Ich war bis vor kurzem Cannabis-Patient. Letzten Monat hat mein Arzt dann per SMS die Verordnung widerrufen, und gesagt er werde mir in Zukunft kein Cannabis mehr verordnen und ich soll mein restliches Cannabis entsorgen - ohne Angabe von Gründen...
Nun habe ich erfahren, das die Praxis von besagtem Arzt gestern durchsucht wurde. Anwesende Patienten mussten sich ausweisen, und es wurden sämtliche Patientenakten sowie Datenträger mitgenommen...
Habe ich jetzt etwas zu befürchten?
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich habe bei dem Arzt stets wahrheitsgemäße Angaben gemacht. Allerdings wurde die Verordnung widerrufen kurz nachdem ich ein neues Rezept bekam. Natürlich hatte ich zu dem Zeitpunkt aber noch etwas von dem Cannabis übrig! (Mittlerweile ist aber alles weg, Medizin habe ich jedoch trotzdem wieder auf dem alten Weg besorgt...)
Kann es sein, dass die Polizei nun auch zu mir kommt um zu prüfen ob ich die restliche Medizin ordnungsgemäß entsorgt habe? Denn dies wäre ja eigentlich meine Pflicht gewesen... Oder muss ich sonst irgendwas befürchten?
Ist ja schon komisch, dass die Patientenakten alle mitgenommen wurden... Ich hatte letztes Jahr erst 2 Nervenzusammenbrüche weil ich Ärger mit der Polizei hatte wegen Cannabis (das war bevor ich ein Rezept hatte) und nochmaliger Ärger würde mir zur Zeit nicht gut bekommen...
Aber vermutlich habe ich gerade nur unbegründete Paranoia oder was denkt ihr?
Wie gesagt, ich habe stets ehrliche Angaben gemacht. Habe nur ein wenig Angst, dass nun zurück gerechnet wird wieviel Medizin ich theoretisch noch übrig haben müsste und dann über deren Verbleib nachgehakt wird...
Gruß Schlausi