Kassenärzten wird mit Regress gedroht

Schwierig, aber nicht unmöglich: Kostenübernahme durch Krankenkassen.
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Martin Mainz
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Re: Kassen umgehen das Gesetz ....

Beitrag von Martin Mainz »

Camilla hat geschrieben:Bezüglich fehlender Quellenangabe:
Dies ist ein personalisiertes Rundschreiben an alle Patienten einer Schmerzambulanz in München, das ich wortwörtlich abgetippt habe. Verstehen Sie bitte, dass ich die Ärzte hier nicht öffentlich nennen möchte, da dies evtl. Rückschlüsse auf mich erlauben würde. Sollte es aber nötig sein, könnte ich eine Kopie an den Administrator übersenden.
Danke für die Info. Habe den Hinweis oben entfernt. Eine Kopie ist nicht notwendig.
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Gunter_H
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Re: Kassen umgehen das Gesetz ....

Beitrag von Gunter_H »

Auch wenn der o.g. Text in Netz nicht zu finden ist... glaube ich schon das diese Info. kein „fake“ ist... denn:
Die KV-Hessen hat schon im August 2017 ihren Kassenärzten mit Regress gedroht.

viewtopic.php?f=22&t=7664&p=44962&hilit ... d45#p44962

Auch die KV Hessen hat diesen Blödsinn mit von wg „kostengünstiger sind Fertigarzneimittel“ erzählt... Entsprechende Hinweise wie man hier argumentieren sollte, kann man vom ACM-Infos hierzu übernehmen und findet Ihr im o.g. Link...

Jetzt versucht man offenbar in Bayern den Kassenärzten – auch auf breiterer Front – zu drohen.
Im Einzelfall könnten ggf. die Argumente der AMC in der Kommunikation mit den Kassenärzten weiter helfen... (Viel Glück!)
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Martin Mainz
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Re: Kassenärzten wird mit Regress gedroht

Beitrag von Martin Mainz »

Themen zusammengeführt
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Camilla
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Re: Kassenärzten wird mit Regress gedroht

Beitrag von Camilla »

In einem Vortrag von Dr. med. Wolfgang LangHeinrich, Vorstandsberater Pharmakotherapie KV Hessen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung ab 1.1.2017 ist exakt die Problematik/Methode (nachweisbar) beschrieben, mit der Vertragsärzte gefügig gemacht werden:

https://www.laekh.de/images/Aerzte/Fort ... inrich.pdf

Seite 22 von 23

• Richtgrößenprüfung oder ablösende Prüfverfahren stellen letztlich
nur noch ein Drohpotential dar. Es wird nicht mehr Regresse in
allen KVen geben. Relevantes Problem ist die emotionale
Belastung der Praxen durch die Mitteilung des Prüfverfahrens auf
Grund der festgestellten statistischen Überschreitung, ohne dass
die Praxisbesonderheit berücksichtigt sind.
• Zunehmendes Problem sind die Einzelregressanträge, die nach
Zahl und Euro massiv zunehmen und existenzvernichtenden
Umfang haben können.

Die verwendeten Begriffe wie: "Drohpotential", "emotionale Belastung der Praxen" oder "existenzvernichtender Umfang" erinnert mehr an eine MAFIA ....
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Gunter_H
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Re: Kassenärzten wird mit Regress gedroht

Beitrag von Gunter_H »

Camilla

Diese Unterlage ist total „demaskierend“. Wollte zusätzlich zum Thema„Wirtschaftlichkeit „ und Regress auf ein
Papier des MDS (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen) verweisen.

Dieses Papier ist für MDK und die Krankenkassen verbindlich.!!!

In Seite 8 bzw 13 wird die bekannte Position der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Wirtschaftlichkeit vertreten und außerdem die Geschichte Dronabinol / Sativex ist billiger als Blüten „aufgewärmt“

Hier ist der Link zu den ACM-Mitteilungen wo Ihr auch den Link auf das genannte Papier findet
https://cannabis-med.org/german/acm-mit ... p?id=243#7

Die oben angesprochene Unterlage bringt zu vielen anderen Themen die wir hier immer wieder diskutieren, für die Krankenkassen / MDK-Gutachten verbindliche Hinweise. Leider haben die Verfasser – aus meiner Sicht - das „Cannabisgesetz“, an vielen Stellen zu ihren Gunsten „verbogen“.

Es wird Zeit, dass verstärkt die Gerichte – hoffentlich zu unseren Gunsten - sprechen!
*** seit wann sind Pflanzen illegal ? ***
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