Danke für den hinweis. Ich werde die Redaktion gleich mal anschreiben und auf den Fehler hinweisen. Moment, dort steht epd(EvangelischerPressedienst). Also hat das gute alte copy paste Monster wider zugeschlagen. Da wurde der kopierte Artikel wohl nicht auf Inhaltliche Fehler überprüft.KONOPJA hat geschrieben:Wenn wir schon beim zerpflücken sind, In dem Zitierten Beitrag ist ein RIESEN fehler, dort steht:
"Mit der Gesetzesreform hatte die Bundesregierung vor rund einem Jahr die Krankenkassen verpflichtet, die Kosten für Cannabis als Medizin in begründeten Einzelfällen zu übernehmen"
Es hieß im Gesetz: nur in begründeten Einzelfällen ablehnen!
Wenn schon ein Professor den unterschied zwischen genehmigen und ablehnen nicht kennt, wie sollen dann KK MDK und Ärzte vernünftig Arbeiten?
Oder die Redaktion hat einen fehler gemacht.
Fakt ist das es verdrehte Tatsachen sind und diese schnellstens klargestellt und korrigiert werden müssen, bevor mehr Fehler passieren als eh schon geschehen.
Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
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vaporo redhalo
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society
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littleganja
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
IRW-News: Speakeasy Cannabis Club Ltd.: SpeakEasy unterzeichnet mit der HerbaMedica GmbH eine MOU, um hochwertiges Cannabis nach Deutschland und in die Europäische Union zu bringen
HerbaMedica wird eine festgelegte Menge an Produkten von SpeakEasy kaufen und vertreiben und SpeakEasy wird diese Menge jedes Jahr zur Verfügung stellen, wobei diese Verpflichtung für zunächst drei Jahre nach dem verbindlichen Vertragsschluss besteht. Die vorgenannte Menge wird zwischen den Parteien festgelegt, sobald die deutschen Behörden die Lizenz erteilt haben. Die Unternehmen werden dann eine endgültige Vereinbarung unterzeichnen, wobei unabhängig von den dieser Lizenz zufolge zulässigen Mengen weitere Einzelheiten bereitgestellt werden. Im vorgenannten Zeitraum von zunächst drei Jahren wird der Partner in Deutschland und der EU Produkte nur über HerbaMedica vertreiben oder verkaufen. Durch den EU-weiten Vertrieb unserer Produkte durch HerbaMedica erhalten wir Zugang zu einem großen potenziellen Kundenkreis. Derzeit gibt es nur 7 zugelassene Cannabis-Importeure in Deutschland. SpeakEasy freut sich, als ein Lizenzanwärter die Möglichkeit zu haben, dieser ausgewählten Gruppe anzugehören
(Quelle/Volltext: https://www.finanznachrichten.de/nachri ... di-016.htm)
HerbaMedica wird eine festgelegte Menge an Produkten von SpeakEasy kaufen und vertreiben und SpeakEasy wird diese Menge jedes Jahr zur Verfügung stellen, wobei diese Verpflichtung für zunächst drei Jahre nach dem verbindlichen Vertragsschluss besteht. Die vorgenannte Menge wird zwischen den Parteien festgelegt, sobald die deutschen Behörden die Lizenz erteilt haben. Die Unternehmen werden dann eine endgültige Vereinbarung unterzeichnen, wobei unabhängig von den dieser Lizenz zufolge zulässigen Mengen weitere Einzelheiten bereitgestellt werden. Im vorgenannten Zeitraum von zunächst drei Jahren wird der Partner in Deutschland und der EU Produkte nur über HerbaMedica vertreiben oder verkaufen. Durch den EU-weiten Vertrieb unserer Produkte durch HerbaMedica erhalten wir Zugang zu einem großen potenziellen Kundenkreis. Derzeit gibt es nur 7 zugelassene Cannabis-Importeure in Deutschland. SpeakEasy freut sich, als ein Lizenzanwärter die Möglichkeit zu haben, dieser ausgewählten Gruppe anzugehören
(Quelle/Volltext: https://www.finanznachrichten.de/nachri ... di-016.htm)
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Cannabis: Deutsche Firmen haben's schwer
Der Zeitplan für den Cannabisanbau in Deutschland ist stark gefährdet, der Termin für 2019 wird höchstwahrscheinlich nicht eingehalten werden können. Auf die Ausschreibung vom BfArM hatten sich 118 Firmen beworben, vier von ihnen wollten gerichtlich Ansprüche geltend machen. Einer der Lieferanten kritisierte, dass die verbleibende Frist nach einer Änderung der Vorgaben nicht ausgereicht habe, um den Antrag anzupassen. Dem stimmten die Richter des OLG zu und stoppten deshalb das Verfahren.
...
Die Richter beurteilten die Entscheidung des BfArM als „vergaberechtsgemäß“; die Anforderungen seien vergaberechtlich nicht zu beanstanden. Außerdem liege weder ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgrundsatz noch gegen das Transparenzgebot vor. Der Behörde sei es gestattet, Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Unternehmen zu stellen, denn Ziel sei letztendlich die Sicherstellung einer angemessenen Qualität der Cannabisblüten.
...
Voraussetzung hierfür sei aber der Nachweis, dass dem Bewerber oder Bieter die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Als Beispiel für einen solchen Nachweis nenne das Gesetz die Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens. Darunter ist die verbindliche Zusage eines anderen Unternehmens zu verstehen, dem Bieter die für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Mittel uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen.
Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... ns-schwer/
Der Zeitplan für den Cannabisanbau in Deutschland ist stark gefährdet, der Termin für 2019 wird höchstwahrscheinlich nicht eingehalten werden können. Auf die Ausschreibung vom BfArM hatten sich 118 Firmen beworben, vier von ihnen wollten gerichtlich Ansprüche geltend machen. Einer der Lieferanten kritisierte, dass die verbleibende Frist nach einer Änderung der Vorgaben nicht ausgereicht habe, um den Antrag anzupassen. Dem stimmten die Richter des OLG zu und stoppten deshalb das Verfahren.
...
Die Richter beurteilten die Entscheidung des BfArM als „vergaberechtsgemäß“; die Anforderungen seien vergaberechtlich nicht zu beanstanden. Außerdem liege weder ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgrundsatz noch gegen das Transparenzgebot vor. Der Behörde sei es gestattet, Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Unternehmen zu stellen, denn Ziel sei letztendlich die Sicherstellung einer angemessenen Qualität der Cannabisblüten.
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Voraussetzung hierfür sei aber der Nachweis, dass dem Bewerber oder Bieter die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Als Beispiel für einen solchen Nachweis nenne das Gesetz die Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens. Darunter ist die verbindliche Zusage eines anderen Unternehmens zu verstehen, dem Bieter die für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Mittel uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen.
Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... ns-schwer/
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Do 31. Mai 2018, 08:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze ergänzt
Grund: Absätze ergänzt
- Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Bis zu 14.000 Cannabis-Patienten in Deutschland
dpa Meldung
Bundesweit werden derzeit zwischen 12.000 und 14.000 Patienten aus medizinischen Gründen mit Cannabis versorgt. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des Bremer Senats auf eine parlamentarische Anfrage hervor, für die die größeren Landesverbände der gesetzlichen Krankenkassen befragt wurden.
...
Die bundesweite Patientenzahl ergebe sich aus den Abrechnungsdaten der Kostenträger und beziehe sich auf den Zeitraum ab 2017, hieß in der Antwort. Im März 2017 trat das Cannabis-Gesetz in Kraft. Die Zahl der Patienten entspreche der Zahl der positiv beschiedenen Anträge der gesetzlichen Krankenkassen. Die Ablehnungsquote liege bei 30 bis 35 Prozent.
Quellen:
https://www.merkur.de/welt/bis-zu-14-00 ... 12757.html
https://www.rtl.de/cms/bis-zu-14-000-ca ... 70214.html
dpa Meldung
Bundesweit werden derzeit zwischen 12.000 und 14.000 Patienten aus medizinischen Gründen mit Cannabis versorgt. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des Bremer Senats auf eine parlamentarische Anfrage hervor, für die die größeren Landesverbände der gesetzlichen Krankenkassen befragt wurden.
...
Die bundesweite Patientenzahl ergebe sich aus den Abrechnungsdaten der Kostenträger und beziehe sich auf den Zeitraum ab 2017, hieß in der Antwort. Im März 2017 trat das Cannabis-Gesetz in Kraft. Die Zahl der Patienten entspreche der Zahl der positiv beschiedenen Anträge der gesetzlichen Krankenkassen. Die Ablehnungsquote liege bei 30 bis 35 Prozent.
Quellen:
https://www.merkur.de/welt/bis-zu-14-00 ... 12757.html
https://www.rtl.de/cms/bis-zu-14-000-ca ... 70214.html
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Gibt es eigentlich irgendwo belastere Daten für die Zahl der Patienten mit Privatrezept? Auch über die die nicht einreichen?Martin Mainz hat geschrieben:Bis zu 14.000 Cannabis-Patienten in Deutschland
dpa Meldung
Bundesweit werden derzeit zwischen 12.000 und 14.000 Patienten aus medizinischen Gründen mit Cannabis versorgt. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des Bremer Senats auf eine parlamentarische Anfrage hervor, für die die größeren Landesverbände der gesetzlichen Krankenkassen befragt wurden.
...
Die bundesweite Patientenzahl ergebe sich aus den Abrechnungsdaten der Kostenträger und beziehe sich auf den Zeitraum ab 2017, hieß in der Antwort. Im März 2017 trat das Cannabis-Gesetz in Kraft. Die Zahl der Patienten entspreche der Zahl der positiv beschiedenen Anträge der gesetzlichen Krankenkassen. Die Ablehnungsquote liege bei 30 bis 35 Prozent.
Quellen:
https://www.merkur.de/welt/bis-zu-14-00 ... 12757.html
https://www.rtl.de/cms/bis-zu-14-000-ca ... 70214.html
- Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Glaub ich eher nicht, daß die nicht eingereichten Rezepte irgendwo zentral gezählt werden. Da gilt dann die Schweigepflicht der Ärzte. Die anderen Zahlen sind bestimmt vorhanden, hab ich aber noch nirgends gelesen.Hans Dampf hat geschrieben:Gibt es eigentlich irgendwo belastere Daten für die Zahl der Patienten mit Privatrezept? Auch über die die nicht einreichen?
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Für eine halbwegs seriöse Abschätzung der Anzahl der Patienten müsste man also mal die versuchen einen realistischen (!) Durchschnitt der benötigten Menge je Patient und dann über die importierte Menge berechnen.Martin Mainz hat geschrieben:Glaub ich eher nicht, daß die nicht eingereichten Rezepte irgendwo zentral gezählt werden. Da gilt dann die Schweigepflicht der Ärzte. Die anderen Zahlen sind bestimmt vorhanden, hab ich aber noch nirgends gelesen.Hans Dampf hat geschrieben:Gibt es eigentlich irgendwo belastere Daten für die Zahl der Patienten mit Privatrezept? Auch über die die nicht einreichen?
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littleganja
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Durchschnitt im Monat liegt vermutlich bei 50 - 60 Gramm, schätze ich mal. Wieviel Tonnen wurden verbraucht?Hans Dampf hat geschrieben:Für eine halbwegs seriöse Abschätzung der Anzahl der Patienten müsste man also mal die versuchen einen realistischen (!) Durchschnitt der benötigten Menge je Patient und dann über die importierte Menge berechnen.Martin Mainz hat geschrieben:Glaub ich eher nicht, daß die nicht eingereichten Rezepte irgendwo zentral gezählt werden. Da gilt dann die Schweigepflicht der Ärzte. Die anderen Zahlen sind bestimmt vorhanden, hab ich aber noch nirgends gelesen.Hans Dampf hat geschrieben:Gibt es eigentlich irgendwo belastere Daten für die Zahl der Patienten mit Privatrezept? Auch über die die nicht einreichen?
Sativex und Co müsste man auch noch einbeziehen.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Cannabis: Kein Joint aus der Apotheke
Der therapeutische Einsatz von Cannabis ist nicht einfach ein «Joint aus der Apotheke». Das bekräftigte Apotheker Dr. Christian Ude aus Darmstadt am Mittwoch beim Fortbildungskongress Pharmacon Meran.
...
«Bei der Behandlung gilt es also, genau abzuwägen, welche Zubereitung, Applikationsform und Dosis für den jeweiligen Patienten am besten geeignet sind», sagte Ude. Dabei sei die Anwendung der Blüten zumindest kritisch zu sehen. Denn der Einsatz pflanzlicher Drogen statt der isolierten wirksamkeitsbestimmenden Substanzen sei nach aktuellem Stand der Wissenschaft ein Rückschritt, nicht zuletzt aufgrund der Applikation, wie der Apotheker betonte.
...
Einigermaßen belegt sei eine Wirkung bei chronischen Schmerzen, Spasmen bei Multipler Sklerose und Paraplegie sowie bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen. Bei anderen Indikationen sei die Wirksamkeit dagegen nicht belegt, es gebe kaum Evidenz, so Ude. «Ein neues Wundermittel ist Cannabis also sicherlich nicht.»
Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=76621
Der therapeutische Einsatz von Cannabis ist nicht einfach ein «Joint aus der Apotheke». Das bekräftigte Apotheker Dr. Christian Ude aus Darmstadt am Mittwoch beim Fortbildungskongress Pharmacon Meran.
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«Bei der Behandlung gilt es also, genau abzuwägen, welche Zubereitung, Applikationsform und Dosis für den jeweiligen Patienten am besten geeignet sind», sagte Ude. Dabei sei die Anwendung der Blüten zumindest kritisch zu sehen. Denn der Einsatz pflanzlicher Drogen statt der isolierten wirksamkeitsbestimmenden Substanzen sei nach aktuellem Stand der Wissenschaft ein Rückschritt, nicht zuletzt aufgrund der Applikation, wie der Apotheker betonte.
...
Einigermaßen belegt sei eine Wirkung bei chronischen Schmerzen, Spasmen bei Multipler Sklerose und Paraplegie sowie bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen. Bei anderen Indikationen sei die Wirksamkeit dagegen nicht belegt, es gebe kaum Evidenz, so Ude. «Ein neues Wundermittel ist Cannabis also sicherlich nicht.»
Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=76621
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Medizinisches Cannabis: Kein pflanzliches Wundermittel
"Medizinisches Cannabis ist nur selten eine Alternative zu den bewährten Therapien, kann aber Patienten im Einzelfall helfen. Das ist eines der Ergebnisse des „Cannabis-Reports“, den die Techniker Krankenkasse (TK) bei dem Arzneimittelexperten Prof Dr. rer. nat. Gerd Glaeske, Universität Bremen, in Auftrag gegeben hat. „Es gibt nur wenige Studien, die eine Behandlung mit Cannabis wissenschaftlich begründen können – es ist kein pflanzliches Wundermittel und für viele Indikationen gibt es bereits bewährte Arzneimittel“, erklärte Glaeske. Für „denkbar“ hält er aufgrund der ausgewerteten Studien eine Wirksamkeit von Cannabis bei chronischem Schmerz, Spasmen bei Multipler Sklerose, Epilepsien, zur Appetitsteigerung bei HIV/AIDS und bei chemotherapieinduzierter Übelkeit. Für ein breiteres Indikationsspektrum gebe es indes kaum oder gar keine Evidenz..."
https://www.aerzteblatt.de/archiv/19823 ... ndermittel
"Medizinisches Cannabis ist nur selten eine Alternative zu den bewährten Therapien, kann aber Patienten im Einzelfall helfen. Das ist eines der Ergebnisse des „Cannabis-Reports“, den die Techniker Krankenkasse (TK) bei dem Arzneimittelexperten Prof Dr. rer. nat. Gerd Glaeske, Universität Bremen, in Auftrag gegeben hat. „Es gibt nur wenige Studien, die eine Behandlung mit Cannabis wissenschaftlich begründen können – es ist kein pflanzliches Wundermittel und für viele Indikationen gibt es bereits bewährte Arzneimittel“, erklärte Glaeske. Für „denkbar“ hält er aufgrund der ausgewerteten Studien eine Wirksamkeit von Cannabis bei chronischem Schmerz, Spasmen bei Multipler Sklerose, Epilepsien, zur Appetitsteigerung bei HIV/AIDS und bei chemotherapieinduzierter Übelkeit. Für ein breiteres Indikationsspektrum gebe es indes kaum oder gar keine Evidenz..."
https://www.aerzteblatt.de/archiv/19823 ... ndermittel
- Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Die Aponet zitiert auch nochmal Herrn Dr. Christian Ude, der ja nicht viel von Cannabis hält.
Cannabis: Wo es hilft und wann die Kasse zahlt
Folgende Anwendungsgebieten werden kontrovers diskutiert:
Appetitsteigerung bei AIDS/HIV
ADHS
Tourette-Syndrom
Glaukom
Depression, Angststörung und Psychose
Schlafstörung
"Einzelnen Patienten mit diesen Krankheiten mag Cannabis vielleicht helfen, Studien zeigen aber kaum eine Wirksamkeit", sagt Ude. Zudem gibt der Apotheker zu Bedenken, dass Cannabis-Medikamente viele Nebenwirkungen hervorrufen können, gegen die sie eigentlich helfen sollten: zum Beispiel Übelkeit, Halluzinationen oder Depressionen.
Quelle: https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apo ... ament.html
Filterblase Apotheke?
Cannabis: Wo es hilft und wann die Kasse zahlt
Folgende Anwendungsgebieten werden kontrovers diskutiert:
Appetitsteigerung bei AIDS/HIV
ADHS
Tourette-Syndrom
Glaukom
Depression, Angststörung und Psychose
Schlafstörung
"Einzelnen Patienten mit diesen Krankheiten mag Cannabis vielleicht helfen, Studien zeigen aber kaum eine Wirksamkeit", sagt Ude. Zudem gibt der Apotheker zu Bedenken, dass Cannabis-Medikamente viele Nebenwirkungen hervorrufen können, gegen die sie eigentlich helfen sollten: zum Beispiel Übelkeit, Halluzinationen oder Depressionen.
Quelle: https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apo ... ament.html
Filterblase Apotheke?
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- Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Und noch ein Nachhtrag der ÄrzteZeitung zu den aktuellen Patientenzahlen. Mit Karte!
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... ezept.html
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Der Süden ist ganz rot 
Ich bin ich und das ist gut so 
-
littleganja
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Werner die Russen kommenSpeedy-BW hat geschrieben:Der Süden ist ganz rot
Hätte ich vor der Gesetzesänderung auch nicht gedacht, vor allem Bayern überrascht mich immer wieder (Positiv & Negativ), vermutlich liegt es daran dass die Menschen im Süden notfalls für Ihre Rechte kämpfen
-
Vapelife13
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
So schaut's aus, mit nem Bayern legst di bessa ned o!!littleganja hat geschrieben:Werner die Russen kommenSpeedy-BW hat geschrieben:Der Süden ist ganz rot![]()
Hätte ich vor der Gesetzesänderung auch nicht gedacht, vor allem Bayern überrascht mich immer wieder (Positiv & Negativ), vermutlich liegt es daran dass die Menschen im Süden notfalls für Ihre Rechte kämpfen
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Kein Wietpas!
Niederländische Hausärzte sollen kein Cannabis mehr verschreiben
Die Nederlands Huisarten Genootschap, eine Verteinigung der Hausärzte die sich mit dem Entwurf hausärtzlicher Protokolle und Anweisungen beschäftigt, hat den Ärtzten empfohlen, kein Cannabis mehr als Schmerzmittel zu verschreiben.
Nach der Ansicht der NHG gibt es zu wenig wissenschaftliche Beweise, dass Cannabis als Schmerzmittel wirksam ist. Ausserdem könne der Cannabisgebrauch auch zu einem Herzinfarkt führen und auch Angst- und Panikattacken kämen als Nebenwirkung vor.
...
Die NHG sieht die Verschreibeibung von Cannabis allein bei Patienten in der palliativen Phase als sinnvoll an. In der letzten Lebensphase könne Cannabis nützlich sein da es die Leute in einen angemehmen, euphorischen Zustand versetze.
https://keinwietpas.de/2018/06/02/niede ... schreiben/
Niederländische Hausärzte sollen kein Cannabis mehr verschreiben
Die Nederlands Huisarten Genootschap, eine Verteinigung der Hausärzte die sich mit dem Entwurf hausärtzlicher Protokolle und Anweisungen beschäftigt, hat den Ärtzten empfohlen, kein Cannabis mehr als Schmerzmittel zu verschreiben.
Nach der Ansicht der NHG gibt es zu wenig wissenschaftliche Beweise, dass Cannabis als Schmerzmittel wirksam ist. Ausserdem könne der Cannabisgebrauch auch zu einem Herzinfarkt führen und auch Angst- und Panikattacken kämen als Nebenwirkung vor.
...
Die NHG sieht die Verschreibeibung von Cannabis allein bei Patienten in der palliativen Phase als sinnvoll an. In der letzten Lebensphase könne Cannabis nützlich sein da es die Leute in einen angemehmen, euphorischen Zustand versetze.
https://keinwietpas.de/2018/06/02/niede ... schreiben/
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mo 4. Jun 2018, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze ergänzt
Grund: Absätze ergänzt
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
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littleganja
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
UnfassbarM. Nice hat geschrieben:Kein Wietpas!
Niederländische Hausärzte sollen kein Cannabis mehr verschreiben
https://keinwietpas.de/2018/06/02/niede ... schreiben/
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littleganja
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
IACM-Informationen vom 09. Juni 2018
(Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... p?id=539#1)
Spendet dem IACM
(Quelle: https://www.cannabis-med.org/german/bul ... p?id=539#1)
Spendet dem IACM
Zuletzt geändert von Martin Mainz am So 10. Jun 2018, 14:06, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Text gekürzt - bitte keine ganzen Artikel übernehmen!
Grund: Text gekürzt - bitte keine ganzen Artikel übernehmen!
-
littleganja
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Presentation for the 40th WHO ECDD in Geneva on 31 May 2018 | Franjo Grotenhermen, MD
Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin
https://m.youtube.com/watch?v=6DnHeu_ngWo
Gebt nen Daumen hoch!
Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin
Gebt nen Daumen hoch!
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Versorgung mit medizinischem Cannabis
Gesundheit/Kleine Anfrage - 04.06.2018 (hib 364/2018)
Berlin: (hib/PK) Die Versorgungslage mit medizinisch genutztem Cannabis ist Thema einer Kleinen Anfrage (19/2386) der Fraktion Die Linke. Das Ausschreibungsverfahren für den Cannabis-Anbau in Deutschland für den Zeitraum 2019 bis 2022 sei am 28. März 2018 vom Oberlandesgericht Düsseldorf gestoppt und ein Zuschlagsverbot erteilt worden.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) habe eingeräumt, dass nicht schon ab 2019 in Deutschland angebautes Cannabis in pharmazeutischer Qualität zur Versorgung schwerkranker Patienten zur Verfügung stehen werde. Auch sei die Versorgung über Importe nicht ausreichend gewährleistet.
Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung nun im Einzelnen wissen, wie die aktuelle Versorgungsplanung aussieht und zu welchem Preis medizinisches Cannabis für Patienten verfügbar ist.
Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/2018_06/-/558014
Gesundheit/Kleine Anfrage - 04.06.2018 (hib 364/2018)
Berlin: (hib/PK) Die Versorgungslage mit medizinisch genutztem Cannabis ist Thema einer Kleinen Anfrage (19/2386) der Fraktion Die Linke. Das Ausschreibungsverfahren für den Cannabis-Anbau in Deutschland für den Zeitraum 2019 bis 2022 sei am 28. März 2018 vom Oberlandesgericht Düsseldorf gestoppt und ein Zuschlagsverbot erteilt worden.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) habe eingeräumt, dass nicht schon ab 2019 in Deutschland angebautes Cannabis in pharmazeutischer Qualität zur Versorgung schwerkranker Patienten zur Verfügung stehen werde. Auch sei die Versorgung über Importe nicht ausreichend gewährleistet.
Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung nun im Einzelnen wissen, wie die aktuelle Versorgungsplanung aussieht und zu welchem Preis medizinisches Cannabis für Patienten verfügbar ist.
Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/2018_06/-/558014
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Re: Cannabis in der Apotheke *Ausverkauft*
Apotheker klagen über Nachfrage nach Cannabis
Seitdem Cannabis als Medizin letztes Jahr legalisiert wurde, steigt die Nachfrage nach Cannabisblüten und -arzneimitteln deutlich. Gleichzeitig haben die Apotheken mit Lieferengpässen zu kämpfen. Die Einstellung der Apotheker zur Neuregelung hat sich seit dem letzten Jahr kaum verändert. Das zeigt die aktuelle APOkix-Befragung des Instituts für Handelsforschung.
...
45 Prozent der befragten Apothekerinnen und Apotheker gaben an, dass die Nachfrage nach pharmazeutischem Cannabis in ihrer Apotheke zugenommen hat. Für die aktuelle APOkix-Umfrage wurden rund 200 Apothekenleiterinnen und -leiter befragt.
...
Trotz der erhöhten Nachfrage durch Patientinnen und Patienten sind auch über ein Jahr nach der Neuregelung nicht mehr Apotheker als im vergangenen Jahr von Cannabis als Medizin überzeugt.
So befürwortet weiterhin nur eine knappe Mehrheit der Befragten das neue Gesetz, nachdem Ärztinnen und Ärzte Cannabis auf Rezept verschreiben dürfen. Wie bereits bei der APOkix-Befragung im Sommer 2017, lehnt jeder fünfte Umfrage-Teilnehmer Cannabis als Medizin ab.
...
Ein möglicher Grund für die nicht ansteigende Begeisterung könnte sein, dass es für die Mehrheit der Apotheker eine Herausforderung ist, pharmazeutisches Cannabis bereitzustellen. So geben rund 98 Prozent der APOkix-Teilnehmer an, dass die Prüfung der Cannabisblüten nach der Apothekenbetriebsordnung mit einem hohen Aufwand verbunden sei.
...
Fast alle befragten Apothekerinnen und Apotheker sprechen sich auch dafür aus, dass die Versorgung mit Cannabisblüten künftig durch kontrollierten Anbau in Deutschland stattfinden soll – statt wie bisher durch Importe. Wann es allerdings die ersten Cannabisblüten „made in Germany“ geben wird, ist unklar.
Quelle: https://www.leafly.de/apotheker-klagen-ueber-nachfrage/
Seitdem Cannabis als Medizin letztes Jahr legalisiert wurde, steigt die Nachfrage nach Cannabisblüten und -arzneimitteln deutlich. Gleichzeitig haben die Apotheken mit Lieferengpässen zu kämpfen. Die Einstellung der Apotheker zur Neuregelung hat sich seit dem letzten Jahr kaum verändert. Das zeigt die aktuelle APOkix-Befragung des Instituts für Handelsforschung.
...
45 Prozent der befragten Apothekerinnen und Apotheker gaben an, dass die Nachfrage nach pharmazeutischem Cannabis in ihrer Apotheke zugenommen hat. Für die aktuelle APOkix-Umfrage wurden rund 200 Apothekenleiterinnen und -leiter befragt.
...
Trotz der erhöhten Nachfrage durch Patientinnen und Patienten sind auch über ein Jahr nach der Neuregelung nicht mehr Apotheker als im vergangenen Jahr von Cannabis als Medizin überzeugt.
So befürwortet weiterhin nur eine knappe Mehrheit der Befragten das neue Gesetz, nachdem Ärztinnen und Ärzte Cannabis auf Rezept verschreiben dürfen. Wie bereits bei der APOkix-Befragung im Sommer 2017, lehnt jeder fünfte Umfrage-Teilnehmer Cannabis als Medizin ab.
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Ein möglicher Grund für die nicht ansteigende Begeisterung könnte sein, dass es für die Mehrheit der Apotheker eine Herausforderung ist, pharmazeutisches Cannabis bereitzustellen. So geben rund 98 Prozent der APOkix-Teilnehmer an, dass die Prüfung der Cannabisblüten nach der Apothekenbetriebsordnung mit einem hohen Aufwand verbunden sei.
...
Fast alle befragten Apothekerinnen und Apotheker sprechen sich auch dafür aus, dass die Versorgung mit Cannabisblüten künftig durch kontrollierten Anbau in Deutschland stattfinden soll – statt wie bisher durch Importe. Wann es allerdings die ersten Cannabisblüten „made in Germany“ geben wird, ist unklar.
Quelle: https://www.leafly.de/apotheker-klagen-ueber-nachfrage/
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littleganja
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Studie: Viele Marihuana-Konsumenten haben eine Gemeinsamkeit in ihrer Kindheit
Mehr als die Hälfte der Probanden hatte traumatische Erlebnisse in der Kindheit
Das deutet laut der Forscher darauf hin, dass unbewältigte Probleme einen späteren Missbrauch von Drogen begünstigen können. „Es legt nahe, dass wir der mentalen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, um einen späteren problematischen Umgang mit Marihuana zu vermeiden“, schreibt Sherika Hill, leitende Autorin der Studie, von der Duke University School of Medicine in North Carolina.
Die kleinste Gruppe mit vier Prozent hatte in ihrer Kindheit und Jugend keinerlei Probleme mit dem Konsum von Drogen. Im jungen Erwachsenenalter zwischen 26 und 30 jedoch wurden die Menschen aus dieser Gruppe zu Dauerkonsumenten. Mehr als die Hälfte der Menschen in dieser Gruppe, deren Probleme zeitverzögert auftraten, wurden von Gleichaltrigen gehänselt oder von Bezugspersonen schlecht behandelt, als sie Kinder waren.
(Quelle/Volltext: https://www.businessinsider.de/marihuan ... it-2017-10)
Mehr als die Hälfte der Probanden hatte traumatische Erlebnisse in der Kindheit
Das deutet laut der Forscher darauf hin, dass unbewältigte Probleme einen späteren Missbrauch von Drogen begünstigen können. „Es legt nahe, dass wir der mentalen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, um einen späteren problematischen Umgang mit Marihuana zu vermeiden“, schreibt Sherika Hill, leitende Autorin der Studie, von der Duke University School of Medicine in North Carolina.
Die kleinste Gruppe mit vier Prozent hatte in ihrer Kindheit und Jugend keinerlei Probleme mit dem Konsum von Drogen. Im jungen Erwachsenenalter zwischen 26 und 30 jedoch wurden die Menschen aus dieser Gruppe zu Dauerkonsumenten. Mehr als die Hälfte der Menschen in dieser Gruppe, deren Probleme zeitverzögert auftraten, wurden von Gleichaltrigen gehänselt oder von Bezugspersonen schlecht behandelt, als sie Kinder waren.
(Quelle/Volltext: https://www.businessinsider.de/marihuan ... it-2017-10)
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ministerium rät bei Cannabis-Engpässen zum „Apotheken-Hopping“
Vor einigen Tagen erkundigte sich die Linksfraktion im Bundestag nach der Versorgungssituation mit Medizinalcannabis für Apotheken. Der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums zufolge gibt es noch keinen Fortschritt bei den Verhandlungen zum Apothekenabschlag. Bei Lieferengpässen zu den Blüten empfiehlt das BMG den Patienten, die Apotheke zu wechseln oder auf andere Cannabisprodukte umzusteigen.
...
Movassat, auf dessen Initiative die kleine Anfrage der Linken zurückgeht, gibt sich mit dem Lösungsvorschlag der Regierung nicht zufrieden „Die Bundesregierung verschließt die Augen vor den Lieferengpässen. Besonders frech ist es, wenn die Bundesregierung nun Cannabispatienten rät, sich einfach an eine andere Apotheke zu wenden, wenn bestimmte Medizinal-Cannabisblüten nicht vorrätig seien.“
Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... /chapter:1
Vor einigen Tagen erkundigte sich die Linksfraktion im Bundestag nach der Versorgungssituation mit Medizinalcannabis für Apotheken. Der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums zufolge gibt es noch keinen Fortschritt bei den Verhandlungen zum Apothekenabschlag. Bei Lieferengpässen zu den Blüten empfiehlt das BMG den Patienten, die Apotheke zu wechseln oder auf andere Cannabisprodukte umzusteigen.
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Movassat, auf dessen Initiative die kleine Anfrage der Linken zurückgeht, gibt sich mit dem Lösungsvorschlag der Regierung nicht zufrieden „Die Bundesregierung verschließt die Augen vor den Lieferengpässen. Besonders frech ist es, wenn die Bundesregierung nun Cannabispatienten rät, sich einfach an eine andere Apotheke zu wenden, wenn bestimmte Medizinal-Cannabisblüten nicht vorrätig seien.“
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- Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Cannabis-Identifizierung : „Apotheken klagen gegen Behörden“
Cansativa ist ein in Frankfurt am Main ansässiger GDP-zertifizierter Cannabis-Importeur, der als Frischling auf dem Cannabis-Markt aktuell niederländische Cannabisblüten der Sorten Bedrocan, Bediol und Bedrobinol liefert, sowohl im Direktvertrieb, als auch über den vollversorgenden Apotheken-Großhändler. Die Produkte unterscheiden sich im Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) und können bei verschiedenen Indikationsgebieten eingesetzt werden. „Perspektivisch möchten wir eigene Produkte auf den Markt bringen“, sagt Jakob Sons, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Firma.
...
„Wir überlegen uns oft: Was kann man für Apotheker praktischer machen?“, sagt Sons. „Wir möchten mit Ärzten, Apothekern und den Behörden ins Gespräch kommen und sprechen uns für die Fortentwicklung der Apothekenabläufe aus, so zum Beispiel für den Einsatz von NIR-Geräten zur Identifikation von Cannabisprodukten.“ In Kanada würde diese Identifizierungsmethode bereits erprobt, ein Vorteil sei vor allem die Schnelligkeit und Praktikabilität.
...
Ein weiterer Kritikpunkt sei, dass die Landesbehörden nicht einheitlich beurteilten, wie sich die Apotheken zu verhalten haben. Manche Behörden tolerierten eine bloß makro- und mikroskopische Identifizierung und andere forderten hingegen für jede Charge und teilweise für jede Packung derselben Charge eine Dünnschichtchromatographie (DC). „Die Monographie im DAB sieht alle drei Möglichkeiten vor (makroskopisch, mikroskopisch, DC). Mir sind einige Apotheken bekannt, die sich bereits im Klageverfahren gegen Beanstandungen der Aufsichtsbehörden wehren“, so Rechtsanwalt Sons.
...
Künftig sollen Apotheken die Möglichkeit haben, auf der Homepage weitere Informationen zu Produktverfügbarkeiten, PZN, Anmeldung für MSV3, Prüfzertifikate und Chargendokumente zu erhalten. Auch soll eine WhatsApp-Broadcastliste Apotheker über die Produktverfügbarkeit informieren. „Wegen der Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) stehen DocCheck-Zugang, N-Ident und der WhatsApp-Service derzeit nicht zur Verfügung“, sagt Sons.
Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... behoerden/
Cansativa ist ein in Frankfurt am Main ansässiger GDP-zertifizierter Cannabis-Importeur, der als Frischling auf dem Cannabis-Markt aktuell niederländische Cannabisblüten der Sorten Bedrocan, Bediol und Bedrobinol liefert, sowohl im Direktvertrieb, als auch über den vollversorgenden Apotheken-Großhändler. Die Produkte unterscheiden sich im Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) und können bei verschiedenen Indikationsgebieten eingesetzt werden. „Perspektivisch möchten wir eigene Produkte auf den Markt bringen“, sagt Jakob Sons, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Firma.
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„Wir überlegen uns oft: Was kann man für Apotheker praktischer machen?“, sagt Sons. „Wir möchten mit Ärzten, Apothekern und den Behörden ins Gespräch kommen und sprechen uns für die Fortentwicklung der Apothekenabläufe aus, so zum Beispiel für den Einsatz von NIR-Geräten zur Identifikation von Cannabisprodukten.“ In Kanada würde diese Identifizierungsmethode bereits erprobt, ein Vorteil sei vor allem die Schnelligkeit und Praktikabilität.
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Ein weiterer Kritikpunkt sei, dass die Landesbehörden nicht einheitlich beurteilten, wie sich die Apotheken zu verhalten haben. Manche Behörden tolerierten eine bloß makro- und mikroskopische Identifizierung und andere forderten hingegen für jede Charge und teilweise für jede Packung derselben Charge eine Dünnschichtchromatographie (DC). „Die Monographie im DAB sieht alle drei Möglichkeiten vor (makroskopisch, mikroskopisch, DC). Mir sind einige Apotheken bekannt, die sich bereits im Klageverfahren gegen Beanstandungen der Aufsichtsbehörden wehren“, so Rechtsanwalt Sons.
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Künftig sollen Apotheken die Möglichkeit haben, auf der Homepage weitere Informationen zu Produktverfügbarkeiten, PZN, Anmeldung für MSV3, Prüfzertifikate und Chargendokumente zu erhalten. Auch soll eine WhatsApp-Broadcastliste Apotheker über die Produktverfügbarkeit informieren. „Wegen der Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) stehen DocCheck-Zugang, N-Ident und der WhatsApp-Service derzeit nicht zur Verfügung“, sagt Sons.
Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... behoerden/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Mutter behandelt ihre Kinder mit Cannabis-Medikamenten - Video
"Erst war Shira Adler ein absoluter Feind von Cannabis-Produkten, nun glaubt sie fest daran, sieht positive Ergebnisse bei ihren eigenen Kindern. Ihre Überzeugung hat die Mutter nun sogar zum Beruf gemacht."
https://www.stern.de/gesundheit/gesundh ... 28402.html
"Erst war Shira Adler ein absoluter Feind von Cannabis-Produkten, nun glaubt sie fest daran, sieht positive Ergebnisse bei ihren eigenen Kindern. Ihre Überzeugung hat die Mutter nun sogar zum Beruf gemacht."
https://www.stern.de/gesundheit/gesundh ... 28402.html