Cannabis und die Religion

Der lange Weg von der Prohibitions bis zur Entkriminalisierung - und wie geht es weiter?
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Martin Mainz
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von Martin Mainz »

Duck hat geschrieben:Pdf einstellen geht nicht
Geht inzwischen, aber bitte Urheberrechte beachten. Lieber einen Link setzen.
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Duck
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von Duck »

Link wollte ich setzen hat aber nicht funktioniert, man kann ja googeln.
MonaLisa
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von MonaLisa »

Die Bilder habe ich rausgenommen. Danke Gunter_H :)
Falls ich den Urheber finde und seine Genehmigung erhalte, stelle ich sie wieder ein. Unser Forum soll schließlich keine Probleme durch mich bekommen.
Zuletzt geändert von MonaLisa am Mo 19. Mär 2018, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
littleganja

Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von littleganja »

kaneh bosm wurde einfach nur der Falschen Pflanzengattung zugeordnet. Anstatt Cannabis wurde ein Schilfgras fehlübersetzt! In einem Text steht z.b. das aus den Samen von kaneh bosm Öle hergestellt werden können. Schilfgras hat keine solchen Samen. Weiterhin habe ich Berichte gesehen da wurde behauptet das Cannabis in der Bibel bis zu 500 erwähnt wird, auch unter anderem Namen wie kaneh bosm.

Ich persönlich glaube zu 100% das Jesus gelebt hat und auch an seine Wunder die er vollbracht hat. Wenn jeder Mensch nach den Vorgaben Jesus leben würde, hätten wir nur Liebe und Frieden auf Erden!
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Cookie
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von Cookie »

Amen ;)!
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Duck
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von Duck »

Xxx

Ja ich stell das mal ein und warte mal auf euer feedback :roll:
Zuletzt geändert von Duck am Mi 20. Jun 2018, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.
littleganja

Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von littleganja »

Nach kurz zu dem Aufhänger die Jungfrau Maria, früher war jede Frau die augenscheinlich jung war eine junge Frau also Jungfrau eben :roll:
MonaLisa
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von MonaLisa »

bushdoctor hat geschrieben:Ich hatte mir mal die "Mühe" gemacht und alle Bibelstellen, in denen kaneh-bosm erwähnt ist, "neu" übersetzt (angelehnt an die modernste Lutherfassung.

Wen´s interessiert:
viewtopic.php?f=11&t=8373&p=53461#p53365

Mose 1,29 sollte auch immer beachtet werden:
http://bibeltext.com/genesis/1-29.htm
Da hast Du eine super Arbeit abgeliefert! Aus welcher Sprache hast Du es denn übersetzt? (Aramäisch? :lol:, obwohl, bei Dir würde mich nichts mehr wundern.) Nein, ernsthaft jetzt, welche Sprache? Hebräisch?
MonaLisa
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von MonaLisa »

littleganja hat geschrieben:
Ich persönlich glaube zu 100% das Jesus gelebt hat und auch an seine Wunder die er vollbracht hat. Wenn jeder Mensch nach den Vorgaben Jesus leben würde, hätten wir nur Liebe und Frieden auf Erden!
Ich persönlich glaube, dass jede Religion gut ist, so lange sie die Menschen friedlicher, toleranter und liebevoller macht. :) Und die, die ohne Religionen schon so leben, die sind ebenfalls ein großer Gewinn für die Menschheit.
LG
littleganja

Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von littleganja »

MonaLisa hat geschrieben:
littleganja hat geschrieben:
Ich persönlich glaube zu 100% das Jesus gelebt hat und auch an seine Wunder die er vollbracht hat. Wenn jeder Mensch nach den Vorgaben Jesus leben würde, hätten wir nur Liebe und Frieden auf Erden!
Ich persönlich glaube, dass jede Religion gut ist, so lange sie die Menschen friedlicher, toleranter und liebevoller macht. :) Und die, die ohne Religionen schon so leben, die sind ebenfalls ein großer Gewinn für die Menschheit.
LG

Religion ja, Kirchen usw. nein! Soll bedeuten jeder soll sich selbst sein Bild machen und sich seine Meinung nicht vorpredigen lassen.
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Martin Mainz
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Re: Cannabis in der Bibel

Beitrag von Martin Mainz »

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bushdoctor
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Re: Jesus hat mit Cannabis geheilt / Christliche Gegenargume

Beitrag von bushdoctor »

MonaLisa hat geschrieben: Da hast Du eine super Arbeit abgeliefert! Aus welcher Sprache hast Du es denn übersetzt? (Aramäisch? :lol:, obwohl, bei Dir würde mich nichts mehr wundern.) Nein, ernsthaft jetzt, welche Sprache? Hebräisch?
Gemach, gemach.... ;-)
"Neu übersetzt" bezieht sich nur auf die Eifügung des Wortes "Cannabis"! :mrgreen:

Für echte "Exegese" fehlt mir leider das sprachliche Wissen. Ich kann leider nur Latein und muss schon bei der Septuaginta passen... Hebräisch scheidet ganz aus!
Ich habe aber ne Menge Sekundärliteratur gelesen, wo die textlichen Unterschiede erklärt wurden. Zudem sind die Arbeiten von Sula Benet, einer anerkannten jüdisch-polnischen Wissenschaflerin, sehr interessant in Bezug auf Cannabis in der Bibel.

kurz: Es gibt KEINEN Zweifel mehr, dass zumindest die spezielle Zutat im "Heiligen Salböl der Könige und Prister" nicht "Calmus" (Luther: Gewürzrohr) sondern Hanf war.

Was Jesus Christus anbelangt: Christus heißt ja "der Gesalbte" und nach jüdischer Tradition käme nur das "Heilige Salböl"(tm) für diese Salbung in Frage... also sollte die Sache klar sein! ;-)

Was Christus Jesus noch betrifft, möchte ich mich littleganja zu 100% anschließen und ergänzen:
Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!

Amen!

(Anm: wir brauchen wohl noch den Heiligenschein-Smiley!) :mrgreen:
DennisEF
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Re: Cannabis in der Bibel

Beitrag von DennisEF »

Cannabis: Das neue Wundermittel
...Einer von denen, die diese Erzählung vorantreiben, ist Carl Ruck, ein Lehrer der klassischen Mythologie an der Boston University. Ruck's Forschungsgebiet beschäftigt sich mit der Frage wie religiöse Erfahrungen in westlichen Kulturen wurde durch psychoaktive Pflanzen induziert wurden. Als Experte für das Thema sagte er im Jahr 2003, dass „es wenig Zweifel an einer Rolle für Cannabis in judäischen Religion geben kann“, und es ist fast sicher, Salböl von Jesus und seinen Jüngern einen Bestandteil enthielt, der Kaneh-Bosem genannt wird, den Chris Bennet als Cannabisextrakt erkennt.

Kaneh-Bosem (Exodus 30:23) ist einer der 11 Zutaten, aus denen der biblische Weihrauch gemacht wurde. Der Weihrauch war mysteriös und heilig und das Judentum spricht ausführlich über den Weihrauch - woraus er gemacht wurde und wie er hergestellt wurde. Kaneh-Bosem wurde ohne Gewissheit als Zimt, die Rinde der Gold-Agallocha-Aquilaria, Adlerholzbaum identifiziert...
http://www.israelheute.com/Default.aspx ... &nid=33850
"Thüringen, das grüne Herz Deutschlands"


https://www.hanfverband-erfurt.org
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Drei
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Re: Sammlung Israel

Beitrag von Drei »

Religion & Drogen: Cannabis an der Bundeslade
Doch wo Martin Luther "Kalmus" übersetzte, steht in der hebräischen Bibel "qaneh bosm" (קְנֵה־בֹ֖שֶׂם). Das bedeutet wörtlich "Duftgrasstängel" und ist der Ursprung des Wortes "Cannabis". Auch im Neuhebräischen spiegelt sich der biblische Befund: In Israel heißt Cannabis heute "Qannabbos".
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/ku ... bundeslade
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Cookie
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Cannabis und Religionen

Beitrag von Cookie »

Heilige Dämpfe in religiösen Riten - Von Cannabis bis Weihrauch

Rauch und Rauchen haben in vielen Kulturen eine spirituelle Bedeutung: Bei religiösen Riten wird allerlei Rauchwerk entzündet – von Tabak bis Marihuana. Das Bewusstsein wird erweitert, und der Rauch steigt bedeutungsvoll in die Höhe.

Beim Shivaratri-Fest in Nepal wird der Hindu-Gott Shiva mit einem Mantra geehrt. In den Händen halten die Menschen Musikinstrumente und kleine Pfeifen, aus denen weißer Rauch quillt. Dieses Fest lockt jedes Jahr Medien und Touristen aus aller Welt an, denn was da qualmt, ist Cannabis.


https://www.deutschlandfunkkultur.de/he ... _id=504288

Ich bin zwar gar kein religiöser Mensch, aber das ist dennoch interessant ;).
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LaMaria
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Alkohol und Cannabis in der Religion

Beitrag von LaMaria »

Alkohol und Cannabis in der Religion

Wein hat in der  christlichen Religion eine zentrale Bedeutung.
Da war einmal die Hochzeit von Kana. Der Wein war aus gegangen, Jesus zeigte sich grosszügig und spendierte, 'klick', ein paar Fässer Wein.
Kann man nun darüber denken was man will...
Und jeden Sonntag etwas makaber in der Kirche:
"....trinkt, denn das ist mein Blut, dass für euch und für alle vergossen wird..."
Traditionell hatten Klöster grosse Weinberge und Brauereien und auch Kräuterschnaps gebrannt.

Im Hinduismus dagegen Cannabis.
In den fast 5000 Jahre alten Veden zählt Cannabis zu den fünf heiligen Pflanzen.
In der hinduistischen Trimurti (die universelle Dreifaltigkeit: Schöpfer, Bewahrer, Erneuerer) steht Shiva als Erneuerer und universale Geist). Analog der heilige Geist in der christlichen heiligen Dreifaltigkeit. Die Legende aus den Veden erzählt:
In dem Samundra Manthan drohte das Gift Halahal die ganze Schöpfung zu zerstören. Um das zu verhindern konsumierte Shiva das ganze Gift selbst. Um ihn abzukühlen gaben ihm die Götter Bhang, ein Cannabisgetränk.
Darum rauchen Sadhus (heilige Männer und Shiva Verehrer) jeden Tag zu seinen Ehren dicke Chillums. Und einmal im Jahr zu Shivaratri (Nacht des Shiva) raucht der gläubige Hindu eine Chillum.

Auch Rastafari sehen es als eine Art Sakrament um sie näher an Gott zu bringen. Und sprechen auch von einem biblischen Ursprung als heiliges Kraut.
 
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
pepre
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Registriert: Di 19. Okt 2021, 11:31

Re: Cannabis und die Religion

Beitrag von pepre »

Ich frage mich eh, was eine drogenfreie Gesellschaft bringen soll. Was hoffen die Prohibitionisten damit zu erreichen? Was ist das Ziel?

Wir haben gestern lange darüber sinniert (völlig nüchtern übrigens ;) ), aber sind zu keinem Ergebnis gekommen.

Vielmehr scheint den "Kampf gegen Drogen" ein Selbstzweck zu sein, ein Weltbild, ein Glaubenssatz.

Selbst wenn man den Begriff "Drogen" auf "stark psychoaktive Substanzen" einengt, dann wären ja immer noch zB Antidepressiva, Opiate etc im medizinischen Bereich betroffen.

Und rein kapitalistisch gedacht: die Auswirkungen des Schwarzmarktes und dessen Bekämpfung verursachen viel mehr Kosten, als je im medizinischen Bereich (wegen der 1% problematischen Konsumenten) auflaufen könnten. Zudem: das strikte Verbot ver- bzw behindert die Anwendung als Medizin immens. Dass die psychoaktiven Substanzen ein riesiges Potential haben belegt die Wissenschaft ja gerade zaghaft. Die Prohibition ist ein schwarzes Loch, das Unsummen an Geld verschlingt.

Im Wahlkampf wird der Krieg gegen Drogen nur instrumentalisiert, aber auch ohne jede Begründung. Drogen = schlecht, das war's. Das jetzt bis zum Erbrechen angeführte Argument "verändert das Hirn" trifft auf alles zu: Fernsehen, Handys, Daddeln, usw. Das Gehirn verändert sich ständig. Da ist also auch keine "Wahrheit" dahinter, sondern nur der Kampf gegen Drogen an sich als Mittel des Wahlkampfes, ein Law&Order-Argument für Wähler, die auf Feindbilder stehen.

Adel und Klerus: "Halte die Untertanen an der kurzen Leine, so kannst du sie besser führen." Das erklärt zumindest die Prohibition des Mittelalters als Mittel zur Macht. Aber der weit größere Hebel war sowieso die Armut des Volkes. Zumindest bei Kirchweihen und Volksfesten konnte man sich in Gönnerlaune zeigen, was auch die Macht stärkte.
Zudem wollten die Gilden der Ärzte sich natürlich nicht das Geschäft durch Kräuterkundige aus dem Volk versauen lassen. Aber vom Großteil des Volkes war eh nix zu holen (zu arm), deshalb war Hanf und Opium zu haben. Erst mit der Pharmaindustrie wurde dann das Geschäft auf's ganze Volk ausgeweitet. Vielleicht liegt da ja der Hund begraben: es ging um's Geld. Und dann hat sich das verselbständigt. Aber mittlerweile ist das volkswirtschaftlich ein dickes Minusgeschäft geworden, s. "rein kapitalistisch gedacht". Fazit: Prohibition als Tradition, die mittlerweile aber weit mehr Schaden als Nutzen generiert.

Der Gottglaube kann es auch nicht sein: Jesus selbst verwandelt Wasser in Wein. Es findet sich weder im AT noch im NT eine Verurteilung von Drogen, nur Exzesse werden verdammt. Übrigens jede Art von Exzessen, aber insbesondere die Habgier findet starke Erwähnung.

Bliebe nur: "Das Leben ist Mühsal und Plage, Erlösung davon findet man nur im Paradies." Ein antiquarisch kirchlicher Standpunkt also. Gemeint ist die Kirche als Institution, nicht die Religion an sich. "Die Kirche lebt von Gebet, Opfer und Kreuz, sie ist eine Leidenskirche". Spaßverbot aus Prinzip. - Mit Verlaub: das wäre ja hanebüchend, das als Argument für eine drogenfreie Gesellschaft anzuführen.

Was soll der ganze Unsinn mit der "drogenfreien Gesellschaft" also? Welchen Nutzen generiert das?
Parade
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Re: Cannabis und die Religion

Beitrag von Parade »

pepre hat geschrieben: Do 31. Aug 2023, 12:17 Ich frage mich eh, was eine drogenfreie Gesellschaft bringen soll. Was hoffen die Prohibitionisten damit zu erreichen? Was ist das Ziel?

Wir haben gestern lange darüber sinniert (völlig nüchtern übrigens ;) ), aber sind zu keinem Ergebnis gekommen.
Ist auch eine irrelevante Frage, denn alles was einmal eingeführt wurde und eine Zeit ohne größeren Widerspruch überdauerte wird quasi unhinterfragbar und kaum noch unterscheidbar von einer religiösen Regel - ursprüngliche Ziele die das evtl mal erreichen sollte werden irrelevant, die müssen nicht mal mehr bewusst oder gar bekannt sein.

Es gab gesellschaftliche Bewegungen ab 19. Jahrhundert,
https://de.wikipedia.org/wiki/Abstinenzbewegung
Abstinenzbewegung
zB "...Alkoholkonsum als Ausdruck mangelnder Tugendhaftigkeit betrachteten, die sie wiederum für die Ursache des Elends der unteren Klassen hielten"

https://de.wikipedia.org/wiki/Sittlichkeitsverein
Sittlichkeitsbewegung
Gegen Prostitution, für Zensur von Pornografie etc
Aber auch: "Da der Schwerpunkt auf weißen Frauen liegt, insbesondere auf neu eingewanderten osteuropäischen weißen Frauen, war es entscheidend, dass die Popularität der Prostitution verringert wird, um die Reinheit weißer Frauen zu erhalten (daher soziale Reinheit)."
moepens
Beiträge: 1177
Registriert: Fr 16. Jun 2017, 07:45

Re: Cannabis und die Religion

Beitrag von moepens »

@Parade Zur Abstinenzbewegung wollte ich auch gerade posten :) Ein sehr interessantes Jahrhundert, wenn man sich damit befasst.
Parade
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Re: Cannabis und die Religion

Beitrag von Parade »

moepens hat geschrieben: Mo 4. Sep 2023, 20:21 @Parade Zur Abstinenzbewegung wollte ich auch gerade posten :) Ein sehr interessantes Jahrhundert, wenn man sich damit befasst.
Mit den Auswirkungen davon müssen wir heute noch umgehen bzw darunter leiden.
Geblieben sind die Verbote die "subversive" Menschen betrafen, das hatte gesellschaftlichen Rückhalt und konnte sich zementieren und sind jetzt quasi Religionsregeln, die Drogen "der Guten/Angepassten" hat man sich legalisiert.
pepre
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Re: Cannabis und die Religion

Beitrag von pepre »

Lesenswerter kleiner Artikel: Circe: Die Hexe des Vatikans.
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