"ABDA positioniert sich zu Cannabis"

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Sabine
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Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

"ABDA positioniert sich zu Cannabis"

Beitrag von Sabine »

"Die ABDA hat ein neues „Faktenblatt“ zu Cannabis veröffentlicht. Hier finden sich zum einen Fakten, etwa zur rechtlichen Einordnung von Cannabis - aber auch Positionen und Forderungen, wie aus ABDA-Sicht mit der Droge umzugehen ist."

https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... u-cannabis

http://www.abda.de/fileadmin/assets/Fak ... 160202.pdf

Z.B. dies gefällt mir gar nicht

"Auch die Bundesregierung lehnt den Eigenanbau ab: „Aus pharmazeutischer und medizinischer Sicht ist es nicht vertretbar, dass sich Patientinnen und Patienten mit selbst hergestellten Arzneimitteln unbekannter Qualität selbst therapieren“.
Eine Schädigung der Patienten durch Verunreinigungen, Schädlingsbefall oder Über- und Unterdosierungen sei bei
der Anwendung von selbst angebautem Cannabis nicht auszuschließen."


Selbst hergestellte Arzneimittel :roll: Dann bitte sofort sämtliche Drogeriemärkte leerräumen, deutschlandweit den Heilkräuteranbau im eigenen Garten und Pflanzen in der freien Natur verbieten und vernichten ! So manches Kraut, was da so gedeiht und wächst, ist um einiges gefährlicher als Cannabis.
Fraagender

Re: "ABDA positioniert sich zu Cannabis"

Beitrag von Fraagender »

Aurora hat geschrieben:
Z.B. dies gefällt mir gar nicht

... Über- und Unterdosierungen sei bei
der Anwendung von selbst angebautem Cannabis nicht auszuschließen."
Da muss ich aber auch mal laut lachen :mrgreen:

Als ob mündige Bürger so bescheuert sind; was denken die über "uns"?
Sabine
Beiträge: 7598
Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

Re: "ABDA positioniert sich zu Cannabis"

Beitrag von Sabine »

"Cannabis: ABDA begrüßt Gesetzentwurf

...
Für den Präsidenten der Bundesapothekerkammer (BAK), Andreas Kiefer, ist die Qualitätssicherung von zentraler Bedeutung. Wenn Patienten aus medizinischen Gründen Cannabis als Arzneimittel anwendeten, dann müsse es aus der Apotheke kommen und eine kontrollierte Qualität haben. Als verschreibungspflichtiges Arzneimittel müsste Cannabis dann auch von den Krankenkassen erstattet werden.
In ihrer Stellungnahme weist die ABDA auch auf die Unterschiede zwischen verschiedenen Cannabissorten hin. Deren Gehalt an Inhaltsstoffen könne deutlich variieren. Daher sollten Ärzte bei der Verordnung von Cannabis Dosierung und Sorte auf dem Rezept angeben. Die Apotheker werden deshalb Qualitätsanforderungen definieren und Empfehlungen zu Darreichungsformen erstellen. Keine Option ist es für Apotheker, Cannabis zu therapeutischen Zwecken rauchen. Dies sei nicht akzeptabel."


http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=61978

Und auch hier wieder sollen sich Patienten, die jahrelange Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Sorten zum Teil in der Illegalität erworben haben, sich von Unkundigen bzw. Theoretikern, die evtl. total gegen Cannabis sind, beraten lassen ?! Den Wissens-Transfer halte ich andersrum für sinnvoller.
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