnmacht, die einen Leisetreter wie mich handicapt. Gegen geübte Redner und Schaumschläger kann ich nicht anstinken. Da kriege ich sofort nasse Pfoten, der Schweiß perlt von der Stirn, und ich komme ins Stottern. Ich will mir das gar nicht ausmalen, als Cannabispatient vorgeführt zu werden.
Deshalb habe ich auch nach einem Doktorchen gefragt, der mich an die Hand nimmt, und dem ich ohne Umschweife erläutern kann, dass ich nur gesund bin, weil ich mich seit meiner Jugend der Schulmedizin verweigere.
Mein Fall hat jedoch keine Allgemeingültigkeit, da ich ein schräger Vogel bin – und selten dazu. Irgendwie habe ich es nämlich fertig gebracht, im Leben soweit alles richtig zu machen. Ich kann von mir behaupten, nichts bereuen zu müssen, und manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich im Spiegel neben dem Gesicht eines alten Mannes auch einen Heiligenschein halluziniere. Und genau das ist es, was mich ängstigt. Wie uns die Bibel lehrt, kann so etwas schnell nach hinten losgehen. Nein, ich will nicht den Weg des Büßers gehen, mich vom Plebs bespucken lassen und das Martyrium eines Don Quichotte erleiden. Ich will nur auf meine alten Tage ein gemütliches Plätzchen an der Sonne, wo ich mit den Menschen das teilen kann, was ich unter Glückseligkeit verstehe.
In diesem Sinne ist die Idee, gegen den deutschen Michel zu Felde zu ziehen, suizidal. Vielmehr sollten Leute wie ich das Weite suchen und dort die wohlverdiente Rente verjuxen, wo keine Verwaltungsangestellten streng nach Vorschrift über Glück und Unglück entscheiden.
Methusalem
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Florian Rister
- Board-Administration
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- Registriert: Mo 13. Feb 2012, 15:43
- Wohnort: Berlin
Re: In Würde altern
Ich will hier mal ein paar imho falschen vorstellungen entgegenwirken:
Menschen die eine Ausnahmegenehmigung haben müssen sich nicht öffentlich engagieren. Die Ausnahmegenehmigung wird von der Bfarm erteilt, man kann sich danach genauso weiter verstecken, wie vorher. Wenn man will. Niemand wird von der Bfarm öffentlich geoutet.
Auch die Führerscheinstelle meldet sich nicht automatisch bei Erlaubnisinhabern, sondern nur bei solchen die bei Kontrollen oder durch eigene Aussagen auffallen. Also genauso wie bei Konsumenten die keine Erlaubnis haben.
Dass eine Ausnahmegenehmigung einen nicht automatisch vor der FSS schützt ist klar, aber sie bietet eben überhaupt erst die Möglichkeit eine MPU trotz weiter bestehendem, regelmäßigem Cannabis-Konsum zu bestehen. Diese Möglichkeit ist jedem anderen Menschen in Deutschland verwehrt.
Menschen die eine Ausnahmegenehmigung haben müssen sich nicht öffentlich engagieren. Die Ausnahmegenehmigung wird von der Bfarm erteilt, man kann sich danach genauso weiter verstecken, wie vorher. Wenn man will. Niemand wird von der Bfarm öffentlich geoutet.
Auch die Führerscheinstelle meldet sich nicht automatisch bei Erlaubnisinhabern, sondern nur bei solchen die bei Kontrollen oder durch eigene Aussagen auffallen. Also genauso wie bei Konsumenten die keine Erlaubnis haben.
Dass eine Ausnahmegenehmigung einen nicht automatisch vor der FSS schützt ist klar, aber sie bietet eben überhaupt erst die Möglichkeit eine MPU trotz weiter bestehendem, regelmäßigem Cannabis-Konsum zu bestehen. Diese Möglichkeit ist jedem anderen Menschen in Deutschland verwehrt.
Legalisierungsbefürworter seit 2000
DHV-Mitglied seit 2010
DHV-Mitarbeiter seit 2014
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