Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Der lange Weg von der Prohibitions bis zur Entkriminalisierung - und wie geht es weiter?
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Martin Mainz
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Re: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019

Beitrag von Martin Mainz »

Das hat sich für mich nicht nach Änderung angehört, eher im Gegenteil.
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Hans Dampf
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Re: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019

Beitrag von Hans Dampf »

M. Nice hat geschrieben: Mi 9. Sep 2020, 18:39 Faktisch ist es so, dass wir in DE schon eine weitgehende Entkriminalisierung haben, das muß man einfach so feststellen.

32:49 --> https://youtu.be/ZTOTcPPTV9Q?t=1969


Also weint nicht rum :twisted:


Der Führerschein-Entzug hat ja nichts mit dem Strafrecht zu tun, ist Verwaltungsrecht.
In welcher Parallelwelt lebst du?
Führerscheinentzug auf dem Lande ist eine Strafe. Da könnten sie dir gleich eine Kugel ans Bein schmieden...
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Martin Mainz
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Re: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019

Beitrag von Martin Mainz »

Hans Dampf hat geschrieben: Mi 9. Sep 2020, 23:17 In welcher Parallelwelt lebst du?
Ich glaub, die nennt sich "Ironie", andere meinen es wäre "Sarkasmus"
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Hans Dampf
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Re: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019

Beitrag von Hans Dampf »

Martin Mainz hat geschrieben: Do 10. Sep 2020, 07:14
Hans Dampf hat geschrieben: Mi 9. Sep 2020, 23:17 In welcher Parallelwelt lebst du?
Ich glaub, die nennt sich "Ironie", andere meinen es wäre "Sarkasmus"
Merci. Ich habe mir ja vorgenommen nichts mehr von der Mortler2.0 anzuschauen.
Den verlinkten youtube-Ausschnitt habe ich mir jetzt dann doch angeschaut.

Deutschland hat in der Drogenpolitik noch einen weiten Weg vor sich ...
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Cookie
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Re: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019

Beitrag von Cookie »

“Wir haben zwei Volksdrogen. Ich brauche keine Dritte.”

Ein drogenpolitischer Einwurf zu Stellungnahmen aus der Bundespressekonferenz

Gestern stellte Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, auf der Bundespressekonferenz den Lagebericht Drogenkriminalität vor. Gleich eingangs sagte er: “Rauschgiftkriminalität ist weiterhin ein Problem in unserer Gesellschaft.” Die erfassten Delikte seien im Jahr 2019 zum neunten Mal in Folge angestiegen; Verfügbarkeit und Nachfrage von Rauschgift seien unverändert hoch.

In der Diskussion zeigte er sich jedoch offen für den Gedanken der weiteren Entkriminalisierung von Cannabis, der vor den Amphetaminen in Deutschland am häufigsten verwendeten illegalen Substanz. Als Positivbeispiel wurde der liberale Umgang mit dem Mittel in Portugal genannt. Münch kann sich vorstellen, dass der Besitz zukünftig als Ordnungswidrigkeit und nicht mehr als Straftat gilt. Das sei jedoch Entscheidung des Gesetzgebers. Ohnehin würden heute bereits viele Verfahren wegen Besitzes von Cannabis von der Justiz eingestellt.

Noch auf der früheren Bundespressekonferenz vom 1. Juli erläuterte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig (CSU) allerdings vehement, sie brauche neben den beiden Volksdrogen Alkohol und Tabak keine Dritte. Auf Nachfragen des Journalisten Tilo Jung zum Vergleich der Gefährlichkeit von Alkohol und Cannabis reagierte sie sichtlich genervt: “Nur weil Alkohol gefährlich ist, unbestritten, ist Cannabis kein Brokkoli.”

In der gestrigen Pressekonferenz, in der sie neben dem BKA-Chef saß, zeigte sie sich dann aber doch aufgeschlossener für das portugiesische Modell. Im Juli hatte sie immerhin eingeräumt, dass die Ungleichbehandlung alkoholisierter und bekiffter Autofahrer ein rechtsstaatliches Problem sei. Inzwischen deuten mehr Zeichen auf eine Entkriminalisierung – jedenfalls von Cannabis. Steht in Deutschland ein großer drogenpolitischer Liberalisierungsschritt bevor?


https://scilogs.spektrum.de/menschen-bi ... ne-dritte/
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M. Nice
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Re: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019

Beitrag von M. Nice »

Weitgehende Entkriminalisierung in DE, das muß man einfach so feststellen.
Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts

32:49 --> https://youtu.be/ZTOTcPPTV9Q?t=1969



In Niederbayern ---> BESCHLEUNIGTES VERFAHREN
Wegen 13 Gramm Marijuana, zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt :!:

https://www.wochenblatt.de/polizei/stra ... verurteilt
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie »

Cannabis: Steht die Legalisierung jenseits der Medizin bevor?

Vor mehr als drei Jahren wurde in Deutschland medizinisches Cannabis freigegeben, doch jenseits davon ist die Nutzung weiterhin illegal - oder mindestens sehr vage und je nach Bundesland geregelt. Das ist der aktuelle Stand in der Cannabis-Debatte.

In Deutschland bewegt sich in Sachen Cannabis derzeit relativ viel. Inzwischen äußert sogar der Chef des Bundeskriminalamts (BKA) öffentlich seine Sympathien für eine Legalisierung. Holger Münch (59), seit 2014 Präsident des BKA, stellte vor zwei Wochen gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig (45, CSU), den Lagebericht zur Rauschgiftkriminalität in Deutschland vor. Beide äußerten dabei ihre Sympathien für das "portugiesische Modell", das eine Entkriminalisierung der Konsumenten vorsieht.

[..]

Kommt die Legalisierung?

Ob Cannabis in Deutschland auch abseits der medizinischen Anwendung formal von der Straftat zur Ordnungswidrigkeit herabgestuft wird, bleibt allerdings vorläufig offen. Wie BKA-Chef Münch betonte, sei der Konsum und Besitz kleiner Mengen in Deutschland bereits heute weitgehend entkriminalisiert: "Das muss man einfach so feststellen, dass Besitz- und Konsumdelikte zwar Straftaten sind und festgestellt werden, aber nur in sehr geringem Ausmaß auch wirklich zu einer Verurteilung führen." In den meisten Bundesländern, mit Ausnahme Bayerns, das eine Nulltoleranz-Politik verfolgt, gelten regional unterschiedliche Geringfügigkeitsgrenzen, unter denen die Staatsanwaltschaft eine Anklage in der Regel wegen Mangel öffentlichen Interesses nicht weiterverfolgt.


https://www.abendzeitung-muenchen.de/me ... art-672905

WTF? In Bayern wird jedes bisschen Gras "verfolgt"? Das entspricht den Tatsachen, auch wenn es eine Geringfügigkeitsgrenze von 6g gibt.
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Drei
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Drei »

Experten plädieren für Freigabe

Die Zahl der Straftaten durch Drogenhandel und -konsum nimmt das neunte Jahr in Folge zu, auch die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 erneut gestiegen. Einige Experten fordern deshalb ein Umdenken in der Drogenpolitik.

https://www.op-online.de/region/frankfu ... 57196.html
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von Cookie »

Drogen- und Suchtbericht 2020: Daniela Ludwig macht klare Ansagen

Am 26. November stellte die Drogenbeauftrage Daniela Ludwig den neuen Drogen-und Suchbericht für das Jahr 2020 vor. In der Pressekonferenz ging sie auf die aktuellen Trends und Zahlen zu Tabak, Alkohol, Cannabis, Glücksspiel und digitale Medien ein, sowie auf die Ziele für das kommende Jahr. Fokus ist erneut unter anderem die Cannabisprävention bei Jugendlichen. Scharfe Kritik hagelte es von FDP, Grüne und Linke.

[..]

Heftige Kritik an dem neuen Drogen- und Suchtbericht 2020

Wenig Verständnis für Ludwigs Bericht zeigt auch Grünen-Politikerin Kirsten Kappert-Gonther: „Der Jahresbericht zeigt, dass die Drogenpolitik der Bundesregierung ihr Ziel verfehlt“. Allein in den letzten vier Jahren ist der Cannabiskonsum bei jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren um fast 60 Prozent gestiegen. Nichtsdestotrotz versperrt sich die Drogenbeauftragte vor diesen Tatsachen und macht unbeirrt weiter wie bisher. Der erhobene Zeigefinger in ihrer Präventionskampagne werde genauso verstauben wie zahlreiche zuvor.

Linke fordert sofortige Legalisierung von Cannabis

Niema Movassat, Sprecher der Linken, erklärte, dass Prävention natürlich wichtig sei, aber umso mehr müsse ein verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis und illegalen Drogen aufgezeigt werden. Außerdem dürften die negativen Aspekte der Repressionspolitik nicht einfach ausgeblendet und vertuscht werden. „Wir müssen aber vor allem den Besitz geringer Drogenmengen entkriminalisieren, weil Repression keine Hilfe ist.“


https://www.myweedo.de/gruene-seiten/po ... la-ludwig/
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von Martin Mainz »

Der DHV nennt es "Eigenwerbung", weil so viele Bildchen von Danni drin sind: https://youtu.be/IH2RSftTr7o?t=238
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von Cookie »

Ja, mehr als Seiten im Dokument - muss ich unbedingt sehen (neee, lieber nicht) :P.
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von Cookie »

Cannabis-Stigmatisierung überwinden

VOGELSBERG. Zur Vorstellung des jährlichen Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung erklärt Jo Biermanski, drogenpolitischer Sprecher der Linken im Vogelsbergkreis in einer Presseerklärung: Der Bericht der Konservativen Drogenbeauftragten Daniela Ludwig (CSU) enthält neben den üblichen, oft auch ideologischen Allgemeinplätzen durchaus erwähnenswerte Informationen. Nun stelle also auch die Drogenbeauftragte fest, „dass Alkohol und Tabak die gefährlichsten Drogen seien.“

[..]

Ja, Cannabis- Konsum ist nicht harmlos, aber im Vergleich aller Risikofaktoren ist Alkohol allerdings die riskantere Substanz. Bemerkenswert im Suchtbericht ist eine Feststellung von „Sucht.Hamburg“, die im Suchtbericht hervorgehoben wird: „Jugendliche ohne Interesse am Konsum von Cannabis scheinen in ihrer Konsumverzichtshaltung gefestigt und würden, wenn der Zugriff auf Cannabis für Erwachsene gelockert werden würde, nicht in den Konsum einsteigen.“ Spätestens hier stellt sich die grundsätzliche Frage, warum in Deutschland Millionen erwachsene Konsumenten kriminalisiert werden: Um Jugendliche zu schützen – Prävention und Aufklärung können mehr Hilfreiches leisten als Verbote.


https://www.oberhessen-live.de/2020/12/ ... berwinden/
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Re: Sammlung Jahrbuch Sucht

Beitrag von Cookie »

Cannabis ist am weitesten verbreitete Droge in Deutschland

Auch 2020 war Cannabis die meistgehandelte Droge in Deutschland. Fast 32.000 Fälle von illegalem Verkauf wurden bekannt.

Cannabis ist nach offiziellen Angaben die populärste illegale Droge in Deutschland. "Cannabis ist weiter die in Deutschland am meisten gehandelte und konsumierte Drogenart", sagte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, in Berlin bei der Vorstellung des Lageberichts zur Rauschgiftkriminalität 2020. Den Behörden wurden demnach 31.961 Fälle von illegalem Handel mit Cannabis bekannt, bei Amphetaminen waren es 5.581 erfasste Delikte. Insgesamt zählt die Polizei für das vergangene Jahr 365.753 Fälle von Drogenhandel, 1,7 Prozent mehr als 2019.


https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... itaet-2020
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Re: Sammlung Jahrbuch Sucht

Beitrag von Cookie »

Cookie hat geschrieben: Di 27. Jul 2021, 14:52 Cannabis ist am weitesten verbreitete Droge in Deutschland
Viele Zeitungen schreiben auch "Cannabis bleibt beliebteste [illegale] Droge in Deutschland" oder so. Finde das fast schon "nett" ;).
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alpavaria
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Drogenbericht 2021 - Ich liebe Daniela Ludwig

Beitrag von alpavaria »

Viele wissen gar nicht, dass Schwarzmarktprodukte ebenfalls in das Bruttoinlandsprodukt fließen. Der BPI ist ja schließlich in vielen westlichen Ländern der ultimative Indikator für Lebensglück. Drogenhandel, Prostiution und alle anderen Illegalitäten haben einen Einfluss auf den BPI. Ich bereichere das Lebensglück der Deutschen jährlich mit 600 Milliarden Euro aus dem illegalen Anbau, Logistik und Vertrieb von Ganja.

Deshalb bin ich voll auf der Seite von Daniela Ludwig. Ich bin strikt gegen eine Legalisierung von Cannabis. Ich bin der einzige Groß-Narco auf dieser Welt, der es sich leisten kann, ausschließlich harmloses, gesundheitsförderliches Cannabis auf dem Schwarzmarkt anzubieten. Ich kann nicht einfach auf Broccoli ausweichen. Ich steige dann auf Kokain um. Wie wir ja im Drogenbericht 2021 erfahren haben, ist Kokain gerade der Renner. Eine echte Cash-Cow für Narcos.

Ihr stellt Euch das Leben eines Cannabis-Dealers so leicht vor. Mit diesem Scheiss-Gesetz von 2017, weisses Ganja an kranke Patienten legal zu verteilen, verliere ich immer mehr Kunden an Algea Care. Und das Darknet macht mir das Leben nicht wirklich einfacher. Weil die Weltgesundheitsorganisation nach der 2. Opiumkonferenz in Bern im Jahre 1925 Cannabis mit Kokain und Heroin gleichgestellt hat, gehe ich das gleiche juristische Risiko für den Vertrieb von heiligem Ganja ein, wie mein Narco-Kollege, der mit Kokain handelt. Ein Gramm Ganja ist so groß wie eine Haselnuss, ein Gramm Kokain nimmt gerade mal so viel Platz weg, wie eine Erbse.

Zudem stinkt Ganja fürchterlich. Selbst ein geruchsblinder Drogenhund in Rente wird da noch ekstasisch. Kokain kannst Du so verpacken, dass selbst der James Bond unter den Drogenhunden nichts mehr riecht. Für ein Gramm Kokain macht der Kollege auf der Straße Hundert Euro Umsatz. Ich krieg für meine Naturkräuter ein Zehntel. Das ist nicht fair. Aber gut, ich beklage mich nicht. Ich wollte ja ein ethisch und moralisch einwandfreies Unternehmen, dass enorm viel Profit abwirft, also habe ich mich für den Handel mit Cannabis entschieden. So, wie sich manche vernunftbegabte Menschen von der Teufels-Droge Alkohol abwenden, um sich der spirituellen Wirkung von Ganja hingeben.

Daniela Ludwig soll nur mit diesem blöden „War of Drug“ aufhören, den sie von ihrem Geistesahnen Henry Anslinger übernommen hat und der schon mehr Tote kostete, als Vietram und Afghanistan zusammen. Können wir nicht friedlich illegal weiter machen? Ich habe keinen Bock mehr, wegen Euch diese scheissteuren Waffen aus dem Darknet zu bestellen, um mich gegen Eure faschistischen, rechten Ideologien zu wehren. LIebe CSU, könntgen wir uns vielleicht auf ein „Keine-Waffen-Für-Ganja“ einigen? Wir würden dann gemeinsam einfach nur noch Paintballwaffen einsetzen und hinterher die Punkte zählen? Okay? Für jeden Punkt für Euch geht einer von uns für ein Jahr in den Knast und ihr bekommt von uns ein Kilo Drogen, dass ihr dann stolz der Presse präsentieren könnt, wie die Katze ihre Maus nach Hause schleppt.

Kein Blutvergießen für Ganja!

Alpa Varia
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Re: Drogenbericht 2021 - Ich liebe Daniela Ludwig

Beitrag von Cookie »

alpavaria hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 08:39 CEO of Spiritual Ganja Enterprises
Eröffne einen Ganja-Laden nach der Legalisierung und dann mache es halt legal. So habe ich das vor. Illegal ist mir zu heikel, aber ich habe Respekt vor fairen Dealern mit Rückgrat, so dass sie nichts gestrecktes oder Koks, Heroin, Crystal usw. verkaufen.
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alpavaria
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Re: Drogenbericht 2021 - Ich liebe Daniela Ludwig

Beitrag von alpavaria »

Warum nur einen Ganja-Laden? Warum nicht der Mc Donalds unter den Ganja-Läden werden? :D
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von Cookie »

Das ist die richtige Einstellung :P!
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Südhesse
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Re: Drogenbericht 2021 - Ich liebe Daniela Ludwig

Beitrag von Südhesse »

alpavaria hat geschrieben: Do 29. Jul 2021, 08:57 Warum nur einen Ganja-Laden? Warum nicht der Mc Donalds unter den Ganja-Läden werden? :D
Einmal Big Bud mit extra Cheese bitte und 6x Temple Balls mit Sour Diesel....

....hmm, keine schlechte Idee :D
"Der Hauptgrund für das Verbot von Cannabis ist der Effekt auf degenerierte Rassen. Cannabis lässt nicht-Weiße glauben, sie seien gleichwertig wie Weiße"
Harry Anslinger
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von alpavaria »

:lol:
alpavaria
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von alpavaria »

Ich glaube, viele Demokrat*innen übersehen hierbei, dass es sich nicht um eine Horde alternder Hippies handelt, die nach 50 Jahren strafbaren Verhaltens endlich mal legal kiffen dürfen. Es geht hier darum, dass sich während der Wahlkampfzeit eine rechte CSU, repräsentiert durch Daniela Ludwig, das umstrittene Recht vorbehält, unter dem Vorwand des Cannabisverbotes politische Gefangene machen zu dürfen. Grundrechte hält sie für "Lifestyle", denn nachdem immer mehr Gerichte die Verfassungsmässigkeit des Verbotes anzweifeln, kriminalisiert sie weiterhin Minderheiten, Rastafa, Hindus, Sufis, Buddhisten, Schwarze, Linke, Liberale, Lifestyle-Linke, Haschrebellen (Vorgänger der RAF) und Hanfaktivisten, ihr Grundrecht auf Gesundheit und Wohlergehen auszuüben. Diesen Menschen hat Frau Ludwig die Intensivierung des War of Drug angedroht. Denn natürlich entsteht bei der Intensivierung der Drogenbekämpfung überproportional viel Beifang, die man unter der Bezeichnung "beschaffungsnaher Cannabis-Delikte" als vertretbare Kolateralschäden verniedlicht. Es ist auch ganz klar eine Kriegsansage gegen unsere hier vertretene Lobby. Die Entscheidung heisst schon lange nicht mehr, "ja" oder "nein" zu Cannabis, sondern schaffen wir uns gerade pandemiebegünstigt unsere freiheitlich demokratischen Grundwerte ab? Wenn ich die Wahl zwischen COVID und CSU hätte, wüsste ich, welches Risiko ich lieber in Kauf nehme.
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von alpavaria »

Das kulturelle Leben in Deutschland liegt infolge des Pandemie-Wahns am Boden. Was ist Jazz Music ohne Hasch? Was ist Lois Armstrong ohne Hasch? Was ist Christopher Street Day ohne Ganja, was ist Open Air ohne Gras, was ist Goethe ohne Knaster, was ist Pink-Floyd ohne LSD? Was ist Bob Marley ohne Jiff? Begreift ihr? Kultur ist nicht das, was uns die rechte CSU/CDU diktiert! Kultur ist das was lebt. Was in Deutschland ums Überleben ringt, und die dringend benötigte Medizin Ganja wird nun noch intensiver bekämpft. Noch mehr Steuergelder in einen längst verlorenen Krieg, damit die Narcos sich noch stärker wettrüsten und somit noch mehr militärischen und politischen Einfluss bekommen. 80 % des Weltdrogenmarktes ist Cannabis. Zieht vom kläglichen Rest noch LSD und Pilze raus und erlaubt pharmazeutisches MDMA auf Rezept und schon habt ihr 10 % Drogenmarkt, den es wirklich zu bekämpfen gilt. 80 % der Zeit und der Energie und der Steuergelder, den ihr in die sinnlose Jagd auf einen Feind investiert, den ihr nicht besiegen könnt, aber gleichzeitig immer stärker, raffinierter, bewaffneter macht, anstatt Euch die Kohle, mit der ihr die Narcos reich macht, einfach als "Steuer für nicht getrunkenen Kaffee" von den verantwortungsbewussten Kunden zahlen lässt? Und was soll das, Cannabis-Handel mit Prostition und Menschenhandel in einen Topf zu werfen? War schon mal jemand im weltgrößten Freilicht-Bordell der Welt? Die Stadt heisst Pattaya und liegt in Thailand. In Thailand ist Prostitution streng verboten. Ganja rauchen auch. Das älteste Gewerbe der Welt und das natürliche Bedürfnis nach Entfaltung, Entspannung, spirituelles Erwachen und körperlicher Gesundheit lassen sich nicht einfach so verbieten. Und wäre Ganja legal, würde es diesen Markt doch gar nicht erst geben? Habt Ihr Konservativen, in die Vergangenheit Blickende, denn nichts aus der Alkoholprohibition in den USA der 1920er gelernt?
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

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Wie wahr... nur lernen sie nichts daraus, sondern wiederholen den Fehler Jahr um Jahr. Hoffen wir, dass dies das letzte Jahr ist!
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bad guy
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von bad guy »

Menschen die das Wort Rauschgift für Cannabis und Psychedelika verwenden sind nicht mehr zu helfen.
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Re: Sammlung Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung

Beitrag von Martin Mainz »

Immer mehr Junge Erwachsene bevorzugen das Kiffen

Laut dem Jahresbericht von Daniela Ludwig, der Bundesdrogenbeauftragten der CSU, ist der Cannabis-Konsum von jungen Erwachsenen im Jahr 2020 weiter gestiegen. Der Konsum aber von Alkohol und Tabak wird dagegen immer weniger. Ludwig bezeichnet die Pandemie als einen extremen Stresstest für das Suchthilfesystem. Für Süchtige seien wichtige Kontakte, Therapeuten oder Hilfsstellen fast komplett weggebrochen. So erklärt sich Ludwig den Anstieg des Cannabis-Konsum unter jungen Erwachsenen. Daniela Ludwig sagte, dass nächstes Jahr Kommunen und Länder Prävention und niedrigschwellige Suchthilfe als festen Bestandteil der Daseinsfürsorge etabliert werden müsste.

Quelle: https://hanfjournal.de/2021/10/08/canna ... en-steigt/
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