Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Ich stimme Dir absolut zu, Südhesse, dass alle Beschränkungen im Hinblick auf Verkauf und Eigenanbau wirklich Unfug sind, aber wenn wir das mit dem Status-Quo vergleichen, ist das das Paradies, auch wenn wir beschränkt werden sollten. Richtig wäre, es genauso wie beim Bierbrauen z. B. zu machen, wofür es praktisch keine Beschränkungen im privaten Bereich gibt.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Wenn der Versand verboten ist, dann hoffentlich in Zukunft nicht für Samen. Das wäre unpraktisch.
Man sollte einfach einmal auf die Cannabis Züchter zugehen und mit ihnen reden, was gut ist und was nicht. Was den Eigenanbau betrifft finde ich alles herzlos bisher. Die Richtung stimmt, aber besonders Mühe gibt sich keiner bei dem Thema. AFAIK ist bei den Linken die Sache noch am großzügigsten geregelt.
Man sollte einfach einmal auf die Cannabis Züchter zugehen und mit ihnen reden, was gut ist und was nicht. Was den Eigenanbau betrifft finde ich alles herzlos bisher. Die Richtung stimmt, aber besonders Mühe gibt sich keiner bei dem Thema. AFAIK ist bei den Linken die Sache noch am großzügigsten geregelt.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Es ist nur eine Entwurf, kein fertiges Gesetz, das ist wohl wahr. Wenn ich mir nun aber die zu erwartenden Konstellationen in den Entscheidungsgremien anschaue, dann gehe ich eher davon aus, dass das CannKG eher die Maximalforderung der Grünen ist und durch die Forderungen der anderen potentiell Regierungsbeteiligten vermutlich eher in eine Richtung gelenkt wird, die gegen die Vorstellungen eines Hanffreundes laufen:Cookie hat geschrieben: Do 3. Jun 2021, 14:16 Ansonsten gebe ich nur zu bedenken, dass das Vorschläge sind, kein fertiges Gesetz. Das würde, sollte es dazu wirklich kommen (nächstes Jahr!?), ohnehin noch durch die üblichen parlamentarischen Gremien gehen, und was dann davon so oder so hinterher raus kommt, ist eine zweite Frage.
-€DU/€SU: Nö, Privatanbau, seid ihr verrückt, da haben wir bald ganz viele Haschgiftspritzer auf unseren Straßen liegen (wie da in San Francisco/Quelle: Rede Alexander Krauß im Bundestag vom 22.02.2018) https://www.cducsu.de/themen/familie-fr ... ehr-drogen
-FDP: Nö, mit Privatanbau verdienen wir zu wenig, 1 Pflanze privat ist ok, ansonsten hat unser Business zu viel Privatkonkurrenz, das drückt die Preise.
-SPD: Hmm, nö, kein CannKG, ist noch zu früh für unsere Arbeiterklasse, die wir nicht mehr vertreten. Lass mal lieber noch ein paar Jahre über Modellprojekte reden...
-Linke: Hat nix zu sagen, ist eh in der Opposition...
So ungefähr (stark vereinfacht) stelle ich mir zumindest die dann folgende parlamentarische Debatte zur Einführung des CannKG vor.
Vielleicht sollten die Grünen direkt 50 Pflanzen fordern, dann hätte man zumindest noch etwas Verhandlungsmasse
Ansonsten wünsche ich mir auch einfach eine Freigabe zum Eigenanbau analog Tabak (bis 100 Pflanzen geht man von Privatanbau aus) / Bierbrauen was auch immer, wo mit akzeptablen Grenzwerten zwischen gewerblichem und privatem Anbau unterschieden wird.
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Ja, ich finde, Du hast die genannten Parteien schön und richtig zusammengefasst
.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Das was kommt, muss man als 1. Schritt in die richtige Richtung betrachten. Nachdem man bei Alkohol, Tabak Fehler gemacht hat, geht man nun auf Nummer sicher bei Cannabis. "Sozialpädagogen" verkaufen dann Ganja mit Maximal-THC im "Fachgeschäft". Und man darf 1 Pflanze bestaunen zu Hause.
In den USA hat man ja teilweise ziemlich schnell nachgebessert. Ich hoffe die Qualität der Diskussionen steigt auch, wenn erstmal grundsätzlich legalisiert wurde.
In den USA hat man ja teilweise ziemlich schnell nachgebessert. Ich hoffe die Qualität der Diskussionen steigt auch, wenn erstmal grundsätzlich legalisiert wurde.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Ja, so ist es gemeint, denke ich. Aber auch, um die anderen Parteien und Bürger nicht abzuschrecken... man muss bedenken, dass wir mind. 1 - 2 Generationen ohne Cannabis hatten. Die Leute sind verunsichert, haben aber noch keine Meinung, sondern Vorurteile. Die müssen wir "schonend abbauen"Dopeworld hat geschrieben: Fr 4. Jun 2021, 08:54 Das was kommt, muss man als 1. Schritt in die richtige Richtung betrachten.
Hehe, so in der Art, damit wir bloß beim Kauf auch hübsch aufgeklärt werden über die schlimmen Dinge, die da passieren können.Dopeworld hat geschrieben: Fr 4. Jun 2021, 08:54 "Sozialpädagogen" verkaufen dann Ganja mit Maximal-THC im "Fachgeschäft".
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Eines ist sicher, egal wie erfolgreich die Legalisierung sein wird, die üblichen Verdächtigen werden alles schlecht reden. Man sieht es deutlich bei der Bewertung zu Kanada. 50% weniger jugendliche Kiffer. Für die Drogenbeauftragte nicht einmal erwähnenswert.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Die Zahl wäre mir neu. Das sind eher um die 2-4% weniger. Oder hast du da andere Quellen?
https://www.myweedo.de/gruene-seiten/po ... n-weniger/
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Das ist von hier:Martin Mainz hat geschrieben: Fr 4. Jun 2021, 18:55Die Zahl wäre mir neu. Das sind eher um die 2-4% weniger. Oder hast du da andere Quellen?
https://www.myweedo.de/gruene-seiten/po ... n-weniger/
https://www.cbc.ca/news/canada/new-brun ... -1.5781423In fact, use of cannabis in the age bracket of 15 to 17 has been cut in half, down to 10 per cent from the 20 per cent it was before legalization.
But cannabis consumption for those between the ages of 18 and 24 is 33 per cent, which Boudreau said is relatively unchanged.
Ich weiß nicht, ob es noch mehr Nachrichten gibt.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Ah krass, danke
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Wenn jemand offizielle Statistiken zu Kanada hat, keine Zeitungsartikel, dann könnte man einmal die Drogenbeauftragte damit konfrontieren. Jugendschutz hat doch oberste Priorität angeblich.... 
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Hier und in den dortigen weiterführenden Links findet ihr offizielle Zahlen, Statistiken und vieles mehr zum Cannabis-Konsum in Kanada:
https://www150.statcan.gc.ca/n1/pub/11- ... 43-eng.htm
Hier direkt eine Tabelle zum Konsum der kanadischen Hanffreunde:
https://www150.statcan.gc.ca/n1/pub/82- ... 01-eng.htm
Und nein, der Konsum ist nicht zurück gegangen, er hat sich, zumindest geringfügig,
in allen Altersgruppen erhöht. Die 15-17-jährigen sind da mittlerweile raus, weil die
Datenlage hier wohl etwas unzuverlässig ist. In früheren Statistiken waren sie noch dabei,
aber auch bei denen war ein Anstieg des Konsums zu erkennen.
(Bei der Betrachtung des erhöhten Konsums sollte man aber auch den Legalisierungs-Effekt
und die damit einhergehende offenere Kommunikation der Menschen in Bezug auf ihren
Konsum nicht außer Acht lassen.)
Auf jeden Fall ist der Schwarzmarktanteil deutlich zurück gegangen und somit vermutlich
auch der Anteil der Menschen, die aufgrund des Konsums stärkerer Drogen ggf. ein
problematisches Konsummuster entwickeln. Sind ja dadurch auch weniger Menschen,
die in Kontakt mit diesen Drogen kommen...
Naja und wie man an den Zahlen auch sehen kann, sind offenbar viele der ehemals illegalen Verkäufer in das legale Geschäft gewechselt. Die Anzahl der legalen Shops hat sich bis 2020 fast verachtfacht von 182 auf 1445.
Ob du mit den Zahlen die verblendete Drogenbeauftragte von irgendwas überzeugen kannst, bezweifle ich stark. Sie wird im Zweifelsfall sowieso alles möglichst negativ auslegen und der erhöhte Anteil der Konsumenten spielt ihr dabei auch noch in ihre Prohibitionskarten...
Aber die dusselige Drogenbeauftragte muss auch keiner überzeugen. Die ist doch nur die Marktschreierin des BMG. Den aktuellen Minister brauchst auch nicht überzeugen. Der ist mit sich selbst und seiner Karriere beschäftigt. Man kann nur hoffen (und wählen), dass (und damit) das Parteibuch des Gesundheitsministers nach der Wahl im September weder schwarz noch blau ist.
https://www150.statcan.gc.ca/n1/pub/11- ... 43-eng.htm
Hier direkt eine Tabelle zum Konsum der kanadischen Hanffreunde:
https://www150.statcan.gc.ca/n1/pub/82- ... 01-eng.htm
Und nein, der Konsum ist nicht zurück gegangen, er hat sich, zumindest geringfügig,
in allen Altersgruppen erhöht. Die 15-17-jährigen sind da mittlerweile raus, weil die
Datenlage hier wohl etwas unzuverlässig ist. In früheren Statistiken waren sie noch dabei,
aber auch bei denen war ein Anstieg des Konsums zu erkennen.
(Bei der Betrachtung des erhöhten Konsums sollte man aber auch den Legalisierungs-Effekt
und die damit einhergehende offenere Kommunikation der Menschen in Bezug auf ihren
Konsum nicht außer Acht lassen.)
Auf jeden Fall ist der Schwarzmarktanteil deutlich zurück gegangen und somit vermutlich
auch der Anteil der Menschen, die aufgrund des Konsums stärkerer Drogen ggf. ein
problematisches Konsummuster entwickeln. Sind ja dadurch auch weniger Menschen,
die in Kontakt mit diesen Drogen kommen...
Naja und wie man an den Zahlen auch sehen kann, sind offenbar viele der ehemals illegalen Verkäufer in das legale Geschäft gewechselt. Die Anzahl der legalen Shops hat sich bis 2020 fast verachtfacht von 182 auf 1445.
Ob du mit den Zahlen die verblendete Drogenbeauftragte von irgendwas überzeugen kannst, bezweifle ich stark. Sie wird im Zweifelsfall sowieso alles möglichst negativ auslegen und der erhöhte Anteil der Konsumenten spielt ihr dabei auch noch in ihre Prohibitionskarten...
Aber die dusselige Drogenbeauftragte muss auch keiner überzeugen. Die ist doch nur die Marktschreierin des BMG. Den aktuellen Minister brauchst auch nicht überzeugen. Der ist mit sich selbst und seiner Karriere beschäftigt. Man kann nur hoffen (und wählen), dass (und damit) das Parteibuch des Gesundheitsministers nach der Wahl im September weder schwarz noch blau ist.
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Dankeschön! Scheint leider nicht so einfach zu sein, mit den Zahlen. Kann man wohl rauslesen, bzw. betonen was man möchte.
Nur die Reduzierung des Schwarzmarktes ist eindeutig.
Hmmmm....
Nur die Reduzierung des Schwarzmarktes ist eindeutig.
Hmmmm....
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Gerade den Rückgang des Schwarzmarktes kann man eigentlich gar nich hoch genug bewerten - nicht nur, weil wie von dir erwähnt der "Übergang" zu anderen Drogen erschwert wird, sondern auch, weil die Qualität des Cannabis an sich einfach eine um Welten andere/sicherere ist. Da verwundern auch die insgesamt leicht gestiegen Zahlen keineswegs IMO.Gebetskette hat geschrieben: Di 8. Jun 2021, 22:10 Hier und in den dortigen weiterführenden Links findet ihr offizielle Zahlen, Statistiken und vieles mehr zum Cannabis-Konsum in Kanada:
https://www150.statcan.gc.ca/n1/pub/11- ... 43-eng.htm
Hier direkt eine Tabelle zum Konsum der kanadischen Hanffreunde:
https://www150.statcan.gc.ca/n1/pub/82- ... 01-eng.htm
[...]
Auf jeden Fall ist der Schwarzmarktanteil deutlich zurück gegangen und somit vermutlich
auch der Anteil der Menschen, die aufgrund des Konsums stärkerer Drogen ggf. ein
problematisches Konsummuster entwickeln. Sind ja dadurch auch weniger Menschen,
die in Kontakt mit diesen Drogen kommen...
- FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Ja, ich finde auch das der Staat in den Schnapps mehr Methylalkohol reinmischen sollte. Dann natürlich auch so deklarieren, damit die Schnapsnasen auch wissen, dass sie Dreck saufen. Es soll in den Augen richtig schön drücken. Dann werden die bestimmt bald den Konsum einstellen.
Das ist natürlich nicht meine Meinung. Das gehört eher zu Gesundheitspolitikern von CDU/CSU und AFD.
Hanfige Grüße
FraFra
Das ist natürlich nicht meine Meinung. Das gehört eher zu Gesundheitspolitikern von CDU/CSU und AFD.
Hanfige Grüße
FraFra
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Cannabis.
Hallo ich möchte mich vorstellen. Ich möchte anonym bleiben. Ich habe gehört Cannabis legalisierung 30 gramm oder wie auch immer. Denkt bitte an eure Kinder und an andere Leute die kein Konsum brauchen. Cannabis legal Ich finde die Idee sehr erschreckend vor allem den normal Verbraucher. Ich möchte meine Geschichte euch erzählen was ich erlebte. Meine Geschichte fängt im Jahr 2015 an. Ich war 15 Jahre alt und wollte endlich mal dazu gehören mir den coolen Leuten. Das erste mal mit Gras sollte ich durch eine bong tuen. Ich fand kein Gefallen daran aber der Zwang tat das ich es wollte. Endeffekt war ich 7 Jahre lang danach süchtig und mein Leben veränderte sich jährlich zum Abgrund. Ich konnte ohne hilfe aufhören weil ich ein Nahrtod Erlebnis hatte zwecks Cannabis und Luftnot.Leute die es täglich konsumieren wegen Depressionen Ängste etc. Kann und will ich nicht verstehen, denn ihr werdet dadurch automatisch krank! Cannabis ist kein Heilmittel!!! Ich habe die Erfahrung gemacht fast sogar mit dem Tode. Eure persönlichkeit verändert sich enorm nach dauernder Konsum auf Dauer! Ihr verliert das soziale, Freunde Familie.! Wenn ihr davon wegkommt so wie ich ohne Hilfe müsst ihr vorsichtig sein. Verleitet sich stark nach Drogen die das Gegenteil bewirken zb. Das wach sein das aufpushen. Ich sage keine legalisierung egal welche droge!!! Ihr werdet es büßen müssen.
Hallo ich möchte mich vorstellen. Ich möchte anonym bleiben. Ich habe gehört Cannabis legalisierung 30 gramm oder wie auch immer. Denkt bitte an eure Kinder und an andere Leute die kein Konsum brauchen. Cannabis legal Ich finde die Idee sehr erschreckend vor allem den normal Verbraucher. Ich möchte meine Geschichte euch erzählen was ich erlebte. Meine Geschichte fängt im Jahr 2015 an. Ich war 15 Jahre alt und wollte endlich mal dazu gehören mir den coolen Leuten. Das erste mal mit Gras sollte ich durch eine bong tuen. Ich fand kein Gefallen daran aber der Zwang tat das ich es wollte. Endeffekt war ich 7 Jahre lang danach süchtig und mein Leben veränderte sich jährlich zum Abgrund. Ich konnte ohne hilfe aufhören weil ich ein Nahrtod Erlebnis hatte zwecks Cannabis und Luftnot.Leute die es täglich konsumieren wegen Depressionen Ängste etc. Kann und will ich nicht verstehen, denn ihr werdet dadurch automatisch krank! Cannabis ist kein Heilmittel!!! Ich habe die Erfahrung gemacht fast sogar mit dem Tode. Eure persönlichkeit verändert sich enorm nach dauernder Konsum auf Dauer! Ihr verliert das soziale, Freunde Familie.! Wenn ihr davon wegkommt so wie ich ohne Hilfe müsst ihr vorsichtig sein. Verleitet sich stark nach Drogen die das Gegenteil bewirken zb. Das wach sein das aufpushen. Ich sage keine legalisierung egal welche droge!!! Ihr werdet es büßen müssen.
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Das hier ist die Sektion "Cannabis als Medizin". Hier wirst du viele Menschen finden, denen Cannabis enorm hilft, schwere Leiden zu lindern. Schmerzen, Ängste, Epilepsie, Migräne, Tourette, zahlreiche (begleitende) Probleme z.B. bei Schlaf und Verdauung... Cannabis kann gesundheitlich sehr einschränkende Krankheiten manchmal deutlich lindern, wenn auch nicht heilen (was übrigens auch auf die meisten anderen Medikamente zutrifft).
Es bedeutet für manche Menschen, dass sie ihr Leben nach vielen Jahren wieder genießen können, dass das soziale Umfeld entlastet wird, welches durch die Krankheit gelitten hat. Dass Sport und Freizeitaktivitäten wieder möglich werden, dass die Verdrängung an den sozialen und ökonomischen Rand der Gesellschaft aufgehalten wird, dass die Lebensqualität und Lebensfreude steigt... und das bei täglichem Gebrauch OHNE negative Folgen für Nieren, Leber und Nervensystem.
Das liegt daran, dass Menschen und Säugetiere ein körpereigenes Cannabinoidsystem besitzen, das Endocannabinoidsystem. Wir produzieren selbst Cannabinoide, die helfen körpereigene Prozesse zu regulieren. Manchmal funktioniert das System aber nicht, dann können pflanzliche Cannabinoide die beste Lösung sein. Dass insbesondere bei Heranwachsenden Vorsicht geboten ist und Schaden entstehen kann, das ist logisch wenn es um körpereigene Prozesse in der Entwicklung geht.
Viele Patienten in diesem Forum haben Jahre oder Jahrzehnte(!) voll Leid und starken Medikamenten mit schweren Nebenwirkungen und unzureichender Wirkung hinter sich, manche leiden jetzt noch unter den Folgen. Gott sei es gedankt wenn diesen Menschen etwas helfen kann, was einfach so aus dem Boden wächst!
Schlussendlich hält sich in der Bevölkerung die irrige Annahme, dass Verbote die Gesellschaft vor Cannabis schützen und zu weniger Konsum führen. Das ist nachweislich falsch, wissenschaftlicher Konsens ist vielmehr dass die Gesetzgebung keinen Einfluss auf den Konsum hat (u.a. festgestellt durch die europäische Beobachtungsstelle EMCDDA). Der Drogengebrauch wird v.a. durch gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen beeinflusst - Cannabis in den 60ern und 70ern im Kontext der Hippie-Bewegung, Heroin in den 80ern, leistungssteigernde chemische Drogen in den 90ern und später im Kontext von Party-Subkulturen...
Und bei der Entwicklung der Drogengesetzgebung spielten tatsächlich Rassismus und Klassenunterschiede eine große Rolle.
An dieser Stelle muss man aber klar den therapeutischen Gebrauch trennen vom Gebrauch bzw. Missbrauch als Droge!
Ein sehr wichtiger Punkt, der gerne missachtet wird: Man muss den jungen Menschen gegenüber ehrlich sein bei der Aufklärung. Die Welt besteht nicht nur aus Menschen, die negative Erfahrungen machen. Und oft ist es die Umgebung, welche Drogengebrauch stigmatisiert und User ausgrenzt, wenn sie doch eigentlich Hilfe bräuchten. Prävention funktioniert nachweislich, im Gegensatz zu Verboten.
Es bedeutet für manche Menschen, dass sie ihr Leben nach vielen Jahren wieder genießen können, dass das soziale Umfeld entlastet wird, welches durch die Krankheit gelitten hat. Dass Sport und Freizeitaktivitäten wieder möglich werden, dass die Verdrängung an den sozialen und ökonomischen Rand der Gesellschaft aufgehalten wird, dass die Lebensqualität und Lebensfreude steigt... und das bei täglichem Gebrauch OHNE negative Folgen für Nieren, Leber und Nervensystem.
Das liegt daran, dass Menschen und Säugetiere ein körpereigenes Cannabinoidsystem besitzen, das Endocannabinoidsystem. Wir produzieren selbst Cannabinoide, die helfen körpereigene Prozesse zu regulieren. Manchmal funktioniert das System aber nicht, dann können pflanzliche Cannabinoide die beste Lösung sein. Dass insbesondere bei Heranwachsenden Vorsicht geboten ist und Schaden entstehen kann, das ist logisch wenn es um körpereigene Prozesse in der Entwicklung geht.
Viele Patienten in diesem Forum haben Jahre oder Jahrzehnte(!) voll Leid und starken Medikamenten mit schweren Nebenwirkungen und unzureichender Wirkung hinter sich, manche leiden jetzt noch unter den Folgen. Gott sei es gedankt wenn diesen Menschen etwas helfen kann, was einfach so aus dem Boden wächst!
Schlussendlich hält sich in der Bevölkerung die irrige Annahme, dass Verbote die Gesellschaft vor Cannabis schützen und zu weniger Konsum führen. Das ist nachweislich falsch, wissenschaftlicher Konsens ist vielmehr dass die Gesetzgebung keinen Einfluss auf den Konsum hat (u.a. festgestellt durch die europäische Beobachtungsstelle EMCDDA). Der Drogengebrauch wird v.a. durch gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen beeinflusst - Cannabis in den 60ern und 70ern im Kontext der Hippie-Bewegung, Heroin in den 80ern, leistungssteigernde chemische Drogen in den 90ern und später im Kontext von Party-Subkulturen...
Und bei der Entwicklung der Drogengesetzgebung spielten tatsächlich Rassismus und Klassenunterschiede eine große Rolle.
An dieser Stelle muss man aber klar den therapeutischen Gebrauch trennen vom Gebrauch bzw. Missbrauch als Droge!
Ein sehr wichtiger Punkt, der gerne missachtet wird: Man muss den jungen Menschen gegenüber ehrlich sein bei der Aufklärung. Die Welt besteht nicht nur aus Menschen, die negative Erfahrungen machen. Und oft ist es die Umgebung, welche Drogengebrauch stigmatisiert und User ausgrenzt, wenn sie doch eigentlich Hilfe bräuchten. Prävention funktioniert nachweislich, im Gegensatz zu Verboten.
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Anmerkung: meine Antwort bezog sich auf den Text von "Rocky1990" im Unterforum "Cannabis als Medizin", welcher wortgleich ist mit dem Beitrag hier. Die Themen wurden vom Moderator zusammengeführt.
- Martin Mainz
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Jup, sorrymoepens hat geschrieben: Sa 4. Sep 2021, 07:41 Anmerkung: meine Antwort bezog sich auf den Text von "Rocky1990" im Unterforum "Cannabis als Medizin", welcher wortgleich ist mit dem Beitrag hier. Die Themen wurden vom Moderator zusammengeführt.
Aber: Im Prinzip gilt das Geschriebene auch für Freizeit-Cannabis. Hier kommt der Jugendschutz dazu, wenn durch eine Regulierung der Schwarzmarkt angegangen wird und die Qualität für den Endkonsumenten sicherer wird. Besser reguläres, freigegebenes, kontrolliert angebautes Cannabis, als irgendwas vom Schwarzmarkt. Konsumiert wird es sowieso, egal ob mit oder ohne Verbot.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Hallo Rocky, willkommen im Forum!Rocky1990 hat geschrieben: Sa 4. Sep 2021, 01:22 Cannabis.
Ich war 15 Jahre alt und wollte endlich mal dazu gehören mir den coolen Leuten. Das erste mal mit Gras sollte ich durch eine bong tuen. Ich fand kein Gefallen daran aber der Zwang tat das ich es wollte.
Auch wenn du es nicht verstehst, wir und viele Fachleute wollen die Legalisierung, damit so etwas wie bei dir nicht passiert! Jugendliche sollten keinen Zugang zu Cannabis bekommen. Das ist schon Gesetz. Aber Personen ab 21 Jahren sollen es legal bekommen können. Aus verschiedenen Gründen.
Doch Cannabis ist auch ein Heilmittel. Ich hoffe, du wirst deine Meinung noch mal ändern.Kann und will ich nicht verstehen, denn ihr werdet dadurch automatisch krank! Cannabis ist kein Heilmittel!!! Ich habe die Erfahrung gemacht fast sogar mit dem Tode.
Auch diese Meinung ist nicht Fundiert. Die Politik ist dabei es zu Legalisieren. Ärzte verschreiben es bereits zu tausenden. Die sind froh, das es so ein mildes Mittel wie Cannabis gibt.Ich sage keine legalisierung egal welche droge!!! Ihr werdet es büßen müssen.
Hanfige Grüße
FraFra
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Hallo ich möchte mich vorstellen. Ich möchte anonym bleiben. Ich habe gehört Cannabis legalisierung 30 gramm oder wie auch immer. Denkt bitte an eure Kinder und an andere Leute die kein Konsum brauchen. Cannabis legal Ich finde die Idee sehr erschreckend vor allem den normal Verbraucher. Ich möchte meine Geschichte euch erzählen was ich erlebte. Meine Geschichte fängt im Jahr 2015 an. Ich war 15 Jahre alt und wollte endlich mal dazu gehören mir den coolen Leuten. Das erste mal mit Gras sollte ich durch eine bong tuen. Ich fand kein Gefallen daran aber der Zwang tat das ich es wollte. Endeffekt war ich 7 Jahre lang danach süchtig und mein Leben veränderte sich jährlich zum Abgrund. Ich konnte ohne hilfe aufhören weil ich ein Nahrtod Erlebnis hatte zwecks Cannabis und Luftnot.Leute die es täglich konsumieren wegen Depressionen Ängste etc. Kann und will ich nicht verstehen, denn ihr werdet dadurch automatisch krank! Cannabis ist kein Heilmittel!!! Ich habe die Erfahrung gemacht fast sogar mit dem Tode. Eure persönlichkeit verändert sich enorm nach dauernder Konsum auf Dauer! Ihr verliert das soziale, Freunde Familie.! Wenn ihr davon wegkommt so wie ich ohne Hilfe müsst ihr vorsichtig sein. Verleitet sich stark nach Drogen die das Gegenteil bewirken zb. Das wach sein das aufpushen. Ich sage keine legalisierung egal welche droge!!! Ihr werdet es büßen müssen.
Ich gebe Dir in vielen Punkten vollkommen recht. Ab 15, direkt mit der Bong, Schwarzmarktgras konsumieren und das noch fast täglich...
Klar dass das definitiv negative Folgen hat.
Ganz verstehen tue ich das allerdings mit den 7 Jahren süchtig nicht ganz. 2015 + 7= 2022.
Sei´s drum. Wenn das alles stimmt was Du schreibst, hast Du ohne Hilfe aufhören können. Jetzt stelle Dir mal vor das wäre Alkohol gewesen.
Und Du siehst ja, es war kein Problem für Dich an das Gras dranzukommen, in der Illegalität. Wenn es jetzt legal gewesen wäre, wäre zumindest die Stigmatisierung weggefallen und Du hättest das nicht ohne Hilfe ausstehen müssen. Und wer weiß was Du Dir da alles durch die Bong gezogen hast (Synt. Cannabinoide).
Und Du musst verstehen, dass so ziemlich alle Erwachsenen Konsumenten wissen wo ihre Grenzen sind und damit umgehen können. Und das ist bei Cannabis wirklich nicht so schwer.
"Der Hauptgrund für das Verbot von Cannabis ist der Effekt auf degenerierte Rassen. Cannabis lässt nicht-Weiße glauben, sie seien gleichwertig wie Weiße"
Harry Anslinger
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Langsam glaube ich, den Rocky gibt es gar nicht wirklich. Hier hat uns jemand wohl einen Bären aufgebunden. Bitte Kinder, haltet euch hier aus dem Forum fern. Geht lieber nach Draussen zum Spielen.
Hanfige Grüße
FraFra
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
AmnesiaParadise hat geschrieben: Fr 23. Aug 2019, 17:56 Cannabis soll nicht in Apotheken sondern in Fach Geschäften verkauft werden. Also wie in den Niederlanden.
Cannabis soll bis 10gramm pro Person verkauft werden.
Mehr als 10Gramm soll man nicht bei sich führen. Zuhause maximal 50Gramm.
Cannabis Shops sollen selber entscheiden ab welchen alter sie verkaufen. 21 finde ich ein gutes Alter. Ein 21 jähriger hat weniger 14-17 jährige als Freunde und den kann man Mehr Reife zugestehen.
Cannabis sollte preislich auf jedenfall durch die Legalisierung billiger werden um die schwarzmärkte komplett trocken zu legen. 5€ pro Gramm maximal.
Hat jemand noch Ergänzungen ? Vorschläge oder bessere Ideen?
Das wäre alles ein Traum!
Ich bin aber aktuell echt sehr froh, dass wir soweit sind dass verschiedene Apotheken immerhin Rationen in brauchbaren Mengen für z.B. 9 Euro verkaufen.
-
BLAGGA-JAGGA
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
Lizenzen für Coffe Shops so wie in Holland oder vergleichbare Einrichtungen vergeben, welche von Staatlich beauftragten Firmen für den Cannabisanbau unter strengen Regeln beliefert werden. Natürlich müsste es genug Lieferanten geben, damit man das Ganze auch bewältigen kann und dass das Cannabis aus Deutscher Herstellung ist, und das die Illegale Zufuhr mehr oder weniger unterbunden wird.
Außer man würde eine Import Regelung bis zu einer bestimmten Menge Pro Monat oder Jahr schaffen, um es aus Ländern wie Marokko, Afghanistan, Libanon, Indien e.c.t zu Importieren.
Unter anderem wäre hierbei auch eine Gleichbleibende reine Hohe Qualität gewährleistet, ohne Zusatz von Streckmitteln. Gleichzeitig würden sich die Clans und Gangs nach und nach auflösen, oder zumindest weniger werden.
Zudem würden Cannabis/Haschisch Raucher nicht in Versuchung geraten, mit Harten Drogen in Kontakt zu kommen, welche durch die Dealer auf der Straße angeboten werden.
Das Mindestalter würde ich mit 18 Jahren angehen, damit es nach oben z.b 21Jahre oder darüber hinaus noch anfechtbar wäre. Letzten Endes kennt jeder einen der Älter ist und in den gleichen Kreisen verkehrt!.
Darüber hinaus würde ich eine Abgabemenge von Max 10g Pro Person/Tag Regelung ohne Medizinische Hintergründe einführen.
Für Personen mit Medizinischer Hintergrund würde ich nach der Menge des Attestes gehen, welchen der Arzt selber Tituliert. Also der Arzt schreibt dann ein Rezept aus mit (Beispiel) 15,30 oder 50 Gramm.
Alkohol würde ich in Coffe Shops Prinzipiell verbieten...
Durch die Kontrollierte Legalisierung würde man Arbeitsplätze schaffen, Polizei und Gerichte immens entlasten und hätte zudem noch Steuereinnahmen in Milliardenhöhe. Abgesehen davon würde man die Wirtschaft ankurbeln, da es mehr als genug Konsumenten aus allen schichten gibt...
CANNABIS ist in unserer Gesellschaft schon lange angekommen, eine Legalisierung wird nur durch den Vertrag von 1961 "Single convention of narcotic drugs" verhindert, an dem sich die Politik festklammert....
Außer man würde eine Import Regelung bis zu einer bestimmten Menge Pro Monat oder Jahr schaffen, um es aus Ländern wie Marokko, Afghanistan, Libanon, Indien e.c.t zu Importieren.
Unter anderem wäre hierbei auch eine Gleichbleibende reine Hohe Qualität gewährleistet, ohne Zusatz von Streckmitteln. Gleichzeitig würden sich die Clans und Gangs nach und nach auflösen, oder zumindest weniger werden.
Zudem würden Cannabis/Haschisch Raucher nicht in Versuchung geraten, mit Harten Drogen in Kontakt zu kommen, welche durch die Dealer auf der Straße angeboten werden.
Das Mindestalter würde ich mit 18 Jahren angehen, damit es nach oben z.b 21Jahre oder darüber hinaus noch anfechtbar wäre. Letzten Endes kennt jeder einen der Älter ist und in den gleichen Kreisen verkehrt!.
Darüber hinaus würde ich eine Abgabemenge von Max 10g Pro Person/Tag Regelung ohne Medizinische Hintergründe einführen.
Für Personen mit Medizinischer Hintergrund würde ich nach der Menge des Attestes gehen, welchen der Arzt selber Tituliert. Also der Arzt schreibt dann ein Rezept aus mit (Beispiel) 15,30 oder 50 Gramm.
Alkohol würde ich in Coffe Shops Prinzipiell verbieten...
Durch die Kontrollierte Legalisierung würde man Arbeitsplätze schaffen, Polizei und Gerichte immens entlasten und hätte zudem noch Steuereinnahmen in Milliardenhöhe. Abgesehen davon würde man die Wirtschaft ankurbeln, da es mehr als genug Konsumenten aus allen schichten gibt...
CANNABIS ist in unserer Gesellschaft schon lange angekommen, eine Legalisierung wird nur durch den Vertrag von 1961 "Single convention of narcotic drugs" verhindert, an dem sich die Politik festklammert....
Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?
https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... r-beraten/AmnesiaParadise hat geschrieben: Fr 23. Aug 2019, 17:56 Cannabis soll nicht in Apotheken sondern in Fach Geschäften verkauft werden.
Lindner favorisiert wohl die Abgabe über Apotheken.
Apotheken dürfen verkaufen:
- Verschreibungspflichtige Arzneimittel
- Apothekenpflichtige Arzneimittel
- Freiverkäufliche Arzneimittel
- Apothekenübliche Waren
Da bin ich ja mal gespannt, in welcher Warengruppe das landen soll.
Generell haben Apotheken das Problem, dass sie standardisierte Wirkstoffgehalte abgeben müssen. Außer es wird zB wie loser Kamillentee verkauft, wobei ein etwas breiterer Wirkstoff-Korridor erlaubt ist. Aber auch da gibt es genaue Vorschriften.
Überhaupt sind die Bezugsquellen noch völlig offen. Schon allein der Bezug von medizinischem Cannabis ist ein Problem, da nicht genügend zertifizierte Hersteller vorhanden sind, und schon jetzt massiv importiert werden muss, was dennoch nicht ausreicht.
Auf der anderen Seite hätte der Vertrieb über Apotheken natürlich seinen Reiz: garantierte und kontrollierte Qualität, frei von Beimengungen, MHD, Lagertemperatur...
Auf der anderen Seite will man natürlich nicht anonyme Norm-Ware, sondern immer noch die Auswahl schwarzer Afghane, roter Libanese, grüner Marrokaner, badisches Bio-Gras, etc... Wenn die "Kultur" des Hanfs durch übermäßige Standardisierung über den Jordan ginge wäre das gar nicht gut.