Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Entkriminalisierung und gemeinschaftlicher Anbau sind nur ein Zwischenschritt: aber wohin?
Freno
Beiträge: 820
Registriert: Do 7. Jan 2021, 17:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

FraFraFrankenstein hat geschrieben: Do 2. Dez 2021, 13:24 (...) Ich kann dir hier verraten, auch wenn ich dich nicht persönlich kenne, das du auch nicht perfekt bist. :lol:

Hanfige Grüße
FraFra
"Mei Guddschdr !"

Hier wird ein betriebswirtschaftliches Brainstorming veranstaltet und ich halte es für legitim, darauf hinzuweisen, daß man all diesen "gutmenschlichen Krimskrams" - solange er noch Geltung beanspruchen kann - in die Konzeption einer zukünftigen Selbstständigkeit mit (zukünftig) legalem Cannabis-Verkauf unter Umständen einbeziehen sollte. Es ist evident, daß ich selbst diesen "gutmenschlichen Krimskrams" - obschon er heute von eminenter Bedeutung ist - für "gutmenschlichen Krimskrams" halte. Das hindert mich aber nicht daran, seine ökonomische Bedeutung anzuerkennen. Das machen alle - auch die Großen. Es gibt keine Werbung mehr von Aldi, Rewe & Co, in der nicht auf dieser gutmenschlichen Krimskrams-Strecke geritten würde. Das würden diese hochprofessionellen Unternehmen nicht tun, wenn es sich nicht lohnen würde. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand bei den Großen diesen gutmenschlichen Krimskrams anders bewerten würde, denn als gutmenschlichen Krimskrams !

Aber:

"Von den Siegern lernen heißt: siegen lernen !"
Benutzeravatar
FraFraFrankenstein
Beiträge: 1006
Registriert: Fr 27. Sep 2019, 18:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Freno hat geschrieben: Fr 3. Dez 2021, 21:25

"Von den Siegern lernen heißt: siegen lernen !"
Ich wünsche dir viel Erfolg! :D
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
juju
Beiträge: 1
Registriert: Fr 10. Dez 2021, 00:15

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von juju »

Hallo Zusammen,

ich finde die hier geführte Diskussion bis jetzt echt super!

Ich bin 26, Kaufmann aus NRW und denke mittlerweile ernsthaft über den Einstieg in den Cannabishandel nach.
Ich konnte mich durch das Forum hier schon recht gut informieren und habe auch Interesse dem Discord beizutreten.

Viele Grüße
Juju
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Legalisierung in Deutschland: Wer bekommt eine Lizenz für den Anbau von Cannabis?

Die neue Regierung in Deutschland hat Bemerkenswertes in den Koalitionsvertrag geschrieben. Cannabis soll legalisiert werden. Viele möchten daher wissen: kann ich dann meinen eigenen Coffeeshop aufmachen? Eine andere interessante Frage stellt sich aber auch unmittelbar: wer bekommt eine Lizenz für den Anbau von Cannabis? Und wo und wie kann man sich darauf bewerben?

Man darf davon ausgehen, dass sich beflügelt durch den neuen Koalitionsvertrag in Deutschland gerade mindestens Tausende Menschen derzeit mit diesen Fragen beschäftigen. Der Traum vom Anbau von Cannabis mit Lizenz ist weitverbreitet – vom kleinen Selbstversorger, der in die Kriminalität gedrängt wird, bis zum überall investierten Geschäftsmann, der das große Geld wittert.


https://highway420.de/news/legalisierun ... -cannabis/
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Aberhuicht
Beiträge: 1
Registriert: Mo 29. Nov 2021, 21:03

Lizenz(Reihenfolge) / Wertschutz

Beitrag von Aberhuicht »

Hallo liebe Hanf Freunde und Freundinnen.
Ich bin neu im Forum und habe hier schon viele interessante neue Sichtweisen erlangt.
Wie soviele von uns hier, habe ich den Traum eines kleinen Fachgeschäftes, sollte nicht noch "etwas dazwischen kommen" °

Ein paar Fragen eröffnen sich mir aber doch noch. (orientiert am CannKG Gesetzesentwurf) :
Z. B. bezüglich der Lizenz und der Vergabe

Die Lizenzen werden ortsgebunden eher rar ausgeben werden, so erwarte ich.
Ich weiß ja leider nicht, wer ausser mir in dieser eher kleinen Stadt (in Grenznähe zu Tschechien) diesen Wunsch verfolgt.

Sehe ich es richtig, dass ich zunächst Sozialkonzept, Standort, Nachweise über Schulungen, Wertschutzräume, etc. vorweisen müsste, und dann - vielleicht, vielleicht auch nicht- die Lizenz bekomme?
Das wäre ein riesiges finanzielles Risiko, abgesehen von dem normalen Risiko zu scheitern,sollte man eine Lizenz bekommen.
Oder gibt es bei Euch vllt schon andere Erfahrungen aus dem CBD oder Glücksspiel Bereich?

Und....

Alle Cannabis Bestände müssen in Tresore bzw. Wertschutzräumen gelagert werden.
Bedeutet das, dass wir jeden Abend alle Vitrinen leer Räumen müssten(falls es nach Dispensary Art liefe)?
Tresore scheinen mir wegen dem Volumen von z. B. Blüten nicht geeignet. Ein Wertschutzraum ist warscheinlich auch günstiger als eine Armada von Tresoren.


Danke für Eure Zeit. Vielleicht hat ja der/die ein oder andere von Euch noch ein paar Gedanken zu diesen Themen oder Lust sich etwas "vorzufreuen".
Bleibt gesund.

LG huicht
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Martin Mainz »

Sunshine live, 03.12.2021

Folge 29 - Cannabis-Legalisierung: Wann kommen die Coffeeshops? Mit Georg Wurth und Rüdiger Schmolke.

https://www.sunshine-live.de/nachtschatten-podcast#
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Freno
Beiträge: 820
Registriert: Do 7. Jan 2021, 17:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Es gibt noch jemand, der in den Startlöchern steht: die Illegalen, die mafia-ähnlichen Strukturen, denen bislang die Cannabis-Versorgung für den Normalverbraucher (der nicht zur Apotheke gehen kann) obliegt. Auch diese Leute sind nicht dumm, haben ihre "consiglieres" (für Cineasten: Robert Duvall als "Tom Hagen"), welche ein Gelenk zur legalen Gesellschaft darstellen, ziemlich viel "Bimbes" (Helmut Kohl), entsprechende Kontakte zu den "geistigen und moralischen Führern in diesem unserem Lande" (frei nach H. Kohl), eine hervorragende Organisation, die auch vor Gewaltverbrechen nicht zurückschreckt - und die Horrorvision, daß sich ihr lukrativer Schwarzmarkt in Luft auflösen könnte. Wobei die Cannabis-Branche, soweit ich sehe, ja nur eine "Mittelmacht" in diesen Organisationen darstellt, der große Reibach läuft bei härteren Sachen, Koks, Äitsch, Cristal Meth & Co. Da stehen Milliarden dahinter, die auch ein Interesse haben könnten, in den "neuen Markt" des legalen Cannabishandels einzusteigen. Auch und gerade hier gibt es eine enorme power an brain & money & Killerkommandos.

Ich wiederhole nochmals: junge Leute mit nüschdt auf Tasche und dem Kopf voller Haschblütenträume sollten sich gewahr sein, daß es ganz andere player gibt, die sich mit dem kommenden legalen Cannabis-Markt beschäftigen, mit enormer power und gut geschmiertem politischen Hintergrund auftreten werden. Man sollte sich von daher auf die Nischen konzentrieren, die von den "Großen" wg "Hühnerkacke" nicht bedient werden wollen. Small is beautifull ! Es ist viel besser, sich mit einem small buissness mit überschaubareren finanziellen und zeitlichen Inanspruchnahmen ein zufriedenes, schon mittelfristig angstfreies Dasein zu schaffen, als sich bei dem Versuch, in die Oberliga durchzustarten, blutige Nasen zu holen !
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Wenn ein nicht dummer Mafia Boss sich entschließt, "legal" zu werden, und nichts auf dem Kerbholz hat (und damit meine ich das "offiziell Bekannte", denn sonst wird er keine Lizenz erhalten)... dann bitte sehr. Davon wird es aber nur wenige geben ;). Mit dem 2. Teil kann ich mich hingegen eher anfreunden. Aber "Haschblütenträume" sind sehr schöne Träume und die Erfahrungen - ob gut oder schlecht - müssen diese Leute schon selbst machen.

PS: Wenn man von der "Regulierung" und Altersgrenze mal absieht, gibt es keinen qualitativen Unterschied zw. Kneipe und Coffeeshop bzw. Spirituosenladen und Cannabis-Fachgeschäft.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Cashpunker
Beiträge: 8
Registriert: Do 16. Dez 2021, 11:26

Re: Gemeinsam sich gegenseitig unterstützen

Beitrag von Cashpunker »

Hay Leute!

Ich bin aus Süd-Brandenburg und möchte nächstes Jahr (2022) ein Startup Gründen.
Anbau & Shop, Lizenziert.

Ich suche ebenfalls nach Partnern und Möglichkeiten.

Nutzhanf kommt für mich aber hier nicht in Frage, weil mir die Fläche dafür fehlt.
CBD PRODUKTE sind eigentlich nicht mein Markt und ich möchte da eigentlich niemanden Konkurrenz machen...

Ich habe vor den SCC-G (Smoking Culture Club - Germany) als e.V. zu Gründen um somit die Kultur und meine Gemeinde zu unterstützen.

Ich möchte das alles legal und Lizenziert machen und bin bereit, alles nötige dafür auf mich zu nehmen.

Bin 32 Jahre jung und ich habe Jahre auf diese Gelegenheit gewartet, aber ich spüre das wird diesmal was und möchte vorbereitet sein wenn es offiziell los geht.

Falls jemand Hilfe braucht, ich bin Metallbauer und kann Schweißen, habe Montage Erfahrung im Hallenbau gemacht und auch viel Handwerkliche Möglichkeiten.

Ausserdem bin ich tatsächlich nie im Gefängnis gelandet und habe ausserdem eine gute Reputation durch meine aktive Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Falls jemand einen Erfahrenen Kollegen braucht, ich pack auch gerne mit an und unterstütze euch wo es geht💚

Ich freue mich sehr über eure Antworten.


Bis dahin!
♡SCC-G ---> Smoking Culture Club - Germany♡
>>Wer die Zukunft gesehen hat, dem kommt die Gegenwart wie die Vergangenheit vor>>
likeasoulja
Beiträge: 1
Registriert: Do 23. Dez 2021, 19:34

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von likeasoulja »

tea hat geschrieben: Do 25. Nov 2021, 15:49 Gute Idee! Ich habe mal fix einen Discord Server aufgesetzt. Ist nicht der erste. Um hier keine Probleme zu bekommen müsst ihr euch allerdings für eine Einladung per PM an mich wenden.
Btw, auf die meisten eurer Fragen gibt es auch schon Antworten.
MfG, tea
guten Abend, bekomme ich den DC-Link?
Freno
Beiträge: 820
Registriert: Do 7. Jan 2021, 17:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Cookie hat geschrieben: Do 16. Dez 2021, 08:16 Wenn ein nicht dummer Mafia Boss sich entschließt, "legal" zu werden, und nichts auf dem Kerbholz hat (und damit meine ich das "offiziell Bekannte", denn sonst wird er keine Lizenz erhalten)... dann bitte sehr. Davon wird es aber nur wenige geben ;). Mit dem 2. Teil kann ich mich hingegen eher anfreunden. Aber "Haschblütenträume" sind sehr schöne Träume und die Erfahrungen - ob gut oder schlecht - müssen diese Leute schon selbst machen.

PS: Wenn man von der "Regulierung" und Altersgrenze mal absieht, gibt es keinen qualitativen Unterschied zw. Kneipe und Coffeeshop bzw. Spirituosenladen und Cannabis-Fachgeschäft.
Schon Friedrich Dürrenmatt hat in seinem Drama "Frank der Fünfte" thematisiert, daß illegale Erwerbstätigkeit irgendwann an seinen "peak" kommt und den Weg in die Legalität finden muß. Der Kleindealer hat dieses Problem überhaupt nicht: seine bar und "schwarz" erzielten Erträge gibt er für seine - dann etwas großzügigere - Lebenshaltung bar aus. Großhändler dagegen haben 1 heftiges Problem: vor allem das Finanzamt will wissen, woher das Geld für die Villa, die Luxusautos und den Lear-Jet kommt. Und hinter dem Finanzamt lauert die Staatsanwaltschaft. Okay - Geld kann man waschen, aber die Gebühren der Geldwasch-Salons sind sehr happig und so stehen die "Mafia-Bosse" irgendwann vor dem Problem, daß sie zwar immer mehr umsetzen, aber immer weniger Gewinn, ja sogar Verluste machen.

Der illegale Cannabis-Handel hat - wie schon gesagt - auch so seine Asse im Ärmel, um sich auf einem legalisierten Markt breit zu machen: es gibt breite Lieferanten- und Konsumentenkontakte, eine schlagkräftige Organisation, exzellente juristische Beratung, politische "Verbindungen" (die übliche Korruption der "demokratischen Politiker") und eine enorme Menge an Kapital. Es ist eine "Dampfwalze", gegen die "Startups" 0 Chance haben.

Ich bleibe bei meiner Kernaussage: startups im Cannabis-Bereich müssen Nischen ausfindig machen und bedienen, die von den Großen - ob legal oder nicht - "links liegen gelassen werden". Damit kann man keine Villa in Cannes, keinen Jaguar Double-Six und keinen Lear-Jet erreichen - aber für ein zufriedenes Leben mit überdurchschnittlichem "Lebensstandart" und guter Altersversorgung - "Vermögensbildung" - kann es ausreichen - wenn man die entsprechende Nische findet und besetzt.
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Freno hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 21:00 es gibt breite Lieferanten- und Konsumentenkontakte
Die nutzen nur nix in einem legalen Business...
Freno hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 21:00 eine schlagkräftige Organisation
Wie ich schon sagte: sofern sie noch nicht aufgefallen sind, bitte sehr, bemüht euch um die Lizenz und werdet legal.
Freno hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 21:00 exzellente juristische Beratung, politische "Verbindungen"
Aha. Na dann mal los!
Freno hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 21:00 eine enorme Menge an Kapital
Jup. Das richtig eingesetzt könnte uns was nutzen (z. B. gut bezahlte Jobs).
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Freno
Beiträge: 820
Registriert: Do 7. Jan 2021, 17:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Cookie hat geschrieben: Mo 27. Dez 2021, 10:14
Freno hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 21:00 es gibt breite Lieferanten- und Konsumentenkontakte
Die nutzen nur nix in einem legalen Business...

(...)
Das glaube ich nicht - die können ganz schön was nutzen: gute dealer haben Geschäftsbeziehungen, die zT Jahrzehnte alt sind und dementsprechend eine blütenweisse Weste. Wenn sie 1 Lizenz kriegen und ihren kleinen Laden irgendwo aufmachen, können sie ihre Geschäftsbeziehungen mitnehmen in die Legalität und bekommen auch sofort eine gute Mund-zu-Mund-Propaganda.

Natürlich wird das künftige Kiffergesetz vorschreiben, daß es absolut sicher gestellt sein muß, daß das Zeug, das legal verkauft wird, auch legal produziert worden ist und nicht aus früherem Schwarzanbau stammt. Aber dort, wo traditionell Cannabis angebaut wird, hat Scheich El Corleone m.E. kaum ein Problem, von seinem Emir - oder demokratisch gewähltem Minister - einen Wisch zu kriegen, wo diplomatisch unanfechtbar festgestellt wird, daß Scheich El Corleone sein Cannabis total legal, vegan und mit inklusiver FrauenbeauftragtIn herstellt und niemals nicht illegal war.

Das gehört doch zum Wesen organisierter Kriminalität, daß sie politischen und administrativen Schutz genießt. Und für den juristischen Kleinkram auf dem Weg von Scheich El Corleone bis zu Otto Normalkiffer in Neu-Legalien gibt es dann die Consigliere auf allen Ebenen dazwischen.

Natürlich kann ich das nicht "beweisen" was ich hier schreibe - aber es würde mich sehr wundern, wenn es anders wäre.

Worum es mir letztlich bei diese Teil des brainstorming geht: man sollte nicht so naiv sein, daß dieser "Neue Markt" für legales Cannabis wirklich offen ist für jederman und 1 idealer Tummelplatz für startups. Ich will hier ua aufzeigen, daß es sehr potente "Marktteilnehmer" gibt, die auch schon in den Startlöchern stehen, aber aufgrund ihres Potenz den Löwenanteil dieses Marktes schlicht "besetzen" werden.
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Jo, ist auch in Ordnung, aber Du siehst damit im Cannabis Business eine potentielle Spielwiese für die organisierte Kriminalität, und die sehe ich nach der Legalisierung ganz und gar nicht, es sei denn alle "illegalen Marktteilnehmer" wollen legal werden, dann sind sie allerdings nicht mehr Teil der OK. Nun, zeig mir einen - ich habe aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Dealern gewisse Skepsis, dass sie in Massen diesen Schritt gehen wollen / werden. Als Beispiel nenne ich nur eine entsprechende Frage an meinen letzten Dealer, die mit "Neee, ich weiß nicht" beantwortet wurde.

Mit einem hast Du allerdings recht: es stehen schon etliche Firmen in den Startlöchern.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
pepre
Beiträge: 1543
Registriert: Di 19. Okt 2021, 11:31

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: Di 28. Dez 2021, 18:56... es stehen schon etliche Firmen in den Startlöchern.
Es hängt ausschließlich an der kommenden Gesetzgebung, ob es neben den "Big Playern" noch einen weiteren Markt geben wird. So, wie die Weichen ggw idR gestellt werden, läuft es immer auf Kapital-Akkumulation und Quasi-Monopole hinaus. Die Ausschreibungskriterien werden idR auch immer so gefasst, dass nur jene zugelassen werden, die eh schon den Fuß in der Lobby-Tür haben. Wenn nur Konzerne den Markt beherrschen, dann hat man fünf Standard-Sorten, die in 500 verschiedenen Verpackungen auf den Markt kommen.

Zwei Stellschrauben könnten dies verhindern:
  • der Eigenanbau. Das dürfte selbsterklärend sein.
  • der Anbau über Kleinbauern, Vereine, etc.
Letzteres hätte das Potential, dass sich wirklich eine Sortenvielfalt und eine Kultur des Hanfs à la Weinbau etabliert.

Noch eine interessante Frage: falls es zu Importen kommt, kontrolliert dann der Zoll die Einhaltung der Qualitäts-Anforderungen an Hanfprodukte? - Das wäre ja mal eine 180°-Wende zur bisherigen Aufgabenstellung... ;)
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

pepre hat geschrieben: Mi 29. Dez 2021, 13:04 Noch eine interessante Frage: falls es zu Importen kommt, kontrolliert dann der Zoll die Einhaltung der Qualitäts-Anforderungen an Hanfprodukte?
Interessante Frage ;)... ich denke sie würden das so lösen, dass nur vorab ausgewählte (oder auserwählte :P) Unternehmen und Länder - also welche mit "Lizenz" - nach Deutschland exportieren dürfen. Das könnten sie auch kontrollieren.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Freno
Beiträge: 820
Registriert: Do 7. Jan 2021, 17:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Cookie hat geschrieben: Di 28. Dez 2021, 18:56 Jo, ist auch in Ordnung, aber Du siehst damit im Cannabis Business eine potentielle Spielwiese für die organisierte Kriminalität, und die sehe ich nach der Legalisierung ganz und gar nicht, es sei denn alle "illegalen Marktteilnehmer" wollen legal werden, dann sind sie allerdings nicht mehr Teil der OK. Nun, zeig mir einen - ich habe aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Dealern gewisse Skepsis, dass sie in Massen diesen Schritt gehen wollen / werden. Als Beispiel nenne ich nur eine entsprechende Frage an meinen letzten Dealer, die mit "Neee, ich weiß nicht" beantwortet wurde.

Mit einem hast Du allerdings recht: es stehen schon etliche Firmen in den Startlöchern.
1) Die "Vernetzung" der organisierten Kriminalität mit der legalen Wirtschaft gehört auch zu ihren Wesensmerkmalen.

2) Es wird wohl auch nach der "restriktiven Legalisierung", die nach dem Koalitionsvertrag der Ampel zu erwarten ist, einen Schwarzmarkt geben. Wie groß der Schwarzmarkt-Anteil bleiben wird, steht in den Sternen. Das hängt von dem zukünftigen "Legalisierungs-Gesetz" ab und wie das aussehen wird, weiß heute keiner. Worst case: 28 € Mindestpreis pro Gramm wg. 20 € Steuer, Personalausweis wird beim Kauf "eingelesen" in eine Datei, die allen Behörden offen steht und "nach der amtlichen Begründung" gewährleisten soll, daß legales Cannabis nicht an wegen BtMG vorbestrafte Personen abgegeben wird. Dann bleibt im Grunde alles, wie es heute ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß dieser "worst case" eintritt, halte ich zwar für relativ gering, aber dieses Gedankenspiel kann vielleicht aufzeigen, daß es noch große Widerstände für eine effektive Legalisierung gibt.

Kiffende Lehrer, Polizisten, Ärzte, Verwaltungsbeamte, Busfahrer, Triebfahrzeugführer bei der Bahn, Piloten (erst recht von Kampfjets mit Atombomben !!), Krankenschwestern ... auch ein kiffender Friseur kann Kunden die Ohren abschneiden ... "gons fuaschdtbohr!" ! Es gibt zig Einfallstore für "Die Wohlgesinnten", um eine Legalisierung "hintenrum" zunichte zu machen
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

1) Das mag ja sein, aber nochmal, wenn ein "Illegaler" in das Business einsteigen will, muss er sich erst mal soweit "legal machen" (wollen), dass er ins Raster passt. Wenn dann etwas ist, kann er es vergessen. Wenn nicht, okay, "Glück gehabt". Ab jetzt werden halt Steuern fällig.

2) Der Schwarzmarkt kann nicht von heute auf morgen beseitigt werden - insbesondere nicht von den legalen Marktteilnehmern, die natürlich die Preise auch halten können müssen. Eine überzogene Preisvorstellung der Politik sehe ich allerdings nicht, und etwas dürfen sie auch verlangen. Mittelfristig wird der Schwarzmarkt in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, vgl. Kanada.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
ripple
Beiträge: 1
Registriert: Mo 10. Jan 2022, 11:45

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von ripple »

wäre auch am Discordlink interessiert.

wisst ihr ob es Möglichkeiten gibt Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess zu nehmen. Kann man z.B. Abgeordnete direkt anschreiben? Man könnte ja eine Aktion starten. Vll bringts ja was.

Woher kriegen die eigtl Ihre Ideen und Entwürfe wie das CannaKG? Haben die spezielle Berater?
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Auf die Politiker aktiv zugehen und sich äußern... ist aber schwierig, sich jetzt erst zu äußern. Lieber im Sinne aller den DHV das machen lassen ;). In diesem Sinne wäre es auch kontra-produktiv, in eine "geschlossene Gruppe" (discord) einzusteigen. Je offener damit umgegangen wird, desto besser.

Oder falls er dieses Jahr stattfindet, kann man auch auf eine(n) der GMMs / Demo gehen.

Die Ideen für die Legalisierung kriegen sie von z. B. dem DHV und dem CannKG bzw. den Leuten, die das Gesetz geschrieben haben (z. B. auch Richter Müller).
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
tea
Beiträge: 26
Registriert: Do 19. Aug 2021, 09:35
Wohnort: Niedersachsen

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von tea »

Ich kann Cookie nur zustimmen. Lieber im Sinne aller den DHV das machen lassen.
Aber nicht öffentlich ist diese Gruppe nur, weil ich mit offenen Discord Servern als Betreiber keine guten Erfahrungen gemacht habe. Nicht, weil es da etwas besonderes gibt oder wir etwas zu verbergen hätten. Ich verstehe den Server auch in keinster Weise als Thinktank, so wie ich den DHV sehe und es soll auch keine Konkurrenz sein. Der Server soll nur als Anlaufstelle dienen, für Menschen die sich in dem neuen kommenden Bereich selbstständig machen möchten und auch GERNE ihre Erfahrungen TEILEN. Der Server ist nicht gedacht um irgendwie politischen Einfluss auf die Legalisierung zu nehmen!
Wer hier im DHV Forum aktiv ist und sich nicht nur hier anmeldet um in den Discord Server zu "gucken", darf sich auch gerne bei mir melden, um auf dem Discord Server aktiv seine Erfahrungen zu teilen und nicht nur um zu "gucken" . Ich nehme keinen neuen Leute auf, die hier im DHV Forum nicht auch aktiv sind! Ihr findet quasi fast alles was wir auf dem Discord Server haben, auch hier im DHV Forum.
Wir haben jetzt schon einige Mitglieder die sich bisher nicht aktiv beteiligen, geschweige richtig vorgestellt haben auf dem Server, wieder. Ich habe das auch schon angesprochen und räume demnächst auf was sich nicht aktiv beteiligt.
Nur um sein Süppchen alleine im stillen zu kochen, evtl. noch nützliche Informationen abzugreifen und sonst nichts, diejenigen sind auf dem Discord fehl am Platz. DAS ist nicht das Ziel des Servers.
Da ich genau das schon kommen sehen habe, ist der Server privat und nicht öffentlich. Nicht aus Geheimniskrämerei oder um sich wichtig zu machen. Bitte habt dafür Verständnis. Werdet lieber erstmal hier aktiv, bevor ihr euch nur hier anmeldet um auf den Discord zu kommen. Sowas sehe ich nicht so gerne, wie gesagt. Da kommt nichts gutes bei raus und ich habe für den Server die Verantwortung. Ich möchte nicht andauernd Trolle, passive Mitglieder und sonstwas löschen müssen.
Wer jedoch gerne teilt, schreibt und auch mit gleichgesinnten Gespräche führt, ist willkommen. Nur "sharing ist caring". Nicht nur mit Genetik, sondern auch mit Informationen!
Was der eine nicht kann, kann oft ein anderer. Der Server ist da, um sich gegenseitig zu unterstützen.Wer das nicht mag, aus Angst vor Konkurrenz oder was auch immer die Gründe seien, sollte sich nicht melden!
Wenn ich ehrlich bin...wenn es möglich wäre würde ich am liebsten für die Teilhabe am Discord Server eine aktive Mitgliedschaft im DHV als DHV Sponsor vorraussetzen. Das geht schon ab 60 euro im Jahr. Der DHV hat eine Menge Arbeit und braucht Spenden um mehr zu erreichen. Werdet Mitglied und zeigt mir das und ihr seit im Discord auch auf jeden Fall willkommen. Das wäre für den DHV gut und würde evtl. etwas sicherstellen, daß nur Leute auf den Server kommen die sich auch wirklich aktiv beteiligen und es ernst meinen, sich in dem kommenden oder schon bestehenden Bereich zu betätigen.

Liebe Grüße, tea
~Jeder ist sein Glückes Schmied und von nichts kommt nichts~
Freno
Beiträge: 820
Registriert: Do 7. Jan 2021, 17:00

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Also ich habe mal so 1 Einladung zu so einem Disdingens-Server angenommen, aber komme schon mit diesem System nicht zurecht - ich bin IT-mässig ein ziemlicher Depp - und mich dementsprechend wieder verabschiedet.

Ich sehe auch keinen Grund dafür, warum man den brainstorm über Möglichkeiten der Selbstständigkeit im künftig legalisierten Cannabis-Handel nicht hier weiterführen sollte. Für typisch deutsche "Geschäftsordnungsdebatten" darüber, wie so ein brainstorm "gefasst" werden sollte, wer unter welchen Bedingungen daran teilnehmen könnte, dürfte oder sollte, haben ich relativ wenig Verständnis. Die typisch deutsche Leidenschaft zur Vereinsmeierei hält eben auch vor diesem Thema nicht an. Selbst Anarchie muss für deutsche Anarchisten eine wohl geordnete, streng regulierte Angelegenheit sein - wo käme man denn sonst hin ?! Das wäre ja noch schöner ! Da könnte ja jeder kommen !

Meiner mehrfach kundgetanen Ansicht nach wird die Masse des legalisierten Marktes durch große player abgegrast werden, die sich jetzt schon in die Startlöcher begeben und imstande sind, Millionenbeträge in dieses Geschäft zu investieren - sofern es sich als lohnend erweisen kann. Das ist durchaus auch im Sinne des "Gesetzgebers", der Cannabis ja nicht "frei geben", sondern kontrollieren will - "Cannabis-Kontroll-Gesetz". Diese Kontrolle fällt natürlich bei großen Einheiten leichter, als bei kleinen "Krautern". Die "Großen" haben ohnehin ihre bestehenden 'Geschäftsbeziehungen' zu den Organen der Staatsmacht, sind exzellent beraten und die Zusammenarbeit mit den Behörden flutscht. Beim kleinen Krauter, erst recht dem "start-up" hakt und klemmt es dagegen an allen Ecken und Enden.

Wer also mit nix auf Tasche oder bestenfalls einem Sparbuch im 4-stelligen Bereich eine solche Selbstständigkeit erwägt, ist - ich scheue die Wiederholung nicht - m.E. gut beraten, sich um die Nischen zu kümmern, die von den "Großraddrehern" nicht erreicht werden. Es gilt, diese Nischen zu identifizieren und nach Möglichkeit eine davon zu besetzen.

Wie eine solche erfolgreiche Nischenbesetzung ablaufen kann, dafür weiß ich ein Beispiel. "Jürgen&Jürgen" ist eine Bratwurstbude, die ein alterndes schwules Paar nach 10-jähriger beidseitiger Arbeitslosigkeit aufgemacht hatten und heute "Kult" ist in Leipzig. Die beiden haben "ausgesorgt". Dort gibt es nüschdt wie Bratwurst, Fleischkäse und Klopse und Getränke aus der Flasche. Nicht mal Pommes jibbet und gleichwohl haben sich die beiden in dem hart umkämpften Streetfood-Markt von Leipzig nach janz weit oben arbeiten können. Vor einigen Jahren wollte ihnen die Stadtverwaltung die Konzession entziehen - sie haben bei open-petition und auch am Stand durch Unterschriftenlisten eine Petition eingereicht, die in wenigen Wochen zig-tausende Unterstützer gefunden und die Stadtverwaltung zum einknicken gebracht hatte, nachdem die beiden ollen Schwuppen und ihre Unterstützer sogar den Weg in die bundesweite Presse gefunden hatten.

Ich bin dort - in der warmen Jahreszeit - Stammgast. Soweit ich es beurteilen kann, beruht das "Erfolgsrezept" dieser Nischenbesetzung auf folgenden Umständen:

1) Freundlichkeit - wer einige Male dort ne Bratwurst kauft, wird mit Handschlag begrüsst.
2) Behaglichkeit: auf den Biertischen stehen kleine Pöttchen mit Blümchen und am Abend - inzwischen elektrische - Kerzen.
3) Ordnung: bei "Jürgen&Jürgen" haben auch die Gäste Dienst, bringen die Pfandflaschen in die Kästen und leeren die Aschenbecher, die sie benutzt haben - darauf wird streng geachtet. (Siehe oben "typisch deutsch")
4) Individualität: wer bei Jürgen&Jürgen n Klops (Bullette, Frikadelle) oder n Fleischkäse bestellt, bekommt 1 smily aus Senf und Ketchup drauf. Auch wenn dieses smily gleich wieder unterm Brötchen verschwindet - es ist eine Botschaft an den Kunden, die auch ankommt.
5) Gutes Verhältnis zur Nachbarschaft - weibliche (bei Bedarf auch männliche) Gäste können die Toilette vom Italiener über der Straße benutzen, der mit Sicherheit auch ein paar kleine Scheine dafür bekommt. Auch der Vietnamese von nebenan kommt mal auf ne Bratwurst und n Bier vorbei.

Okay - ein Coffeeshop ist was anderes, als ne Bratwurstbude, aber gewisse Elemente lassen sich übertragen. Die beiden Jürgens haben sich das Startkapital für ihre Selbstständigkeit von "Hartz-IV" abgespart, "mit Null angefangen". In der warmen Jahreszeit wuseln dort jeden Abend dutzende von Leuten herum, es gibt Stammtische und in der kalten Jahreszeit gibt es Glühwein. (Diesen Winterbetrieb kenne ich aber nicht - ich wohne 12 Fahrradkilometer entfernt.)

Vor allem sollten sich diejenigen, die einen solchen Coffeeshop eröffnen wollen, die Frage vorlegen, ob sie "der Typ" sind, um all jene Eigenschaften dieser in Leipzig kultigen Bratwurstbude von "Jürgen&Jürgen" auch in einem Coffeeshop rüber zu bringen. Man muß "auf Menschen zugehen" und eine "Bindung schaffen" können, Nähe und Distanz regulieren können, ein Auge auf alles um einen herum haben können - und sich dabei selbst auch pudelwohl fühlen können. Es muß weitaus mehr als "Job" sein, sowas zu machen.

"Jürgen&Jürgen + Leipzig" in Tante Google schmeissen, dann bekommt man genug Infos über dieses höchst erfolgreiche startup "aus dem Nichts" - deswegen beschreibe ich dieses Beispiel ja auch.

Auf die Spitze getrieben: da, wo Jürgen&Jürgen mit ihren Bratwürsten angekommen sind, da muß auch der startup-Coffeeshop mit seinem Cannabis hin ! Die Bratwürste gibt es überall und oftmals auch besser, als bei "Jürgen&Jürgen" - aber dort macht es eben viel mehr Freude, Bratwurst zu essen, als beim Globus aufm Parkplatz oder so. Obwohl die Bratwürste beim Globus besser schmecken und sogar billiger sind !
tea
Beiträge: 26
Registriert: Do 19. Aug 2021, 09:35
Wohnort: Niedersachsen

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von tea »

Freno hat geschrieben: Mo 24. Jan 2022, 22:30 Also ich habe mal so 1 Einladung zu so einem Disdingens-Server angenommen, aber komme schon mit diesem System nicht zurecht - ich bin IT-mässig ein ziemlicher Depp - und mich dementsprechend wieder verabschiedet.

Ich sehe auch keinen Grund dafür, warum man den brainstorm über Möglichkeiten der Selbstständigkeit im künftig legalisierten Cannabis-Handel nicht hier weiterführen sollte. Für typisch deutsche "Geschäftsordnungsdebatten" darüber, wie so ein brainstorm "gefasst" werden sollte, wer unter welchen Bedingungen daran teilnehmen könnte, dürfte oder sollte, haben ich relativ wenig Verständnis. Die typisch deutsche Leidenschaft zur Vereinsmeierei hält eben auch vor diesem Thema nicht an. Selbst Anarchie muss für deutsche Anarchisten eine wohl geordnete, streng regulierte Angelegenheit sein - wo käme man denn sonst hin ?! Das wäre ja noch schöner ! Da könnte ja jeder kommen !
Hallo Freno,
es tut mir leid, daß du mit so einem , wie du sagst, "Disdingens-Server" nicht klar kommst. Ist eigentlich ganz einfach. Die Einladungen sind 7 Tage gültig und das sollte man schon hinbekommen.

Und zu dem Rest sage ich nur, niemand zwingt dich. Genauso wenig kann uns jemand zwingen unsere Recherchen und Tipps einfach so mit jedem zu teilen. wie du schon sagst, "da kann ja jeder kommen". ;)

Wir nehmen uns viel Zeit, machen uns eine Menge Arbeit und die machen wir umsonst! Wer sich, um diese Informationen in Anspruch zu nehmen nicht an einige Regeln halten kann, oder nicht in der Lage ist, in 7 Tagen einmal in seinen PM's hier zu schauen, obwohl er nach einer gestellten Einladungs-Anfrage ja mit einer Antwort rechnen sollte, kann es gerne woanders und von mir aus auch mit Anarchie probieren. Du scheinst ja eh davon auszugehen, daß jeder Cannabisliebhaber und DHV Mitglied ein Anarchist sein muß. Dem widerspreche ich vehement und ich denke, du hast ein etwas schief geratenes Menschenbild! Ich teile auch keine, wie du so schön sagst "typisch deutsche Leidenschaft zur Vereinsmeierei" :roll: Hört sich ehrlich gesagt ziemlich rassistisch an, wie du von Deutschen denkst und wie du alle über einen Kamm scherst. Und das sage ich als Migrantenkind. Ohne Regeln ist man leider verloren. Selbst hier im Forum gibt es welche und auch ganz tolle Funktionen die ich dir empfehle.

Man kannn hier seine PM's mit einer push Funktion auf seine Emailadresse weiterleiten lassen, oder sich darüber benachrichtigen lassen per email, wenn neue PM's im DHV-Account landen. Genauso wie bei abbonierten Themen. Wer das nicht hinbekommt, sollte es mit der Selbstständigkeit erst garnicht versuchen. Etwas Technikverständnis gehört heutzutage leider dazu. Sogar hier im Forum.


Einen schönen Abend noch,

tea
~Jeder ist sein Glückes Schmied und von nichts kommt nichts~
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Martin Mainz »

Apropos Discord (Kleine Warnung an Discord-Nutzer!), scheint gerade schwer in Mode zu sein: https://twitter.com/GronkhTV/status/1485666024812957703
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
tea
Beiträge: 26
Registriert: Do 19. Aug 2021, 09:35
Wohnort: Niedersachsen

Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von tea »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 28. Jan 2022, 11:28 Apropos Discord (Kleine Warnung an Discord-Nutzer!), scheint gerade schwer in Mode zu sein: https://twitter.com/GronkhTV/status/1485666024812957703
Mahlzeit Martin,
ja leider nicht erst seit neuestem. Discord holt man sich genauso wie jede andere ausführbare Datei, am besten nur direkt beim Anbieter. Im Fall von Discord ist das:
https://discord.com/

Andere ausführbare Dateien mit den folgenden Endungen, bei denen man unbedingt so vorgehen sollte sind:
*.com
*.cab
*.exe
*.bat
*.cmd
*msc
*.hta
*.pif
*.scf

LG, tea
Zuletzt geändert von tea am Fr 28. Jan 2022, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
~Jeder ist sein Glückes Schmied und von nichts kommt nichts~
Antworten

Zurück zu „Fachgeschäfte & Legalisierungsmodelle“