Also d.h. eine MPU als Cannabis Patient würde anders ablaufen, als eine MPU wegen Drogenmißbrauchs?moepens hat geschrieben: Afaik wurde das in der Vergangenheit so gehandhabt, dass Patienten bei der MPU erst ihre Medizin einnahmen, dann folgten eine Blutprobe und die üblichen Tests.
Da wird dann quasi getestet, ob man noch in der Lage ist zu Fahren, wenn man die vom Artzt empfohlene Medikamentendosis eingenommen hat?
Wie sieht es denn aus, wenn ich gar nicht unter Medikamenteneinfluß fahren will, und nur Fahren will, wenn ich komplett nüchtern bin. Kann man da überhaupt so eine MPU bestehen?
Ich bin selber z.B. auch der Meinung, dass man nicht unter Medikamenteneinfluß fahren sollte, und würde das auch wirklich nie selber tun. Ich weiß, da sind bestimmt ein paar anderer Meinung, aber man sollte bedenken, wer am Verkehr teilnimmt, ist nicht nur für seine eigene Sicherheit sondern auch für die Sicherheit anderer Menschen verantwortlich, und da hört der Spaß auf, wenn es um die Gefährdung eigener und anderer Menschenleben geht. Es gibt aber bestimmt welche, die nach einer gewissen Zeit bei gleichbleibender Dosierung auch fahren können, aber bestimmt nicht nach 1-2 Wochen Eingewönungsphase, dazu braucht es schon ein bisschen mehr Zeit. Also bitte Leute vermeidet das Fahren, wenn Ihr der Meinung seid, dass ihr euch nicht nüchtern fühlt.
So jetzt schweife ich vom eigentlichen Thema ab.
Um auf den Punkt zu kommen, auch wenn ich so denke, wird das mir die MPU höchstwahrscheinlich niht abkaufen, weil bestimmte viele so reden würden. Das heißt meine Chancen würden bei einer evtl. MPU schlecht stehen, diese zu bestehen? Weil wenn es wirklich so ist, dass die die Tests durchgeführt werden, nach der Medikamenteneinnahme, da bin ich der Meinung das meine Reaktionen auf die Tests bestimmt dadurch beeinflußt sind, und die Ergebnisse schlechter ausfallen als wenn ich komplett nüchtern wäre.
Zusammengefasst heißt das, wenn man vom schlimmsten ausgeht und man wirklich eine MPU machen muss, gibt es nur die eine Möglichkeit den Führerschein zu behalten, und zwar die, wenn man auch unter Medikamenteneinfluß fahrtüchtig ist. Eine weitere Option, dass man den Führerschein behalten darf, aber nur im nüchternen Zustand fahren darf, gibt es nicht?