Vor der Verbreitung des Internets und Smartphones konnte man noch entschuldigen das sich Entscheider in den Parteien nicht richtig informieren konnten und die bestehende Prohibition weiter durchführen, das heisst Teile der Einheimischen zu verfolgen weil sie was rauchen wollen o.ä.Grünzeugs hat geschrieben: Mo 6. Mär 2023, 16:14Jipp. Genau das ist der Punkt: Weshalb sollte CDU/CSU/AfD diese Denunziations- und Kriminalisierungsmöglichkeit freiwillig aufgeben?Parade hat geschrieben: So 5. Mär 2023, 17:49Ja - und wieso sollten die so einen praktischen Hebel aufgeben?pepre hat geschrieben: So 5. Mär 2023, 11:13In D nahm das 68 richtig Fahrt auf: die "Umstürzler" bedrohten das System, in dem es sich die Eliten bequem eingerichtet hatten. Wie praktisch, dass fast alle Revoluzzer Hanf und LSD konsumierten. So musste man nicht den politische Gegner verfolgen (was verfassungstechnisch problematisch war), sondern ging gegen die "Rauschgiftsüchtigen" vor.
Aber jetzt kann, wer sich informieren will auch sowas wie das von dir gepostete finden:
Normalerweise, würde ich meinen, wenn man frühere Entscheidungen als zweifelhaft erkennen würde, würde man diese früheren Entscheidungen überdenken und an aktuelle Kenntnis anpassen. Das ist das was ich vermisse.1994 enthüllte ein ehemaliger innenpolitischer Berater Nixons, dass die harte Drogenverfolgung gezielt gegen zwei Gruppen gerichtet war: Kriegsgegner und Schwarze. „Wir wussten, wir konnten es nicht verbieten, gegen den Krieg oder schwarz zu sein. Indem wir aber die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und Schwarze mit Heroin zu assoziieren und dann beides zu kriminalisieren, konnten wir diese Gruppen spalten“, lautet ein legendäres Zitat, welches damals an die Öffentlichkeit gelangte.
Auf der einen Seite wird gesagt das man gegen Rassismus oder Verfolgung ist, auf der anderen Seite wenn man bei einem eigenen Gesetz erkennen könnte das die Hintergründe davon schwer von Rassismus zu trennen sind scheint das kaum zu interessieren.