Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Entkriminalisierung und gemeinschaftlicher Anbau sind nur ein Zwischenschritt: aber wohin?
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Martin Mainz
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Martin Mainz »

Da gehts eher um Malware über Discord, nicht Discord selbst. Aber ja, im Prinzip am Ende immer das gleiche.
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tea
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von tea »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 28. Jan 2022, 11:43 Da gehts eher um Malware über Discord, nicht Discord selbst. Aber ja, im Prinzip am Ende immer das gleiche.
Hast recht. Ich überprüfe jede Datei, die ich von irgendwem bekomme immer vorher mit https://www.virustotal.com/gui/home/upload
Kann ich nur empfehlen. Das hat mir schon zig mal das System gerettet.
Selbst in *pdf, *jpg usw. kann man mit Geschick Schadsoftware unterbringen. Um von zero day exploits garnicht erst zu sprechen. Sicher ist man nie, wenn man nicht vorher prüft. Aber wenigstens etwas sicherer was bestimmte Dateien angeht.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Der Irre Jug »

Leider sehe ich nachwievor, die Gefahr, das sich -nach einer Legalisierung- Grosskonzerne den Markt aufteilen werden.

Und das Argument, diese Firmen würden sich aus dem Handel heraushalten weil es sich ja um "Rauschgift" handelt, ist wohl ad absurdum geführt, seit in den USA Grosskonzerne wegen Opiumhandels vor Gericht stehen.

Auch wenn ich mich wiederhole und es sich nach Kommunismus anhört, bin ich für eine Lösung auf kommunaler Ebene, in Verbindung mit ortsansässigen Vereinen!
Also viel Bürgerbeteiligung, nicht nur bei der Arbeit, sondern auch bei der Verteilung der Gewinne.

Von daher freue ich mich schon auf die offizielle Positionierung des DHV`s.

Gruss DIY
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Also gehört JEDE Person, die aktive Prohibition unterstützt automatisch ins Gefängniss

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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

tea hat geschrieben: Do 27. Jan 2022, 20:52 Hallo Freno,
es tut mir leid, daß du mit so einem , wie du sagst, "Disdingens-Server" nicht klar kommst. Ist eigentlich ganz einfach. Die Einladungen sind 7 Tage gültig und das sollte man schon hinbekommen.

Und zu dem Rest sage ich nur, niemand zwingt dich. Genauso wenig kann uns jemand zwingen unsere Recherchen und Tipps einfach so mit jedem zu teilen. wie du schon sagst, "da kann ja jeder kommen". ;)

(...)
Einen schönen Abend noch,

tea
Hallo Tea,

da hast Du 1 bissl was in den falschen Hals bekommen, finde ich. Es gibt einen Unterschied zwischen einem allgemeinen öffentlichen brainstorming unter am Thema "egal wie" Interessierten und Überlegungen zu konkreten Existenzgründungen oder Investitionen. Daß man letztere schön für sich behält, versteht sich m.E. von selbst: "Feind hört mit!"

Ich selbst kann nicht mehr wirtschaftlich tätig sein - ich bin ja nicht nur 1 neoliberaler, rassistischer Faschist, sondern auch Psychopath, borderliner mit Langstreckenerfahrung, PTBSler usw usw ausser "multipler Persönlichkeit" habense mir eigenlich schon jede Diagnose umgehängt, die ICD-10 so hergibt. Nur aus meinem "früheren Leben" als Wirtschaftsanwalt - was ich mal als Untergattung des "Kapitalistenschweins" bezeichnen will - meine ich gelegentlich, einige sehr allgemeine Hinweise geben zu können, die vielleicht für den einen oder die anderen von Nutzen sein könnten. Schließlich habe ich 15 Jahre lang - m.E. recht erfolgreich - Unternehmen und Unternehmer begleitet - vom Bäcker um die Ecke bis zum Waffenhändler.

Daß ich mit diesem aktuellen IT-Krams nicht zurecht komme, hängt auch mit meinem früheren Leben zusammen. Wenn ich irgendwas an der Bürotechnik oder irgendwas mit Computer nicht verstanden habe oder gestreikt hat, dann habe ich auf meine Sekretärin gedrückt ("Kreiiisch: Das ist Sexismus!" - Ich sagte ja schon: ich bin 1 totales Schwein!), dann kam dann ein Knopf herein und dem hab ich gesagt, dieses oder jenes funzt nicht, schaunsezu, dasses morgen wieder funzt und das hat auch idR hervorragend funktioniert und bei der Autogrammstunde für die Kleinüberweisungen war dann manchmal auch so ne Rechnung von den IT-fuzzies dabei ... scheiss drauf !

Nach meinem Zusammenbruch mußte ich mir erstmal in einer ländlichen Postbank-Filiale wieder erklären lassen, wie 1 Überweisung geht. Sowas hatte ich 15 Jahre lang nie mehr selbst gemacht gehabt !

Ach ja ... Veteranen erzählen gern vom Kriege ... Ich wünsche Euch also viel Erfolg bei Euren Vorhaben und beschränke mich wegen meiner IT-mässigen Beschränktheit darauf, hier das eine oder andere zu diesem Thema "in den Raum zu stellen". Wer hier mitliest, kann das auch gerne auf irgendwelche Disdingens-server kopieren !

Ich muß mich entschuldigen, erst recht spät geantwortet zu haben - siehe oben: Psychopath, Faschist und Arschloch und so - das hat aber immerhin den Vorzug, daß meine rassistischen Diskriminierungen über "typisch deutsche Vereinsmeierei" inzwischen via facti verifiziert worden sind. "So isses halt im menschlichen Leben!"

Um aber dieses brainstorming über einen startup mit einem legalen Coffee-shop noch 1 Stückchen fortzubringen, muß ich auf 1 Kapitelchen hinweisen, daß für Unternehmensgründer fast tabuisiert ist: nämlich die Pleite. Was machen wir, wenn's schief geht, wenn die Karre an die Wand gesetzt wird, egal warum. Das passiert ziemlich häufig, daß startups die Grätsche machen, nur sterben kleine Unternehmen idR lautlos. Niemand interessiert sich dafür.

Für diesen worst case gibt es eine goldene Regel: jeder, der sich selbstständig machen will oder dies schon getan hat, sollte bemüht sein, ein "kleines Vermögen" ausserhalb der "Haftungssphäre" seiner unternehmerischen Tätigkeit zu schaffen, daß es ihm ermöglicht, ohne jedes sonstige Einkommen oder Sozialleistungen für 1 Jahr seinen privaten Lebenstandart, wie er vor dem startup gewesen war, aufrecht zu erhalten. Daß muß also durchaus kein 5-stelliger Betrag sein, ein 4-stelliger Betrag kann für eine bescheidene Lebensführung (WG-Zimmer, Fahrrad, happy-hour-döner usw) ausreichend sein. Nach diesem Jahr der Dürre kann man davon ausgehen, daß es wieder ein regelmässiges Einkommen geben wird - auch wenn es nur "Sozialgeld" sein sollte. Dann haben sich viele Folgen des Zusammenbruchs geklärt und man weiß wieder, was man - wirtschaftlich gesehen - tun kann und was nicht.

Dieses "survival-pack" für den worst case sollte man auch auf gar keinen Fall antasten, solange das Unternehmen noch "irgendwie" läuft. Dafür gibt es auch einen psychologischen, aber sehr wichtigen Grund: man hat niemals das Gefühl, mit dem Rücken an der Wand zu stehen, "vor dem Nichts", sondern immer die Gewissheit, daß es auch im worst case noch einen "Plan B" gibt. Wer sich dagegen für sein startup völlig "naggisch" gemacht hat, den letzten Eurocent "reingepumpt" hat - befindet sich subjektiv in einer Lage völliger Abhängigkeit und Wehrlosigkeit gegenüber allfälligen Drangsalierungen. Das "survival pack" erhöht die psychologische Fähigkeit, Drangsalierungen von Banken und sonstigen "Partnern" zu widerstehen und den Stinkefinger hochzukurbeln. "Dann melde ich halt Insolvenz an, Scheissegal!" - es ist erstaunlich, wie oft Drangsalierer, ob Banken oder sonstige "Partner", daraufhin wieder den Schwanz einziehen. Die Vorsorge für den worst case dient also auch dazu, die Entscheidungsfreiheit des Unternehmers auch in Krisensituationen aufrecht zu erhalten. Das Bewußtsein, daß "egal was passiert" mit dem Unternehmen, ein Dach überm Kopf haben zu können, genug zu essen "undsoweiter" - das ist auch betriebswirtschaftlich gesehen, für das startup, das man ja nicht gegen die Wand setzen will, Gold wert.

Wie man das - legal !- macht, einen solches "survival pack" zu konstruieren, ist höhere Jurisprudenz und kann hier leider nicht erläutert werden, zumal dies sehr stark von den Umständen des Einzelfalls abhängt.

Dir und Euch 1 schönes WE im Rahmen des Möglichen !

Nüschdt für ungut !
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Noch so 1 Gedankensplitter:

Startup-Willige könnten sich vielleicht mal mit "Franchise" beschäftigen, eine aus den USA stammende, aber schon seit jahrzehnten auch in deutschen Landen etablierte Vertriebsform va im Bereich Einzelhandel und Systemgastronomie. McDonalds und subway arbeiten mit Franchising, ebenso wie rewe. Ich glaube auch, daß CBD-shops wie Ananas Express (wo ich regelmässig kaufe) als Franchise betrieben werden und deswegen muß man m.E. damit rechnen, daß auch beim lizenzierter Cannabis-Verkauf einige von "den Großen" mit Franchising starten wollen. Selbst wenn man für sich selbst das Franchising ablehnen will - alleine zur "Erkundung der Feindlage" könnte man da mal reinschnuppern.

Franchise hat einige Vorzüge: sehr viele Denksportaufgaben werden dem Unternehmensgründer abgenommen - der Franchisegeber liefert "schlüsselfertige" Lösungen und auch ein wohldurchdachtes Sortiment. Der "Marktzugang" fällt wesentlich leichter. Das engt auf der anderen Seite die unternehmerische Freiheit ein, man wird in vielerlei Hinsicht "gegängelt" und natürlich auch zur Kasse gebeten. Franchise kann zur "Selbstausbeutung" der Franchisenehmer führen, subway stand zeitweise in arger Kritik - Franchisenehmer von McDonalds scheinen sich dagegen recht wohl zu fühlen. McDonalds stellt allerdings auch enorme Anforderungen: man braucht Eigenkapital in 7-stelliger Höhe und selbst 1 ehemaliger Fußballstar - ich glaube, es war Lothar Matthäus - mußte 3 Monate lang in einem bestehenden McDonalds Burger und Pommes fritieren und die Klos sauber machen im Rahmen seiner Ausbildung zum "McDonalds-Partner".
Rewe gibt auch jungen Leuten eine Chance - in meiner Nachbarschaft ist ein rewe-Markt nach baulichem Neuaufbau und deutlicher Vergrößerung von einem gerade 24-jährigen "startuper" übernommen worden.

Das führt mich zu noch einem Gedankensplitter: der unternehmerischen Zusammenarbeit.

Ein coffeeshop kann nicht als one-man-show betrieben werden, man braucht "Mitarbeiter" und/oder Partner, Mitunternehmer, Mitgesellschafter. Ein gemeinsames Unternehmen, eine "Gesellschaft" im rechtlichen Sinne muß rechtlich gefasst werden - dafür stellt der Rechtsstaat unterschiedliche "Rechtsformen" zur Verfügung, damit sollte man sich auch mal ein wenig befassen. Verschiedene (halb-)staatliche Stellen bieten für Unternehmensgründer entsprechende Informationsangebote, von Internet-sites bis hin zu kostenfreien oder -günstigen Seminaren.

Aus meiner anwaltlichen Erfahrung jedoch muß ich leider berichten, daß "Kumpanei ist Lumpanei" ein Sprichwort mit leider geradezu wortwörtlicher Wahrheit ist.

Unternehmerische Partnerschaften sind nur selten langfristig stabil. Gerade ein gemeinsames startup von jungen Leuten, die noch niemals zuvor selbstständig erwerbstätig waren, birgt etlichen Zündstoff.

Wer in internet-Foren und beim Pläne-schmieden das große Wort führt, "begeistern" kann - kann bei der Arbeit die größte Plinse sein und umgekehrt. Der Lebensmittelpunkt junger Menschen kann sich mitunter sehr schnell radikal verschieben: durch Elternschaft, die einen vorherigen "Leistungsträger" zum "Schlaffie" oder sogar zum "Drückeberger" werden lassen kann. Die privaten - sexuellen - Beziehungspartner können großen und nur selten heilsamen Einfluß auf geschäftliche Partnerschaften nehmen, und ein Beziehungspartner als Angestellter - neben anderen Angestellten und Geschäftspartnern - führt in sehr vielen Fällen zu katastrophenträchtigen Konflikten. Auch der nur teilzeitbeschäftige und unterqualifizierte Beziehungspartner eines Mitunternehmers fühlt sich den Geschäftspartnern als gleichrangig und normalen - qualifizierten - Angestellten als vorgesetzt.

Intensive wirtschaftliche Zusammenarbeit stiftet andererseits Beziehungen, die an Intensität eine private - sexuelle - Beziehung sogar hinter sich lassen können. Mit dem Geschäftspartner verbringt man regelmässig mehr Lebenszeit, als mit dem privaten Beziehungspartner. Und man denkt öfters ans Geschäft und seine Partner, als an private Beziehungspartner, Familie und Freunde. Man ist gut beraten, tief in sich hineinzuhorchen, ob man solchen Beziehungskonstellationen gewachsen ist, "der Typ dafür" ist, solche ja auch stets sehr dynamische Beziehungsgeflechte in der Balance zu halten.

Daß intensive erwerbswirtschaftliche Zusammenarbeit, va allem wenn sie erfolgreich ist, es "flutscht" und man viel zusammen durchgestanden hat, dann auch eventuelle sexuelle Konsequenzen haben kann, kommt noch erschwerend hinzu. "Drüber stehen" über so Erotik-Kram tuen nur so Leute wie ich, deren sexuelle Orientierung mit "geile Sau" zu beschreiben wäre. "Normalos" (Geile Säue wie ich sagen untereinander "Klemmies" zu dieser Bevölkerungsgruppe) hingegen können durch einen "Betriebsfick" ruiniert werden - wirtschaftlich, sozial und emotional, und daß das Unternehmen dann nebenbei auch noch ganz leicht den Bach runtergehen kann, liegt auf der Hand. Aber weil solcher Schweinskram ja tabu ist, macht man sich auch keine Gedanken darüber ... "Sowas kann mir doch nicht passieren, mir doch nicht !" ... pffft.

Man weiß es aber leider erst, wenn man es ausprobiert hat - und dann fangen Probleme an, die ein junges Unternehmen auch schnell jung sterben lassen können, nämlich dann, wenn man keine vertraglichen Regelungen geschaffen hat, die ein Ausscheiden eines Partners schnell und praktikabel möglich machen - genauso wie ein Einsteigen eines neuen Partners. Diese vertraglichen Regelungen v.a. über einen Ausstieg müssen so beschaffen sein, daß sie auch im Konfliktfall von allen Beteiligten akzeptiert werden können - wenn man erst die Gerichte bemühen muß, ist bei startups Hopfen und Malz verloren, am Ende stehen sich bestenfalls 2 Insolvenzverwalter vor Gericht gegenüber.

Werden jedoch gemeinsame Kreditverbindlichkeiten aufgenommen, dann ist ein Ausstieg erst dann wirklich vollzogen, wenn "die Bank" den Aussteigenden aus seiner Haftung entlassen hat. Das ist ein ganz, ganz schwieriges Kapitel. Auch in dieser Situation kann übrigens die wohlgehütete Rücklage für den worst case - siehe einen meiner vorigen Beiträge hier - zu einer Lösung beitragen. Wer sich in einem Unternehmen als Mitgesellschafter gefangen fühlt, und das Unternehmen auf Kurs gegen die Wand sieht, kann u.U. seinen vollständigen "exit", seine Haftungsentlassung "von der Bank", mit einer Barzahlung "erkaufen", die nur einen Bruchteil seiner Haftungssumme ausmacht.

Und als - für heute - allerletzter Gedankensplitter "aus gegebenem Anlass": Leute, die eine zwar irgendwo internet-typische, aber bei Lichte gesehen ... äh ... nur begrenzt als "rational" anzusprechende Zickerei aus nichtigen Anlässen entfalten, wie in einigen der jüngsten Beiträge, sollten ernsthaft darüber nachdenken, ob selbstständige Erwerbstätigkeit wirklich das Richtige für sie ist - sofern sie damit wirklich geliebäugelt haben sollten.

Selbstständigkeit erfordert hohe soziale Kompetenz, Fähigkeit zu konstruktivem Umgang mit Konflikten und Stressresistenz.

Wer meint, sich auch als Selbstständiger einer Umsatzsteuersondervorauszahlung iHv € 15.387,33 - fällig nächsten Freitag - bei verfügbaren Barmitteln von € 1,44 nach Arbeitnehmer-Manier mit ärztlichen oder psychotherapeutischen Attesten oder der Bescheinigung, daß der Kindergarten wegen Masern geschlossen ist, entziehen zu können, auf den wartet ein extrem bitteres Erwachen.
Judelaw
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Judelaw »

Hallo zusammen, möchte ein Ladenlokal öffnen wo ich CBD Produkte verkaufen kann und später hoffentlich , wenn’s dann so kommt ,auch Cannabis anbieten, was sollte in der Gewerbeanmeldung stehen? Und worauf sollte man achten?
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Martin Mainz
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Martin Mainz »

Das kann dir momentan keiner sagen, was das THC angeht.
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Freno
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Im Moment heißt es "warten auf das Christkind". Erst dann, wenn das Gesetzgebungsverfahren "offiziell" eingeleitet ist, kann man in die Startlöcher gehen. Dann gibt es nämlich einen Entwurf, der prinzipiell reif zur Verabschiedung ist. IdR werden Gesetzesentwürfe aus der Seite der Regierungsparteien formell durch die Regierung eingebracht - das Verfahren im Parlament verkürzt sich dadurch etwas. Man wird dann genau beobachten müssen, wie der Entwurf im Parlament und dem ausserparlamentarischen "Diskurs" verändert und - hoffentlich - irgendwann mal verabschiedet und vom Bundespräsidenten ausgefertigt und verkündet wird. Erst mit seiner Verkündung tritt das Gesetz in Kraft, sofern es nicht selbst ein späteren Zeitpunkt benennt.

Die Zeit bis dahin kann und sollte man nutzen, um sich schlau zu machen über all diejenigen Fragen selbstständiger gewerblicher Tätigkeit, die nix mit Cannabis selbst ze tun haben: Rechtsform, Gewerbe- und Arbeitsrecht, Sozialversicherung der Arbeitnehmer (und soziale Absicherung der Unternehmer!), Steuerrecht sowie die zivilrechtlichen Rechtsgebiete, die für so einen Einzelhandel von Bedeutung sind: Handels- und Kaufrecht, gewerbliche Miete, Finanzierungsformen usw. Man muß einen "buissness-plan" erstellen - Betriebswirte sind da in einem ganz erheblichen Vorteil, ebenso solche, die bereits selbstständig waren oder sind, "Geschäftserfahrung" haben.

Deswegen ist auch das "networking" gerade für "blutige Anfänger" in selbstständiger Erwerbstätigkeit sehr wichtig. Hier in diesem thread hat so eine Vernetzung schon stattgefunden, aber es gibt - gerade von Cannabis unabhängig - noch viele andere Möglichkeiten. Es ist ja staatlicherseits sehr erwünscht, daß sich die Leute selbstständig machen, Unternehmen gründen, Steuern, Gebühren und Beiträge erwirtschaften und Arbeitsplätze schaffen - das wird in (auch regional) unterschiedlicher Art und Weise gefördert. Informations- und Beratungsmöglichkeiten für Gründer kann man sich leicht ergooglen. Aber sehr viele wichtige Kenntnisse stehen halt nicht in den Büchern, Broschüren und pdf-Dateien - man kann sie nur im Wege des "networkings" erfragen, zumindest teilweise.

Es ist also mitunter viel Holz, daß ein Unternehmensgründer zu hacken hat, noch bevor es "zur Sache selbst" kommen kann.
Freno
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Es klingt vielleicht jetzt auf den ersten Blick destruktiv-pessimistisch - aber wer mit der Planung ein solches startups beginnt, weiß niemals so recht, was Sache ist. Ein halbwegs realistischer Blick auf die Idee stellt sich erst nach einer längeren Phase der Informationsgewinnung ein - erst recht bei einem startup in einer völlig neuen Branche, die es so ja wegen der noch bestehenden Kriminalisierung von Cannabis niemals gegeben hat. Man betritt also Neuland.

Fast regelmässig wird die ursprüngliche Idee - die ja oftmals ein Traum ist, auch zuweilen so bezeichnet wird - allerlei Veränderungen erfahren müssen, aus ökonomischen, rechtlichen und sonstigen "praktischen" Gründen. Gemeinschaften von Gründern können sich schon während der Vorgründungsphase wieder auflösen, sogar übelst zerstreiten. Oftmals wird aber auch das tatsächliche startup, der "launch" schlicht an der Finanzierung scheitern.

In dieser Vorgründungsphase der Informationsbeschaffung und Planerstellung können auch immer wieder Probleme, Risiken und Erschwernisse auftauchen, die man keinesfalls mit "politesken" Phrasen ("Gemeinsam schaffen wir das !") zukleistern, sondern möglichst realistisch beurteilen und Lösungen dafür erarbeiten muß. "Was kann schiefgehen und was tun wir dann ?" ist eine Frage die man sich regelmässig in dieser Vorgründungsphase stellen sollte. Irgendwann kann dann aber der Punkt kommen, an dem man erkennen muß, daß der ursprüngliche Plan, die Idee oder "der Traum" einfach nicht aufgeht, sich nicht rechnet. Das kann sich schon aus dem Legalisierungs-Gesetz selbst ergeben, daß so zugeschnitten sein kann, daß nur "Große" - Apotheken, Pharma-Händler etc. - überhaupt eine Chance haben, weil man den startups den Umgang mit "legalen Drogen" nicht zutrauen will. Das wäre zwar "unschön" - aber ist keineswegs ausgeschlossen !

Dann muß man das Rückgrat haben, abzubrechen und auch einen "Plan B", wie das Leben weitergehen soll. Man wird Geld verlieren, daß man in der Vorgründungsphase investiert hat, aber das dürfte sich auf kleine vierstellige Beträge beschränken. Die in den Sand gesetzt zu haben ist bitter, aber bessser, als wegen fünf- oder sechstelliger Beträge in Insolvenz zu gehen, woran man oftmals das ganze Leben zu knabbern hat.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Daniel098 »

Hallo wollte mich auch Mal dazu äußern.
Bin seit mehreren Jahren Cannabis Patient und habe dadurch Toleranzzeiten, stärke und Wirkungsarte verschiedener Sorten getestet, auch das nicht jede Sorte für jeden Schmerztyp gut ist.

Natürlich nicht ohne auch darüber nachzudenken in das Geschäft mit Cannabis sobald es legal ist einzusteigen.

Ich bin der Meinung das unsere Regierung da ein ganz enges gesetzliches Netz spannen wird, was es nur unter besonderen Vorraussetzungen erlauben wird mit Beratung usw. Das es in Läden verkauft wird. Hoffe ich auf jeden Fall, worst Case wäre natürlich wenn sich das die Apothekerlobby schnappt und wir gar keine Möglichkeit haben das zu vertreiben. Hoffe ich aber nicht

Zu meiner base, da ich ein Sanitätshaus mit mehrere Filialen besitze, wäre es natürlich sehr gut damit vereinbar und durch die Fahrzeugflotte natürlich auch perfekt zum ausliefern wäre, je nachdem wie das Gesetz die Abgabe regelt.
Am Ende muss man halt bedenke das viele schnell in den Markt wollen wenn es soweit ist und man dann natürlich schnelle sein muss, damit einem die bigplayer nicht sofort platt machen.
Lieferanten gibt es ja auch schon einige in Deutschland, die Apotheken beliefern, diese werden ja kein Problem damit haben dann auch den normalen Markt mit zu beliefern, was das ganze ja für die kleinen einfacher machen sollte, da dieses Liedernetz ja schon existiert.

Am Ende können wir nur drauf hoffen das die kleinen durch das Gesetz eine Chance bekommen und nicht sofort davon ausgeschlossen werden.

Am sinnvollsten wäre es wenn es spezielle Schulungen der Verkäufer benötigt und explizite Beratung gemacht wird die dann schriftlicher durch den Kunden bestätigt wird.
Das wird meiner Meinung mindestens nötig sein um Cannabis zu verkaufen, vermute ich.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Daniel098 hat geschrieben: Mo 28. Feb 2022, 11:52 Am sinnvollsten wäre es wenn es spezielle Schulungen der Verkäufer benötigt und explizite Beratung gemacht wird die dann schriftlicher durch den Kunden bestätigt wird.
Das wird meiner Meinung mindestens nötig sein um Cannabis zu verkaufen, vermute ich.
Das denke ich weniger... mal darüber nachgedacht, was das hieße? Auf jeden Fall ginge es kaum anonym und würde daher dazu führen, dass die Geschäfte wenig aufgesucht und der Schwarzmarkt "stark" bliebe. Das ist aber nicht im Sinn des Gesetzes.

Es ist nichts gegen Ausbildung des Personals und Beratung der Kunden zu sagen, aber Letzteres immer nur "auf Anfrage" bzw. als Angebot.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Daniel098 »

Cookie hat geschrieben: Mo 28. Feb 2022, 12:21
Daniel098 hat geschrieben: Mo 28. Feb 2022, 11:52 Am sinnvollsten wäre es wenn es spezielle Schulungen der Verkäufer benötigt und explizite Beratung gemacht wird die dann schriftlicher durch den Kunden bestätigt wird.
Das wird meiner Meinung mindestens nötig sein um Cannabis zu verkaufen, vermute ich.
Das denke ich weniger... mal darüber nachgedacht, was das hieße? Auf jeden Fall ginge es kaum anonym und würde daher dazu führen, dass die Geschäfte wenig aufgesucht und der Schwarzmarkt "stark" bliebe. Das ist aber nicht im Sinn des Gesetzes.

Es ist nichts gegen Ausbildung des Personals und Beratung der Kunden zu sagen, aber Letzteres immer nur "auf Anfrage" bzw. als Angebot.

Den Sinn versteh ich leider nicht ganz dahinter warum man lieber illegal vom Schwarzmarkt kaufen sollte wenn man es legal im Laden kaufen kann, nur weil man was unterschreiben muss, wo Name, Geb Datum drauf steht.
Vorallem, da man heute seine Daten andauern weiter gibt.
Schließlich wollen die Gesetzgeber bestimmt auch verhindern das hier jemand seinen ganzen Freundeskreis egal welches Alters eindeckt.
Ohne Kontrolle wird es der Staat sicher nicht legalisieren.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von M. Nice »

Gibst du deinen Namen, etc. auch an, wenn du ein Glas Bier kaufst :?:
Ethanol ist auch noch potentiell schädlicher wie Hanf :!:
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Daniel098 »

M. Nice hat geschrieben: Mo 28. Feb 2022, 14:43 Gibst du deinen Namen, etc. auch an, wenn du ein Glas Bier kaufst :?:
Das ist potentiell schädlicher wie Ethanol :!:
Sorry, aber wenn dann möchte ich schon ordentliche vergleiche, denn wenn Alkohol gerade erst legalisiert werden würde, müsstest du es Daten mit Sicherheit erstmal angeben, vorallem in der heutigen Zeit, in der man selbst für kleinste Apps seine Daten rausgeben muss, da diese sonst nicht funktionieren.

Zudem finde ich es vernünftig, da jeder der sich mit der Materie Cannabis nicht nur zum berauschen beschäftigt hat auch wissen sollte, das Sorten unterschiedliche Wirkungen, THC Werte usw haben, nicht jeder verträgt es, das es die momentanen Gefühle verstärkt was dann auch negativ sein kann, Verhalten wenn man Mal zuviel geraucht hat es ist meiner Meinung nach nicht selbsterklärend und je besser man rangeführt wird umso eher bleibt es legal, weil es weniger Menschen gibt die durch unerfahren Kumpels oder so, schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Nur so als Denkanstoss wir haben in letzter Zeit selbst Daten fürs Essen gehen raus gegeben. 😄
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Wenn man die Apps überhaupt braucht. Also ich brauch sie nicht, und mit meinen persönlichen Daten gehe ich auch sehr "dosiert" um... ich sage es sehr deutlich: mit einer Art "Registrierung" wirst du die Leute verjagen und es passiert genau das, was ich schon oben sagte. Deshalb wird es auch so nicht kommen.
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Beitrag von Daniel098 »

Cookie hat geschrieben: Mo 28. Feb 2022, 15:01 Wenn man die Apps überhaupt braucht. Also ich brauch sie nicht, und mit meinen persönlichen Daten gehe ich auch sehr "dosiert" um... ich sage es sehr deutlich: mit einer Art "Registrierung" wirst du die Leute verjagen und es passiert genau das, was ich schon oben sagte. Deshalb wird es auch so nicht kommen.
Wir werden es sehen, aber es gibt genügend Menschen die was zu verlieren haben wenn sie eine Vorstrafe bekommen, deswegen glaube ich nicht das die Leute eher den Schwarzmarkt nutzen werden als die Geschäft mit ordentlicher Beratung, reinem Cannabis usw.

Denn es gibt auch genug die sich die Mühe machen es auf Rezept zu bekommen obwohl man auch am Schwarzmarkt deutlich leichter dran kommen könnte.

Die Zukunft wird es zeigen, aber zu erwarten das unsere Regierung von einer Testphase spricht und cannabis einfach so an jeden über 18 verkaufen ist utopisch.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Daniel098 hat geschrieben: Mo 28. Feb 2022, 19:25 ... und cannabis einfach so an jeden über 18 verkaufen ist utopisch.
Wieso das denn? Es ist nichts spezielles am Cannabis im Gegensatz zum Alkohol, außer dass Cannabis weniger schädlich ist. Der Alkohol ist legal, aber Cannabis war das auch mal und wird es nun wieder.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Freno »

Es stimmt: auf dem Schwarzmarkt kommt man - derzeit noch - leichter und billiger an Cannabis, als auf dem legalen Weg (es sei denn, man kriegt die Kostenübernahme bei der KV durch).

Aber: das legale Cannabis aus der Apotheke hat erhebliche Vorteile: man weiß ziemlich genau, was man bekommt, welche Sorte es ist, wie der Gehalt von THC und CBD aussieht. Beim Schwarzmarkt dagegen ist man beim Kauf auf Vertrauen angewiesen und ansonsten auf sein subjektives Empfinden. Man weiß nie zuverlässig, was für Zeux da noch reindrückt worden ist

Und "legal ist legal" - auch wenn man sich als Cannabis-Patient einigen Repressionen immer noch ausgesetzt sehen kann, va am Arbeitsplatz und bei der Führung von Kfz und ähnlichen Tätigkeiten - ansonsten braucht man sich nicht mehr zu verstecken. Nach allem, was ich hier bisher gelesen habe, werden die Nachweise über den Patienten-Status idR von der Polizei akzeptiert und das bedeutet eine ganz erhebliche Erleichterung.

Von daher ist der Mehrpreis gegenüber dem Schwarzmarkt für mich durchaus akzeptabel - man bekommt nämlich was für den Mehrpreis: die Gewissheit über die "Apotheken-Qualität" dessen, was man zu sich nimmt und auch die Sicherheit, daß eine Repression spätestens nach einigem Schriftverkehr zwischen Strafverfolgungsbehörden und dem verschreibendem Arzt, allerspätestens vor Gericht ihr Ende findet und es nicht zu Sanktionen kommt - wenn man sich an die Regeln hält, die vom verschreibenden Arzt evtl. auferlegt werden.

Deswegen glaube ich, daß ein auch für die Allgemeinheit legalisiertes Cannabis eine sehr große Chance auf dem Markt haben kann, auch wenn es teurer als der Schwarzmarkt bleibt.
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cannabis wird legal nicht vor mitte 2023 verkauft werden. Es wird zwischen 8 und 14 Euro verkauft werden und nicht mit Bargeld bezahlt werden können. (Kredit- oder Debitkarte)

FraFra
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Wenn Du noch erklärst, warum Cannabis "nicht mit Bargeld bezahlt" werden kann?? So ein Kauf ist dann "nachvollziehbar" und das mag nicht jeder...
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von M. Nice »

Cannabis wird sofort kmpl. legalisiert und nicht verkauft werden, um alkoholkranke zu heilen und braucht deshalb nicht mit Bargeld bezahlt werden.

Ab 18 Jahren + Auflkärung, das ist vollkommen ausreichend.

MfG
M. Nice
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

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FraFraFrankenstein
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cookie hat geschrieben: Mi 4. Mai 2022, 07:20 Wenn Du noch erklärst, warum Cannabis "nicht mit Bargeld bezahlt" werden kann?? So ein Kauf ist dann "nachvollziehbar" und das mag nicht jeder...
Beim Drogenhandel werden große Mengen Geld in kleinen Scheinen den Besitzer wechseln. Vor allem in den ersten zwei Wochen, nach der Legalisierung. Glaubst du wenn der Staat Drogen verkauft, lässt er sich das Geld von Gangstern wieder abnehmen? Es geht per Terminal direkt auf ein staatliches Konto. Ich glaube nicht, dass es jemand in der Bank interessiert, wieviel Gramm Weed du gekauft hast. Es ist dann absolut legal. Der Händler bekommt alle 2 Wochen seinen Anteil am Umsatz auf sein Konto überwiesen.

FraFra
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Fr 6. Mai 2022, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
Rauch gehört nicht in die Lunge. Rauchen ist die schlechteste Art Cannabis zu konsumieren. Vapen ist da wesentlich besser geeignet. Maximal 200°C
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Cookie
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von Cookie »

Ähem. Wenn ich ein Geschäftsmann bin, dann will ich nicht, dass das Geld auf einem "staatlichen Konto" verschwindet... irgendwie scheinst Du Dir einzubilden, das sei ein staatliches Business, ist es aber nicht. Es ist nur "staatlich organisiert", was die Lizenzen betrifft. Der Staat bekommt die Steuer - that's it!
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SHarP3
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Re: Coffeeshop Eröffnung / Gründer / Think Tank / usw.

Beitrag von SHarP3 »

Hallo zusammen,

es war, seit ich jünger war und meine ersten Pflänzchen *hust* kultiviert habe, mein Traum in das Cannabis Geschäft einzusteigen.
Soweit zur Motivation - ich will mich kurz halten.

Nun zum Wesentlichen:
Wir sind in der Überlegung - sobald die Legalisierung erfolgt ist bzw. die Regelungen klarer sind - einen Großhandel für Blüten und etwaige Produkte zu gründen bzw. die Gründung zu planen.
Durch unsere Erfahrungen im Großhandel von Zierpflanzen und den Verbindungen meines Partners zu Gärtnereien sehen wir in unserer Position ein hohes Potential diese Idee zu realisieren.
Da ich hier schon in einigen Threeds gelesen habe, dass viele von euch darauf brennen einen Einzelhandel, Vertrieb oder Anbau zu eröffnen, würde es mich sehr freuen wenn wir uns vernetzen könnten und dadurch mögliche Zusammenarbeiten zustande kommen könnten.

Auf eine grünere Zukunft und legales Gras in Deutschland
SHarP3
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