Betreff:
Wiederspruch, der Erweiterung der Kostenübernahme von med. Cannabis
Hallo sehr geehrte Frau X,
ich muß Ihren Bescheid, vom 11.10.2017, wiedersprechen!
Ein formloser Antrag auf Erweiterung, allgemein auf Medizinalcannabisblüten, wurde mit Schreiben meines Hausarztes, X, vom 25.09.2017, gestellt. Begründet wurde das mit den immer wieder auftretenden Lieferschwierigkeiten bestimmter Medizinalcannabisblüten.
Desweiteren, habe ich eine neue e-mail meiner Apotheke, vom 11.10.2017, daß die durchgehende Versorgung, mit den Sorten X und insbesondere bei XY und XYZ, bis Ende 2017 nicht gewährleistet ist. Diese mail lege ich Ihnen bei.
Die Ihnen bekannten vorherigen drei e-mails meiner Apotheke, bekräftigen die Lieferschwierigkeiten bestimmter Medizinalcannabisblüten bereits.
Eine von Ihnen vorgeschlagene, immer wiederkehrende Beantragung bestimmter Medizinalcannabisblüten-SORTEN, ist aufgrund des bürokratischen- und zeitlichen Aufwands nicht akzeptabel. Laut Gesetz (§ 31 SGB V Arznei- und Verbandmittel, Verordnungsermächtigung, Abs. 6) ist Ihr Vorgehen nicht konform. Dort steht "Cannabis in Form von getrockneten Blüten" und keine Genehmigung spezieller SORTEN. Außerdem bedarf es nur bei Erstverordnung einer Genehmigung der Krankenkasse. Den Gesetzestext (relevantes habe ich hervorgehoben) lege ich Ihnen auch bei.
Um auf aktuell gerade verfügbare Sorten auszuweichen bleibt keine Zeit um Anträge zu stellen. Bis diese genehmigt sind und mein Arzt verordnen kann, ist die beantragte Sorte nicht mehr, oder ausreichend verfügbar. Es müßte erst wieder eine andere Alternativ-Sorte gesucht, beantragt und genehmigt werden. So kann keine erfolgreiche Therapie stattfinden.
Deshalb bleibt mein Antrag auf Erweiterung "allgemein Medizinalcannabisblüten" bestehen.
Ich bitte Sie, Ihre Entscheidung zu überdenken und mein berechtigtes Anliegen zu erfüllen.
Mit freundlichen Grüßen
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