Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
- Martin Mainz
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Kanada fällt als Lieferant aus - Modellprojekt in München?
https://hanfverband.de/nachrichten/pres ... n-muenchen
Der "Deutsche Hanfverband" (DHV) befürchtet nun eine wesentliche Verschärfung der Lage. Denn nun könnten auch noch die einzigen Lieferanten, Kanada und die Niederlanden, noch in diesem Jahr ausfallen. Grund sind wieder einmal absurde Vorschriften, denn nach Deutschland dürfen nur Länder Medizinalhanf liefern, die kein Cannabis als Genussmittel verkaufen.
...
Der DHV zitiert den CDU-Gesundheitsexperten Erwin Rüddel (MdB), demnach schließe ein legaler Verkauf die Lieferung von Cannabis als Medizin aus, das sei auch der Grund, warum bereits jetzt kein Import aus Uruguay genehmigt worden sei. In Kanada wird aber ab Juli diesen Jahres Cannabis als Genussmittel legalisiert. Und auch in den Niederlanden tut sich etwas.
Das nimmt Münchens DHV Ortsgruppe zum Anlass für ein Modellprojekt (dazu bitte hier diskutieren):
https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 689#p57661
https://hanfverband.de/nachrichten/pres ... n-muenchen
Der "Deutsche Hanfverband" (DHV) befürchtet nun eine wesentliche Verschärfung der Lage. Denn nun könnten auch noch die einzigen Lieferanten, Kanada und die Niederlanden, noch in diesem Jahr ausfallen. Grund sind wieder einmal absurde Vorschriften, denn nach Deutschland dürfen nur Länder Medizinalhanf liefern, die kein Cannabis als Genussmittel verkaufen.
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Der DHV zitiert den CDU-Gesundheitsexperten Erwin Rüddel (MdB), demnach schließe ein legaler Verkauf die Lieferung von Cannabis als Medizin aus, das sei auch der Grund, warum bereits jetzt kein Import aus Uruguay genehmigt worden sei. In Kanada wird aber ab Juli diesen Jahres Cannabis als Genussmittel legalisiert. Und auch in den Niederlanden tut sich etwas.
Das nimmt Münchens DHV Ortsgruppe zum Anlass für ein Modellprojekt (dazu bitte hier diskutieren):
https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 689#p57661
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Israels Cannabis-Branche steht in den Startlöchern
Medizinisches Cannabis ist auf dem Vormarsch. Die israelische Branche wartet derzeit darauf, mit ihren Produkten auf den Weltmarkt gehen zu können. Noch gibt es allerdings ein Hindernis.
...
An diesem sonnigen Frühjahrstag künden süßlich riechende Duftwolken von anderen Besuchern. "Letztes Jahr haben wir den Konsum auf der CannaTech-Konferenz noch verboten", sagt Saul Kaye, Veranstalter einer zweitägigen Konferenz für medizinisches Cannabis. Dieses Mal hätten sie sich die Mühe gespart.
Cannabis kann man in der israelischen Amüsiermetropole Tel Aviv auch sonst fast an jeder Ecke riechen, es gilt als fester Bestand des Nachtlebens. Die Startup-Nation Israel gilt aber auch als Vorreiter im Bereich des medizinischen Cannabis.
An die 800 Branchen-Vertreter trafen sich zuletzt auf der CannaTech 2018, um in die Zukunft dieses aufstrebenden Industriezweigs zu blicken. Darunter auch der Pharmariese Tikun Olam, der 20.000 Patienten in Israel mit Cannabis-Medikamenten beliefert.
2018 will der Konzern auf den europäischen Markt expandieren, viele weitere Firmen wollen folgen. Auch Deutschland gilt als attraktives Ziel.
...
Doch die Gesetzeslage in Israel hat einen Schatten auf die Pläne der Industrie geworfen. Trotz der Ankündigung, die Ausfuhrbestimmungen für medizinisches Cannabis ändern zu wollen, hat Israels Regierung die Gesetzgebung im Februar auf Eis gelegt.
Nach Medienberichten hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf die Bremse getreten, aus Sorge den US-Präsidenten Donald Trump zu verärgern - weil dieser gegen eine Legalisierung von Cannabis sei.
Justizministerin Ayelet Shaked reagierte mit Unverständnis: "Wir dürfen den Zug nicht verpassen. Heute sind wir die Lokomotive, wenn wir zögern, werden wir zu Waggons", twitterte Shaked nach dem Besuch einer Cannabis-Plantage im Norden des Landes.
Medizinische Cannabis-Produkte im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar (mehr als 800 Millionen Euro) könne die israelische Industrie exportieren, schrieb die Ministerin.
Branchen-Vertreter bemühen sich um Gelassenheit. "Noch in diesem Jahr werden wir die Erlaubnis bekommen, unsere Produkte zu exportieren", versichert Kaye. Die Verzögerung durch die Regierung sei nur ein kleines Hindernis auf dem Weg. Seinen Ärger kann Kaye trotzdem kaum verbergen. "Es ist eine Schande. Die Regierung lässt sich hier eine riesige Chance entgehen", sagt Kaye.
(Quelle/Volltext: https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... chern.html)
Medizinisches Cannabis ist auf dem Vormarsch. Die israelische Branche wartet derzeit darauf, mit ihren Produkten auf den Weltmarkt gehen zu können. Noch gibt es allerdings ein Hindernis.
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An diesem sonnigen Frühjahrstag künden süßlich riechende Duftwolken von anderen Besuchern. "Letztes Jahr haben wir den Konsum auf der CannaTech-Konferenz noch verboten", sagt Saul Kaye, Veranstalter einer zweitägigen Konferenz für medizinisches Cannabis. Dieses Mal hätten sie sich die Mühe gespart.
Cannabis kann man in der israelischen Amüsiermetropole Tel Aviv auch sonst fast an jeder Ecke riechen, es gilt als fester Bestand des Nachtlebens. Die Startup-Nation Israel gilt aber auch als Vorreiter im Bereich des medizinischen Cannabis.
An die 800 Branchen-Vertreter trafen sich zuletzt auf der CannaTech 2018, um in die Zukunft dieses aufstrebenden Industriezweigs zu blicken. Darunter auch der Pharmariese Tikun Olam, der 20.000 Patienten in Israel mit Cannabis-Medikamenten beliefert.
2018 will der Konzern auf den europäischen Markt expandieren, viele weitere Firmen wollen folgen. Auch Deutschland gilt als attraktives Ziel.
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Doch die Gesetzeslage in Israel hat einen Schatten auf die Pläne der Industrie geworfen. Trotz der Ankündigung, die Ausfuhrbestimmungen für medizinisches Cannabis ändern zu wollen, hat Israels Regierung die Gesetzgebung im Februar auf Eis gelegt.
Nach Medienberichten hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf die Bremse getreten, aus Sorge den US-Präsidenten Donald Trump zu verärgern - weil dieser gegen eine Legalisierung von Cannabis sei.
Justizministerin Ayelet Shaked reagierte mit Unverständnis: "Wir dürfen den Zug nicht verpassen. Heute sind wir die Lokomotive, wenn wir zögern, werden wir zu Waggons", twitterte Shaked nach dem Besuch einer Cannabis-Plantage im Norden des Landes.
Medizinische Cannabis-Produkte im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar (mehr als 800 Millionen Euro) könne die israelische Industrie exportieren, schrieb die Ministerin.
Branchen-Vertreter bemühen sich um Gelassenheit. "Noch in diesem Jahr werden wir die Erlaubnis bekommen, unsere Produkte zu exportieren", versichert Kaye. Die Verzögerung durch die Regierung sei nur ein kleines Hindernis auf dem Weg. Seinen Ärger kann Kaye trotzdem kaum verbergen. "Es ist eine Schande. Die Regierung lässt sich hier eine riesige Chance entgehen", sagt Kaye.
(Quelle/Volltext: https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... chern.html)
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Frontal 21 - Kein Cannabis trotz Rezept - Schmerzpatienten klagen an...
https://www.youtube.com/watch?v=at0IT6n2Gdw
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Medizinalhanf bewegt Apotheken, Wirtschaft und Politik
Welche Herausforderungen bringt der Cannabis-Markt mit sich? Darüber diskutierten unter anderem Vertreter der Wirtschaft, Pharmazie und Politik auf der gestrigen International Cannabis Business Conference in Berlin. Für den Pharmazeuten Tobias Loder ist die Apotheke eine zentrale Schnittstelle bei medizinischem Cannabis.
„Jedes Gramm medizinisches Cannabis wird in einer Apotheke verkauft“, betonte der Apotheker Tobias Loder am gestrigen Donnerstag auf der International Cannabis Business Conference (ICBC) in Berlin. Loder, der in Hürth nahe Köln zwei Apotheken betreibt, beleuchtete aus seiner Erfahrung die Perspektiven der Apotheken, Ärzte und Patienten bei der Medizinalhanf-Versorgung.
Erstmal einen Arzt finden
Cannabis-Patienten seien häufig besser über die Wirkung der Cannabinoide informiert als die verschreibenden Ärzte. Nicht selten haben Schmerzpatienten bereits positive Erfahrung mit Cannabis aus nicht-medizinischen Quellen gemacht. „Ein großes Problem für Patienten ist es, erstmal einen Arzt zu finden, der offen für die Thematik ist“, schilderte der Pharmazeut.
Denn viele Ärzte seien skeptisch, wenn ein Patient aktiv ein Betäubungsmittel-Rezept über Cannabis einfordert, weiß Loder. Medizinalhanf sei schließlich kein evidenzbasiertes Arzneimittel. Und bei GKV-Versicherten entsteht ein bürokratischer Mehraufwand für die Mediziner, weil sie den Therapieantrag für die Krankenkassen und die Dokumentation der Begleiterhebung ausfüllen müssen.
(Quelle/Volltext: https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... nd-politik)
Welche Herausforderungen bringt der Cannabis-Markt mit sich? Darüber diskutierten unter anderem Vertreter der Wirtschaft, Pharmazie und Politik auf der gestrigen International Cannabis Business Conference in Berlin. Für den Pharmazeuten Tobias Loder ist die Apotheke eine zentrale Schnittstelle bei medizinischem Cannabis.
„Jedes Gramm medizinisches Cannabis wird in einer Apotheke verkauft“, betonte der Apotheker Tobias Loder am gestrigen Donnerstag auf der International Cannabis Business Conference (ICBC) in Berlin. Loder, der in Hürth nahe Köln zwei Apotheken betreibt, beleuchtete aus seiner Erfahrung die Perspektiven der Apotheken, Ärzte und Patienten bei der Medizinalhanf-Versorgung.
Erstmal einen Arzt finden
Cannabis-Patienten seien häufig besser über die Wirkung der Cannabinoide informiert als die verschreibenden Ärzte. Nicht selten haben Schmerzpatienten bereits positive Erfahrung mit Cannabis aus nicht-medizinischen Quellen gemacht. „Ein großes Problem für Patienten ist es, erstmal einen Arzt zu finden, der offen für die Thematik ist“, schilderte der Pharmazeut.
Denn viele Ärzte seien skeptisch, wenn ein Patient aktiv ein Betäubungsmittel-Rezept über Cannabis einfordert, weiß Loder. Medizinalhanf sei schließlich kein evidenzbasiertes Arzneimittel. Und bei GKV-Versicherten entsteht ein bürokratischer Mehraufwand für die Mediziner, weil sie den Therapieantrag für die Krankenkassen und die Dokumentation der Begleiterhebung ausfüllen müssen.
(Quelle/Volltext: https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... nd-politik)
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
News des Tages! Übernahme im Marihuana-Pharmasektor! Multiple Sklerose ist mit Cannabis behandelbar!
Multiple Sklerose mit Marihuana behandeln – ja es funktioniert! Lesen Sie mehr über diese spektakuläre Geschichte! Diese News müsste einschlagen wie eine Bombe! Nutzen Sie den Zeitvorteil gegenüber den nordamerikanischen Anlegern JETZT!
(Quelle/Volltext: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... ehandelbar)
Die Pharmaindustrie Arbeitet in Hochtouren Cannabis zu Patentieren, sie versuchen Medikamente zu entwickeln die Cannabis Blüten vermeintlich überflüssig machen. Mit Cannabis Blüten verdient die Pharmaindustrie nämlich kein Geld und jeder kann es im Prinzip selbst anbauen!
Multiple Sklerose mit Marihuana behandeln – ja es funktioniert! Lesen Sie mehr über diese spektakuläre Geschichte! Diese News müsste einschlagen wie eine Bombe! Nutzen Sie den Zeitvorteil gegenüber den nordamerikanischen Anlegern JETZT!
(Quelle/Volltext: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... ehandelbar)
Die Pharmaindustrie Arbeitet in Hochtouren Cannabis zu Patentieren, sie versuchen Medikamente zu entwickeln die Cannabis Blüten vermeintlich überflüssig machen. Mit Cannabis Blüten verdient die Pharmaindustrie nämlich kein Geld und jeder kann es im Prinzip selbst anbauen!
- Martin Mainz
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Cannabis: Das könnte die Krankenkasse überzeugen
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... eberzeugen
Bei Erstverordnung einer Cannabis-basierten Therapie muss bei der gesetzlichen Krankenkasse vorab eine Genehmigung eingeholt werden, mit der sichergestellt wird, dass die Kosten auch übernommen werden. Dass dieses Vorhaben nicht in jedem Fall von Erfolg gekrönt ist, zeigen die Erfahrungen aus einem Jahr Cannabis-Gesetz: Geschätzt jeder dritte Antrag auf Kostenübernahme wird abgelehnt. Lösungsansätze wurden beim 22. Eppendorfer Dialog von Kassen und Politik diskutiert.
...
„Die DAK nimmt bei Cannabis-Verordnungen zu 100 Prozent den MDK in Anspruch, sodass die Anträge in der Regel innerhalb von fünf Wochen bearbeitet werden.“ Verstreicht auch diese Frist, kann der Antragsteller von einer sogenannten fiktiven Genehmigung ausgehen. Über Anträge im Rahmen einer Palliativversorgung muss innerhalb von drei Tagen entschieden werden. Hier gebe es in der Regel keine Probleme bei der Kostenübernahme, versicherte Parow.
...
Vom DAK-Vertreter Parow hagelte es Kritik: „Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, ist das Gesetz zu lückenhaft und eine Konkretisierung zwingend notwendig.“ Im Gesetz wurde ausdrücklich darauf verzichtet, Indikationen für den Einsatz von Cannabis zu nennen. Den Krankenkassen fehle die Einschränkung auf bestimmte Personenkreise, das macht eine Entscheidung schwierig.
...
Verwirrung gibt es auch in puncto Therapiealternativen: Maag betonte, dass der Patient keinesfalls austherapiert sein muss, um Cannabis verordnet zu bekommen. Doch was bedeutet es dann, keine weiteren Therapieoptionen zu haben? Die Krankenkassen wünschen sich hier ausdrücklich klare Handlungsleitlinien, auf die sie sich berufen können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wird wohl aber erst nach Ablauf der ersten fünf Jahre Cannabis-Gesetz, basierend auf der nicht-interventionellen Begleiterhebung, über das weitere Vorgehen entscheiden.
...
2017 gab die DAK etwas mehr als eine Millionen Euro für Cannabis-Therapien aus. 2019 erwartet man bereits Therapiekosten von 10 Millionen Euro – „Und das ohne Evidenz!“
...
Für Professor Winfried Hardinghaus von der Charité Berlin ist die fehlende Evidenz jedoch nicht ganz so gravierend. Der Palliativmediziner ist der Politik dankbar, dass es diese Therapieoption gibt: „Ich finde es gut, dass der Gesetzgeber es den Ärzten überlässt, in welchen Indikationen sie Cannabis-basierte Arzneimittel einsetzen.“
...
Bisher habe Hardinghaus erst eine gravierende Nebenwirkung beobachtet: Schizophrenie. „Aber das lag eher an der Begleitmedikation.“ Den Grund dafür, dass einige Kollegen Cannabis-basierte Arzneimittel von vornherein nicht verordnen möchten, vermutet er weniger in der unbefriedigenden Evidenz, sondern vielmehr in dem abschreckenden bürokratischen Aufwand. Der Antrag auf Genehmigung erfordert Zeit. Folgt dann die Ablehnung, kann sich der Dialog mit der Krankenkasse weiter hinziehen.
...
Eine Garantie für die Kostenübernahme besteht dennoch nicht. Die gesetzlichen Krankenkassen wünschen sich die Möglichkeit der Befristung von Genehmigungen und eine regelmäßige Überprüfung der Notwendigkeit der Verordnung. Vielleicht wären sie bei der Erstverordnung dann auch nicht ganz so streng.
Der Titel ist ein bisschen Clickbait - trotzdem ein ganz guter Artikel
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... eberzeugen
Bei Erstverordnung einer Cannabis-basierten Therapie muss bei der gesetzlichen Krankenkasse vorab eine Genehmigung eingeholt werden, mit der sichergestellt wird, dass die Kosten auch übernommen werden. Dass dieses Vorhaben nicht in jedem Fall von Erfolg gekrönt ist, zeigen die Erfahrungen aus einem Jahr Cannabis-Gesetz: Geschätzt jeder dritte Antrag auf Kostenübernahme wird abgelehnt. Lösungsansätze wurden beim 22. Eppendorfer Dialog von Kassen und Politik diskutiert.
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„Die DAK nimmt bei Cannabis-Verordnungen zu 100 Prozent den MDK in Anspruch, sodass die Anträge in der Regel innerhalb von fünf Wochen bearbeitet werden.“ Verstreicht auch diese Frist, kann der Antragsteller von einer sogenannten fiktiven Genehmigung ausgehen. Über Anträge im Rahmen einer Palliativversorgung muss innerhalb von drei Tagen entschieden werden. Hier gebe es in der Regel keine Probleme bei der Kostenübernahme, versicherte Parow.
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Vom DAK-Vertreter Parow hagelte es Kritik: „Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, ist das Gesetz zu lückenhaft und eine Konkretisierung zwingend notwendig.“ Im Gesetz wurde ausdrücklich darauf verzichtet, Indikationen für den Einsatz von Cannabis zu nennen. Den Krankenkassen fehle die Einschränkung auf bestimmte Personenkreise, das macht eine Entscheidung schwierig.
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Verwirrung gibt es auch in puncto Therapiealternativen: Maag betonte, dass der Patient keinesfalls austherapiert sein muss, um Cannabis verordnet zu bekommen. Doch was bedeutet es dann, keine weiteren Therapieoptionen zu haben? Die Krankenkassen wünschen sich hier ausdrücklich klare Handlungsleitlinien, auf die sie sich berufen können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wird wohl aber erst nach Ablauf der ersten fünf Jahre Cannabis-Gesetz, basierend auf der nicht-interventionellen Begleiterhebung, über das weitere Vorgehen entscheiden.
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2017 gab die DAK etwas mehr als eine Millionen Euro für Cannabis-Therapien aus. 2019 erwartet man bereits Therapiekosten von 10 Millionen Euro – „Und das ohne Evidenz!“
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Für Professor Winfried Hardinghaus von der Charité Berlin ist die fehlende Evidenz jedoch nicht ganz so gravierend. Der Palliativmediziner ist der Politik dankbar, dass es diese Therapieoption gibt: „Ich finde es gut, dass der Gesetzgeber es den Ärzten überlässt, in welchen Indikationen sie Cannabis-basierte Arzneimittel einsetzen.“
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Bisher habe Hardinghaus erst eine gravierende Nebenwirkung beobachtet: Schizophrenie. „Aber das lag eher an der Begleitmedikation.“ Den Grund dafür, dass einige Kollegen Cannabis-basierte Arzneimittel von vornherein nicht verordnen möchten, vermutet er weniger in der unbefriedigenden Evidenz, sondern vielmehr in dem abschreckenden bürokratischen Aufwand. Der Antrag auf Genehmigung erfordert Zeit. Folgt dann die Ablehnung, kann sich der Dialog mit der Krankenkasse weiter hinziehen.
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Eine Garantie für die Kostenübernahme besteht dennoch nicht. Die gesetzlichen Krankenkassen wünschen sich die Möglichkeit der Befristung von Genehmigungen und eine regelmäßige Überprüfung der Notwendigkeit der Verordnung. Vielleicht wären sie bei der Erstverordnung dann auch nicht ganz so streng.
Der Titel ist ein bisschen Clickbait - trotzdem ein ganz guter Artikel
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Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Das Entscheidet JA auch der Arzt, Ihr Unterbelichteten MikrobenDen Krankenkassen fehle die Einschränkung auf bestimmte Personenkreise, das macht eine Entscheidung schwierig.
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Cannabis erreicht die Muttermilch
Amarillo/Texas – Wenn Schwangere Cannabis rauchen, sei es zum Vergnügen oder aus medizinischer Indikation, dann gelangt der psychoaktive Wirkstoff THC auch in die Muttermilch, wie eine pharmakokinetische Untersuchung in Obstetrics & Gynecology (2018; doi: 10.1097/AOG.0000000000002575) herausfand.
Cannabisrauch enthält mehr als 150 Verbindungen, von denen Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) die stärkste psychoaktive Wirkung hat. THC ist fettlöslich, weshalb es nach dem Cannabiskonsum über längere Zeit im Fettgewebe nachweisbar ist. THC wird auch von den Milchdrüsen aufgenommen. In welcher Menge es in die Muttermilch gelangt, war bisher unbekannt.
Ein Team um Thomas Hale vom Texas Tech University Health Sciences Center in Amarillo hat jetzt 8 Frauen untersucht, die ihre 3 bis 5 Monate alten Säuglinge voll stillten. Alle 8 Frauen waren Cannabiskonsumentinnen.
Nach einer 24-stündigen Abstinenz und der Abgabe einer Basismilch-Probe wurden die Frauen zum kontrollierten Konsum von 0,1 Gramm Cannabis mit einem Gehalt von 23 % THC eingeladen: 20 Minuten später und erneut nach 1, 2 und 4 Stunden gaben die Frauen erneut eine Milchprobe ab, die auf THC untersucht wurde.
(Quelle/Volltext: https://m.aerzteblatt.de/news/93519.htm)
Amarillo/Texas – Wenn Schwangere Cannabis rauchen, sei es zum Vergnügen oder aus medizinischer Indikation, dann gelangt der psychoaktive Wirkstoff THC auch in die Muttermilch, wie eine pharmakokinetische Untersuchung in Obstetrics & Gynecology (2018; doi: 10.1097/AOG.0000000000002575) herausfand.
Cannabisrauch enthält mehr als 150 Verbindungen, von denen Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) die stärkste psychoaktive Wirkung hat. THC ist fettlöslich, weshalb es nach dem Cannabiskonsum über längere Zeit im Fettgewebe nachweisbar ist. THC wird auch von den Milchdrüsen aufgenommen. In welcher Menge es in die Muttermilch gelangt, war bisher unbekannt.
Ein Team um Thomas Hale vom Texas Tech University Health Sciences Center in Amarillo hat jetzt 8 Frauen untersucht, die ihre 3 bis 5 Monate alten Säuglinge voll stillten. Alle 8 Frauen waren Cannabiskonsumentinnen.
Nach einer 24-stündigen Abstinenz und der Abgabe einer Basismilch-Probe wurden die Frauen zum kontrollierten Konsum von 0,1 Gramm Cannabis mit einem Gehalt von 23 % THC eingeladen: 20 Minuten später und erneut nach 1, 2 und 4 Stunden gaben die Frauen erneut eine Milchprobe ab, die auf THC untersucht wurde.
(Quelle/Volltext: https://m.aerzteblatt.de/news/93519.htm)
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Wissenschaft/Mensch: Die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke ist gemäß zweier Studien mit einer reduzierten Verschreibung von Opioiden verbunden
Die Umsetzung der Gesetze für medizinisches Cannabis in den USA ist gemäß zweier Studien, die in der Zeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurden, mit einer reduzierten Verschreibung von Opioiden verbunden. In der ersten Studie untersuchten Forscher der Universität von Kentucky in Lexington und der Emory Universität den Zusammenhang zwischen Cannabisgesetzen und den Opiat-Verschreibungen bei Patienten im Medicaid-Programm, einem gemeinsamen Programm des Bundes und der Staaten, das einigen Menschen mit begrenzten Einkommen und Ressourcen bei medizinischen Kosten hilft. Die Autoren fanden, dass „die staatliche Implementierung von medizinischen Marihuana-Gesetzen mit einer um 5,88 % geringeren Häufigkeit der Verschreibung von Opioiden verbunden ist. Darüber hinaus war die Implementierung von Gesetzen für die Verwendung von Marihuana durch Erwachsene, die alle in Staaten mit bereits bestehenden medizinischen Marihuana-Gesetzen stattfanden, mit einer um 6,38 % geringeren Häufigkeit von Opioid-Verschreibungen verbunden.“
In der zweiten Studie untersuchten Forscher der Universität von Georgia in Athens den Zusammenhang zwischen staatlichen Gesetzen zu medizinischem Cannabis und Opiatverschreibungen bei bestimmten Patienten im Medicare-Programm, einem nationalen Versicherungsprogramm der Bundesregierung. Sie schrieben: „Diese longitudinale Analyse von Medicare Teil D fand, dass die Verschreibungen für alle Opiate pro Jahr um 2,11 Millionen tägliche Dosen von einem Mittel von 23,08 Millionen tägliche Dosen abnahmen, wenn ein Staat ein medizinisches Cannabisgesetz einrichtete. Die Verschreibungen für alle Opiate nahmen um 3,742 Millionen tägliche Dosen pro Jahr ab, wenn Verteilungsstellen für medizinisches Cannabis öffneten.“ Sie folgerten, dass „kombiniert mit bereits publizierten Studien, die nahelegen, dass Cannabisgesetze mit einer geringeren Opioid-Sterblichkeit verbunden sind, diese Befunde die Argumente zugunsten einer medizinischen Abgabe von Cannabis als ein Werkzeug im politischen Arsenal stärken, das genutzt werden kann, um den Schaden verschiedener Opioide zu reduzieren.“
(Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... php?id=534)
Unterstützt den IACM
Die Umsetzung der Gesetze für medizinisches Cannabis in den USA ist gemäß zweier Studien, die in der Zeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurden, mit einer reduzierten Verschreibung von Opioiden verbunden. In der ersten Studie untersuchten Forscher der Universität von Kentucky in Lexington und der Emory Universität den Zusammenhang zwischen Cannabisgesetzen und den Opiat-Verschreibungen bei Patienten im Medicaid-Programm, einem gemeinsamen Programm des Bundes und der Staaten, das einigen Menschen mit begrenzten Einkommen und Ressourcen bei medizinischen Kosten hilft. Die Autoren fanden, dass „die staatliche Implementierung von medizinischen Marihuana-Gesetzen mit einer um 5,88 % geringeren Häufigkeit der Verschreibung von Opioiden verbunden ist. Darüber hinaus war die Implementierung von Gesetzen für die Verwendung von Marihuana durch Erwachsene, die alle in Staaten mit bereits bestehenden medizinischen Marihuana-Gesetzen stattfanden, mit einer um 6,38 % geringeren Häufigkeit von Opioid-Verschreibungen verbunden.“
In der zweiten Studie untersuchten Forscher der Universität von Georgia in Athens den Zusammenhang zwischen staatlichen Gesetzen zu medizinischem Cannabis und Opiatverschreibungen bei bestimmten Patienten im Medicare-Programm, einem nationalen Versicherungsprogramm der Bundesregierung. Sie schrieben: „Diese longitudinale Analyse von Medicare Teil D fand, dass die Verschreibungen für alle Opiate pro Jahr um 2,11 Millionen tägliche Dosen von einem Mittel von 23,08 Millionen tägliche Dosen abnahmen, wenn ein Staat ein medizinisches Cannabisgesetz einrichtete. Die Verschreibungen für alle Opiate nahmen um 3,742 Millionen tägliche Dosen pro Jahr ab, wenn Verteilungsstellen für medizinisches Cannabis öffneten.“ Sie folgerten, dass „kombiniert mit bereits publizierten Studien, die nahelegen, dass Cannabisgesetze mit einer geringeren Opioid-Sterblichkeit verbunden sind, diese Befunde die Argumente zugunsten einer medizinischen Abgabe von Cannabis als ein Werkzeug im politischen Arsenal stärken, das genutzt werden kann, um den Schaden verschiedener Opioide zu reduzieren.“
(Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... php?id=534)
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Wissenschaft/Mensch: Ein CBD-reicher Cannabisextrakt verbesserte in einer kontrollierten klinischen Studie Symptome der Colitis ulcerosa
Ein CBD-reicher Cannabisextrakt könnte nützlich bei der symptomatischen Behandlung der Colitis ulcerosa sein. Dies ist das Ergebnis einer placebokontrollierten Studie, die durch Wissenschaftler des Guy's and St Thomas' NHS Foundation Trust in London (Großbritannien) durchgeführt wurde. Von 60 Patienten erhielten 29 über einen Zeitraum von 10 Wochen einen kapsulierten Cannabisextrakt und 31 ein Placebo. Die Autoren wiesen darauf hin, dass der Extrakt auch andere Bestandteile enthielt, inklusive bis zu 4,7 % THC. Die mittlere tägliche CBD-Dosis betrug etwa 300 mg, die in zwei Gaben morgens und abends eingenommen wurde, was einer zusätzlichen THC-Dosis von etwa 13,5 mg entspricht.
Es gab nach der Behandlung keinen Unterschied zwischen der Cannabisgruppe und der Placebogruppe hinsichtlich des Anteils der Patienten in Remission. Allerdings war die Lebensqualität und die globale Abschätzung der Schwere der Erkrankung in der Cannabisgruppe besser als in der Placebogruppe. Es gab eine Anzahl von Nebenwirkungen, die nach Auffassung der Autoren auf das THC im Extrakt zurückgeführt werden können. Allerdings könnten auch die Verbesserungen durch THC bedingt sein.
(Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... php?id=534)
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Ein CBD-reicher Cannabisextrakt könnte nützlich bei der symptomatischen Behandlung der Colitis ulcerosa sein. Dies ist das Ergebnis einer placebokontrollierten Studie, die durch Wissenschaftler des Guy's and St Thomas' NHS Foundation Trust in London (Großbritannien) durchgeführt wurde. Von 60 Patienten erhielten 29 über einen Zeitraum von 10 Wochen einen kapsulierten Cannabisextrakt und 31 ein Placebo. Die Autoren wiesen darauf hin, dass der Extrakt auch andere Bestandteile enthielt, inklusive bis zu 4,7 % THC. Die mittlere tägliche CBD-Dosis betrug etwa 300 mg, die in zwei Gaben morgens und abends eingenommen wurde, was einer zusätzlichen THC-Dosis von etwa 13,5 mg entspricht.
Es gab nach der Behandlung keinen Unterschied zwischen der Cannabisgruppe und der Placebogruppe hinsichtlich des Anteils der Patienten in Remission. Allerdings war die Lebensqualität und die globale Abschätzung der Schwere der Erkrankung in der Cannabisgruppe besser als in der Placebogruppe. Es gab eine Anzahl von Nebenwirkungen, die nach Auffassung der Autoren auf das THC im Extrakt zurückgeführt werden können. Allerdings könnten auch die Verbesserungen durch THC bedingt sein.
(Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... php?id=534)
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
IACM-Informationen vom 14. April 2018
Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... php?id=534
Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... php?id=534
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Cannabis auf Rezept - Bayerischer Rundfunk / Ab Minute 4:29!
https://www.youtube.com/watch?v=fj_CXR-4DGw
- Hans Dampf
- Beiträge: 1192
- Registriert: Fr 29. Sep 2017, 12:31
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Relativ guter Bericht. Der müsste jetzt jeden Tag zu rotierenden Tageszeiten gesendet werden. Wenn die „Alten“ mal Geschmack gefunden haben wird es kein Zurück mehr gebenlittleganja hat geschrieben:Cannabis auf Rezept - Bayerischer Rundfunk / Ab Minute 4:29!
https://www.youtube.com/watch?v=fj_CXR-4DGw
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Bayern 2: Gesundheitsgespräch (Zuschauersendung)
Hier der Podcast zur Sendung:
Cannabis in der Medizin -Droge oder Wundermittel?
Etwa 13.000 Anträge für Cannabis vor allem gegen Schmerzen sind 2017 bei den Kassen eingegangen. Mit 700 hatte man gerechnet. Warum ist der Andrang so groß? Wem nützen, wem schaden THC-haltige Medikamente? Mit Dr. Marianne Koch.
VON: Ulrike Ostner
Quelle: https://www.br.de/mediathek/podcast/ges ... tel/646858
MP3: https://cdn-storage.br.de/mir-test/iLCp ... underm.mp3
Hier der Podcast zur Sendung:
Cannabis in der Medizin -Droge oder Wundermittel?
Etwa 13.000 Anträge für Cannabis vor allem gegen Schmerzen sind 2017 bei den Kassen eingegangen. Mit 700 hatte man gerechnet. Warum ist der Andrang so groß? Wem nützen, wem schaden THC-haltige Medikamente? Mit Dr. Marianne Koch.
VON: Ulrike Ostner
Quelle: https://www.br.de/mediathek/podcast/ges ... tel/646858
MP3: https://cdn-storage.br.de/mir-test/iLCp ... underm.mp3
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
LG wirds lieben es zu hassen
Xxx
Xxx
Zuletzt geändert von Duck am Mi 20. Jun 2018, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Kann man echt nur Lieben Hassen, habe es mehrfach lesen müssen da ich die Argumentation zwar verstanden habe aber nicht ob er gerade Cannabis meint oder seine LyricaDuck hat geschrieben:LG wirds lieben es zu hassen![]()
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/a ... &0&1193513
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ja es is nur noch lächerlich.
In deinem video 40 medis weg was will man mehr?
In deinem video 40 medis weg was will man mehr?
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Eigentlich wollen (Achtung Verschwörungstheorien) DIE (Pharmaindustrie & Krankenkasse) eigentlich das Gegenteil, also rein mit den Pillen und Spritzen (#NWO). D.h. mehr tödliche Krankheiten wie Krebs usw und die Bevölkerungszahl sinkt, 7 Milliarden sind unkontrollierbarDuck hat geschrieben:Ja es is nur noch lächerlich.
In deinem video 40 medis weg was will man mehr?
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Entweder so oder das elysium modell?
Der mensch hat mit Vernunft so viel am Hut wie ein faultier mit nem 100m Sprint.
Der mensch hat mit Vernunft so viel am Hut wie ein faultier mit nem 100m Sprint.
- Martin Mainz
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- Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Es gibt noch einige Probleme
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=75815
Gut ein Jahr nach der Legalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken bestehen noch einige Probleme: Wenig Evidenz, Unsicherheiten bei der Verordnung, abgelehnte Anträge, Preisdiskussionen, Lieferprobleme und gescheiterte Ausschreibungsverfahren.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=75815
Gut ein Jahr nach der Legalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken bestehen noch einige Probleme: Wenig Evidenz, Unsicherheiten bei der Verordnung, abgelehnte Anträge, Preisdiskussionen, Lieferprobleme und gescheiterte Ausschreibungsverfahren.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer
Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"...Und auch wenn es leichter geworden ist, Cannabis-Präparate gibt es trotz allem nicht wie Gummi-Drops im Supermarkt. Weiterhin müssen die behandelnden Ärzte nachweisen, dass alternative Therapien nicht anschlugen. Erst wenn ein solch schwieriger Behandlungsverlauf vorliege sei die Verschreibung von Cannabis als Medikament möglich...
https://www.tag24.de/nachrichten/frankf ... gen-470849
https://www.tag24.de/nachrichten/frankf ... gen-470849
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
ICBC 2018: 1 Jahr med. Cannabis - Wer profitiert? DHV
https://m.youtube.com/watch?v=-CifZNPArXM
Guter Vortrag, nicht alles 100% korrekt aber alles in allem guter Vortrag
Auch schön das Micha am Ende nochmal bestätigt, das Kanada trotz Legalisierung weiter nach Deutschland Medical Weed liefern wird, Aussage Bfarm!
Guter Vortrag, nicht alles 100% korrekt aber alles in allem guter Vortrag
Auch schön das Micha am Ende nochmal bestätigt, das Kanada trotz Legalisierung weiter nach Deutschland Medical Weed liefern wird, Aussage Bfarm!
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Schmerzpatient: "Ohne Cannabis kann ich nicht leben"
Frank-Josef Ackerman aus Nieder-Rodenbach ist einer von wenigen Deutschen, die zum Eigenverbrauch Cannabis anbauen dürfen. Der 47-jährige Schmerzpatient musste lange um die Ausnahmegenehmigung kämpfen – und könnte sie bald wieder verlieren.
Ein Dutzend Pflanzen unter hellen Wärmestrahlern sind alles, was Frank-Josef Ackerman von einem Leben voller Schmerzen trennt. Die mannshohen Gewächse stehen in einem Seitenzimmer seiner karg eingerichteten Erdgeschosswohnung in Nieder-Rodenbach. "Mein Cannabis ist sauber", sagt er. "Viel besser als der Kram, den ich früher auf der Straße bekommen habe."
Ackerman ist einer von wenigen Schmerzpatienten in Deutschland, die zuhause Cannabis anbauen dürfen, zum Eigenkonsum. Der 47-Jährige leidet seit knapp zehn Jahren an Poly-Arthrose. Seine Gelenke sind teils knotenhaft verdickt; er bewegt sich langsam, wie ein viel älterer Mann. Vor ein paar Jahren hatte er Krebs.
"Ich hatte Phasen, da habe ich nächtelang nicht geschlafen vor Schmerzen", erzählt er. Die Ärzte verschrieben konventionelle Schmerzmittel. Aber die schlugen entweder nicht an – oder machten seine Situation noch schlimmer, indem sie Magen und Darm angriffen.
(Quelle/Volltext+viele Bilder: http://www.fnp.de/rhein-main/Schmerzpat ... 01,2615893)
Frank-Josef Ackerman aus Nieder-Rodenbach ist einer von wenigen Deutschen, die zum Eigenverbrauch Cannabis anbauen dürfen. Der 47-jährige Schmerzpatient musste lange um die Ausnahmegenehmigung kämpfen – und könnte sie bald wieder verlieren.
Ein Dutzend Pflanzen unter hellen Wärmestrahlern sind alles, was Frank-Josef Ackerman von einem Leben voller Schmerzen trennt. Die mannshohen Gewächse stehen in einem Seitenzimmer seiner karg eingerichteten Erdgeschosswohnung in Nieder-Rodenbach. "Mein Cannabis ist sauber", sagt er. "Viel besser als der Kram, den ich früher auf der Straße bekommen habe."
Ackerman ist einer von wenigen Schmerzpatienten in Deutschland, die zuhause Cannabis anbauen dürfen, zum Eigenkonsum. Der 47-Jährige leidet seit knapp zehn Jahren an Poly-Arthrose. Seine Gelenke sind teils knotenhaft verdickt; er bewegt sich langsam, wie ein viel älterer Mann. Vor ein paar Jahren hatte er Krebs.
"Ich hatte Phasen, da habe ich nächtelang nicht geschlafen vor Schmerzen", erzählt er. Die Ärzte verschrieben konventionelle Schmerzmittel. Aber die schlugen entweder nicht an – oder machten seine Situation noch schlimmer, indem sie Magen und Darm angriffen.
(Quelle/Volltext+viele Bilder: http://www.fnp.de/rhein-main/Schmerzpat ... 01,2615893)
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
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Zuletzt geändert von Martin Mainz am Sa 21. Apr 2018, 16:52, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Bilder verkleinert (+32 mal gesehen)
Grund: Bilder verkleinert (+32 mal gesehen)
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Definition Droge
eine der Substanzen, die in verschiedenen Weisen konsumiert (getrunken, geraucht, in die Blutbahn gespritzt) werden, die den Konsumenten in einen stark euphorischen Zustand versetzen, eine körperliche und psychische Abhängigkeit erzeugen und oft langfristig die Gesundheit und die sozialen Bindungen des Konsumenten zerstören.
Definition Arznei
Gegenmittel gegen Krankheiten
Ergo macht nur das Rezept bzw die Verordnung den Unterschied! Das bedeutet die Droge (was eigentlich nur getrocknet bedeutet) darf man nicht nehmen, die Arznei muss man nehmen bzw wenn jemand (Dritter) das einnehmen der Arznei verhindert oder untersagt, macht er sich der Körperverletzung strafbar.
Witzig ist die Bedeutung des Namen Droge
[1] eine Substanz biologischen Ursprungs, die eine heilende Wirkung auf den Körper hat
[2] Stoff, der den Konsumenten psychisch sehr stark beeinflusst (anregt, dämpft, berauscht)
[3] übertragen: etwas von dem man abhängig ist, das einen berauscht
Ergo auch eine Arznei, das was Florian ja auch schon angeführt hatte...
eine der Substanzen, die in verschiedenen Weisen konsumiert (getrunken, geraucht, in die Blutbahn gespritzt) werden, die den Konsumenten in einen stark euphorischen Zustand versetzen, eine körperliche und psychische Abhängigkeit erzeugen und oft langfristig die Gesundheit und die sozialen Bindungen des Konsumenten zerstören.
Definition Arznei
Gegenmittel gegen Krankheiten
Ergo macht nur das Rezept bzw die Verordnung den Unterschied! Das bedeutet die Droge (was eigentlich nur getrocknet bedeutet) darf man nicht nehmen, die Arznei muss man nehmen bzw wenn jemand (Dritter) das einnehmen der Arznei verhindert oder untersagt, macht er sich der Körperverletzung strafbar.
Witzig ist die Bedeutung des Namen Droge
[1] eine Substanz biologischen Ursprungs, die eine heilende Wirkung auf den Körper hat
[2] Stoff, der den Konsumenten psychisch sehr stark beeinflusst (anregt, dämpft, berauscht)
[3] übertragen: etwas von dem man abhängig ist, das einen berauscht
Ergo auch eine Arznei, das was Florian ja auch schon angeführt hatte...