Anbau von Nutzhanf

Hanf wird seit Jahrtausenden für vielfältigste Zwecke eingesetzt und ist Teil unserer Kultur.
Duck
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von Duck »

Mach mal binn gespannt auf die Antwort.
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Martin Mainz
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

SuperSkunk hat geschrieben:Das ist totaler Quatsch sowieso. Es werden auch andere Pflanzen als Medikament angebaut und das ist ganz normal auf einem Acker möglich. Der einzige Unterschied ist wenn das Med-Cannabis blüht, dann muss man das hinreichend bewachen damit niemand das klaut und in Umlauf bringt.
SuperSkunk, das ist reichlich naiv gedacht. Setze Dich mit den Bestimmungen der BfarM zum Anbau von medizinischem Cannnabis auseinander.
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von SuperSkunk »

Martin Mainz hat geschrieben:..., das ist reichlich naiv gedacht. Setze Dich mit den Bestimmungen der BfarM zum Anbau von medizinischem Cannnabis auseinander.
Also das steht da zur Frage "Wie wird die Qualität des in Deutschland in Zukunft angebauten Cannabis zur medizinischen Verwendung sichergestellt?":

Cannabis wird ausschließlich in pharmazeutischer Qualität an Patientinnen und Patienten abgegeben. Um dies sicherzustellen, beinhaltet das Ausschreibungsverfahren für den Anbau von Cannabis entsprechende Anforderungen aus gesetzlichen Grundlagen und relevanten Leitlinien. Die Monografie Cannabisblüten des Deutschen Arzneibuches wurde mit Bekanntmachung vom 05.05.2017 veröffentlicht (Bundesanzeiger vom 12.05.2017, Seite 1-9). Es steht damit ein erster Standard zur Verfügung, der für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Cannabis in pharmazeutischer Qualität von großer Bedeutung ist. Das BfArM hat sich in die Entwicklung der Monografie maßgeblich eingebracht. Darüber hinaus wurde auch die Ausarbeitung einer Monografie für das Europäische Arzneibuch beauftragt. Federführend sind dabei die Niederlande und Deutschland (vertreten durch das BfArM).

Quelle: https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstel ... _node.html

Die Veröffentlichung aus dem Bundesanzeiger vom 12.5.17 hab ich grad gelesen. Da steht aber auch nichts drin von irgendwelchen erheblichen Anbaubedingungen. Meine Biologie reicht zumindest soweit: Ich kann ausschließen, dass Cannabis unter sterilen Bedingungen angebaut werden muss. Also braucht man auf gut Deutsch nen Acker und nen Zaun und eine Alarmanlage und einen Sicherheitsdienst. Und nach der Ernte muss die Qualität überprüft werden, da kann man dann einfach das Forum zu einladen :lol: ;)
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von SuperSkunk »

Woher habt ihr die Info, dass man einen Bunker braucht und Laborbedingungen beim Anbau?
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Martin Mainz
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von Martin Mainz »

Zunächst vorab:

Wie kann eine „Anbaulizenz“ für Cannabis zu medizinischen Zwecken erlangt werden?

Für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken werden keine „Lizenzen“ vergeben. Es werden nach Durchführung eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens zeitlich und mengenmäßig begrenzte „Lieferverträge“ vereinbart. Nach dem Einheitsübereinkommen über Suchtstoffe der Vereinten Nationen von 1961 muss das in Deutschland angebaute Cannabis zu medizinischen Zwecken grundsätzlich von der Cannabisagentur aufgekauft werden.
...
Das BfArM hatte im April 2017 eine Ausschreibung über den Anbau veröffentlicht, die jedoch durch einen Beschluss des OLG Düsseldorf vom 28.03.2018 gestoppt wurde. Das BfArM bedauert, dass das ursprüngliche Ziel der Ausschreibung, ab 2019 mit in Deutschland angebautem Cannabis in pharmazeutischer Qualität zur Versorgung schwerkranker Patientinnen und Patienten beitragen zu können, nun nicht mehr erreicht werden kann.


Hier die offizielle Ausschreibung von damals: http://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri ... 042115-III)


Darin heißt es:
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

a) Referenzen über früher ausgeführte Aufträge des Bewerbers zu Anbau, Verarbeitung und Lieferung von Cannabis für medizinische Zwecke mit einer Liefermenge von mindestens 50 kg je Referenz in den letzten 3 Jahren. Als eine Referenz über einen Auftrag zu Anbau, Verarbeitung und Lieferung von medizinischem Cannabis gilt es auch, wenn der Bieter mit Zustimmung der im jeweiligen Land zuständigen Stelle i.S.v. Art.23 des „Einheits-Übereinkommens von 1961 über die Betäubungsmittel“ für diese Stelle unmittelbar an eine Vielzahl verschiedener Leistungsempfänger geliefert hat und die Liefermenge insgesamt mindestens 50 kg betragen hat. Der Bewerber erhält pro 50 kg Liefermenge (ob im Rahmen eines Auftrags oder mehrererAufträge): 10 Punkte (Höchstpunktzahl 40 Punkte).

b) Referenzen über den Anbau, die Verarbeitung und die Lieferung von Arzneipflanzen (ohne Cannabis) mit einer Liefermenge von mindestens 50 kg je Referenz in den letzten drei Jahren (ob im Rahmen eines Auftragsoder mehrerer Aufträge): Der Bewerber erhält pro 50 kg Liefermenge 5 Punkte (Höchstpunktzahl 20 Punkte).

c) Sollten mehr als 10 Bewerber eine Punktzahl von mehr als 60 erhalten, erfolgt die Auswahl anhand der höchsten Gesamtliefermenge in den letzten drei Jahren gemäß lit. a), hilfsweise gemäß lit. b).

d) Sollten weniger als 10 Bewerber eine Punktzahl von 60 erhalten, erfolgt die Auswahl anhand der höchsten Gesamtliefermenge in den letzten drei Jahren gemäß lit. a), hilfsweise gemäß lit. b).



Also, maximal 10 Bewerber und die müssen Referenzen von mindestenss 50kg vorweise, mehr ist besser. Da hat man als Kleinbauer wohl von vorneherein verkackt.

Was die Lagerung und Vorschriften angeht: unter III.1)Teilnahmebedingungen wird beschrieben, daß sich diese Informationen bei der Teilnahme abrufen lassen, die hab ich nicht gefunden. Vielleicht ist das auch zur Zeit nicht online, da die Ausschreibung wegen der Klagen neu geplant wird.

Ein Bunker muss es sicherlich nicht sein, aber eine gesicherte Anlage wird wohl das mindeste sein.
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SuperSkunk
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von SuperSkunk »

Martin Mainz hat geschrieben: Hier die offizielle Ausschreibung von damals:...
Die Betonung liegt auf damals. Wie das in Zukunft läuft mit der Ausschreibung werden wir ja sehen. Und wenn du mit "gesicherter Anlage" einen Acker mit einem guten Zaun drum meinst, dann stimmen wir ja da schonmal überein. Das BfArM ist nicht - wie hier teilweise behauptet - für den Anbau von Arzneipflanzen verantwortlich sondern das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). Nach den Leitlinien können für Arzneipflanzen sogar Wildpflanzen gesammelt werden und dann in der Apotheke als Arznei verkauft werden. Das ist bei Cannabis zwar sicher nicht der Fall und Cannabis wird auf der Seite auch nicht erwähnt aber Cannabis ist eine ganz normale Arzneipflanze und damit ist am Ende auch für den Anbau selbst nicht nur das BfArM oder die Cannabisagentur zuständig sondern die Bestimmungen des BMEL. Nach der werden Arzneipflanzen auf einem ganz normalen Acker angebaut. Hinterher wird anhand von einer Probe getestet ob die Qualität stimmt. Wenn nicht wird die ganze Ernte verworfen. Wenn Sie stimmt gehts ab in die Apotheke.

Die Arzneipflanzen des BMEL z.B. Digitalis, Baldrian und Kava-Kava stehen aber tatsächlich nicht in der EU-Liste (GEMEINSAMER SORTENKATALOG FÜR LANDWIRTSCHAFTLICHE PFLANZENARTEN). Was schlecht ist.

Die Alternative zur Ausschreibung ist doch ein direkter Antrag bei der Bundesopiumstelle
https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstel ... 4.1_cid354

Bei der Bundesopiumstelle kann ein Anbau von Cannabis sativa zu wissenschaftlichen Zwecken (z.B. um den Freilandanbau in Deutschland zu erforschen) beantragt werden. Und dafür braucht man eine Cannabispflanze die in dieser EU-Liste steht. Sonst geht es nicht. Und wenn es nicht geht, warum sollte denn die Bundesopiumstelle dafür zuständig sein? Also MUSS doch bitteschön eine Pflanze aus der Liste in meinem ersten Posting medizinisches Cannabis und nicht nur Nutzhanf sein. In bestimmten Fernsehsendungen ernten manche angeblich 1kg auf einem Quadratmeter, sagen wir mal die Hälfte ist realistisch, bräuchte man für 50kg etwa 100qm also 10 auf 10 Meter Acker. Mit Zaun und Sicherheitsdienst von mir aus.
Green_Dreams
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von Green_Dreams »

Den Anbau von THC haltigem "Rauschhanf" egal zu welchen zwecken kannst du als Normalbürger leider Gottes vergessen. Für eine wissenschaftliche Studie brauchst du erstmal eine Einrichtung, Geschultes Personal...

Was aber kein Problem darstellt ist das Anbauen einer der Sorten auf der Liste mit dem Ziel samenfreie Blüten zu erhalten, oder die Verwendung von anderem Saatgut wobei hier der THC-Gehalt im Endprodukt nicht mehr wie 0,2% betragen darf (Wer sich etwas mit der Materie auskennst kann hier die "Grauzone" des Gesetztes ausnutzen, und nein das erkläre ich jetzt nicht).
Dazu muss man den Anbau lediglich von einem Landwirt übernehmen lassen und die zufällige Kontrolle zum beginn der Blüte bestehen. Sollte dabei am ende eine Pflanze mit bsp. 20% CBD in den Blüten rauskommen darfst du das aber nicht als Medizin sondern höchstens als Tee oder Tabakersatz verkaufen und das aber nicht in zu großen Mengen direkt an einen Normalen Bürger....

Und was den Medizinischen Teil angeht, das Endprodukt muss frei von jeglichen Schadstoffen sein um als Medizin angesehen zu werden (keine Pestizide, Dünger, Schädlinge, Pilzsporen...), es muss ein konstant gleichbleibender Wirkstoffgehalt gewährleistet werden, geschultes Personal muss das Produkt kontrollieren, die Blüten und Pflanzen müssen sicher verwahrt werden und oh ja du musst mehrere Jahre Erfahrung im anbau nachweisen können (nein ne XXL-Growbox im Keller reicht da nicht).
SuperSkunk
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von SuperSkunk »

Also das steht doch alles im Antrag:

1. "....die Anbaufläche ist in Absprache mit der Bundesopiumstelle umfangreich gegen Diebstahl zu schützen..." Da gibts Sicherheitsklassen denen das entsprechen muss. Das wars zur Einrichtung

und klar braucht man auch

2. geschultes Personal, nämlich entweder einen Absolventen/in der "Biologie, Chemie, Landwirtschaft, Medizin oder Pharmazie". Sowas solls ja geben

so ein paar zusätzliche Anforderungen gibt es schon noch. Alles überschaubar...
Das einzige was noch bleibt ist, dass es eine "EU-Sorte" sein muss.
Green_Dreams
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von Green_Dreams »

Nein muss es nicht, sollte Saatgut verwendet werden welches nicht auf der List steht wird das Enderzeugnis vernichtet sollte es mehr wie 0.2% THC enthalten. Man kann es drehen wie man will aber mit der jetzigen Rechtslage kommt man als Normalbürger nicht an eine Anbaulizenz für "Rauschhanf"!
Das höchste der Gefühle wäre so ein Szenario https://www.vice.com/de/article/a3yy7g/ ... gesprochen, jedoch auch Illegal...

Du kannst also Theoretisch feinstes Kush aus Amsterdam anpflanzen, sollte das Pflanzenmaterial am Ende jedoch mehr wie 0.2% THC enthalten wird alles zerstört und es wäre fraglich ob du weiterhin Hanf anbauen dürftest.
SuperSkunk
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Re: Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland

Beitrag von SuperSkunk »

Warum wird dann der Anbau mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2% in dem Antrag erwähnt? Ok das wird nur in Ausnahmefällen genehmigt aber immerhin. Und nur dann muss auch "umfangreich gegen Diebstahl" gesichert werden wie da weiter steht. Das macht doch bei THC <0,2% gar keinen Sinn. Wer soll Nutzhanf klauen?
megrim
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Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von megrim »

Ich frage mich gerade wie hoch die Chancen stehen wenn eine Privatperson den Antrag stellt zu Hause eine zertifizierte Nutzhanfsorte anzubauen. Hintergrund wäre die Kostenersparnis wenn man z.B. eine CBD reiche Sorte haben möchte. Kennt sich hier jemand aus? Meinungen? Spinnerei?
Duck
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Duck »

Wäre nen versuch wert, würde mich interessieren.
Hanfkraut
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Hanfkraut »

Nutzhanf hatt nur sehr wenig Cbd villeicht 2%
Cbd reiche Sorten hast du 10% und unter 0,2% thc und noch weniger!

Auch Diese züchtungen genau wie Faser hanf sind für private Personen Genehmigung pflichtig!
Solange du kein Bauer bist der in Vorfeld schon Abnehmer hast. Bekommst du keine Genehmigung!
Zertifizierte Samen vorausgesetzt!
Als privat Person leider auch nicht!

Ich würde mich sehr freuen wenn ich mich irre!

Dennoch kannst du es ja versuchen!
Natürlich mit einer guten Begründung ggf. Ein Anwalt hilft dir vielleicht.
Die Frage ist wie weit du bereit bist zu gehen und wieviel Geld du für dein Recht ausgeben kannst!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf
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Martin Mainz
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Martin Mainz »

Bushdoctor hat dazu schon mal was hier geschrieben: https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 516#p48516

Der Knackpunkt wird wahrscheinlich dieser sein:
oder ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,2 Prozent nicht übersteigt und der Verkehr mit ihnen (ausgenommen der Anbau) ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen
"ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken". Rein nach Bauchgefühl würd ich sagen die verbieten. Aber ein Versuch wäre es wert. Antrag beim BfArM kosten erst mal nix außer Porto, oder?
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Duck
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Duck »

Unterscheiden wir schon zwischen nutz und cbd hanf?

Echt bedrolite is ma nutzhanf!
Da gibts besseres mit weniger thc!
34% cbd is das beste was ich gelesen hab.
Wird bald getestet.
littleganja

Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von littleganja »

Duck hat geschrieben:Unterscheiden wir schon zwischen nutz und cbd hanf?

Echt bedrolite is ma nutzhanf!
Da gibts besseres mit weniger thc!
34% cbd is das beste was ich gelesen hab.
Wird bald getestet.
Ist alles das selbe Kraut, Duck hat 100% Recht, auch damit daß die CBD Sorten aus dem Netz teilweise besser und was er vergessen hat sogar billiger sind. Das Bedrocan für Bedrolite den selben Preis aufruft wie für den Rest ist lachhaft, zumal das noch zerkleinert ist...
Duck
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Duck »

Was mir grade auffällt das bedrolite bleibt furz trocken, red usw mimmt Immo aber ordentlich feuchtigkeit auf.
Aus der luft.
megrim
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von megrim »

Ich denke, dass hier "Verkehr mit ihnen (ausgenommen der Anbau) ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen" der Knackpunkt sein wird. Wenn ich da jetzt Geld für einen Anwalt in die Hand nehmen muss, kann ich mir gleich im Internet für 12,- Euro das Gramm CBD Cannabis bestellen.

Zum Hintergrund: Grundsätzlich steh ich dem im Netz angebotenen CBD Cannabis skeptisch gegenüber. Wie werden denn die reich angepriesenen Aromen (z.B. CBD Lemon Haze) erreicht. Das ist doch im Endeffekt stinknormaler Nutzerhanf (z.B. Finola) der mit Chemie (Terpenextrakten) behandelt wird. Oder liege ich da falsch? Ich hatte mal ein CBD Hasch, das roch so unnatürlich nach Lemon und war so weich (Zusatz von irgendwelchen Mitteln?), dass ich es weggeworfen habe ohne zu probieren.
littleganja

Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von littleganja »

Der Hasch wird mit Terpenextrakt versetzt, die Blüten meines Wissens nach nicht.
Duck
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Registriert: So 29. Jan 2017, 14:56

Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Duck »

Und weil wor ja null ahnumg von
Kunstdünger, pflanzenschutz, Pestizid, bestrahlung usw. Haben.

Ist es unverantwortlich dass zuhause selbst zumachen!
Green_Dreams
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Green_Dreams »

Größtes Problem ist aber die 0,2% Grenze. ALLE EU-Nutzhanf Sorten übersteigen diesen Wert wenn sie ganz ausgeblüht werden oder zu viel Dünger/ Licht und Hitze abbekommen, und man müsste deshalb wahrscheinlich regelmäßig Kontrollen durchführen die sicher auch nicht günstig sein werden (muss ja anerkannt sein).

Bei Kommerziellen Nutzhanf spielt das weniger eine Rolle da A) Die Pflanzen Bestäubt werden, was zur Samenproduktion und geringerem Wirkstoff führt und B) Die Pflanzen "früher" geerntet werden.

Versuch lieber mit einer Hochschule/Universität in der nähe ein Forschungsprojekt auf die beine zu stellen, hat sicher mehr erfolg.
Hanfkraut
Beiträge: 864
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Hanfkraut »

Hanf über 10% Cbd?
Wow Das ist für mich was neues!
@ duck
Müssen die Pflanzen mit Pestizide und Dünger behandelt werden?

Ich würde mal nein behaupten!

Hanf wächst schneller wie Unkraut und muß nicht gedüngt werden und auch nicht gespritzt!

Das hätte ich irgendwo auf einer Landwirtschaft Seite gelesen!

Und wer dagt denn das Kassen hanf nicht behandelt wird!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
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Duck
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Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Duck »

Sarkasmus kennst du schon?
littleganja

Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von littleganja »

Hanf wächst glaube ich bis zu 11cm pro Tag, maximal Höhe ca 8 Meter. Wie Duck schon sagte es gibt auch Sorten mit 30% CBD!
Hanfkraut
Beiträge: 864
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Eigenanbau von Nutzhanf / CBD reicher Sorte

Beitrag von Hanfkraut »

Maximal Höhe 11 Meter!

Laut dem was ich gelesen habe!
Ärzte weigern sich!
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