Hi
Meine Gewitterwolke über meinem Kopf ist wirklich anhänglich aber wer mein Leben hat, glaubt nicht an "gute Menschen" oder dass "alles gut wird" und deswegen ist gewiss auch dieser Artikel zur Deutsche Cannabisagentur kein Freudenschrei sondern eher eine Erklärung, wie es dazu denn nun kommen kann, dass unsere Politiker auf dem ersten Blick mal was Vernünftiges machen.
Inzwischen scheint der Gesetzesentwurf sogar abgesegnet worden zu sein.
Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
- Ganjadream
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Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein hat die Arroganz vergessen.
- Ganjadream
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Re: Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
Wenn man den Artikel online stellt, kommt eine Fehlermeldung. Wäre gut, das Problem zu beheben und einen der Artikel zu löschen.
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein hat die Arroganz vergessen.
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Unbegreiflich
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Re: Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
Wie wahr das doch ist.Zitat:
Schade ist allerdings an der Deutschen Cannabisagentur, dass sie nicht mit guten Absichten auf den Weg gebracht wurde, sondern als ein „Eigenanbauverbotsgesetz“, um ein Richterurteil kippen zu können. Drogenverbotskrieger meinen und meinten es nicht gut mit uns!
Die Politik geht oft die kleinsten Schritte und oftmals erst dann, wenn es gar nicht mehr anderes geht!
Ist die Frage wie die sich das genau vorstellen und das ganze dann umsetzen.
Auf gigantisch große Betriebe kann man doch gerne (erstmal) verzichten?!?
Gibt es dazu irgendwelche Berichte?Inzwischen scheint der Gesetzesentwurf sogar abgesegnet worden zu sein.
Finde ich nichts dazu.
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Don Quischotte
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Re: Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
Meines Erachtens ist die Cannabisagentur die Befruchtung der Legalisierungseizelle.
Es ist gut, dass langsam aber sicher etwas ins Rollen kommt.
Für einen Kontrollierten Markt ist Eigenanbau ein Todesurteil, weil dann möglicherweise wieder ein Schwarzmarkt entsteht.
Jeder der für den Eigenbedarf anbaut, wird früher oder später auch mal einen ausgeben( bei Freunden etc), oder damit sogar Geld verdienen wollen, wenn er Überproduktion hat. Das ist nicht das Ziel eines kontrollierten Marktes.
Wichtig in erster Linie ist, dass Cannabis für medizinische Zwecke freigegeben wird, alles weitere wird sich ergeben, wenn sich bestätigt, dass eine kontrollierte Cannabisabgabe kein Fehler war/ist.
Die Erzeugung von Cannabis sollte, durchsichtig bleiben, das ist mit Eigenanbau nicht möglich, auch wenn es für den einzelnen Betroffenen vielleicht das Leben um einiges einfacher machen würde.
Es ist gut, dass langsam aber sicher etwas ins Rollen kommt.
Für einen Kontrollierten Markt ist Eigenanbau ein Todesurteil, weil dann möglicherweise wieder ein Schwarzmarkt entsteht.
Jeder der für den Eigenbedarf anbaut, wird früher oder später auch mal einen ausgeben( bei Freunden etc), oder damit sogar Geld verdienen wollen, wenn er Überproduktion hat. Das ist nicht das Ziel eines kontrollierten Marktes.
Wichtig in erster Linie ist, dass Cannabis für medizinische Zwecke freigegeben wird, alles weitere wird sich ergeben, wenn sich bestätigt, dass eine kontrollierte Cannabisabgabe kein Fehler war/ist.
Die Erzeugung von Cannabis sollte, durchsichtig bleiben, das ist mit Eigenanbau nicht möglich, auch wenn es für den einzelnen Betroffenen vielleicht das Leben um einiges einfacher machen würde.
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Unbegreiflich
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Re: Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
Stimmt!»Don Quischotte« schrieb ...
Meines Erachtens ist die Cannabisagentur die Befruchtung der Legalisierungseizelle.
Du hast vollkommen Recht, dass sehr vieles dafür spricht »medizinisches Cannabis« professionell zu regeln »Don Quischotte«."Don Quischotte" schrieb ...
Jeder der für den Eigenbedarf anbaut, wird früher oder später auch mal einen ausgeben( bei Freunden etc), oder damit sogar Geld verdienen wollen, wenn er Überproduktion hat. Das ist nicht das Ziel eines kontrollierten Marktes.
Und ...
Die Erzeugung von Cannabis sollte, durchsichtig bleiben, das ist mit Eigenanbau nicht möglich, auch wenn es für den einzelnen Betroffenen vielleicht das Leben um einiges einfacher machen würde.
Sprich lizensierte Betriebe.
Natürlich gibt es ein Restrisiko wenn eine Private-Person Cannabis anpflanzt.
Wie du schon mit mehreren Beispielen erwähntest.
Aber auch bei Kultivierung und Invekehrbringung durch lizenzierte Betriebe wird es mit dem
»medizinischen Cannabis« sicherlich einen Schwarzhandel durch einige Patienten geben.
(Cannabis ist auch die illegale Droge mit den meisten Nutzern)
Das ist schon heute so, bei einigen Verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese werden teilweise illegal auf der Straße gehandelt oder anderweitig missbraucht.
Das ist in den meisten Fällen aber nicht so.
Die meisten Patienten brauchen ihre Medikamente wirklich und die wenigsten veräußern das nachher an Dritte.
Das ist natürlich auch ein Problem in der Zukunft.
Cannabis ist momentan eine »illegale Droge« und wäre sehr begehrt auf dem Schwarzmarkt.
Sauberes Apotheken-Cannabis wäre etwas, für das viele auf dem Schwarzmarkt sicherlich einen hohen Preis bezahlen würden.
Das selbe sollte heute schon für Medikamente wie »Ritalin« und so gelten.
Ein ungeöffneter Streifen Ritalin, erzielt auf dem Schwarzmarkt bestimmt ein gutes Sümmchen.
Bei einem ungeöffneten Döschen »medizinischem Cannabis« kann man in der Zukunft auch von einem ordentlichen Gewinn ausgehen.
Das ist aber alles kriminell und die ganz normalen Patienten machen das nicht.
Für die Übergangszeit bis zur wirklichen Versorgung der Patienten, wäre Eigenanbau durch Patienten durchaus eine gute Sache. Alleine finanziell!
Die kontrollierte Abgabe ist nur Sinnvoll (vor allem bei »medizinischen Zwecken)."Don Quischotte" schrieb ...
Wichtig in erster Linie ist, dass Cannabis für medizinische Zwecke freigegeben wird, alles weitere wird sich ergeben, wenn sich bestätigt, dass eine kontrollierte Cannabisabgabe kein Fehler war/ist.
Das Thema »medizinisches Cannabis« wird aber große Probleme mit sich bringen, auch wenn es für die Patienten sehr Sinnvoll ist.
Das kann sich doch jeder vorstellen, dass da riesige Problem entstehen werden!
Einige Beispiele:
Sagen wir mal von den 4 Millionen Cannabis-Konsumenten in Deutschland gebrauchen wenn die Agentur da ist 100.000 Patienten das Cannabis täglich in Form einer Dauermedikation.
Weitere 400.000 bekommen es manchmal (regelmäßig) wenn diese Bedarf haben verschrieben.
Und was ist mit dem Rest der 3.5 Millionen Cannabis-Konsumenten?
Die Leute, die einfach nur ab und zu ein wenig Cannabis als »Genussmittel« konsumieren wollen?
Das sind sieben mal so viele Leute!
Die werden das kaum nachvollziehen können warum die sagen wir mal 100 Patienten in ihrem Stadtteil, dass beste und feinste Cannabis Rauchen dürfen (mit Kassenbeteiligung) und die große Masse von 700 Genuss-Rauchern in diesem Stadtteil muss sich mit unkontrolliertem und teurem (eventuell verunreinigtem) Cannabis abgeben!
Das wird Aufschreie der Entrüstung und noch mehr mit sich bringen, darauf kann man sich einstellen.
Auch wenn eigentlich jeder den Patienten das Recht auf sauberes und qualitativ hochwertiges Cannabis einräumt.
Wird man es nicht verstehen und akzeptieren, warum es zwei so unterschiedliche Ebenen bei ein und der selben Pflanze gibt.
Das wird massive Probleme mit sich bringen, da bin ich sicher!
Also können die Freunde der Prohibition, dass als FEHLER auslegen und damit gegen Cannabis mobilisieren.
Ist die Frge ob das dann Erfolg hat.
Wobei wir wieder bei der "befruchteten Legalisierungseizelle" vom Anfang wären!
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Don Quischotte
- Beiträge: 244
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Re: Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
Die Leute müssen wohl noch ein wenig länger für ihr Recht kämpfen müssen, wenn sie das tun werden auch diese Leute zu ihrem Recht kommen.Unbegreiflich hat geschrieben: Und was ist mit dem Rest der 3.5 Millionen Cannabis-Konsumenten?
Die Leute, die einfach nur ab und zu ein wenig Cannabis als »Genussmittel« konsumieren wollen?
Das sind sieben mal so viele Leute!
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Unbegreiflich
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Re: Deutsche Cannabisagentur für Eigenanbauverhinderung
Die anderen müssen wohl noch ein Weilchen für ihr Recht kämpfen, dass stimmt.
Es geht dabei aber um zwei wichtige Aspekte, die du in deinem letzten Beitrag angesprochen hattest.
Einmal die befruchtete »Legalisierungseizelle«!
Die Leute, welche Cannabis als Genussmittel konsumieren, sind zahlenmäßig um einiges höher.
Wenn man nun eine Versorgung zu medizinischen Zwecken zulässt, wird die große Masse der Genussraucher versuchen dieses Recht auch für sich zu beanspruchen.
Das wird eine große »Legalisierungskampagne« in Deutschland auslösen.
Da sind wir dann wieder beim zweiten Punkt!
Die Frage ob eine kontrollierte Abgabe ein »Fehler« ist.
So eine Abgabe ist kein Fehler, kann aber von den Cannabis-Gegnern als »Fehler« ausgelegt werden.
Gerade dann, wenn so eine medizinische Abgabe eine riesige »Legalisierungsdebatte« auslöst.
Dann wird man von der Seite der Cannabis-Gegner ganz schnell behaupten:
Das »medizinische Cannabis« ist Schuld an dieser Debatte und somit gefährlich.
Es war ein »Fehler« und so weiter.
Da muss die Masse dann halt dagegen halten.
Bleibt abzuwarten.
Es geht dabei aber um zwei wichtige Aspekte, die du in deinem letzten Beitrag angesprochen hattest.
Einmal die befruchtete »Legalisierungseizelle«!
Die Leute, welche Cannabis als Genussmittel konsumieren, sind zahlenmäßig um einiges höher.
Wenn man nun eine Versorgung zu medizinischen Zwecken zulässt, wird die große Masse der Genussraucher versuchen dieses Recht auch für sich zu beanspruchen.
Das wird eine große »Legalisierungskampagne« in Deutschland auslösen.
Da sind wir dann wieder beim zweiten Punkt!
Die Frage ob eine kontrollierte Abgabe ein »Fehler« ist.
So eine Abgabe ist kein Fehler, kann aber von den Cannabis-Gegnern als »Fehler« ausgelegt werden.
Gerade dann, wenn so eine medizinische Abgabe eine riesige »Legalisierungsdebatte« auslöst.
Dann wird man von der Seite der Cannabis-Gegner ganz schnell behaupten:
Das »medizinische Cannabis« ist Schuld an dieser Debatte und somit gefährlich.
Es war ein »Fehler« und so weiter.
Da muss die Masse dann halt dagegen halten.
Bleibt abzuwarten.