Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Alles was legal online verfügbar ist, darf hier in Form von Links gesammelt werden. Presse, TV und Szeneartikel
Hanf Solo
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Hanf Solo »

Ich habe schon einige Leute auf Intensivstationen gesehen, die aus dem dritten Stock gesprungen sind, weil sie dachten, im Zimmer ist ein Dämon.
Tja, klar dass Psychosen ausgelöst werden - die Staatsgewalt steht bei jedem illegalem Konsum nun mal immer als Dämon hinter dem Konsument. Über lange Zeit verhärtet sich eben diese unterschwellinge Angst. So knacht die Politik unsere zarten Seelen. Danke, liebe CDU, für den mitkonsumierenden Antichristen.

Lieber bissl irre, als Alkoholiker und tod.

Politiker rechnen wohl eher - Ein toter Alkoholiker kostet keine Rente! Danke fürs Beschützen!
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Legalisierung von Cannabis verharmlost Gefahren

„Das PatientenForum“ warnt vor dem Genuss von Marihuana

(30.08.2019) In Deutschland wird derzeit heftig über die Legalisierung von Cannabis gestritten, handelt es sich doch um die am häufigsten illegal konsumierte Droge. Rund vier Millionen Menschen rauchen in Deutschland regelmäßig Marihuana. Es gibt Cannabis mittlereile sogar auf Rezept. „Doch“, so mahnt der Präsident des Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen „Das PatientenForum“ e.V. in Mainz, Manfred Pfeiffer, „die Legalisierung von Cannabis verharmlost die medizinischen Gefahren.“


http://www.frankfurt-live.com/legalisie ... 15068.html

Kein Kommentar ;)
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Andi76
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Andi76 »

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/c ... e-102.html

Erneut wird in der Presse Cannabis dargestellt als gäbe es viele Menschen mit Psychosen davon.
Das dies nur ein geringer Anteil an den über 4Mio Konsumenten ist wird nicht gesagt.
Angesichts der 3Mio Toten aufgrund Alkohol weltweit und der unzähligen Gewaltstraftaten unter Alkoholeinfluss müssten solche Berichte über Alkohol gezeigt werden.
Der Alkohol zerstört die Menschen regelrecht wenn sie süchtig sind danach.
Angesichts dieser Fakten handelt jeder vernünftig der Cannabis anstatt Alkohol konsumiert.
Was wir brauchen ist eine Aufklärung schon im Jugendalter und der Thc Gehalt des Cannabis muss deklariert sein.
Dazu braucht es die Legalisierung.
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Steckling
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Steckling »

In wie fern hilft denn eine Deklarierung des THC Gehaltes?
Und bei was?
Die Wirkungsweise ergibt sich ja aus dem Gesamtprofil von über 130 Cannabinoiden und Terpenen sowie Wechselwirkungen aus Anbautechnik, Trocknung, Aufbereitung und Darreichungsform. Und nicht zuletzt Set und Setting beim Kosum.

Ich kann Dir versichern dass ein Gras mit zB 8% THC Dich durchaus für Stunden völlig abschießen kann, wärend eines mit 24% Dich die Hausaufgabe Deines Lebens schreiben lässt. Die Wirkung ist nicht am THC Gehalt festzumachen.
Ich kenne Leute die auf isoliertem reinen THC den Horrortrip ihres Lebens durchgemacht haben. Passionierte Kiffer. Haben sich fast zu tode gekotzt an dem Pharma Dreck.
Was ich NICHT brauche ist eine pharmazeutische Industrie die erst jedes einzelne Molekül meiner Pflanze zerlegt, isoliert, patentiert, und mir dann einen unvorstellbar teuren synthetischen Mix aufbereitet, der scheiße wirkt, und dann wirklich nur eine süchtig machende dreckige Scheiß-Droge ist. Aber eben legal und mit dem Segen der Regierung.
Da ist mir die natürliche Heilpflanze doch lieber, und die sehe ich als mein Menschenrecht. Da muss ich niemanden um Erlaubnis fragen.
Ich brauche niemanden der mir vorschreibt welche Tomate, welche Kartoffel und welchen Cannabis ich mir in den Blumentopf stecken darf. Was mir gut tut weiß ich nämlich selbst am besten.

Und wenn dann die Pharmalobby wiedermal den Drogenbeauftragten zum Essen lädt; all die vielen Arbeitsplätze die davon abhängen dass Cannabis nicht die Umsätze von Opioiden schmälern dürfte... fuck you! Dann haben wir eben 10 Weißkittel weniger, aber 1000 Gärtner mehr. In Vollbeschäftigung. So what?!


Aufklärung bereits im Jugendalter, JA! Absolut JA!!
Das ist für mich und meine Kinder sowas von selbstverständlich.
Hat mir schon mein Opa beigebracht.
Wenn wir zusammen im Garten oder auf Waldspaziergang sind erzähle ich ihnen ständig wie jede einzelne Blume funktioniert, möglicherweise giftig ist, oder einen tollen Salat gibt. Wie sie auf welche Insekten wechselwirkt, die Nützlinge nährt, und mit diesen die Schädlinge vertreibt. Wie das gesamte Ökosystem funktioniert.
Nämlich nicht in Kosten und Produkten, sondern in stets wechselseitigem Leben.

Nun lässt sich aus Leben und leben lassen eben kein Profit schlagen, daher auch Prohibition und Lügenhetze.
Gut, wir ersticken unseren Planeten mit aller Gewalt unter Plastikdreck, aber Hanf ist böse! mkay?
quo bono... das sollte einem klar sein.

Konsumentenschutz besteht nicht darin die Pflanze in ihre Moleküle zu zerlegen, und zu patentieren.
Klar, kann man machen, ist dann halt Scheiße.
Sondern dem Konsumenten beizubringen dass diverse Strains eben diverse Wirkungen haben, und man sich auf eine wundervolle Erkundungsreise einlässt. Besser als jede Kreuzfahrt aufm Luxusdampfer. Vergleichbar mit der Erkenntnis dass (bei gleichem Blutalkoholgehalt) ein Irischer Single-Malt eben ganz anders wirkt als ein Bayrisches Weißbier, obwohl doch beides gleichsam nur Alkohol wäre.

Lediglich ein Reinheitsgebot sollte Gesetzesgrundlage sein.
Einklagbarer Schutz vor Pansch und Streckmitteln.
Die züchterische Vielfalt aber den passionierten Menschen überlassen bleiben die sich damit auskennen, anstatt sie einzusperren.
Arbeitsplätze statt volle Knäste eben.


Was das Video anbelangt, lieber Andi, ich habe es keine 3 Minuten ertragen.
Polizeianwärter die so tun als wenn sie Ex-Kiffer wären, und nach Drehbuch dumme Klischees aufplappern.
Als gäbe es dafür ein Lob vom Nikolaus. Null Authenzität.
Und ich kenne genug ECHTE Absolventen solcher Runden. So lächerliche Staats-Vokabeln benutzt kein einziger Mensch der auch nur annährend mal mit der Materie zu tun hatte. Das ist ein Lehrfilm von und für Polizeianwärter.
Da ist kein Leiden oder Lebensschmerz in den Blicken zu sehen, dem man in solchen realen Runden grundsätzlich begegnet, aber dafür dieser spezielle "Schnapper" Bullenblick. Und merke: Flip-Flops überzeugen nicht wenn man Euch ansieht dass Ihr sowas normalerweise niemals tragt.
Habt Ihr wirklich nichts sinnvolleres zu tun? Wie wärs denn mal mit Verbrecher jagen, statt Kiffer zu drangsalieren?
Was kostete den Steuerzahler diese alberne Produktion?
So ein Müll hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen, und schon gar nicht hierher verlinkt. Sorry.

Immerhin lässt sich hier wiedermal erstaunlich gut die shizophrene Wirkung der Prohibition aufzeigen: Selbstverleugnung, Verfolgungsangst und Lügenkultur. Denn jedes einzelene genannte Argument warum Cannabis so schlimm gewesen sei im Leben der Darsteller, stellt eine grundtypische Folge der Prohibition, der gesellschaftlichen Ächtung dar, jedoch nicht der Pflanze oder deren Wirkung.
Das jedoch hat keiner der Schauspieler begriffen, und das sieht man in jeder Sekunde.

Die schlimmste Nebenwirkung ist nach wie vor die Strafverfolgung.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Dreimal so heftig wie in Woodstock

Cannabis ist die beliebteste illegale Droge Bayerns. Eine Legalisierung hält der Präventionsbeamte der Coburger Polizei für gefährlich. Und er hat gute Argumente dafür.

Coburg - Seit etwa zwei Jahren besucht Kriminaloberkommissar Matthias Lange Schulen und Betriebe in Coburg, Kronach und Lichtenfels, um Jugendliche, Eltern und Lehrer über Drogen aufzuklären. Allein heuer hielt er bereits über 100 Vorträge zu dem Thema - das nicht an Brisanz verliert. Auch, weil die Zahl Rauschgift- und Beschaffungsdelikte in Bayern 2018 um ganze acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. In Oberfranken stellte die Polizei ebenfalls eine Steigerung fest - wenngleich die Zunahme im Bereich Drogenkriminalität hier lediglich 1,8 Prozent beträgt.


https://www.np-coburg.de/region/coburg/ ... 20,6945739

Ja, die Polizei... das sind wir ja gewohnt.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

@Steckling: Du hast schon recht, dass das eigentlich nicht hier her verlinkt gehört, aber dieser Thread befasst sich gerade mit dem Thema, welche blödsinnigen z. B. Videos zusammengeworfen werden, um Cannabis schlecht zu machen. Das heißt nicht, dass Andi76 oder wer auch immer das auch glaubt ;).
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Wie schädlich sind Zigaretten, Alkohol und Cannabis?

[..]

THC ist der Haupt-Inhaltsstoff von Cannabis, es erzeugt kurzfristig einen Rausch und man kann davon süchtig werden. THC kann Wahnvorstellungen oder Halluzinationen auslösen, langfristig können Gedächtnis oder Konzentrationsfähigkeit leiden.

[..]

Ein gern vorgebrachtes Argument pro Legalisierung: Die Auswirkungen des Marihuana-Konsums sind "nicht gefährlicher als die von Alkohol". Der Suchtmediziner Axel Menzebach vom Donau-Isar-Klinikum im bayerischen Deggendorf sieht das differenziert. Er rät im Sinne des Jugendschutzes klar von einer generellen Cannabis-Freigabe ab. Gerade bei einem nicht ausgereiften Gehirn könnten die Auswirkungen von Hasch-Konsum gravierend sein.


https://www.stimme.de/heilbronn/nachric ... 97,4282965

Also ehrlich, wenn man keine Ahnung von etwas hat, sollte man besser nichts dazu sagen anstatt Vermutungen anzustellen, die von Ideologie geprägt sind.
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chris b.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von chris b. »

Cookie hat geschrieben: Mo 25. Nov 2019, 08:20 Wie schädlich sind Zigaretten, Alkohol und Cannabis?

...

Also ehrlich, wenn man keine Ahnung von etwas hat, sollte man besser nichts dazu sagen anstatt Vermutungen anzustellen, die von Ideologie geprägt sind.


Haarsträubend! Der Artikel ist der beste Beweis, daß Wahnvorstellungen auch ganz ohne THC entstehen. :lol: Jugendschutz? Es will doch keiner Cannabis für Jugendliche frei geben, es geht um Erwachsene.
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mo 25. Nov 2019, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Azalot
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Azalot »

chris b. hat geschrieben: Mo 25. Nov 2019, 18:47 Haarsträubend! Der Artikel ist der beste Beweis, daß Wahnvorstellungen auch ganz ohne THC entstehen. :lol: Jugendschutz? Es will doch keiner Cannabis für Jugendliche frei geben, es geht um Erwachsene.
eben, mMn Bier/Wein ab 18, weed/schnapps ab 21. und jeder der es an minderjährige weitergibt macht sich strafbar und ZACK, wir haben Jugendschutz :o
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Steckling
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Steckling »

zum Neuen Jahr ein Kommentar!

[..]
Ein gern vorgebrachtes Argument pro Legalisierung: Die Auswirkungen des Marihuana-Konsums sind "nicht gefährlicher als die von Alkohol". Der Suchtmediziner Axel Menzebach [..] sieht das differenziert.
Er rät im Sinne des Jugendschutzes klar von einer generellen Cannabis-Freigabe ab. Gerade bei einem nicht ausgereiften Gehirn könnten die Auswirkungen von Hasch-Konsum gravierend sein.

[..]

Aufgemerkt: hier wird wiedermal unterstellt dass Legalisierungs-/Entkriminalisierungsbefürworter den Cannabiskonsum unter Jugendlichen fördern oder zumindest tolerieren würden. Das ist natürlich völlig absurder Blödsinn, aber dieses Vorurteil begegnet mir doch immer wieder.

Daher den argumentativen Totschläger zur Hand:
In JEDEM Antrag zur Gesetzesänderung, zur Forschung oder zu Modellversuchen, wurde stets IMMER und AUSDRÜCKLICH eine Freigabe erst ab 18 oder sogar ab 21 gefordert.
Damit kann der Alkoholiker Menzebach mit seiner "differenzierten" Meinung erstmal in Ruhe ausschlafen gehen.

Natürlich sollen Kinder nicht kiffen!
Aber nicht deshalb weil Mama und Papa wegen ihrer bösen Heimlichpflanze ins Gefängnis müssen, sondern weil man Cannabis einfach nicht nimmt als wäre es Pfefferminztee.


Und das können wir unseren Kindern sehr wohl und am besten selber beibringen, so wie wir ihnen auch beibringen keine unbekannten Pilze zu essen, oder keine "Erwachsenengetränke" zu trinken. Oder dass das in Omas bunter Tablettenbox eben keine Smarties sind.

Das taten wir schon immer so, und brauchten noch niemals die Strafverfolgung als Erziehungshilfe dazu.
Nicht immer mit gänzlichem Erfolg, aber grundsätzlich besser als Familien durch Strafverfolgung auseinander zu reissen und Jahr für Jahr tausende junge Lebensläufe systematisch und nachhaltig zu zerstören.

Und mal ganz ehrlich:
das "Signal an die Jugend" funktioniert wohl exemplarisch bei einigen braven Abgeordnetenkindern (wie zB Philipp Amthor) hervorragend.
Den millionen echten Kids aus der irdischen Wirklichkeit geht das "Signal" aber kilometerweit am Arsch vorbei.

Nur mal ein Beispiel aus dem realen Leben:
meine Tochter (29) rief mich jüngst mitten in der Nacht an, da käme eine wichtige Doku grad.
(wohlgemerkt "wichtig", nicht etwa interessant, unterhaltsam oder informativ!)

Im "Qualitätsmedium" zdf_info, zwangsbeitragsfinanziert, aus einer Reihe über die schlimmsten Kriminellen der Menschheitsgeschichte.

Und wem galt dieser Beitrag?
Neben Charles Manson und Adolf Hitler?
Keinem geringeren als dem (umstrittenen) "King of Seeds" Arjan Roskam. (Green House Seeds/Amsterdamer Coffeeshops/Strain Hunter Dokus)
Ganz großer Luftballon!

Man kann ja von diesem Showman durchaus seine Meinung haben,
doch was gar nicht geht sind "Fachleute" die in einer öffentlich-rechtlich bezahlten Produktion erklären dass es zB "gar keinen BIO Cannabis Anbau gäbe, da sollen sich die kleinen Heimgärtner nichts vormachen, weil alles Saatgut bereits in Genlaboren auf HÖCHSTMÖGLICHE SUCHTERZEUGUNG gezüchtet sei."

*uff* wo soll man da anfangen bei so viel geballtem Bullshit in nur einem Satz... ich schlag die Hände überm Kopf zusammen und schicke ein Stoßgebet.
Auch nicht fehlen durfte natürlich der obligatorische "Suchtexperte" mit seiner fundamentalistischen Einstiegsdrogen Sonntagspredigt.
Dann noch ein paar vollkommen verdrehte Statistiken höchst zweifelhafter Herkunft, Bilder von Obdachlosen, in Sandkästen drappierte Spritzen, und Crackleichen zu Jimi Hendrix Musik und eingeblendetem Hanfblatt...
wenn einem halt die Inhalte ausgehen aber die Minuten noch irgendwie gefüllt werden müssen.
Beinahe hätte ich erwartet dass noch ein Jeff Sessions erklärt dass Vietnam nur gescheitert sei weil so viele Soldaten gekifft hätten.

Propagandaziel erreicht, gesetzlich vorgeschriebener Bildungsauftrag erfolgreich zu 100% pervertiert!
Da muss sich dann auch keiner mehr wundern.

Den lieben Cannabis Kritikern, Strafverfolgern und Konsumentenhetzern, Richtern und "Suchtexperten", Gesetzesgebern und Stimmenhaschern, den rückgratlosen Meinungshuren und Klickprostituierten, den BILD Lesern und den Ewig Gestrigen die hier evtl mal über den Beitrag stolpern sollten:

Euer "Signal an die Jugend" signalisiert der Jugend nur das Eine:
nämlich dass IHR Euch auf die eine Seite, und die Jugend auf die andere Seite stellt.


Und darum schreibt Euch die Jugend auch komplett ab.
Die brauchen Euch nicht als Sittenwächter.
Die Jugend braucht weder Eure dämlichen "Signale", noch Eure anmaßenden, bierseeligen, vormittelalterlichen Stammtisch-Meinungen, und schon gar nicht Eure Drangsalierungen und Übergriffe.
Und wenn Ihr nicht aufpasst, dann brauchen sie auch Eure Demokratie bald nicht mehr.
Die wissen nämlich selber am besten was gut für sie ist, und was schlecht ist.


Meine Kinder(28 und 29) kiffen und trinken nicht.
Aber nicht aus Angst vor Strafe, oder weil ein Bulle ihnen in der Schule Gruselstorys über Marijuana erzählte, oder man ihnen "Reefer Madness"(OmU) noch 2001 als Bildungsfilm unterjubeln wollte. (wogegen ich vehement vorging!)
Sondern weil es ihnen schlichtweg nicht zusagt in irgendeiner Form im Alltag breit zu sein: und das können sie wunderbar ganz alleine und kompetent für sich selber entscheiden.
Die haben ausserdem viel dringendere und realere Sorgen als dass irgendwo jemand Gras raucht!


Und somit wünsche ich allen Freunden ein glückliches,
und den Anderen ein besinnliches neues Jahr!


Danke für Eure Zeit und Geduld!
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Ärzte warnen vor Naschwerk mit Cannabis

Ende 2019 sind in Kanada mit Cannabis versetzte Nahrungsmittel (Edibles) legalisiert worden. Ärzten bereitet das Sorgen.

Toronto. Auf diverse Risiken von „Cannabis Edibles“ weisen kanadische Public-Health-Experten im „Canadian Medical Association Journal“ hin (CMAJ 2020; 192(1): E1-2).

Bis Effekte der mit der Droge versetzten Kekse, Kuchen oder Süßigkeiten wahrgenommen werden, könne es bis zu vier Stunden dauern. Dies gehe mit dem Risiko des Übergebrauchs einher.


https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Ae ... 05443.html

Oh je, oh je... da spricht ein Ungeübter, der überdies nicht die "Risiken" der Überdosierung kennt. Wer es einmal gemacht hat, wird es nicht wieder tun ;). Aber gefährlich ist das auch nicht.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

@Steckling: Ist mir erst heute aufgefallen, dass da ein Kommentar von Dir war... super Beitrag, den ich zu 100% unterstütze!
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Steckling
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Steckling »

Danke für die Rückmeldung Cookie :)

Cookie hat geschrieben: Di 7. Jan 2020, 08:45 Ärzte warnen vor Naschwerk mit Cannabis
[...]
Ich sehe diese Sorge nicht unbegründet.
Edibles in "Hausmischung" können für einen Cannabis Neuling viel eher mal einen Horror bringen als einfach nur ne Tüte mitzurauchen oder nen Zug vom Vapo zu probieren.
Oral aufgenommenes THC kommt häufig mit sehr langer Verzögerung, die Gefahr ist gegeben dass jemand Unerfahrener eben mal noch ein Cookie und noch eins und noch eins futtert, weils ja nicht sofort wirkt.
Dann aber nach einzwei Stunden plötzlich das totale Tripgewitter auf einen einballert, der bisher bestenfalls den Alkoholrausch kannte, und nun völlig überfordert ist.
Ist nichts Falsches an dem Bericht.
Klar, da wird keiner dran sterben, und nächsten Tag gehts wieder gut! *s*
Aber es ist vlt eine bleibende, höchst unangenehme Erfahrung eben, und das sollte Cani ja nicht sein.
Die Sorge darf man nicht kleinreden.
Genau genommen sollten wir sogar ganz offen darüber reden. Cani ist nunmal nicht per se harmlos.
Ist eben kein scheiß Kamillentee.
Und es tut beileibe nicht jedem immer nur gut.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Da habe ich mich ungünstig ausgedrückt... natürlich gibt es "Szenarien" - und ich selbst hatte auch schon die eine oder andere erlebt - die ich "nicht mehr gut fand", einfach weil es zuviel war... andererseits kann ich heute damit umgehen, was ich damals nicht konnte. Aber ich konnte eines, nämlich mich drauf einlassen "dass es gut war", und dann war es gut... heute weiß ich besser einzuschätzen, wo mein "Maximum" liegt. Aber Gefahren darin zu sehen ist ungefähr so wie Gefahren beim Radfahren hervor zu heben (nicht mal das, aber um einen Vergleich zu haben), und diese extra zu erwähnen halte ich für miese Propaganda!

Offen darüber reden sollten wir hier aber auf jeden Fall, und jeder Mensch ist anders. Daher wird auch jede Erfahrung damit eine andere sein.
Zuletzt geändert von Cookie am Di 14. Jan 2020, 09:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Dreiste Desinformation: „Augsburger Allgemeine“ hetzt gegen Cannabis

In Bayern ticken die Uhren bekanntlich etwas anders. Das gilt erst Recht für den Umgang mit Drogenkonsum. Während es nicht unüblich ist, dass schon Kinder gleich einem Initiationsritual an das „Grundnahrungsmittel“ (Weizen-)Bier herangeführt werden, werden Cannabisprodukte oft aufs schärfste verteufelt. Eine ganze Menge Unwissen ist da im Spiel, unterfüttert von einer spießbürgerlich-reaktionären Weltanschauung, die sich seit den Wirtschaftswunder-Jahren nicht groß gewandelt zu haben scheint. Dabei sind es Meldungen wie diese hier, die Cannabisfreude, die das bescheidene Glück haben, in einem anderen Bundesland zu wohnen, erschaudern lassen und die dafür sorgen, dass der unbedarfte Leser sich mal wieder in seinen Vorurteilen bestätigt sieht.


http://highway-magazin.de/news/deutschl ... n-cannabis
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Chilli
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Chilli »

Suchtmediziner warnen vor Turbo-Cannabis

Joints gelten vielerorts als verzeihliches Laster. Doch die Rauschwirkung von Cannabis hat sich durch aggressive Züchtungen vervielfacht - mit schlimmen Folgen.
...
Michael Uhl überrascht das nicht. Er leitet die Drogenlabor des LKA in Bayern. Was seine Kollegen sicherstellen, macht ihm zunehmend Sorgen. Cannabis hat sich stark verändert. Das Marihuana oder Haschisch von heute habe nur noch wenig mit der Hippie-Droge zu tun: "Als ich vor über 30 Jahren angefangen habe, lag der durchschnittliche THC-Gehalt bei Marihuana bei etwa einem Prozent. Die Superware, Jamaica-Gras, hatte vier Prozent. Heute sind es 12 oder 13 Prozent im Durchschnitt. Das ist fast eine Verzehnfachung des THC-Gehalts."
...
Für Rainer Thomasius vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat Cannabis heute nichts mehr mit einer sanften Droge zu tun. Es sei inzwischen ein "hochpotentes Halluzinogen", mit einer "Qualität von LSD". Regelmäßiger Konsum sei "immer mit der Konsequenz" verbunden, "dass die Gefahr der Psychoseauslösung weiter und weiter und weiter erhöht wird."

https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... s-165.html
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Hans Dampf
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Hans Dampf »

Die schlimmste Auswirkung ist immer noch von den Cops hochgenommen zu werden.


Von den gleichen Cops, die offensichtlich bewusst Zahlen so auswählen, dass die Gefahr sich krasser anhört. Im Durchschnitt werden es früher eher mehr als 3% gewesen sein, so dass der Faktor deutlich unter 10 liegt.

Und der Anstieg ist u.a. eine Folge der Prohibition.

Üble Propaganda, mehr nicht.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Und wenn das Straßengras so scheiße ist, dann bitte erst recht legalisieren! Qualitätskontrolle und Jugendschutz muss an erster Stelle stehen!


Edit: Oben den Absatz zu Thomasius ergänzt wegen Doppelpost
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von chris b. »

Deshalb wurde vor 30 Jahren auch kaum Gras geraucht, sondern Piece. Weiterhin streut man sich eher weniger ein. Was stimmt ist, dass es durch die Prohibition Sorten gibt, die auf THC Gehalt getrimmt sind mit wenig CBD. Zu Zeiten der Alkoholprohibition wurde aber auch eher Schnaps gebrannt, als Bier gebraut ;-)
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Gefährliches Cannabis – Vom chilligen Joint zur gefährlichen Partydroge

Joints rauchen gilt an vielen Orten als verzeihliches Laster, wird von der Polizei nicht weiter verfolgt. Allerdings ist das Cannabis von heute nicht mehr das der Hippie-Zeit. Die Rauschwirkung hat sich durch aggressive Züchtungen vervielfacht. Mit schlimmen Folgen. Die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und schweren Erkrankungen durch Cannabiskonsum nimmt zu.


https://www.br.de/fernsehen/das-erste/s ... s-104.html

Der BR mal wieder... "Fake News" wie er im Buche steht. Alleine die ersten beiden Sätze sind "einzigartig" - um nicht "eigenartig" zu sagen ;). Wenn die Polizei dies macht, macht SIE sich strafbar. Und da es ja "nicht mit dem Gras der Hippie-Zeit verglichen werden kann", muss man "erst recht" eingreifen / durchgreifen... WTF? Hier wird Ideologie zu News - hoffentlich liest oder sieht Oma "Lisbeth" das nicht :lol:.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Das Horror Märchen vom Turbo Cannabis

Bedingt durch die zunehmende Akzeptanz von Cannabis in modernen Gesellschaften ist der Durchschnittsbürger heute mit viel mehr Informationen über die Pflanze und ihre Wirkungen ausgestattet. Ob diese Informationen richtig sind, hängt ganz klar von der Quelle ab. Viele Medienunternehmen, die bis vor einigen Jahren noch negativ über Cannabis berichtet hatten, zeigen sich heute progressiver, moderner und vor allem wahrheitsgetreuer. Dass es jetzt noch Ausnahmen gibt, die sich zweifelhafter Propaganda bedienen, stellt sich aktuell auf der Homepage der Tagesschau dar.


https://www.hanf-magazin.com/news/das-h ... -cannabis/

Wem sagt Ihr das...
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Experten warnen vor Gefahren durch "Turbo-Cannabis"

Eine deutschlandweite Statistik zeigt: Inzwischen werden 19.000 Cannabis-Patienten im Jahr stationär behandelt - doppelt so viele wie noch vor wenigen Jahren.
...
Im Jahr 2006 waren in Marihuana fünf Prozent THC enthalten, im Jahr 2016 waren es 10,2 Prozent. Wegen des höheren THC-Gehalts und der stärkeren Wirkung sprechen Experten von "Turbo-Cannabis".
...
Trotz dieser Gefahren konsumieren immer mehr 12- bis 17-Jährige Cannabis. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stieg die Zahl von 4,6 Prozent im Jahr 2011 auf acht Prozent im Jahr 2018.


Quelle: https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... s-100.html


Hmmm.. doppel so viele Kiffer, doppelt so viele Problemfälle. Hat also scheinbar doch nichts mit Turbo-Irgendwas zu tun. Die Formulierung "19.000 Cannabis-Patienten" ist nicht sehr glücklich gewählt, oder hat man da die tatsächlichen Rezeptierten mit eingerechnet? Immerhin werden hier Zahlen genannt, die nicht völlig aus der Luft gegriffen sind. Aber man versucht, zwanghaft in dieselbe Kerbe zu schlagen.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Ja, und vor allem reden wir ja von einem illegalen Markt, wo der Verbraucher keine Chance hat, weil er/sie nicht wählen kann... aber das nur am Rande. Dennoch zweifle ich dran, dass es 2006 fünf Prozent waren und 2016 zehn Prozent. So stark war der Unterschied nicht - mal war es gut, mal besser ;).
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Wurlitzer1920 hat geschrieben: Di 21. Jan 2020, 15:28 Martin, da steht, das 19000 wegen Cannabis stationär aufgenommen wurden.

Es wird so sein, das viele sicher Mehrfach-Diagnosen, also auch Probleme
mit Alkohol und anderen Substanzen, haben.
Dann gibt es wohl auch Fälle, wo gerichtliche Entscheidungen eine Rolle spielen.
Ja, ist mir auch alles klar. Mit gings um den Begriff "Cannabis-Patienten", unter dem ich jemand mit Rezept verstehe.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

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Sucht in Deutschland - das sagen die offiziellen Zahlen

Es ist immer ärgerlich, wenn Medien Fakten übersehen oder nicht prüfen vor der Verbreitung wie jüngst beim als investigativ angepriesenen Bericht von “Report München”, zu welchem wir letzte Woche eine inhaltliche Einordnung veröffentlichten. Da auch sich in dieser Woche weiterhin diverse Medien auf den tendenziösen Bericht beziehen und, ebenso wie tagesschau.de, diesen ohne offenbar eine Prüfung verbreiten, möchten wir an dieser Stelle für weitere Klarheit zu sorgen.

Geht es um Fragen zu stationären und ambulanten Patientenzahlen, empfiehlt sich die Lektüre der jährlich erscheinenden Deutschen Suchthilfestatistik. https://www.suchthilfestatistik.de/file ... t_2018.pdf

Diese vom Bundesgesundheitsministerium unterstützte Statistik schlüsselt detailliert auf, aufgrund welcher Substanzen Menschen in Deutschland Suchthilfeeinrichtungen aufsuchen. Es werden auch Komorbiditäten (weitere, diagnostisch abgrenzbare Krankheitsbilder) oder polyvalente Konsummuster abgebildet. Ein Blick auf S. 69 des Berichts des letzten Jahres zeigt die Gesamtzahl aller wegen der Hauptdiagnose Cannabis stationär behandelten Menschen. Diese beläuft sich auf insgesamt 3.195 Personen (10,7%) und nicht, wie in den Artikeln behauptet, auf rund 19.000 Menschen im Jahr. Selbst wenn die cannabisbezogenen Nebendiagnosen miteingerechnet werden, betrifft dies 8.613 und eben keine rund 19.000 Menschen.


https://hanfverband.de/nachrichten/news ... len-zahlen
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