Kiffknigge Fertig! 08/2022 Public Domain

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FraFraFrankenstein
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Kiffknigge Fertig! 08/2022 Public Domain

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Hallo zusammen! Bald schon ist der Verkauf von Cannabis legal. :lol: Da müssen Vorbereitungen getroffen werden.

Wie sieht es aus mit Millionen neuen Menschen, die sich mit Cannabis bisher wegen schlechter Politik und Repression nicht mit Wissen zum richtigen Umgang mit Cannabis versorgen konnten? Die Leute stürmen die Läden und wollen sich Hanf spritzen oder sowas. Das geht natürlich nicht. Deshalb sollten sie einen Beipackzettel mit den wichtigsten Infos bekommen.

Was sollte unbedingt da drauf stehen? Bitte um Vorschläge.


EDIT ADMIN: Hier gehts direkt zum Hauptbeitrag mit Download als PDF: https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 162#p87162
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Di 23. Aug 2022, 13:43, insgesamt 5-mal geändert.
Dopeworld
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Dopeworld »

Cannabis ist kein Brokkoli.
- das müsste ausreichend sein.... ;)
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FraFraFrankenstein
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Dopeworld hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 20:30 Cannabis ist kein Brokkoli.
- das müsste ausreichend sein.... ;)
Ich meinte das Thema aber Ernsthaft und würde mir konstruktive Vorschläge wünschen.
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am So 14. Nov 2021, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Dopeworld »

Naja, wenn es z.B. oral konsumiert werden soll, essen, trinken, dann wäre ein Hinweis zur Aktivierung hilfreich. Vielleicht so:

Temperaturen und Zeiten für die Aktivierung von THC
... https://hanfjournal.de/2014/06/03/tempe ... g-von-thc/
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Martin Mainz
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Martin Mainz »

Hier hat es schon mal jemand versucht: viewtopic.php?f=12&t=7993&p=72414#p72414

Ich frag mich nur, wozu diese Diskussion? Beipackzettel haben bestimmte gesetzliche Vorgaben, die wir hier sicher nicht zusammen bekommen. Sowas ist Anwaltssache.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Martin Mainz hat geschrieben: Di 30. Mär 2021, 06:49
Ich frag mich nur, wozu diese Diskussion? Beipackzettel haben bestimmte gesetzliche Vorgaben, die wir hier sicher nicht zusammen bekommen. Sowas ist Anwaltssache.
Ich möchte ja auch keinen offiziellen Beipackzettel für ein Medizinprodukt erstellen sondern eher sowas wie "5 Tipps für Erstkiffer" Damit keine gesundheitlichen Probleme entstehen und kein wertvolles Weed verschwendet wird. Eher sowas hatte ich im Sinn.
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Kiffknigge / Vapeknigge

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Vapeknigge: PUBLIC DOMAIN 11/2022

  • § 1 Männliche Erstkonsumenten sollten über 21 Jahren alt sein. Die Gehirnentwicklung ist noch nicht abgeschlossen.Täglicher Konsum, im Alter von 13 bis 18 Jahren, ist besonders schädlich!
  • § 2 Hanfblüten(10-25%THC) werden verdampft (Vaporisiert). Verdampfung unter 200°Celsius.
  • § 3 Kühl lagern, aber so, dass Kinder und Jugendliche nicht drankommen. Feuchte 50-55%.
  • § 4Ein Mischkonsum mit anderen Substanzen sollte möglichst vermieden werden. Besonders schlecht ist ein Kontakt mit Kokain.
  • § 5 Mach es dir gemütlich, um es genießen zu können (setting). Eine positive Lebenseinstellung (mind-set) wäre schön. Stell dir ein großes Glas Eistee hin. Kein Alkohol, keine brennenden Kerzen!
  • § 6 Überdosierung fühlt sich sehr schlecht an. Anfänger vertragen nur wenig THC. Bong oder Ölbong ist nichts für Anfänger, da der Hit viel zu stark ist. Vapo ist am Besten.
  • § 7 Gib es nicht an Jugendliche weiter. Auch nicht, wenn sie deine Freunde sind.
  • § 8 Konzentrate oder Haschisch sind eher was zum Kochen oder Backen. Jim hat mal einen Haselnussgroßen Brocken Haschisch geschluckt. Das war ein großer Fehler!
  • § 9 Neueste Forschungen sagen, dass ein hoher Anteil von CBD im Verhältnis zu THC im Cannabis vorteilhaft ist. Sollte es dir psychisch oder allgemein schlecht gehen, dann sind Alkohol oder Cannabis definitiv nichts für dich! Geh' zum Arzt, oder iss eine gesunde Suppe und leg dich ins Bett.
  • §10 Der Rausch setzt erst nach ein paar Minuten ein und dauert etwa eine bis vier Stunden. Gute Reise! Dein Blutdruck könnte steigen oder sinken. Trinke einen großen Schluck, dein Mund wird trocken.
  • §11 Musikhören wird auf einmal zu einem Konzert der besonderen Art. Berührungen fühlen sich anders an.
  • §12 Nach dem Konsum, warte mit dem Autofahren so lange, bis dein THC im Blut unter zehn Nanogramm ist. Bei einmaligem Konsum sollten 6 Stunden ausreichen, um wieder nüchtern zu werden. Das gilt nur bei Inhalation. Oral eingenommen, wirkt es viel länger!
  • §13 Unterstütze den Hanfverband.de durch Mitgliedschaft oder Spende.
  • §14 Mach regelmäßig für ein paar Tage/Wochen Kiffpause. Danach knallt es wieder besser. (Der Körper gewöhnt sich langsam an das THC) Dauerkonsum kann in die Abhängigkeit führen.
  • §15 Habe immer genügend Eistee, Orangensaft, Erdnussflips, Schokodrops und andere Leckereien zuhause falls ein Fressrausch dich überkommt. Zur Not tut es die Pizza von Gestern auch. Geruchs- und Geschmackssinn sind besonders stark. Alles schmeckt besser.
  • §16 Cannabis ist nicht cool. Iss lieber frische Brokkoli. Vielleicht mit Cannabisbutter? Oral wirkt Cannabis viel später aber auch intensiver und länger. Sehr vorsichtig dosieren! Was im Körper ist, ist im Körper und wirkt über die nächsten 8 Stunden.

http://www.cannabisfakten.de

zu §1: Frauen sind mit 18 Jahren voll entwickelt. Männer sollten bis 25 Jahren mit Alkohol und Cannabis vorsichtig sein.

zu §2: Tabak gehört nicht in den Verdampfer! Die Cannabisblüten werden idealerweise kurz vorher klein zermahlen. Nach dem Verdampfen kann das Kraut noch in Müsli oder Quark verwendet werden. Hebe die Reste auf, oder entsorge sie verantwortungsvoll. THC verdampft ab 160°C und CBD ab 180°C. Ideale Temperatur liegt bei 185°C bis 190°C.

zu §5: Was ist ein mind-set? Es geht darum, dass es dir vor dem Konsum nicht schlecht gehen sollte. Du bist nicht in depressiver Stimmung, alle wichtigen Aufgaben sind erledigt und brauchen für die nächsten 5 Stunden nicht deine Aufmerksamkeit. Die Sonne scheint (in deinem Herzen) und du hast einen Moment Zeit, um dich von der Realität zu verabschieden, dich vom Boden abzustoßen und ein paar Runden zu fliegen (in Gedanken nicht in Wirklichkeit).

zu §6: Symptome einer Überdosis von THC: Übelkeit, starker Blutdruckabfall, Erbrechen, Herzrasen, Todesangst. Willkommen im Club der Überdosierten! Keine Panik. Du stirbst heute nicht. Leg dich hin und lager die Beine höher, um deinen Kreislauf zu stabilisieren. Nächstes mal vorsichtiger dosieren.
Eine Überdosis ist eine unnötige Belastung für die Organe. (Herz, Leber, Niere)

zu §8: Es geht um Jim Morrison. So konsumiert man kein Haschisch! Falls du versehentlich so einen Brocken schluckst, dann übergib dich möglichst bald, um ihn so herauszubefördern. Jim hat die Nacht, zur Beobachtung, im Krankenhaus verbracht.

zu §10: Der Hinweis "Gute Reise!" ist eher als auflockernder Spass zu verstehen, da man durch THC keinen "Trip" erleben kann, wie das bei Psychedelika wie LSD oder Psilocin der Fall sein kann.

zu §13: Wenn "Gelegentlich" und "Maßvoll" teil deines Wortschatzes sind, kannst du mit Cannabis richtig alt werden, da es kein Zellgift ist. Nicht alle Menschen vertragen Cannabis gut. Wenn es unangenehm wird, lass es sein.

zu §15: Achtung! Ein Fressrausch ist natürlich nichts für Diabetiker, da hierbei der Blutzuckerspiegel in kurzer Zeit stark ansteigen wird. Diabetiker dürfen sich nicht dem Fressrausch hingeben oder eben kein Cannabis konsumieren, oder vorher für große Mengen Salat und Knäckebrot sorgen.

zu §16: Oral konsumiert, fängt die Wirkung sehr spät an, deshalb ist hier die Gefahr der Überdosierung besonders hoch. Verantwortungsvoll herantasten. Decarboxylieren nicht vergessen, sonst ist das THC nicht (Rausch-) wirksam.


Ich sehe den Knigge jetzt als "Fertig" an. Hängt ihn euch ins Schlafzimmer oder in den Küchenschrank. Verteilt ihn in der Stadt oder druckt ihn in die Zeitung. Mir egal. Er ist Public Domain. Das bedeutet ich habe keinerlei verwertbare Rechte daran. Hanfige Grüße FraFra!



Alter §4:
§4
Pass auf, dass es nicht gestreckt oder verschimmelt ist. Flüssigdünger/Zucker können die Lunge dauerhaft schädigen.
KiffKnigge_08_2022_PUBLIC_DOMAIN.pdf
(88.23 KiB) 350-mal heruntergeladen
Zur Menge, kann pauschal nichts gesagt werden, da jeder Mensch anders auf THC reagiert. Wenige Menschen brauchen nur sehr wenig THC (2mg) zu konsumieren, um in der Stratosphäre zu schweben oder Übelkeit zu verspüren. Andere kommen mit mehr THC (5mg) gut zurecht.
Für Anfänger, wäre meiner Meinung, eine Menge von 0,1 Gramm mit 10%THC und 2%CBD ein Wert, der nicht überschritten werden sollte (Mehr CBD geht natürlich immer). Falls nach zehn Minuten (nach der Inhalation) nichts zu spüren ist, kann dann immer noch nachgelegt werden.

Anfänger sollten immer mit schwachen Kräutern beginnen. Cannabis wirkt schon in kleinsten Dosen medizinisch. Lange bevor ein Rauschgefühl zu spüren wäre! Wer keinen Rausch haben möchte, braucht nur sehr niedrig zu dosieren.

Wenn jetzt noch Fragen offen sind, bitte den ganzen Thread durchlesen! Da wird noch vieles deutlich erklärt.
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Fr 23. Dez 2022, 17:08, insgesamt 97-mal geändert.
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Martin Mainz
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Martin Mainz »

Ich dachte das wird der Beipackzettel, wenn es legal ist. Da passen ja einige Sätze nicht so ganz.
Bei 2 würde ich auch die orale Einnahme erwähnen und vielleicht daß man es gar nicht rauchen sollte.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Martin Mainz hat geschrieben: Di 30. Mär 2021, 18:52 Ich dachte das wird der Beipackzettel, wenn es legal ist. Da passen ja einige Sätze nicht so ganz.
Bei 2 würde ich auch die orale Einnahme erwähnen und vielleicht daß man es gar nicht rauchen sollte.
Ja, ist ja noch nicht Endgültig die Liste. War witzig gemeint.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Dopeworld »

Ein Hinweis könnte auch in der Art sein:

Tatsächlich gehen die meisten Wissenschaftler heute davon aus, dass Cannabis eine latent vorhandene Psychose auslösen kann. Dieses Risiko besteht also für Menschen, die genetisch vorbelastet sind und meist ähnliche Fälle in der näheren Verwandtschaft haben oder die wegen anderer Einflussfaktoren früher oder später psychotische Episoden erleben werden. Bei ihnen können die Symptome durch Cannabiskonsum früher auftreten und einen schwereren Verlauf nehmen. Bezogen auf schizophrene Psychosen liegt der Anteil dieser Risiko-Gruppe weltweit bei ca. einem Prozent(1).

Anders als bei Alkohol(2) gibt es keinen Nachweis, dass Cannabis(3) bei gesunden, nicht vorbelasteten Konsumenten eine eigenständige Psychose verursachen kann.

Von solchen längerfristigen Krankheitsbildern zu unterscheiden sind akute psychotische Symptome wie Desorientiertheit oder Paranoia, die nach dem Konsum hoher Mengen THC bei besonders empfindlichen Personen auftreten können und nach einigen Stunden bis wenigen Tagen wieder verschwinden.(4)

https://cannabisfakten.de/psychose

Wichtig könnten auch allgemeine Hinweise zur Dosierung bezogen auf THC, CBD Anteile sein.
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Martin Mainz
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Martin Mainz »

Psychoaktiv wirkende Substanzen, die bei akuter Aufnahme in den Körper eine sedative Wirkung besitzen, sowie zu einer verminderten Gedächtnisfunktion und einer Verminderung des diastolischen Blutdrucks führen können. In hohen Dosen können psychotomimetische Wirkungen mit Verwirrung, Sinnestäuschungen und paranoiden Zuständen auftreten.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Moment mal! Ich schreibe kein Buch über die Wirkung und Nebenwirkung von Cannabis.
Es soll einfach bleiben. Mir ist es schon zu lang.

Es kann sich ja jeder selbst in Büchern einlesen, wenn er oder sie es möchten.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme PD

Beitrag von FraFraFrankenstein »

So, ich denke die Liste ist jetzt fertig. Bereit für eine Veröffentlichung. Ich gebe sie als "Public Domain" frei. Also Kostenlos an Alle ohne jegliche Einschränkungen.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Martin Mainz »

Schreib noch Tabak statt Taback. Leider hast du essen nicht mit aufgenommen. Und den Punkt: Musik? Ja bitte.

Schönes Handout :mrgreen:
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 12:11 Schreib noch Tabak statt Taback. Leider hast du essen nicht mit aufgenommen. Und den Punkt: Musik? Ja bitte.

Schönes Handout :mrgreen:
Danke! Essen ist bei Fressrausch mit dabei. Ausserdem wollte ich keine Werbung für den Konsum machen. Deshalb habe ich das Essen auch weggelassen und natürlich, weil es mir zu lang wird.
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Do 1. Jul 2021, 01:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Dopeworld »

5 Tipps für Erstkiffer

quasi für den Funfaktor - statt wichtige "Hinweise zu Risiken und Nebenwirkungen" wie bei üblicher Aufklärung -

Da würde ich noch dazu schreiben, dass man beim Konsum auf das Setting etwas acht geben sollte. Entspannte Atmosphäre, emotionale Grundeinstellung, Umgebung und Wohlbefinden.

Sind zwar keine Magic Mushrooms, aber die Tendenz vom High sein, ist schon auch abhängig von der Umgebung, Umstände etc.

Also ich kann das schon merken und beeibflussen, einen "schlechten Film" schieben z.B. einfach weil alles unchillig ist.

Z.B. so - mein Hund ist tot, mein Job ist weg und nun erstmal mit meinen "Freunden" Ludwig und Mortler auf der Neonazi-Demo einen durchziehen. Also ein geiles Feeling wird das sicher nicht. ;)
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Cookie »

FraFraFrankenstein hat geschrieben: Sa 3. Apr 2021, 01:46 Essen ist bei Fressrausch mit dabei.
Ich glaube weniger, dass der "Fressrausch" gemeint war (obwohl das natürlich auch ein guter Tipp ist ;))... Du solltest schreiben:
Hanfblüten werden geraucht, verdampft (vaporisiert), gegessen oder getrunken. Falls geraucht, möglichst nicht mit Tabak mischen.
Siehe auch viewtopic.php?p=52815#p52815!
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Dopeworld hat geschrieben: Sa 3. Apr 2021, 03:08 5 Tipps für Erstkiffer

quasi für den Funfaktor - statt wichtige "Hinweise zu Risiken und Nebenwirkungen" wie bei üblicher Aufklärung -
Genau so. Hab Spass, aber übertreib es nicht.
Da würde ich noch dazu schreiben, dass man beim Konsum auf das Setting etwas acht geben sollte. Entspannte Atmosphäre, emotionale Grundeinstellung, Umgebung und Wohlbefinden.

Sind zwar keine Magic Mushrooms, aber die Tendenz vom High sein, ist schon auch abhängig von der Umgebung, Umstände etc.
Ich wollte es nicht allzusehr verkomplizieren, obwohl ich dir zustimme, dass ein gutes Setting wichtig sein kann.
Vielleicht tue ich es noch mit dabei. Danke für den Hinweis.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Hanfblüten werden geraucht, verdampft (vaporisiert), gegessen oder getrunken. Falls geraucht, möglichst nicht mit Tabak mischen.

Siehe auch viewtopic.php?p=52815#p52815!
gegessen oder getrunken. Ja möglich, aber ein Anfänger möchte doch bestimmt erstmal das Original spüren. Deshalb werden die anderen Formen später von selbst entdeckt werden. Die Leute sind Intelligent und können dazulernen. Wie bereits gesagt, möchte ich kein Buch schreiben, in dem alle möglichen Fälle ausdiskutiert werden. Trotzdem Danke für deinen Beitrag.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Cookie »

Nun, wenn Du Leute, die nicht rauchen (wollen) oder Probleme damit haben, etwas "auf Lunge zu ziehen", ausschließen möchtest von der Erfahrung, "Erstkiffer" zu sein, dann ist das schon okay... ich würde das aber aufnehmen, da es ja nicht darum geht, ein Buch zu verfassen, sondern einen Satz zu ändern ;). Außerdem ist die Darstellung eine von Fakten, und da fehlt das einfach.

Hinzu kommt, dass Du das nicht verwechseln darfst mit "Haschisch oder Cannabisbutter in Flüssigkeiten oder Keksen" (oder oder) aufzulösen, das ist wesentlich heftiger - oder kann es sein. Das würde ich daher auch einem Erstkiffer nicht empfehlen... ich erinnere mich da an einen Freund, der noch am nächsten Abend ziemlich gut drauf war :mrgreen:. Wir haben's ihm aber gesagt, bevor er es trank... und er war Erstkiffer ;).
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cookie hat geschrieben: Sa 3. Apr 2021, 12:41 Nun, wenn Du Leute, die nicht rauchen (wollen) oder Probleme damit haben, etwas "auf Lunge zu ziehen", ausschließen möchtest von der Erfahrung, "Erstkiffer" zu sein, dann ist das schon okay... ich würde das aber aufnehmen, da es ja nicht darum geht, ein Buch zu verfassen, sondern einen Satz zu ändern ;). Außerdem ist die Darstellung eine von Fakten, und da fehlt das einfach.

Hinzu kommt, dass Du das nicht verwechseln darfst mit "Haschisch oder Cannabisbutter in Flüssigkeiten oder Keksen" (oder oder) aufzulösen, das ist wesentlich heftiger - oder kann es sein. Das würde ich daher auch einem Erstkiffer nicht empfehlen... ich erinnere mich da an einen Freund, der noch am nächsten Abend ziemlich gut drauf war :mrgreen:. Wir haben's ihm aber gesagt, bevor er es trank... und er war Erstkiffer ;).
Vielen Dank für deine Mitarbeit, aber ich werde es nicht ändern, da ich den oralen Konsum auf meiner Liste nicht behandeln möchte. Für mich würde es zu weit führen, da oraler Konsum besonders für Erstkonsumenten gefährlicher sein kann, da der Rausch später einsetzt und dann zu stark werden könnte, wenn zu früh nachgelegt wird. Das sind Sachen, die man erst später ausprobieren kann, wenn mehr Erfahrung vorhanden ist.

Du kannst ja deine eigene Liste schreiben.
Hanfige Grüße
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Dopeworld hat geschrieben: Sa 3. Apr 2021, 03:08

Z.B. so - mein Hund ist tot, mein Job ist weg und nun erstmal mit meinen "Freunden" Ludwig und Mortler auf der Neonazi-Demo einen durchziehen. Also ein geiles Feeling wird das sicher nicht. ;)

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen warum jemand sein weed dermaßen verschwenden sollte. :lol:
Die Hölle auf Erden. :mrgreen:
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Di 8. Feb 2022, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Dopeworld »

Kurz OT: wegen Cannabis essen


CANNABIS ESSEN VS. RAUCHEN: WIE DER KÖRPER REAGIERT!

Gegessenes Cannabis ist eine Kraft, mit der man rechnen muss und kann einen leicht überwältigen wenn man unvorbereitet ist. Der Grund dafür liegt in der Art, wie die Verbindungen im Cannabis mit dem Körper interagieren. Wenn man Cannabis ißt, muss es den Verdauungstrakt passieren. Während des Prozesses der Absorption passiert das THC die Leber, wo es in eine viel stärkere Form umgewandelt wird. Δ-9-THC (normales THC) wird zu 11-Hydroxy-THC, welches die Blut-Hirn-Schranke viel leichter durchdringen kann!

Wenn Cannabis inhaliert wird, entweder in Form von Rauch oder Dampf, gelangen die Verbindungen über die Lunge direkt ins Blut. Dies bewirkt, daß das THC die Leber umgeht und sich direkt auf den Weg ins Gehirn macht, was zu einem viel schneller einsetzenden, aber weniger kräftigen Rausch führt.
...
Es ist erwähnenswert, daß, wenn Du Gras rauchst, das THC, das es beim ersten Durchgang nicht durch die Blut-Hirn-Schranke geschafft hat, sich auf eine Reise durch den Blutkreislauf begibt. Auf seiner Reise wird es in die Leber gelangen, wo es in der gleichen Weise in 11-Hydroxy-THC umgewandelt wird, wie wenn man es ißt. Dies bewirkt, daß man die Wirkungen der beiden THC Formen fühlt, sobald es wieder zurück in das Gehirn gelangt.
...
Der Hauptunterschied zwischen dem Essen und Rauchen ist, daß ALLES von dem THC in 11-Hydroxy-THC umgewandelt wird, wenn Du es oral einnimmst, beim Rauchen hingegen nur ein Teil davon.
...
Es läuft also alles darauf hinaus wie THC metabolisiert wird. THC wird sehr schnell abgebaut wenn es nicht die Leber passiert, doch wenn es das tut, kann es irgendwas zwischen 6-10 Stunden verweilen. Das bedeutet, daß, wenn Du Marihuana ißt und somit eine reine Dosis von 11-Hydroxy-THC im Blut hast, Du für eine ganze Weile high sein wirst.
...
Zweitens kommt es auch auf Konzentrationen an. Beim Rauchen von Cannabis gelangt tatsächlich viel mehr THC ins Blut als beim Essen. Etwa 50-60% der inhalierten Cannabinoide gelangen in die Blutbahn, während es beim Essen nur 10-20% sind. Daher setzt die Wirkung von gegessenem Cannabis viel langsamer ein.
https://www.zamnesia.com/de/blog-warum- ... elt%20wird.

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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von Cookie »

Ja, und deswegen ist es auch so gut, wenn man es nicht übertreibt ;). Du brauchst beim Essen einfach deutlich weniger als wenn man es raucht. Und ja, es wirkt auch anders und viel länger anhaltend. Wer's mag - ich zum Beispiel - wird seine Freude damit haben. Und hinterher schlafen kann man auch noch, tief und fest.

Wissen muss man nur 2 Dinge: 1. das THC muss "aktiviert" sein (THCA -> THC) und 2. man ist u. U. am nächsten Morgen noch "breit" (wenn auch nicht wie am Abend zuvor) und daher sollte man auf Autofahren verzichten bzw. es bspw. am Wochenende machen.
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Re: Beipackzettel Hinweise zur Einnahme

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Okay, ich habe das Blatt nochmal überarbeitet. Jetzt auch mit PDF zum Runterladen.
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Mo 26. Jul 2021, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
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