Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Die großen Unternehmen wie das Lieblingsfeindbild des deutschen Gutmenschen: die "Konzerne", aber auch die mittelständischen Unternehmen im einschlägigen Bereich: Tabakhandel, Drogeriemärkte, Apotheker, Discounter usw stehen m.E. auch schon in den Startlöchern. Während hier in internet-typischer Weise herumgefaselt wird, hat man auf dieser Ebene schon längst einige hochqualifizierte Fachleute mit diesem neuen Produkt befasst.
Man sollte sich nichts vormachen: als "startup von ganz unten" im zu erwartenden legalen Cannabis-Handel hat man keine Chance, "den Großen" den Löwenanteil vom Buttergeschäft streitig zu machen. Es geht um einen Markt mit Umsatzpotenzialen im 2-stelligen Milliardenbereich in Deutschland und "die Großen" sind nicht blöd. Sie haben die betriebswirtschaftliche Manpower, die Organisation, die Bonität, die Kontakte zur Politik auf allen Ebenen - und auch das nötige "Kleingeld".
Was aber bleibt sind die berühmten "Marktnischen", die von "den Großen" nicht abgedeckt werden können. Diese Nischen zu identifizieren, ist m.E. die primäre Hausaufgabe für alle "startup-Willigen", die in den legalen Handel einsteigen wollen.
Welche Cannbis-Konsumenten gibt es, die legal kaufen wollen, aber eben nicht bei Rossmann, Aldi oder in der Apotheke ? Wie spricht man dieses Klientel an ?
Das ist m.E. die wesentlichste Frage !
In der Nische ist man vor der "Dampfwalze" der "Großen" geschützt, kann hohe mikrosoziale Akzeptanz, ja Anerkennung erwerben und Umsatzrenditen erzielen, von denen "die Großen" nur träumen können. "Small is beautyfull!" Es ist besser, mit 200 ts Umsatz 50 ts € Gewinn zu machen, als mit 500 ts Umsatz € nur 20 ts Gewinn.
Fremdkapitalgeber starren immer auf den Umsatz, weil damit die Bedienung des Fremdkapitals sicherer ist. Unternehmer starren gerne auf den Umsatz wegen dem Fremdkapital und der "verdeckten Gewinnausschüttungen". Wer 1 Mio im Jahr umsetzt, dem schaut die Bank auch nicht so genau auf das Geschäftsführergehalt und den "Dienstwagen" und soweiter. Mit dieser "Denke" kann man ein paar Jahre, mitunter 10-15 Jahre lang "Graf Koks von der Gasanstalt" spielen, aber dann holt einen die betriebswirtschaftliche Realität ein und man landet in der Insolvenz.
Ich sag es noch einmal: meiner Meinung nach gilt es, die Nischen zu identifizieren, die von "den Großen" nicht erreicht werden können und mit geringem Aufwand an (Fremd-)kapital bearbeitet werden können !
Wer dagegen meint, in einem "mainstream"-Marktsegment mitspielen zu wollen, in dem sich auch "die Großen" tummeln, der wird früher oder später untergehen.
Man sollte sich nichts vormachen: als "startup von ganz unten" im zu erwartenden legalen Cannabis-Handel hat man keine Chance, "den Großen" den Löwenanteil vom Buttergeschäft streitig zu machen. Es geht um einen Markt mit Umsatzpotenzialen im 2-stelligen Milliardenbereich in Deutschland und "die Großen" sind nicht blöd. Sie haben die betriebswirtschaftliche Manpower, die Organisation, die Bonität, die Kontakte zur Politik auf allen Ebenen - und auch das nötige "Kleingeld".
Was aber bleibt sind die berühmten "Marktnischen", die von "den Großen" nicht abgedeckt werden können. Diese Nischen zu identifizieren, ist m.E. die primäre Hausaufgabe für alle "startup-Willigen", die in den legalen Handel einsteigen wollen.
Welche Cannbis-Konsumenten gibt es, die legal kaufen wollen, aber eben nicht bei Rossmann, Aldi oder in der Apotheke ? Wie spricht man dieses Klientel an ?
Das ist m.E. die wesentlichste Frage !
In der Nische ist man vor der "Dampfwalze" der "Großen" geschützt, kann hohe mikrosoziale Akzeptanz, ja Anerkennung erwerben und Umsatzrenditen erzielen, von denen "die Großen" nur träumen können. "Small is beautyfull!" Es ist besser, mit 200 ts Umsatz 50 ts € Gewinn zu machen, als mit 500 ts Umsatz € nur 20 ts Gewinn.
Fremdkapitalgeber starren immer auf den Umsatz, weil damit die Bedienung des Fremdkapitals sicherer ist. Unternehmer starren gerne auf den Umsatz wegen dem Fremdkapital und der "verdeckten Gewinnausschüttungen". Wer 1 Mio im Jahr umsetzt, dem schaut die Bank auch nicht so genau auf das Geschäftsführergehalt und den "Dienstwagen" und soweiter. Mit dieser "Denke" kann man ein paar Jahre, mitunter 10-15 Jahre lang "Graf Koks von der Gasanstalt" spielen, aber dann holt einen die betriebswirtschaftliche Realität ein und man landet in der Insolvenz.
Ich sag es noch einmal: meiner Meinung nach gilt es, die Nischen zu identifizieren, die von "den Großen" nicht erreicht werden können und mit geringem Aufwand an (Fremd-)kapital bearbeitet werden können !
Wer dagegen meint, in einem "mainstream"-Marktsegment mitspielen zu wollen, in dem sich auch "die Großen" tummeln, der wird früher oder später untergehen.
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Ich sehe da eigentlich nur die Nische wie beim Wein: kleine Winzer, die gute Qualität anbieten und/oder regional verankert sind. Oder wie das Kleinstbrauereien oder -Brennereien erlaubt ist. - Es steht und fällt mit der kommenden Gesetzgebung: bekommt der Kleinsthanfbauer eine Chance mit einigen kg/Jahr? Und kann er sich die geplante Zertifizierungs-Bürokratie überhaupt leisten?Freno hat geschrieben: Sa 27. Nov 2021, 20:53 Ich sag es noch einmal: meiner Meinung nach gilt es, die Nischen zu identifizieren, die von "den Großen" nicht erreicht werden können und mit geringem Aufwand an (Fremd-)kapital bearbeitet werden können!
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Moin moin,
genau solche Fragen stelle ich mir seit Mittwoch auch.
Ich bin Gärtner in der Fachsparte Blumen und Zierpflanzen. Damals habe ich mich bewusst dazu entschieden, nicht in die Fachsparte Landwirtschaft (die haben wir in der Familie) oder Gartenbau zu gehen. Da mir innerlich bewusst war, dass der Tag kommen wird, an dem Cannabis legalisiert wird.
Meine erste Chance sah ich, als Cannabis zur Medizin zugelassen wurde.
Aber damals an eine Lizenz zu kommen war schlechtweg nicht machbar.
Ich sehe auch Potential in der „Nische“ und genau dort will ich hin. Aber nicht als Verkäufer in beratender Position. Viel mehr möchte ich Hanf anbauen und liefern. Ich habe schon zig tausend Pflanzen kultiviert und verkauft (kein Hanf, ist ja noch illegal), ich kenne mich mit dem state of the art bei der Technik aus, habe ein Baugrundstück in einem Gewerbe Gebiet und Motivation, etwas Neues zu wagen.
Daher freue ich mich, dass es hier im Forum noch viele Menschen mehr gibt, die Potential sehen und auch einen Discord eröffnet haben (gerne möchte ich da mit rein).
Grüße Growdy
genau solche Fragen stelle ich mir seit Mittwoch auch.
Ich bin Gärtner in der Fachsparte Blumen und Zierpflanzen. Damals habe ich mich bewusst dazu entschieden, nicht in die Fachsparte Landwirtschaft (die haben wir in der Familie) oder Gartenbau zu gehen. Da mir innerlich bewusst war, dass der Tag kommen wird, an dem Cannabis legalisiert wird.
Meine erste Chance sah ich, als Cannabis zur Medizin zugelassen wurde.
Aber damals an eine Lizenz zu kommen war schlechtweg nicht machbar.
Ich sehe auch Potential in der „Nische“ und genau dort will ich hin. Aber nicht als Verkäufer in beratender Position. Viel mehr möchte ich Hanf anbauen und liefern. Ich habe schon zig tausend Pflanzen kultiviert und verkauft (kein Hanf, ist ja noch illegal), ich kenne mich mit dem state of the art bei der Technik aus, habe ein Baugrundstück in einem Gewerbe Gebiet und Motivation, etwas Neues zu wagen.
Daher freue ich mich, dass es hier im Forum noch viele Menschen mehr gibt, die Potential sehen und auch einen Discord eröffnet haben (gerne möchte ich da mit rein).
Grüße Growdy
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Nicht vergessen unter https://cannabis-karte.de/ den Standort (d)eines Coffeeshops oder Fachgeschäfts zu veröffentlichen
!
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Meinst du Werbung wird erlaubt?Cookie hat geschrieben: So 28. Nov 2021, 09:31 Nicht vergessen unter https://cannabis-karte.de/ den Standort (d)eines Coffeeshops oder Fachgeschäfts zu veröffentlichen!
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Wieso Werbung? Im Moment ist da eh noch nichts, daher kann ich nicht sagen, wie das werden soll, aber es ist soweit ich es verstehe ja als eine Karte zum Auffinden von Coffeeshops / Fachgeschäften a la Weedmaps gedacht... ich denke, das geht.
Oder wollen wir den gleichen Schei* wie mit §219a StGB machen? Der wird jetzt aber eh abgeschafft
. Information, nicht Werbung!
Oder wollen wir den gleichen Schei* wie mit §219a StGB machen? Der wird jetzt aber eh abgeschafft
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Du erwartest lockerere Bestimmungen wie für einen Tabakwarenladen? Ab Januar gilt ein Außenwerbeverbot für herkömmliche Tabakwaren, Werbung im Internet ist auch verboten.Cookie hat geschrieben: So 28. Nov 2021, 15:27 Wieso Werbung? Im Moment ist da eh noch nichts, daher kann ich nicht sagen, wie das werden soll, aber es ist soweit ich es verstehe ja als eine Karte zum Auffinden von Coffeeshops / Fachgeschäften a la Weedmaps gedacht... ich denke, das geht.
Oder wollen wir den gleichen Schei* wie mit §219a StGB machen? Der wird jetzt aber eh abgeschafft. Information, nicht Werbung!
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Ich sprach vom Unterschied zwischen Information (wo finde ich nen Shop) und Werbung (wo ist der "geilste" Shop). Sonst ist auch keine "Mundpropaganda" drin, denn das wäre ja genau so Werbung.
Außerdem dürfte ich ab Januar ansonsten auch nicht mehr wissen, wo ich bspw. eine Tanke, Lottoannahmestelle oder nen Supermarkt finde (ist ja "Werbung"). So ist die Sache mit der Außenwerbung nicht gemeint
. Und ich bin sicher, da findest Du im Internet auch genügend Infos zu.
Außerdem dürfte ich ab Januar ansonsten auch nicht mehr wissen, wo ich bspw. eine Tanke, Lottoannahmestelle oder nen Supermarkt finde (ist ja "Werbung"). So ist die Sache mit der Außenwerbung nicht gemeint
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WitwerBolte
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Hi Cookie,Freno hat geschrieben: Sa 27. Nov 2021, 20:53
Ich sag es noch einmal: meiner Meinung nach gilt es, die Nischen zu identifizieren, die von "den Großen" nicht erreicht werden können und mit geringem Aufwand an (Fremd-)kapital bearbeitet werden können !
Wer dagegen meint, in einem "mainstream"-Marktsegment mitspielen zu wollen, in dem sich auch "die Großen" tummeln, der wird früher oder später untergehen.
Danke für den langen Text!
Aber ich denke das es noch zu früh ist und die Gesetze noch zu unspezifisch sind um jetzt schon dem Großkapital einen solchen Martkvorschuss zu schenken.
Darf es Import geben? DÜRFEN die großen LEHs (EDELA,REWE etc.) Cannabis genau wie Tabak OTC verkaufen? (…eher nicht) Wird es Lizenmodelle für Shops geben? Und wenn ja…wie viele?
Für mich stellt sich in dem Kontext die Frage wie viel aus der Legalisierung in Canada gelernt wurde bzw. ob man in Deutschland die selben „Fehler“ begehen wird. Natürlich gibt es dort Unternehmen wie Canopy die große Teile des Markte Abschöpfen. Allerdings auch viele schöne Erfolgsgeschichten von kleinen und mittelständischen Unternehmen
Besten Gruß!
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Ähm, ich denke, Du meintest "Hi Freno"?!
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Und genau an diese Erfolgsgeschichten sollten wir anknüpfen. Wir wissen, dass es nicht leicht wird, aber wir sind guter Dinge, dass wir gemeinsam in Deutschland eine starke Community haben werden, die sich gegenseitig unterstützt.WitwerBolte hat geschrieben: So 28. Nov 2021, 18:31 ...
Für mich stellt sich in dem Kontext die Frage wie viel aus der Legalisierung in Canada gelernt wurde bzw. ob man in Deutschland die selben „Fehler“ begehen wird. Natürlich gibt es dort Unternehmen wie Canopy die große Teile des Markte Abschöpfen. Allerdings auch viele schöne Erfolgsgeschichten von kleinen und mittelständischen Unternehmen![]()
Besten Gruß!
Wichtig ist das wir uns jetzt miteinander vernetzen, Farmer und Coffeeshop-Betreiber. Natürlich werden wir anfangs auf Importe angewiesen sein, aber nach der ersten Saison können auch deutsche Farmer regelmäßig liefern.
Wir z.B. sind schon dabei Felder und Räumlichkeiten so vorzubereiten damit wir eine Lizenz für den konventionellen Anbau bekommen.
Diese Lizenz wird uns aber nichts bringen wenn es keine Coffeeshops gibt, die von deutschen Farmern kaufen.
Wir finden umso früher wir mit dem gemeinsamen Austausch starten umso besser stehen die Chancen für alle.
Schöne Grüße,
LoVe Grow
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Oh! Meinst du damit wirklich konventionell im Sinne von "nicht bio"? Ich glaube nicht, dass du damit eine breite Käuferschicht in D ansprechen wirst. Hanf aus D von Klein- und Mittelständlern wird über Qualität und Reinheit punkten müssen. Sooo breit werden die deutschen Kiffer nicht sein, dass sie Neonikotinoide etc mitrauchen wollen...LoveGrow hat geschrieben: Mo 29. Nov 2021, 09:34 Wir z.B. sind schon dabei Felder und Räumlichkeiten so vorzubereiten damit wir eine Lizenz für den konventionellen Anbau bekommen.
Mir ist klar, dass ein Boden nicht von heute auf morgen auf "bio" umgestellt werden kann. Aber man sollte bedenken, dass gerade der Hanf beim Wachsen so ziemlich alles mit aus dem Boden zieht, was da eigentlich nicht reingehört. Von daher sind saubere Böden geradezu ein Muss.
Ich kenne echt niemanden, der beim Homegrown nicht auf "bio" besteht... Ok, das ist die Altersgruppe 40+. Das Jungvolk knallt sich ja auch gestreckten Dreck mit extra Chemie rein, denen ist das wahrscheinlich echt wurst. Aber die kaufkräftige Gruppe, die auch gerne mal ein paar Euro mehr hinlegt wenn die Qualität passt, die wird auf alle Fälle bio wollen. Meiner Meinung nach.
PS: ich kenne jetzt schon zwei Winzer, die erwägen einige ihrer Südhanglagen umzuwidmen. Wein wird ja - wegen Wassermangels - immer schwieriger. Und die Trockenzeiten werden unausweichlich zunehmen. Da bietet sich Hanf geradezu an. Beide Winzer setzen dabei natürlich auf Bio. Da gab es überhaupt keine Diskussion, das war völlig selbstverständlich.
Zuletzt geändert von pepre am Mo 29. Nov 2021, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Hallo Pepre,pepre hat geschrieben: Mo 29. Nov 2021, 09:53 Oh! Meinst du damit wirklich konventionell im Sinne von "nicht bio"? Ich glaube nicht, dass du damit eine breite Käuferschicht in D ansprechen wirst. Hanf aus D von Klein- und Mittelständlern wird über Qualität und Reinheit punkten müssen. Sooo breit werden die deutschen Kiffer nicht sein, dass sie Neonikotinoide etc mitrauchen wollen...![]()
das haben Sie leider falsch verstanden. Natürlich werden wir nur Bio Hanf anbauen. Unsere Felder werden bereits jetzt schon als Bio-Felder betrieben. Alles andere käme für uns nicht in Frage.
Wir legen großen Wert auf Qualität, uns ist die Masse nicht so wichtig. Lieber haben wir wenige, dafür aber gute Pflanzen, anstatt unzählige mit schlechter Qualität.
Wir hoffen wir konnten Ihnen Ihre Sorgen damit nehmen
Schöne Grüße,
LoVe Grow
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Keine "Sorge", Bio-Hanf wächst mindestens genau so gut wie "nicht Bio Hanf". Die Anfälligkeit für Krankheiten ist nicht gegeben... aber Außenanbau halte ich hier zu lande zumindest für "mutig". Es braucht viel Sonne!!
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Darum geht es doch nicht. Du glaubst gar nicht, was sich in konventionellen Ackerböden an Chemie findetCookie hat geschrieben: Mo 29. Nov 2021, 10:21 Keine "Sorge", Bio-Hanf wächst mindestens genau so gut wie "nicht Bio Hanf".
Aber Außenanbau halte ich hier zu lande zumindest für "mutig". Es braucht viel Sonne!
PS: in den 80ern kannte ich ein Feld, das war "wow"! Pflanzen, die sich über etliche Generationen hinweg an Lage und Boden angepasst hatten. Da war zwar jede Ernte anders, aber an Qualität mangelte es allen nicht.
Zuletzt geändert von pepre am Mo 29. Nov 2021, 11:30, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Das weiß ich schon, ich wollte aber darauf hinaus, dass wir eher kalifornische Verhältnisse bräuchten
...
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Ja, das stimmt schon, dass es auch hierzulande ordentliche Erträge geben kann, aber nicht jene aus anderen Ländern. Du machst auf der selben Fläche im Innenbereich deutlich mehr (1kW/qm kriege ich hinpepre hat geschrieben: Mo 29. Nov 2021, 11:17 PS: in den 80ern kannte ich ein Feld, das war "wow"! Pflanzen, die sich über etliche Generationen hinweg an Lage und Boden angepasst hatten. Da war zwar jede Ernte anders, aber an Qualität mangelte es allen nicht.![]()
Die Pflanze ist sehr robust, nimmt dir aber jeden Tag, an dem keine Sonne scheint, sehr übel! Und jetzt bin ich still
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- Martin Mainz
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Für den Anbau müssten wir ne eigene Rubrik machen. Aber Anbauforen gibts andere und bessere, von daher schwierig. Ich will die Diskussion hier auch nicht abwürgen, aber thematisch ist das OT und sollte einen eigenen Strang bekommen.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer
Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Man muss nicht alles neu erfinden, und es gibt ja schon unterstützende Strukturen: der DHV höchstselbst und dessen AusgliederungLoveGrow hat geschrieben: Mo 29. Nov 2021, 09:34 Wir finden umso früher wir mit dem gemeinsamen Austausch starten umso besser stehen die Chancen für alle.
Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. Vor allem Letzterer scheint mir wegen des Aufgaben-Punktes "Erstellung eines Gütesiegels zur Qualitätssicherung" (bisher wohl nur bei CBD) eine gute Anlaufstelle zur offiziellen Vernetzung der künftigen Hanfbauern und Einzelhändler zu sein.
Vor allem könnte hier koordiniert werden, wie man sich gegen bereits existierende "Schwergewichte" wie zB den Verband der Cannabis versorgenden Apotheken aufstellt, die ja auch schon Ansprüche anmelden. Denn sonst droht die Gefahr, dass das "big business" den Anbau und Vertrieb komplett übernimmt. Quasi-Monopole sind ja in Politik und Wirtschaft (teils in Personalunion) recht beliebt...
Was nicht passieren darf: lauter Einzelinitiativen, Verbände, Vereine, usw. Man braucht ein starkes gemeinsames Sprachrohr/Interessensvertretung. Sonst geht man im Lobbysumpf in Berlin unter.
-
TommyBreitenbacher
- Beiträge: 1
- Registriert: Di 30. Nov 2021, 10:36
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Hi Tea,tea hat geschrieben: Fr 26. Nov 2021, 08:17 Vielen Dank für die Klarstellung Martin,
der Einladungslink ist per PM raus an dich WitwerBolte.
würde mich auch für den Discord Link interessieren. Ich bin selbstständig im Social Media Marketing und arbeite mit einem regionalen CBD-Händler - ich tausche mich mit ihm regelmäßig aus. Lade mich gerne ein.
Grüße Tommy
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Liebe Hanffreunde,
schön, dass es diesen regen Austausch in Bezug auf die Eröffnung lizenzierter Cannabisfachgeschäfte gibt. Ich denke aber, wir sollten in diesem Zusammenhang vom Begriff "Coffeeshop" weg kommen. Coffeeshops wie in Holland sind nicht vorgesehen und das wird es nicht geben. Die Rede ist von Cannabisfachgeschäften nach amerikanisch/kanadischem Modell - Coffeeshops in dem Sinne (also dass man dort wie in einem Café sitzt und zum Kaffee seinen Joint raucht) gibt es dort nicht. Wenn man sich am Cannabiskontrollgesetz (Entwurf) der Grünen orientiert, dann soll jeder der die Voraussetzungen erfüllt und einen Antrag stellt die Lizenz auch bekommen. Zusätzlich sollen Apotheken ebenfalls Cannabis verkaufen dürfen - nicht exklusiv. Es soll also tatsächlich ein Cannabismarkt wie in den USA eröffnet werden. Das eröffnet unzählige Möglichkeiten und Geschäftsmodelle.
Den Markt muss man in Kategorien gliedern: 1. Verkaufsstellen (Shops) - 2. Produzenten - 3. Marken/Vertrieb (die Shops vertreiben Cannabisprodukte verschiedener Marken, die nicht unbedingt selbst auch Produzenten sind und selbst auch keine Shops betreiben) - 4. Zulieferer (Verpackungsmaterial, Pfeifen, E-Vaporizer usw.) - 5. Labore, die das Gras testen und mit Etiketten versehen (im Gesetz sind Beipackzettel vorgesehen). Laut Gesetzesentwurf muss das Verkaufspersonal besonders geschult werden und die Schulungen werden sicher nicht von Behörden durchgeführt sondern durch lizenzierte Partner - auch hier ein möglicher neuer Geschäftszweig. Das alles kann und wird nicht nur von den "großen Playern" abgedeckt werden - weil sie schlicht kein Interesse daran haben sich mit allen Bereichen auseinanderzusetzen sondern sich lieber auf einen dieser Bereiche konzentrieren um dort die Marktführung zu übernehmen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass Lidl & Co. in irgendeiner Form ins Cannabisgeschäft einsteigen werden - das ist in keinem anderen Land passiert wo Gras legalisiert wurde. Es ist auch eine Image-Sache ob man ins Cannabisgeschäft einsteigt oder nicht und viele Unternehmen werden es grundsätzlich ablehnen mit Cannabis in Verbindung gebracht zu werden.
Zur Eindämmung des Schwarzmarktes wird es erforderlich sein, dass das Gras nicht zu teuer sein darf und dass es nicht zu schwer zu bekommen sein darf. Wenn es zu teuer und zu aufwändig ist legales weed zu kaufen dann geht man trotzdem lieber zu seinem Stamm-Dealer - logisch. Deshalb bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir alle hier gute Chancen haben werden eines Tages ein Cannabisfachgeschäft eröffnen zu können. Natürlich wird es auch große Player und Ketten geben und natürlich wird das Ganze mit vielen Auflagen versehen sein und die Konkurrenz wird hart sein - aber es wird uns "kleinen playern" nicht unmöglich gemacht erfolgreich zu sein. Hanffreunde gibt es in allen Schichten der Gesellschaft, dementsprechend vielfältig werden auch die Shops sein, die alle eine bestimmte Zielgruppe ansprechen werden.
Auch wenn es noch ein langer Weg ist, -- denn derzeit steht es zwar im Koalitionsvertrag aber es wurde weder ein Gesetz erlassen noch wurden die erforderlichen Stellen/Behörden bestimmt die die Zuständigkeit übernehmen, -- verfolge ich ernsthaft das Ziel, ein eigenes Cannabisfachgeschäft zu betreiben sobald es möglich ist. Weniger aus Profitgründen sondern mehr aus Überzeugung und Liebe zum Weed! Der Think-Tank für Gründer ist eine super Sache und ich würde gerne der Discord Gruppe beitreten und mich mit Gleichgesinnten austauschen.
Zu meiner Person: Ich bin Mitte 30, komme aus München, lebe seit 2018 in Kalifornien und habe daher einen großen Erfahrungsschatz wie das legale weed-business aussehen kann. Kontakte zu Herstellern und Händlern aus Kalifornien und Nevada sind vorhanden. Kapital ist ebenfalls vorhanden. Beruflich habe ich Erfahrung in der IT-Branche, Vertrieb, Einzelhandel und öffentliche Verwaltung (u.a. Rechtsabteilung einer obersten Bundesbehörde) bin daher auch mit der Gesetzgebung und Gesetzesausführung mehr als vertraut.
One Love!
schön, dass es diesen regen Austausch in Bezug auf die Eröffnung lizenzierter Cannabisfachgeschäfte gibt. Ich denke aber, wir sollten in diesem Zusammenhang vom Begriff "Coffeeshop" weg kommen. Coffeeshops wie in Holland sind nicht vorgesehen und das wird es nicht geben. Die Rede ist von Cannabisfachgeschäften nach amerikanisch/kanadischem Modell - Coffeeshops in dem Sinne (also dass man dort wie in einem Café sitzt und zum Kaffee seinen Joint raucht) gibt es dort nicht. Wenn man sich am Cannabiskontrollgesetz (Entwurf) der Grünen orientiert, dann soll jeder der die Voraussetzungen erfüllt und einen Antrag stellt die Lizenz auch bekommen. Zusätzlich sollen Apotheken ebenfalls Cannabis verkaufen dürfen - nicht exklusiv. Es soll also tatsächlich ein Cannabismarkt wie in den USA eröffnet werden. Das eröffnet unzählige Möglichkeiten und Geschäftsmodelle.
Den Markt muss man in Kategorien gliedern: 1. Verkaufsstellen (Shops) - 2. Produzenten - 3. Marken/Vertrieb (die Shops vertreiben Cannabisprodukte verschiedener Marken, die nicht unbedingt selbst auch Produzenten sind und selbst auch keine Shops betreiben) - 4. Zulieferer (Verpackungsmaterial, Pfeifen, E-Vaporizer usw.) - 5. Labore, die das Gras testen und mit Etiketten versehen (im Gesetz sind Beipackzettel vorgesehen). Laut Gesetzesentwurf muss das Verkaufspersonal besonders geschult werden und die Schulungen werden sicher nicht von Behörden durchgeführt sondern durch lizenzierte Partner - auch hier ein möglicher neuer Geschäftszweig. Das alles kann und wird nicht nur von den "großen Playern" abgedeckt werden - weil sie schlicht kein Interesse daran haben sich mit allen Bereichen auseinanderzusetzen sondern sich lieber auf einen dieser Bereiche konzentrieren um dort die Marktführung zu übernehmen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass Lidl & Co. in irgendeiner Form ins Cannabisgeschäft einsteigen werden - das ist in keinem anderen Land passiert wo Gras legalisiert wurde. Es ist auch eine Image-Sache ob man ins Cannabisgeschäft einsteigt oder nicht und viele Unternehmen werden es grundsätzlich ablehnen mit Cannabis in Verbindung gebracht zu werden.
Zur Eindämmung des Schwarzmarktes wird es erforderlich sein, dass das Gras nicht zu teuer sein darf und dass es nicht zu schwer zu bekommen sein darf. Wenn es zu teuer und zu aufwändig ist legales weed zu kaufen dann geht man trotzdem lieber zu seinem Stamm-Dealer - logisch. Deshalb bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir alle hier gute Chancen haben werden eines Tages ein Cannabisfachgeschäft eröffnen zu können. Natürlich wird es auch große Player und Ketten geben und natürlich wird das Ganze mit vielen Auflagen versehen sein und die Konkurrenz wird hart sein - aber es wird uns "kleinen playern" nicht unmöglich gemacht erfolgreich zu sein. Hanffreunde gibt es in allen Schichten der Gesellschaft, dementsprechend vielfältig werden auch die Shops sein, die alle eine bestimmte Zielgruppe ansprechen werden.
Auch wenn es noch ein langer Weg ist, -- denn derzeit steht es zwar im Koalitionsvertrag aber es wurde weder ein Gesetz erlassen noch wurden die erforderlichen Stellen/Behörden bestimmt die die Zuständigkeit übernehmen, -- verfolge ich ernsthaft das Ziel, ein eigenes Cannabisfachgeschäft zu betreiben sobald es möglich ist. Weniger aus Profitgründen sondern mehr aus Überzeugung und Liebe zum Weed! Der Think-Tank für Gründer ist eine super Sache und ich würde gerne der Discord Gruppe beitreten und mich mit Gleichgesinnten austauschen.
Zu meiner Person: Ich bin Mitte 30, komme aus München, lebe seit 2018 in Kalifornien und habe daher einen großen Erfahrungsschatz wie das legale weed-business aussehen kann. Kontakte zu Herstellern und Händlern aus Kalifornien und Nevada sind vorhanden. Kapital ist ebenfalls vorhanden. Beruflich habe ich Erfahrung in der IT-Branche, Vertrieb, Einzelhandel und öffentliche Verwaltung (u.a. Rechtsabteilung einer obersten Bundesbehörde) bin daher auch mit der Gesetzgebung und Gesetzesausführung mehr als vertraut.
One Love!
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
@munich420: Ist halt die Frage, was mit den "lizenzierten Verkaufsstellen" gemeint ist. Das ist noch nicht sicher. Und so lange das unsicher ist, darf spekuliert werden...
Coffeeshop-Lizenz in Deutschland: wer, wie, was, wo?
Cannabis in Deutschland wird nun also sehr wahrscheinlich legal. Das führt bei vielen unmittelbar zu der Frage: „Wie kann ich meinen eigenen Coffeeshop aufmachen? Was brauche ich für eine Coffeeshop-Lizenz in Deutschland?“ Vieles liegt zwar noch im Unklaren, aber dennoch wollen wir uns in vorliegendem Artikel dieser Frage widmen. Denn wer hätte nicht gerne eine Lizenz für einen Coffeeshop? Na also!
https://highway420.de/mische/coffeeshop ... ie-was-wo/
Coffeeshop-Lizenz in Deutschland: wer, wie, was, wo?
Cannabis in Deutschland wird nun also sehr wahrscheinlich legal. Das führt bei vielen unmittelbar zu der Frage: „Wie kann ich meinen eigenen Coffeeshop aufmachen? Was brauche ich für eine Coffeeshop-Lizenz in Deutschland?“ Vieles liegt zwar noch im Unklaren, aber dennoch wollen wir uns in vorliegendem Artikel dieser Frage widmen. Denn wer hätte nicht gerne eine Lizenz für einen Coffeeshop? Na also!
https://highway420.de/mische/coffeeshop ... ie-was-wo/
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
@cookie: Da stimme ich dir zu! Im Prinzip ist alles noch offen.... Ich habe mich aber erst mal an dem Cannabiskontrollgesetz - Entwurf der Grünen orientiert. Dort ist schon ziemlich konkret beschrieben wie ein Fachgeschäft auszusehen hat, welche Anforderungen an Personal/Sicherheit usw. erfüllt werden müssen, wo die Anträge gestellt werden usw. und das hört sich 1 zu 1 an wie die Dispensaries in Kalifornien. Ich vermute allerdings, dass das endgültige Gesetz dann schon noch deutlich restriktiver sein wird. Der Gesetzesentwurf der Grünen ist sehr großzügig und in unserem Sinne. Andere Parteien werden sicherlich noch versuchen den einen oder anderen Riegel vorzuschieben bei bestimmten Punkten. Die Zuständigkeit wird beim Bundesgesundheitsministerium liegen, daran wird sich denke ich nichts ändern und die Lizenzen werden dann von den vom Gesundheitsministerium ermächtigten Landesbehörden vergeben also lokale Gesundheitsämter vermutlich. Lokale Behörden dürfen gem. Gesetzesentwurf auch die Anzahl der Lizenzen pro Fläche beschränken (also z.B. pro km2 eine Lizenz oder so) Ist natürlich alles nur Spekulation meinerseits. Wir müssen die Entwicklungen jedenfalls aufmerksam verfolgen.
Es bleibt spannend....
Es bleibt spannend....
Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
An dem Aufziehen von Cannabis-Pflanzen habe ich mich selbst nie versucht, aber so einige Fälle im Laufe meines Lebens mitbekommen. Durch die damalige regionale Presse ging ca. 2005 mal ein Fall, in dem auf einer Waldlichtung ca. 4 ha mit Cannabispflanzen aufgeflogen waren, die nur wenig mehr als 100 m nebend dem Rennsteig, also auf dem Kamm des Thüringer Waldes (was ohnehin ein Eiskeller ist), in ca. 800 m Höhe angebaut worden waren - offensichtlich mit biologischem Erfolg! Denn: der "Gras-Geruch" war derart intensiv geworden, daß er bis über den Rennsteig - ein 6-spuriger-Wanderer-highway - wehte und zu einigen Anrufen von Wanderern beim Forst und der Polizei führten und zu mehrjährigen Haftstrafen der Anbauer, denen man dann staatlicherseits nach allen Regeln der Kunst auflauerte.
Es gibt zB an der Mosel hervorragende Südhang-Lagen für den Weinbau, von denen ca. 2010, als ich zuletzt dort durchfuhr, etwa 1/3 brachgefallen war. Auch Wein braucht viel Sonne und Weinberge sind, wenn sich der Weinbau aus irgendwelchen Gründen nicht mehr lohnt, nur sehr schwer für andere Anbauformen wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Johannisbeeren machen da keinen Sinn - Cannabis vielleicht schon ?
Es ist auch durchaus so, daß dies in den Trend der Zeit passt, wo man miserable Äpfel, nur weil sie "aus der Region" sind, an Gutmenschen doppelt so teurer verkloppen kann, wie gute Äpfel von 200 km weiter. Und die Schnittmenge zwischen Gutmenschen und Kiffern ist recht groß, wenn ich mir nur mal so die Beiträge hier vor Augen halte. "Regionales Cannabis" kann also durchaus auf großes Interesse relativ großer Kreise potentieller Abnehmer stoßen, denen die Qualität der Ware weniger wichtig ist, als ein gutmenschlicher "input" beim Hersteller: es gibt Gleichstellungsbeauftragt*innen und Inklusion von Schwerbehinderten und Migranten und Düngung nur mit regionaler Ziegenscheisse vom transschwulbilesbischen Demeter-Hof und 1 Dorfprojekt in Simbabwe wird auch noch unterstützt ... da kann man schon 1 ziemlichen Wettbewerbsvorteil von reißen gegenüber den wärmeren Klimazonen, wo man auf solche Ethizismen zu scheissen pflegt, weil denen "alles egal ist".
"Veganes Kiffen für's Klima und die globale Ernährungsgerechtigkeit !" (Okay, das war jetzt etwas polemisch ... ich hab halt grad meine Medikamente geraucht ...
)
Rein betriebswirtschaftlich gesehen könnte das schon Sinn machen. Das faken von dem gutmenschlichen Krimskrams ist inzwischen recht gut organisiert, so viel kostet das auch wieder nicht.
Es gibt zB an der Mosel hervorragende Südhang-Lagen für den Weinbau, von denen ca. 2010, als ich zuletzt dort durchfuhr, etwa 1/3 brachgefallen war. Auch Wein braucht viel Sonne und Weinberge sind, wenn sich der Weinbau aus irgendwelchen Gründen nicht mehr lohnt, nur sehr schwer für andere Anbauformen wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Johannisbeeren machen da keinen Sinn - Cannabis vielleicht schon ?
Es ist auch durchaus so, daß dies in den Trend der Zeit passt, wo man miserable Äpfel, nur weil sie "aus der Region" sind, an Gutmenschen doppelt so teurer verkloppen kann, wie gute Äpfel von 200 km weiter. Und die Schnittmenge zwischen Gutmenschen und Kiffern ist recht groß, wenn ich mir nur mal so die Beiträge hier vor Augen halte. "Regionales Cannabis" kann also durchaus auf großes Interesse relativ großer Kreise potentieller Abnehmer stoßen, denen die Qualität der Ware weniger wichtig ist, als ein gutmenschlicher "input" beim Hersteller: es gibt Gleichstellungsbeauftragt*innen und Inklusion von Schwerbehinderten und Migranten und Düngung nur mit regionaler Ziegenscheisse vom transschwulbilesbischen Demeter-Hof und 1 Dorfprojekt in Simbabwe wird auch noch unterstützt ... da kann man schon 1 ziemlichen Wettbewerbsvorteil von reißen gegenüber den wärmeren Klimazonen, wo man auf solche Ethizismen zu scheissen pflegt, weil denen "alles egal ist".
"Veganes Kiffen für's Klima und die globale Ernährungsgerechtigkeit !" (Okay, das war jetzt etwas polemisch ... ich hab halt grad meine Medikamente geraucht ...
Rein betriebswirtschaftlich gesehen könnte das schon Sinn machen. Das faken von dem gutmenschlichen Krimskrams ist inzwischen recht gut organisiert, so viel kostet das auch wieder nicht.
- FraFraFrankenstein
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.
Dafür sollen jetzt arme Weinbauern mal kräftig von der Politik unterstützt werden.Freno hat geschrieben: Mi 1. Dez 2021, 23:04
Es gibt zB an der Mosel hervorragende Südhang-Lagen für den Weinbau, von denen ca. 2010, als ich zuletzt dort durchfuhr, etwa 1/3 brachgefallen war. Auch Wein braucht viel Sonne und Weinberge sind, wenn sich der Weinbau aus irgendwelchen Gründen nicht mehr lohnt, nur sehr schwer für andere Anbauformen wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Johannisbeeren machen da keinen Sinn - Cannabis vielleicht schon ?
Lieber Freno, ich schätze dich als Mitglied dieser community sehr, aber auch wenn es jetzt etwas OT ist, solltest du mal dringend an deinem Blick auf andere Menschen arbeiten. Du siehst alles vielleicht etwas zu negativ.Es ist auch durchaus so, daß dies in den Trend der Zeit passt, wo man miserable Äpfel, nur weil sie "aus der Region" sind, an Gutmenschen doppelt so teurer verkloppen kann, ...
regionaler Ziegenscheisse vom transschwulbilesbischen Demeter-Hof und 1 Dorfprojekt in Simbabwe wird auch noch unterstützt ... da kann man schon 1 ziemlichen Wettbewerbsvorteil von reißen gegenüber den wärmeren Klimazonen, wo man auf solche Ethizismen zu scheissen pflegt, weil denen "alles egal ist".
Hanfige Grüße
FraFra
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C