Marokko ist zweitgrößter Haschisch-Exporteur der Welt. Auch im Rif-Gebirge wird Cannabis angebaut. Doch während die einheimischen Bauern in Armut leben, machen andere das große Geld.
44 min / 11.12.2020 / Video verfügbar bis 10.12.2021
Hat sich im Grunde nichts verändert seit Jahrzehnten - ist die Frage, ob das Video auch erklärt, woran das liegt?! Es könnte ja einen Zusammenhang geben zwischen Armut, Reichtum und Prohibition. Natürlich nur vermutet . Muss es mal schauen bei Gelegenheit...
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Na ja, im Wesentlichen nichts Neues, obwohl es interessant ist... aber letztlich bleibt die Frage oder die Antwort aus - außer zwischendurch (beim Interview einer niederländischen Coffeeshop-Mitarbeiterin in Nuancen) und ganz am Ende: Es muss einen anderen Weg geben. Ja, den gibt es.
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Cookie hat geschrieben: Mi 9. Dez 2020, 08:20
Na ja, im Wesentlichen nichts Neues, obwohl es interessant ist... aber letztlich bleibt die Frage oder die Antwort aus - außer zwischendurch (beim Interview einer niederländischen Coffeeshop-Mitarbeiterin in Nuancen) und ganz am Ende: Es muss einen anderen Weg geben. Ja, den gibt es.
Moin!
Steht von dem Weg was in dem 27-köpfigen Drogenbericht unserer Bundesdrogenbeauftragten?
Die sehen diesen Weg bestenfalls als Sackgasse aber eher als den Weg in den Abgrund.
Ich überlege mir derzeit ob ich 200€ für die Weihnachtsspendenaktion geben soll um damit in meinem Städtchen ein bisschen was zu bewegen.
Ich muss zugeben, dass ich den "Jahresbericht" nicht gelesen habe, aber vermutlich steht nichts über den richtigen Weg darin... ist mir aber wurscht, denn ich gehe davon aus, dass sich die CSU nicht belehren lässt, außerdem ist es eine Regionalpartei mit großen Ambitionen und nichts dahinter. Schafft es aber dank CDU bis in die politischen Spitzen. Na ja.
Das mit den 200€ ist eine Überlegung wert !
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Marokko - Regierung berät Legalisierung von Cannabis
Gesetzentwurf zur Legalisierung von Cannabiskonsum auf der Tagesordnung des nächsten Regierungsrates
Rabat – Ein Gesetzesentwurf über den legalen Konsum von Cannabis erscheint zur Beratung auf der Tagesordnung des nächsten Regierungsrats. Der nächste Regierungsrat wird am kommenden Donnerstag unter dem Vorsitz von Regierungschef Saad-Eddine El Othmani tagen.
Zu Beginn seiner Arbeit wird der Rat einen Gesetzesentwurf über den legalen Gebrauch von Cannabis prüfen, sagte der Regierungschef am Dienstag in einer Erklärung.
Darüber hinaus wurden keine weiteren Details zu dem Gesetzentwurf genannt, aber die Ankündigung kommt etwas mehr als zwei Monate nachdem Marokko am 2. Dezember 2020 dafür gestimmt hat, Cannabis von der Liste der giftigen Substanzen bei der UN-Suchtstoffkommission zu streichen.
Und ein schönes Urlaubsland (zumindest vor 24 Jahren)!
Wäre nur konsequent, wenn die Länder, in denen traditionell Cannabis angebaut wird, endlich legalisieren (und dann den amerikanischen Markt mit wirklich gutem Hasch beliefern )
Die Regierung des auf dem afrikanischen Kontinent gelegenen Königreichs Marokko beschäftigt sich zurzeit mit einem Gesetzesentwurf, nach dem der Besitz und Gebrauch von Cannabis und Cannabisprodukten in der konstitutionellen Monarchie legalisiert werden soll.
Marokko – Entscheidung über Cannabis-Gesetz vertagt
Verabschiedung des Gesetzes über den kontrollierten und legalen Anbau sowie Handel von Cannabis für medizinische Zwecke erwartet.
Rabat – Der Regierungsrat, der an diesem Donnerstag per Videokonferenz unter dem Vorsitz des Regierungschefs Saad-Eddine El Othmani tagte, begann mit der Prüfung des Gesetzentwurfs Nr. 13.21 über die legale Verwendung von Cannabis, im Vorgriff auf seine Verabschiedung in der nächsten Ratsversammlung. Der vom Innenminister vorgelegte Gesetzesentwurf wird beim nächsten Regierungsrat verabschiedet werden, sagte der Regierungssprecher und Minister für nationale Bildung, Berufsausbildung, Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, Saaid Amzazi, in einer Erklärung, die bei einer Pressekonferenz am Ende des Regierungsrats verlesen wurde.
Weichen für Cannabis Legalisierung in Marokko gestellt
Zwei Mal scheiterte das Gesetz, dass die medizinische und die industrielleNutzung von Cannabis legalisieren sollte. Diesen Donnerstag beschloss die Regierung des Maghreb-Königreichs das Gesetzesprojekt „13-21“. „Kif“- und Haschisch-Konsumenten werden jedoch weiter strafrechtlich verfolgt.
Marokko wird Mitglied im erlesenen Club arabischer Staaten, die wie etwa der Libanon, Cannabis zumindest für die medizinische Nutzung legalisieren. Bürger und auch Cannabis-Touristen, die seit Dekaden und der Hippie-Ära ins Rif-Gebirge um Chefchaouen und Ketama „pilgern“, müssen jedoch weiterhin auf der Hut sein. Ein Kommuniqué des Ministerrats, das die spanische Nachrichtenagentur Efe aufgriff, betont „den rekreativen Konsum weiter strafrechtlich zu verfolgen“.
Die marokkanische Regierung hat am 11. März eine Gesetzesvorlage gebilligt, die Cannabis für den medizinischen, kosmetischen und industriellen Gebrauch legalisiert. Als Freizeitdroge bleibt die Pflanze allerdings weiter verboten. Nun muss noch das Parlament über das Gesetz abstimmen.
Marokko – Gesetz zur partiellen Legalisierung des Cannabisanbaus vom Innenausschuss abgesegnet
Anbau, die Produktion, die Verarbeitung, der Transport, die Vermarktung, der Export und der Import von Cannabis und seinen Produkten werden geregelt.
Zweite Kammer bestätigt mehrheitlich den Gesetzentwurf Nr. 13.21 zum legalisierten und kontrollierten Cannabisanbau zu medizinischen Zwecken
Rabat – Der Ausschuss für Inneres, Territoriale Gemeinschaften und Infrastrukturen in der Abgeordnetenkammer (Parlament) hat am Freitag, den 4. Juni 2021, mehrheitlich den Gesetzentwurf Nr. 13.21 über den partiellen legalen Anbau und die legale Verwendung von Cannabis angenommen.
Nach der Verabschiedung in der letzten Woche durch eine Mehrheit im Repräsentantenhaus wurde der Gesetzesentwurf, der die Verwendung von Cannabis für medizinische und industrielle Zwecke regelt, nun auch vom zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses verabschiedet. Dieser Gesetzesentwurf, der die Möglichkeiten der Neuklassifizierung von Cannabis durch die UNO nutzt, zielt darauf ab, zahlreiche Kleinbauern im Rif aus der Illegalität zu holen, das Einkommen der Landwirte zu verbessern und vielversprechende und stabile Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.
Seit Jahrhunderten wird in Marokko Cannabis angebaut - das nordafrikanische Königreich gilt als zweitgrößter Haschisch-Produzent der Welt, nach Afghanistan. Doch die Cannabis-Bauern sind alles andere als reich und werden stigmatisiert.
Marokko – Regelung zum Anbau und Verwertung von Cannabis tritt in Kraft
Verordnung regelt Kontrollen und legale Anbaugebiete für Cannabis und deren Nutzung in drei Provinzen in Marokko.
Rabat – Marokko hatte sich in der vergangenen Legislativperiode unter PJD Premierminister El Othmani zu eine geordneten und modernen Drogenpolitik entschieden. Dabei folgte man einer Vorgabe der UNO und zugleich dem Motiv, den meist in prekären Lebensverhältnissen lebenden Cannabis – Bauern aus ihrem Elend herauszuhelfen. Zusätzlich will man die sich zunehmend abzeichnenden medizinischen Eigenschaften von Cannabis, z.B. in der Schmerztherapie, in den Aufbau einer Pharmaindustrie einfließen lassen.
Rechtsrahmen zur Kontrolle und Legalisierung von Cannabis
In Marokko sind Hanfsamen von Potenten Pflanzen blos Hühnerfutter. Etwas das in Europa 1-10 Euro pro Stück erziehlen würde, liegt bei den armen Hanfbauern auf dem Boden herum. Die Hanfbauern leben am äußersten Existenzminimum und könnten sich in Europa nicht mal einen Kaffee leisten. Die Illegalität bewirkt, dass sie ihre Produkte nicht offiziell verkaufen dürfen. Verdienen tun nur die krimminellen Zwischenhändler, die das Haschisch nach Europa schmuggeln lassen. Wenige Gramm pro Körper, aber in der Summe viele Kilos und viele Euros. Wer gegen die Legalisierung ist, ist für die Mafia.
Ehemaliger Gouverneur von El Jadida übernimmt Leitung der Nationalen Agentur für die Regulierung von Cannabisaktivitäten
Am 29. September 2022 hat die Regierung die Ernennung von Mohammed El Guerrouj zum Generaldirektor des ANRAC bestätigt. Damit soll der gelernte Ingenieur in Agrarwissenschaften und
ehemalige Gouverneur der Provinz El Jadida zukünftig die Geschicke im Umgang mit Cannabis lenken. Einige Unsicherheit besteht darin, ob Herr El Gerroujis den Posten befristet oder unbefristet übernehmen wird. Der 54-jährige kennt das Umfeld seiner neuen Aufgaben mutmaßlich gut. Bis zu seiner Ernennung zum Gouverneur war er der frühere Generaldirektor der Agentur für landwirtschaftliche Entwicklung (ADA).
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Mohammed El Guerrouj wird nun für die Umsetzung der marokkanischen Strategie verantwortlich sein, deren Ziel es ist, das Potenzial des Anbaus, der Produktion, der Verarbeitung, der Vermarktung sowie der Ausfuhr von Cannabisprodukten für medizinische, pharmazeutische und industrielle Zwecke“ vollständig auszuschöpfen, so seine Jobbeschreibung.
Marokko: Der König erlaubt Cannabis / ARTE Reportage
Marokko gilt schon lange als der weltweit größte Produzent von Cannabisharz, allerdings auf illegaler Ebene, denn über Jahrzehnte hatten die Behörden dort offiziell die Anweisung, gegen den Handel mit Haschisch hart durchzugreifen.
Die Politik der harten Hand aber förderte vor Ort, zwischen Ortspolizei und Bauern, die Korruption, besonders im Rif-Gebirge: Dort bauen die Landwirte seit Jahrzehnten Cannabis an, aus purem Überlebenswillen. Die Region des Rif-Gebirges galt immer als rebellisch, gefährlich und unzugänglich.
Der König legalisiert nun den Anbau von therapeutischem, kosmetischem und industriellem Cannabis, eine neue nationale Regulierungsbehörde soll die Korruption tilgen, das Misstrauen und die kriminelle Vergangenheit des Rif-Gebirges. Sie soll "den illegalen, umweltschädlichen Anbau in legale, nachhaltige, wertschöpfende und beschäftigungsfördernde Aktivitäten umwandeln", heißt es im Gesetzentwurf.
Angesichts der weltweiten Tendenz, Cannabis zu legalisieren, will das Königreich Marokko sich nun auch auf dem Weltmarkt positionieren, denn der wächst allein in Europa jährlich um 60%. Pharmaunternehmen in Marokko positionieren sich, um den Markt neu auszurichten. Doch die kleinen Bauern fürchten, nach Jahrzehnten der Kriminalisierung, von den Großen nun ganz legal über den Tisch gezogen zu werden…
Sendung vom 05.08.2023 (arte.fr) Marokko: Der König erlaubt Cannabis
Der König von Marokko legalisiert nun den Cannabis-Anbau für therapeutische Zwecke, auch wegen der Gewinne. Marokko gilt schon lange als der weltweit größte Produzent von Cannabisharz, allerdings auf illegaler Ebene, denn über Jahrzehnte hatten die Behörden dort offiziell die Anweisung, gegen den Handel mit Haschisch hart durchzugreifen. Die Politik der harten Hand aber förderte vor Ort, zwischen Ortspolizei und Bauern, die Korruption, besonders im Rif-Gebirge: Dort bauen die Landwirte seit Jahrzehnten Cannabis an, aus purem Überlebenswillen. Die Region des Rif-Gebirges galt immer als rebellisch, gefährlich und unzugänglich.
Der König legalisiert nun den Anbau von therapeutischem, kosmetischem und industriellem Cannabis, eine neue nationale Regulierungsbehörde soll die Korruption tilgen, das Misstrauen und die kriminelle Vergangenheit des Rif-Gebirges. Sie soll "den illegalen, umweltschädlichen Anbau in legale, nachhaltige, wertschöpfende und beschäftigungsfördernde Aktivitäten umwandeln", heißt es im Gesetzentwurf.
Angesichts der weltweiten Tendenz, Cannabis zu legalisieren, will das Königreich Marokko sich nun auch auf dem Weltmarkt positionieren, denn der wächst allein in Europa jährlich um 60%. Pharmaunternehmen in Marokko positionieren sich, um den Markt neu auszurichten. Doch die kleinen Bauern fürchten, nach Jahrzehnten der Kriminalisierung, von den Großen nun ganz legal über den Tisch gezogen zu werden …
Marokko hat neben CBD Cannabis nun auch die traditionelle Rif Pflanze Beldia legalisiert. Beldia ist die traditionelle Haschisch und Kif Pflanze im Rif. Eine Cooperative von 30 Rif Bauern mit Sitz in Ketama bekam dazu die Genehmigung. Ketama, seit einigen Jahren in Issaguen umgetauft, ist die Hauptstadt und das Zentrum der Haschisch Bauern im Rif.
Marokkos König begnadigt fast 5000 Cannabis-Bauern
Der Monarch habe „4831 Personen begnadigt, die im Zusammenhang mit Cannabis-Anbau verurteilt, strafrechtlich verfolgt oder zur Fahndung ausgeschrieben wurden“, erklärte das Justizministerium in Rabat am Montag. Die Begnadigung solle es den Betroffenen ermöglichen, sich in die „neue Strategie“ des Landes beim Umgang mit Cannabis einzubringen.
Marokko ist nach UN-Angaben der größte Cannabis-Produzent weltweit. Zum einen will die Regierung den illegalen Drogenhandel bekämpfen. Zum anderen will sich Marokko auf dem Weltmarkt als Produzent für legalen Cannabis-Konsum profilieren. ...
König Mohammed VI. will Marokko zur Apotheke der Welt machen
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2169 Hektar wurden 2024 legal bepflanzt, durch 2647 Bauern in 189 Genossenschaften. Das zeigt, wie schnell sich traditionelle Anbauer auf den legalen Markt einstellen, unterstützt von neuen Firmen, die in diese wachsende Branche einsteigen. Die legale Produktion erreichte im selben Jahr 4.000 Tonnen bei einem Durchschnittsertrag von 18,4 dt/ha (Dezitonnen pro Hektar). ...
Kiff im Rif: Marokkos Cannabis-Wende 360° Reportage ・ ARTE ・ 35 Min.
Der Anbau von Cannabis hat im Norden Marokkos Tradition - rund 300.000 Familien lebten lange vom Anbau der Pflanze, aus der Marihuana und Haschisch gewonnen werden. Ihre therapeutischen Wirkstoffe haben zuletzt dafür gesorgt, dass Marokko den Anbau für pharmazeutische Zwecke legalisiert hat. Doch der Weg in die Legalität hält für die Kleinbauern oft nicht, was er verspricht. ...
Wie immer: wenn Behörden und Polizei korrupt sind, dann wird's halt nix...
Bei "Schadstofffreiheit und Hygiene" können die Freiland-Bauern logischerweise nicht mit den Reinraum-Produktionen der Industrienationen mithalten. - Würde man ihnen erlauben ganz traditionell Hasch zu sieben und dieses in offizielle Konsummärkte zu exportieren, dann wäre allen geholfen.
[Minute 14]... 4000 Tonnen verrotten in den Lagern ...