Geänderte MPU-Richtlinien?

Auch nach dem CanG gängige Praxis: wie läuft eine MPU? Von Anordnung, Abstinenzzeiten bis zum Bestehen...
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Sabine
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Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

Geänderte MPU-Richtlinien?

Beitrag von Sabine »

Bin durch folgenden Artikel darauf aufmerksam geworden :

"Der Verlust des Führerscheins ist eine sehr emotionale Erfahrung. Darüber waren sich die Fachleute der Jugendgerichtshilfe Calw, Anwälte und Verkehrspsychologen einig.

Sie haben sich zum 15. Arbeitstreffen "Suchtmittel im Straßenverkehr" in der Fachstelle Sucht in der Calwer Bahnhofstraße getroffen. Diese Einrichtung, deren Träger der Baden Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation (bwlv) ist, berät und behandelt auch Menschen, die durch Alkohol- oder Drogenkonsum im Straßenverkehr aufgefallen sind.
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"Die Wirkung von Cannabis wird total unterschätzt", so die beiden Referentinnen- Häufige Geschwindigkeitswechsel, gravierende Fahrfehler, Aufmerksamkeitsdefizite und Schwierigkeiten, auf der Fahrbahn zu bleiben, seien die häufigsten Delikte.
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Ziel des Arbeitstreffens war neben dem Austausch auch, sich über die geänderten Begutachtungsrichtlinien bei der MPU zu informieren. So ist bei einer Cannabis-Abhängigkeit, und die gibt es trotz aller anderslautenden Vorstellungen tatsächlich, eine mindestens einjährige Abstinenz nötig. Diese muss dann durch regelmäßige Urinkontrollen oder Haaranalysen in einem forensisch anerkannten Labor nachgewiesen werden.
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"Aber eines muss klar sein", erläutert sie, "der Klient muss sich entweder für den Führerschein oder für die Droge entscheiden. Beides zusammen geht nicht.""


http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhal ... 1736a.html
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