Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

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M. Nice
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Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von M. Nice »

High,

da ich eine Ausnahmegenehmigung, zur medizinischen Verwendung von Cannabisblüten gestellt habe (bin mir zu 99% sicher, dass ich diese auch bekomme), kommen sehr hohe Kosten auf mich zu, denn die Krankenkasse zahlt nichts. :(



Es stellt sich mir die Frage, ob es möglich ist, die enormen Kosten für die Hanfblüten (15€ / g), von der Steuer abzusetzen? :mrgreen:
Hat das schon jemand gemacht?




Gruss M. Nice
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Mario Hana
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Mario Hana »

Das ist ein interessanter Aspekt. Ich werde auch den Antrag stellen und die hohen Kosten schrecken doch etwas ab.

Aber dann müsste das bei anderen Medikamenten auch so sein. Musst du evtl. mal mit deinem Apotheker besprechen.
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M. Nice
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von M. Nice »

LegalizOr hat geschrieben:Aber dann müsste das bei anderen Medikamenten auch so sein. Musst du evtl. mal mit deinem Apotheker besprechen.

Also, bei den "normalen" Medikamenten ist es so, dass, wenn diese eine gewisse Höhe / jährlich überschreiten, man diese als außergewöhnliche Belastungen angeben kann - http://www.focus.de/finanzen/steuern/st ... 16094.html

Ob das dann auch auf medizinischen Hanf anwendbar ist?


Der Apotheker ist nicht der richtige Ansprechpartner, da müsste man wohl eher einen Steuerberater befragen.
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Heinrich
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Heinrich »

Hallo zusammen,
Ich hab jetzt auch seit knapp über nehm Jahr ne Ausnahmegenehmigung.
Hatte den gedanken mit der Steuer auch schon und werds bei der nächsten auch mal versuchen ob des in irgend einer weise möglich ist.
Fals jemand erfolg damit hat bzw schon hatte wärs cool wenn der oder die jenige darüber berichten würd
lg Heinrich
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bushdoctor
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von bushdoctor »

M. Nice hat geschrieben:
Also, bei den "normalen" Medikamenten ist es so, dass, wenn diese eine gewisse Höhe / jährlich überschreiten, man diese als außergewöhnliche Belastungen angeben kann - http://www.focus.de/finanzen/steuern/st ... 16094.html

Ob das dann auch auf medizinischen Hanf anwendbar ist?
Sofern es ärztlich verordnet ist, sollte aus steuerrechtlicher Sicht m.E. nichts dagegen sprechen. Einfach bei der nächsten Steuererklärung die Quittungen für medizinschen Hanf dazugeben und den Betrag (abzüglich Selbstbehalt) geltend machen...
Heinrich
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Heinrich »

bushdoctor hat geschrieben:

Sofern es ärztlich verordnet ist, sollte aus steuerrechtlicher Sicht m.E. nichts dagegen sprechen.
Hallo bushdoctor, schön dich auch mal in der virtuellen welt zu treffen ;)

Es ist zwar ärtzlich verordnet,allerdings gilt es ja als "(begleitende" Selbst therapie" ,was ansich ja schon ein wieder spruch insich ist.
Ob sich des Finanzamt dies zunutze machen wird...wir werden sehn
Greez
Heinrich
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bushdoctor
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von bushdoctor »

Heinrich hat geschrieben: Hallo bushdoctor, schön dich auch mal in der virtuellen welt zu treffen ;)
Lass mich raten: Du bist der Patient, den ich bei der Radiosendung kennenlernen durfte...
Heinrich hat geschrieben: Es ist zwar ärtzlich verordnet,allerdings gilt es ja als "(begleitende" Selbst therapie" ,was ansich ja schon ein wieder spruch insich ist.
Ob sich des Finanzamt dies zunutze machen wird...wir werden sehn
Zum Thema "Selbsttherapie" sollte man sich diesen Brief an das BfArM mal durchlesen.
Als "außergewöhnliche Belastung" geht diese Selbsttherapie m.E. aber durch. Ich bin aber kein Steuerfachmann...
Heinrich
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Heinrich »

bushdoctor hat geschrieben: Lass mich raten: Du bist der Patient, den ich bei der Radiosendung kennenlernen durfte....
Jap dieser und kein anderer :D

bushdoctor hat geschrieben:Zum Thema "Selbsttherapie" sollte man sich diesen Brief an das BfArM mal durchlesen.
Als "außergewöhnliche Belastung" geht diese Selbsttherapie m.E. aber durch. Ich bin aber kein Steuerfachmann...
hatte ich demletzt schonmal gelesen...lesenswert!

Bin wirklcih gespannt was bei dieser frage letztlich rauskommt...
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M. Nice
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von M. Nice »

Heinrich hat geschrieben:Hallo zusammen,
Ich hab jetzt auch seit knapp über nehm Jahr ne Ausnahmegenehmigung.
Hatte den gedanken mit der Steuer auch schon und werds bei der nächsten auch mal versuchen ob des in irgend einer weise möglich ist.
Fals jemand erfolg damit hat bzw schon hatte wärs cool wenn der oder die jenige darüber berichten würd
lg Heinrich

High Heinrich,
was heißt bei der nächsten Steuer machen?
Hast Du sie für 2013 schon abgegeben? Falls nicht, dann gib das Cannabis als außergewöhnliche Belastung an und berichte, ob das Finanzamt das anerkennt.

Ich habe meinen §3, Absatz 2, zwar schon seit November, aber die Medizin konnte erst kurz vor Weihnachten, von meiner Apotheke geliefert werden, deshalb ist mein Finanzieller Aufwand 2013, für das Hanf zu gering, um berücksichtigt zu werden.


Gruss
M.Nice
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Heinrich
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Heinrich »

M. Nice hat geschrieben: was heißt bei der nächsten Steuer machen?
Hast Du sie für 2013 schon abgegeben? Falls nicht, dann gib das Cannabis als außergewöhnliche Belastung an und berichte, ob das Finanzamt das anerkennt.
nein eingereicht für 2013 isse noch nicht. Ja werd ich machen ;-)
Heinrich
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Heinrich »

hi leute
hab grad dashier entdeckt:

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirt ... etzen.html

ist also schienbar wirklich möglich. allerdings ist der freibetrag für ausergewöhnliche belastungen so gering das ich vermutlich grad mal ein oder zwei monate absetzten werde können...aber immerhin ein anfang

eine hightere nacht euch noch allen
mitch25
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von mitch25 »

Alle Kosten für eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie – ebenso wie die Kosten für das Cannabis selbst – können bei der Einkommenssteuer als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Übersteigen diese Krankheitskosten eine gewisse zumutbare Eigenbelastung, dann mindert dies das zu versteuernde Einkommen.
phenex
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von phenex »

Hallo und guten Morgen,

ich finde diesen Thread wirklich gut und wichtig, daher hole ich ihn mal aus der Versenkung mit meinem ersten Post.

Habe meine Privatrezepte auch schön gesammelt und selbstverständlich werde ich die Kosten versuchen abzusetzen, so lange meine Übernahme noch nicht durch ist.

take care
phenex
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Martin Mainz
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo phenex und herzlich willkommen im Forum!

Dann berichte später bitte mal obs geklappt hat, das würde mich auch interessieren.
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M. Nice
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von M. Nice »

Das funktioniert :mrgreen:

MfG
M. Nice
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morfeus
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Medikamente Steuerlich Absetzen

Beitrag von morfeus »

Hallo,

ich erhalte Cannapis leider nur auf Privatrezept. Wie wohl bekannt können die Kosten bei den Apothekenpreisen für eine Person aussergewöhnlich hoch sein. Nun zu meiner Frage.

Aufwendungen für Arzneimittel können normalerweise als Außergewöhnliche Belastung in der Steuerklärung angegeben werden. Hat jemand von Euch hierzu schon Erfahrungen mit dem Finanzamt gemacht oder kann generel etwas dazu sagen ?

Grüße
M
Lui
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Re: Medikamente Steuerlich Absetzen

Beitrag von Lui »

Hi,
meine damaligen Privatrezepte (2017) hatte ich damals bei meiner Steuerberaterin eingereicht, die dann als "Außergewöhnliche Belastung"
geltend gemacht werden konnten.

Finanzamt hatte es akzeptiert.

Grüße
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M. Nice
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Re: Medikamente Steuerlich Absetzen

Beitrag von M. Nice »

High morfeus.


Das funktioniert :mrgreen: , schau mal hier:

https://www.hanfverband-forum.de/viewto ... uer#p84576

MfG
M. Nice
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superlemonnata
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Re: Medikamente Steuerlich Absetzen

Beitrag von superlemonnata »

Lui hat geschrieben: Fr 15. Jan 2021, 20:09 Hi,
meine damaligen Privatrezepte (2017) hatte ich damals bei meiner Steuerberaterin eingereicht, die dann als "Außergewöhnliche Belastung"
geltend gemacht werden konnten.

Finanzamt hatte es akzeptiert.

Grüße
Ähnlich lief es auch bei einem Freund von mir, frag am besten direkt mal bei einer Steuerkanzlei nach und erkundige dich. Dann kannst du dir gewiss sein.-

Grüße Nata
Gewohnheit macht alles, selbst in der Liebe.
morfeus
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Re: Medikamente Steuerlich Absetzen

Beitrag von morfeus »

Hallo in die Runde,

erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen. Freut mich zu hören das wohl einige Finanzämter damit kein Problem haben. Die Steuererklärung hat noch einwenig Zeit und ich melde mich zurück sollte es Probleme mit dem FA in BW geben.

Grüße
morfeus
Hakan Müller
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Hakan Müller »

Auf mein Rezept steht „privat“
Ich werde definitiv nächstes mal einreichen,hoffentlich wird was erstattet..
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Martin Mainz
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Martin Mainz »

Halt uns auf dem Laufenden, Hakan
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Dirtymey
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Dirtymey »

Hallo habe ein dringliche Frage . Ich bin bei zwei Ärzten weil mir 100g nicht langt . Bekomme also 145g . Kann ich nun beide Kosten beim Finanzamt einreichen oder darf ich nur einen Arzt Einreichen ? Ist das strafbar ? Danke für die Antwort im Voraus
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M. Nice
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von M. Nice »

Wie viele Rechnungen hast Du?
Rechnung A
und
Rechnung B

Natürlich kannst beide in der Steuer angeben, hast diese ja auch bezahlt. ;)

Warum Du zwei verschreibende Ärzte hast, frage ich mal nicht.
Wenn mehr wie 100g benötigt werden, kann der Arzt ein "A" aufs Rezept machen und kann dadurch mehr verschreiben.
https://www.gelbe-liste.de/betaeubungsm ... schreibung

MfG
M. Nice
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Re: Medizinisches Cannabis von der (Lohn)Steuer absetzen?

Beitrag von Dirtymey »

Danke mr. Nice . Ja das mit dem A wusste ich nicht. Und habe vom ersten Arzt nur 45 g bekommen und weil das viel zu wenig war habe ich mir einen zweiten Arzt gesucht .
Also zu meiner Frage : das Finanzamt interessiert es nicht ob da ein A drauf steht oder ob ich mehr wie 100 g im Monat bekomme ? Achten sie darauf ? Habe ich nun etwas falsch gemacht an der ganzen Sache ?
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